Alessandra Lariu, Gründerin von SheSays hat ihen Posten als Group Creative Director bei McCann verlassen und baut für Ende Juni einen Aggregator, der Marketingpraktikerinnen mit Marken zusammenbringen soll. Details sind noch nicht publik. Zwei Mitbegründerinnen sind Autoren der Neuerscheinung: Digitale Werbung. Gestern, Heute, Morgen.

Gleich 24 Autoren sind die Väter, Mütter der Kollaboration. Beiträge der SheSaid Gründerinnen findest Du hier (Lariu) und hier (Laura Bambach).

Kollaboration von 24 Werbepraktiker

Tubbe, die neue Band aus München war gestern auf Südwild zu sehen

Hipster Musik, die wie auch bei David Kitt, die Gitarre gegen den Synthesizer eintauscht. Mir gefällt, das Tubbe auf das Lied fokusiert sind, das Gesamtkonzept (Album, Verhaltensweisen…) wird sich organisch, nach und nach, im Austausch mit dem Publikum entfalten. Dementsprechend, finde ich auch keine Website. Tatsachen werden in kleinen, machbaren Schritten geschaffen. Konzerte werden über Facebook angekündigt, auch gibt es keine Tubbeseite auf FB. Ich bin begeistert und froh erfreuliches aus München berichten zu können.

Tubbe: Synthiepop aus München

Klaus Scheuermann, Steffi Jacobs Fabian Füss sind Tubbe. Die neue Band aus München.

Die USA feiert seine Marketingpraktikanten kontinuierlich. Deutschland hat die Re:publika

Aus Berlin wurde letzte Nacht auch von der re:publika 5 berichtet. Südwild Reporter Michael Köppel versuchte sich im Gespräch mit Sascha Lobo (65.000 Twitter Follower) und Felix Schwenzel von wirres.net. Von leidigen Positionierungsbehauptungen abgesehen, war die Sendezeit auf den Schwerpunkt Post-Privacy reduziert. Privatsphäre gilt als überholt zugunsten der Stärkung einer Demokratisierung durch Öffentlichkeit. Ist Privatsphäre noch zeitgemäß? Unsere hochdifferenzierte Gesellschaft wird wie sonst auch eigene Wege gehen und deutlich machen, wie der Einzelne mit persönlichem und seiner Privatsphäre umzugehen versteht. Das Szenario gibt es hier zu sehen, mit einem wie immer distanzierten und bedachten Beitrag von Peter Kruse. Sascha Lobbo hebt die Bedeutung von streaming und mehr Echtzeit hervor und Felix Schwenzel deutet auf Facebook in Beantwortung der Frage wie es weitergeht.

Wired jetzt auch in Deutschland

Mitte der Neunziger häufte sich das öffentliche Interesse an den Wissenschaften. Mit der geplatzten Neuen Medien Blase kam Flaute auf. Mein Arbeitsplatz hiess Thunderhouse, gemeint war das Versuchsmodell von Benjamin Franklin zu Experimenten mit Blitzeinschlag. Meine Landsleute erfreuen sich bester Unterstützung seitens der Medien. AdAge, TED, FastCompany, AdWeek, Making Digital Work (MDW), CNN… Hierzulande ist der gesellschaftliche, wirtschaftliche wie politische Wandel zwar unumgänglich, der Diskurs darüber aber Einzelkämpfern der Blogosphäre überlassen. Mit Ausnahme der re:publika sind vereinzelte Symposien wie Tropfen auf dem heissen Stein. Von Horizont.net und WuV erfahren wir den Terminkalender der Branche, Preisträger von internen Wettbewerben, von einem Diskurs kann nicht ernsthaft die Rede sein. Wirtschaftmagazine wie Brand Eins halten sich bedeckt und Agenturen versäumen den offenen Diskurs mit dem Publikum. 99.9% aller Websites sind nicht Ping-fähig im Sinne von automatischem Pingback/Trackback für Inhalte. Wie soll da ein Wissensaustausch begünstigt werden? Lediglich MRM Worldwide der McCann Worldgroup bedient sich WordPress für seine Website. Oren Frank, der Mann der das verantwortet bleibt mysteriös verschwunden. Niko Lumma berichtet über Wired hier.

wired

Titelbild der aktuellen UK-Ausgabe von Wired (Bild: Condé Nast)