Wir haben gelernt, Marken an ihren Zeichen zu erkennen. An Schriftsatz und Farbe eines Kürzels oder vollen Namens. Denken Sie an IBM, das Apple Logo, den Amazon Schriftzug. McDonald’s Bögen, Willi Bogner’s Bogen, den Nike Wischer, Adidas Streifen, den Mercedes Stern. Ich brauche das Markenzeichen nicht einmal mehr zu zeigen und Sie haben es vor Augen und wissen was gemeint ist.

Derzeit werden wir im dt. Fernsehen mit der Zalando FKK Werbung bombadiert und wirklich ist Zalando eine neue Marke deren Namen rasch gelernt ist, indem er uns unaufhörlich ins Gesicht gedrückt wird. Lieben tun wir Zalando deswegen noch lange nicht. Im Gegenteil. Auch ist das Zalando Logo nicht gelernt, wir wissen nicht wie es aussieht oder welche Farbe es hat. Wozu auch? Wir orientieren uns am Klang des Wortes.
 


 
Flasche auf Dose

 

Flasche auf Dose

 

 

 

Viele glauben nunmehr, dass das Markenzeichen die Marke ist und verwenden alle Energie darauf das Markenzeichen in Farbe und Art eindeutig zu gestalten und sich somit vom Wettbewerb zu unterscheiden. Was eine Marke aber vom Wettbewerb unterscheidet und sogar unabhängig macht, ist ihr gesundes Selbstverständnis. Eine Marke ohne Selbstverständnis kann uns nicht beeindrucken. Die Begehrlichkeit einer Marke ist abhängig vom Selbstverständnis der Marke, nicht von seinem Erscheinungs-bild. Was die Marke tut, wie sie sich wie ein Fisch im Wasser oder wie ein Kommunist unter Leuten bewegt. Es ist vorrangig das und nichts anderes, was wir als Geschäftsleute und Agentur-leute lernen müssen, um mit unseren Marken in der neuen Welt weiter zu kommen.

 

 

 

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