Steve Jobs Biografie und der lernfähige Nest Thermostat
Jetzt da jeder von uns die Steve Jobs Biografie über die Feiertage gelesen hat, welchen Teil haben Sie nicht verstanden?
Es ist das Produkt. Es hält die Antwort zu allen Ihren Fragen, ob Sie mit Ihrem Unternehmen in naher Zukunft einen Erfolg verbuchen oder einen schmerzlichen Reinfall erleiden werden.
Ein gutes Produkt, beinhaltet die Richtlinien zu seiner erfolgreichen Markteinführungen. Von der frühen Entwicklung an, beinhaltet das Produkt die benötigten Antworten zu seiner Verpackung, seinem Marketing, Verkauf und Vertrieb.
Sollte ihr Produkt nicht alle diese Antworten zu Erkennen geben, dann bringen Sie es bitte auch nicht auf dem Markt.
Machen Sie sich an die nächste Idee.
Niemand braucht noch mehr Produkte, was wir brauchen, sind bessere Produkte.
Der Nest Thermostat liefert das bislang beste Praxisbeispiel, was wir von Steve Jobs lernen können.
Der ehemalige Apple iPad Manager Tony Fadell und der ehemalige iPad Entwickler Matt Rogers haben für einen Rummel gesorgt und uns alle Staunen gemacht, hit ihrem neuen Geschäftsmodell, dem lernfähigen Thermostat von Nest.
Ein früher Kommentar vermeldete, dass jemand hit Nest an einer lernfähigen Bewässerungsanlage arbeiten will.
Ganz genau, denken Sie an all den Mist in ihrem Haushalt. Sehr richtig, die Leute machen sich längst eigene Vorstellungen zu Lösungen und brauchbaren Geräten (Technologie Begeisterte hier lang).
Das Festanschluss Telefon ist nur eines der schlimmsten Produkte, das mir gerade einfällt.
Hallo?
Kann eine bekannte Marke bitte vortreten und unser Festanschluss-Telefon in etwas nützliches transformieren, etwas Brauchbares?
General Electic, das ‘Ge’ in Germany?, Siemens? Bosch? Bang Olufsen? Irgend jemand?
Ehemalige Apple iPod Entwickler bringen den lernenden Nest Thermostat für $250 auf den Markt.
Was machst Du jetzt, wird der langjährige iPad Manager Tony Fadell immer wieder von Freunden gefragt, als er Apple verliess, um mit seinem Kollegen und iPad Entwickler Matt Rogers, die Firma Nest Labs zu gründen.
Einen Wärmeregler, kam zur Antwort.
Woraufhin der Freund in der Regel, die Salatgabel erst einmal zur Seite legen musste, um besorgt der Sache auf den Grund zu gehen.
Thermostaten sind hässlich und unmöglich zu programmieren. Eine Krankheit, die unseren Haushalt, ja unser Leben beherrscht, vom Anrufbeantworter über den Videorekorder zur Kaffeemaschine. Wir kennen das alle und haben uns daran gewöhnt unseren Haushalt mit untauglichem Industriedesign voll zu stopfen, als wären wir allesamt nichts als Messies.
Dann kommt eine Idee wie die von Nest Labs auf den Markt und wir schlagen uns an die Stirn, warum nur, wir nicht selbst auf frische Gedanken kommen?
Nest ist ein Wärmeregler der nur eines tut, das aber unvergleichlich gut. Er regelt die Wärme und lernt mit Umständen, wie Wetterkondition, Tageszeiten und den Gewohnheiten der Bewohner wirtschaftlich umzugehen.
Eingebaute Sensoren erkennen, wenn niemand im Haus ist.
Ein Knauf an dem wir drehen um die Wärme wie gewohnt einzustellen. Der Nest aber merkt sich unsere Einstellung, gleicht sie mittels WiFi mit dem Wetter draussen ab, der Tageszeit und lernt daraus, die Raumtemperatur so wirtschaftlich als möglich zu regeln ohne das wir uns damit beschäftigen müssen.
Ob der Nest Thermostat für mich ist, kann ich vor dem Kauf online selbst prüfen.
Ob der Nest Thermostat für mein Heim ist, kann ich online rasch herausfinden.
Ob ich zum Einbau einen Elektriker brauche oder das selbst erledigen kann und ob das Ding überhaupt für mein Haus taugt, kann ich mit dem Online Kompatibilätsprüfer hier selbst herausfinden.
