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Artikel Tagged ‘Sozialprinzipien’

8 Komponenten um Online, Vertrauen zu gewinnen

30. Juli 2011 Keine Kommentare

digitales Vertrauen 8 Komponenten um Online, Vertrauen zu gewinnen

Infographic: Intersectionconsulting.com Mit freundlicher Genehmigung.
© 2011 Mark Smiciklas. Alle Rechte vorbehalten.

Willkommen zur Sozialmedienrevolution 2011

19. Juni 2011 Keine Kommentare

Allem voran verstehen die Sozialmedien es, unseren kognitiven Überschuss für sich zu vereinnahmen.

Das also was uns an Reserven bleibt, wenn wir mit den täglichen Anforderungen abgeschlossen haben, wird nun Tag für Tag in die Sozialmedien gesteckt. Es sind Aggregatoren wie Facebook und Twitter, die einen horizontalen Markt bedienen , oder aber solche, die einen vertikalen Markt bedienen, wie etwa Xing eine Platform für Professionelle bietet. Aggregatoren konsolidieren Inhalte und bieten diese auf einer zentralen Plattform an. Gerade das Ansammeln von Inhalten ob auf einer zentralen Plattform wiedervermarkted oder nicht, widersetzt sich der ursprünglichen Natur des Internets, die grundlegend eine dezentrale ist.

Wäre Facebook ein Land, dann wäre es das drittgrößte Land der Welt.

 

Uns geschieht wie uns im wirklichen Leben geschah, als die grossen Einkaufzentren die umliegenden Geschäfte des Einzelhandels ablösten.

ZVAB etwa ist ein vertikaler Aggregator, zu dt. das Zentrale Verzeichnis Antiquarischer Bücher. Ein Antiquariat ist ein auf alte und gebrauchte Bücher spezialisiertes Geschäft, in dem der Buchhändler Antiquar heißt. Meist ein eher kleines, Familien geführtes Geschäft, das von Sammlern aufgesucht wird um seltene, nicht weiter verlegte Bücher zu kaufen. Seit Mitte der 1990er Jahre gehen Antiquariate zunehmend dazu über, ihre Bücher über Internetmarktplätze zu verkaufen. ZVAB und weitere Aggregatoren wie AbeBooks, Booklocker, Antbo, antiquariat.de bieten den geschätzen 1200 Antiquariaten in Deutschland gegen Gebühr ihre Online Verkaufsplattformen an. Der ursprüngliche Metabolismus und kognitiver Überschuss Willkommen zur Sozialmedienrevolution 2011Austausch zwischen Sammler und Antiquariat geht dabei verloren. Die oft in Jahrzehnten erprobte bibliographische Erfahrung der Antiquare verliert an Bedeutung, was zählt ist der, durch die Konsolidierung des Aggregators, ermöglichte Preisvergleich und das Fachwissen des Antiquars, wird für einen Pfennigbetrag seitens dem Aggregator abgegolten. Die logistische Arbeit aber bleibt dabei beim Antiquar.

dt. Antiquare2 Willkommen zur Sozialmedienrevolution 2011

Antiquariat Solder in Münster (TV Serie Wilsberg), Antiquariat Hammerstein in der Münchener Türkenstraße, Antiquariat am Burgplatz in Braunschweig.

 

Ende 2009 war ich bei meinem spät erwachten Interesse für die Entwicklung der Sozialmedien, auf die 10 Sozialprinzipien gestossen, die bis heute, in meinem Verständnis, für den Umgang und das Marketing die entscheidenden Einblicke bieten.

Bereits bei den unter der Schirmherrschaft der Londoner IPA entstandenden, im Original als „IPA Sozial: 10 Prinzipien‟, veröffentlichten Leitlinien, wurde erkannt, das es ein Fehler war Sozialmedien als solche zu bezeichnen. Schliesslich seien alle Medien sozial. Und schliesslich ging es um ein besseres Verständnis der Bedeutung und Anwendung des Wortes sozial in Bezug auf die kommerzielle Nutzung der neuen Medien. Es war vorhersehbar, dass die Sozialmedien weniger sozial werden.

IPA Sozial: 10 Prinzipien

  1. Leute nicht Konsumenten – Mark Earls, -Quelltext
  2. Soziale Tagesordnung nicht geschäftliche Tagesordnung – Le’Nise Brothers, Quelltext
  3. Kontinuierliche Konversation nicht Kampagnen – John V Willshire, Quelltext
  4. Langfristige Auswirkung nicht schnelle Reperatur – Faris Yakob, Quelltext
  5. Marketing mit den Leuten nicht an die Leute – Katy Lindemann, Quelltext
  6. Authentisch sein nicht überzeugen wollen – Neil Perkin, Quelltext
  7. Unaufhörlich vorläufig – Jamie Coomber, Quelltext
  8. Technologien ändern sich Leute nicht Amelia Torode, Quelltext
  9. Wandel wird nie wieder so langsam vonstatten gehen – Graeme Wood, Quelltext
  10. Messbarkeit Asi Sharabi, Quelltext

 

  • Aggregator—Wikipedia
  • Antiquariat—Wikipedia
  • sozial—Wikipedia
  • Antiquariat Hammerstein—Facebook
  •  

     

    Kategorien:Neue Werbung, Sozial

    Erstaunliches Jahr 2010

    19. Dezember 2010 Keine Kommentare

    Erstaunliches Jahr 2010 Erstaunliches Jahr 2010

    Berg Bromo, Östlich von Java, Indonesien
    Photographie mit freundlicher Genehmigung von Hengki Koentjoro © 2010 Alle Rechte vorbehalten.



    Das Jahr begann mit der erstaunlichen Notlandung von US Airways Flug 1549 auf dem Hudson. Alle 150 Passagiere und die fünf Besatzungsmitglieder überlebten die von Vogelschlag verursachte Notwasserung.

     

    Das weltweite Web, als wäre es eine von Mensch geschaffene Kreatur, mit eigenem Willen, zwingt die Menschheit zurück ins gelernte und erprobte Verhalten der organischen Wurzeln und Verhaltensweisen altvertrauter Marktplätze, egal auch wie viel Geld kommerzielle Unternehmen ins Web gesteckt haben.

