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Artikel Tagged ‘Sozialmedien’

Facebook Fanwagen

5. November 2011 Keine Kommentare

Facebook Fanwagen Facebook Fanwagen

 

 


VW Bus oder VW Käfer?

Volkswagen Niederlande lädt seine Anhänger auf Facebook ein, ihren Lieblings-VW zu wählen. Zur Belohnung wird der Wagen als Sonderedition wieder gebaut: der Fanwagen. Ob nun der klassische VW Bus gewinnt oder der Original Käfer, das Gewinnerauto wird mit einer Vielzahl an Sonderaustattung geliefert, die von Facebook Nutzer sofort wieder erkannt werden. Das sozialste Auto das je gebaut wurde.

Derzeit führt der VW Bus mit grossem Vorsprung vor dem Käfer.

Art Director Fethi Uluak hat das Video auf Vimeo bereitgestellt. Der Amsterdamer Ad Blog stellt die verantwortliche Achtung! Agentur hier vor. Deinen Favoriten kannst Du hier wählen.

Fanwagen Facebook Fanwagen

Sieh Dir das Benutzer Handbuch hier an. Hier sitzen alle Handgriffe.

Das F-Wort

25. September 2011 Keine Kommentare

f wort Das F Wort

 

 

 

 

 

Wollen wir zu Dir oder zu mir?
Und bleiben doch auf Facebook.

Sheryl Sandberg Das F Wort

Sheryl Sandberg mit einer Hand für Finanzpolitik.

Neil Perkin’s Wochenbrief machte auf Chris Applegate aufmerksam. Applegate hat sich lt. einem Blogeintrag (hier zu lesen) von Facebook verabschiedet, wenn auch erst noch temporär. Das ist erstaunlich, arbeitet er doch für die, auf soziale Medien spezialisierte Londoner Agentur We Are Social, mit Niederlas-sung in München von Bastian Scherbeck geführt.

Im Leben verliert man sich über Distanz oder aus Mangel an Zusammengehörig-keit aus den Augen. Facebook verkehrt diese natürliche, meist auch gewünschte Entfremdung und macht auch ungeliebte Gesichter aus der Vergangenheit, wieder in Dein Leben treten. Das hat für Applegate auch immer etwas rückwärts gewandtes.

Leute die man aus Desinteresse zurückgelassen hat, kommen mit Facebook wieder hoch.

Das neue FB Profil als Zeitstrahl des Benutzerlebenslaufes verstärkt die retrospektive Haltung.

Kaum noch jemand scheint Facebook zu mögen.

Und bleiben doch auf Facebook.

Weder für Mensch noch Marke kann förderlich sein, Leuten hinterher zu laufen. Für Mensch und Marke kann nur gut sein, Tatsachen zu schaffen, die bewirken, die Leute in ihren Bann zu ziehen.

Kontinuierlich neue Bedeutung für Marke wie Mensch schaffen, ist auch für unsere post-digitale Zeit kein dummes Anliegen.

Auf Facebook wird der Mensch zur Marke aber die Marke wird nicht Mensch.


 
die sozialnetze Das F Wort
 
Up to You – David Kitt    Up to You – David Kitt von My Music

 

 

Kategorien:Neue Werbung

Erstes Twitter TVC

3. September 2011 Keine Kommentare
Twitter Faster than an earthquake Erstes Twitter TVC

Shit my dad says, heisst das Buch in der Hand des Hipsters.

 

 

 

Kategorien:Neue Werbung

Probieren geht über studieren

30. August 2011 Keine Kommentare

Statusschutz als Sinneswandel

Es gibt eine grosse Anzahl an dt. Werbeagenturen die erfolgreich und gut organisiert sind und deren Eigner auf dem Weg zur Bank noch immer lachen können, obdoch sie sich den Anforderungen der Zeit nicht anpassen oder gerade deswegen.

Die Agenturen nähren sich von den Krümeln die von der Tischplatte der grossen Kreativ- und Markenagenturen fallen und das anscheinend sehr gut.


Die kleinen Stühle bitte! Die Herrschaften essen unter dem Tisch weiter.

