63% besitzen ein Handy. 72% benutzen es für Texte. Senden 10 Text Botschaften die Stunde, oder um die 3146 Texte im Monat. 71% benutzen es vornehmlich für Verbindungen zu Freunden. 55% gehen online mit ihrem Handy. 57% sehen mobil als Schlüssel für ihr soziales Leben. 73% nutzen Sozialnetzwerke. 55% sagen, dass ihre Online Gemeinschaften ebenso wichtig sind wie die offline Welt. 64% erstellen Inhalte. 73% laden Fotos hoch für andere zu sehen. 47% sagen dass Fast Food Marken bedeutend sind. 46% sagen sie bleiben ihren Marken treu. 57% sind Facebook Anhänger von mindestens einer Firma. 24% folgen mindestens einer Marke auf Twitter. 70%derer die Firmen auf Twitter folgen sind auch deren Anhänger auf Facebook.

Die Tabelle ist Ana Andjelic entlehnt

 

 

Der Konsument bestimmt

Der Konsument von heute, also auch Du und ich, bestimmt darüber wie wir einkaufen, was wir essen, wie wir kommunizieren. Freilich bestimmt er auch darüber wie wir Werbepraktikanten das Kundenerlebnis gestalten.

 

 

Wie der Konsument bestimmt

Er tut es mit seinem Verhalten, der Auswahl der Orte, die er wählt um sich auszutauschen, der Wahl der Plätze, die er aufsucht seine Einkäufe zu erledigen und seinem Umgang mit Anwendungen die er hierbei nutzt. Dabei sucht er nicht wie ehedem, einzig die Marktplätze auf oder macht sich einzig in der Nachbarschaft kundig. Die Erkenntnisse kommen ausserdem selektierter noch aus dem Netz und werden im Alltag ausgewertet und genutzt. Es sind auch nicht alleine Jugendkulturen, die hier umgetrieben sind, es ist auch eine immer schamlosere, sich in Radikalität ansiedelnde Horde an Senioren und Seniorinnen. Zuletzt war es der abrupte Aufschrei der New Yorker Strategin Ana Andjelic, der Marktforschung und Markenstrategen aufhorchen macht, ihre Untersuchungen auf das zu konzentrieren, was der Konsument tut und Beweggründe zugunsten der Effizienz fortzulassen: „Ich kümmere mich nicht darum warum Leute etwas tun, ich kümmere mich darum, wie sie es tun‟.

 

 


Carrotmob bietet hierfür die Mittel gezielte Durchsetzung zu ermöglichen.

Die Artikulierung des männlichen Geschlechts bitte der Entwicklung der Deutschen Sprache zuschreiben. Die Rede ist gleichermassen oder vielmehr von der manischen Superkonsumentin. Allen voran ist die Kundin der König.

Ökobauern die sich zuerst im US Bundesstaat Maine ansiedelten, um die in Süd-England erlernten Handgriffe für organischen Anbau, ihren Landsleuten zugute kommen zu lassen, fordern die Bewohner von Maine auf: „Esst was ihr seht.‟ Esst was lokal angebaut oder in freier Bodenhaltung gezüchtet wird. Mich amüsiert zu erfahren, dass die Motivation nicht etwa dem Wunsch nach Reinhaltung der Lebensmittelqualität entstammt, als Beweggrund wird genannt, dass es für Autofahrer erfreulicher ist, bei der Fahrt über Landstrassen der Bauernhöfe ansichtig zu werden.

Ob wir nun wollen oder nicht, manische Superkonsumenten sind die Supermacht und bestimmen mit immer neuen Mitteln, unaufhaltsam über die Geschicke von Marken, Produkten und also Wirtschaft und Politik. Letztere tun gut daran manische Superkonsumenten als soziale Supermacht zu akzeptieren und ihre Organisation dem Wandel anzupassen. Es geschieht die Demokratisierung der Marken. Der Weltuntergang, nämlich der, der alten Welt ist Wirklichkeit oder wie Peter Kruse sagt: „Die Lawine rollt längst zu Tal‟. Mich freut dem Weltuntergangspropheten bereits in einer Tim und Struppi Ausgabe begegnet zu sein. Die Schau!

 

 

Die neue Supermacht

Nachfolgendes ist einem Gastbeitrag von David Skokna auf Mediapost entlehnt, David ist Gründungsmitglied und Kreativdirektor von Huge, ihm auch gilt Dank für den Titel. 2005 half Huge bei der Durchführung einer Marktstudie über Ladenverkauf für eine der größten Einzelhandelsketten in den USA. Der Kunde wollte die Verhaltensmuster der verschiedenen Segmente verstehen lernen. Den Unterschied zwischen den Generationen. Zum einen Teil, wurden die Leute befragt, was sie als erstes täten, wenn sie online gingen.

Die Mütter berichtetet davon, wie oft sie Ihr Postfach, das Wetter und die Nachrichten überprüften.

Dann wurden den jungen Mädchen dieselben Fragen gestellt. Sie blickten uns an als wären wir von einem anderen Stern. Sie verstanden nicht was, online gehen, bedeuten sollte. Sie waren bereits da. Für die nachrückenden Generationen ist es mit dem Web, wie mit laufendem Wasser oder der Stromversorgung, es ist immer an. In diesem Moment erkannten die guten Leute der Agentur Huge, dass sie sich noch viel weiter fortentwickeln mussten, um mit dieser Generation Schritt halten zu können.

 

 

Warum Markenführer und Werbeagenturen mit der Entwicklung nicht Schritt halten können

Der Weltuntergang naht.
Aber nein, der war schon.
Ist unsere neue Welt so geheimnisvoll wie die alte?

 

 

Hierzulande machte Prof. Dr. Peter Kruse bei einer Studie die Entdeckung zweier Online Welten, die sich unversöhnlich gegenüberstehen und somit eine Erklärung liefern, wodurch unsere Entwicklung beeinträchtigt wird. Seinem Methoden- und Beratungsunternehmen Nextpractice standen von einer Befragung im Vorjahr, Daten von 200 versierten Netzbenutzern zur Verfügung. Bei der Auswertung eines paarweisen Vergleiches der Wertemuster der 200 versierten Netzbenutzer, drängte sich eine Unterteilung in zwei Gruppen zu bald gleichen Teilen auf. 3000 frei gewählte Begrifflichkeiten wurden zu 78 Themencluster zusammengefasst und ergaben 100 digitale Besucher kontra 100 digitale Bewohner. Die Aufteilung war Folge völlig unterschiedlicher Auffassung in der Bewertung der Themen.

Die Zeit lässt sich nicht zurückdrehen und ein Vorschlag in Ehren wäre der, die Besucher zu Bewohnern zu machen oder aber das Netz abzuschlalten. Das Video hierzu findest Du hier.

Keine Strategie

 

 

Mach Dich nackig und behalt‘ die Hosen an


Transparenz ist keine Kunst aber kluge Strategie der Anpassung. Sowohl Wirtschaft, als auch Politik mögen sich an Universitäten ein Beispiel nehmen, deren Lernziele ohne Lehrprogram [Curriculum] nicht zu erreichen wären. So einfach ist das. Die Supermacht der manischen Superkonsumenten schenkt dem Rat aus ihrer Mitte mehr Vertrauen als das eine Orientierung über offizielle Medien noch schwer ins Gewicht fallen würde. Jedenfalls verhält es sich gegenwärtig so.

Dem entsrpechend gilt:

  • Konsumenten einbeziehen in die Entwicklung von Produkten und Kampagnen
  • Webseiten sozialisierbar machen oder gleich abschalten
  • Ohren auf, Augen zu