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Artikel Tagged ‘Wiesbaden’

Leute nicht Konsumenten – IPA Sozialprinzip von Mark Earls

2. Mai 2010 Keine Kommentare

IPA Sozialprinzip 1 Mark Earls Leute nicht Konsumenten   IPA Sozialprinzip von Mark Earls

 

“Marketing führte dazu, Leute als Konsumenten zu sehen, jetzt müssen wir wieder lernen sie als Menschen zu sehen. #IPASocial”

Für ein halbes Jahrhundert, hatten wir Marketing als treibende und bleibende Kraft der Wirtschaft. Von all den Geschäftsdisziplinen, machte Marketing die Käufer zum Mittelpunkt der Unternehmen, die diese Güter anfertigten – “Alle Aktivitäten der Unternehmen orientierten sich an der Befriedigung der Bedürfnisse, Wünsche und Sehnsüchte der Konsumenten (wie ein Pionier sich ausdrückte).

Die Realität zeigte jedoch, dass dies weniger Leute- freundlich war: Marketing Verantwortliche und ihre Agenturen haben die wirtschaftlichen Aspekte der Leute-die-Deine-Güter-kaufen als interessanter und wichtiger erachtet als andere (interessantere) Aspekte ihrerseits. Kosumenten oder Kundenorientierung verkamen als Entschuldigung um die Agenda des Unternehmens voranzutreiben auf Kosten der Leute-die-kaufen (denke nur einmal welch auf den Kopf gestelltes Konzept aus ‘Kundentreue” wurde – die Treue der Kunden zur Marke ist hier geeint und nicht die Treue des Unternehmens zu ihren Kunden).

So kam es , dass wir die Leute-die-Deine-Güter-kaufen, betrachteten als Leute-deren-einziges-Interesse-es-ist-Deine-Güter-zu-kaufen.

Die Soziale Revolution lässt uns dumm aussehen und peinlich wirken um nicht zu sagen, wenig hilfreich: es stellt sich heraus, dass die Leute die neuen Technologien bereitwillig annehmen und nutzen und das die Leute-die-Deine-Güter-kaufen sch ausgesprochen für andere Leute interessieren, mit ihnen Konversation betreiben, ihre Vorleben untereinander austauschen als auch ihre Entdeckungen; sie helfen einander und sie tun die Dinge, die Menschen miteinander unternehmen und das hat offensichtlich nicht mit Marken und dem Marketing zu tun, von dem wir der Annahme waren es wäre wichtig für sie zu wissen (weil es da für uns ist). Und sie trauen einander viel mehr über den Weg als das sie uns trauen – selbst Leute die sich nie getroffen haben und die sich auch nie treffen werden – trauen einander mehr als uns.

Wir müssen also rasch menschlich werden. Mensch-Ebene. Mensch-fühlend, Mensch-interessiert, Meschlichkeit.
Den Leuten-die-Deine-Güter-kaufen helfen in dem das sie am besten tun – mit anderen interagieren beispielsweise.

Beteilige Dich an der Konversation, die von Mark Earls ermöglicht wird: http://herd.typepad.com/herd_the_hidden_truth_abo/2009/09/ipa-social-principles-01.html

 

 

Soziale Tagesordnung nicht geschäftliche Tagesordnung – IPA Sozialprinzip 2 von Le’Nise Brothers

12. April 2010 Keine Kommentare

Sozialmedien sind eine Konversation. Darüber sind wir uns jedenfalls schon einmal einig.

Nun da Sozialmedien zu einem lauten und rechthaberisches Gesprächsthema wurden, welchen Wert hat es das wir dem unsere Meinungen hinzugeben?
Wir sind keine Sozialmedien Gurus. Wir bleiben skeptisch vor Leuten die das für sich beanspruchen. Wir sind ganz einfach 10 Leute aus dem breiten Umfeld der Kommunikationswirtschaft der Vereinigten Staaten und dem Vereinigten Königreich, die ihre Gedanken mit Euch teilen wollen. Gedanken, die uns entweder nerven oder aber inspirieren. Gedanken von denen wir überzeugt sind, dass sie einen Beitrag zu den Bausteinen für erfolgreiche Sozialkampagnen und gegenwärtigen Aktivitäten in dieser Richtung. Wir haben uns zusammengefunden um mit unseren Stimmen die Arbeit der Londoner IPA zu Anfang des Jahres zu unterstützen.

Jeder von uns hat ein Sozialprinzip definiert von dem wir annehmen dass es wichtig ist für unsere soziale Welt. Hier nun das zweite Prinzip, alle zehn findet ihr in Deutscher Sprache erstmals hier. Im Original findet ihr alle zehn hier, aber auch auf den persönlichen Blogs eines jeden Beitragenden. Der Einfachheit halber, bitte Kommentare gleich hier eintragen. Englisch-sprachige Kommentare könnt ihr nach wie vor auf den einzelnen Blogs leisten.

Wir bitten Dich als Teilhaber der Werbe- und Kommunikation Gemeinschaft nur um eines, nämlich um Deine Teilnahme. Je mehr Meinungen wir hier untereinander austauschen auf denen wir aufbauen können, umso interessanter und stärker wird das was dabei herauskommt.

Um das ins Laufen zu bringen, nimm Dir die wunderbare Zusammenfassung von Mark Earls’ ‘Das grosse Bild‘ zu Herzen, dann alle zehn Startprinzipien, die findest Du hier.

Wie aus dem Titel dieses Eintrags ersichtlich, jetzt das Prinzip, das ich mich freiwillig erboten habe zu artikulieren:

 

IPA Sozialprinzip 2 Soziale Tagesordnung nicht geschäftliche Tagesordnung – IPA Sozialprinzip 2 von Le’Nise Brothers

 

NY stock exchange traders floor LC U9 10548 6 300x199 Soziale Tagesordnung nicht geschäftliche Tagesordnung – IPA Sozialprinzip 2 von Le’Nise Brothers

Im Zeitalter der Aktionäre bestimmen Geschäfte die Tagesordnung, eine Orientierung auf maximalen Profit mit Fokus auf die Erzeugung einer Verhaltensweise bei der sich alles um den Verbrauch der Produkte und Dienstleistungen dreht. Das Einkommen das mit diesen Aktionen generiert wird kommt dem Geschäft zugute, dem Aktienpreis und den Aktionären.

