Bereits ab Mitte der 1970er Jahre begann Rams seine Ideen zur Gestaltung in Regeln zu verdichten, die er im Laufe der Jahre weiterentwickelte und zu Thesen ausformulierte. Rams begreift die Thesen seiner Biografin Lovell zufolge als „nützlich zur Orientierung und zum Verständnis“. Zugleich sagt Rams, „gute Gestaltung befinde sich in ständiger Weiterentwicklung – genau wie Technologie und Kultur.“

 

 

  1. Gute Gestaltung ist innovativ.
  2. Gute Gestaltung macht ein Produkt brauchbar.
  3. Gute Gestaltung ist ästhetisch.
  4. Gute Gestaltung macht ein Produkt verständlich.
  5. Gute Gestaltung ist unaufdringlich.
  6. Gute Gestaltung ist ehrlich.
  7. Gute Gestaltung ist langlebig.
  8. Gute Gestaltung ist konsequent bis ins letzte Detail.
  9. Gute Gestaltung ist umweltfreundlich.
  10. Gute Gestaltung ist so wenig Gestaltung wie möglich.

Ursprünglich von Dieter Rams. Anstelle des Wortes Gestaltung verwendet Rams das Wort Design.