Cesar Milan zeigt einer Hundeführerin wie ihr dreibeiniger Hund  auf die Beine kommt 
three legged dog - Cesar Milan
Freut sich seiner Tage, der dreibeinige Hund
in einer Fernsehsendung über den Hundeflüsterer Cesar Milan

Der Hundeflüsterer sagt, dem Hund ist das egal, da er nicht darüber nachdenkt ob, er nur drei Beine hat. Ihn freut und interessiert seine Gegenwart, da er nicht bewusst darüber nachdenkt, wann, wie und wo er das Bein verloren hat.

Beim Menschen, dem Zweibeiner verhält es sich nicht so. Er ist geprägt von seiner Vergangenheit. Insbesondere der dt. Baby Boomer findet sich als Nachgeborener der Täter des zweiten Weltkriegs notgedrungen in der Rolle als Oppositioneller wieder. Ein Opportunist ist er nicht, wie in diesem Beispiel der dreibeinige Hund.

Bei einem Beitrag von Susan Crawford für Wired finde ich eine knapp gehaltene, polit-soziologische Erläuterung, warum Baby Boomer weg gehören.

Warum also die Älteren, die heute die Macht haben, Platz machen sollen für Jüngere, die dem Verhalten des dreibeinigen Hundes näher kommen. Warum dann auch das Dreigespann der Kanzlerschaftsanwärter, Merz, Kramp-Karrenbauer, Spahn eher dem Problem als dessen Auflösung zuzurechnen sind.

Interessant hierzu auch, das von Crawford angeschnittene Thema der Deregulierung der Telekommunikation in den Neunzigern:

Quelltext von Susan Crawfordauf englisch lesen