 Soziale Tagesordnung nicht geschäftliche Tagesordnung – IPA Sozialprinzip 2 von Le’Nise Brothers

Allerdings prallt diese geschäftliche Tagesordnung auf gewöhnliche Menschen und deren soziale Tagesordnung bei der es um Aktionen, Verhaltensweisen, neuer und alter Technologien geht, die es ihnen ermöglicht sich mitzuteilen, Verbindungen einzugehen, sich auszutauschen, zu lernen, zu lieben und an neuen Erlebnissen Freude zu haben und zu geniessen.

Für Unternehmen die im neuen Zeitalter der Kommunikation effektiv funktionieren wollen, ist es erforderlich sich einer Herangehensweise anzupassen, die vom Ausmass ihres Verständnisses der sozialen Tagesordnung der wirklichen Leute abhängig ist. Sie müssen sich unter die Menge mischen, die ihre Produkte und Dienstleistungen benützen und sich nicht ausschließlich am Verkaufsverhalten ausrichten und den sozialen Aktionen und Verhaltensweisen mit einbeziehen. Inhärent ist die Erforschung wie sich Leute heute miteinander in Verbindung treten, ihr gesellschaftliches Engagement, Austausch und Kommunikation untereinander.

Auch wenn nicht erwartet werden kann, dass Unternehmen echtes Verständnis aufbringen werden, diejenigen die mit diesem Herangehen erfolgreich sein werden, bringen sich in die Lage, ihre Produkte und Dienste mit den Leuten zu vermarkten und nicht gegen sie. Schließlich versetzen sich diese Unternehmen in die Lage, bedeutsamer zu kommunizieren und evokative Erlebnisse zu schaffen, die eine Verbindung schaffen mit der Menschen Leben indem sie sich für deren Leben zuträglich und förderlich erweisen.

Nike veranschaulicht dieses Erfolgsmodel und hat sich als Unternehmen dieser Gesinnung voll und ganz angenommen. Von Simon Pestridge, Nike Marketing Direktor für Grossbritannien, kommen die Worte: “Werbung schafft Bewusstsein, und [sie] brauchen Bewusstsein nicht länger.” Simon glaubt dass sie ” eine Rolle im Menschenleben spielen,” und dass “sie ihre Käufer für die Inhalte zu inspirieren suchen” und dass dies das Modell sei dass sie zukünftig befolgen wollen”. Sie gehen davon aus, dass ihr Konsumerverständnis besser ist als das ihres Wettbewerbs und sie lernen immerfort dazu indem sie Sachen unternehmen wie “Ideen an einem Jungen vorbeilassen während dem Fussballspiel. Solange wir nicht ausgelacht werden… solange sind wir auf dem richtigen Weg.”—Quelltext

 

Kontinuierliche Konversation, nicht Kampagnen – IPA Sozialprinzip 3 von John V Willshire

11. April 2010 Keine Kommentare

Sicherlich erinnert Ihr Euch an die vorangegangenen Lagerfeuer- und Feuerwerksmeldungen… hier nun das Projekt dem diese Beiträge zugehören (ich bin begeiestert daran teilzuhaben)…

Vorab lohnt auch die Lektüre von Das vollständige Bild. Eine brilliante Zusammenfassung von Mark Earls und eine Auflistung aller 10 Sozialprinzipien in Deutsch findest Du hier auf einen Blick.

Hier auch das Prinzip dem ich mich angenommen habe:
IPA Sozialprinzip 3 Kontinuierliche Konversation, nicht Kampagnen   IPA Sozialprinzip 3 von John V Willshire

 

Wenn Werbung ein Feuerwerk ist dann sind Sozialmedien die Lagerfeuer; schwer zu entzünden, gemeinsam zusammengetragen, brennen sie höher und heller…
Traditionelle Werbung würde hier ein Feuerwerk entfesseln, dessen Wirkung mit dem Erlöschen des letzten Funken auslässt.

Gelungene Feuerwerke nehmen all Deine Aufmerksamkeit für sich ein, die im Kilometerkreis angezogenen Zuschauermenge kann nurmehr verzückt stöhnen.

 

Bonfire Kontinuierliche Konversation, nicht Kampagnen   IPA Sozialprinzip 3 von John V Willshire

 

Dennoch, während Werbung im Nachthimmel leuchtet und funkelt, verglüht sie ebenso rasch und Feuerwerke sind eine teure Angelegenheit um die Menge für eine Nacht glücklich zu stimmen.

Soziale Medien veranstalten kein Feuerwerk, sie sind die Lagerfeuer.

Es erfordert Zeit um das Feuer zu entfachen. Reisigbündel und Holzscheite müssen aufgeschichtet werden, hier und gilt es die Glut anzufächern und neues Holz muss zugelegt werden um es am brennen zu halten.

Andere werden sich um das Feuer scharen. Manche helfen dabei das Feuer am Brennen zu halten, die Aktivität zieht immer mehr Leute an… Aufmerksamkeit und Zuwendung die so ein Lagerfeuer mit sich bringt lässt es leuchtender und brennen und versorgt die eingeschworene Gemeinschaft mit Wärme.

Ein soziales Lagerfeuer ist nichts für eine Kampagne. Es lässt sich nicht bequem in vier-wöchigen Impulse planen, es kommt nicht mit garantiert festgelegter Verbreitung und Frequenz, und es lässt sich schwer vorausbestimmen welche Kosten hier auf die Veranstalter zukommen.

Wenn Du ein soziales Lagerfeuer planst, oder anderen dabei helfen willst ihr Lagerfeuer zu vergrößern, wirst Du ausreichend Zeit einplanen müssen, Mühe, Scharfsinn und Ressource.

Es geht nicht alleine darum ein Lagerfeuer zum brennen zu bringen aber es gemeinsam am brennen zu halten .

Wenn Du erst einmal damit anfängst brauchst Du einen Plan und musst überprüfen, ob ausreichend Betriebsmittel verfügbar sind. Weil Du es nicht würdevoll beenden kannst – hast Du Dich erst einmal darauf eingelassen bleibt es dabei. Die Tage in denen Du Dich von eine Kampagne verabschieden konntest sind vorbei – sobald wir uns engagieren, müssen wir daran festhalten.

