Tolles ESC. Mieses Ergebnis.

15. Mai 2016

 

 

 

Tut mir leid Roger

Tut mir leid Roger

 

 

Jede Wette das Jamie Lee den ESC gewinnt

Ich hätte jeden Cent darauf verwettet, dass Jamie Lee den Song Contest gewinnt und ihr Verhalten beim Life Auftritt bestärkte die Überzeugung: Der bislang beste Beitrag Deutschlands, auch wenn es der erste ESC war, den ich mir am Stück angeschaut habe.

 

 

„Unfaßbar modern!”

Der größte Quatsch Kommentar, der hinterher zu hören war. Bald alle Länder machten sich nicht die Mühe, die Kostüme zu aktualisieren, und wenn sie es taten, dann versäumten sie es in Einklang mit Bewegung, Ausdruck und Verhalten zu tun. Jamie Lee’s Auftritt war von befreiendem Selbstverständnis, wie auch das vom famosen Schweden.

Insgesamt eine stärkere ESC Leistung der Europäer. Übung macht den Meister, wurde seit jeher von den Amerikanern demonstriert. Mittlerweile sind die Früchte der Mühen weltweit zu beobachten (Südkorea, Südamerika, China…).

Mit dem Ergebnis, kommen auch seit Kindstagen gehegte Zweifel an der Demokratie wieder auf. Der Scheissgeschmack der Juroren und die des Publikums ist nicht akzeptabel. Der Grund dafür aber ist nicht die Demokratie, aber die unterlassene Selbstaktualisierung und damit der unvollständige Nutzen der für den Wissenstransfer notwendigen Technologien.

Im Interesse von Jamie Lee, wollte ich mich nicht damit anfreunden, wie der vereinte Ostblock nach Vorbild westlichem Lobbyismus, politisch wählte.

Die politisch korrekte Wahl kam aus Großbritannien, die Georgier sind so weit abgerückt vom Weltgeschehen, dass sie nur auf grosses Selbstverständnis zurückfallen können und glaubwürdigen direkten Rock einer Rockband lieferten.

England selbst wurde mit Joe and Jake’s formidablen Beitrag unterbewertet und als Coldplay ohne Sänger verkannt, derweilen wären Peter and Gordon oder Herman Hermits womöglich zutreffender gewesen. Aber auch meine Anmerkung tut nichts zur Sache.

Der Großteil der Teilnehmer bemühten sich erst garnicht, einer alten Gewohnheit nicht länger zu folgen, um frisches, aktualisiertes zu präsentieren, was auch in Ordnung ist, da hier zur einen Hälfte die besseren Lieder zu hören waren und der anderen, nervenden Hälfte die ersten Plätze zugesprochen wurden. Im Nachhinein wurde das von den beiden Kerlen von Boss Hoss bekräftigt. Der eine wählte standesgemäß Nika Kocharov & Young Georgian Lolitas, der andere holte sich Buhrufe aus dem Publikum ein, indem er den Niederländer Douwe Bob am besten fand. Beides vollkommen richtig und Boss Hoss zugute zu halten. Die Georgier waren auch die einzigen die meiner Jamie Lee Punkte vergaben.

Jamie Lee’s Webseite ist ein echter Einseiter und wurde von der Berliner Dojo Agentur einer Papyrus-rolle entsprechend gestaltet:

 

 

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