„Eine Art Gefühlsregung wäre recht… Etwa, Du machst mich optimistisch, ich fühle mich lebendig bei Dir, Du gibst mir Sicherheit. Du inspirierst mich.‟

Nichts davon empfinde ich beim Besuch unseres heimischen Unternehmensnetzwerkes Xing oder der heimischen Agenturblogs.
 

grüne Wiese

Grüne Wiese
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Es ist Sommer. Schön, wir stecken inmitten der Transformation, einem hässlichen Wort, den unschönen Zustand beschreibend, nicht Fisch und nicht Fleisch. Er besagt, wir sind daran alte Gewohnheiten aufzugeben und unsere Zukunft in der neuen Welt, unserer post-digitalen Zeit zu bestimmen. Das mag jeder hinter sich bringen wie er will und Cindy Gallop will am liebsten, alles erstmal in die Luft jagen. Kein schlechter Ansatz, vertraut aus der Bücherverbrennung voriger Generationen. Ein Frankfurter Kollege von einst, bezieht seine neuen Geschäftskontakte aus Xing, somit hat Xing einen Nutzen und Daseinsberechtigung. Nur mir gefällt es nicht. Wenn ich trocken und spröde will, gehe ich ins Reformhaus. Seit Juni hat Xing seine Benutzeroberfläche und den Nutzen erneuert. Von Michael Freitag finde ich auf critch.de generelle Einwände zum Stand der Sozialnetze für Professionelle mit dem aufheiternden Hinweis auf das User Interface Design von zerply. Es ist das Spiel mit Distanz und Nähe das zu meistern es gilt. Die persönliche Markenbildung von uns Nutzern und für Stefan Groß-Selbeck’s erfolgreiches Xing dürfte zerply von Interesse sein. Ich störe mich an Gewebe [fabric] und Herkunft [pedigree] der professionellen Unternehmensnetze und der Unternehmensblogs, erwarte aber, dass wir mit einer gekonnten Gewichtung von Schein und Sein besser zurechtkommen werden und begrüsse die Möglichkeit hier die Fertigkeiten zu erproben.
 
zerply

zerply: vorbildliches UID