-Denise Morrissey, Online Comunity Manager, Toyota

Langfristige Auswirkung nicht schnelle Reperatur – IPA Sozialprinzip 4 von Faris Yacob

5. April 2010 Keine Kommentare

Sozialprinzip 4 Faris Yacob Langfristige Auswirkung nicht schnelle Reperatur   IPA Sozialprinzip 4 von Faris Yacob

 

Du kannst niemanden zum Freund machen und Dir in selbem Atemzug Geld borgen—mit beidem wirst Du scheitern. Eine gute Beziehung geht dem Verkaufserfolg voraus. #IPASocial

Das Kunststück mit sozialen Medien offenbart sich im Namen—sie sind inhärent SOZIAL. Wenn Du also in sozialen Medien tätig werden willst, musst Du Dich sozial verhalten.

Darin liegt das Problem.

Firmen sind nicht sozial. Firmen sind kommerziell. Sie verfolgen ausdrücklich- und manch einer würde argumentieren wollen, sie verfolgen ausschliesslich Handelsinteressen.

Die soziale Verantwortung eines Unternehmens ist es den Profit zu steigern [Milton Friedman].

Jedoch bei jeder Einführung von kommerzieller Grammatik in eine von sozialer Grammatik geprägten Situation, wird die soziale Grammatik überschrieben. Die bloße Erwägung von Geld verändert den Rahmen in dem das Gespräch stattfindet.

[Versuch jemandem der Dir gerade ein liebliches Mahl zubereitet hat 10 Euro als Dank anzubieten und Du wirst schnelle sehen wie rasch Marktnormen die sozialen Normen ersetzen unter denen Du bislang zugange warst.]

Es gibt hier deshalb einen inhärenten Widerspruch: Handelsinstanzen möchten sozial funktionieren, um ihre Handelsziele zu fördern.

Der Grund auch warum es Firmen schwer fällt sozial zu handeln und sich in der Weiterführung in sozialen Medien zu bewähren. Du musst es tun ohne dabei immerfort an Profit und Rendite zu denken und so denken Firmen ganz einfach nicht.

Beziehungen müssen erst einmal aufgebaut werden bevor ein Nutzen daraus gezogen werden kann. Du kannst von niemanden den Du gerade erst kennengelernt hast erwarten, dass er Dir beim Umzug hilft oder Dir Geld borgt. Erst musst Du eine Beziehung aufbauen. Der Grund auch warum das Möbelhaus Habitat in Großbritannien auf so grossen Widerstand stiess als sie massiv über Schlagwort [hashtag] in die Trend Themen von Twitter (GB) eindringen wollten.

Also entspricht die Erwartung von kurzfristigen ROI bei der Evaluierung sozialer Medien der Antithese gegenüber der hier entstehenden Reputation Wirtschaftszweigs. Wir müssen die langfristigen Auswirkungen in unsere Abwägung mit aufnehmen.

Marken müssen für soziale Plätze vorausbezahlen.

Ein schwieriges Unterfangen wenn Märkte vierteljährliche Resultate benötigen und Finanzdirektoren jeden Pfennig zurückerwarten, den sie für soziale Medien freigeben sollen.

Anstelle der flachen kurzfristigen Aktions-Erfolgsmessung wie der einer Umsatzrendite, wird hierzu eine robustere Auffassung der Werte benötigt. Die Minderung der Kosten des Kundendienstvolumen durch das soziale Engagement soll mit in eine solche Kalkulation einbezogen werden ebenso wie die geschaffene Aufwertung der Kundenzufriedenheit und der Wertsteigerung durch Loyalsten auf Lebenszeit. Von einer umfassenden CRM Wertkette ist hier die Rede. Carphone Warehouse nutzt Twitter als Kundendienstkanal, P&G BeingGirl.com hilft jungen Mädchen sich gegenseitig mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, gesammelte Ideen von Mystarbucksidea.com—alles Initiativen die zu langfristiger Kundenzufriedenheit beitragen, Befürwortung und Wertsteigerung—sich aber in kurzfristigem ROI nicht aufweisen lassen.

Auch um dem Titel dieses Abschnittes zu widersprechen, Sozialmedia-Aktivität ist auch viel schneller und entgegenkommender als der Einsatz traditioneller Kommunikation—wenn also ein plötzliches Problem auftritt dem entgegenzuwirken es gilt, bieten soziale Plätze den nötigen Spielraum auch für flinke Reparaturen. Frag Motrin, er hatte die rechte Antwort zur rechten Zeit parat für eine Mutter, die einer Löwin gleich kämpfte wegen einer Anzeige, die eine Herausforderung war für Eltern, die Baby’s in Leinen legen.

 

 

Beteilige Dich an der Konversation die von Faris Yacob moderiert wird: http://farisyakob.typepad.com
oder hinterlasse Deinen Kommentar gleich hier im Anschluss:

 

Marketing mit Leuten, nicht zu den Leuten – IPA Sozialprinzip 5 von Katy Lindemann

31. März 2010 Keine Kommentare

Zweifelsohne hast Du einige Beiträge in Referenz zu der IPA Sozial Initiative bereits zu Gesicht bekommen… Längst auch ein Sprungbrett für frischer Gedanken, gewinnt Sozial an Bedeutung um Kommunikation der Gegenwart zu verstehen und in den Griff zu bekommen. Ich bin begeistert an diesem Projekt teilzunehmen und hoffe Dir Ansporn zu sein ebenfalls daran teilzunehmen.

Am 6. Oktober vergangenen Jahres lud das in London ansässige IPA (Institut der Praktiker der Werbung) zu einem Ereignis ein (zu dem ich einen Vortrag hielt) um eine Konversation in Gang zu bringen zum Thema Sozial und was sozial für unsere Industrie bedeutet. In Vorbereitung zu diesem Ereignis, arbeitete ich mit einer fantastischen Gruppe an Gleichgesinnten, aus allen erdenklichen Fachbereichen der Werbung, jeder gesegnet mit einer eigenen Ansicht jeder nebulösen Sache die wir Sozial nennen. 10 Prinzipien wurden erarbeitet um die Unterhaltung in Gang zu bringen. Folgende Einführung von Amelia versetzt uns in den richtigen Zusammenhang:

Soziale Medien sind eine Konversation. Das ist es worauf wir uns schon einmal haben einigen können.

Nachdem es sich aber bei Sozialen Medien um eine laute und rechthaberische Konversation handelt, welchen Wert glauben wir hier einzubringen indem wir unsere Stimmen mit einbringen?