 

Womit verdienen Inhaber geführte Agenturen ihr Geld?

  • Websites, die statisch sind wie Druckvorlagen
  • Unternehmensliteratur ohne Anspruch auf interne Markenbildung
  • Erscheinungsbild (ci) anstelle eines geschulten Markenselbstverständnisses
  • PR, Event, btl Werbe Allerlei
  • Intensivierte Beratung


Orientierung Probieren geht über studieren

Tim u. Stuppi U-Bahnhof Stockel in Brüssel via Tin Tin Facebook Wand

Intensivierte Beratung?

Um im eigenen Interesse profitable zu sein, kann Beratung sich nur auf Dienstleistungen berufen, die das Haus zu liefern versteht. Dann aber müsste die Agentur, wie eine Netzwerkagentur, für jede angeforderte Aufgabe, eine Spezialdisziplin anzubieten haben, die sich beispielsweise, ausschliesslich mit Sozialmedien beschäftigt.

Eine Inhabergeführte Agentur mit gerade mal 30 Beschäftigten, kann das nicht leisten. Hier müssen die Beschäftigten bestenfalls trainiert sein, mehrere Aufgaben gleichzeitig übernehmen zu können.

Gut beraten ist der Kunde mit dedizierten, neutralen Beratern wie McKinsey, die keine Dienstleistung verkaufen und deren Beratung die eigentliche Dienstleistung ist.

Eine robuste Planung, also die sorgsame, strategische Vorbereitung der von der Agentur durchzuführenden Werbemassnahmen ist für Kunde und Agentur von größerem Nutzen.

 

Wir leben in einer Zeit, in der probieren wieder über studieren geht

Agenturkunden sind längst dazu übergegangen viele der einst auf Agenturen abgeschobenen Aufgaben selbst zu koordinieren oder gar zu übernehmen. Mit Kollateral-Drucksachen etwa ist kein Geld zu verdienen. Der Trend hin zum Do It Yourself Modell, das alle Welt von Ikea oder Apple zu lernen versteht, wird zunehmend auch für das Digitale bestimmend.

Welches Unternehmen ist noch lange bereit für seine Website 40 Tausend Euro zu bezahlen, wenn es ein CMS System für 300 Euro installiert und betriebsbereit gemacht bekommt, dass obendrein ein Blog und also sozialisierbar gemacht ist?

Welcher Agenturinhaber ist noch lange bereit, auf die handkodierten Funktionen seiner auf Drupal oder Typo3 gelernten Kodierer zu warten, wenn er mit WordPress erprobte Funktionen, per PlugIn und Knopfdruck selbst installieren kann?

Gleiches gilt für E-Commerce Shopsysteme.


Blog anstelle von Website Probieren geht über studieren

Tim u. Stuppi U-Bahnhof Stockel in Brüssel via Tin Tin Facebook Wand

 

Selbst ist die Frau

Aber auch dt. Mittelstandsunternehmen, erste Werbeagenturen kommen zurecht. Alles lernt von Apple und Ikea. Beispiele?

  • Mommy Bloggers dominieren die Blogosphäre, sie haben ihre Platform selbst installiert und betreiben ihre Einträge u. alles Sozialisieren drumherum ohne fremde Hilfe
  • Thomas Henne, mit eigener Krüger Dirndl Manufaktur, überrascht mich, mit 14,504 mal „Mog I‟ auf Facebook. Die Krüger Manufaktur betreibt Vkf und CRM ohne fremde Hilfe.
  • Mullen, noch vor zwei Jahren, eine als bodenständig und als etwas langweilig, angesehene US Agentur aus Boston, entsorgten ihre statische Website für einen WordPress Blog, Edward Boches, der Chefkreative betitelte sich um, in Innovationsoffizier und wurde rasch als omnipräsent in den Sozialmedien und anderswo wahrgenommen. Nach weniger als zwei Jahren, an vielen kleinen Aktivitäten, kam Mullen an dritte Stelle von Advertising Age’s A Liste der Weltbesten Agenturen… von wegen Long Tail Marketing!


Wenn probieren über studieren geht, was gibt es da noch gross zu beraten?

