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Artikel Tagged ‘the fun theory’

Bionik für die Business Klasse

10. Juni 2011 Keine Kommentare

Ein Blick aus dem Fenster zeigt uns immer häufiger Flügel, deren Enden abrupt hochgebogen sind. Das ist neu.

Bei knapper werdenden Kraftstoff Ressourcen und steigendem Flugverkehr, hat die Luftfahrtsindustrie schliesslich von den Vögeln abgekuckt und gelernt, dass bei geringerer Wirbelung an den Flügelspitzen Sprit gesparrt werden kann und die Flugdynamik sich verbessern lässt.

Aircraft wingtips Bionik für die Business Klasse

Bildschirmaufnahme aus einem Video von otherjustine © 2011 otherjustine. Alle Rechte vorbehalten.

Drei ‚S’ Anglozismen setzen sich in unserer magersüchtigen Wirtschaft in Abhängigkeit voneinander durch: Spending, Saving, Sharing. Zunehmend wird deutlich, dass mit kleinen Schritten oder Dingen grosse Wirkung zu erzielen ist und dass Bionik, Orientierung bietet auch bei der Verwaltung und Produktivität der dt. Werbebranche.

Einsparen lässt sich bei gleichzeitig, erheblicher Erleichterung der Arbeitsweise auch durch Wahl der passenden Software. Das allgegenwärtige MS Word etwa ist bekanntlich überladen, 80% der dargebotenen Funktionen bleiben im Geschäftsalltag angeblich ungenutzt. Apple’s Pages bietet ein weit besseres Preisleistungsverhältnis. Mit €60 pro Lizensplatz kann Pixelmator, das €700 Photoshop ablösen als Liebslingswerkzeug der Kreation. Pixelmator lädt in einem Bruchteil der von Photoshop benötigten Zeit und bietet vergleichbare Funktionalität in einem eleganteren UI Design. Deutlicher noch wird ein Vergleich von Powerpoint und Keynotes.

Nature wingtips Bionik für die Business Klasse

Was die Industrie von der Natur lernen kann.

Klassik Kreative sind gut darin etwas herumzureissen und leisten herausragende Arbeit, sowie ihnen ein greifbares Geschmacksmuster der zu verrichtenden Arbeit vorliegt.

Wir leben jetzt im Zeitalter von Ideen die tun.

VW’s The Fun Theory von DDB Amsterdam ist eine Sammlung an Ideen die tun. Soviel ich weiss, hat Gareth Kay vor gut einem Jahr die Verschlüsselung dazu geknackt, wie wir die Magie unserer Werbeindustrie zurückbringen können, in seiner Transformer Präsentation und was unsere Branche vom Paarungsverhalten der Vögel lernen kann: „Wenn wir als Wirtschaftzweig, Ideen die tun produzieren müssen, dann müssen wir uns auf einige dramatische Änderungen einlassen. Änderungen nicht einfach indem was wir produzieren. Wir müssen unsere Philosophie, Prozeduren, und unser Verhalten ändern. Wir müssen unsere Annahmen ändern wie wir glauben dass Kommunikation funktioniert, unseren tägliche Arbeit ändern, ändern wie wir bezahlt werden und unsere Meinung darüber ändern was eine grosse Idee ausmacht.

Für die psychologische Komponente ist Cindy Gallop’s 3 Min. Manifest anempfohlen.

Bis zum Exzess

1. Oktober 2010 Keine Kommentare
MadMen Bis zum Exzess

Mad Men, Jerry Della Femina & Co.

 

Diese Exaltiertheit machte die Werbung so attraktiv
das sieht man auch in Mad Men.