Eine Wirtschaftshilfe die konkurrenzlos seines Gleichen sucht, auch in Vermarktung und Verpackung.
Nach Steve Jobs: Was wir vom vom Nest Thermostat lernen können.
Tony Fadell, Matt Rogers, John Gilmore, Yoky Matuoka, Erik Chriton, und deren Familien setzen mit Nest ein Zeichen, von dem deutsche Hersteller bislang nur träumen können.
Zur Entlastung der Apple Anhänger demonstriert Nest Lab, dass Steve Jobs nicht umsonst gelebt hat. Wie kleine Dinge grosse Wirkung erzielen, zeigt uns der kleine Thermostat. Eins noch. Alle Augen auf das was wir herstellen.
Wirtschaft und Politik nehmen Transformation gelassen.
Welche Fortschritte hat im Vergleich dazu die deutsche Designnation zu vermelden?
Wie haben sich Politiker und Unternehmer auf die Situation in der neuen Welt eingestellt? Welche Lösungen wurden angedacht um mit Transformation in Zukunft zurecht zu kommen?
Die grosse Anteilnahme an Steve Jobs’ Ableben und Schaffen, wird auch an Politik und Wirtschaft nicht spurlos vorübergegangen sein.
Das dringend notwendige Umdenken, die radikale Umerziehung in Politik, Wirtschaft, Schulen und Universitäten kann und soll an Beispielen wie Apple und jetzt Nest spätestens seinen Anfang nehmen. Sich mit der neuen Welt auseinandersetzen ist keine Raketenwissenschaft und es muss auch nicht in einem Blutbad enden, wie dem zu Beginn der französischen Revolution.
Das hier absolut nichts geschieht demonstriert die Unmündigkeit und Realitätsfremde unserer Politik und Wirtschaft und Teilnahmslosigkeit der arbeitenden Bevölkerung.
Gerade erst haben Opel mit seinen Agenturen jeglichess Momentum versäumt den Opel Ampera so auf den Markt zu bringen, dass die Bevölkerung Notiz davon nimmt. Ich habe die Tage eine Kaffeemaschine der angesehenen Vereinigten Werkstätten entsorgt weil sie zum Kaffee machen nicht taugt, Staubsauger sind vielleicht mit Ausnahme des Dyson allesamt Sperrmüll. Die neuen Glühbirnen die uns unsere Politiker so selbstlos aufgezwungen haben, sind eine Katastrophe wie mittlerweile jeder in Erfahrung bringen konnte.
Design ist nicht länger eine Frage der Ästhetik aber eine Frage des Überlebens.
Lange bevor die Geschäftswelt sich von Visio und Powerpoint hat plagen lassen, verwöhnte Omnigroup die NeXT-Nutzer (Vorfahren der heutigen OS X Nutzer) mit einer brauchbaren Anwendung, genannt Graffle. Die Arbeit mit Diagrammen, Grobskizzen und langweiligen Workflow Arbeiten wurde annehmbar, sie machte plötzlich Spass und erforderte weniger Aufwand.
Heute ist Omnigraffle auch für das iPad erhältlich, Du kannst mit den Fingern die Abläufe Deiner aktuellen Websitegestaltung greifbar machen, gerade so als würdest Du im Kindsalter mit den Fingern malen.
Damit Du eine Vorstellung bekommst, Omnigraffle verhält sich zu Visio, wie Keynote sich zu Powerpoint, oder Pixelmator sich zu Photoshop verhält.
Es ist ein alarmierend brillantes Werkzeug.
Lies dazu hier das Fallbeispiel von Libby Donovan.
Hier findest Du Omnigroup Produkte and Referenzen.
Für mich geht es im Marketing um Werte. Wir leben in einer hochkomplizierten Welt, die Welt macht sehr viel Krach und wir werden keine Gelegenheit dazu haben, dass die Leute viel von uns in Erinnerung behalten. Keine Firma erhält dazu Gelegenheit. Also müssen wir sehr klar darüber sein, was wir wollen, dass die Leute über uns wissen…
…Die Frage die wir (unserer Agentur) gestellt haben:
Unsere Kunden wollen wissen, wer ist Apple und wofür stehen wir? Wie passen wir rein in dieses Leben?
