Thomas Meinecke sieht sich gerne neben Josef Winkler


 

Gestern sah ich mir ein Videointerview von der Frankfurter Buchmesse mit Thomas Meinecke an und Gedanken die mir dabei durch den Kopf gingen, waren in etwa die zu seiner Kopfhaut, wie ausgesprochen schön ich seinen Teint fand und wie stolz ich war auf die blitzenden Augen des Freundes.

Ich mochte den Stiernacken schon immer, meist aber waren es die rosigen Wangen seiner Frau Michaela Melián, die mich bei wiederkehrenden, zufälligen Begegnungen vor oder nach derer Auftritt entzückten.



 
Das Interview ist fantastisch, Dank gilt auch Interviewer René Aguigah, es ist hier zu sehen.

Technik und Gesundheitszustand interessieren, nicht aber der Inhalt.

Zugang verschaffte Jacques Lacan, als er ins Gespräch kam und das making of von Lookalikes greifbar machte, dem jüngsten, bei Suhrkamp erschienen Roman.

Petra Helms, mit der ich an Angela Merkel’s Wahlkampf-seite arbeitete, wollte seinerzeit wissen, warum ich nicht mit Thomas Meinecke arbeitete. Sie war bestens mit Arbeiten von Jochen Distelmeyer und auch Thomas Meinecke vertraut und ist es sicher noch.

René Aguigah war es auch, der den Schlüsselsatz tat, als wie ein Sprung, ein Fast Forward:

 

Tu Dein sein

Was dem Inhalt fehlt, ist im making of gegeben und mit dem sozialpolitischen Auftrag versehen mit dem ich, wir alle unterwegs sind. Lacun’s Spiegelphase, Thomas‘ Begegnung mit sich selbst als Romanfigur in Lookalikes und die Begegnung aller mit sich selbst auf Facebook. Alle Welt tut sich gerade selbst. Alle Welt lernt, wie im Grunde ja immer schon, sich selbst zu tun. Nicht nur, wie bei Meinecke, beispielhaft auf der Düsseldorfer Königsallee, aber überall. Neuerdings in besonderem, uns fremden Maße, auch auf Facebook.


Kleinkind und Spiegel

Kleinkind und Spiegel


Ein Roman, kein Sachbuch mit Anleitung jedweden sozialen Guts. Thomas macht es vor, tun ist gut und zieht in wenigen Wochen eine beachtliche Anhängerschaft in seinen Bann.

Lookalikes ist hier erhältlich.