Wir sind keine Soziale Medien Gurus. Wir sind eher skeptisch wenn Leute sich als solche ausgeben. Wir sind 10 Leute aus einem breiten Spektrum an Kommunikationsdisziplinen im Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten, denen es gefällt ihre Gedanken mit anderen auszutauschen. Gedanken, die uns entweder inspiriert oder verärgert haben, Gedanken von denen wir annehmen wollen, dass sie einige der Grundpfeiler abgeben um darauf erfolgreiche Soziale (Medien) Kampagnen zu erstellen. Wir haben uns zusammengefunden um auf Vorleistungen der IPA zu Anfang des Jahres zu reagieren und unser Wissen einzubringen.

Jeder hier hat ein Prinzip definiert von dem wir annehmen dass es wichtig sei für diese Soziale Welt. Du wirst unsere Prinzipien hier finden aber als auch als individuelle Einträge auf unseren Weblogs, von dort wollen wir jeweils die Konversation betreuen und Rede und Antwort stehen zu Euren Meinungen und Beiträgen. Bringt Euch bitte ein, womöglich seid Ihr der Meinung dass die Prinzipien nicht zutreffend sind, oder es fallen Euch bessere ein? Gbit es etwas dass Du anders dargestellt haben willst? Hast Du Beispiele, die Du eintragen kannst um das besser darzustellen? Das einzige worum wir Dich als Teil der der Werbe- und Kommunikationsgemeinschaft bitten, ist das Du teilnimmst an der Konversation. Um so mehr Meinungen hier vertreten sind umso interessanter und bedeutender wird das was dabei heraus kommt. Zumal ist es das was wir uns erhoffen.

Vielen Dank im Voraus.

Die IPA hat eine Anlaufstelle für alle 10 Prinzipien zur Verfügung gestellt, gemeinsam mit einer von Mark Earl verfassten Zusammenfassung der Gründe warum dies wichtig ist. Den Beitrag findest Du hier. Jeder der hierzu beigetragen hat, bietet seinen Blog-Eintrag zur weiteren Konversation an. Bitte auch dort teilnehmen.

Die 10 Prinzipien sind als erste Anhaltspunkte gedacht, um die Konversation in Gang zu bringen, Gedanken, Ideen… eine Einladung an Dich mitzumachen. Warum? Es ist beabsichtigt die Debate aus der grauen Theorie in die Praxis zu überführen; Praxisbeispiele aus unserem Alltag, lokale Erfolge, was funktioniert hat und was nicht. Wie zeigt sich Erfolg? Wie sieht ein erster Schritt aus?

Wir sind überzeugt, dass wenn wir unsere Erfahrungen im weiten Feld von Sozialer Kommunikation miteinander austauschen und die Debate offen austragen, wir alle profitieren werden von gemachten Erfahrungen und der Intelligenz und dem Erfindungsgeist vieler. Egal auch ob diese Erfahrung von einer renommierten Netzwerkagentur oder von einem einfachen Freiberufler kommt, egal auch ob von einem als traditionell angesehenen Kunden oder dem jüngsten Gründer… wir alle profitieren von gemachten Erfahrungen und anschaulichen Praxisbeispielen.

Bitte teile Deinen Standpunkt mit indem Du einem Kommentar hinterlässt. Für unser Deutschsprachiges Umfeld am besten gleich hier. Die Verfasser freuen sich über jeden Englischsprachigen Kommentar auf ihren Blogs. Das Thema ist allemal aktuell und Du darfst Dir auf die Schulter klopfen einen Beitrag zu neuer Werbung geleistet zu haben.

IPA Social – 10 Prinzipien

  1. Leute nicht Konsumenten – Mark Earls, -Quelltext
  2. Soziale Tagesordnung nicht geschäftliche Tagesordnung – Le’Nise Brothers, Quelltext
  3. Kontinuierliche Konversation nicht Kampagnen – John V Willshire, Quelltext
  4. Langfristige Auswirkung nicht schnelle Reperatur – Faris Yakob, Quelltext
  5. Marketing mit den Leuten nicht an die Leute – Katy Lindemann, Quelltext
  6. Authentisch sein nicht überzeugen wollen – Neil Perkin, Quelltext
  7. Unaufhörlich vorläufig – Jamie Coomber, Quelltext
  8. Technologien ändern sich Leute nicht Amelia Torode, Quelltext
  9. Wandel wird nie wieder so langsam vonstatten gehen – Graeme Wood, Quelltext
  10. Messbarkeit Asi Sharabi, Quelltext

 

Die 10 Prinzipien sind als erste Anhaltspunkte gedacht, um die Konversation in Gang zu bringen, Gedanken, Ideen… eine Einladung an Dich mitzumachen. Warum? Es ist beabsichtigt die Debate aus der grauen Theorie in die Praxis zu überführen; Praxisbeispiele aus unserem Alltag, lokale Erfolge, was funktioniert hat und was nicht. Wie zeigt sich Erfolg? Wie sieht ein erster Schritt aus?

Wir sind überzeugt, dass wenn wir unsere Erfahrungen im weiten Feld von Sozialer Kommunikation miteinander austauschen und die Debate offen austragen, wir alle profitieren werden von gemachten Erfahrungen und der Intelligenz und dem Erfindungsgeist vieler. Egal auch ob diese Erfahrung von einer renommierten Netzwerkagentur oder von einem einfachen Freiberufler kommt, egal auch ob von einem als traditionell angesehenen Kunden oder dem jüngsten Gründer… wir alle profitieren von gemachten Erfahrungen und anschaulichen Praxisbeispielen.

Bitte teile Deinen Standpunkt mit indem Du einem Kommentar hinterlässt. Für unser Deutschsprachiges Umfeld am besten gleich hier. Die Verfasser freuen sich über jeden Englischsprachigen Kommentar auf ihren Blogs. Das Thema ist allemal aktuell und Du darfst Dir auf die Schulter klopfen einen Beitrag zu neuer Werbung geleistet zu haben.

 

Sozialprinzip 5 Katy Lindemann Marketing mit Leuten, nicht zu den Leuten – IPA Sozialprinzip 5 von Katy Lindemann

 

Marketing wird mit den Betroffenen gemacht und nicht gegen sie. Erfolgreiche Marken verstehen den sozialen Geist nicht als wo er zum Ausdruck gebracht, aber wie er zum Ausdruck gebracht wird.

Für etwa 30 Jahre, war brillant kontrolliertes Markenmanagement die perfekte Vorgehensweise um den Massenmarkt leichtgläubiger Verbraucher, deren Glauben und Begeisterung für die Marke einzusetzen.