„Experimentieren Sie, Just do it, Sacklzement…‟

Eins nämlich ist sicher, wir leben in einer Zeit in der probieren über studieren geht.

 

Unbedingt beachten Probieren geht über studieren

Tim u. Stuppi U-Bahnhof Stockel in Brüssel via Tin Tin Facebook Wand

 

Kategorien:Neue Werbung

8 Komponenten um Online, Vertrauen zu gewinnen

30. Juli 2011 Keine Kommentare

digitales Vertrauen 8 Komponenten um Online, Vertrauen zu gewinnen

Infographic: Intersectionconsulting.com Mit freundlicher Genehmigung.
© 2011 Mark Smiciklas. Alle Rechte vorbehalten.

Ein Leben

15. Mai 2011 Keine Kommentare

 

Ein Leben hl Ein Leben

 


Ich verbringe viel Zeit mit dem verzweifelten Versuch meiner Werbebranche dabei zu helfen sich für die Zukunft neu zu erfinden, etwas womit die Industrie sich schwer tut. Ich tue es, weil sich die grosse Tragödie unserer Branche vor unseren Augen abspielt.
Unsere Branche ist vollgepackt mit brillianten, kreativen, intelligenten und sprachgewandten Leuten, die all ihre Brillanz, Kreativität, Intelligenz und Sprachgewandtheit, 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche darauf fokusieren ihrer Kunden Geschäfte zu fördern ohne auch nur einmal vom Kundendienst zurückzutreten um sich auf die eignen Belange zu konzentrieren.
Hätte auch nur einer das je getan, dann hätten wir das Agenturmodell längst neu erfunden und wären in einer völlig anderen Situation als die, in der wir als Branche heute sind.
Die grosse Ironie dabei ist, das was wir tun und worin wir brillieren, nicht relevanter sein könnte, als dies heute der Fall ist.
Es war einmal zu Zeiten von Mad Men, als Kunden noch überzeugt waren, dass das was wir für sie taten, Magie war. Und sie glaubten das es Zauberei war was wir taten, da sie es selbst nicht tun konnten und sie waren enorm beeindruckt von uns, für das was wir für sie erreichten und zahlten dafür einen grossen Haufen Geld.
Heute glauben Kunden nicht nur nicht mehr, dass das was wir tun Zauberei ist, sie glauben, dass sie es selbst machen können. Wirklich sind sie der Annahme, es selbst besser machen zu können und sind nicht länger geneigt dafür Geld zu zahlen. Tatsächlich hätten sie gerne, das wir sie dafür bezahlten, für ihre Marke arbeiten zu dürfen um mit ihrem Namen neue Kunden zu gewinnen.
Es gefiel mir dergleichen Witze zu reissen, bis ich letztes Jahr entdecken musste, dass Unilever in Indien den Agenturen mitteilte, dass sie erwarteten, dass die Agenturen umsonst arbeiten würden, dafür dass sie Unilever in ihrem Portfolio aufnehmen dürften um mit dem Namen weitere Kunden zu gewinnen. Jemand anderer in Indien liess Agenturen wissen, das sie jeweils 10 Tausend Dollar zahlen müssten um am Pitch beteiligt zu sein.

 

 


Die Thomas Cook Agentur in London kündigte eine Agenturauschreibung an, wobei von der Siegeragentur ein Finderlohn in Höhe von 1.3 Millionen Dollar zu zahlen sei.

