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Artikel Tagged ‘Sozial’

Transparenz

22. August 2010 Keine Kommentare

Vieles steht die Tage gerade hier in Deutschland auf dem Spiel, Google Street View, die Bereitschaft der Deutschen zur Teilnahme an Sozialnetzwerken, das Selbstverständnis der Deutschen Wirtschaft ein globaler Mitspieler zu sein.

Christian Schaad Transparenz

Selbstporträt Christian Schaad, Aschaffenburg


Hörst Du das Rauschen?

Amerikaner befürchten, dass mit der Nichtzulassung von Google Street View mit Deutschland ein zweites China mit seiner Netzpolitik geschieht. Ferner könnte das weitere Europäische Staaten in etwas hineinziehen was dann als Überwachungsstaat traurige Furore machen würde. Es sind die Flügel der Dummheit deren Schlagen das derzeitige Rauschen verursacht. Bürger bekennen freimütig im Deutschen Fernsehen, dass sie keinen Überwachungsstaat wünschen, der aber entsteht auf der Grundlage an Mangel von Transparenz und Durchlässigkeit. Google ist gewiss keine staatliche Institution aber ein privates Kapitalunternehmen, dessen Wirken einen mächtigen Trend zur Demokratisierung unserer Weltgesinnung verursachte.

 

Die neue Sachlichkeit

Das Internet verursacht eine mir angenehm auf Wirklichkeit hinzielende Konzentration auf das (mir) Wesentliche. Es ist ein Grossmeister der Neuen Sachlichkeit. Seine Mitgestalter haben, neben der pragmatischen Nutzenschaffung und Hilfestelllung für andere, die Aufgabe, mit kühler, glatter Malerei den Taten ihrer Auftraggeber, eine gewisse faszinierende Hintergründigkeit zu verleihen. Es bedarf der Teilnahme vieler, weit über den Besuch, das Kommentieren und dem Bewerten hinaus um für jeden Einzelnen gewinnbringende Erfahrung mit dem Internet zu machen.

 

  • Der Deutsche Mittelstand kann sich auf die Hinterbeine stellen und sich gegen den globalen Wettbewerb der Multinationalen erfogreich behaupten.
  • Deutsche Gründern sind alle Mittel der Welt zur Verfügung gestellt um überhaupt mit ihrem Jungunternehmen auf die Beine kommen zu können.

 

Das Selbstverständnis der Deutschen Wirtschaft
ein globaler Mitspieler zu sein

Als Aufgabe gesehen, gibt es gerade hier enormen Nachholbedarf bei Kleinunternehmen und Mittelstand. Eine ganze Anzahl an Deutschen Agenturen halten sich inmitten der Weltwirtschaftskrise profitabel mit der Betreuung der Marktnische. Allerdings handelt es sich um Kleinkriminelle, die davon leben ihrer Kunden Nachholbedürfnis mit veralteten, überteuerten und nämlich sozial-unfähigen Websites zu befriedigen. Erst Freitag entstand ein munteres Debarkel um das Thema, Du findest es hier.

 

  1. Personalpolitik—Berufsbezeichnung, Titel müssen dem internationalen Standard entsprechen. Auch ein Geschäftführer hat die Schlacht ums Etatbüffet verloren noch bevor es ans Essen geht. Dort nämlich warten CEO, CMO, CFO und wollen ihn/sie als einen/eine der ihren aufnehmen.
  2. Digitales Sein—Jedem Angestellten muss ermöglicht werden direkten Kontakt mit seinen Kunden und Zulieferern über Sozialnetzwerke und eigenem Blog zu halten. Haltlose Versprechen wie das so häufig genutze ‚flache Hierarchien‛ sind abgenutzt und erzeugen das Gefühl es hier mit einem ewig gestrigen zu tun zu haben. Flache Hierarchien sind nur dann gewährleistet wenn jeder Mitarbeiter aufgefordert ist Kontakt zu halten auch mit den Obersten der Hierarchie auf Kundenseite.

 

 

Das Sozialnetzwerk

13. August 2010 Keine Kommentare

Wo bleibt der Mehrwert, Mark?
Dachte ich brauche hier mal keinen.

In Wiesbaden findet am 31.08 das 1. Social Media Summit statt. Derweilen geht es längst nicht mehr um Socialmedien aber um Sozial und um sozial relevante Taten die etwas tun, mit denen jeder was anfangen kann. Das auf ein Silo wie Facebook reduzieren zu wollen ist wieder nur der alte Schwachsinn. Egal. Am 1. Oktober kommt Das Sozialnetzwerk ins Kino. Hier schon einmal erste Einblicke.