 

0712ifyoutalkedtopeople Marketing mit Leuten, nicht zu den Leuten – IPA Sozialprinzip 5 von Katy Lindemann

Würdest Du so zu den Leuten reden wie die Werbung es tut, dann würden sie Dir ins Gesicht schlagen

 

Die Zeiten haben sich geändert. Marken die erfolgreich m neuen Zeitalter der Kommunikation weiterkommen, haben begriffen, dass Marketing nicht länger etwas ist, das man den Leuten antut, aber etwas ist, das mit den Leuten gemeinsam erwirkt wird.

Leute sind keine Rezeptoren, die der Werbebotschaft harren. Sie sind ausgebufft und wissen ihre Zeit zu schätzen. Warum sollten sie einer Marke Zugang zu ihrem Leben gewähren, solange die Marke ihre Zeit und sie nicht zu schätzen weiss? Vom Miteinbeziehen der Leute in ein unterhaltsame Markenerlebnis, über Anregungen daran teilzunehmen was die Marke tut & den Produkten und Diensten die diese offeriert, bis hin zu der Gabe einfach mal zuzuhören was Leute so zu sagen haben – sich interessiert zeigen ist gleichbedeutend mit dem für die Leute interessant zu sein.

Und dies kann zahlreiche Formen annehmen – hier gibt keine Größe die allen passt. Orange’s Playballoonacy belohnte die Teilnehmer auf verschiedenen Ebenen – für die Einen die Chance den grossen Preis zu gewinnen, für die Anderen was es einfach nur gewinnbringend an einem unterhaltsamen Spiel teilzunehmen, für wiederum Andere war es der Triumph genügend Punkte zu sammeln um ihren Wettbewerb zu schlagen, oder aber eine Gelegenheit mehr Publikum für den eignen Weblog zu gewinnen. Walkers ‘Do Us A Flavour’ Kampagne zeigte uns wie interaktiv und mit einbeziehend Kommunikation heute zu leben erwacht und auch als Bestandteil einer allem Anschein nach traditionellen Kampage Atem schöpft. Während beide, Dell Ideastorm und MyStarbucksidea Zuhören zum Ausgangspunkt ihrer Kommunikation machten – hier wurde der altvertraute Trichter umgekehrt und der Teilnehmer ins Zentrum gerückt und nicht die Marke.

Schliesslich erstreckt sch Soziales Marketing weit über bisherige Kampagnen hinaus. Es kann und muss in den Mittelpunkt der Markenaufführung gestellt werden. Es geht um jeden noch so unscheinbaren Berührungspunkt mit der Marke – das mit Einbeziehen der Leute ist etwas das wir das ganze Jahr über tun.

Heute müssen wir uns kontinuierlich vergegenwärtigen, dass allem voran Mundpropaganda das mächtigste Marketingmittel ist, nämlich das was Leute sich über die Marke zu erzählen haben. Wenn Du also Gelegenheiten schaffen kannst, zu denen Leute sich in die Markenkommunikation einbringen können, und Dir gelingt ein reiches, lohnendes Erlebnis für die Leute zu schaffen, dann werden die Leute Dir das danken indem sie mit ihren Freunden über die Marke im Guten reden. “Tue gutes und sprich darüber” war gestern, heute heisst es Gutes tun und die Leute darüber reden lassen. Marketing ist also auch nicht länger etwas das Du mit den Leuten tust – gut gemacht werden die Leute zu Deinem Marketing.

 

 

Authentisch sein, nicht überzeugen wollen – IPA Sozialprinzip 6 von Neil Perkin

18. März 2010 Keine Kommentare

IPA Sozialprinzip 6 Neil Perkin Authentisch sein, nicht überzeugen wollen – IPA Sozialprinzip 6 von  Neil Perkin

 

Es ist also besser eine Meinung zu vertreten, aufrichtig zu sein mit dem was wir sagen, nicht an Wert zu verlieren, offen zu sein und allem voran menschlich #IPASocial

Während Märkte zu Konversationen werden, verändern sich Kundenbeziehungen und Werbemodelle ein für alle mal. Passives Konsumieren wird zu Interaktion, einem aktiven Austausch. Aus Monologen werden Dialoge. Aus Kontrolle wird Kollaboration.

Kunden sind bevollmächtigt, bestens informiert und verdrahtet.
Firmen werden immer transparenter ob sie es wollen oder nicht.

Es ist eine Umgebung in der Ausgewogenheit Unterbrechungen zu Gunsten einer Teilnahme verschiebt, dabei geht es weniger darum eine Botschaft auszuliefern als darum am Gespräch teilzunehmen, es geht wengier darum was wir da draussen sagen als was uns da draussen gesagt wird.

Es ist eine Umgebung, die unter sozialen Grundsätzen funktioniert – Mehrwert schafft, nicht mindert, einem höheren Zweck als nur dem eigenen Nutzen dient, die nützlich ist und die für Erleichterung sorgt.

Es ist eine Umgebung, in der die menschliche Natur an Bedeutung gewinnt – eine Meinung vertreten, aufrichtig sein in allem was Du sagst, offen sein, ehrlich, transparent. Ford nutzt soziale Medien um (in den Worten von Scott Monty) “die Ford Marke menschlicher zu machen und um Käufer und Ford Angestellte miteinander in Berührung zu bringen” regelmässig wird aus sich herausgegangen um mit Bloggern in Berührung zu kommen und um die Verbreiten von positiver Mundpropaganda anzutreiben. Zappo glaubt, das “ihre Kultur die Marke ist“, sie nutzen Soziale Medien um Berührungspunkte für alle Geschäftgebiete zu schaffen und um sicherzustellen, dass Kundendienst nicht nur eine Abteilung ist, aber die Beteiligung der gesamten Firma erfordert.

 

 

Unaufhörlich vorläufig– IPA Sozialprinzip 7 von Jamie Coomber

18. März 2010 Keine Kommentare

IPA Sozialprinzip 7 Jamie Coomber Unaufhörlich vorläufig– IPA Sozialprinzip 7 von Jamie Coomber

 

Der Wunsch es gleich beim ersten Mal richtig zu machen ist nicht länger wünschenswert. Es würde bedeuteten, dass Du nicht zuhören kannst. #IPASocial

“Wir könnten den Beta Aufkleber morgen von all unseren Produkten entfernen, und hätten dennoch nichts erreicht.… Solange Beta für 5 Jahre draufklebt weil wir davon ausgehen für fünf Jahre Änderungen einzubringen ist es gut”.

