IHOb-2018 Quelle: Twitter @IHOB

IHOb-2018 Quelle: Twitter @IHOB

Bei der Nachricht, dass die US Pfannkuchen-Restaurant Kette sich unbenennt, vom seit 60 Jahren vertrauten IHOP zu IHOb blieb manchem Amerikaner wohl das Herz stehen. Was, keine Pfannkuchen mehr? Das erweckte auch Neugierde. Mehr als nur des Kaisers neuen Kleider war zu erwarten. Mehr als nur eine, wie so oft, fehlgeschlagene, ohnehin fragwürdige Neugestaltung eines Logos.

Nach der Befürchtung auf Pfannkuchen verzichten zu müssen, seit Montag die Erleichterung. Es gibt weiterhin die unter abnehmender Nachfrage leidenden Pfannkuchen zu allerlei Sirupsorten und gesalzener Butter, stehen somit auch Burger auf dem Menü.

Das freilich schmälert die Idee von Innovation oder Markenprägung zu einer langweiligen, sich womöglich aber auszahlenden Verkaufsstrategie.

Nur gut, dass es weiterhin Pfannkuchen gibt. Wie auch so manches Franchise zum Treffpunkt für alt und jung wurde, ging es nach der Disko zu IHOP, wo es Morgens um 5 gefährlich werden kann, wie einst im Münchner Donisl. Dort trafen oder treffen sich Nachtschwärmer aller Schichten auf herrlich frisch gebrühte Weißwürste zu süßem Senf und fliegenden Fäusten.

Herrlich.

Quelltext von Robert Klaraauf englisch lesen