Die Zukunft unserer Branche hängt davon ab dass wir die Magie zurückbringen. Und wie schon gesagt, die Ironie ist die, dass das worin wir brillieren nie notwendiger war, weil Sozialmedien das Modewort unserer Zeit ist. Sozialmedien aber ist nichts anderes als die selben alten Grundlagen menschlicher Instinkte, Dynamik, Haltungen und Begehren, nur eben mit einer völlig neuen Methodologie.
EIner der Plätze auf den ich verweise als eine Demonstration von dem eben gesagten, ist eine meiner liebsten Websites aller Zeiten, textsfromlastnight.com [Texte der letzten Nacht]. Ich erzähle allen in unserer Branche, das ist eine Site die sie besuchen müssen aus drei Gründen: Der Erste ist, textsfromlastnight.com ist enorm lustig. Sie werden Tränen lachen vor ihrem Rechner. Grund 2 ist was ich moderne Poesie nenne. SMS als Kunstform. Aber Grund Nr. 3 auf einer viel ernstzunehmenderen Ebene, textsfromlastnight.com ist ein absolut einnehmender, soziokultureller Schnappschuss unserer Zeit. Jedes nur denkbare Thema von moderner, menschlcher Existenz lässt sich extrapolieren. Was Männer über Frauen sagen, was Frauen über Männer sagen, die Pornofizierung von Kultur – etwas womit ich mich mit meinem Unternehmen make love not porn beschäftige. Finnische Drinkkultur… Also sage ich zu Werbeleuten, dass sie und ihre Kunden auf textsfromlastnight.com gehen sollen, um zu erfahren, was Konsumenten wirklich tun.
Aber hier wird das alles demonstriert, worin wir gut sind, menschliche Psychologie, Konsumentenkenntniss. Menschliches Verhalten zu verstehen, wird so notwendig deutlich gemacht, in einem Lieblingstext. Er geht so:
Lassen Sie mich das klarstellen. Sie würden mit einem unbeschnittenen Typen die Nacht verbringen, dessen Namen sie nicht kennen, aber Sie würden die neuen Taco Garnelen von Taco Bells nicht probieren.
Das ist die Welt in der wir leben. bbh Cindy Gallop tiny Ein Leben

 

 

 

Die Fliegenpatsche Theorie

17. Januar 2011 Keine Kommentare
How to Die Fliegenpatsche Theorie

„Es Schaffen als Werbe-Kreativer‟ - Buchtitel von Simon Veksner¹

Schau wie die Fliege der Fliegenpatsche entkommt


„In Deutschland werden haufenweise Debatten geführt, die irgendwie das Internet als Thema haben. Aber eigentlich geht es gar nicht primär um das Internet. Es geht um Hilflosigkeit.‟ so die erste Zeile eines Beitrags von Nico Lumma vom 11. Januar. Kein Wunder bei den immer währenden Neuerscheinungen an Erfindungen, Hilfmittel und Plattformen und den Einfluss den diese haben auf das Ökosystem unserer post-digitalen Zeit. Abwarten und Tee trinken hat sich als die bevorzugte Strategie bei Wirtschaft, Politik und Werbebranche durchgesetzt. Dies drängt sich mir auf, als Indikator für Mangel an Markenbewusstsein und Selbstverständnis. Das Internet, insbesondere seine geprobte Konsilidierung in soziale Medien und andere Aggregatoren bringt es zutage. Es fehlt den Unternehmen, ihren Agenturen als auch politischen Organisationen an Selbstverständnis und Bewusstsein darüber wer sie sind und welchen Beitrag zu leisten sie ins Leben gerufen wurden.
Abhilfe verspricht Lernen durch Tun. Eine kurze Zeitspanne und gute Gelegenheit um das Markenbewusstsein der Belegschaft aufzufrischen und um die Markenwerte in Erinnerung zu bringen. Markenpositonierung, -Attribute, -Persönlichkeit, Wertevorstellungen, Tonalität sollen einmal mehr mit den Unternehmenszielen in EInklang gebracht werden. Kein Involvieren in Sozialmedien ohne Klarheit über gesetzte Ziele und ohne das die Belegschaft sich mit den kollektiven und erprobten Markenwerten verbunden fühlt und darauf eingestimmt ist.


