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Artikel Tagged ‘Sozialprinzipien’

Authentisch sein, nicht überzeugen wollen – IPA Sozialprinzip 6 von Neil Perkin

18. März 2010 Keine Kommentare

IPA Sozialprinzip 6 Neil Perkin Authentisch sein, nicht überzeugen wollen – IPA Sozialprinzip 6 von  Neil Perkin

 

Es ist also besser eine Meinung zu vertreten, aufrichtig zu sein mit dem was wir sagen, nicht an Wert zu verlieren, offen zu sein und allem voran menschlich #IPASocial

Während Märkte zu Konversationen werden, verändern sich Kundenbeziehungen und Werbemodelle ein für alle mal. Passives Konsumieren wird zu Interaktion, einem aktiven Austausch. Aus Monologen werden Dialoge. Aus Kontrolle wird Kollaboration.

Kunden sind bevollmächtigt, bestens informiert und verdrahtet.
Firmen werden immer transparenter ob sie es wollen oder nicht.

Es ist eine Umgebung in der Ausgewogenheit Unterbrechungen zu Gunsten einer Teilnahme verschiebt, dabei geht es weniger darum eine Botschaft auszuliefern als darum am Gespräch teilzunehmen, es geht wengier darum was wir da draussen sagen als was uns da draussen gesagt wird.

Es ist eine Umgebung, die unter sozialen Grundsätzen funktioniert – Mehrwert schafft, nicht mindert, einem höheren Zweck als nur dem eigenen Nutzen dient, die nützlich ist und die für Erleichterung sorgt.

Es ist eine Umgebung, in der die menschliche Natur an Bedeutung gewinnt – eine Meinung vertreten, aufrichtig sein in allem was Du sagst, offen sein, ehrlich, transparent. Ford nutzt soziale Medien um (in den Worten von Scott Monty) “die Ford Marke menschlicher zu machen und um Käufer und Ford Angestellte miteinander in Berührung zu bringen” regelmässig wird aus sich herausgegangen um mit Bloggern in Berührung zu kommen und um die Verbreiten von positiver Mundpropaganda anzutreiben. Zappo glaubt, das “ihre Kultur die Marke ist“, sie nutzen Soziale Medien um Berührungspunkte für alle Geschäftgebiete zu schaffen und um sicherzustellen, dass Kundendienst nicht nur eine Abteilung ist, aber die Beteiligung der gesamten Firma erfordert.

 

 

Unaufhörlich vorläufig– IPA Sozialprinzip 7 von Jamie Coomber

18. März 2010 Keine Kommentare

IPA Sozialprinzip 7 Jamie Coomber Unaufhörlich vorläufig– IPA Sozialprinzip 7 von Jamie Coomber

 

Der Wunsch es gleich beim ersten Mal richtig zu machen ist nicht länger wünschenswert. Es würde bedeuteten, dass Du nicht zuhören kannst. #IPASocial

“Wir könnten den Beta Aufkleber morgen von all unseren Produkten entfernen, und hätten dennoch nichts erreicht.… Solange Beta für 5 Jahre draufklebt weil wir davon ausgehen für fünf Jahre Änderungen einzubringen ist es gut”.

Google Mitbegründer Larry Page

Zur Planung einer Marketing Kampagne wurde bislang ein enormer Aufwand an Zeit und Geld eingeplant um sicherzustellen, dass das Produkt möglichst perfekt zu sein habe, sowie es auf den Markt erschien. Bei Erscheinen der Kampagne, sollte sie gemessen werden für die Dauer ihres Erscheinens. Heute im Digitalen müssen wir unser Verhalten dem anpassen, nachdem das Medium ein Höchstmass an Flüssigkeit und Flexibilität ermöglichst. Das Medium selbst ist gesellig und dementsprechend beeinflussbar und dynamisch.