Heute mein Freund, ist es Sein nicht Schein was zählt

 


Düsseldorf (RPO). Die amerikanische Erfolgsserie “Mad Men” startet demnächst im deutschen Free-TV. ZDF Neo strahlt die Geschichten rund um Don Draper, den Mitarbeiter einer Werbeagentur im New York der frühen 1960er Jahre, ab dem 6. Oktober aus. Deutsche Fans können sich freuen: Die Drama-Serie wurde erst kürzlich zum dritten Mal in Folge mit einem Emmy prämiert. Wie Helmut Sendlmeier, einer der ganz grossen der Deutschen Werbebranche sich in Erinnerung ergeht seht ihr hier.

 

Es soll ja die Geschichte von Jerry Della Femina sein, dem ich einige Male im Coffee Shop begegnete und der mich an Ungestüm und Vehemenz an Karl Heinz Schwaiger erinnert, ehedem Gründer und Chef der Münchener Sportive, meiner ersten Agentur. Heinz Schwaiger bewirkte mit seinem Völkl Zebra Skidesign, dass Farbe auf die Skipisten kam und ein psychedelisches Rauschen in die Köpfe der Sportindustrie.

 

Immer schon bedurfte es einer gesunden Portion an Wahnsinn, um in der Wirtschaft etwas voranzubringen. Das ist heute nicht anders und es gibt reichlich Praxisbeispiele, junger Nervenkranker die dafür sorgten, dass nichts mehr so ist wie es einmal war [Steve Jobs, Mark Zuckerman usw.].

 

matthias storath ogilvy 2010 2d198b1f35 Bis zum Exzess

Matthias Storath

 


Als Deutsche Werbebranche brauchen wir nur zu akzeptieren, dass mit dem ohnehin anerkannten Top Kreativen, Amir Kassaei, sowohl ein Paradiesvogel der alten Schule [Mad Men = Madison Avenue Men] und nämlich ein Pfau oder Trumpeter Swan wie David Ogilvy seine Kreativ Direktoren bezeichnete, ein formidables Vorbild die Fahne schwenkt mit Ideen die tun.

 

Wichtiger noch ist zu akzeptieren, dass dieses ganze Image nicht länger gefragt ist und der Junge oder das Mädchen von Nebenann, jemand wie Du und ich – dass nurmehr das Volk selbst uns weiterbringt. Image hängt zum Halse heraus und die Menschen wollen nur noch eins, sie selbst sein. Das erklärt auch die Sehnsucht nach Authentizität. Wobei ich Kassaei als durch und durch authentisch verstehe und Exzentrik achte.

 

Werbeagenturen werden heute von Verwaltern… verwaltet …nicht geführt. Das wiederum erklärt warum immer größere Etats an immer kleinere Agenturen gehen und auch Mad Men als Abgesang auf die Werbung zu verstehen ist.

 

Wichtiger noch, als In Amir Kassaei das Deutsche Kreativvorbild zu sehen, ist sein Paradebeispiel mit VW’s The Fun Theory, auch wenn es nicht aus Deutschland entstammt aber von DDB Stockholm ist. Es gilt zu entdecken, dass The Fun Theory aus fröhlichen Ideen besteht und dass dies Ideen sind die tun.

 

Für die Rolle des Kreativchefs wird der Trompeterich Schwan erwartet, doch Matthias Storath erscheint

 

 

 

Kategorien:Transformation

Der hässliche Deutsche

30. August 2010 Keine Kommentare
Der hässliche Deutsche Der hässliche Deutsche

Von Apotheker Anselm Strauss eingeführte Wahrzeichen in der Herstallstraße 14, Aschaffenburg
Foto Petra Hammerstein © 2010. Alle Rechte vorbehalten.

 


 
Das Merkel Phänomen, die Fussball Weltmeisterschaft, fröhliche Geselligkeit und sportliche Fairness haben vor nicht allzulanger Zeit dafür gesorgt, dass Deutschland allerorts Anerkennung und Wiederaufnahme fand in die Weltgemeinschaft. Die beiden Weltkriege scheinen verziehen und die Reputation wieder hergestellt.