     

    erstaunlicher Dispatch, erstaunliche Rettung, erstaunlicher Kapitän und Besatzungsmitglieder



    Mit reichlich verspäteten Anfängen als Blogger, wurde mir die Entdeckung neuer Deutscher Intelligenz zuteil. Gedankenführer und Talente wie Prof. Dr. Peter Kruse, ihm verdanken wir die psychologisch fundierte Identifizierung der Netze als permanente Möglichkeit von Nähe.

     

    Nico Lumma mit scharfen Verstand und authentischer Eloquenz, errinnert mich an die unübertroffenen Talente, die es auch Derek Sivers ermöglicht haben, inmitten einer stettig anwachsende Gefolgschaft zu bleiben.

     

    Nicht weniger erstaunlich, demonstrierte der junge Kreativdirektor Matthias Storath die Macht der Idee, mit neuem Ansatz zur Gestaltung von TV Anzeigen, mit seinen robust, poetischen Variationen für den Baumarkt Hornbach.

     

     

     

     

     

     

     

     


     
    Nach 25 guten Jahren in der Werbung, bin ich nach München zurückgekehrt, wo ich in unmittelbarer Nähe des Waisenhauses wohne, dem ich entstamme. Meine Geschichte findest Du hier.

     

    Wie wir immer öfter auf gute Gründe stossen, etwas unseren Glauben zu schenken, wächst auch das tiefe Misstrauen gegenüber Überkommenheiten im Etablierten.

     

    Die unabwendbare Transformation ist in vollem Gang. Ich hatte Anfang des Jahres Glück, mit dem Privileg die vom Britischen Institut der Werbepraktikanten [IPA] initiierten Sozialprinzipien [IPA social] für den Deutschsprachigen Raum zu veröffentlichen und dabei 10 erstaunliche Köpfe im Marketing kennengelernt. Du findest sie hier. Für 2011 bleibt es dabei, ich will meiner Werbeindustrie weitere Blamagen ersparen und ihr noch während der Transformation, wieder zu Ansehen verhelfen.

     

    Ganz richtig, alles ist erstaunlich und niemand ist glücklich—eine zutreffende Rekapitulation war von Louis CK auf Late Night mit Conan O’Brien zu sehen.

     

     

    ¹Mathias ist gut beraten seinen Blog auf tumblr fortzusetzen

     

     

    hör zu

    10. Dezember 2010 Keine Kommentare

    listen hör zu

    Lauschvogel Photo mit freundlicher Genehmigung von Allie Wojtaszek



     
     
    Price Waterhouse Coopers’ berichtet wie Konsumenten die Unternehmen wandeln. Eine lohnende Lektüre für Geschäftsleute und Marketingpraktikanten. Ich bin mehrmals über das PDF gestolpert, habe den Report immer wieder gerne gelesen ohne das er an Relevanz oder Dringlichkeit verloren hätte. PWC vergönnt uns einen elegant gestalteten Überblick in Wirkung und Nutzen kontemporärer Konvergenz.

     

    Jetzt da die Fachmedien angekündigt haben, dass die Ausgaben für digitale Medien, die Ausgaben für Print und TV hier in Deutschland übertreffen und unentwegt von Verlusten von Klassik-Etats zugunsten des digitalen Marketing berichtet wird, ist es Zeit den Wandel im Verhalten der Konsumenten zu akzeptieren und der Radikalität des Wandels unsere volle Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.



    listen bird hör zu

    den Lauschvogel auswählen um das PDF in einem seperaten Fenster aufzurufen


    Der Bericht enthält nichts Neues, ist auf Englisch, einer Deutschen Version konnte ich nicht beikommen, ein zweiter und dritter Blick lohnt insbesondere vor dem Hintergrund, dass Prognosen wieder nur zutreffen und die Wirkung der stattfindenden Transformation grundsätzlicher ausfällt als noch von der Trendforschung angenommen.

     

    Es war Price Waterhouse Coopers, die sich mit meinen Markenvorschlägen schwer taten, als ich mich bei MRM Worldwide in Frankfurt für das Re-Branding der Deutschen Website einsetzte. Ein einmaliges Vorkommnis im Laufe meiner Karriere, das meiner brillanten Markenvorstellung vehement widersprochen wurde.



    Für erwiesene und erprobte Sozialprinzpien, findest Du die Deutsche Erstveröffentlichung hier.
    Referenzen zu der von London’s Institut für Werbepraktikanten organisierten „IPA Social: 10 principles‟ fanden sich überall, sie gelten als beste Referenz um der Entwicklung der Sozialmedien und seiner Folgen habhaft zu werden.

     

    Was meine Marken Bemühungen für PWC anbetrifft . Für die Rolle des Gedankenführers und Meinungsbildners fehlen der neuen Marken Website die sozialen Funktionen und Fähigkeiten. Wollen wir einem Gedankenführer unseren Glauben schenken der nicht praktiziert was er predigt? Mich wundert nicht länger, dass PWC Schwierigkeiten mit meinen Bemühungen um ihre Marke hatten.

     

     

     

    Manische Superkonsumenten

    11. September 2010 Keine Kommentare

    63% besitzen ein Handy. 72% benutzen es für Texte. Senden 10 Text Botschaften die Stunde, oder um die 3146 Texte im Monat. 71% benutzen es vornehmlich für Verbindungen zu Freunden. 55% gehen online mit ihrem Handy. 57% sehen mobil als Schlüssel für ihr soziales Leben. 73% nutzen Sozialnetzwerke. 55% sagen, dass ihre Online Gemeinschaften ebenso wichtig sind wie die offline Welt. 64% erstellen Inhalte. 73% laden Fotos hoch für andere zu sehen. 47% sagen dass Fast Food Marken bedeutend sind. 46% sagen sie bleiben ihren Marken treu. 57% sind Facebook Anhänger von mindestens einer Firma. 24% folgen mindestens einer Marke auf Twitter. 70%derer die Firmen auf Twitter folgen sind auch deren Anhänger auf Facebook.