Wir haben die Möglichkeit zuzuhören was über unsere Kampagne gesagt wird, die Leute zu befragen was sie zur Entwicklung zu sagen haben, ja sie sogar an der Entwicklung teilhaben zu lassen! Hinzugewonnene Informationen werden berücksichtigt und beeinflussen die Entwicklung der Kampagne. Ein Etat für die erweiterten Möglichkeiten muss eingeplant sein um der Agentur zu ermöglichen die Kampagne den auftauchenden Änderungen seitens dem Publikum anzupassen.

Neue Möglichkeiten eröffnen sich im Digitalen jede Woche, somit stossen Marken auch immer tiefer ins Unbekannte vor. Wenn Marken beanspruchen Erster auf dem Markt zu sein, dann müssen sie diesen unaufhörlich, vorläufigen Beta Zustand akzeptieren und sich dem gegenüber öffnen und zu nutzen verstehen, was seitens der Gemeinschaft ihres Publikums eingebracht wird.

Die Leute verzeihen vieles solange sie das Gefühl haben erhört zu werden. Digital wird nicht notwendigerweise das hübscheste Element einer Kampagne, aber sein Publikum wird hier die stärkste Bindung mit der Marke eingehen.

 

Technologien ändern sich, Leute nicht– IPA Sozialprinzip 8 von Amelia Torode

16. März 2010 Keine Kommentare

IPA Sozialprinzip 8 Amelia Torode Technologien ändern sich, Leute nicht– IPA Sozialprinzip 8 von Amelia Torode

 

Ich habe bereits Einträge über die IPA Sozial Initiative veröffentlicht. Jeder von uns Beteiligten hat sich Gedanken darüber notiert, was unserer Meinung nach die10 Grundsätze dieserTeilnahme festlegt. Dank dem brillanten Hugh McLeod wähle ich dies hier:
Technologien ändern sich Leute nicht Technologien ändern sich, Leute nicht– IPA Sozialprinzip 8 von Amelia Torode
Wenn der Wikipedia-Eintrag für Social Media im ersten Absatz besagt “Social Media sind Medien, die durch die Ermöglichung sozialer Interaktionen und Kollaboration an Bedeutung gewinnen.”, dann denke ich, dass wir ein Problem haben.

So viel Zeit, Energie und Aufmerksamkeit wurde aufgewendet sich Gedanken über Soziale Medien Hilfsmittel und Technologien zu machen und zu besprechen, dass wir meiner Meinung nach den Kern der Sache nicht getroffen haben. Ohne Leute, ohne sie in Betracht zu ziehen bedeutet das alles nichts. Womöglich hätte ein wenig mehr Zeit mit der Auseinandersetzung über grundlegende Bedürfnisse der Leute und ihrem Verhalten und weniger aufgewendete Zeit beim Erraten was das neue Facebook/Twitter/YourTube bringen mag die interessanteren Ergebnisse für uns alle eingebracht?

Von Natur aus sind wir Beziehungs-Kreaturen. Wir brauchen einander. Wir co-operieren, wir streiten uns, wir finden uns und zu einander durch Beziehungen mit Anderen. Die alten Griechen hatten eine Bestrafung, die sie für schmerzvoller erachteten als den Tod – Verbannung. Indem jemand von seinem Netzwerk an Freunden und Familei getrennt wurde, hat man ihn über den Tod hinaus verurteilt.

1934 verfasste Abraham Maslow ein Papier mit Titel, die Theorie menschlicher Motivation. Maslow kodifizierte seine Erforschung der fünf essentiellen Bedürfnisse der Menschen in seiner berühmt gewordenen Bedarfshierarchie (beliebt bei Planern in der ganzen Welt). Als der Grundlegendste Bedarf, gelten Biologischer und physiologischer Bedarf – Atmen, Schlaf, Nahrung,
Sex usw.), gefolgt von Sicherheits Bedarf (Person, Finanzen, Gesundheit), dann das Soziale Bedürfnis (Freundschaft, Intimität, Familie) gefolgt von Achtungs Bedarf (Selbstachtung, Dazugehörigkeit) und schliesslich, an der Spitze der Hierarchie, Selbst-Aktualisierung.
Motivierung1 Technologien ändern sich, Leute nicht– IPA Sozialprinzip 8 von Amelia Torode

 

Bedürfnisse aus der mittleren Ebene gehören zu den ausschlaggebenden in unserer Diskussion der Sozialen Medien. Welche Motivation bestimmt das Verhalten auf sozialen Medienplatformen wie Weblogs, YouTube, und Flickr, wenn nicht Zugehörigkeit und Achtungs Bedarf?