 

Das Sozialnetzwerk Das Sozialnetzwerk

Du kannst keine 500 Freunde gewinnen ohne Dir auch Feinde zu machen

 

Synopse

Eines Abends in der letzten Oktoberwoche des Jahres 2003, setzt ein Harvard Bachelor-Student und genialer Komputer Programmierer an seinen Rechner und beginnt fieberhaft an einer neuen Idee zu arbeiten. In einem Anfall aus Weblog-Einträgen und kodieren, der seine Anfang nahm in seiner Schlafkammer im Kirkland-Wohheim sollte alsbald ein globales Sozialnetzwerk und der Umsturz in der Kommunikation hervorgehen. Kaum 6 Jahre und 500 Millionen Freunde danach, ist Mar Zuckerberg der jüngste Billionär in der Geschichte… der Erfolg aber bringt für den jungen Gründer persönliche und legale Komplikationen mit sich. Von Regisseur David Fincher und Drehbuchautor Aaron Sarkin kommt the social network, ein Film der zeigt, dass keine 500 Millionen Freunde gewinnen kannst ohne Dir dabei auch Feinde zu machen. Der Film wurde produziert von Scott Rudin, Dana Brunetti, Michael De Luca, and Cean Chaffin und basiert auf dem Buch “Milliardär per Zufall” von Ben Mezrich.

 

Teaser Trailer

 

Teaser Trailer 2

 

Trailer

 

“Was die Anschuldigungen betrifft,
glaube ich zurecht mir Anerkennung von diesem Kermium erwarten zu dürfen.”
“Ich versthe nicht?”
“Welchen Teil?”

 

 

Von hier an ist es persönlich

28. Juli 2010 Keine Kommentare

rechargeable Von hier an ist es persönlich

Apple's aufladbare Batterien


Ein schöner Traum

Wie viele Träume gerade in Erfüllung gehen kann ich Dir nicht sagen. Sei dennoch versichert das alles zu meiner vollsten Zufriedenheit geschieht.

 

Die kleinen Freuden

Ein Jingle will mir nicht aus dem Kopf: “Publix, Publix, Publix. It’s the little things that count”. Im Kopf bleiben auch die Worte einer Opel Kundin: “…Es sind doch immer die kleinen Dinge!”

Meine tapferen Töchter sind mit NeXT Rechnern aufgewachsen, es käme den Beiden nicht in den Sinn, ihr Leben mit etwas weniger elegantem oder weniger erfreulichem als Apple Rechnern zu erschweren.

Es könnte nicht besser gehen, meine Jugendfreundin und spätere Frau, mistress Hammerstien vermeldet aus München, es stünden Miele Waschmaschinen im Waschraum unseres Garten Palastes, den wir nun vor Wintereinbruch gemeinsam mit Riesenvieh Lumpi beziehen werden.

Utopia stamp Von hier an ist es persönlich

Utopia Plattform für strategischen Konsum

 

Die grossen Freuden

  1. Das Leben findet immer einen Weg — Dr. Ian Malcolm in Jurrassic Park 2
  2. Sozial — das Internet anscheinend ja auch! (siehe Punkt Eins)
  3. Desktop Revolution setzt sich durch (auch bei den ewig gestrigen)
  4. digital sein ist keine Vision von Negroponte aber tagtägliche Realität, wenn auch unrealisierte, noch lange nicht verarbeitete Tatsache
  5. Wer zurück bleibt wird zurück gelassen. Rache ist keine üble Motivation aber süß
rechargeable 20100727 Von hier an ist es persönlich

Genau was ich brauche!

 

 

Kategorien:Neue Werbung

Werbung gestern und heute

18. Mai 2010 Keine Kommentare


Werbung gestern

Werbung heute

Kreativbrief Geschäftsanforderung
Ideen für Werbung Werbung für Ideen
kreatives Liebling Geschäftspartner
Monolog Dialog
explizit implizit¹
antizipieren partizipieren²
Präsentation Teilnahme³
Fehlen von Erfindungsreichtum Ideen die tun⁴
fehlende Solidarität mit Konsumenten sozial
Idiotensicher reifere Öffentlichkeit
Wissbegierde als treibende Kraft & Motivation
Eine Website ist ein Image
statisch, momentär, temporär
Um erfolgreich zu sein, muss ein Blog eine Reflektion sein⁵
dynamisch, kontinuierlich, partizipierend
getrennt verbunden
¹Jessica Schmidt, mediaman. ²Alastair Duncan, participation marketing. ³Jenny Williams, Ideagarden, ⁴Gareth Kay, Goodby, Silverstein and Partners. ⁵Tom Mahon, English Cut

 

Kontrast schärft die Wahrnehmung

 

 

Kategorien:Neue Werbung

Leute nicht Konsumenten – IPA Sozialprinzip von Mark Earls

2. Mai 2010 Keine Kommentare

IPA Sozialprinzip 1 Mark Earls Leute nicht Konsumenten   IPA Sozialprinzip von Mark Earls

 

“Marketing führte dazu, Leute als Konsumenten zu sehen, jetzt müssen wir wieder lernen sie als Menschen zu sehen. #IPASocial”

Für ein halbes Jahrhundert, hatten wir Marketing als treibende und bleibende Kraft der Wirtschaft. Von all den Geschäftsdisziplinen, machte Marketing die Käufer zum Mittelpunkt der Unternehmen, die diese Güter anfertigten – “Alle Aktivitäten der Unternehmen orientierten sich an der Befriedigung der Bedürfnisse, Wünsche und Sehnsüchte der Konsumenten (wie ein Pionier sich ausdrückte).

