Spendenaktion zur Bekämpfung von Homophobie

Auch wenn es so gut gemacht ist wie diese Kampagne zur Bekämpfung von Homophobie von Münchens Serviceplan Agentur, scheint es als hätten Werber kein Problem, solange sie damit ins Gespräch kommen. Ein derart bewegendes Sujet wie das der barbarischen Gräueltaten der Nazizeit kommt gelegen, sei es von schlechtem Geschmack oder respektlos.

Der partizipative Teil der Kampagne, in dem die Menschen von Mit- oder kollektiver Schuld wirklich befreit werden, durch einen ‚Re-Post‛, ihrer Empathie-Bekundung mit dem Daumen-Hoch Symbol, oder einer Geldüberweisung mag Ihnen als bizarres kollektives Ritual vorkommen. Es hat sich jedoch als eine durchaus effiziente wie effektive Methode der Öffentlichkeitsarbeit erwiesen.

Wäre nicht eine ausschließlich auf aktuelle Vorkommnisse von LGBT-Gräueltaten konzentrierte Dokumentation gleichermassen effektiv und dabei seiner Bekämpfung getreuer und wahrer gewesen?

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