©Hergé
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Wohin das Pendel auschlagen werde, ist von keiner Relevanz, solange nicht offen darüber debatiert und die Öffentlichkeit nicht beteiligt wurde. So jedenfalls urteilt ein gewisser Bienlein aus Brüssel. Das was das EU Parlament mit Unterstützung dt. Politiker und Politikerinnen sich erlauben hat können, nachdem sie bereits Jahre zuvor Bauern und Bürger traktiert, aufgebracht und ihnen unnötige Verluste beigebracht haben, ist seinen Namen nicht würdig. Bienlein erinnert an den Austausch der Glühbirnen gegen überteuerte ihrer Art ohne jegliche Debate oder Transparenz. Oder die Wertminderung individueller Vermögen durch die Einführung des Euro. Das englische Pfund dagegen, ist auch von ästhetisch grosser Wertschätzung. Wie viele der Europäer würden nicht liebend gerne den hässlichen Euro eintauschen gegen ihre einst so schöne Währung? Wer hätte hierzulande nicht gerne wieder eine Glühbirne, die unmittelbar aufleuchtet sowie sie angeschaltet wird in einem weit angenehmeren Licht als die erzwungene EU-Birne? Es ist kein Vorschlag Professor Bienleins, aber da möchte doch jeder befreit rufen wollen:

Brexit für alle

Let’s all brexit out of such ignorance and incompetence. Ob nun die Urheberrechtsreform dazu dienen soll, das Urheberrecht an die Erfordernisse einer modernen Wissensgesellschaft anzupassen, sei an gleich zwei Ankerpunkten verkehrt. Denn was Bienlein sagt ist, dass das Urheberecht zuforderst hätte überdacht, geprüft und aktualisiert gehört. Nämlich mit den Erfahrungen und wohl auch Ergebnissen jüngster Dekaden in denen offensichtlich wurde, dass eigentlich alles ein Remix ist, einer Mischung also aus vorangegangen Urheberrechten, die wiederum ihrerseits, aus der Mischung vorangegangener Urheberrechte bestünden. Bienlein hatte besorgt geäussert, dass es womöglich gar kein Urheberrecht gäbe. Aber ja, das macht keinen Sinn wenn alles ohnehin eine Mischung ist aus vorherigen Urheberrechten, die ihrerseits auch keine Uhrberrechte waren sondern aus der Neusortierung vorangegangener Urheberrechte hervorgehen. Aber nein, dann gibt es das Urheberrecht nicht. Aber ja, das hätte zuvorderst aussortiert gehört.

Einer weiteren Verkehrtheit entsprungen sei es, mit dem zweiten Ankerpunkt, eine Wissensgesellschaft als solche zu bezeichnen, deren Selbstaktualisierung ganz offensichtlich nicht stattzufinden scheint. Aber nein, dann ist das keine Wissensgesellschaft, wenn derart offensichtlich die Selbstaktualisierung ausbleibt.

Bei solchen Vorkommnissen driften die Meinungen auseinander während auch die dt. Politik der EU Parlamentspolitik gleich, den Mangel an Selbstaktualisierung nicht wahrhaben will.

Aber nein, so werden Bürger nicht wiedervereint

Selbst die großen Volksparteien können die Bürger nicht vereinen. Sie haben sie schliesslich auseinander gebracht. Die grossen Volksparteien sollten aufhören, vorzugeben, dass sie das Land vereinen können. Sie können es nicht. Niemand kann es.

Genau das sagt auch der Bergsteiger Mike Tomasky in The Daily Beast: „Was sie aber tun können und auch müssen, ist eine Koalition aus Arbeiter- und Mittelschichtswähler aller Rassen um eine Reihe von wirtschaftlichen Prinzipien zu sammeln, die den Wählern klar und deutlich sagen, dass die Dinge anders wären, wenn sie erst einmal im Parlament sind.” Tomansky bezieht das freilich auf die US Demokraten und das weisse Haus, aber genaussogut könnte er es den Sozialdemokraten hierzulande sagen.

Aber ja, anstelle immerzu auf die Provokationen der Faschisten zu reagieren würden sie agieren und die Wähler wünschen sich nichts sehnlicher als ein Ende der Provokationen und Unverschämtheiten. Ein Ende aus der nebulösen Grauzone durch klar zum Ausdruck gebrachte Vorhaben in Schwarz Weiss. Aber ja, die Punkte gleich auf Großflächenplakaten bekannt geben, dann hätte es auch bald ein Ende mit dem Rezitieren faschistoider Provokationen. Die Medien hätten weniger zu berichten von Naziprovokateuren und hätten mehr von den Ideen und zum Ausdruck gebrachten Vorhaben in Schwarz Weiss zu berichten. Aber ja, damit wäre den Naziprovokateuren ihre Macht genommen.