Die Realität zeigte jedoch, dass dies weniger Leute- freundlich war: Marketing Verantwortliche und ihre Agenturen haben die wirtschaftlichen Aspekte der Leute-die-Deine-Güter-kaufen als interessanter und wichtiger erachtet als andere (interessantere) Aspekte ihrerseits. Kosumenten oder Kundenorientierung verkamen als Entschuldigung um die Agenda des Unternehmens voranzutreiben auf Kosten der Leute-die-kaufen (denke nur einmal welch auf den Kopf gestelltes Konzept aus ‘Kundentreue” wurde – die Treue der Kunden zur Marke ist hier geeint und nicht die Treue des Unternehmens zu ihren Kunden).

So kam es , dass wir die Leute-die-Deine-Güter-kaufen, betrachteten als Leute-deren-einziges-Interesse-es-ist-Deine-Güter-zu-kaufen.

Die Soziale Revolution lässt uns dumm aussehen und peinlich wirken um nicht zu sagen, wenig hilfreich: es stellt sich heraus, dass die Leute die neuen Technologien bereitwillig annehmen und nutzen und das die Leute-die-Deine-Güter-kaufen sch ausgesprochen für andere Leute interessieren, mit ihnen Konversation betreiben, ihre Vorleben untereinander austauschen als auch ihre Entdeckungen; sie helfen einander und sie tun die Dinge, die Menschen miteinander unternehmen und das hat offensichtlich nicht mit Marken und dem Marketing zu tun, von dem wir der Annahme waren es wäre wichtig für sie zu wissen (weil es da für uns ist). Und sie trauen einander viel mehr über den Weg als das sie uns trauen – selbst Leute die sich nie getroffen haben und die sich auch nie treffen werden – trauen einander mehr als uns.

Wir müssen also rasch menschlich werden. Mensch-Ebene. Mensch-fühlend, Mensch-interessiert, Meschlichkeit.
Den Leuten-die-Deine-Güter-kaufen helfen in dem das sie am besten tun – mit anderen interagieren beispielsweise.

Beteilige Dich an der Konversation, die von Mark Earls ermöglicht wird: http://herd.typepad.com/herd_the_hidden_truth_abo/2009/09/ipa-social-principles-01.html

 

 

Soziale Tagesordnung nicht geschäftliche Tagesordnung – IPA Sozialprinzip 2 von Le’Nise Brothers

12. April 2010 Keine Kommentare

Sozialmedien sind eine Konversation. Darüber sind wir uns jedenfalls schon einmal einig.

Nun da Sozialmedien zu einem lauten und rechthaberisches Gesprächsthema wurden, welchen Wert hat es das wir dem unsere Meinungen hinzugeben?
Wir sind keine Sozialmedien Gurus. Wir bleiben skeptisch vor Leuten die das für sich beanspruchen. Wir sind ganz einfach 10 Leute aus dem breiten Umfeld der Kommunikationswirtschaft der Vereinigten Staaten und dem Vereinigten Königreich, die ihre Gedanken mit Euch teilen wollen. Gedanken, die uns entweder nerven oder aber inspirieren. Gedanken von denen wir überzeugt sind, dass sie einen Beitrag zu den Bausteinen für erfolgreiche Sozialkampagnen und gegenwärtigen Aktivitäten in dieser Richtung. Wir haben uns zusammengefunden um mit unseren Stimmen die Arbeit der Londoner IPA zu Anfang des Jahres zu unterstützen.

Jeder von uns hat ein Sozialprinzip definiert von dem wir annehmen dass es wichtig ist für unsere soziale Welt. Hier nun das zweite Prinzip, alle zehn findet ihr in Deutscher Sprache erstmals hier. Im Original findet ihr alle zehn hier, aber auch auf den persönlichen Blogs eines jeden Beitragenden. Der Einfachheit halber, bitte Kommentare gleich hier eintragen. Englisch-sprachige Kommentare könnt ihr nach wie vor auf den einzelnen Blogs leisten.

Wir bitten Dich als Teilhaber der Werbe- und Kommunikation Gemeinschaft nur um eines, nämlich um Deine Teilnahme. Je mehr Meinungen wir hier untereinander austauschen auf denen wir aufbauen können, umso interessanter und stärker wird das was dabei herauskommt.

Um das ins Laufen zu bringen, nimm Dir die wunderbare Zusammenfassung von Mark Earls’ ‘Das grosse Bild‘ zu Herzen, dann alle zehn Startprinzipien, die findest Du hier.

Wie aus dem Titel dieses Eintrags ersichtlich, jetzt das Prinzip, das ich mich freiwillig erboten habe zu artikulieren:

 

IPA Sozialprinzip 2 Soziale Tagesordnung nicht geschäftliche Tagesordnung – IPA Sozialprinzip 2 von Le’Nise Brothers

 

NY stock exchange traders floor LC U9 10548 6 300x199 Soziale Tagesordnung nicht geschäftliche Tagesordnung – IPA Sozialprinzip 2 von Le’Nise Brothers

Im Zeitalter der Aktionäre bestimmen Geschäfte die Tagesordnung, eine Orientierung auf maximalen Profit mit Fokus auf die Erzeugung einer Verhaltensweise bei der sich alles um den Verbrauch der Produkte und Dienstleistungen dreht. Das Einkommen das mit diesen Aktionen generiert wird kommt dem Geschäft zugute, dem Aktienpreis und den Aktionären.