    Die Tabelle ist Ana Andjelic entlehnt

     

    Der Konsument bestimmt

    Der Konsument von heute, also auch Du und ich, bestimmt darüber wie wir einkaufen, was wir essen, wie wir kommunizieren. Freilich bestimmt er auch darüber wie wir Werbepraktikanten das Kundenerlebnis gestalten.

     

    Wie der Konsument bestimmt

    Er tut es mit seinem Verhalten, der Auswahl der Orte, die er wählt um sich auszutauschen, der Wahl der Plätze, die er aufsucht seine Einkäufe zu erledigen und seinem Umgang mit Anwendungen die er hierbei nutzt. Dabei sucht er nicht wie ehedem, einzig die Marktplätze auf oder macht sich einzig in der Nachbarschaft kundig. Die Erkenntnisse kommen ausserdem selektierter noch aus dem Netz und werden im Alltag ausgewertet und genutzt. Es sind auch nicht alleine Jugendkulturen, die hier umgetrieben sind, es ist auch eine immer schamlosere, sich in Radikalität ansiedelnde Horde an Senioren und Seniorinnen. Zuletzt war es der abrupte Aufschrei der New Yorker Strategin Ana Andjelic, der Marktforschung und Markenstrategen aufhorchen macht, ihre Untersuchungen auf das zu konzentrieren, was der Konsument tut und Beweggründe zugunsten der Effizienz fortzulassen: „Ich kümmere mich nicht darum warum Leute etwas tun, ich kümmere mich darum, wie sie es tun‟.

    Utopia Marke Manische Superkonsumenten

    utopia.de


    Viel Wahrheit, wenig Dichtung

    Das der Konsument mit seiner Kaufkraft bestimmend ist, war eigentlich schon immer so, mit dem Unterschied, heute geschieht es bewusster und wenn der Konsument so will, gezielter. Fortwährend auftauchende neue Technologien geben dem Konsumenten beständig, weitere Mittel in die Hände, die er nun nutzt um seiner Stimme Gewicht zu verleihen. Dann auch reden wir von strategischem Konsum, wenn er dabei Nachhaltigkeit und Ethik beim Hersteller zu fördern sucht. Utopia Gründerin Claudia Lange wird mir hier womöglich beipflichten. Mit seinem Haushaltsgeld bestimmt der Konsument, welche Produkte und Marken er zu fördern bereit ist und diesen sein Haushaltsgeld zukommen lässt. Neu ist das sich manische Superkonsumenten zunehmend in Rudeln zusammenschliessen um ihrer Stimme Ausdtuck zu verleihen. Die Deutsche Carrotmob bietet hierfür die Mittel gezielte Durchsetzung zu ermöglichen.

    Die Artikulierung des männlichen Geschlechts bitte der Entwicklung der Deutschen Sprache zuschreiben. Die Rede ist gleichermassen oder vielmehr von der manischen Superkonsumentin. Allen voran ist die Kundin der König.

    Ökobauern die sich zuerst im US Bundesstaat Maine ansiedelten, um die in Süd-England erlernten Handgriffe für organischen Anbau, ihren Landsleuten zugute kommen zu lassen, fordern die Bewohner von Maine auf: „Esst was ihr seht.‟ Esst was lokal angebaut oder in freier Bodenhaltung gezüchtet wird. Mich amüsiert zu erfahren, dass die Motivation nicht etwa dem Wunsch nach Reinhaltung der Lebensmittelqualität entstammt, als Beweggrund wird genannt, dass es für Autofahrer erfreulicher ist, bei der Fahrt über Landstrassen der Bauernhöfe ansichtig zu werden.

    Ob wir nun wollen oder nicht, manische Superkonsumenten sind die Supermacht und bestimmen mit immer neuen Mitteln, unaufhaltsam über die Geschicke von Marken, Produkten und also Wirtschaft und Politik. Letztere tun gut daran manische Superkonsumenten als soziale Supermacht zu akzeptieren und ihre Organisation dem Wandel anzupassen. Es geschieht die Demokratisierung der Marken. Der Weltuntergang, nämlich der, der alten Welt ist Wirklichkeit oder wie Peter Kruse sagt: „Die Lawine rollt längst zu Tal‟. Mich freut dem Weltuntergangspropheten bereits in einer Tim und Struppi Ausgabe begegnet zu sein. Die Schau!

     

    Die neue Supermacht

    Nachfolgendes ist einem Gastbeitrag von David Skokna auf Mediapost entlehnt, David ist Gründungsmitglied und Kreativdirektor von Huge, ihm auch gilt Dank für den Titel. 2005 half Huge bei der Durchführung einer Marktstudie über Ladenverkauf für eine der größten Einzelhandelsketten in den USA. Der Kunde wollte die Verhaltensmuster der verschiedenen Segmente verstehen lernen. Den Unterschied zwischen den Generationen. Zum einen Teil, wurden die Leute befragt, was sie als erstes täten, wenn sie online gingen.

    Die Mütter berichtetet davon, wie oft sie Ihr Postfach, das Wetter und die Nachrichten überprüften.

    Dann wurden den jungen Mädchen dieselben Fragen gestellt. Sie blickten uns an als wären wir von einem anderen Stern. Sie verstanden nicht was, online gehen, bedeuten sollte. Sie waren bereits da. Für die nachrückenden Generationen ist es mit dem Web, wie mit laufendem Wasser oder der Stromversorgung, es ist immer an. In diesem Moment erkannten die guten Leute der Agentur Huge, dass sie sich noch viel weiter fortentwickeln mussten, um mit dieser Generation Schritt halten zu können.

     

    Warum Markenführer und Werbeagenturen mit der Entwicklung nicht Schritt halten können

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    Der Weltuntergang naht.
    Aber nein, der war schon.
    Ist unsere neue Welt so geheimnisvoll wie die alte?

    Hierzulande machte Prof. Dr. Peter Kruse bei einer Studie die Entdeckung zweier Online Welten, die sich unversöhnlich gegenüberstehen und somit eine Erklärung liefern, wodurch unsere Entwicklung beeinträchtigt wird. Seinem Methoden- und Beratungsunternehmen Nextpractice standen von einer Befragung im Vorjahr, Daten von 200 versierten Netzbenutzern zur Verfügung. Bei der Auswertung eines paarweisen Vergleiches der Wertemuster der 200 versierten Netzbenutzer, drängte sich eine Unterteilung in zwei Gruppen zu bald gleichen Teilen auf. 3000 frei gewählte Begrifflichkeiten wurden zu 78 Themencluster zusammengefasst und ergaben 100 digitale Besucher kontra 100 digitale Bewohner. Die Aufteilung war Folge völlig unterschiedlicher Auffassung in der Bewertung der Themen.

