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Was ausserdem am Minirock so toll ist

1. September 2011

 

 

Nicht was wir denken ändert unser tun, was wir tun ändert unser Denken

Der Minirock liefert bestes Beispiel, das dem so ist.


Twiggy mit Dolly Bird, 1967

Twiggy mit Dolly Bird, 1967

 

 

Mit dem Tragen eines teuflisch, kurzen Minirocks, erweiterte sich der Aktionsradius der Frauen, über die, bis in die 60er Jahre hinein, vorgegebene Rolle der Frauen, als Mutter und Hausfrau hinaus.

Egal auch wie schwer es der individuellen Frau oder dem Mädchen, gefallen sein mag, die Entscheidung über die Länge des Rockes gegen ihr besseres Wissen und Gewissen zu fällen, den Sieg trug, wie wir heute wissen, die kollektive Entscheidung für den Minirock und sein aktives Tragen davon.

Das tolle an den Moden ist ja, das sie etwas bewegen, indem das, was es da zu bewegen gibt, von vielen einfach getan wird.

 

 

Mehr Freud als Leid?

Geschäftsanzug

Geschäftsausstattung, 1980-1990

Wenig später hielt der Mini Einzug in das Geschäftsleben, dem Corporate Lifestyle und wurde zum Power Suit. Zum Kraft verleihenden Ausdruck im Alltag des Karriereaufstiegs.

Heute gibt es kaum prominente Beispiele, von erfolgreichen Frauen, die ohne bewussten Einsatz und Wissen um sexuelle Witterung zum Erfolg führten. Ein deutliches Beispiel hierfür liefern die grossen Bucherfolge von Charlotte Roche.

Der Mini jedenfalls verlieh der Welt mehr Freud als Leid. Damit schliesse ich ein wenig unverhofft in Gareth Kay’s Worten: Tun ist gut.

 

 

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