 Soziale Tagesordnung nicht geschäftliche Tagesordnung – IPA Sozialprinzip 2 von Le’Nise Brothers

Allerdings prallt diese geschäftliche Tagesordnung auf gewöhnliche Menschen und deren soziale Tagesordnung bei der es um Aktionen, Verhaltensweisen, neuer und alter Technologien geht, die es ihnen ermöglicht sich mitzuteilen, Verbindungen einzugehen, sich auszutauschen, zu lernen, zu lieben und an neuen Erlebnissen Freude zu haben und zu geniessen.

Für Unternehmen die im neuen Zeitalter der Kommunikation effektiv funktionieren wollen, ist es erforderlich sich einer Herangehensweise anzupassen, die vom Ausmass ihres Verständnisses der sozialen Tagesordnung der wirklichen Leute abhängig ist. Sie müssen sich unter die Menge mischen, die ihre Produkte und Dienstleistungen benützen und sich nicht ausschließlich am Verkaufsverhalten ausrichten und den sozialen Aktionen und Verhaltensweisen mit einbeziehen. Inhärent ist die Erforschung wie sich Leute heute miteinander in Verbindung treten, ihr gesellschaftliches Engagement, Austausch und Kommunikation untereinander.

Auch wenn nicht erwartet werden kann, dass Unternehmen echtes Verständnis aufbringen werden, diejenigen die mit diesem Herangehen erfolgreich sein werden, bringen sich in die Lage, ihre Produkte und Dienste mit den Leuten zu vermarkten und nicht gegen sie. Schließlich versetzen sich diese Unternehmen in die Lage, bedeutsamer zu kommunizieren und evokative Erlebnisse zu schaffen, die eine Verbindung schaffen mit der Menschen Leben indem sie sich für deren Leben zuträglich und förderlich erweisen.

Nike veranschaulicht dieses Erfolgsmodel und hat sich als Unternehmen dieser Gesinnung voll und ganz angenommen. Von Simon Pestridge, Nike Marketing Direktor für Grossbritannien, kommen die Worte: “Werbung schafft Bewusstsein, und [sie] brauchen Bewusstsein nicht länger.” Simon glaubt dass sie ” eine Rolle im Menschenleben spielen,” und dass “sie ihre Käufer für die Inhalte zu inspirieren suchen” und dass dies das Modell sei dass sie zukünftig befolgen wollen”. Sie gehen davon aus, dass ihr Konsumerverständnis besser ist als das ihres Wettbewerbs und sie lernen immerfort dazu indem sie Sachen unternehmen wie “Ideen an einem Jungen vorbeilassen während dem Fussballspiel. Solange wir nicht ausgelacht werden… solange sind wir auf dem richtigen Weg.”—Quelltext

 

Kontinuierliche Konversation, nicht Kampagnen – IPA Sozialprinzip 3 von John V Willshire

11. April 2010 Keine Kommentare

Sicherlich erinnert Ihr Euch an die vorangegangenen Lagerfeuer- und Feuerwerksmeldungen… hier nun das Projekt dem diese Beiträge zugehören (ich bin begeiestert daran teilzuhaben)…

Vorab lohnt auch die Lektüre von Das vollständige Bild. Eine brilliante Zusammenfassung von Mark Earls und eine Auflistung aller 10 Sozialprinzipien in Deutsch findest Du hier auf einen Blick.

Hier auch das Prinzip dem ich mich angenommen habe:
IPA Sozialprinzip 3 Kontinuierliche Konversation, nicht Kampagnen   IPA Sozialprinzip 3 von John V Willshire

 

Wenn Werbung ein Feuerwerk ist dann sind Sozialmedien die Lagerfeuer; schwer zu entzünden, gemeinsam zusammengetragen, brennen sie höher und heller…
Traditionelle Werbung würde hier ein Feuerwerk entfesseln, dessen Wirkung mit dem Erlöschen des letzten Funken auslässt.

Gelungene Feuerwerke nehmen all Deine Aufmerksamkeit für sich ein, die im Kilometerkreis angezogenen Zuschauermenge kann nurmehr verzückt stöhnen.

 

Bonfire Kontinuierliche Konversation, nicht Kampagnen   IPA Sozialprinzip 3 von John V Willshire

 

Dennoch, während Werbung im Nachthimmel leuchtet und funkelt, verglüht sie ebenso rasch und Feuerwerke sind eine teure Angelegenheit um die Menge für eine Nacht glücklich zu stimmen.

Soziale Medien veranstalten kein Feuerwerk, sie sind die Lagerfeuer.

Es erfordert Zeit um das Feuer zu entfachen. Reisigbündel und Holzscheite müssen aufgeschichtet werden, hier und gilt es die Glut anzufächern und neues Holz muss zugelegt werden um es am brennen zu halten.