Heutige Neuigkeiten der Fachpresse verheissen Wandel wie Wirren, während die kreative Gemeinschaft Verdienste im Europäischen Wettbewerb feiert:

  • Frankfurt’s Ogilvy Chef Thomas Strerath de-assoziiert O&M von 360 Grad Werbung, bislang im Mittelpunkt des Markenversprechens. Die grosse Idee ist der andere Erfolgsfaktor globaler Werbung, von dem Strerath sich und O&M löst.
  • TBWA Hamburg ist die erste grosse Netzwerkagentur die seine Burschenseilschaften für weibliche Intuition eintauscht. Clara Schmidt von Groeling, Diana Pauser and Karin Reichl bilden das neue Führungstrio der TBWA in Hamburg.
  • Media Markt mit 290 Mio Etat will seine Marketing Strategie an ihrer zukünftigen Multi-Kanal Strategie ausrichten und lässt ihre Kreativagentur Kempertrautmann bei der Gelegenheit fallen

 

Fliegenpatsche Die Fliegenpatsche Theorie


Kommune1 Die Fliegenpatsche Theorie

Kommune 1³ 2011: Machen wir uns erst alle nackig, dann macht Verhülltes sich verdächtig



Während Kempertrautman ein erster, mir bekannter Fall ist, bei dem eine kleine Kreativschmiede von seinem Brot und Butterkunden den Finger gezeigt bekommt, blieben agile Agenturen mit Fokus auf ihre kreative Aufgabe und festem Glauben an die Macht der Idee rund um den Globus unberührt von der Weltwirtschaftkrise.

 

Die Fliegenpatsche Theorie

Vorletzte Nacht versetzte mich eine Dokumentation wie Fliegen der Fliegenpatsche entkommen in Erstaunen. Eine Hochgeschwindigkeitskamera machte den Abflug einer Fliege unter normalen Umständen sichtbar im Vergleich zu einem Abflug bei Gefahr. Ein entpannter Abflug findet statt unter erstaunlicher Synchronization aller Bewegungsabläufe und orchestrierter Eleganz. Mit den Beinen stößt die Fliege sich vom Boden ab während die Flüge in perfekter Koordination Luft unter die Flügel punpen und die Fliege sich rasch in die Luft erhebt. Was aber geschiet wenn die Fliege sich in Gefahr wähnt etwa durch die Bewegung einer Fliegenpatsche?

 

 


Es wirkt komisch und tölpelhaft der Fliege Notabflug durch die Hochgeschwindigkeitskamera zu beobachten. Die Fliege bewegt sich ruckartig ohne jegliche Koordination oder Kontrolle, fällt gar ungeschickt auf dem Rücken, dreht sich hastig und beginnt schliesslich ihren Flug. Mit der durch unkontrollierte Reaktion gewonnenen Split Sekunden aber rettet die Fliege ihr Leben auf Kosten von Kontrolle und Koordination.

 

Ganz richtig, jede Reaktion auch unter Aufgabe jeglicher Kontrolle und Koordination erweist sich als geeignetere Strategie für unsere post-digitale Zeit, als abwarten und Tee trinken.

 

¹Simon Veksner ist ein Kreativer von Bartle Bogle Hegarty in London mit eigenem Blog namens scamp. How to Make It as an Advertising Creative wurde 2010 veröffentlicht von Laurence King Publishing.
²Nico Lumma ist mit Lummaland ein erfolgreicher Marketing Blogger und Stratege bei Scholz & friends in Hamburg.
³Kommune 1 wurde am 1. Januar 1967 gegründet und im November 1969 aufgelöst. Rainer Langhans, Fritz Teufel and Uschi Obermaier waren gefeierte Mitglieder.

 

 

 

Kategorien:Neue Werbung, Sozial

Lernen durch tun

3. Januar 2011 Keine Kommentare

Lernen durch tun Lernen durch tun

Lernen durch tun


 

Sozialmedien wollen einfach getan werden

David Gilmore’s letzten Worte vor seiner Hinrichtung durch Erschiessen im US Staat Utah waren “Let’s do it”. SIe inspirierten Dan Wieden von der US Kreativagentur Wieden & Kennedy zum berühmten Nike Slogan “Just do it”.

nike just do it Lernen durch tun

Tu's einfach.


Unternehmen mit ausgeprägtem Markenbewusstsein und dementsprechend ausgeprägter Kultur mit großem Selbstverständnis im Umgang mit der Unternehmens- und Markenkultur, fällt die Entscheidung leicht die Sozialmedien für ihre Öffentlichkeitsarbeit in Anspruch zu nehmen.