Die Ironie von Apple’s Think Different Kampagne ist, dass obwohl sie rückblickend sehr wohl Apple’s Kern entspricht, sie kaum Eindruck machte auf prospective Kunden. Bilder von toten Genies und Vorbildern der alten Welt, waren kein Grund einen Bezug zu finden. Sie wollten Helden Ihrer Generation auf Plakaten sehen, Leute wie etwa Kurt Cobain.
Was Apple dann tatsächlich zurückbrachte, war deren Rückbesinnung auf ihre Designwurzeln, die in einer Explosion von BonBon farbenden Produkten seinen Ausdruck fand. Eine zufällige, verkaufsfördernde, taktische Massnahme, die den Weg ebnete für Apple’s durchführbaren Kernwert. Nämlich dem, im Herzen eine Design Firma zu sein, die gut darin ist, integriertes Design auf den Markt zu bringen (das Äussere als Resultat des Inneren).
Es war PC Magazin’s John C. Dvorak, der die BonBon Ära beednete mit seinem Artikel, indem er erklärte er würde die Strasse nicht überqueren wollen mit einem Bonbonfarbenen Apple Laptop.
Was Markennamen daraus lernen können? Apple nahm Umwege in Kauf um doch immer wieder ans Ziel zu kommen. Allein der Umweg der nötig war, um die dem NeXT UI Standard an den weniger herangereiften UI Standard der Mac Gemeinschaft anzupassen war ein schmerzlicher für verwöhnte NeXT Nutzer.
Mich daran zu erinnern, dass ich bald tot bin, ist das wichtigste Hilfsmittel, das ich vorgefunden habe, um mir zu helfen, die großen Entscheidungen im Leben zu treffen. Weil fast alles — alle externen Erwartungen, aller Stolz, alle Furcht vor Blamagen und Fehlschlägen — all diese Sachen fallen weg angesichts des Todes und bleiben tut nur, was wirklich wichtig ist. Sich daran zu erinnern, dass Sie sterben werden, ist die beste Methode, die ich kenne, um der Gedankenfalle, etwas verlieren zu können, zu entkommen. Sie sind bereits nackt. Es gibt keinen Grund nicht Ihrem Herzen zu folgen.
Mittwoch wurde bekannt, dass Tim Cook, bislang COO, Steve Jobs Nachfolge als CEO angetreten ist.
Er muss nicht vor allen beweisen, dass er ein Visionär ist, wie jetzt gerne behaupted wird. Steve Jobs wird nach wie vor krtische Entscheidungen nicht aus der Hand geben wollen und sich mit Tim Cook absprechen.
Hier im Original, Worte von Jim Mitchem zum Genie von Steve Jobs:
as long as I’ve been a copywriter, I’ve worked around designers who touted Apple products. For years I blew them off as dogmatic brand ambassadors. I was a writer – all I needed was a pencil and pad of paper. Then, back in 2009, I bought a refurbished iMac. It was so brilliant, so quickly, that I immediately decided to turn my entire home and office into an Apple shop. Two years later and, well, I’m not going to laundry list all of Apple products that surround me – but let’s just say we’re more efficient and happier than we’ve ever been. Yes, happier. Connectivity and simplicity are beautiful things. And there’s not one spec of PC or Windows hardware to be found.
Ein Eintrag zu Tim Cook auf meinem englischsprachigen Blog erhielt gestern 6,630 Seitenaufrufe. Die deutsche Version dazu findest Du hier.
Yes, that is Steve Jobs' silhouette. A church near the CBD in Auckland. Photo by mullering via Flckr.
Eins noch…
Ich lese überall Berichte von unerhörten Quoten, seitens einer nie dagewesenen Teilnahme, auf Grund von Steve Jobs Resignation als Apple Chef. Dabei entsetzt mich wieder einmal, die Teilnahmslosigkeit der Berichterstattung dt. Medien, denen wie meist der Kontext fehlt und die sich im Bild-Stil auf eine schlagzeilenartige Berichterstattung beschränken und eher an einen Nachruf erinnern, oder aber schlimmste Befürchtungen zum Ausdruck bringen.
Seitens Neil Perkin’s famosen Wochenbrief erfahre ich von einem emphatischen, schlagkräftig, knappen Artikel von Michael Setzmann auf Huffington Post. Dem empfohlenen, kontemplativen Eintrag von MG Siegler, mit der treffenden Überschrift Eins noch… von Techcrunch.