Andere werden sich um das Feuer scharen. Manche helfen dabei das Feuer am Brennen zu halten, die Aktivität zieht immer mehr Leute an… Aufmerksamkeit und Zuwendung die so ein Lagerfeuer mit sich bringt lässt es leuchtender und brennen und versorgt die eingeschworene Gemeinschaft mit Wärme.

Ein soziales Lagerfeuer ist nichts für eine Kampagne. Es lässt sich nicht bequem in vier-wöchigen Impulse planen, es kommt nicht mit garantiert festgelegter Verbreitung und Frequenz, und es lässt sich schwer vorausbestimmen welche Kosten hier auf die Veranstalter zukommen.

Wenn Du ein soziales Lagerfeuer planst, oder anderen dabei helfen willst ihr Lagerfeuer zu vergrößern, wirst Du ausreichend Zeit einplanen müssen, Mühe, Scharfsinn und Ressource.

Es geht nicht alleine darum ein Lagerfeuer zum brennen zu bringen aber es gemeinsam am brennen zu halten .

Wenn Du erst einmal damit anfängst brauchst Du einen Plan und musst überprüfen, ob ausreichend Betriebsmittel verfügbar sind. Weil Du es nicht würdevoll beenden kannst – hast Du Dich erst einmal darauf eingelassen bleibt es dabei. Die Tage in denen Du Dich von eine Kampagne verabschieden konntest sind vorbei – sobald wir uns engagieren, müssen wir daran festhalten.

-Denise Morrissey, Online Comunity Manager, Toyota

Langfristige Auswirkung nicht schnelle Reperatur – IPA Sozialprinzip 4 von Faris Yacob

5. April 2010 Keine Kommentare

Sozialprinzip 4 Faris Yacob Langfristige Auswirkung nicht schnelle Reperatur   IPA Sozialprinzip 4 von Faris Yacob

 

Du kannst niemanden zum Freund machen und Dir in selbem Atemzug Geld borgen—mit beidem wirst Du scheitern. Eine gute Beziehung geht dem Verkaufserfolg voraus. #IPASocial

Das Kunststück mit sozialen Medien offenbart sich im Namen—sie sind inhärent SOZIAL. Wenn Du also in sozialen Medien tätig werden willst, musst Du Dich sozial verhalten.

Darin liegt das Problem.

Firmen sind nicht sozial. Firmen sind kommerziell. Sie verfolgen ausdrücklich- und manch einer würde argumentieren wollen, sie verfolgen ausschliesslich Handelsinteressen.

Die soziale Verantwortung eines Unternehmens ist es den Profit zu steigern [Milton Friedman].

Jedoch bei jeder Einführung von kommerzieller Grammatik in eine von sozialer Grammatik geprägten Situation, wird die soziale Grammatik überschrieben. Die bloße Erwägung von Geld verändert den Rahmen in dem das Gespräch stattfindet.

[Versuch jemandem der Dir gerade ein liebliches Mahl zubereitet hat 10 Euro als Dank anzubieten und Du wirst schnelle sehen wie rasch Marktnormen die sozialen Normen ersetzen unter denen Du bislang zugange warst.]

Es gibt hier deshalb einen inhärenten Widerspruch: Handelsinstanzen möchten sozial funktionieren, um ihre Handelsziele zu fördern.

Der Grund auch warum es Firmen schwer fällt sozial zu handeln und sich in der Weiterführung in sozialen Medien zu bewähren. Du musst es tun ohne dabei immerfort an Profit und Rendite zu denken und so denken Firmen ganz einfach nicht.

Beziehungen müssen erst einmal aufgebaut werden bevor ein Nutzen daraus gezogen werden kann. Du kannst von niemanden den Du gerade erst kennengelernt hast erwarten, dass er Dir beim Umzug hilft oder Dir Geld borgt. Erst musst Du eine Beziehung aufbauen. Der Grund auch warum das Möbelhaus Habitat in Großbritannien auf so grossen Widerstand stiess als sie massiv über Schlagwort [hashtag] in die Trend Themen von Twitter (GB) eindringen wollten.

Also entspricht die Erwartung von kurzfristigen ROI bei der Evaluierung sozialer Medien der Antithese gegenüber der hier entstehenden Reputation Wirtschaftszweigs. Wir müssen die langfristigen Auswirkungen in unsere Abwägung mit aufnehmen.

Marken müssen für soziale Plätze vorausbezahlen.

Ein schwieriges Unterfangen wenn Märkte vierteljährliche Resultate benötigen und Finanzdirektoren jeden Pfennig zurückerwarten, den sie für soziale Medien freigeben sollen.

Anstelle der flachen kurzfristigen Aktions-Erfolgsmessung wie der einer Umsatzrendite, wird hierzu eine robustere Auffassung der Werte benötigt. Die Minderung der Kosten des Kundendienstvolumen durch das soziale Engagement soll mit in eine solche Kalkulation einbezogen werden ebenso wie die geschaffene Aufwertung der Kundenzufriedenheit und der Wertsteigerung durch Loyalsten auf Lebenszeit. Von einer umfassenden CRM Wertkette ist hier die Rede. Carphone Warehouse nutzt Twitter als Kundendienstkanal, P&G BeingGirl.com hilft jungen Mädchen sich gegenseitig mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, gesammelte Ideen von Mystarbucksidea.com—alles Initiativen die zu langfristiger Kundenzufriedenheit beitragen, Befürwortung und Wertsteigerung—sich aber in kurzfristigem ROI nicht aufweisen lassen.

