Beta Version und Druckausgabe The Guardian.

Beta Version und Druckausgabe The Guardian. Bildquelle.

 

 

Kaum etwas beschäftigt uns Leute, über alle Moden hinweg, erfolgreicher als Nachrichten. Akzeptierte Selbstaktualisierung.

Es sieht ganz danach aus, als unterzögen sich alle Zeitschriften und Zeitungen einer Selbstaktualisierung mit deren Neugestaltung.

Den Anfang machte die New York Times, dann der New Yorker.

In Deutschland folgte die Werbefachzeitschrift Horizont und nun will Werben u. Verkaufen seine Druckausgabe überarbeiten.

Im Vereinigten Königreich ist es der mit dem Pulitzerpreis ausgestatteter Guardian. Von den englisch-sprachigen Publikationen, hat es der Guardian am nötigsten. Im Gegensatz zu den respektierten Inhalten, sah es beim Guardian aus wie im Netz um 2004 herum. Als wäre die Seite für Internet Explorer auf Windows XP gestaltet.

Ein Eindruck der auch bei über 90 Prozent deutscher Webseiten entsteht. Kleine unlesbare Schrift, in kleine Kästchen gedrängte Inhalte und ein unübersichtlicher Verhau an Trennlinien, keine Weissräume und unhandliche, sogenannte interaktive Elemente.

Während Times, Quartz, New Yorker und die deutsche Horizont deutlich zu einem eleganteren und effizienteren Netz beitragen, erlebe ich auf Guardian keine merklichen Unterschied.

Auf englisch von John Brownlee mehr erfahren.