 

Unternehmen ohne gewachsenes, ausgeprägtes Selbstverständnis ihrer Markenkultur können mit dem Sprung ins kalte Wasser der Sozialmedien das notwendige Selbstverständnis erwerben [lernen durch tun].

 

Es gibt im post-digtalen Zeitalter keine Markenpositionierung, die nicht von Sichbarkeit und Zugänglichkeit profitieren würde. Auch Exklusivwaren im oberen Preissegment darben unter Mangel an Sichtbarkeit und Zugänglichkeit. Coco Channel würde heute Daniela Katzenberger um ihre Medienpräsenz beneiden ohne Gefahr zu laufen, dabei als Coco Chanel mit Daniela Katzenberger verwechselt zu werden.

 

Stefanie Wagner-Fuhs, Direktorin brand relations bei Sapient Interactive in München, hält die Zögern und Zaudern Phase für Deutschsprachige Unternehmen mit 2010 für abgeschlossen. Die Entscheidung Social Media zu nutzen war 2010 gefallen. Jetzt ist 2011. Hier erfahren Unternehmen wie wenig Aufwand notwendig ist, die soziale Akzeptanz und das Bekanntheitsgrad der Marke oder das seiner Produkte und Dienste zu erhöhen.



 

  1. Sozialsprecher identifizieren

  2. Jedes Unternehmen hat einen natürlichen Geschichtenerzähler. Jemand der sich in Versammlungen oder beim Mittagstisch Wort verschafft und den Unternehmensclown mimt. Er oder sie mit offensichtlicher Freude an Öffentlichkeit, schamloser Spontanität und angeborenem Selbstverständnis bezüglich gelebter Markenresonanz.

     

    Markenwerte und eine gute Geschichte sollen in den Worten des Sozialsprechers kontinuierlich in vielfältigen Variationen erprobt und überprüft werden. Am besten in Echtzeit und nämlich im sozialen Alltag. Die gemachte Erfahrung soll in Form von Sozialstatus Besprechungen kontinuierlich an Führung und Belegschaft vermittelt und mit allen verhandelt werden. Der kluge Marketingleiter organisiert und automatisiert den internen Wissensaustausch mit Hilfe eines Curriculums. Wird dieses ebenfalls der Öffentlichkeit einsichtig gemacht, ist auch für Transparenz gesorgt.

  3. Anpassen der Markenwebsite

  4. Ohnehin ist der Zeitpunkt gekommen, die Markenwebsite den neuen sozialen Technologien anzupassen, sie dynamisch und sozialisierbar zu machen. Technische Gründe liefert:

    1. der zu erwartende Abschluss der HTML5 Definition seitens World Wide Web Konsortium [W3C],
    2. die zu treffende Vorbereitung für das semantische Web, und
    3. die notwendige Optimierung hinsichtlich mobiler Geräte.

    Eine notwendige Aktualisierung ist mit WordPress, Typepad, movable Type rasch getan. Mit Drupal und Typo3 dagegen, das von Deutschen Entwicklern gerne empfohlen wird, begibt sich das Unternehmen auf den Holzweg.

     

  5. Sozialmedien Konten anlegen

  6. Twitter logo. Lernen durch tunAus Produktvorteilen und Markendramaturgie ergeben sich Kurzmeldungen die als Anreize im Verhältnis zu Ort und Zeit, Relevantes in nur 140 Charakter Einheiten über eine Anmeldung bei Twitter dem Diskurs angeboten werden.
    facebook logo Lernen durch tun
    Facebook bietet Profile als Personen- und Firmenkonten. Um die optimalen Verlinkungsmöglichkeiten eines persönlichen Facebook Profils zu nutzen, empfiehlt es sich ein Personenkonto anzulegen und es dennoch für die Firma zu betreiben.