Auch um dem Titel dieses Abschnittes zu widersprechen, Sozialmedia-Aktivität ist auch viel schneller und entgegenkommender als der Einsatz traditioneller Kommunikation—wenn also ein plötzliches Problem auftritt dem entgegenzuwirken es gilt, bieten soziale Plätze den nötigen Spielraum auch für flinke Reparaturen. Frag Motrin, er hatte die rechte Antwort zur rechten Zeit parat für eine Mutter, die einer Löwin gleich kämpfte wegen einer Anzeige, die eine Herausforderung war für Eltern, die Baby’s in Leinen legen.

 

 

Beteilige Dich an der Konversation die von Faris Yacob moderiert wird: http://farisyakob.typepad.com
oder hinterlasse Deinen Kommentar gleich hier im Anschluss:

 

Marketing mit Leuten, nicht zu den Leuten – IPA Sozialprinzip 5 von Katy Lindemann

31. März 2010 Keine Kommentare

Zweifelsohne hast Du einige Beiträge in Referenz zu der IPA Sozial Initiative bereits zu Gesicht bekommen… Längst auch ein Sprungbrett für frischer Gedanken, gewinnt Sozial an Bedeutung um Kommunikation der Gegenwart zu verstehen und in den Griff zu bekommen. Ich bin begeistert an diesem Projekt teilzunehmen und hoffe Dir Ansporn zu sein ebenfalls daran teilzunehmen.

Am 6. Oktober vergangenen Jahres lud das in London ansässige IPA (Institut der Praktiker der Werbung) zu einem Ereignis ein (zu dem ich einen Vortrag hielt) um eine Konversation in Gang zu bringen zum Thema Sozial und was sozial für unsere Industrie bedeutet. In Vorbereitung zu diesem Ereignis, arbeitete ich mit einer fantastischen Gruppe an Gleichgesinnten, aus allen erdenklichen Fachbereichen der Werbung, jeder gesegnet mit einer eigenen Ansicht jeder nebulösen Sache die wir Sozial nennen. 10 Prinzipien wurden erarbeitet um die Unterhaltung in Gang zu bringen. Folgende Einführung von Amelia versetzt uns in den richtigen Zusammenhang:

Soziale Medien sind eine Konversation. Das ist es worauf wir uns schon einmal haben einigen können.

Nachdem es sich aber bei Sozialen Medien um eine laute und rechthaberische Konversation handelt, welchen Wert glauben wir hier einzubringen indem wir unsere Stimmen mit einbringen?

Wir sind keine Soziale Medien Gurus. Wir sind eher skeptisch wenn Leute sich als solche ausgeben. Wir sind 10 Leute aus einem breiten Spektrum an Kommunikationsdisziplinen im Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten, denen es gefällt ihre Gedanken mit anderen auszutauschen. Gedanken, die uns entweder inspiriert oder verärgert haben, Gedanken von denen wir annehmen wollen, dass sie einige der Grundpfeiler abgeben um darauf erfolgreiche Soziale (Medien) Kampagnen zu erstellen. Wir haben uns zusammengefunden um auf Vorleistungen der IPA zu Anfang des Jahres zu reagieren und unser Wissen einzubringen.

Jeder hier hat ein Prinzip definiert von dem wir annehmen dass es wichtig sei für diese Soziale Welt. Du wirst unsere Prinzipien hier finden aber als auch als individuelle Einträge auf unseren Weblogs, von dort wollen wir jeweils die Konversation betreuen und Rede und Antwort stehen zu Euren Meinungen und Beiträgen. Bringt Euch bitte ein, womöglich seid Ihr der Meinung dass die Prinzipien nicht zutreffend sind, oder es fallen Euch bessere ein? Gbit es etwas dass Du anders dargestellt haben willst? Hast Du Beispiele, die Du eintragen kannst um das besser darzustellen? Das einzige worum wir Dich als Teil der der Werbe- und Kommunikationsgemeinschaft bitten, ist das Du teilnimmst an der Konversation. Um so mehr Meinungen hier vertreten sind umso interessanter und bedeutender wird das was dabei heraus kommt. Zumal ist es das was wir uns erhoffen.

Vielen Dank im Voraus.

Die IPA hat eine Anlaufstelle für alle 10 Prinzipien zur Verfügung gestellt, gemeinsam mit einer von Mark Earl verfassten Zusammenfassung der Gründe warum dies wichtig ist. Den Beitrag findest Du hier. Jeder der hierzu beigetragen hat, bietet seinen Blog-Eintrag zur weiteren Konversation an. Bitte auch dort teilnehmen.