    Die Zeit lässt sich nicht zurückdrehen und ein Vorschlag in Ehren wäre der, die Besucher zu Bewohnern zu machen oder aber das Netz abzuschlalten. Das Video hierzu findest Du hier.

    tn da3a98514c5c3a361eb25b991f8f19a8 Manische Superkonsumenten

    Keine Strategie


    Mach Dich nackig und behalt’ die Hosen an

    Transparenz ist keine Kunst aber kluge Strategie der Anpassung. Sowohl Wirtschaft, als auch Politik mögen sich an Universitäten ein Beispiel nehmen, deren Lernziele ohne Lehrprogram [Curriculum] nicht zu erreichen wären. So einfach ist das. Die Supermacht der manischen Superkonsumenten schenkt dem Rat aus ihrer Mitte mehr Vertrauen als das eine Orientierung über offizielle Medien noch schwer ins Gewicht fallen würde. Jedenfalls verhält es sich gegenwärtig so.

    Dem entsrpechend gilt:

    • Konsumenten einbeziehen in die Entwicklung von Produkten und Kampagnen
    • Webseiten sozialisierbar machen oder gleich abschalten
    • Ohren auf, Augen zu

     

     

     

    Leute nicht Konsumenten – IPA Sozialprinzip von Mark Earls

    2. Mai 2010 Keine Kommentare

    IPA Sozialprinzip 1 Mark Earls Leute nicht Konsumenten   IPA Sozialprinzip von Mark Earls

     

    “Marketing führte dazu, Leute als Konsumenten zu sehen, jetzt müssen wir wieder lernen sie als Menschen zu sehen. #IPASocial”

    Für ein halbes Jahrhundert, hatten wir Marketing als treibende und bleibende Kraft der Wirtschaft. Von all den Geschäftsdisziplinen, machte Marketing die Käufer zum Mittelpunkt der Unternehmen, die diese Güter anfertigten – “Alle Aktivitäten der Unternehmen orientierten sich an der Befriedigung der Bedürfnisse, Wünsche und Sehnsüchte der Konsumenten (wie ein Pionier sich ausdrückte).

    Die Realität zeigte jedoch, dass dies weniger Leute- freundlich war: Marketing Verantwortliche und ihre Agenturen haben die wirtschaftlichen Aspekte der Leute-die-Deine-Güter-kaufen als interessanter und wichtiger erachtet als andere (interessantere) Aspekte ihrerseits. Kosumenten oder Kundenorientierung verkamen als Entschuldigung um die Agenda des Unternehmens voranzutreiben auf Kosten der Leute-die-kaufen (denke nur einmal welch auf den Kopf gestelltes Konzept aus ‘Kundentreue” wurde – die Treue der Kunden zur Marke ist hier geeint und nicht die Treue des Unternehmens zu ihren Kunden).

    So kam es , dass wir die Leute-die-Deine-Güter-kaufen, betrachteten als Leute-deren-einziges-Interesse-es-ist-Deine-Güter-zu-kaufen.

    Die Soziale Revolution lässt uns dumm aussehen und peinlich wirken um nicht zu sagen, wenig hilfreich: es stellt sich heraus, dass die Leute die neuen Technologien bereitwillig annehmen und nutzen und das die Leute-die-Deine-Güter-kaufen sch ausgesprochen für andere Leute interessieren, mit ihnen Konversation betreiben, ihre Vorleben untereinander austauschen als auch ihre Entdeckungen; sie helfen einander und sie tun die Dinge, die Menschen miteinander unternehmen und das hat offensichtlich nicht mit Marken und dem Marketing zu tun, von dem wir der Annahme waren es wäre wichtig für sie zu wissen (weil es da für uns ist). Und sie trauen einander viel mehr über den Weg als das sie uns trauen – selbst Leute die sich nie getroffen haben und die sich auch nie treffen werden – trauen einander mehr als uns.

    Wir müssen also rasch menschlich werden. Mensch-Ebene. Mensch-fühlend, Mensch-interessiert, Meschlichkeit.
    Den Leuten-die-Deine-Güter-kaufen helfen in dem das sie am besten tun – mit anderen interagieren beispielsweise.

    Beteilige Dich an der Konversation, die von Mark Earls ermöglicht wird: http://herd.typepad.com/herd_the_hidden_truth_abo/2009/09/ipa-social-principles-01.html

     

     

    Soziale Tagesordnung nicht geschäftliche Tagesordnung – IPA Sozialprinzip 2 von Le’Nise Brothers

    12. April 2010 Keine Kommentare

    Sozialmedien sind eine Konversation. Darüber sind wir uns jedenfalls schon einmal einig.

    Nun da Sozialmedien zu einem lauten und rechthaberisches Gesprächsthema wurden, welchen Wert hat es das wir dem unsere Meinungen hinzugeben?
    Wir sind keine Sozialmedien Gurus. Wir bleiben skeptisch vor Leuten die das für sich beanspruchen. Wir sind ganz einfach 10 Leute aus dem breiten Umfeld der Kommunikationswirtschaft der Vereinigten Staaten und dem Vereinigten Königreich, die ihre Gedanken mit Euch teilen wollen. Gedanken, die uns entweder nerven oder aber inspirieren. Gedanken von denen wir überzeugt sind, dass sie einen Beitrag zu den Bausteinen für erfolgreiche Sozialkampagnen und gegenwärtigen Aktivitäten in dieser Richtung. Wir haben uns zusammengefunden um mit unseren Stimmen die Arbeit der Londoner IPA zu Anfang des Jahres zu unterstützen.

