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Zur Welle abnehmender Begeisterung

23. September 2016

 

 

Alle wollen anders

 

 

McDonald's Hamburger Royal TS

Inhalte vorher


McDonald#s Cheeseburger

Inhalte nachher

 

 

 

 

Wie sieht die Zukunft des Content-Marketing aus? Spoiler Alarm: Weit weniger Inhalte

Welle abnehmender Begeisterung
Zur Welle abnehmender Begeisterung schreibt Janessa Lantz einen viel beachteten Beitrag, dem ich auch die Überschrift entlehne.

Vom Sozialmedien-Manager, über Mediengestalter hin zum Journalisten, alle leiden unter den Folgen des erreichten Höhepunktes von Inhalten.

 

 

 

 


Durchschnittliche Anteile pro veröffentlichtem Inhaltselement
(Dezember 2014 – October 2015)

 

 

 

 

Vor wenigen Jahren, als noch nicht 80 Prozent der auf Software1 basierenden Dienstleister, Content Marketing betrieben, war es einfacher, ein Publikum für seine Inhalte zu gewinnen.

Inhalte mit Antworten zu weit verbreiteten Fragen,

in anderen Worten,

Inhalte mit Lösungen zu Problemen, von denen eine grosse Anzahl an Leuten geplagt wurden, sammelten eine ausreichend grosse Leserschaft, um die Mühe ihrer Erstellung zu lohnen.

Der Like-Button hatte Hochkonjunktur.

Ich hatte einer Leserschaft mit Vorliebe für StumbleUpon zu danken für die hohe Beteiligung 2.

Jetzt da ein jeder mit Inhalten bombardiert wird, ist es schwer die benötigte Aufmerksamkeit für das eigene Themengebiet zu bekommen.

 

 

 

 

 

 

Ein kleiner Teil unserer Inhalte ist verantwortlich für eine übergroße Portion Ergebnisse. Welche Inhalte, Reichweite und Besucherzahlen zu erhöhen vermochten, wird von Analyse-Programmen im Nachhinein aufgezeigt.

Die komplette Fallanalyse bleibt dem Geschick des Amateur Profilerstellers überlassen.

Wie Seth Godin wusste, erhöht die Anzahl der Veröffentlichungen den Verkehr auf die Seite. Unabhängig auch von der sogenannten Qualität der Inhalte, wie Godin zu Beginn der Entwicklung von Inhalten wusste.

Viele Erfolge in der jungen Geschichte neuer Medien sind unverdient und verlangen uns, gerade weil sie unverdient sind, größte Bewunderung ab.

Es kommt zu allerlei Tricks um den Verkehr auf die eigenen Seite zu erhöhen, ein sich aufdrängen ist keine schlechte Taktik, wenn auch sie mit schlechtem Benehmen einhergeht und auch so erlebt wird.

Auch wenn der Mediengestalter oder Manager nach Andy Warhol’s Pop-Pfeife tanzen und alles gut finden was ihnen auf Facebook begegnet, bringt es Sie nicht weiter.

Wired Redakteur Mat Honan machte bei einem 2 Tage Experiment die Erfahrung. Bereits am zweiten Tag waren die Streams der Freunde u. Familie verschwunden und ausschliesslich solche von Marken vorzufinden.

Der Reiz des Neuen nimmt so rasch wieder ab wie er aufgekommen ist. Auch sonst ist im digitalen Marketing nichts anders als im klassischen Marketing. Das Verhalten im digitalen Markt ist nicht anders als das im materiellen Markt.

 


Welle abnehmender Begeisterung

 

 

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  1. SaaS: Software as a Service
  2. Partizipation Marketing wie Alistair Dusan es nannte,
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