Die 10 Prinzipien sind als erste Anhaltspunkte gedacht, um die Konversation in Gang zu bringen, Gedanken, Ideen… eine Einladung an Dich mitzumachen. Warum? Es ist beabsichtigt die Debate aus der grauen Theorie in die Praxis zu überführen; Praxisbeispiele aus unserem Alltag, lokale Erfolge, was funktioniert hat und was nicht. Wie zeigt sich Erfolg? Wie sieht ein erster Schritt aus?

Wir sind überzeugt, dass wenn wir unsere Erfahrungen im weiten Feld von Sozialer Kommunikation miteinander austauschen und die Debate offen austragen, wir alle profitieren werden von gemachten Erfahrungen und der Intelligenz und dem Erfindungsgeist vieler. Egal auch ob diese Erfahrung von einer renommierten Netzwerkagentur oder von einem einfachen Freiberufler kommt, egal auch ob von einem als traditionell angesehenen Kunden oder dem jüngsten Gründer… wir alle profitieren von gemachten Erfahrungen und anschaulichen Praxisbeispielen.

Bitte teile Deinen Standpunkt mit indem Du einem Kommentar hinterlässt. Für unser Deutschsprachiges Umfeld am besten gleich hier. Die Verfasser freuen sich über jeden Englischsprachigen Kommentar auf ihren Blogs. Das Thema ist allemal aktuell und Du darfst Dir auf die Schulter klopfen einen Beitrag zu neuer Werbung geleistet zu haben.

IPA Social – 10 Prinzipien

  1. Leute nicht Konsumenten – Mark Earls, -Quelltext
  2. Soziale Tagesordnung nicht geschäftliche Tagesordnung – Le’Nise Brothers, Quelltext
  3. Kontinuierliche Konversation nicht Kampagnen – John V Willshire, Quelltext
  4. Langfristige Auswirkung nicht schnelle Reperatur – Faris Yakob, Quelltext
  5. Marketing mit den Leuten nicht an die Leute – Katy Lindemann, Quelltext
  6. Authentisch sein nicht überzeugen wollen – Neil Perkin, Quelltext
  7. Unaufhörlich vorläufig – Jamie Coomber, Quelltext
  8. Technologien ändern sich Leute nicht Amelia Torode, Quelltext
  9. Wandel wird nie wieder so langsam vonstatten gehen – Graeme Wood, Quelltext
  10. Messbarkeit Asi Sharabi, Quelltext

 

Die 10 Prinzipien sind als erste Anhaltspunkte gedacht, um die Konversation in Gang zu bringen, Gedanken, Ideen… eine Einladung an Dich mitzumachen. Warum? Es ist beabsichtigt die Debate aus der grauen Theorie in die Praxis zu überführen; Praxisbeispiele aus unserem Alltag, lokale Erfolge, was funktioniert hat und was nicht. Wie zeigt sich Erfolg? Wie sieht ein erster Schritt aus?

Wir sind überzeugt, dass wenn wir unsere Erfahrungen im weiten Feld von Sozialer Kommunikation miteinander austauschen und die Debate offen austragen, wir alle profitieren werden von gemachten Erfahrungen und der Intelligenz und dem Erfindungsgeist vieler. Egal auch ob diese Erfahrung von einer renommierten Netzwerkagentur oder von einem einfachen Freiberufler kommt, egal auch ob von einem als traditionell angesehenen Kunden oder dem jüngsten Gründer… wir alle profitieren von gemachten Erfahrungen und anschaulichen Praxisbeispielen.

Bitte teile Deinen Standpunkt mit indem Du einem Kommentar hinterlässt. Für unser Deutschsprachiges Umfeld am besten gleich hier. Die Verfasser freuen sich über jeden Englischsprachigen Kommentar auf ihren Blogs. Das Thema ist allemal aktuell und Du darfst Dir auf die Schulter klopfen einen Beitrag zu neuer Werbung geleistet zu haben.

 

Sozialprinzip 5 Katy Lindemann Marketing mit Leuten, nicht zu den Leuten – IPA Sozialprinzip 5 von Katy Lindemann

 

Marketing wird mit den Betroffenen gemacht und nicht gegen sie. Erfolgreiche Marken verstehen den sozialen Geist nicht als wo er zum Ausdruck gebracht, aber wie er zum Ausdruck gebracht wird.

Für etwa 30 Jahre, war brillant kontrolliertes Markenmanagement die perfekte Vorgehensweise um den Massenmarkt leichtgläubiger Verbraucher, deren Glauben und Begeisterung für die Marke einzusetzen.

 

0712ifyoutalkedtopeople Marketing mit Leuten, nicht zu den Leuten – IPA Sozialprinzip 5 von Katy Lindemann

Würdest Du so zu den Leuten reden wie die Werbung es tut, dann würden sie Dir ins Gesicht schlagen

 

Die Zeiten haben sich geändert. Marken die erfolgreich m neuen Zeitalter der Kommunikation weiterkommen, haben begriffen, dass Marketing nicht länger etwas ist, das man den Leuten antut, aber etwas ist, das mit den Leuten gemeinsam erwirkt wird.