Google Mitbegründer Larry Page

Zur Planung einer Marketing Kampagne wurde bislang ein enormer Aufwand an Zeit und Geld eingeplant um sicherzustellen, dass das Produkt möglichst perfekt zu sein habe, sowie es auf den Markt erschien. Bei Erscheinen der Kampagne, sollte sie gemessen werden für die Dauer ihres Erscheinens. Heute im Digitalen müssen wir unser Verhalten dem anpassen, nachdem das Medium ein Höchstmass an Flüssigkeit und Flexibilität ermöglichst. Das Medium selbst ist gesellig und dementsprechend beeinflussbar und dynamisch.

Wir haben die Möglichkeit zuzuhören was über unsere Kampagne gesagt wird, die Leute zu befragen was sie zur Entwicklung zu sagen haben, ja sie sogar an der Entwicklung teilhaben zu lassen! Hinzugewonnene Informationen werden berücksichtigt und beeinflussen die Entwicklung der Kampagne. Ein Etat für die erweiterten Möglichkeiten muss eingeplant sein um der Agentur zu ermöglichen die Kampagne den auftauchenden Änderungen seitens dem Publikum anzupassen.

Neue Möglichkeiten eröffnen sich im Digitalen jede Woche, somit stossen Marken auch immer tiefer ins Unbekannte vor. Wenn Marken beanspruchen Erster auf dem Markt zu sein, dann müssen sie diesen unaufhörlich, vorläufigen Beta Zustand akzeptieren und sich dem gegenüber öffnen und zu nutzen verstehen, was seitens der Gemeinschaft ihres Publikums eingebracht wird.

Die Leute verzeihen vieles solange sie das Gefühl haben erhört zu werden. Digital wird nicht notwendigerweise das hübscheste Element einer Kampagne, aber sein Publikum wird hier die stärkste Bindung mit der Marke eingehen.

 

Technologien ändern sich, Leute nicht– IPA Sozialprinzip 8 von Amelia Torode

16. März 2010 Keine Kommentare

IPA Sozialprinzip 8 Amelia Torode Technologien ändern sich, Leute nicht– IPA Sozialprinzip 8 von Amelia Torode

 

Ich habe bereits Einträge über die IPA Sozial Initiative veröffentlicht. Jeder von uns Beteiligten hat sich Gedanken darüber notiert, was unserer Meinung nach die10 Grundsätze dieserTeilnahme festlegt. Dank dem brillanten Hugh McLeod wähle ich dies hier:
Technologien ändern sich Leute nicht Technologien ändern sich, Leute nicht– IPA Sozialprinzip 8 von Amelia Torode
Wenn der Wikipedia-Eintrag für Social Media im ersten Absatz besagt “Social Media sind Medien, die durch die Ermöglichung sozialer Interaktionen und Kollaboration an Bedeutung gewinnen.”, dann denke ich, dass wir ein Problem haben.

So viel Zeit, Energie und Aufmerksamkeit wurde aufgewendet sich Gedanken über Soziale Medien Hilfsmittel und Technologien zu machen und zu besprechen, dass wir meiner Meinung nach den Kern der Sache nicht getroffen haben. Ohne Leute, ohne sie in Betracht zu ziehen bedeutet das alles nichts. Womöglich hätte ein wenig mehr Zeit mit der Auseinandersetzung über grundlegende Bedürfnisse der Leute und ihrem Verhalten und weniger aufgewendete Zeit beim Erraten was das neue Facebook/Twitter/YourTube bringen mag die interessanteren Ergebnisse für uns alle eingebracht?

Von Natur aus sind wir Beziehungs-Kreaturen. Wir brauchen einander. Wir co-operieren, wir streiten uns, wir finden uns und zu einander durch Beziehungen mit Anderen. Die alten Griechen hatten eine Bestrafung, die sie für schmerzvoller erachteten als den Tod – Verbannung. Indem jemand von seinem Netzwerk an Freunden und Familei getrennt wurde, hat man ihn über den Tod hinaus verurteilt.

1934 verfasste Abraham Maslow ein Papier mit Titel, die Theorie menschlicher Motivation. Maslow kodifizierte seine Erforschung der fünf essentiellen Bedürfnisse der Menschen in seiner berühmt gewordenen Bedarfshierarchie (beliebt bei Planern in der ganzen Welt). Als der Grundlegendste Bedarf, gelten Biologischer und physiologischer Bedarf – Atmen, Schlaf, Nahrung,
Sex usw.), gefolgt von Sicherheits Bedarf (Person, Finanzen, Gesundheit), dann das Soziale Bedürfnis (Freundschaft, Intimität, Familie) gefolgt von Achtungs Bedarf (Selbstachtung, Dazugehörigkeit) und schliesslich, an der Spitze der Hierarchie, Selbst-Aktualisierung.
Motivierung1 Technologien ändern sich, Leute nicht– IPA Sozialprinzip 8 von Amelia Torode

 

Bedürfnisse aus der mittleren Ebene gehören zu den ausschlaggebenden in unserer Diskussion der Sozialen Medien. Welche Motivation bestimmt das Verhalten auf sozialen Medienplatformen wie Weblogs, YouTube, und Flickr, wenn nicht Zugehörigkeit und Achtungs Bedarf?

“Zugehörigkeit/Soziale Bedürfnisse” bei Digitaltechnikplattformen ermöglichen Anschluss, so dass Menschen gleicher Interessen und Leidenschaften zusammenfinden können, sei es aus Leidenschaft für Spiele oder dem was uns Menschen weltweis anzieht (Prof. Monica whitty hat sich auführlich mit dem Thema Romantik beschäftigt die in den alternativen Wirklichkeiten zu neuer Blühte gelangt und in Hochzeiten in der realen Welt endeten), oder in beunruhigenden Leidenschaften, wie der von Armin Melwes , der im Internet mit Jürgen Armando Brandes zusammenfand um ihm in dessen Einverständnis den Penis abzutrennen um ihm 3 Stunden später das Messer in den Hals zu rammen und ihn somit tötete. Vorher hatten die Beiden noch den Penis verzerrt und Meiwes verzerrte ca. 20 kg von Brandes bevor er sich der Polizei auslieferte. Soziale Medien bieten im Wesentlichen eine Plattform, die Verbindungen miteinander und das Teilen untereinander ermöglicht. Eine Umgebung für Zugehörigkeit.

Noch interessanter ist vielleicht die Art und Weise wie Selbstachtung und Selbstrespekt mit Hilfe von Sozialer Medienkanäle befriedigt oder erlangt werden. Auch bekannt als Achtungsbedarf, erfüllt die uns entgegengebrachte Achtung den Wunsch von anderen respektiert und geschätzt zu werden. Leute müssen Engagement beweisen um Anerkennung zu ernten.Eine oder mehre Aktivitäten sind notwendig um das Gefühl zu vermitteln einen Beitrage geleistet zu haben, meist um in unserem professionellen Umfeld geschätzt und respektiert zu werden. Gerade so werden wir im privaten Umfeld dafür anerkannt wenn wir unsere Hobbies oder unser Können, unsere Expertise mit anderen teilen.
Mittels der Kommentare oder auch der Verlinkung anderer gewinnen wir im sozailen Umfreld an Autorität, was unserer Selbstachtung zugute kommt.

  1. Das Bedürfniss ist Zugehörigkeit.
  2. Das Verhalten ist sozial.
  3. Der Gewinn ist Achtung.

Die Grundbedürfnisse der menschlichen Natur bleiben konstant.

 

 

Wandel wird nie wieder so langsam vonstatten gehen – IPA Sozialprinzip 9 von Graeme Wood

14. März 2010 Keine Kommentare

In den vergangenen Monaten habe ich einiges über das IPA Sozial Projekt berichtet, darüber wie es begann und wie ich Gelegenheit hatte, mich über eine Fülle an Ideen zur Zukunft der Werbung und der Kommunikation mit einigen ehrbaren Menschen besprechen zu können. Jetzt auch kommt es zum entscheidenden Teil – Zeit sich darüber mit allen zu unterhalten, die Interesse haben. Gelegenheit dazu haben wir nächste Woche am 6. Oktober 2009, wenn die IPA ein Treffen abhalten wird um uns darüber im Klaren zu werden welche Bedeutung Sozial für unsere Industrie haben wird. Wir haben uns zusammengefunden um 10 Prinzipen zu identifizieren um das Gespräch in Gang zu bringen, folgende Einleitung (von Amelia Torode) stellt es in seinen Kontext:

Soziale Medien sind ein Konversation. Das ist es worauf wir uns schon einmal einigen konnten.

Nachdem es sich aber bei Sozialen Medien um eine laute und rechthaberische Konversation handelt, welchen Wert glauben wir hier einzubringen indem wir unsere Stimmen mit einbringen?

Wir sind keine Soziale Medien Gurus. Wir sind eher skeptisch wenn Leute sich als solche ausgeben. Wir sind 10 Leute aus einem breiten Spektrum an Kommunikationsdisziplinen im Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten, denen es gefällt ihre Gedanken mit anderen zu teilen. Gedanken, die uns entweder inspiriert oder verärgert haben , Gedanken von denen wir annehmen wollen, dass sie einige der Grundpfeiler abgeben um darauf erfolgreiche Soziale (Medien) Kampagnen zu erstellen. Wir haben uns zusammengefunden um auf Vorleistungen der IPA zu Anfang des Jahres zu reagieren und unser Wissen einzubringen.

Jeder hier hat ein Prinzip definiert von dem wir annehmen dass es wichtig sei für diese Soziale Welt. Du wirst unsere Prinzipien hier finden aber als auch als individuelle Einträge auf unseren Weblogs, von dort wollen wir jeweils die Konversation betreuen und Rede und Antwort stehen zu Euren Meinungen und Beiträgen. Bringt Euch bitte ein, womöglich seid Ihr der Meinung dass die Prinzipien nicht zutreffend sind, oder es fallen Euch bessere ein? Gbit es etwas dass Du anders dargestellt haben willst? Hast Du Beispiele, die Du eintragen kannst um das besser darzustellen? Das einzige worum wir Dich bitten als Teil der der Werbe- und Kommunikationsgemeinschaft, ist das Du teil nimmst an der Konversation.Um so mehr Meinungen hier vertreten sind umso interessanter und stärker wird das was dabei heraus kommt. Zumal ist es das was wir uns erhoffen.

Vielen Dank im Voraus.

Die IPA hat eine Anlaufstelle für alle 10 Prinzipien zur Verfügung gestellt, gemeinsam mit einer von Mark Earl verfassten Zusammenfassung über die Gründe warum dies wichtig ist. Den Beitrag findest Du hier. Jeder der hierzu beigetragen hat, bietet seinen Blog-Eintrag zur weiteren Konversation an. Bitte auch dort teilnehmen.

 

  1. Leute nicht Konsumenten – Mark Earls, -Quelltext
  2. Soziale Tagesordnung nicht geschäftliche Tagesordnung – Le’Nise Brothers, Quelltext
  3. Kontinuierliche Konversation nicht Kampagnen – John V Willshire, Quelltext
  4. Langfristige Auswirkung nicht schnelle Reperatur – Faris Yakob, Quelltext
  5. Marketing mit den Leuten nicht an die Leute – Katy Lindemann, Quelltext
  6. Authentisch sein nicht überzeugen wollen – Neil Perkin, Quelltext
  7. Unaufhörlich vorläufig – Jamie Coomber, Quelltext
  8. Technologien ändern sich Leute nicht Amelia Torode, Quelltext
  9. Wandel wird nie wieder so langsam vonstatten gehen – Graeme Wood, Quelltext
  10. Messbarkeit Asi Sharabi, Quelltext

 

Meine Gedanken hierzu handeln vom grundlegenden Wandel wie Menschen miteinander kommunizieren, insbesondere was das für die Agenturen bedeutet.

IPA Sozialprinzip 9 Greame Wood Wandel wird nie wieder so langsam vonstatten gehen – IPA Sozialprinzip 9 von Graeme Wood

 

IPA Sozial: Prinzip 9 – Wandel wird nie wieder so langsam vonstatten gehen

“NIcht der Stärkste seiner Art wird überleben, auch nicht der intelligenteste. Überleben wird der, der sich dem Wandel am besten anzupassen versteht.”

Nie zuvor widerfuhr uns Wandel in solcher Geschwindigkeit, und nie wieder wird er so langsam vonstatten gehen. Das sollte uns nicht überraschen, hat doch Intel Gründer Gordon Moore bereits 1985 beobachtet, dass seit der Erfindung integrierter Leiterplatten, sich die Verarbeitungsleistung sich alle 18 Monate verdoppelt hat. Er sagte voraus dass sich dieser Trend sich ungeprüft fortsetzen würde. Soweit hat er Recht behalten mit seiner Prophezeiung und die Zukunft der Werbung ist zu sehr verstrickt mit der der Technologie als das Moore’s Gesetz spurlos an ihr vorübergehen kann.

