Oberpollinger unter Denkmalschutz in der Münchner Neuhauserstraße 18
Oberpollinger unter Denkmalschutz in der Münchner Neuhauserstraße 18
Kustermann am Münchner Viktualienmarkt 8
Kustermann am Münchner Viktualienmarkt 8
Hirmer Stammhaus mit opulenter Blumenfassade in der Münchner Kaufingerstraße 28
Hirmer Stammhaus mit opulenter Blumenfassade in der Münchner Kaufingerstraße 28

Münchner Prachtkaufhäuser haben, wie viele dt. Kaufhäuser auch, es schwer für die Jugend interessant und auch relevant zu sein.

Kein Durchkommen zur nächsten Generation

Zwar bieten sie alle ein beträchtliches Markensortiment, kommen damit aber nicht zu überlebensnotwendigen Generationen durch, die jünger sind als die im Aussterben begriffene Generation der Babyboomer.

Das einfachste wäre zu sagen, tauscht Eure Einkäufer aus, denn sie kaufen auf Nummer sicher ein, anstatt Kopf und Kragen zu riskieren um neue Käufer zu rekrutieren und bieten somit ein, von einander kaum zu unterscheidendes Markensortiment. Genau das wollen Hipster1)der Einfachkeit halber bezeichne ich die nachrückende Generation als Hipster und die im Aussterben bergriffene Generation als Babyboomer. nicht, sie lehnen die alten Kapitalistenstatements zwar nicht ab, wollen damit aber partout nichts zu tun haben.

Diese ganze betuliche Differenzierung von hochwertigem Sortiment ist nichts für die neue Generation. Sie lieben Indie, kaufen in Pond Shops, ebenso wie bei Warby Parker und stürmen Pop-Up Stores als gäbe es kein Morgen. Ihre Aufmerksamkeitsspanne ist kürzer noch als beim debilen Babyboomer.

Showfields 11 Bond Street, New York

Ein Kaufhauskonzept mit dem ein Durchkommen ist

Tal Nathanel hatte eine einfache und womöglich bahnbrechende Wahrnehmung, auf der Münchner Kaufhäuser aufbauen und eine gewinnbringende Selbstaktualisierung vornehmen können.

„Wir haben das Online gemacht, laß es uns jetzt copy-paste Offline2)Das Online unternommene kopieren und Offline einfügen machen.”

Tal Nathanel, CEO Showfields department store

Gerade das hält Nathanel für überkommen. Er glaubt daß, das physische wichtiger sein wird und zählt auf:

  • menschlich
  • berühren
  • interagieren
  • verstehen

Alles das benötigt eine physische Dimension.

Showfields nimmt dem Pop-Up Store alles und macht es zum Einzelhandel.

Showfields‘ Anspruch ist es, das interessanteste Kaufhaus der Welt zu sein. Mit einem Unterschied, die Resourcen werden nicht darauf verwendet ein eigenes Sortiment durch Einkäufer aufzubauen, sondern vermietet an Up-Start3)Start-Ups Modemarken.

Es gibt heute im Einzelhandel mehr Marken, mehr Innovation und mehr Kleidung als jemals zuvor. Dennoch ist der Einzelhandel unakzeptable bei 97% der Marken4)Mode-Labels.

Warum Münchner Prachtkaufhäuser sich besonders eignen, die Idee des Pop-Up Store zum Einzelhandel zu machen

Zur weiteren Entlastung interessierter Münchner Kaufhäuser

Ihre Start-Up Mieter sind digitale Eingeborene5)digital natives und sorgen für kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit und Eigenpromotion. Sie benötigen keine Umschulung auf Kosten des Kaufhauses. Mietverträge basieren auf der Win-Win Ideologie einer Kollaboration von Mode-Label und Kaufhaus und können zeitlich begrenzt sein und nach einem Algorithmus arbeiten, der wie GAP es tut, die täglichen Kasseneinnahmen nicht nur mit notweniger Nachbestellung abgleicht aber auch Daten wie Besucherstrom, Webseitenanalysen mit einander in Bezug bringt und der Nachvollziehbarkeit6)Auf der Mode-Label-Bewerber Webseite des Kaufhauses bekommt der Mieter ein Vertragsformular zu sehen, in dem er z. B. verschiedene Tagesumsätze eingeben kann und in Folge die Eingabe mit weiteren relevanten Daten in Echtzeit entsprechend kalkuliert werden, um ermessen zu können, wann beide Partner im grünen Bereich sind und wann das Mode-Label für das Kaufhaus irrelevant wird und sich die Beendung des Mietvertrages ankündigt. Das klingt schroff, dient aber der Transparenz. Gleichsam soll eine solche Algorithmen unterstützte Mietvertragsvereinbarung auch die seitens dem Vermieter aufzubringende Leistung demonstriert werden. der Verträge zugute kommen kann.

Ein ganz neue Welt der Geschäftsabkommen tut sich auf

Referenzen   [ + ]

1. der Einfachkeit halber bezeichne ich die nachrückende Generation als Hipster und die im Aussterben bergriffene Generation als Babyboomer.
2. Das Online unternommene kopieren und Offline einfügen
3. Start-Ups
4. Mode-Labels
5. digital natives
6. Auf der Mode-Label-Bewerber Webseite des Kaufhauses bekommt der Mieter ein Vertragsformular zu sehen, in dem er z. B. verschiedene Tagesumsätze eingeben kann und in Folge die Eingabe mit weiteren relevanten Daten in Echtzeit entsprechend kalkuliert werden, um ermessen zu können, wann beide Partner im grünen Bereich sind und wann das Mode-Label für das Kaufhaus irrelevant wird und sich die Beendung des Mietvertrages ankündigt. Das klingt schroff, dient aber der Transparenz. Gleichsam soll eine solche Algorithmen unterstützte Mietvertragsvereinbarung auch die seitens dem Vermieter aufzubringende Leistung demonstriert werden.