Why Apple’s crashing the luxury party

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Der von Ana Andjelic auf Medium veröffentlichte Artikel erschien zuerst am 20. März in Adweek als deren Herausgeber Empfehlung.

Die Einführung erinnerte mich an eine erste Begebenheit, als ich nach 15 Jahren USA erstmals nach Frankfurt kam. In der Apfelweinkneipe Fichtekränzi war auffällig, dass die mit Bankern besetzten Tische weitaus herzlicher lachten als mein mit Werbeleuten vergleichsweise traurig, besetzter Tisch.

Moderner Luxus ist tief, in sich selbst und organisch verflochten mit Digitaltechnik durch alle Bereiche, von Mode und Schönheit bis hin zu Gastlichkeit und Kunst. Er hat sich von zeitlos zu fristgerecht verschoben, von einfach zu komplex, von „erst das Produkt” zu experimental, von opulent zu bedeutungsvoll.

„Es hat keine Geschichte. Ich mag es tun—nicht die Tatsache, dass ich es getan habe” sagt Karl Lagerfeld, dem gelang die berühmte zeitlose Chanel Marke für über 30 Jahre relevant und frisch halten.

New York’s hoch angesehener Condé Nast Verlag organisiert seine Luxuskonferenz mit Jonathan Ive und Industriedesigner Marc Newson, in genau dem Zeitraum, in dem Apple seine Uhr vorstellt.

Ein Zeichen das Apple seinen Platz im Luxusgewerbe verdient hat und dafür, dass die Marke nicht notwendigerweise der anderen Mittagessen verspeisen will.

Bei den Geissens ist noch nicht so recht angekommen, dass die Superreichen zunehmend weniger daran interessiert sind, sich mit Luxusyachten und Luxusvillen hervorzutun und sich vielmehr mit sozialem Engagement im Hintergrund halten.