Leute sind keine Rezeptoren, die der Werbebotschaft harren. Sie sind ausgebufft und wissen ihre Zeit zu schätzen. Warum sollten sie einer Marke Zugang zu ihrem Leben gewähren, solange die Marke ihre Zeit und sie nicht zu schätzen weiss? Vom Miteinbeziehen der Leute in ein unterhaltsame Markenerlebnis, über Anregungen daran teilzunehmen was die Marke tut & den Produkten und Diensten die diese offeriert, bis hin zu der Gabe einfach mal zuzuhören was Leute so zu sagen haben – sich interessiert zeigen ist gleichbedeutend mit dem für die Leute interessant zu sein.

Und dies kann zahlreiche Formen annehmen – hier gibt keine Größe die allen passt. Orange’s Playballoonacy belohnte die Teilnehmer auf verschiedenen Ebenen – für die Einen die Chance den grossen Preis zu gewinnen, für die Anderen was es einfach nur gewinnbringend an einem unterhaltsamen Spiel teilzunehmen, für wiederum Andere war es der Triumph genügend Punkte zu sammeln um ihren Wettbewerb zu schlagen, oder aber eine Gelegenheit mehr Publikum für den eignen Weblog zu gewinnen. Walkers ‘Do Us A Flavour’ Kampagne zeigte uns wie interaktiv und mit einbeziehend Kommunikation heute zu leben erwacht und auch als Bestandteil einer allem Anschein nach traditionellen Kampage Atem schöpft. Während beide, Dell Ideastorm und MyStarbucksidea Zuhören zum Ausgangspunkt ihrer Kommunikation machten – hier wurde der altvertraute Trichter umgekehrt und der Teilnehmer ins Zentrum gerückt und nicht die Marke.

Schliesslich erstreckt sch Soziales Marketing weit über bisherige Kampagnen hinaus. Es kann und muss in den Mittelpunkt der Markenaufführung gestellt werden. Es geht um jeden noch so unscheinbaren Berührungspunkt mit der Marke – das mit Einbeziehen der Leute ist etwas das wir das ganze Jahr über tun.

Heute müssen wir uns kontinuierlich vergegenwärtigen, dass allem voran Mundpropaganda das mächtigste Marketingmittel ist, nämlich das was Leute sich über die Marke zu erzählen haben. Wenn Du also Gelegenheiten schaffen kannst, zu denen Leute sich in die Markenkommunikation einbringen können, und Dir gelingt ein reiches, lohnendes Erlebnis für die Leute zu schaffen, dann werden die Leute Dir das danken indem sie mit ihren Freunden über die Marke im Guten reden. “Tue gutes und sprich darüber” war gestern, heute heisst es Gutes tun und die Leute darüber reden lassen. Marketing ist also auch nicht länger etwas das Du mit den Leuten tust – gut gemacht werden die Leute zu Deinem Marketing.

 

 

Authentisch sein, nicht überzeugen wollen – IPA Sozialprinzip 6 von Neil Perkin

18. März 2010 Keine Kommentare

IPA Sozialprinzip 6 Neil Perkin Authentisch sein, nicht überzeugen wollen – IPA Sozialprinzip 6 von  Neil Perkin

 

Es ist also besser eine Meinung zu vertreten, aufrichtig zu sein mit dem was wir sagen, nicht an Wert zu verlieren, offen zu sein und allem voran menschlich #IPASocial

Während Märkte zu Konversationen werden, verändern sich Kundenbeziehungen und Werbemodelle ein für alle mal. Passives Konsumieren wird zu Interaktion, einem aktiven Austausch. Aus Monologen werden Dialoge. Aus Kontrolle wird Kollaboration.

Kunden sind bevollmächtigt, bestens informiert und verdrahtet.
Firmen werden immer transparenter ob sie es wollen oder nicht.

Es ist eine Umgebung in der Ausgewogenheit Unterbrechungen zu Gunsten einer Teilnahme verschiebt, dabei geht es weniger darum eine Botschaft auszuliefern als darum am Gespräch teilzunehmen, es geht wengier darum was wir da draussen sagen als was uns da draussen gesagt wird.

Es ist eine Umgebung, die unter sozialen Grundsätzen funktioniert – Mehrwert schafft, nicht mindert, einem höheren Zweck als nur dem eigenen Nutzen dient, die nützlich ist und die für Erleichterung sorgt.

Es ist eine Umgebung, in der die menschliche Natur an Bedeutung gewinnt – eine Meinung vertreten, aufrichtig sein in allem was Du sagst, offen sein, ehrlich, transparent. Ford nutzt soziale Medien um (in den Worten von Scott Monty) “die Ford Marke menschlicher zu machen und um Käufer und Ford Angestellte miteinander in Berührung zu bringen” regelmässig wird aus sich herausgegangen um mit Bloggern in Berührung zu kommen und um die Verbreiten von positiver Mundpropaganda anzutreiben. Zappo glaubt, das “ihre Kultur die Marke ist“, sie nutzen Soziale Medien um Berührungspunkte für alle Geschäftgebiete zu schaffen und um sicherzustellen, dass Kundendienst nicht nur eine Abteilung ist, aber die Beteiligung der gesamten Firma erfordert.