    Jeder von uns hat ein Sozialprinzip definiert von dem wir annehmen dass es wichtig ist für unsere soziale Welt. Hier nun das zweite Prinzip, alle zehn findet ihr in Deutscher Sprache erstmals hier. Im Original findet ihr alle zehn hier, aber auch auf den persönlichen Blogs eines jeden Beitragenden. Der Einfachheit halber, bitte Kommentare gleich hier eintragen. Englisch-sprachige Kommentare könnt ihr nach wie vor auf den einzelnen Blogs leisten.

    Wir bitten Dich als Teilhaber der Werbe- und Kommunikation Gemeinschaft nur um eines, nämlich um Deine Teilnahme. Je mehr Meinungen wir hier untereinander austauschen auf denen wir aufbauen können, umso interessanter und stärker wird das was dabei herauskommt.

    Um das ins Laufen zu bringen, nimm Dir die wunderbare Zusammenfassung von Mark Earls’ ‘Das grosse Bild‘ zu Herzen, dann alle zehn Startprinzipien, die findest Du hier.

    Wie aus dem Titel dieses Eintrags ersichtlich, jetzt das Prinzip, das ich mich freiwillig erboten habe zu artikulieren:

     

    IPA Sozialprinzip 2 Soziale Tagesordnung nicht geschäftliche Tagesordnung – IPA Sozialprinzip 2 von Le’Nise Brothers

     

    NY stock exchange traders floor LC U9 10548 6 300x199 Soziale Tagesordnung nicht geschäftliche Tagesordnung – IPA Sozialprinzip 2 von Le’Nise Brothers

    Im Zeitalter der Aktionäre bestimmen Geschäfte die Tagesordnung, eine Orientierung auf maximalen Profit mit Fokus auf die Erzeugung einer Verhaltensweise bei der sich alles um den Verbrauch der Produkte und Dienstleistungen dreht. Das Einkommen das mit diesen Aktionen generiert wird kommt dem Geschäft zugute, dem Aktienpreis und den Aktionären.

     Soziale Tagesordnung nicht geschäftliche Tagesordnung – IPA Sozialprinzip 2 von Le’Nise Brothers

    Allerdings prallt diese geschäftliche Tagesordnung auf gewöhnliche Menschen und deren soziale Tagesordnung bei der es um Aktionen, Verhaltensweisen, neuer und alter Technologien geht, die es ihnen ermöglicht sich mitzuteilen, Verbindungen einzugehen, sich auszutauschen, zu lernen, zu lieben und an neuen Erlebnissen Freude zu haben und zu geniessen.

    Für Unternehmen die im neuen Zeitalter der Kommunikation effektiv funktionieren wollen, ist es erforderlich sich einer Herangehensweise anzupassen, die vom Ausmass ihres Verständnisses der sozialen Tagesordnung der wirklichen Leute abhängig ist. Sie müssen sich unter die Menge mischen, die ihre Produkte und Dienstleistungen benützen und sich nicht ausschließlich am Verkaufsverhalten ausrichten und den sozialen Aktionen und Verhaltensweisen mit einbeziehen. Inhärent ist die Erforschung wie sich Leute heute miteinander in Verbindung treten, ihr gesellschaftliches Engagement, Austausch und Kommunikation untereinander.

    Auch wenn nicht erwartet werden kann, dass Unternehmen echtes Verständnis aufbringen werden, diejenigen die mit diesem Herangehen erfolgreich sein werden, bringen sich in die Lage, ihre Produkte und Dienste mit den Leuten zu vermarkten und nicht gegen sie. Schließlich versetzen sich diese Unternehmen in die Lage, bedeutsamer zu kommunizieren und evokative Erlebnisse zu schaffen, die eine Verbindung schaffen mit der Menschen Leben indem sie sich für deren Leben zuträglich und förderlich erweisen.

    Nike veranschaulicht dieses Erfolgsmodel und hat sich als Unternehmen dieser Gesinnung voll und ganz angenommen. Von Simon Pestridge, Nike Marketing Direktor für Grossbritannien, kommen die Worte: “Werbung schafft Bewusstsein, und [sie] brauchen Bewusstsein nicht länger.” Simon glaubt dass sie ” eine Rolle im Menschenleben spielen,” und dass “sie ihre Käufer für die Inhalte zu inspirieren suchen” und dass dies das Modell sei dass sie zukünftig befolgen wollen”. Sie gehen davon aus, dass ihr Konsumerverständnis besser ist als das ihres Wettbewerbs und sie lernen immerfort dazu indem sie Sachen unternehmen wie “Ideen an einem Jungen vorbeilassen während dem Fussballspiel. Solange wir nicht ausgelacht werden… solange sind wir auf dem richtigen Weg.”—Quelltext

     

    Kontinuierliche Konversation, nicht Kampagnen – IPA Sozialprinzip 3 von John V Willshire

    11. April 2010 Keine Kommentare

    Sicherlich erinnert Ihr Euch an die vorangegangenen Lagerfeuer- und Feuerwerksmeldungen… hier nun das Projekt dem diese Beiträge zugehören (ich bin begeiestert daran teilzuhaben)…

    Vorab lohnt auch die Lektüre von Das vollständige Bild. Eine brilliante Zusammenfassung von Mark Earls und eine Auflistung aller 10 Sozialprinzipien in Deutsch findest Du hier auf einen Blick.

    Hier auch das Prinzip dem ich mich angenommen habe:
    IPA Sozialprinzip 3 Kontinuierliche Konversation, nicht Kampagnen   IPA Sozialprinzip 3 von John V Willshire

     

    Wenn Werbung ein Feuerwerk ist dann sind Sozialmedien die Lagerfeuer; schwer zu entzünden, gemeinsam zusammengetragen, brennen sie höher und heller…
    Traditionelle Werbung würde hier ein Feuerwerk entfesseln, dessen Wirkung mit dem Erlöschen des letzten Funken auslässt.

    Gelungene Feuerwerke nehmen all Deine Aufmerksamkeit für sich ein, die im Kilometerkreis angezogenen Zuschauermenge kann nurmehr verzückt stöhnen.

     

    Bonfire Kontinuierliche Konversation, nicht Kampagnen   IPA Sozialprinzip 3 von John V Willshire

     

    Dennoch, während Werbung im Nachthimmel leuchtet und funkelt, verglüht sie ebenso rasch und Feuerwerke sind eine teure Angelegenheit um die Menge für eine Nacht glücklich zu stimmen.