 

Peter Kruse demonstrierte auf der re:publica 2010, wie hilflos sich digitale Besucher und digitale Bewohner gegenüberstehen und verkündet beharrlich:
Das Internet zu nutzen oder nicht zu nutzen ist keine Glaubensfrage sondern eine Frage sinnvoller Zukunftsorientierung und praktischer Vernunft.

 

Gerade erst nahmen Deutsche Agenturen den Löwenanteil der Europäischen Auszeichnungen nach Hause und Doyle Dane Bernbach weist mit The Fun Theory und ‚Ideen die tun‛ den Weg aus der Misere für die schwächelnde Deutsche Werbeindustrie.

 

kopf in den sand Der hässliche Deutsche

via retaildesigndiva



Jeff Jarvis nimmt die Reise nach Berlin auf sich, um auf der re:pulica 2010, das Deutsche Privatsphären Paradox, mit gesundem Humor zu erläutern: „Wenn wir uns zuviele Sorgen darüber machen, unsere Privatsphäre zu schützen, dann setzen wir die Vorteile von Öffentlichkeit und Transparenz aufs Spiel, die uns das Internet bietet. Mein Argument ist, dass wir, die Öffentlichkeit, bewahren müssen was öffentlich ist.

 

IPA definierte im Vorjahr aus London heraus 10 Sozialprinzipien. Die Deutsche Fassung findest Du hier.

 

Schliesslich war es der gute Gareth Kay, Chefstratege von Goodby, Silverstein and Partners, der mit ‚ideas that do‛ und einem amüsanten Vergleich von Pfau und Laubenvogel, der Werbeindustrie den kürzesten Weg aus der kreativen Schockstarre weisst: „Es ist nicht was wir tun, es ist was die Leute mit dem tun was wir tun

 

Morgen findet in Wiesbaden der erste Social Media Summit statt. Vijay Iyer, Manager Social Media, Broadcast & Visualization von Opel hält einen Vortrag.

 

Mit Google Street View, Facebook, der Unmittelbarkeit von Dienstleistungen und den Wert der Öffentlichkeit aber hat Deutschland seine Mühen. Es droht die Entgleisung in ein Europäisches China.



Vijay button Der hässliche Deutsche

Vijay Iyer, Opel’s Social Media Ninja

 

 

Kategorien:Neue Werbung, Politik, Sozial

Sind Kreativdirektoren zu dumm?

27. August 2010 2 Kommentare

Auf Edward Boche’s Creativity Unbound Blog stosse ich auf den allerlei glaubwürdige Begründung warum Kreativdirektoren einfach zu blöd sind der Zeitforderung entsprechend Ideen zu tun die tun. Oder warum die so einfache Losung von Gareth Kay keine Reaktion hervorruft, geschweige denn dazu führt Tatsachen zu schaffen, um Wirtschaft und Gewerbe auf den rechten Pfad zu führen.

 

roddy Sind Kreativdirektoren zu dumm?

„Ich habe eine Theorie warum einige traditionelle Werbeagenturen sich nicht schnell genug weiterentwickeln: Der Grund ist bei den Kreativdirektoren zu finden, sie wollen nicht zugeben, dass sie dumm sind.‟—Kevin Roddy, CCO, BBH

 

Amir Kassaei, Deutschland’s anerkannter Top Kreativer hat unserer Industrie mit VW’s Fun Theory vorgeführt wie Ideen die tun aussehen und was zu bewirken sie im Stande sind. VW’s Praxisbeispiele von Ideen die tun findest Du hier.

 

Die Deutsche Kommunikationsbranche erwartet sich nun (so hoffe ich) von DDB eine kontinuierliche Berichterstattung und Nachberichterstattung zu VW Funtheorie inklusive Zahlen und Statistiken um Skeptiker als Unterstützer zu gewinnen und um seine Spitzenposition auf dem Deutschen Markt gerecht zu werden. Die grosse Gefolgschaft vom Werbeblogger freut sich ebenfalls auf Gründe Amir Glauben zu schenken. Es ist dies der richtige Moment um unserem Gewerbe mit Transparenz, Gründe zu liefern der Führung von DDB unser Vertrauen zu schenken. Auch soll dies dazu beitragen, dass der VW Etat bei DDB bleibt und nicht zu Grabarz und Partner übergeht.