Das will nicht bedeuten, dass Menschen sich ändern. Ohne zuviel von Clay Shirky und Mark Earls wiederholen zu wollen,all diese Dinge, die zu tun wir evolutionär abgeschafft und für die wir eine kulturelle Anforderung haben, sind einfach rascher, einfacher und weit reichender als dies vormals möglich gewesen wäre. Die meisten davon haben mit andere Menschen zu tun, nicht Technologie. Sich auf Technologie aufzuhängen bringt das Risiko mit sich das Thema zu verfehlen: wie Henry Jenkins sagte,

“Wir sollten uns nicht auf auftauchende Technologien konzentrieren aber auf entstehende kulturelle Praktiken.”

Als Industrie sind wir Wandel oft begegnet, frühe Radio Werbung, waren abgelesene Druckanzeigen. Frühe Fernsehwerbung war Radio Werbung, bei der uns das Gesicht zur Radiowerbung gezeigt wurde. Jedenfalls führte das Auftauchen eines neuen Medium zu einem schrittweisen Wandel in der Werbeindustrie, auch geschah dies nie unmittelbar. Aber alle diese Medien arbeiteten auf die selbe Weise und die eine Annahme zuviel wie im 20 Jahrhundert, Marken kommunizieren, werden rasch zum Unfall der Gesetzeskraft der Netzwerke des 21 Jahrhunderts. Während es Freude macht darüber zu spekulieren wie das Verhalten sich ändern wird, folgen die meisten Beispiele Bill Gates’ Vorschlag

“Wir überschätzen den Wandel der in den nächsten 2 Jahren geschehen wird und wir unterschätzen den Wandel der in den nächsten 10 Jahren geschehen wird.”

Unterbrechende Werbung wird nicht über Nacht verschwinden, unsere vernetzte Welt wird sie weniger relevant erscheinen machen. Wir können die Auswirkung von neuen Technologien auf kulturelle Praktiken nicht voraussehen, wir können aber unsere Geschäfte darauf vorbereiten die Änderungen aufzunehmen und den Wandel zu fördern anstatt ihm hinterher zu laufen. Dinge geschehen immer rascher, das gilt auch für Irrelevanz. In A.G. Lefley’s Worten dem früheren CEO von P&G,

“Unserer Firma’s Erfolgsrate beläuft sich auf zwischen 50 und 60 Prozent. Etwa die Hälfte aller neuen Produkte sind erfolgreich. Wir wollen unsere Erfolgsrate auch nicht höher haben. Wollten wir sie erhöhen, würden wir Fehler auf Seiten der Versucht machen.”

Also handelt der richtige schrittweise Wandel beiƒ Agenturen nicht davon die Kontrolle zu wahren und alles perfekt zu gestalten, der richtige schrittweise Wandel handelt vielmehr davon, neue Geschäftsmodelle einzuführen, die sich kontinuierlich entwickeln als auch eine Kommunikation zu fördern, die sich kontinuierlich im Beta Zustand befindet um die Entwicklung zu ermöglichen, die Gerd Leonard als Entwicklung fort von ‘der Protektion der Marke hin zur Projektion der Marke’ versteht. Charles Darwin sagte

“NIcht der Stärkste seiner Art wird überleben, auch nicht der intelligenteste. Überleben wird der, der sich dem Wandel am besten anzupassen versteht.”

Wir wissen bereits, dass ganze Arten von Tieren für Millionen von Jahren unveränderlich bleiben ums sich dann innerhalb weniger Generationen plötzlich ändern auf Grund einer Veränderung ihrer Umstände. Die zunehmende Geschwindigkeit der Kommunikation, macht die Annahmen des 19. und 20. Jahrhunderts zunichte auf denen unsere Industrie aufgebaut ist. Diesen Wandel anzuführen und zu fördern, anstatt sich von seinen Anforderungen führen zu lassen heisst nichts anderes als nicht zugunsten der Vorsicht zu irren.

Sozialmedien: 10 Prinzipien

26. November 2009 Keine Kommentare

Erstveröffentlichung der 10 Sozialprinzipien (IPA social) auf Deutsch

 

IPA Social portrait Sozialmedien: 10 Prinzipien

 

Als wie mit der Kirche ums Dorf sind wir mit dem Internet unter der populären Bezeichnung Web Zwo Null bei der urtümlichen Bestimmung angelangt. Ein Zurück in die Zukunft geschah. Dr. Ian Malcolm offenbarte das Geheimnis bereits in Vergessene Welt (Jurassic Park 2):

 

“Das Leben findet immer einen Weg”

 

Konsequent setzt die Entwicklung fort mit sozialen Medien, der sozialen R/Evolution… Und wieder sind wir alle betroffen in all unserem tun und sein. Ein sozialer Knaller. In London müht sich die IPA mit einer Definiton. 10 beispiellose Blogger (siehe Abbildung) definieren für uns jeweils ein Prinzip auf ihrem Blog:

 

IPA Social – 10 Prinzipien

 

  1. Leute nicht Konsumenten – Mark Earls, -Quelltext
  2. Soziale Tagesordnung nicht geschäftliche Tagesordnung – Le’Nise Brothers, Quelltext
  3. Kontinuierliche Konversation nicht Kampagnen – John V Willshire, Quelltext
  4. Langfristige Auswirkung nicht schnelle Reperatur – Faris Yakob, Quelltext
  5. Marketing mit den Leuten nicht an die Leute – Katy Lindemann, Quelltext
  6. Authentisch sein nicht überzeugen wollen – Neil Perkin, Quelltext
  7. Unaufhörlich vorläufig – Jamie Coomber, Quelltext
  8. Technologien ändern sich Leute nicht Amelia Torode, Quelltext
  9. Wandel wird nie wieder so langsam vonstatten gehen – Graeme Wood, Quelltext
  10. Messbarkeit Asi Sharabi, Quelltext
Social Media Summit 2011 Teaser wide1 Sozialmedien: 10 Prinzipien

15. und 16. Juni 2011

 

2. Social Media Summit 2011

15.06. – 16.06.2011, Dorint Pallas Hotel, Wiesbaden