    Soziale Medien veranstalten kein Feuerwerk, sie sind die Lagerfeuer.

    Es erfordert Zeit um das Feuer zu entfachen. Reisigbündel und Holzscheite müssen aufgeschichtet werden, hier und gilt es die Glut anzufächern und neues Holz muss zugelegt werden um es am brennen zu halten.

    Andere werden sich um das Feuer scharen. Manche helfen dabei das Feuer am Brennen zu halten, die Aktivität zieht immer mehr Leute an… Aufmerksamkeit und Zuwendung die so ein Lagerfeuer mit sich bringt lässt es leuchtender und brennen und versorgt die eingeschworene Gemeinschaft mit Wärme.

    Ein soziales Lagerfeuer ist nichts für eine Kampagne. Es lässt sich nicht bequem in vier-wöchigen Impulse planen, es kommt nicht mit garantiert festgelegter Verbreitung und Frequenz, und es lässt sich schwer vorausbestimmen welche Kosten hier auf die Veranstalter zukommen.

    Wenn Du ein soziales Lagerfeuer planst, oder anderen dabei helfen willst ihr Lagerfeuer zu vergrößern, wirst Du ausreichend Zeit einplanen müssen, Mühe, Scharfsinn und Ressource.

    Es geht nicht alleine darum ein Lagerfeuer zum brennen zu bringen aber es gemeinsam am brennen zu halten .

    Wenn Du erst einmal damit anfängst brauchst Du einen Plan und musst überprüfen, ob ausreichend Betriebsmittel verfügbar sind. Weil Du es nicht würdevoll beenden kannst – hast Du Dich erst einmal darauf eingelassen bleibt es dabei. Die Tage in denen Du Dich von eine Kampagne verabschieden konntest sind vorbei – sobald wir uns engagieren, müssen wir daran festhalten.

    -Denise Morrissey, Online Comunity Manager, Toyota

    Langfristige Auswirkung nicht schnelle Reperatur – IPA Sozialprinzip 4 von Faris Yacob

    5. April 2010 Keine Kommentare

    Sozialprinzip 4 Faris Yacob Langfristige Auswirkung nicht schnelle Reperatur   IPA Sozialprinzip 4 von Faris Yacob

     

    Du kannst niemanden zum Freund machen und Dir in selbem Atemzug Geld borgen—mit beidem wirst Du scheitern. Eine gute Beziehung geht dem Verkaufserfolg voraus. #IPASocial

    Das Kunststück mit sozialen Medien offenbart sich im Namen—sie sind inhärent SOZIAL. Wenn Du also in sozialen Medien tätig werden willst, musst Du Dich sozial verhalten.

    Darin liegt das Problem.

    Firmen sind nicht sozial. Firmen sind kommerziell. Sie verfolgen ausdrücklich- und manch einer würde argumentieren wollen, sie verfolgen ausschliesslich Handelsinteressen.

    Die soziale Verantwortung eines Unternehmens ist es den Profit zu steigern [Milton Friedman].

    Jedoch bei jeder Einführung von kommerzieller Grammatik in eine von sozialer Grammatik geprägten Situation, wird die soziale Grammatik überschrieben. Die bloße Erwägung von Geld verändert den Rahmen in dem das Gespräch stattfindet.

    [Versuch jemandem der Dir gerade ein liebliches Mahl zubereitet hat 10 Euro als Dank anzubieten und Du wirst schnelle sehen wie rasch Marktnormen die sozialen Normen ersetzen unter denen Du bislang zugange warst.]

    Es gibt hier deshalb einen inhärenten Widerspruch: Handelsinstanzen möchten sozial funktionieren, um ihre Handelsziele zu fördern.

    Der Grund auch warum es Firmen schwer fällt sozial zu handeln und sich in der Weiterführung in sozialen Medien zu bewähren. Du musst es tun ohne dabei immerfort an Profit und Rendite zu denken und so denken Firmen ganz einfach nicht.

    Beziehungen müssen erst einmal aufgebaut werden bevor ein Nutzen daraus gezogen werden kann. Du kannst von niemanden den Du gerade erst kennengelernt hast erwarten, dass er Dir beim Umzug hilft oder Dir Geld borgt. Erst musst Du eine Beziehung aufbauen. Der Grund auch warum das Möbelhaus Habitat in Großbritannien auf so grossen Widerstand stiess als sie massiv über Schlagwort [hashtag] in die Trend Themen von Twitter (GB) eindringen wollten.

    Also entspricht die Erwartung von kurzfristigen ROI bei der Evaluierung sozialer Medien der Antithese gegenüber der hier entstehenden Reputation Wirtschaftszweigs. Wir müssen die langfristigen Auswirkungen in unsere Abwägung mit aufnehmen.

    Marken müssen für soziale Plätze vorausbezahlen.

    Ein schwieriges Unterfangen wenn Märkte vierteljährliche Resultate benötigen und Finanzdirektoren jeden Pfennig zurückerwarten, den sie für soziale Medien freigeben sollen.

    Anstelle der flachen kurzfristigen Aktions-Erfolgsmessung wie der einer Umsatzrendite, wird hierzu eine robustere Auffassung der Werte benötigt. Die Minderung der Kosten des Kundendienstvolumen durch das soziale Engagement soll mit in eine solche Kalkulation einbezogen werden ebenso wie die geschaffene Aufwertung der Kundenzufriedenheit und der Wertsteigerung durch Loyalsten auf Lebenszeit. Von einer umfassenden CRM Wertkette ist hier die Rede. Carphone Warehouse nutzt Twitter als Kundendienstkanal, P&G BeingGirl.com hilft jungen Mädchen sich gegenseitig mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, gesammelte Ideen von Mystarbucksidea.com—alles Initiativen die zu langfristiger Kundenzufriedenheit beitragen, Befürwortung und Wertsteigerung—sich aber in kurzfristigem ROI nicht aufweisen lassen.