‚Sozial‛ für Geschäftsgründer und Marketingleiter zusammen gefasst

Um in unserer post-digitalen Zeit soziales Ansehen für unser Unternehmen zu erlangen und erfolgreich zu sein, muss eine Atmosphere geschaffen werden, die jeden Berührungspunkt mit unserem Unternehmen als Reflektion der wahren Werte des Unternehmens (bzw. Marke, Produkt) anzuregen vermag.
Die verschiedenartigsten Naturen (an Unternehmen) stossen dabei auf Akzeptanz, solange sie über Zeit als glaubwürdig gelten. „Global denken, vernetzt handeln‟ – dabei kommen die Eigenschaften [allmähliche, langsame Wirkung, kontinuierliche Bemühung] digitaler Öffentlichkeitsarbeit zu Hilfe. Nicht umsonst heisst es ‚Long Tail Marketing‛. Die Wirkung entfalltet sich über Zeit, muss sich herumsprechen und wir erlernen im Tun mit den Auswirkungen umzugehen.

remember who you are Lernen durch tun

© 2011 Hugh McLeod. All rights reserved.

Aufwand

Die in Spalte 2 beschriebenen Schritte 1-3 sind mit nur wenigen Stunden Arbeitsaufwand getan. Somit ist man mit sozialisierbarer und dynamischer Homepage ausgestattet, um die sozialen Medien in den Medienmix aufzunehmen. Es ist nach meiner Erfahrung effizienter, das Engagement in Sozialmedien anhand einer einfachen Bearbeitungsiste anzugehen. Lernen durch tun entspricht der Arbeitsweise von Erfolgsbloggern und Start-Ups. Sich wie ein Start-Up Unternehmen zu verhalten hat sich als Erfolgsfaktor herausgestellt. Der Umgang mit Google Analytics ist rasch gelernt und innerhalb der ersten Wochen entwickeln sich natürliche Instinkte und Handgriffe, um die Besucherzahlen und Seitenaufrufe zu steuern, zur Erhöhung überregionaler Verbreitung, um ein Beispiel genannt zu haben.

 

Mit der sozialen Kompetenz von Unternehmen verhält es wie mit dem Respekt. Soziale Kompetenz und Respekt werden nicht in Auftrag gegeben, beides muss sich das Unternehmen im Laufe der Zeit verdienen.

 

 

 

„Sozial‟

4. Dezember 2010 Keine Kommentare


 
Bayern Alpha, der lokale Lieblingssender sendet eine 13-teilige Reihe namens Intuition, in der Marktführer zu Wort kommen und das Phänomen Intuition aus verschiedenen Blickwinkeln aufgezeigt wird.

 

Gerade so wie Intuition auf dem Vormarsch ist und Kognition in seiner Vormachtstellung abzulösen droht, ist Social Media in seiner Bedeutung für die Kommunikation auf dem Vormarsch und stellt die Vormachtstellung konventioneller Werbung auf den Prüfstand.

 

Marken Voraussetzung „Sozial‟

8 Prinzipien nach denen ich als Marketing Entscheider mein Tun ausrichten will

  1. Identifiziere die Quellen über die Du ins Geschäft kommen willst
  2. Definiere die Rolle (die Rollen) Deiner Kommunikation
  3. Verstehe Kategorie und deren Konventionen – welche sind Dir nützlich, welche lässt Du ausser acht
  4. Heisse Newton’s Gesetz des Marketings willkommen – Für jeden Trend gibt es einen gleichwertigen Gegentrend
  5. Gebe Dich ein wenig der Marken Archeologie hin
  6. Vergiss nicht die Wahrheit über Dein Produkt zu erzählen
  7. Definiere die Nöte und Wünsche Deiner Kunden die von Dir als Marke erfüllt werden können
  8. Verstehe das Verhalten Deiner Konsumenten. Einblicke in ihr Verhalten sind die Bausteine für Integrierte Kommunikation



Mein Hintergrund ist internationale Werbung. Ich komme aus der Marktführung auf Agenturseite und Markenführung bietet in meinem Verständnis nach wie vor den Schlüssel zu allen Mitteln im Marketingmix.

 

Will ich also die Sozialmedien mit in meinen Marketingmix aufnehmen, dann entdecke ich mittels der Prinzipien 7-8 die Antworten um mit meiner Marke und ihrer Produkte in den Sozialmedien ins Gespräch zu kommen.