 

volkswagen the fun theory small 65052 Sind Kreativdirektoren zu dumm?

Bildrechte coloribus.com © 2010 Alle Rechte vorbehalten

 


Freigegeben: June 2010
Auftraggeber: Volkswagen
Agentur: DDB STOCKHOLM
Land: Sweden
Kategorie: Cars

 

 

 

 

 

Kreditierung dem Coloribus Werbearchiv entlehnt,
dank einer Initiative von Kommentator ‚Questionmark‛.

 


Creative Director: Andreas Dahlqvist (DDB Stockholm)
Copywriter: Martin Lundgren (DDB Stockholm)
Art Director: Simon Higby (DDB Stockholm)
Account Executive: Lars Axelsson (DDB Stockholm)
Account Director: Martin Larsson (Tribal/DDB Stockholm)
Planner: Jerker Fagerström (DDB Stockholm)
Planner: Cecilia Cederlid (DDB Stockholm)
Account Manager: Michael Bugaj (DDB Stockholm)
Web Director: Simon Mogren (Tribal/DDB Stockholm)
Web Designer: Karl-Johan Vogelius (Tribal/DDB Stockholm)
Web Producer: Pontus Kindblad (Tribal/DDB Stockholm)
Web Producer: Daniel Alinder (Tribal/DDB Stockholm)
Director/Producer: Patrik Sundberg (Birth)
PR Manager: Marcus Thomasfolk (Volkswagen Sweden)
Account Director: Anna Hultman (Prime PR)
Account Manager: Barbro Långjuth (DDB Stockholm)
Print Manager: Anna Hellenberg (DDB Stockholm)
Planner: Karl Wikström (DDB Stockholm)

 

 

Digitales sein

29. Juli 2010 Keine Kommentare

digitales sein Digitales sein

“”Total Digital [being digital] ist ein Augenöffner und Pflichtlektüre für jeden der auch nur entfernt mit der Kommunikationsbranche zu tun hat. Und es macht Spaß das Buch zu lesen.”—Arthur C. Clarke 1995

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Deutscher Denker und Dichter Wolfgang von Goethe

1995 Bitbuch wird publiziert

15 Jahre später liege ich arbeitslos auf einer Stadtbank und lese Negroponte in der Sonne. Ein Wundern darüber lohnt nicht, weshalb digitalem sein so viel Ablehnung und so wenig Akzeptanz von unserem Land der Denker und Dichter entgegengebracht wird und was Adolf Hitler damit zu schaffen haben möge. Ich befinde mich 20 Autominuten entfernt von Wolfgang von Goethes Geburtsort Frankfurt, der zentralen Schnittstelle der weltweit am höchsten entwickelten IT Infrastruktur. Gelegentlich kommt ein Hund vorbei dem es gefällt an mir zu schnüffeln.

Nichts zu beissen als Bits

Negroponte war besorgt und bemüht, dass sein Buch von den richtigen Leuten gelesen wird, der Grund auch warum er es 1995 in gedruckter Form veröffentlichen liess und nicht, wie bereits möglich, im Bitsformat. Er wollte das Industrie Führer und hochrangige Geschäftsleute sich mit seinen Inhalten beschäftigen um eine möglichst zügige und reibungslose kulturelle Transformation sicherzustellen. Junge, talentierte Strategen wie Amelia Torode haben längst davor gewarnt, dass Technolgien sich ändern, Leute nicht. Die Altersgruppe [25-45] von der das Geschäftsleben bestimmt wird, ist tragisch abwesend im digitalen sein (siehe Video). Keine Zeit, zu beschäftigt mit Oranisationsproblemen und Tagesgeschäft.