Hart aber herzlich via Facebook von Cindy Gallop:
In seiner Resignation schrieb Steve Jobs: „Apples lichtesten Momente und innovativsten Tage liegen noch bevor.‟
Selbes hatte sich bereits bewahrheitet, nachdem Steve Jobs nach seinem Rausschmiss bei Apple, seine Firma NeXT Computer ihren letzten Tag erlebte und damit auch mein soziales Umfeld und geschaffenes Ecosystem zusammenbrach, um sich in Folge unvorsehbarer Ereignisse, die bei NeXT begonnene Entwicklung fortzusetzen, der wir auch und vor allem OS X zu verdanken haben.
Das Leben findet immer ein Weg. (Dr. Ian Malcolm, Jurrassic Park)
Keiner braucht mehr den Nerv haben, die Zukunft voraussagen zu wollen und grosse Werbekampagnen von langer Hand im voraus planen. Markenkommunikation geschieht heute im Beisein und der Beteiligung der Leute für die sie gedacht ist
Was haben Apple Chef Steve Jobs, der Komödiant Christ Rock, der preisgekrönte Architekt Frank Gehry gemeinsam?
Der Bestseller Autor Peter Sims hat herausgefunden, dass sie alle bemerkenswerte Ergebnisse erlangten, über eine überraschend ähnliche Herangehensweise:
Methodische, kleine, experimentelle Schritte.
Anstatt zu glauben mit einer grossen Idee beginnen zu müssen oder ein ganzes Projekt im Voraus planen zu müssen und das Ergebnis vorraussehen und vorausbestimmen zu wollen, platzieren sie eine methodische Serie von kleinen Wetten, die womöglich in die richtige Richtung gehen und gewinnen dabei wichtige Einblicke von vielen kleinen Fehlern und von kleinen aber signifikanten Gewinnen, die es ermöglichen unerwartete Richtungen einzuschlagen und zu aussergewöhnlichen Ergebnissen zu gelangen.
Eine Serie methodischer kleiner Schritte. Es sind die kleinen Dinge die zählen.
Kleine Wetten abschliessen, nicht die Zukunft vorausbestimmen wollen
Heutzutage, entstehen Erfolge durch experimentieren. Software Unternehmen, Ingenieure, Familienunternehmen, Start-Ups haben das erkannt.
Die Werbebranche aber ist davon besessen, die große, perfekte Idee zu entwickeln. Wie lässt sich diese Kultur ändern zu einer, in der davon ausgegangen wird, dass viele kleine Wetten zu platzieren, die natürliche Arbeitsweise ist?
Teilnehmer sind unter anderen Peter Sims, Autor des Buches Kleine Wetten: Wie Durchbruch-Ideen sich bei kleinen Entdeckungen entpuppen, Tim Malbon Gründer von der London Agentur Made By Many und Gareth Kay. Direktor Markenstrategie von Goodby, Silverstein & Partners.
Orientierung für unsere Werbebranche verspricht der von Gareth Kay organisierte Beitrag für die SXSW 2012. Geneigte Leser mögen hier Ihre Stimme geltend machen.
Fragen die beantwortet werden:
Warum ist experimentieren soviel wichtiger als Planung?
Wie verlernen wir den schwerfälligen, kreativen Prozess, der die grosse Ideen festlegt und schaffen anstelle eine Kultur, dem ein kontinuierlicher Fluss an kleinen Wetten entspringt?
Was sind Beispiele von kleinen Wetten die zu grossen Siegen geführt haben?
Können die Prinzipien der Software Entwicklung für die Entwicklung von Kommunikation angewendet werden?
Können die schlanken start-up Prinzipien von einer modernen Agentur angewendet werden?
Es sind der Zeitgeist, die Frohnatur, die fröhlichen Wissenschaften, der gesunde Menschenverstand, die uns eine bessere Richtung nehmen machen.
iTunes fehlte es immer an Eleganz, es wirkt überladen, unnütz als wär’s es von Microsoft. Unverschämt wie umständlich iPad Nutzer die Dateien zwischen iPad und ihren Macgeräten hin und her schieben müssen. Völlig unakzeptabel und störend in dem sonst guten Verhältnis zur Apple Marke. Befangen aber soll uns die Schnapsidee machen, unsere Daten der zentralen Speicherung einer Firma anzuvertrauen, die um ihre Marktanteile kämpft. Keine gute Idee. Denk’ an Facebook, dass plötzlich die Rechte zu Deinen Bildern und Inhalten besitzt, solange Du nicht vor wenigen Wochen, explizit EInspruch gelten machen hast. Was wenn Apple nach Steve Jobs wieder von einer köstlichen Pflaume aus dem Indurstrie Management gehandhabt wird?
