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Artikel Tagged ‘Sozial’

Babyloid

10. Januar 2012 Keine Kommentare

Babyloid Babyloid

Babyloid ©2012 New Scientist. Alle Rechte vorbehalten.


 

Babyloid japanese Babyloid

Ein A.I. Baby-Bot soll Depressionen bei einsamen, alten Menschen mindern helfen

Babyloid ist ein Therapie Tamagotchi und wurde von Masayoshi Kanon, einem Professor der Chukyo Universität in Japan entwickelt.

Japan setzt auf Roboter Entwicklung und nicht wie die USA auf Interface Design.

Babyloid soll für ca. €1000 auf den Markt kommen.

Das drollige Babyloid wird wohl erst wieder belächelt werden, bevor hierzulande der Nutzen erkannt wird, mit seiner prognostizierten, ältesten Bevölkerung der Welt.


 

Babyloid facial expression Babyloid

Gefühlsregungen versteht das Babyloid durch minimaistische Gesichtszüge auszudrücken.


 

Babypuppengesichter haben etwas unheimliches

Ein minimalisierter Ikonenkopf und eine Reihe an Lauten sollen den Beschützerinstinkt auslösen und diverse Sensoren sorgen dafür, unerwartete, nicht vorhersehbare Reaktion beim Babyloid zu initiieren.

Tests in Altersheimen haben gezeigt, dass den Probanten geholfen ist, durch aufkommendes Verantwortungsgefühl, der Beschäftigung mit Babyloid und der Illusion für etwas gebraucht zu werden.


 

 

 

American Apparel

12. Mai 2011 Keine Kommentare
sasha%20grey%20american%20apparel American Apparel

Sasha Grey für American Apparel

 

American Apparel ohne Parallele

Die Werbebranche versteht unter integriertem Marketing den Einsatz vielerlei Werbemassnahmen, die nahtlos ineinander übergehen und sich über mehrere Kanäle hinweg ausdehnen. Sagen wir TV, Druckanzeigen, Plakate, begleitet von einem Facebook Profil und flankiert von Online Bannern. American Apparel nutzt die aufgeführten Kanäle, jedoch mit einem Unterschied:

 

American Apparel ist sozial

American Apparel lebt seinen Anspruch, ein ökonomischer, ökologischer und sozialer Erfolg zu sein so pragmatisch wie praktisch aus. Mit ausdauernder Energie wird Mitarbeitern und Verbrauchern ermöglicht an der Entwicklung der Marke beteiligt zu sein. Verkäuferinnen sind auch in den Druckanzeigen zu sehen. Eine gute Anzahl an Mode Bloggerinnen demonstrieren ihre Auffassung von American Apparel Basics auf ihren Blogs. Die Beiträge werden aggregiert auf American Apparel’s website wiedergegeben. Lassen wir uns begeistern von einfachen Ideen die tun¹. Was Käufer und Angestellte anstellen mit den grundlegenden Textilien von American Apparel.

¹ Gareth Kay

aa brandsites American Apparel

Berührungspunkte die dem Unternehmen gehören

American Apparel sociable American Apparel

Berührungspunkte die dem Unternehmen nicht gehören

 

Gründer Dov Charney

Dov Charney hat American Apparel mit dem Verkauf von T-Shirts, Badeanzügen und Unterwäsche zu einem Jahresumsatz von $250 Millionen aufgebaut. Seit November 2003, als American Apparel sein erstes Geschäft eröffnete, expandierte das amerikanische Textileinzelhandelsunternehmen mit 260 Läden in insgesamt 19 Ländern (Stand Ende 2008 Quelle Wikipeida). Gegenwärtig kämpft das Unternehmen um seinen Fortbestand. Einen Überblick über die sozialen Aktivitäten geben die Bildbeispiele.

 

American Apparel’s Digitale Fußspuren

 

 

Wach sein ist der neue Schlaf

21. April 2011 Keine Kommentare

 

 

 

 

Wach sein ist der neue Schlaf Wach sein ist der neue Schlaf

Mark Sargent
Foto: Harald Hufgard


 

 

 

 

 

Ich bin ein klassischer Kreativer und Marketing Mann. Mit einem Unterschied, ich habe in New York, Digitales Marketing von Anfang an mitgestaltet.

 

Wach sein
ist der neue Schlaf

 

Heute habe ich eine gute Vorstellung wie Mensch und Marke mit Sein und Schein umgehen und sich in der neuen Welt als nützlich erweisen. Ich bin geübt darin, dort Zusammenhänge zu finden wo andere erst gar nicht suchen und über Marketing in weit größeren Zusammenhängen nachzudenken.

Wie Unternehmen aus dem permanenten Versprechen der Netze von Nähe, ihren größten Vorteil ziehen und wie Werbung von der Natur lernt, so dass wir einmal von bionischer Werbung sprechen werden.