Mitleidige Bits für die Geschäftsleitung

Immer spät dran mit der Verwaltung und Verwirklichung von hinterlassenen Ideen, hat die Geschäftsleitung keine Zeit für eigene Ideen. Folglich haben die Unternhmen es ausschliesslich mit Taktiken nicht aber mit Strategien zu tun. Es bleibt keine Zeit dafür Entdeckungen zu machen, neue Erfahrung zu sammeln oder auch nur den Deut einer Ahnung zu haben was digitales sein für die Gegenwart und Zukunft der Kommunikation bedeuten mag. Die Lernkurve flacht ab. Doch halt, Amir Kassaei wird auch diesem [meinen]Vorurteil Grund für Optimismus entgegenhalten.

Aus der Luft gegriffen

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courtesy of geekabout.com

Diesen Sommer werden Tag für Tag rund 28 Tausend Passagiere zu ihren Zielen geflogen. Transatlantik-Fluggäste werden sich mit den kleinen, in der Rücklehne des Vordermanns angebrachten Monitoren, zu beschäftigen wissen. Der Passagier wird sich für die meiste Zeit darauf konzentrieren einen Film zu verfolgen und trotz des nur Handflächen grossen Montors, alles um sich herum vergessen.
Mit 62 Millionene Einwohnern überschritt diesen Sommer die Zahl der Erwerbstätigen Deutschen die 40 Millionen Grenze. Die meisten wirden sich jeden Tag vor den Komputerbildschirm setzen und dort für den Rest des Tages, mit dem Kopf im Bildschirm, sitzen bleiben.

Digitales sein

Was geschieht mit uns wenn wir die Augen nicht vom Bildschirm nehmen können? Uns geschieht, was geschieht, wenn wir die Augen nicht vom anderen Geschlecht nehmen können. Es ist um uns geschehen. Wir vertiefen uns in eine Welt von Eigeninteresse, den von uns gehegten Wünschen, Begierden und Bedürfnissen. Besser noch, wir können all das was wir wollen mit unmittelbaren Handeln auch befriedigen.
Wir verlassen die Welt von der wir umgeben sind und tauchen ein in eine Welt aus dem was uns am meisten interessiert. Es ist fantastisch! Wir haben entschieden es so zu tun, wie wir es tun wollen! Nichts hält uns zurück und lenkt ums davon ab zu tun was wir zu tun uns in den Kopf gesetzt haben. Wir sind angekommen bei einem mentalen Zustand unabhängiger, eigener Entscheidungsgewalt.

Wir haben uns der Welt der Atome entzogen und uns eingelassen mit einer neuen, völlig anders funktionierenden Welt von Bits. Glückwunsch! Wir nehmen Geschwindigkeit auf, Lichtgeschindigkeit, jetzt da wir die physischen Gesetze einer Welt aus Atomen hinter uns gelassen und uns auch dem Einflussbereich unserer Lieben entzogen haben, die uns zurückzuhalten suchten. Der Grund auch warum gut ist einen Kollegen physisch von seinem Bildschirm zu entfernen, wenn wir uns des Kollegen Aufmerksamkeit sichern wollen.

Wenn wir digital sind geschieht alles zu unserer vollsten Zufriedenheit dort von wo alle Abenteuer entspringen und nämlich in unseren Köpfen. Gerade so wurde in unseren Köpfen das Lesen erfunden, ein unverzichtbares Werkzeug das unglaubliches zu bewirken und zu ermöglichen half und ohne Auftrag oder Ausseneinwirkung in & von unserem Gehirn erfunden, entwickelt und auf den Markt gebracht wurde.

Digitales sein heisst auch mit einer Schwarz-Weiss Welt klar zu kommen in der es keine Grauzonen und keine Abweichungen gibt. Hier gilt an oder aus, “1″ oder “0″. Ungetrübte Klarheit. Laserscharfe Fokusierung. Mir sind heute Aggregatoren, also Maschienen lieber als die von Gemüts- und Geschmacksschwankungen heimgesuchten Mittler und Kuratoren. Ich kann mich auf die stets quantitiven von Qualität unbeeinflussten Ergebnisse weit mehr verlassen als auf die Schwankungen menschlicher Interpretationen.