“Zugehörigkeit/Soziale Bedürfnisse” bei Digitaltechnikplattformen ermöglichen Anschluss, so dass Menschen gleicher Interessen und Leidenschaften zusammenfinden können, sei es aus Leidenschaft für Spiele oder dem was uns Menschen weltweis anzieht (Prof. Monica whitty hat sich auführlich mit dem Thema Romantik beschäftigt die in den alternativen Wirklichkeiten zu neuer Blühte gelangt und in Hochzeiten in der realen Welt endeten), oder in beunruhigenden Leidenschaften, wie der von Armin Melwes , der im Internet mit Jürgen Armando Brandes zusammenfand um ihm in dessen Einverständnis den Penis abzutrennen um ihm 3 Stunden später das Messer in den Hals zu rammen und ihn somit tötete. Vorher hatten die Beiden noch den Penis verzerrt und Meiwes verzerrte ca. 20 kg von Brandes bevor er sich der Polizei auslieferte. Soziale Medien bieten im Wesentlichen eine Plattform, die Verbindungen miteinander und das Teilen untereinander ermöglicht. Eine Umgebung für Zugehörigkeit.

Noch interessanter ist vielleicht die Art und Weise wie Selbstachtung und Selbstrespekt mit Hilfe von Sozialer Medienkanäle befriedigt oder erlangt werden. Auch bekannt als Achtungsbedarf, erfüllt die uns entgegengebrachte Achtung den Wunsch von anderen respektiert und geschätzt zu werden. Leute müssen Engagement beweisen um Anerkennung zu ernten.Eine oder mehre Aktivitäten sind notwendig um das Gefühl zu vermitteln einen Beitrage geleistet zu haben, meist um in unserem professionellen Umfeld geschätzt und respektiert zu werden. Gerade so werden wir im privaten Umfeld dafür anerkannt wenn wir unsere Hobbies oder unser Können, unsere Expertise mit anderen teilen.
Mittels der Kommentare oder auch der Verlinkung anderer gewinnen wir im sozailen Umfreld an Autorität, was unserer Selbstachtung zugute kommt.

  1. Das Bedürfniss ist Zugehörigkeit.
  2. Das Verhalten ist sozial.
  3. Der Gewinn ist Achtung.

Die Grundbedürfnisse der menschlichen Natur bleiben konstant.

 

 

Wandel wird nie wieder so langsam vonstatten gehen – IPA Sozialprinzip 9 von Graeme Wood

14. März 2010 Keine Kommentare

In den vergangenen Monaten habe ich einiges über das IPA Sozial Projekt berichtet, darüber wie es begann und wie ich Gelegenheit hatte, mich über eine Fülle an Ideen zur Zukunft der Werbung und der Kommunikation mit einigen ehrbaren Menschen besprechen zu können. Jetzt auch kommt es zum entscheidenden Teil – Zeit sich darüber mit allen zu unterhalten, die Interesse haben. Gelegenheit dazu haben wir nächste Woche am 6. Oktober 2009, wenn die IPA ein Treffen abhalten wird um uns darüber im Klaren zu werden welche Bedeutung Sozial für unsere Industrie haben wird. Wir haben uns zusammengefunden um 10 Prinzipen zu identifizieren um das Gespräch in Gang zu bringen, folgende Einleitung (von Amelia Torode) stellt es in seinen Kontext:

Soziale Medien sind ein Konversation. Das ist es worauf wir uns schon einmal einigen konnten.

Nachdem es sich aber bei Sozialen Medien um eine laute und rechthaberische Konversation handelt, welchen Wert glauben wir hier einzubringen indem wir unsere Stimmen mit einbringen?