    Auch um dem Titel dieses Abschnittes zu widersprechen, Sozialmedia-Aktivität ist auch viel schneller und entgegenkommender als der Einsatz traditioneller Kommunikation—wenn also ein plötzliches Problem auftritt dem entgegenzuwirken es gilt, bieten soziale Plätze den nötigen Spielraum auch für flinke Reparaturen. Frag Motrin, er hatte die rechte Antwort zur rechten Zeit parat für eine Mutter, die einer Löwin gleich kämpfte wegen einer Anzeige, die eine Herausforderung war für Eltern, die Baby’s in Leinen legen.

     

     

    Beteilige Dich an der Konversation die von Faris Yacob moderiert wird: http://farisyakob.typepad.com
    oder hinterlasse Deinen Kommentar gleich hier im Anschluss:

     

    Marketing mit Leuten, nicht zu den Leuten – IPA Sozialprinzip 5 von Katy Lindemann

    31. März 2010 Keine Kommentare

    Zweifelsohne hast Du einige Beiträge in Referenz zu der IPA Sozial Initiative bereits zu Gesicht bekommen… Längst auch ein Sprungbrett für frischer Gedanken, gewinnt Sozial an Bedeutung um Kommunikation der Gegenwart zu verstehen und in den Griff zu bekommen. Ich bin begeistert an diesem Projekt teilzunehmen und hoffe Dir Ansporn zu sein ebenfalls daran teilzunehmen.

    Am 6. Oktober vergangenen Jahres lud das in London ansässige IPA (Institut der Praktiker der Werbung) zu einem Ereignis ein (zu dem ich einen Vortrag hielt) um eine Konversation in Gang zu bringen zum Thema Sozial und was sozial für unsere Industrie bedeutet. In Vorbereitung zu diesem Ereignis, arbeitete ich mit einer fantastischen Gruppe an Gleichgesinnten, aus allen erdenklichen Fachbereichen der Werbung, jeder gesegnet mit einer eigenen Ansicht jeder nebulösen Sache die wir Sozial nennen. 10 Prinzipien wurden erarbeitet um die Unterhaltung in Gang zu bringen. Folgende Einführung von Amelia versetzt uns in den richtigen Zusammenhang:

    Soziale Medien sind eine Konversation. Das ist es worauf wir uns schon einmal haben einigen können.

    Nachdem es sich aber bei Sozialen Medien um eine laute und rechthaberische Konversation handelt, welchen Wert glauben wir hier einzubringen indem wir unsere Stimmen mit einbringen?

    Wir sind keine Soziale Medien Gurus. Wir sind eher skeptisch wenn Leute sich als solche ausgeben. Wir sind 10 Leute aus einem breiten Spektrum an Kommunikationsdisziplinen im Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten, denen es gefällt ihre Gedanken mit anderen auszutauschen. Gedanken, die uns entweder inspiriert oder verärgert haben, Gedanken von denen wir annehmen wollen, dass sie einige der Grundpfeiler abgeben um darauf erfolgreiche Soziale (Medien) Kampagnen zu erstellen. Wir haben uns zusammengefunden um auf Vorleistungen der IPA zu Anfang des Jahres zu reagieren und unser Wissen einzubringen.

    Jeder hier hat ein Prinzip definiert von dem wir annehmen dass es wichtig sei für diese Soziale Welt. Du wirst unsere Prinzipien hier finden aber als auch als individuelle Einträge auf unseren Weblogs, von dort wollen wir jeweils die Konversation betreuen und Rede und Antwort stehen zu Euren Meinungen und Beiträgen. Bringt Euch bitte ein, womöglich seid Ihr der Meinung dass die Prinzipien nicht zutreffend sind, oder es fallen Euch bessere ein? Gbit es etwas dass Du anders dargestellt haben willst? Hast Du Beispiele, die Du eintragen kannst um das besser darzustellen? Das einzige worum wir Dich als Teil der der Werbe- und Kommunikationsgemeinschaft bitten, ist das Du teilnimmst an der Konversation. Um so mehr Meinungen hier vertreten sind umso interessanter und bedeutender wird das was dabei heraus kommt. Zumal ist es das was wir uns erhoffen.

    Vielen Dank im Voraus.

    Die IPA hat eine Anlaufstelle für alle 10 Prinzipien zur Verfügung gestellt, gemeinsam mit einer von Mark Earl verfassten Zusammenfassung der Gründe warum dies wichtig ist. Den Beitrag findest Du hier. Jeder der hierzu beigetragen hat, bietet seinen Blog-Eintrag zur weiteren Konversation an. Bitte auch dort teilnehmen.

    Die 10 Prinzipien sind als erste Anhaltspunkte gedacht, um die Konversation in Gang zu bringen, Gedanken, Ideen… eine Einladung an Dich mitzumachen. Warum? Es ist beabsichtigt die Debate aus der grauen Theorie in die Praxis zu überführen; Praxisbeispiele aus unserem Alltag, lokale Erfolge, was funktioniert hat und was nicht. Wie zeigt sich Erfolg? Wie sieht ein erster Schritt aus?

    Wir sind überzeugt, dass wenn wir unsere Erfahrungen im weiten Feld von Sozialer Kommunikation miteinander austauschen und die Debate offen austragen, wir alle profitieren werden von gemachten Erfahrungen und der Intelligenz und dem Erfindungsgeist vieler. Egal auch ob diese Erfahrung von einer renommierten Netzwerkagentur oder von einem einfachen Freiberufler kommt, egal auch ob von einem als traditionell angesehenen Kunden oder dem jüngsten Gründer… wir alle profitieren von gemachten Erfahrungen und anschaulichen Praxisbeispielen.

    Bitte teile Deinen Standpunkt mit indem Du einem Kommentar hinterlässt. Für unser Deutschsprachiges Umfeld am besten gleich hier. Die Verfasser freuen sich über jeden Englischsprachigen Kommentar auf ihren Blogs. Das Thema ist allemal aktuell und Du darfst Dir auf die Schulter klopfen einen Beitrag zu neuer Werbung geleistet zu haben.

    IPA Social – 10 Prinzipien

    1. Leute nicht Konsumenten – Mark Earls, -Quelltext
    2. Soziale Tagesordnung nicht geschäftliche Tagesordnung – Le’Nise Brothers, Quelltext
    3. Kontinuierliche Konversation nicht Kampagnen – John V Willshire, Quelltext
    4. Langfristige Auswirkung nicht schnelle Reperatur – Faris Yakob, Quelltext
    5. Marketing mit den Leuten nicht an die Leute – Katy Lindemann, Quelltext
    6. Authentisch sein nicht überzeugen wollen – Neil Perkin, Quelltext
    7. Unaufhörlich vorläufig – Jamie Coomber, Quelltext
    8. Technologien ändern sich Leute nicht Amelia Torode, Quelltext
    9. Wandel wird nie wieder so langsam vonstatten gehen – Graeme Wood, Quelltext
    10. Messbarkeit Asi Sharabi, Quelltext

     

    Die 10 Prinzipien sind als erste Anhaltspunkte gedacht, um die Konversation in Gang zu bringen, Gedanken, Ideen… eine Einladung an Dich mitzumachen. Warum? Es ist beabsichtigt die Debate aus der grauen Theorie in die Praxis zu überführen; Praxisbeispiele aus unserem Alltag, lokale Erfolge, was funktioniert hat und was nicht. Wie zeigt sich Erfolg? Wie sieht ein erster Schritt aus?

    Wir sind überzeugt, dass wenn wir unsere Erfahrungen im weiten Feld von Sozialer Kommunikation miteinander austauschen und die Debate offen austragen, wir alle profitieren werden von gemachten Erfahrungen und der Intelligenz und dem Erfindungsgeist vieler. Egal auch ob diese Erfahrung von einer renommierten Netzwerkagentur oder von einem einfachen Freiberufler kommt, egal auch ob von einem als traditionell angesehenen Kunden oder dem jüngsten Gründer… wir alle profitieren von gemachten Erfahrungen und anschaulichen Praxisbeispielen.

    Bitte teile Deinen Standpunkt mit indem Du einem Kommentar hinterlässt. Für unser Deutschsprachiges Umfeld am besten gleich hier. Die Verfasser freuen sich über jeden Englischsprachigen Kommentar auf ihren Blogs. Das Thema ist allemal aktuell und Du darfst Dir auf die Schulter klopfen einen Beitrag zu neuer Werbung geleistet zu haben.

     

    Sozialprinzip 5 Katy Lindemann Marketing mit Leuten, nicht zu den Leuten – IPA Sozialprinzip 5 von Katy Lindemann

     

    Marketing wird mit den Betroffenen gemacht und nicht gegen sie. Erfolgreiche Marken verstehen den sozialen Geist nicht als wo er zum Ausdruck gebracht, aber wie er zum Ausdruck gebracht wird.

    Für etwa 30 Jahre, war brillant kontrolliertes Markenmanagement die perfekte Vorgehensweise um den Massenmarkt leichtgläubiger Verbraucher, deren Glauben und Begeisterung für die Marke einzusetzen.

     

    0712ifyoutalkedtopeople Marketing mit Leuten, nicht zu den Leuten – IPA Sozialprinzip 5 von Katy Lindemann

    Würdest Du so zu den Leuten reden wie die Werbung es tut, dann würden sie Dir ins Gesicht schlagen

     

    Die Zeiten haben sich geändert. Marken die erfolgreich m neuen Zeitalter der Kommunikation weiterkommen, haben begriffen, dass Marketing nicht länger etwas ist, das man den Leuten antut, aber etwas ist, das mit den Leuten gemeinsam erwirkt wird.

    Leute sind keine Rezeptoren, die der Werbebotschaft harren. Sie sind ausgebufft und wissen ihre Zeit zu schätzen. Warum sollten sie einer Marke Zugang zu ihrem Leben gewähren, solange die Marke ihre Zeit und sie nicht zu schätzen weiss? Vom Miteinbeziehen der Leute in ein unterhaltsame Markenerlebnis, über Anregungen daran teilzunehmen was die Marke tut & den Produkten und Diensten die diese offeriert, bis hin zu der Gabe einfach mal zuzuhören was Leute so zu sagen haben – sich interessiert zeigen ist gleichbedeutend mit dem für die Leute interessant zu sein.

    Und dies kann zahlreiche Formen annehmen – hier gibt keine Größe die allen passt. Orange’s Playballoonacy belohnte die Teilnehmer auf verschiedenen Ebenen – für die Einen die Chance den grossen Preis zu gewinnen, für die Anderen was es einfach nur gewinnbringend an einem unterhaltsamen Spiel teilzunehmen, für wiederum Andere war es der Triumph genügend Punkte zu sammeln um ihren Wettbewerb zu schlagen, oder aber eine Gelegenheit mehr Publikum für den eignen Weblog zu gewinnen. Walkers ‘Do Us A Flavour’ Kampagne zeigte uns wie interaktiv und mit einbeziehend Kommunikation heute zu leben erwacht und auch als Bestandteil einer allem Anschein nach traditionellen Kampage Atem schöpft. Während beide, Dell Ideastorm und MyStarbucksidea Zuhören zum Ausgangspunkt ihrer Kommunikation machten – hier wurde der altvertraute Trichter umgekehrt und der Teilnehmer ins Zentrum gerückt und nicht die Marke.

    Schliesslich erstreckt sch Soziales Marketing weit über bisherige Kampagnen hinaus. Es kann und muss in den Mittelpunkt der Markenaufführung gestellt werden. Es geht um jeden noch so unscheinbaren Berührungspunkt mit der Marke – das mit Einbeziehen der Leute ist etwas das wir das ganze Jahr über tun.

    Heute müssen wir uns kontinuierlich vergegenwärtigen, dass allem voran Mundpropaganda das mächtigste Marketingmittel ist, nämlich das was Leute sich über die Marke zu erzählen haben. Wenn Du also Gelegenheiten schaffen kannst, zu denen Leute sich in die Markenkommunikation einbringen können, und Dir gelingt ein reiches, lohnendes Erlebnis für die Leute zu schaffen, dann werden die Leute Dir das danken indem sie mit ihren Freunden über die Marke im Guten reden. “Tue gutes und sprich darüber” war gestern, heute heisst es Gutes tun und die Leute darüber reden lassen. Marketing ist also auch nicht länger etwas das Du mit den Leuten tust – gut gemacht werden die Leute zu Deinem Marketing.