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being digital, Nicholas Negroponte

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being digital Ansucht Innenseite

 

 

Nicholas Negroponte ist Professor der Medien Technologien an der Hochschule für Technologie in Massachusetts [MIT] und Gründungs Direktor des Media Lab.

 

 

 

 

 

2010: Deutschland’s anerkannter Top Kreative Amir Kassaei unterstützt ‘DIGITAL THINKING’

 

‘DIGITAL THINKING’ 15 Jahre nach ‘being digital’? Mag so mancher mit dem Standardwerk Vertraute sich wundern. Die Zukunft der Kommunikation so der Untertitel der Deutschen Ausgabe Total digital. Amir Kasaei trat an, als Vertreter der Deutschen Kommunikation, seine Unterstützung für unser digitales Zeitalter zuzusichern. Ich bin mit Amir Kassaei nicht vertraut, seiner Stimme Klang ist mir angenehm und die Gelassenheit mit der er sich über das technische Malheur hinwegzusetzen wusste und sich nicht aus der Ruhe bringen ließ, zeugt von professionellem Schliff.

Mittlerweile habe ich mir das Video angesehen, dass ich bislang nach 5 Minuten abgebrochen hatte und mich zu uninformierten, vorschnellen Schlüssen hinreissen liess. Ich bitte diejenigen unter Euch um Verzeihung, die meinen bisherigen Eintrag zu Gesicht bekommen haben. Schaut Euch in aller Ruhe das Video an.

 

Spaßtheorie

Amir Kassaei tut Ideen die was tun. Er setzt mit seiner Zusage das Zeichen für die Deutsche Werbeindustrie und leistet der elementar notwenigen Transformation Vorschub und geht mit gutem Beispiel voran. Wie? Mit der von VW unterstützten, deren Markenwerte in 36 Ländern greifbar machenden Spaßtheorie. Relevante Ideen die etwas bewirken oder wie es Gareth Key von Goodby, Silverstein and Partners salopp aber scharf formulierte: Ideas that do. Respekt DDB und Amir Kassaie.

 

Sich aus der Schockstarre reissen

Somit ist das Zeichen gesetzt. Meine geliebte Werbeindustrie weiss sich im 15. Jahr aus der Schockstarre zu reissen. Denkt an die schöne Episode die Amir von den Ursprüngen von DDB zu berichten wusste:

 

Wie einem jüdischen Manhattan ein Nazi Auto zu verkaufen ist.

  • Öffentlichkeit bietet Schutz. Verschlossenheit führt zu Einsamkeit.
  • Tatsachen schaffen. Zurückhaltung macht arm.
  • Was Leuten hilft ist auch gut für’s Geschäft—Leo Burnett
  •  

    Werbekongress 2010 – Testfeld Zukunft – Keynote from Berliner KommunikationsFORUM eV on Vimeo.

    Keynote von Amir Kassaei mit dem Titel “Digital Thinking” zur Gala des Werbekongress 2010

     

    Amir Kassaei ist zu danken das er sich für digitales sein zur Verfügung stellt und einsetzt. Deutsche Agenturen haben gerade erst den Löwenanteil an Europäischen Auszeichnungen nach Hause gebracht. Wir erleben die Blütezeit moderner Kommunikation, auch für mich der ich arbeitslos bin, ist jetzt die beste Zeit, die ich in einem guten Leben in der Werbung zu geniessen weiss und eifrig mitgestalte. Das Tu Wort hat es in sich, wie uns allen aus der Nike [Just do it] Werbung bekannt.
    Der Auftrag an Werber und Nachwuchs lautet:

    Tut Ideen die etwas tun¹

     

    ¹’‘ideas that do’—Gareth Kay, Goodby, Silverstein and Partners

     

     

    Kategorien:Neue Werbung