 

Sozialmedien Start „Sozial‟

Eine gute Geschichte

Eine gute Geschichte, die sich in wenigen Sätzen über das Telefon erzählen lässt ist eine recht formidabler Test und Prüfstein ob ich für Marke und Produkt die richtige Idee verfolge und ob ich mit meiner Idee verstanden werde und damit beim Gegenüber auf Resonanz stosse.

 

Die Geschichte wird nun im Laufe der Entwicklung, jeweils in einer für das Medium adäquaten Variante für die verschiedenen Medien möglichst unaufdringlich, beiläufig in die Konversation eingebracht, entweder um ein Gespräch zu beginnen oder an angebrachter Stelle.

 

Klar in Deinen Wegen und in Deinem Tun

Es wird nicht viel mehr als gesunder Menschenverstand verlangt, wenn ein Unternehmen, Sozialmedien in ihren Medienmix mit aufnehmen will.

 

 

 

 

 


Die Erstveröffentlichung der 10 Sozialprinzipien [IPA social] auf Deutsch findest Du hier. Die Frankfurter Agentur Namics stellt einen Verhaltenskodex für die Sozialmedien bereit. 5 Elemente einer erfolgreichen Facebook Fan Seite gibt es hier.

 

Helmut Smits art „Sozial‟

Der Ton macht die Musik
Helmut Smits © 2010. Alle Rechte vorbehalten

 

Unternehmen die Sozialmedien nutzen wollen, müssen Kontrolle und exakte Planbarkeit aufgeben, an die sich unser Verstand klammert. Doch halt, kein anderes Medium liefert präzise Zahlen, Statistiken und Analysen zeitnah und nämlich in Echtzeit wie Sozialmedien es tun.

 

Es bedarf keiner Entscheidung zwischen Intuition und Kognition. Es gilt wie sonst auch, immer neue Bedeutung für die Marke zu schaffen und Sozialmedien bieten einfach die weniger ausgetretenen Pfade für Unternehmen eine Bindung zu offerieren zwischen Mensch und Marke.

 

3 Hotshops für Sozialmedien findest Du hier.

 

blink „Sozial‟Die Lektüre von Malcolm Gladwell’s Bestseller Blink ist anempfohlen.

 

Der Nutzen von Sozialmedien für Unternehmen ist ein holistischer. Unter anderem ermöglicht er die Wiederaufnahme der Verbindung zur Quelle unseres Geschäftes. Einblicke in das innerste der Marke werden eventuell freigegeben.
Das adaptive Unbewusste versteht es hervorragend, die Umwelt einzuschätzen, Menschen vor Gefahren zu warnen, Ziele zu setzen und Handlungen in intelligenter und effizienter Weise einzuleiten. Doch unsere Kultur hat uns die Überzeugung in die Köpfe gepresst, nur überlegte, bewusste Urteile, die auf möglichst vielen Informationen basieren, vertrauen zu dürfen: Erst denken, dann handeln. Eile mit Weile. Der Schein trügt. Falsch, sagt Malcolm Gladwell. Derlei Phrasen sind ebenso abgedroschen wie unzutreffend und irreführend. Wir müssen lernen, wieder unserem adaptivem Unbewussten zu vertrauen. Denn es führt uns weitaus zuverlässiger in die richtige Richtung als unser aufklärerisch durchdrungener Rationalismus.—Anja Dilk, Amazon.de Redaktion

 

 

 

Willkommen in der Normalität

25. November 2010 Keine Kommentare
Wildsauenflucht Willkommen in der Normalität

Illustration: Elizabeth Blue

 

„Social Media – das ist für mich eine angenehme, authentische, unverkrampfte, direkte, schnelle, zuvorkommende, dialogische und menschliche Art der Kommunikation. Ob sie auf facebook, bei twitter, in Blogs oder Foren, vielleicht sogar analog im Café stattfindet, ist unerheblich. Wichtig ist, dass man zuhört, Bedürfnisse erkennt, Bedürfnisse befriedigt, das Unternehmen, für das man arbeitet, ordentlich vertritt, einen wesentlichen Beitrag zum Unternehmenserfolg leistet, indem man hilft, fragt, antwortet und überzeugt. Das ist für mich Social Media.‟

—Sachar Kriwoj

 

via

Quelle: