James Bond Filme haben es schwer noch Schritt zu halten

Gleiches gilt für Politik, Ausbildung und grosse Teile der Wirtschaft einschliesslich der Werbeagenturen.

Dieses Mal ist es nicht die Gesellschaft, die Schuld daran hat, es sind ihre Organisationen.

Die Gesellschaft hat sich gewandelt und ist transformativ, mehr als ihre Organisationen.
Einige der US Industriezweige passen sich dem Wandel im Verhalten der Konsumenten an.

Am sichtbarsten ist der Wandel in der US TV Produktion.

Bei Grey’s Anatomy dreht sich alles um Verhalten. Hier lernen wir, wie wir durch Zusammenarbeit an unserem Arbeitsplatz etwas bewirken können und mit den verschiedenen Verhaltensweisen der Kollegen umgehen.

Und richtig, es ist die Lernkurve die uns an die Fernsehgeräte bringt.

Eine beispiellose Anzahl an Dokumentarfilmen kommt ins Kino. TV Serien werden erstaunlich – erstaunlicher noch als Kinofilme.

Aktion ist nicht länger der Motor der Unterhaltungsindustrie, sondern Verhalten.

Das trifft auch bei Serien wie Prison Break oder The Walking Dead zu.

Wie Leute miteinander umspringen und was wir dabei lernen können, geben den Antrieb der Unterhaltungsindustrie.

US Unterhaltung ist seit 9/11 auf beispiellos radikale Weise transformativ.

Hierzulande ist es offensichtlicher noch als es von den Amerikanern wahrgenommen wird.

 

 

Verhalten und nicht Aktion ist jetzt der Motor der Unterhaltungsindustrie

Auch James Bond Filme wenden sich dem Verhaltenstrend zu, das Verhalten aber kommt zu kurz (siehe Skyfall Trailer). Die Kunst des Geschichten erzählens wird zwischen den vielen Aktionen kompromittiert.

 

 

Wandel ist, wenn auch evolutionär, radikal

Zu Beginn des Jahres stellte Gareth Kay die Frage: „Wo sind die neuen radikalen?‟

Die knappe Antwort von Adweek’s Kristen V. Brown.

Währenddessen wurde offensichtlich, dass auch wenn Unternehmen oder Organisationen sich der richtigen Idee annehmen, diese zu kurz kommt in der Ausführung. Bedingt durch Mangel an Erfahrung oder da die Entscheider ihren Entschluss auf Grund mangelnder Durchschlagskraft zurücknehmen, es war nicht radikal genug.

 

 

Großes Geld akkumuliert durch die Anzahl an kleinen Leuten

Es sind zwei ausschlaggebende Faktoren die zusammengenommen zu wirtschaftlichem Wohl und einer besseren Zukunft beitragen:

  1. die Anzahl der Leute, die sich auf ihr gesundes Selbstverständnis verlassen, mit wahnsinnigem Hornbach DIY Pioniergeist selbst zupacken und die Erkenntnis als Unternehmer radikaler vorzugehen
  2. die Anzahl der Leute die strategischen Konsum tagtäglich in Anwendung bringen.

Faris Yacob’s Beitrag „Gut für’s Geschäft‟, dokumentiert wie BMW USA scheinbar mühelos sein Geschäft anzukurbeln versteht und dabei etwas für das Gemeinwohl tut.

Eine Symbiose entwickelt sich zwischen Geschäft und Gemeinwohl.

Was gut ist für viele, ist auch gut für’s Geschäft.

Gerade in Deutschland mit seinem noch unzureichend der Realität angepassten, ausgeprägten Ordnungssinn, kann Geschäft und Gemeinwohl zum Grundsatz erhoben werden.