Wie, wo und wann soziale Medien in den Medienmix mit aufnehmen? Na das wurde zur Genüge breit getreten und es steht zu berfürchten, dass mit Barack Obama’s soeben begonnener Wiederwahl-Kampagne, die Diskussionen nicht enden werden. Obama versäumte, die bewährten Mittel, die Intelligenz vieler, die ihm zur Präsidentschaft verhalfen, auch zur Stärkung der US Wirtschaftskraft und für die Beseitigung der Arbeitslosigkeit einzusetzen.

Ich bin nach München zurückgekehrt um der dt. Wirtschaft förderlich zu sein. Nicht mit gemachter Erfahrung oder nachweislichen Erfolgsbilanz meines Hintergrundes in der internationalen Werbung, aber mit frischen Gedanken und grossem Vergnügen am Marketing.

Sie wollen sich mit Ihrer Marke in der neuen Welt als nützlich erwiesen?


089 37948581. Anruf genügt – oder Sie lassen mich hier wissen, wie ich Sie erreichen kann.

 

 

Denkpause bei deutschen Werbeagenturen

28. Januar 2011 Keine Kommentare

Denkpause bei deutschen Agenturen Denkpause bei deutschen Werbeagenturen

Gorch Fock © Ricarda Schoenbrodt. Alle Rechte vorbehalten



Welch glücklicher Zufall Denkpause bei deutschen Werbeagenturen
Alles ist bestens. Das Geschäft blüht, die Wirtschaft hat sich erholt. Die Arbeitslosenzahlen sind auf dem Tiefststand. Deutsche Werbung kann sich sehen lassen im Europäischen Wettbewerb. Das Fiasko in der deutschen Automobilindustrie hat sich in Luft aufgelöst. Es rollen nicht mehr genügend deutsche Automobile vom Förderband um der Nachfrage aus aller Welt gerecht zu werden.

 

Hat sich demnach die abwartende Haltung bei deutschen Werbeagenturen bezahlt gemacht, während aus der US Blogosphäre Tadel darüber erklingt, gebräuchliche, gelernte Begriffe wie auch den Überbegriff Werbung vorschnell ad Absurdum geführt und gegen neue, ungewohnte Begriffe eingetauscht zu haben?

 

Dynamik von einst Denkpause bei deutschen Werbeagenturen

Denkanstöße bei voller Fahrt

 

Entsprang es einer Laune von Nico Lumma am 11. Januar die Debatten zum Thema Internet als Hilflosigkeit seitens Politik und WIrtschaft identifizieren zu wollen? Während es gar keinen Handlungsbedarf gibt und die Deutsche Werbung Triumphe in Cannes, wie auch im eigenen Land feiert? Noch dazu jetzt, da kurzweilige, von DDB mit Fun Theory erzielte Erfolge, mit unkonventioneller Zuhilfenahme der Sozialmedien, bereits hinter konventioneller Werbung seitens JvM auf den zweiten Platz zurückgefallen sind?

 

Sozial Denkpause bei deutschen Werbeagenturen
In der Zeit, in der sich, inklusive meiner selbst, die deutsche Blogosphäre ausgiebig mit den Möglichkeiten der Sozialmedien befasst hat, ist Zalando uns als ein brillantes Werbefilmchen von JvM weit besser im Gedächtnis geblieben als alle gemachten Entdeckungen in den Sozialnetzen. Ich erliege auch dem Verdacht, dass das Fernsehen mehr zu ‚sozial‛ beiträgt als das ‚irgendwie unreine Intenet‛¹, mitsamt der Stimmkraft der Sozialmedien es vermag. Das Bedeutsame an Social Media ist auch nicht Media aber Social (von lat. socius‚ gemeinsam, verbunden, verbündet‘) und das führt uns direkt zu der bereits von Leo Burnett vertretenen Erkenntnis, dass was den Leuten hilft auch gut ist für’s Geschäft. Der Zalando Spot erkennt die Magie der Soziologie und hält uns einen Spiegel vor. Wir erkennen uns wieder und finden es grossartig. Geradeso führen uns Sendungen wie Dschungel Camp oder DSDS die schauerlichen Abgründe unseres Gemeinwesens vor Augen, auf dass ein jeder von uns einmal Schutz suchen werde im Licht der Öffentlichkeit. Ausgerechnet.

Castaways Cutouts Denkpause bei deutschen Werbeagenturen

Castaways & Cutouts
The Decemberists



Die Aufgabe einer Werbeagentur ist vergleichsweise einfach, es gilt die Umsätze der betreuten Unternehmen zu steigern. Damit ein Produkt in der post-digitalen Zeit erfolgreich ist, soll die Vermarktung bestenfalls Teil des Produktes sein: das Produkt ist die Vermarktung. Erfolgreiche Beispiele hierzu liefert Apple’s iPhone, Starbuck Kaffee, die Braun Volkszahnbürste, Wii und MyMuesli. Alles was den Leuten hilft, hilft auch dem Geschäft.