Wir sind keine Soziale Medien Gurus. Wir sind eher skeptisch wenn Leute sich als solche ausgeben. Wir sind 10 Leute aus einem breiten Spektrum an Kommunikationsdisziplinen im Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten, denen es gefällt ihre Gedanken mit anderen zu teilen. Gedanken, die uns entweder inspiriert oder verärgert haben , Gedanken von denen wir annehmen wollen, dass sie einige der Grundpfeiler abgeben um darauf erfolgreiche Soziale (Medien) Kampagnen zu erstellen. Wir haben uns zusammengefunden um auf Vorleistungen der IPA zu Anfang des Jahres zu reagieren und unser Wissen einzubringen.

Jeder hier hat ein Prinzip definiert von dem wir annehmen dass es wichtig sei für diese Soziale Welt. Du wirst unsere Prinzipien hier finden aber als auch als individuelle Einträge auf unseren Weblogs, von dort wollen wir jeweils die Konversation betreuen und Rede und Antwort stehen zu Euren Meinungen und Beiträgen. Bringt Euch bitte ein, womöglich seid Ihr der Meinung dass die Prinzipien nicht zutreffend sind, oder es fallen Euch bessere ein? Gbit es etwas dass Du anders dargestellt haben willst? Hast Du Beispiele, die Du eintragen kannst um das besser darzustellen? Das einzige worum wir Dich bitten als Teil der der Werbe- und Kommunikationsgemeinschaft, ist das Du teil nimmst an der Konversation.Um so mehr Meinungen hier vertreten sind umso interessanter und stärker wird das was dabei heraus kommt. Zumal ist es das was wir uns erhoffen.

Vielen Dank im Voraus.

Die IPA hat eine Anlaufstelle für alle 10 Prinzipien zur Verfügung gestellt, gemeinsam mit einer von Mark Earl verfassten Zusammenfassung über die Gründe warum dies wichtig ist. Den Beitrag findest Du hier. Jeder der hierzu beigetragen hat, bietet seinen Blog-Eintrag zur weiteren Konversation an. Bitte auch dort teilnehmen.

 

  1. Leute nicht Konsumenten – Mark Earls, -Quelltext
  2. Soziale Tagesordnung nicht geschäftliche Tagesordnung – Le’Nise Brothers, Quelltext
  3. Kontinuierliche Konversation nicht Kampagnen – John V Willshire, Quelltext
  4. Langfristige Auswirkung nicht schnelle Reperatur – Faris Yakob, Quelltext
  5. Marketing mit den Leuten nicht an die Leute – Katy Lindemann, Quelltext
  6. Authentisch sein nicht überzeugen wollen – Neil Perkin, Quelltext
  7. Unaufhörlich vorläufig – Jamie Coomber, Quelltext
  8. Technologien ändern sich Leute nicht Amelia Torode, Quelltext
  9. Wandel wird nie wieder so langsam vonstatten gehen – Graeme Wood, Quelltext
  10. Messbarkeit Asi Sharabi, Quelltext

 

Meine Gedanken hierzu handeln vom grundlegenden Wandel wie Menschen miteinander kommunizieren, insbesondere was das für die Agenturen bedeutet.

IPA Sozialprinzip 9 Greame Wood Wandel wird nie wieder so langsam vonstatten gehen – IPA Sozialprinzip 9 von Graeme Wood

 

IPA Sozial: Prinzip 9 – Wandel wird nie wieder so langsam vonstatten gehen

“NIcht der Stärkste seiner Art wird überleben, auch nicht der intelligenteste. Überleben wird der, der sich dem Wandel am besten anzupassen versteht.”

Nie zuvor widerfuhr uns Wandel in solcher Geschwindigkeit, und nie wieder wird er so langsam vonstatten gehen. Das sollte uns nicht überraschen, hat doch Intel Gründer Gordon Moore bereits 1985 beobachtet, dass seit der Erfindung integrierter Leiterplatten, sich die Verarbeitungsleistung sich alle 18 Monate verdoppelt hat. Er sagte voraus dass sich dieser Trend sich ungeprüft fortsetzen würde. Soweit hat er Recht behalten mit seiner Prophezeiung und die Zukunft der Werbung ist zu sehr verstrickt mit der der Technologie als das Moore’s Gesetz spurlos an ihr vorübergehen kann.

Das will nicht bedeuten, dass Menschen sich ändern. Ohne zuviel von Clay Shirky und Mark Earls wiederholen zu wollen,all diese Dinge, die zu tun wir evolutionär abgeschafft und für die wir eine kulturelle Anforderung haben, sind einfach rascher, einfacher und weit reichender als dies vormals möglich gewesen wäre. Die meisten davon haben mit andere Menschen zu tun, nicht Technologie. Sich auf Technologie aufzuhängen bringt das Risiko mit sich das Thema zu verfehlen: wie Henry Jenkins sagte,

“Wir sollten uns nicht auf auftauchende Technologien konzentrieren aber auf entstehende kulturelle Praktiken.”

Als Industrie sind wir Wandel oft begegnet, frühe Radio Werbung, waren abgelesene Druckanzeigen. Frühe Fernsehwerbung war Radio Werbung, bei der uns das Gesicht zur Radiowerbung gezeigt wurde. Jedenfalls führte das Auftauchen eines neuen Medium zu einem schrittweisen Wandel in der Werbeindustrie, auch geschah dies nie unmittelbar. Aber alle diese Medien arbeiteten auf die selbe Weise und die eine Annahme zuviel wie im 20 Jahrhundert, Marken kommunizieren, werden rasch zum Unfall der Gesetzeskraft der Netzwerke des 21 Jahrhunderts. Während es Freude macht darüber zu spekulieren wie das Verhalten sich ändern wird, folgen die meisten Beispiele Bill Gates’ Vorschlag

“Wir überschätzen den Wandel der in den nächsten 2 Jahren geschehen wird und wir unterschätzen den Wandel der in den nächsten 10 Jahren geschehen wird.”

Unterbrechende Werbung wird nicht über Nacht verschwinden, unsere vernetzte Welt wird sie weniger relevant erscheinen machen. Wir können die Auswirkung von neuen Technologien auf kulturelle Praktiken nicht voraussehen, wir können aber unsere Geschäfte darauf vorbereiten die Änderungen aufzunehmen und den Wandel zu fördern anstatt ihm hinterher zu laufen. Dinge geschehen immer rascher, das gilt auch für Irrelevanz. In A.G. Lefley’s Worten dem früheren CEO von P&G,

“Unserer Firma’s Erfolgsrate beläuft sich auf zwischen 50 und 60 Prozent. Etwa die Hälfte aller neuen Produkte sind erfolgreich. Wir wollen unsere Erfolgsrate auch nicht höher haben. Wollten wir sie erhöhen, würden wir Fehler auf Seiten der Versucht machen.”

Also handelt der richtige schrittweise Wandel beiƒ Agenturen nicht davon die Kontrolle zu wahren und alles perfekt zu gestalten, der richtige schrittweise Wandel handelt vielmehr davon, neue Geschäftsmodelle einzuführen, die sich kontinuierlich entwickeln als auch eine Kommunikation zu fördern, die sich kontinuierlich im Beta Zustand befindet um die Entwicklung zu ermöglichen, die Gerd Leonard als Entwicklung fort von ‘der Protektion der Marke hin zur Projektion der Marke’ versteht. Charles Darwin sagte

“NIcht der Stärkste seiner Art wird überleben, auch nicht der intelligenteste. Überleben wird der, der sich dem Wandel am besten anzupassen versteht.”

Wir wissen bereits, dass ganze Arten von Tieren für Millionen von Jahren unveränderlich bleiben ums sich dann innerhalb weniger Generationen plötzlich ändern auf Grund einer Veränderung ihrer Umstände. Die zunehmende Geschwindigkeit der Kommunikation, macht die Annahmen des 19. und 20. Jahrhunderts zunichte auf denen unsere Industrie aufgebaut ist. Diesen Wandel anzuführen und zu fördern, anstatt sich von seinen Anforderungen führen zu lassen heisst nichts anderes als nicht zugunsten der Vorsicht zu irren.

Messbarkeit – IPA Sozialprinzip 10 von Asi Sharabi

6. Februar 2010 Keine Kommentare

IPA Sozialprinzip 10 Asi Sharabi Messbarkeit   IPA Sozialprinzip 10 von Asi Sharabi

 

IPA Social: Messbarkeit sozialer Medien – Mutti sind wir schon da?

Dies ist mein lange, überfälliger Beitrag zu IPA’s sozialer KIG [Konversation im Gange].

Um die Debatte zu vereinfachen, die mittlerweile ein Buch von 500 Seiten füllen könnte, will ich versuchen, mich auf die hauptsächlichen Herausforderungen zu beschränken. Einen Moment noch, ein sehr kluger Kopf hat das bereits erledigt, wenn auch in einem anderen Zusammenhang:

„Nicht alles was zählt, kann gezählt werden, und nicht alles was gezählt werden kann, zählt“.

(Albert Einstein)

Wie einfach das Leben doch war vor dem sozialen Interweb? Kreativ Agenturen schufen. Mediaagenturen verteilten. Alles basierte auf klaren Vorgaben, Zielen und Etats. Fertig. Durch das Auftauchen erst von „Digital“ und jetzt „Sozial“, der Explosion der elektronischen Teilnahme-Möglichkeiten [sharing tools], dem ach so anziehenden Konzept von „Viralem“, hat sich das Gleichgewicht der Verantwortung verschoben:

Kunden bitten uns zunehmend um grossvolumige Interaktionen/Websiteverkehr und das kostenlos oder zu geringen Kosten.
Eine Zielorientierung für die Verkehrsvolumen basiert auf Schätzungen und Ratespielen.
Der WERT des Webverkehrs, von Austausch, Freunden u.s.w. fundiert auf Spekulationen.
Zahlen werden mit den falschen Messwerten verglichen.

Eine Sachlage die für niemanden gut ist.

Die Realität ist zu kompliziert und soziale Medien stecken noch in den Kinderschuhen. Im Gegensatz zu traditionellen Medien [TV ist TV…], ist jedes digitale / soziale Projekt unterschiedlich in Form, Formulierung und Farbe, so dass es kaum Vergleichsmöglichkeiten und Messlatten gibt – ein Firmen Weblog ist keine Kampagnen Microsite, ist keine Gemeinschaftsunterstützung, ist keine Facebook Anhänger Seite und kein Radiospot…

Außerdem – All zu oft kreist die Debatte um soziale Medienmessung um die aktuelle Lieblingsplattform. Persönlich sehe ich die größte Herausforderung beim Verständnis (und im Überzeugen der Kunden), dass ein Messen der Augenpaare (Besucherzahlen basieren auf Sichtungen) keinesfalls einem Ermessen der Beziehungen gleichkommt um die es aber geht. Der Drang zu messen wie sich ein ‚ist nett und beteiligt sich an einer Konversation‘ verhält zu einer ‚Absicht‘, zu kaufen, wird nur zu Enttäuschung führen. Solange soziale Medien nur als ein weiterer Marketingkanal wahrgenommen werden, und soziale Initiativen gegen konventionelle Marketing Ausgaben bewertet werden, solange beisst sich die Katze mit begrenztem Erfolg in den eigene Schwanz. Dem kommt hinzu, solange die Etats hierzu von Marketing Etats kommen, bleiben wir gefangen in den gleichen vergeblichen Argumenten.

Richard von Dell, jemand, der etwas von Sozial versteht, vergegenwärtigt die Herausforderung vielleicht am besten:

Ich persönlich glaube, dass soziale Medien zu einer bedeutsamen Änderung beitragen, nämlich der uns fortzuführen, von dem was ich als „traditionelle, vernünftige, sachliche, institutionelle“-Perspektive bezeichne zu einer mehr „subjektiven, gefühlten, personalisierten Mensch“-Perspektive.

