—   D I E   N Ä C H S T E   G E N E R A T i O N   V E R S T E H E N   L E R N E N   —

Aber ja, ein jeder Marketingpraktiker muss doch längst bemerkt haben, dass sehr junge, selbstständige Entwickler/Gestalter, ein geradezu untrügliches Gespür dafür haben, was einer Marke zu- und abträglich ist und das ohne jegliche Agentur- und Markenerfahrung.

Aber nein, es interessiert auch nicht, warum den jungen, im Digitalen aufgewachsenen Mädchen und Jungen ein solches Geschick in die Wiege gelegt ist, nur das es so ist.

Marken, also Hersteller und deren Agenturen haben eine inhärente Herausforderung anzugehen mit ihrer Besatzung aus Babyboomern. Babyboomer hängen ihren Gebräuchen und dem nach, was sie gewohnt sind. Die Mahlzeit muss gerade so schmecken wie bei Muttern. Wie sollte es anders sein? Es ist die allzumenschliche, durchaus verständliche Prägung, die zu überwinden ein nicht zu unterschätzende Maß an Selbstaktualisierung gepaart mit Umtriebigkeit bedingt.

Die nächste Generation nimmt ihre Mahlzeiten bereist völlig anders ein, als es die Babyboomer noch gewohnt sind zu tun.

Von der Notwendigkeit der Selbstaktualisierung

Die Kultur hierzulande ist geprägt von institutionellen, statischen Stationen, wie etwa dem Abiturabschluss und ist damit in Folge das Studium erst einmalabgeschlossen, gilt auch eine Fortsetzung des Erlernens, als der Karriere nicht sonderlich förderlich. Im Gegenteil, aus guten Soldaten würden Rebellen bei fortgesetzter Lernfähigkeit, der freiwilligen, kontinuierlichen Selbstaktualisierung. Die nämlich bedingt das einmal erlernte auch sofort wieder in Frage zu stellen um Platz zu machen für aktuelles.

Dieser Notwendigkeit ist nachzukommen mit der Einstellung frischer Marketingpraktiker. Aber ja, eine reife Leistung auf Seiten der Agenturen wie auch der Hersteller.

Aber nein, dabei handelt es ich nicht um dämmliche Ängste wie der, den Anschluss zu verpassen es handelt sich um ein Entgegenkommen der Marke ihren Nutzern gegenüber. Die Expansion und Sicherung von Einnahmequellen.