Überhörtes auf der Titanic - „Ich glaube, ja, wir sinken, aber die Musik ist aussergewöhnlich.”
Überhörtes auf der Titanic
Kostenloses Post „Ich glaube, ja, wir sinken, aber die Musik ist aussergewöhnlich.” bei Vorbestellung des neuen Buches von Austin Kleon.

Vorbestellungen sind eine enorme Hilfe für Autor und Verlag und Austin Kleon ist ein Marketing Genie wenn es zu integrierter Kommunikation kommt. Integrierte Kommuikation bedarf bald sovieler Mühen , Konzentration und eisernem Durchhaltevermögen wie das Bücher schreiben selbst. Ein selbstzerfleischender Prozess, der lohnt denn wer schreibt bleibt.

Wenn es stimmig ist und mit potentiellen Käufern rässoniert, dann ist die Verkaufförderung auch fördernd.

Integrierte Kommunikation

Insbesondere bei den heutigen Tendenzen alles selber machen zu wollen, sind Autoren unter Vertrag angehalten langfristige Stragien für ihre Produkte durchzusetzen.

Der Titel Ihres Buches

Das beginnt mit dem Titel des Buches und der Umschlaggestaltung, einer Strategie für die soziale Präsenz, Vorlesungen und geht bis hin zu Videos und Interviews sowohl für Public Relations als auch zu Aufbau und Mitnahme einer eigenen Kartei für Leser und Stakeholder. Bestenfalls in Kollaboration mit Verleger, die weiderum vom Einverständnis ihrer wichtigen Abnehmer abhängen.

Buchtitel profitieren von einander bei eindeutiger, vertrauter Gestaltung.
Buchtitel profitieren von einander bei eindeutiger, von einander zunehmend ,vertrauter Gestaltung.

Ihre soziale Präsenz

Eigentlich soll der Inhalt eines Buches reichlich Stoff beinhalten für relevante Auszüge für die soziale Präsenz. Kleon ist ein Vorreiter davon, wie DIY Promotion beeindruckend und für die Nutzer des sozialen Kanals relevant zu machen ist.

Ein Gedicht verfassen durch Schwärzung eine Zeitungsartikels.

Die meisten beschränken sich für ihre soziale Präsenz auf Facebook, in der Annahme, dass sich dort alle aufhalten, die Wahl des Kanals aber ist so wichtig wie das einzusetzende Mittel. Wer ein junges Publikum sucht ist besser aufgehoben auf Instagram. Für verlagsnahe Marketingpraktiker wie Food- oder Rezepteblogger ist es Pinterest, dort stöbern auch Redakteurinnen. Dir als Grafiker empfehle ich deine Arbeiten auf Dribble zu zeigen. Es gibt freilich weit mehr Optionen als die offensichtlichen.

Für Leute mit denen Sie bereits persönlich in Kontakt sind ist der Griff zum Telefon oder Post auf dem Land und Luftweg das feinste. Postkarten, Flugblätter, Abreisszettel an belebten Stellen, alles ganz passable Werbemittel.


„Es ist eine traurige Tatsache, dass ein Künstler/Autor mehr Geld verdienen kann indem er/sie über seine/ihre Kunst redet, als dadurch sie zu praktizieren”.

W.H. Auden via Austin Kleon’s Blog