Für mein Dafürhalten entwickeln sich zwei Lager, aus dieser Debatte:

  1. In der blauen Ecke haben wir die Empiristen, wie die netten Messungslagerleute, die dabei bleiben werden, Metriken und betriebliche Schlüsselkennzahlen [KPI's] u.s.w. zu debattieren, raffinieren und zu definieren. Sie werden nicht ruhen, bis sie eine Formel festgegelegt haben, aus der ein ‚Industriestandard‘ und Patentrezept werden wird und wir alle auf derselben Seite sind. Sie sind davon überzeugt, dass wenn nur wir eine Messlatte zum archivieren hätten, dann hätten hätten wir den heiligen Gral für soziale Medien Messung gefunden.
  2. In der roten Ecke die „Humanisten“. Ihr Argument ist, dass jeder Versuch, klare messbare Werte für soziale Initiativen zu etablieren, vergeblich und bedeutungslos und das Thema verfehlt. Versetz Dich in Dein persönliches Umfeld, frägst Du Dich wie Du den Wert der Freunde messen wirst, die Du zum Abendessen einlädst? Setzt Du betriebliche Schlüsselkennzahlen [KPIs] wenn Du einen neuen Freund kennenlernst? Oder, in einem gewerblichen Zusammenhang, errechnest Du die Anlagenrendite [ROI] für die Blumevase und die bereit gestellten Naschereien? Wie errechnest Du die Anlagenrendite Deiner Initiative, um eine positive und freundliche Arbeitswelt zu schaffen? Die Antwort zu all diesen Fragen ist – Du frägst erst gar nicht. Du weisst ganz einfach, dass es richtig ist das für Dein soziales Umfeld zu tun
  3. .

Zu welcher Fraktion gehörst Du, der roten oder der blauen? Oder meinst Du es entwickeln sich noch weitere Lager?

Laß hören.

Asi Sharabi ist Chef Planer bei Poke in London

 

Kategorien:Neue Werbung, Sozial

Sozialmedien: 10 Prinzipien

26. November 2009 Keine Kommentare

Erstveröffentlichung der 10 Sozialprinzipien (IPA social) auf Deutsch

 

IPA Social portrait Sozialmedien: 10 Prinzipien

 

Als wie mit der Kirche ums Dorf sind wir mit dem Internet unter der populären Bezeichnung Web Zwo Null bei der urtümlichen Bestimmung angelangt. Ein Zurück in die Zukunft geschah. Dr. Ian Malcolm offenbarte das Geheimnis bereits in Vergessene Welt (Jurassic Park 2):

 

“Das Leben findet immer einen Weg”

 

Konsequent setzt die Entwicklung fort mit sozialen Medien, der sozialen R/Evolution… Und wieder sind wir alle betroffen in all unserem tun und sein. Ein sozialer Knaller. In London müht sich die IPA mit einer Definiton. 10 beispiellose Blogger (siehe Abbildung) definieren für uns jeweils ein Prinzip auf ihrem Blog:

 

IPA Social – 10 Prinzipien

 

  1. Leute nicht Konsumenten – Mark Earls, -Quelltext
  2. Soziale Tagesordnung nicht geschäftliche Tagesordnung – Le’Nise Brothers, Quelltext
  3. Kontinuierliche Konversation nicht Kampagnen – John V Willshire, Quelltext
  4. Langfristige Auswirkung nicht schnelle Reperatur – Faris Yakob, Quelltext
  5. Marketing mit den Leuten nicht an die Leute – Katy Lindemann, Quelltext
  6. Authentisch sein nicht überzeugen wollen – Neil Perkin, Quelltext
  7. Unaufhörlich vorläufig – Jamie Coomber, Quelltext
  8. Technologien ändern sich Leute nicht Amelia Torode, Quelltext
  9. Wandel wird nie wieder so langsam vonstatten gehen – Graeme Wood, Quelltext
  10. Messbarkeit Asi Sharabi, Quelltext
Social Media Summit 2011 Teaser wide1 Sozialmedien: 10 Prinzipien

15. und 16. Juni 2011

 

2. Social Media Summit 2011

15.06. – 16.06.2011, Dorint Pallas Hotel, Wiesbaden