Ein Unglück kommt selten allein.
‘Cloud computing’ bleibt eine schlechte Idee
Das so genannte ‘cloud computing’ bei dem die Nutzerdaten nicht auf Deinem Rechner aber in einem zentralen Rechenzentrum einer Firma gespeichert wird, bleibt eine unheimliche und beängstigende Idee. Irgenwie fatal, da wir anfängliches Unbehagen erst nicht wahrnehmen oder rasch überwinden werden. Das grosse Bedauern wird uns zu gegebener Zeit einholen, ähnlich wie wir es gegenwärtig mit der Atomkraft erleben. Zentral gespeicherte intime Daten von 46 Millionen Nutzern sind attraktive Beute für Hacker und data mining der unseriösen Art. Zentral gespeicherte Daten widersprechen dem fundamentalen Konzept eines dezentralen, nicht unterbrechbaren Datenaustausches unter Bürgern der freien Welt.
Gemeinnützige Kontrolle für private Bequemlichkeit aufgeben
Ich habe Steve Jobs seit den frühen Tagen von NeXT Rechnern aktiv unterstützt (9 Jahre Vorsprung), meine Töchter wuchsen mit NeXT Rechnern auf und wie kein anderes Unternehmen, hat Apple das Leben meiner Freunde und Familie ein wenig besser und jedenfalls eleganter gemacht. Mit der EInführung von IOS 5 and OS X Lion, schiebt sich eine wie auch immer dunkle Wolke in unseren sonnigen Alltag. Die iCloud. Damit werden anfänglich erwähnte Defizite im Umgang mit Apple Design beseitigt. iPad wird zum verdienten Einzelgerät und Arbeitsgerät ohne noch länger den idiotischen Datenaustausch über iTunes zu benötigen. Das best gehüteste Geheimnis der zuverlässigen Apple Datensynchronisation wird demokratisiert, bislang auf zahlende mobile me Kontonutzer beschränkt. Ganz passable Bequemlichkeit, die uns auf dem Schleichweg zu Apple iCloud Nutzern konventieren machen. Langfristig gilt zu bedenken, dass wir auf dem Schleichweg der Bequemlichkeit, Unabhängigkeit, Freiheit und Demokratie auf’s Spiel setzen, in deren Genuss wir uns erst seit kurzem in unserer post-digitalen Zeit befinden, dank der äusserst dezentralisierten Beschaffenheit des Internets. Jeder Aggregator, sei es StudiVZ, iCloud, VZAB, oder Facebook ist eine grossartige Idee für die Besitzer und ein potentiell aggressiver Akt für alle anderen, die wir vom Internet profitieren.
Beim gelungenen Abendessen am Samstag¹ war Apple kurz das Gesprächsthema und Anlass mich mit Timothy D. Cook vertraut zu machen. Der 50 jährige Tim Cook ist seit 2005, COO von Apple für das operative Geschäft zuständig, seit Januar vertritt er Steve Jobs und ist während dessen gesundheitsbedingter Auszeit auch für das Tagesgeschäft zuständig. Im Gegensatz zu Steve Jobs bleibe Tim Cook den Berichten zufolge stets ruhig und gelassen und verstehe es mit freundlich bestimmter Durchsetzungskraft auch mit solchen befreundet zu bleiben, deren Geschäftseinfluss er schmälern muss. Tim Cook kann sich bei Apple auf ein beneidenswert talentiertes wie sympathisches Management Team verlassen.
Die erste, ohne Steve Jobs stattfindende Präsentation im Moscone Center in San Francisco, , empfand ich als überraschend gelungen und abwechslungsreich. Ich hatte in meiner Technologie bestimmten Laufbahn, Steve Jobs im Moscone Center in San Francisco als auch im New Yorker Trade Center erlebt und meine Familie aufgebracht, als ich Ross Perot als US Präsidentschaftskandidat wählte, um Steve Job’s Unternehmungen mit dem legendären NeXT Computer zu unterstützen. Mir haben der unverhohlene Stolz, das Selbstverständnis und die grosse Bescheidenheit von Bob Mansfield, Philip Schiller, Scott Forstall imponiert und Freude bereitet. Kollegen wie ich sie mir auch für Werbeagenturen wünsche, wenn auch ich immer wieder grosses Glück mit meinen Kollegen hatte.
