Weltfussball

30. Mai 2014

 

 

Beckenbauer glaubt nicht an WM-Titel für Deutschland. Spiegel.de

 

 

Franz Beckenbauer, Maier, Müller und wie sie alle heißen, konnte ich in Kinderjahren über den Zaun hinweg, im Nachbargrundstück vom Bayerischen Yachtclub spielen sehen. Dort hatte mein Weiland Vater unseren 25m² Jollenkreuzer liegen.

Prägend war nicht Fußball aber Segeln und die Nächte von Samstag auf Sonntag lagen wir vor Anker im Schilf der Roseninsel. Weniger prägend aber unvergessen, sind die willensstarken Besuche von Thomas Kistner, der ungebeten einzutreten verlangte und ohne Erklärung handgebastelte Fitnessutensilien, wie Hanteln und Expander auspackte und mit mir Turnübungen veranstalte in der kleinen Einzimmerwohnung im 13. Stock in München Laim.

Prägend für alle, die schöne Illusion von allem Grossen, dem dt. Bürger ihr uneingeschränktes Vertrauen auch heute entgegen bringen. Vater Staat, den Institutionen, Schulen, Kirchen, Fußball und damit auch der unkaputtbaren FIFA. Kein begehrterer Arbeitsplatz als der in der Automobilindustrie.

 

 

Adidas World Cup Fußballschuhe

 

 

Adidas World Cup Bälle

 

 

Fifa Mafia. Das schmutzige Geschäft mit dem Weltfussball von Thomas Kistner

 

 

Die Kriminalgeschichte des Welt größten Sportverbandes

„Fifa-Mafia” ist die Kriminalgeschichte des weltgrößten Sportverbandes. „Fifa-Mafia” erzählt, wie unter dem Denkmäntelchen, die schönste Nebensache und alle vier Jahre das größte Sportereignis der Welt zu den Menschen zu bringen, sich über die letzten vier Jahrzehnte eine weitgehend korrupte Clique an die Spitze dieses Verbandes gesetzt hat. „Fifa-Mafia” zeichnet die Entstehung des Netzwerkes des aktuellen Fifa-Präsidenten Sepp Blatter nach. „Fifa-Mafia” schildert die Tricks und Durchstechereien, mit denen lukrativste Rechte verschoben, finanzielle Kickbacks ergaunert, eigene Leute bezahlt und/oder in Position gebracht worden sind. „Fifa-Mafia” erzählt von schmutzigen Wahlkämpfen, schmutzigen WM-Vergaben, den hilflosen Sponsoren und der teils manipulativen, teils opportunistischen Politik. Der Weltfußball als ein einziger, gigantischer Interessenskonflikt.

Thomas Kistner, Sportredakteur der „Süddeutschen Zeitung“, berichtet seit mehr als zwanzig Jahren über die kriminellen Machenschaften im und um das Milliardenunternehmen Fifa. Sein Buch ist die Summe dieser Recherche. So dicht, so kenntnisreich, so zwingend in der Analyse, ist die dunkle Seite dieses global auf Regierungsebene agierenden Verbandes nie zuvor erzählt worden. Dieses Buch ist ein gedruckter Indizienprozess.

Thomas Kistner macht bislang unbekannte Seiten des Weltfußballs und seines Verbandes öffentlich, wie den Verlust des Bälle-Symbols der Fifa, die besondere Vernetzung dieses Verbandes nach Schweizer Vereinsrecht mit Interpol und Security-Firmen und die Entstehung eines neuen global ausgerichteten Sport-Sicherheitsdienstes in Katar. Kistner schildert erstmals die Jagd auf korrupte WM-Bewerber durch gescheiterte Konkurrenten, er berichtet von FBI-Ermittlungen rund um den Fußball und die Wettspielszene, von der Jagd auf eine CD mit sensiblen Bankdaten von hohen Fußballvertretern.

 

 

Share on StumbleUpon1Tweet about this on TwitterGoogle+0Digg thisshare on Tumblr0Share on LinkedIn1Pin on Pinterest0Email to someoneShare on Facebook0