„Die Eindrücke auf sich einwirken lassen‟ via Cinemagraphs
Das eine, das Pixelmator nie für uns tun konnte, ist eine Bildersequenz in ein animiertes Gif umwandeln
Jetzt das wir alle die Gigabytes an Photoshop Dateien gelöscht haben, hat uns das Glück verlassen im Gestalten von animierten Gifs, solange wir uns nicht nach Anwendungen kleinerer Hersteller umgesehen haben, was ich nicht habe.
Ich dachte mir, nun ja, dann geht es eben ohne animierte Bilder weiter.
iOS hält eine Überraschung für uns glücklosen Desktopdeppen bereit, und ich bin bereit noch viele Überraschungen seitens der immer einfacheren Handhabung und neuer Möglichkeiten in der Benutzerobeflächengestaltung hinzunehmen, um in Folge vom Schreibtisch auf das Sofa überzuwechseln oder gleich den Tag im Bett zu verbringen.
Die Motivation aber stammt vom Willen einen Beitrag zu leisten, um das Geschäftsverhalten (siehe oben) zu ändern.
Die Ent-demonifizierung einer eleganteren und intuitiveren Benutzeroberfläche seitens iPad in Verbindung zu iCloud, würde in Folge, die Geschäftswelt und Verwaltungsbüros weniger komplizierten Handhabung habhaft werden und sie Anschluss finden lassen an eine viel einfachere Welt.
iPad und Tabletrechner sollen den Tischrechner ersetzen zu sich wirtschaftlich rechnenden Kosten.
Sowohl das Design des Smartphone als auch das Design der Software überzeugen in der Auffassung von Gai Amit. Nokia 900 und Windows 7 Metro UI sind in der Auffassung des Designers dem Apple iPhone mitsamt iOS überlegen.
Als ich die ersten Demos von Windows 8 zu sehen bekam, stieg in mir der Verdacht auf, dass die Benutzerobeflächengestaltung, aufgeräumter sein könnte als die von Apple. Auch ist mir die Entwicklung einer Bertriebssoftware für mobile Geräte und Schreibtischgeräte sympathischer, als der Weg getrennter Systeme, den Apple eingeschlagen hat, mit OS X und iOS
Die gegenwärtige Rückwärts-Migration der iOS Oberfläche auf OS X Lion, erweist sich in meinem Haushalt als störend und wenig elegant.
Joe Belfiore demonstriert das Windows Phone 7.5:
3 Tage später vermelden die Nachrichten die Schliessung von Nokia Siemens in München
Hier und hier der Bericht. Siemens Agentur ist McCann Worldgroup, die ebenfalls von München abgezogen wurde.
Warum auf dem mobilen Markt verlieren wenn alle Welt auf Smart Festnetz wartet?
Ein A.I. Baby-Bot soll Depressionen bei einsamen, alten Menschen mindern helfen
Babyloid ist ein Therapie Tamagotchi und wurde von Masayoshi Kanon, einem Professor der Chukyo Universität in Japan entwickelt.
Japan setzt auf Roboter Entwicklung und nicht wie die USA auf Interface Design.
Babyloid soll für ca. €1000 auf den Markt kommen.
Das drollige Babyloid wird wohl erst wieder belächelt werden, bevor hierzulande der Nutzen erkannt wird, mit seiner prognostizierten, ältesten Bevölkerung der Welt.
Gefühlsregungen versteht das Babyloid durch minimaistische Gesichtszüge auszudrücken.
Babypuppengesichter haben etwas unheimliches
Ein minimalisierter Ikonenkopf und eine Reihe an Lauten sollen den Beschützerinstinkt auslösen und diverse Sensoren sorgen dafür, unerwartete, nicht vorhersehbare Reaktion beim Babyloid zu initiieren.
Tests in Altersheimen haben gezeigt, dass den Probanten geholfen ist, durch aufkommendes Verantwortungsgefühl, der Beschäftigung mit Babyloid und der Illusion für etwas gebraucht zu werden.
Bret Victor glaubt nicht, dass Bilder unter Glas die Lösung für Interaktion sind.
„Werden wir ein Zukunfts-Interface akzeptieren, dass weniger ausdrucksstark ist als eine Butterstulle?‟
Bret Victor, der ehemalige Apple Entwickler machte mit ein wenig Geschimpfe auf die Zukunft des interaktiven Design, darauf aufmerksam, dass das Wunder, das mit einem iPhone auch tatsächlich eine Nummer elegant anzuwählen ist, die Zukunft der Interaktion nicht schon gemeistert ist.
Mit Tangle dt. Verwicklung, will Bret Victor Textinhalte erfahrbar machen
Bret Victor denkt auch, Text gehört ebenso interaktiv gemacht wie Graphiken oder Anwendungen. Mit Tangle, hat er eine Open-Source Javascript Bibliothek hier zur Verfügung gestellt um Anwender für die Idee zu finden.
Du kannst vor allem davonlaufen, nur vor der Wahrheit nicht. Die Wesentlichkeiten der Marke sind gemeint. Team Detroit behält recht, den Ruf nach besserer Ökonomie und ökologischer Verantwortung zu ignorieren. Ein klein wenig Vroom Vroom und der Geruch von rauchenden Reifen bringt Ford’s Magie zurück. (Der Stallgeruch von 1965er Mustangs mit dem ich aufgewachsen war. Mit 16 und 17 war der Mustang des Vaters mein. Zur Führerscheinprüfung fuhren wir Starnberger mit dem Auto der Eltern.)
Sieh selbst.
Wie bringt der Customizer die Magie der Marke zurück?
Nimm mit dem Customizer den Wettbewerb [Battle Mode] auf und Du wirst mir womöglich beipflichten. Das Rot wird Dir in die Wangen schiessen, beim Durchprobieren der überraschend einfachen Möglichkeiten, deren Reiz nichts anderes ausmacht, als visuelle Effekte. Beispiellose Erlebnisgestaltung, die den Stimulus der Marke wiedergibt: Die rauchenden Reifen, der Hintergrundwechsel, verschiedene Perspektiven…
Der sicherlich, leichtsinnigen Erwartungshaltung potenzieller Mustangfahrer wird entsprochen und nicht dem Weltverlangen nach Vernunft, und meine Checkliste an Erfolgsfaktoren der neuen Welt wird nahezu erfüllt:
☑ Spiegelung der Markenversprechen
☑ vollständig sozialisiertes Erlebnis
☑ macht Mitteilen wünschenswert
☑ von Konsumenten geschaffene Inhalte
☑ Involviert aber überfordert nicht
Competing Customizers
You better slow your mustang down
Wieviel Verantwortungslosigkeit hier mit im Spiel ist? Lauf Sally, lauf.
Team Detroit und Firstborn sind zurück mit neuer Customizer Website von Ford , die den Benutzer seinen Traum Mustang zusammenstellen lässt.
Eine Evolution des Original Customizer von 2009, ist eine Spielwiese für Mustang V6, GT, Boss 302 or Shelby GT500.
Die 2009 Version des Customizer, von Wunderman/Team Detroit und Firstborn, ermöglicht den Besucher mit Freunden via Design Projekten zu kollaboriren in einem Videospiel ähnlichem Umfeld.
„Es wird Dir gefallen, wie sie Deinem PC die Schuld geben und nicht Windows‟
—Francois Arbour · Val-David, Quebec
Ich bin von NeXT zu Apple gekommen, da es nicht anders ging.
Windows 8 sieht schon einmal gut aus.
Ein und dasselbe OS für alle Geräte ist mir ein sympathischer Gedanke. Am iPad stört die Umgewöhnung, auch wenn nun mit Lion in umgekehrter Reihenfolge umgewöhnt werden soll. Ich will mit dem iPad alles tun können wie sonst auch. Und ich will das auf Grund der somit gemachten Erfahrung, die Handhabung auf dem Tischrechner umso angenehmer und intuitiver wird.
Es ist ungleich schwieriger, drei Worte von Bindestrichen getrennt zu tippen, als sie wie gewohnt einzugeben. Wie gewohnt, signalisiert und offeriert die einfachere Handhabung.
Was die Lesbarkeit fördern soll, erschwert den Umgang. Auch mit dem Kugelschreiber ist ungleich schwieriger drei Worte von Bindestrichen getrennt handschriftlich auf’s Papier zu bekommen.
Für den Einzelnen, eine kleine Last und überwindbare Hürde, erschwert in den Netzen oder auf viele übertragen, die Handhabung exponentiell.
iPad und iPhone Nutzer werden vom Bindestrich erst recht genervt.
Amerikaner machen sich bekanntlich das Leben gerne leicht und haben von vornherein ganz auf den Bindestrich verzichtet. Wenn er auftaucht, dann als modischer Schnick-Schnack aus Europa aufgeschnappt. Indem die USA den Bindestrich in der URL unterdrückt und Adressen grundsätzlich ohne Leerstellen durchgeschreibt, wird somit die massive Problematik verhindert, die sich ergibt, wenn die Leute sich eine URL aus mehreren Worten merken konnten und zuhause angekommen, die URL mal mit, mal ohne Bindestrich im Browser eingeben. Eine Verunsicherung ohne die unser Leben ein klein wenig einfacher wäre. Gutes UX unterstützt die Gewohnheiten oder ist im Stande sie zu brechen.
Es ist auch nicht die Frage ob Bindestrich oder Unterstrich, wenn die globale Antwort schon immer nichts dergleichen hiess.
Auch ohne digitale Komponente, verhindert ein Bindestrich geradezu positive Gefühlsanwandlungen, da ich nicht imstande bin Glücksgefühle mit Beamtendeutsch, Lehrer, Schule, Ämter in Einklang zu bringen und der Bindestrich für mein Empfinden dort irgendwo seinen Ursprung gehabt haben muss.
Websites sind heute so statisch wie Drucksachen. Automobilmarken aber wollen als dynamisch gelten und Mobilität ist nicht länger eine Option im Leben der Konsumenten, sie ist eine Voraussetzung.