¹Kochen bei Freunden—Der Mut Anderer
²Wenigen ist bekannt, dass der Design Aufstand und entscheidender Einfluss auf die Desktop Revolution mit Steve Job’s NeXT Computern geprobt, wurde, bevor gemachte Fortschritte, nach Steve Jobs’ Rückkehr zu Apple, einer breiten Benutzergruppe mit OS X verfügbar gemacht wurde. Meine Töchter wuchsen mit NeXT Rechnern auf.
Diese Exaltiertheit machte die Werbung so attraktiv das sieht man auch in Mad Men.
Heute mein Freund, ist es Sein nicht Schein was zählt
Düsseldorf (RPO). Die amerikanische Erfolgsserie “Mad Men” startet demnächst im deutschen Free-TV. ZDF Neo strahlt die Geschichten rund um Don Draper, den Mitarbeiter einer Werbeagentur im New York der frühen 1960er Jahre, ab dem 6. Oktober aus. Deutsche Fans können sich freuen: Die Drama-Serie wurde erst kürzlich zum dritten Mal in Folge mit einem Emmy prämiert. Wie Helmut Sendlmeier, einer der ganz grossen der Deutschen Werbebranche sich in Erinnerung ergeht seht ihr hier.
Es soll ja die Geschichte von Jerry Della Femina sein, dem ich einige Male im Coffee Shop begegnete und der mich an Ungestüm und Vehemenz an Karl Heinz Schwaiger erinnert, ehedem Gründer und Chef der Münchener Sportive, meiner ersten Agentur. Heinz Schwaiger bewirkte mit seinem Völkl Zebra Skidesign, dass Farbe auf die Skipisten kam und ein psychedelisches Rauschen in die Köpfe der Sportindustrie.
Immer schon bedurfte es einer gesunden Portion an Wahnsinn, um in der Wirtschaft etwas voranzubringen. Das ist heute nicht anders und es gibt reichlich Praxisbeispiele, junger Nervenkranker die dafür sorgten, dass nichts mehr so ist wie es einmal war [Steve Jobs, Mark Zuckerman usw.].
Matthias Storath
Als Deutsche Werbebranche brauchen wir nur zu akzeptieren, dass mit dem ohnehin anerkannten Top Kreativen, Amir Kassaei, sowohl ein Paradiesvogel der alten Schule [Mad Men = Madison Avenue Men] und nämlich ein Pfau oder Trumpeter Swan wie David Ogilvy seine Kreativ Direktoren bezeichnete, ein formidables Vorbild die Fahne schwenkt mit Ideen die tun.
Wichtiger noch ist zu akzeptieren, dass dieses ganze Image nicht länger gefragt ist und der Junge oder das Mädchen von Nebenann, jemand wie Du und ich – dass nurmehr das Volk selbst uns weiterbringt. Image hängt zum Halse heraus und die Menschen wollen nur noch eins, sie selbst sein. Das erklärt auch die Sehnsucht nach Authentizität. Wobei ich Kassaei als durch und durch authentisch verstehe und Exzentrik achte.
Werbeagenturen werden heute von Verwaltern… verwaltet …nicht geführt. Das wiederum erklärt warum immer größere Etats an immer kleinere Agenturen gehen und auch Mad Men als Abgesang auf die Werbung zu verstehen ist.
Wichtiger noch, als In Amir Kassaei das Deutsche Kreativvorbild zu sehen, ist sein Paradebeispiel mit VW’s The Fun Theory, auch wenn es nicht aus Deutschland entstammt aber von DDB Stockholm ist. Es gilt zu entdecken, dass The Fun Theory aus fröhlichen Ideen besteht und dass dies Ideen sind die tun.
Für die Rolle des Kreativchefs wird der Trompeterich Schwan erwartet, doch Matthias Storath erscheint
Hilf Deiner Werbebranche transformativ zu sein.
Zeig‛ Deine Ideen die tun. Registriere Dich unter ‚Anmelden‛ und lass‛ wissen was für Sachen Du mit Deiner Agentur machst. Mehr Info? (Pdf)
Über mich
Ich bin Mark Sargent, ich habe keine Ideen für Werbung, ich mache Werbung für Ideen. Wie Nicolas Roope mache ich Sachen, nicht Werbung für Sachen. Deine Unterstützung ist willkommen: