Agatha Christie – Mörderische Spiele „Verbrechen lohnt sich nicht”
Agatha Christie – Mörderische Spiele „Mord beim Schulfest”

Die populäre Kritik am Fernsehen oder das Bedauern über Mitmenschen, die nach Einbruch der Dunkelheit mit blauem Schimmer hinter ihren Fenstern Selbstanzeige erstatten, das war und ist mir fremd. Was wären wir unaufgeklärt und ohne Teilnahme am Geschehen in der Welt wären da nicht allerhand Dokumentationen die allerdings dann ausgestrahlt werden, wenn die Leute auf der Arbeit sind. Oder dieses seltsame Herunterdummen, daß den Intendanten bei Ansicht der Statistiken an Tagen wie dem heutigen, erfolgsversprechend erscheint, das schlimme Program an Sonn- und Feiertagen, wie das Verlegen sinnstiftender Dokumentationen in die Arbeitszeit, bleibt verwunderlich und rätselhaft.

Les Petits Meurtres d’Agatha Christie ist nur ein Beispiel bester importierter Kriminalkomödien. Es erhöht den Schmerz weniger Televisionäre, die den Kopf darüber schütteln mögen, wie ein erheblicher Teil des Publikums gebannt vor etwas wie dem Tatort sitzen kann und wie meist aller Stumpfsinn dem Umstand mangelnder Selbsaktualisierung entwächst. Beachtlich dagegen die Beobachtunggabe die den Verantworlichen der vielen importierten Sendereihen seitens dem Standard ihrer Kultur und DNA gegeben ist.

„Ich fasse zusammen, das Auge sieht aber die Person sieht nicht.”

Les Petits Meurtres d’Agatha Christie