Wie hat Ihre Agentur, Ihre Firma auf Aktivitäten in der neuen Welt vorbereitet?
Was sagt Ihre Agentur, wie sie Dynamik in das digitale Erlebnis zurückbringen will?
Ist Ihre Website sozialisierbar? Wie ist das Online Erlebnis in die Sozialmedien integriert?
Seit der Verfügbarkeit von Tabletcomputern, erwarten die Leute ihren Autokonfigurator mit einfachem Wischen und Gesten zu bedienen.
Hat Ihre Agentur zuerst eine Apps für iPhone und Smartphone entwickelt und dann die vereinfachte Bedienung des Erlebnisses in die Markenwebsite zurück gebracht?
Wurde Ihr shopping, buying, owning Zyklus aktualisiert, um den mobilen Anforderungen zu entsprechen?
Hat Ihre Agentur eine Anwendug für das iPad oder Android-Gerät entwickelt und dann das Benutzererlebnis auf Ihre Markenwebsite zurückgebracht?
Im vergangenen Jahr wurden knapp 18 Millionen Tabletcomputer verkauft, nach Schätzung von Maynard UM von der Schweizer Bank UBS könnten es in diesem Jahr schon 60 Millionen und im kommenden Jahr sogar 90 Millionen sein (Quelle: Netzökonom Holger Schmidt)
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Ein gutes Beispiel einer iPad Anwendung gibt es hier zu sehen. Empfehlenswert.
Gewähren Sie Ihrer Agentur, Ihnen auch heute noch, mit Flashanwendungen aus den Neunziger Jahren zu imponieren, oder verlassen Sie sich bei Ihrem digitalen Erlebnis ausschliesslich auf HTML5 des 21. Jahrhunderts?
Auf gut deutsch, läuft Ihre Website geschmeidig auf dem iPad? Haben Sie es selbst einmal ausprobiert?
„Think small”, fordert Gareth Kay. Auf seinem „brand new” Blog findet nur gelegentlich ein Eintrag statt, wenn Gareth es für an der Zeit findet. Ich google um von ihm neues zu erfahren. Hier und hier werde ich fündig.
Wir leben im Zeitalter von Ideen die tun
Mit ,Ideen die tun’ hat Gareth einen erstaunlich praktischen, pragmatischen Erfolgsmechanismus vorgebracht, wie Werbebranche und Marken erfolgreich Einfluss nehmen können in der neuen Welt.
Gareth Kay ist der Markenstratege von Goodbye, Silverstein & Partners, eine grosse Kreativagentur aus San Francisco, uns bekannt von GOT MILK? Eine der erfolgreichsten Kampagnen des vergangenen Viertel-jahrhundersts. Sie wird derzeit von einem dt. Markenprodukt nachgeäfft.
Solange nicht ausreichend Praxisbeispiele gezeigt werden, um Ideen die tun, für Wirtschaft und Werbung greifbar zu machen, wird Wirtschaft und Werbung im Trüben fischen und dem Konsumenten weiterhin orientierungslos hinterherlaufen.
Think small
Im Mai nahm Gareth, Future Flash 2011 in Collingwood, Kanada zum Anlass, „Think Small” zu präsentieren. Grosse Probleme brauchen keine grossen Lösungen.
Der zunehmenden Fragmentierung der Märkte ist längst nicht mehr mit generellen, reichweitenstarken (grossen) Ideen beizukommen.
„Think Small” soll dazu beitragen, dass wir frei kommen, von der gelernten Präferenz, allem Grossen unser Vertrauen zu schenken. Vielmehr sollen wir zuerst in kleinen Dimensionen denken.
Hier eine Liste via Hero, was Agenturen tun können, um in kleinen Dimensionen erst zu denken und dann zu handeln:
Markenaufbau von unten nach oben betreiben, nicht von oben nach unten. Wie Vogelnester, bilden Marken sich Stück für Stück in den Köpfen der Menschen.
Der Leute brauchbare, interessante, unterhaltsame und spielerische, dienstbare Geister sein.
Was kann Kommunikationsstrategie vom User Experience Design lernen? Der beste Kundendienst ist der, den man nicht bemerkt.
Interessante Dinge zu unternehmen führt dazu, dass interessante Dinge geschehen. Taten sprechen lauter als Worte.
Eine Kultur des Experimentierens, keine Plankultur schaffen.Tun und lernen, nicht lernen und tun. Probiere was neues und sieh in Folge, wohin es Dich gebracht hat.
Perfektion ist ein Feind. Nicht immer steht alles zur Verfügung, wenn es zur Verfügung stehen soll. Wir müssen verstehen lernen, dass gut genug, öfter der Fall ist, als nicht gut genug.
Gutes Benehmen macht sich bezahlt. Mache die beste Arbeit, versuche nicht unverdientes Geld vom Kunden zu bekommen.
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Über mich
Ich bin Mark Sargent, ich habe keine Ideen für Werbung, ich mache Werbung für Ideen. Wie Nicolas Roope mache ich Sachen, nicht Werbung für Sachen. Deine Unterstützung ist willkommen: