John Locke. Photo: Hulton Archive/Getty Images

John Locke. Photo: Hulton Archive/Getty Images

Christine Emba, bespricht das Buch von Autor Patrick Deneen, „Warum Liberalismus scheiterte”, einem Notre Dame Professor. Die Beantwortung der Frage von Emba’s Titel bleibt freilich dem Leser überlasssen, aber die Gründe für ein mögliches Scheitern werden handhabbar gemacht.

Wie der Leser erfährt, denkt Daneen dass dieses viel gepriesene Modell sich, in seiner Einschätzung als eine Katastrophe erwiesen hat – „nicht weil es zu kurz kam“, , „sondern weil es sich selbst treu war.“

Auf der rechten Seite des ideologischen Spektrums, feierte klassischer Liberalismus den freien Markt, der die die radikale Ausweitung der Wahl erleichtert.

Zur linken, feierte der Liberalismus das bürgerliche Recht auf persönliche Wahl und selbst-Definition, zusammen mit dem Staat, der dieses Recht durch die Durchsetzung des Gesetzes gesichert.

Aber beide Ansätze konvergieren im Grunde zur gleichen Sache: einem kopfüber und entpersonalisiertem Streben nach individueller Freiheit und Sicherheit, die keine Sorge für die Wünsche und Bedürfnisse der anderen verlangt, oder für die Gesellschaft als Ganzes.

Washington Post

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