Was iTunes für die Musikindustrie bewirkte soll nun iBooks für den Buchhandeln bewirken

 

 

Buchhandel im Umbruch

Gerade so wie iTunes der Musikindustrie vormachte, dass das Musikgeschäft mit der Leichtigkeit digitalen Seins, einfach zu handhaben ist und iTunes sich als größtes Musikgeschäft der Welt an die Spitze setzte, hoffen Verlage und Buchhandel, dass iBooks, die schwindenden Zahlen durch den Verkauf von E-Büchern und elektronische Ausgaben der Zeitschriften und Magazintitel auf Tablett-PCs für sie ausgleichen möge.

 

„Jeder Verleger sollte täglich Gott danken, dass Steve Jobs mit dem iPad die Verlagsindustrie rettet.“

Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender von Axel Springer

 

 

brand eins für iPad

 

 

Erste Titel für den Deutschen Markt

Das Wirtschaftsmagazin brand eins, das seine Inhalte nicht ohne deren Zumsammenhänge zeigt, bietet diese nun auch als iPad Anwendung mit kostenlosem Probeheft an. Der Preis für weitere Ausgaben ist mit 6,99 etwa zehn Prozent günstiger als die Printausgabe (7,60 Euro). Hier bei iTunes laden.

iKiosk bietet „Welt Kompakt“, „Welt“ und die kompakte Version der „Welt am Sonntag“ gratis als ePaper. Zum Deutschlandstart des iPad hat Springer iKiosk’s Angebot aufgestockt: Zusätzlich sind jetzt auch „Bild“, „Bild am Sonntag“, „Berliner Morgenpost“, „Hamburger Abendblatt“, „Auto Bild“, „Sport Bild“ und „Computer Bild“ verfügbar.

Die Inhalte von Spiegel und Fokus Online sind ebenfalls für das iPad verfügbar.

textunes auf dem iPad | Foto: textunes

 

 

Neues Geschäftsmodel für den Buchhandel

In Berlin haben die Gründer Simon Seeger, Michael Oesterreich und Volker Oppmann mit Textunes bereits 50.000 Titel für das iPhone verkauft. Teytures gehört zu den 50 erfolgreichsten Anwendungen. Etwa 1000 TItel wurden bislang umgesetzt.

 

 

Frühe Erfolgsbilanz

In den ersten 65 Tagen haben Benutzer über 5 Millionen Bücher gespeichert. 2.5 Bücher pro iPad.
In den ersten 8 Wochen erreichen 5 der 6 größten Verlage in den USA einen Marktanteil von 22%.

● 8.500 gebürtige iPad Anwendungen
● 35 Millionen Mal gespeichert
● 17 Anwendugen pro iPad

 

 

booksON.
Ciando zählt in Deutschland zu den bekanntesten Aggregatoren und arbeitet mit über 260 vornehmlich Deutschen Verlagen zusammen. Die Firma Missing Link vertreibt in Deutschland E-Books über die Aggregatorendatenbank MyLibrary.

Verlage werfen sich seit 2007 den grossen Datenbankaggregatoren an den Hals, schliessen einen Kuhhandel ab mit dem sie davonzukommen hoffen. Bücher werden mehr schlecht als recht in die Standard Formate ePUB oder auch nur PDF gepresst, et voilá.
Fin des haricots… Armes Land der Denker und Dichter.

Derweilen bietet das elekronische Format und unsere von Atomen befreite Bits-Welt höchstes Innovationspotential! Erfindungsreiche Verlage werden sich ihrer Herkunft erinnern und ihrer Marke getreu, frische Gedanken hegen und aussergewöhnliches im neuen Format schaffen.

Ein gutes E-Buch wird selbst zum Marktplatz werden und Sozialgemeinschaften um sich scharren.

 

 

Technik, Organisation:

  • E-Book-Formate in der Übersicht – suite101.de
  • AppMaker, eine junge Progammierertruppe, die sich auf die Entwicklung von iPhone-, iPad- und Smart-Phone-Applikationen spezialisiert hat
  • Kapitalgeber für iPad Entwickler
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