 

Serendipität Denkpause bei deutschen Werbeagenturen
In Gabrielle Pauli’s Worten: „Es ist gut ein Ziel zu haben, der Weg dahin ergibt sich‟. Ihr männliches Gegenüber will dann wissen, wie genau sich der Weg ergibt. Welche Schritte dazu notwendig sind? Der Weg aber soll ein offener sein und dem Wegbegeher die Möglichkeit bieten, sich auf Ereignisse entlang des Weges flexibel und spontan einstellen zu können. Eine vorzeitig festgelegte Abfolge der Schritte würde die Empfänglichkeit und demzufolge die notwendige Flexibilität und Spontanität, um auf solche Ereignisse auch entsprechend reagieren zu können, empfindlich beeinträchtigen. Manager und Verwalter heutiger Agenturen bestehen auf die Festlegung einer Abfolge gemäß ihrer gelernten Organisationsschemen. Also zurück zu der eingangs erwähnten, von Nico Lumma identifizierten, Hilflosigkeit mit Digitalem auf Seiten der Politik und Wirtschaft einschliesslich der beratungsresistenten Betroffenen. Es rührt daher, dass neue Vermarktungsmöglichkeiten, wie sie durch kontinuierlich auftauchende, neue Technologien uns sprichwörtlich um die Ohren fliegen und auf den Geist gehen, da wir sie nicht erfolgreich in die uns vertrauten Organisationsschemen einpassen können. Eine anhaltende Denkpause bei Werbeagenturen entsteht. Sozialmedien und Internet bringen es an den Tag, es gibt ein Problem dem Selbstverständnis der Marke gegenüber, für die wir tagtäglich den überwiegenden Teil unserer Zeit opfern. Die Marke tut ihre Arbeit nicht. Damit dieser Absatz seine Arbeit tut, hier die Wikipedia Erklärung, dass Serendipität sich vom glücklichen Zufall unterscheidet, indem sie eine intelligente Schlussfolgerung voraussetzt, in Folge einer Untersuchung zufälliger Beobachtungen von etwas ursprünglich nicht Gesuchtem, das sich als neue und überraschende Entdeckung erweist. Schlagworte, die sich frischem Erfindungsgeist in den Weg stellen und mich erschauern machen, wie Mohrhuhn, Facebook, Portal, Intranet. Das Einstellen gefallener Engel früher, überkommener Internetepochen. Eine Denkpause ist durchaus angebracht und anempfohlen.

 

Allem Anfang wohnt ein Zauber inne. Hier eine Liste kleiner Schritte, die zu unternehmen es für die Agentur lohnt ohne groß eine Verpflichtung einzugehen und ohne den vertrauten Organisationsrahmen zu übertreten.

 

kleine Schritte Denkpause bei deutschen Werbeagenturen

  1. Erfolg verspricht nicht das Nutzen von sozialen Netzwerken, für die Gemeinschaft Nutzen schaffen verspricht Erfolg
  2. Intentionen und Denkweise der Agentur mit eigenem Agenturblog darlegen. Das Selbstverständnis über die eigene Marke stärken. Auch wird Transparenz demonstriert & automatisiert.
  3. Ping: Die bestehende Agenturwebsite für Pings empfänglich machen.
  4. Agentur Website abschalten oder sozialisierbar machen
  5. Software von der Stange nutzen: Von der Erfahrung erprobter und getesteter Software Angebote profitieren. MRM Worldwide demonstriert Nutzen und Eleganz einer auf WordPress CMS basierenden Website.
  6. Eigene Widgets entwickeln und vermarkten: Mit der Werbebranche, für die Werbebranche kollaborieren und Nutzbares schaffen

 

 

 

Kategorien:Neue Werbung, Sozial

Lernen durch tun

3. Januar 2011 Keine Kommentare

Lernen durch tun Lernen durch tun

Lernen durch tun


 

Sozialmedien wollen einfach getan werden

David Gilmore’s letzten Worte vor seiner Hinrichtung durch Erschiessen im US Staat Utah waren “Let’s do it”. SIe inspirierten Dan Wieden von der US Kreativagentur Wieden & Kennedy zum berühmten Nike Slogan “Just do it”.

nike just do it Lernen durch tun

Tu's einfach.


Unternehmen mit ausgeprägtem Markenbewusstsein und dementsprechend ausgeprägter Kultur mit großem Selbstverständnis im Umgang mit der Unternehmens- und Markenkultur, fällt die Entscheidung leicht die Sozialmedien für ihre Öffentlichkeitsarbeit in Anspruch zu nehmen.

 

Unternehmen ohne gewachsenes, ausgeprägtes Selbstverständnis ihrer Markenkultur können mit dem Sprung ins kalte Wasser der Sozialmedien das notwendige Selbstverständnis erwerben [lernen durch tun].

 

Es gibt im post-digtalen Zeitalter keine Markenpositionierung, die nicht von Sichbarkeit und Zugänglichkeit profitieren würde. Auch Exklusivwaren im oberen Preissegment darben unter Mangel an Sichtbarkeit und Zugänglichkeit. Coco Channel würde heute Daniela Katzenberger um ihre Medienpräsenz beneiden ohne Gefahr zu laufen, dabei als Coco Chanel mit Daniela Katzenberger verwechselt zu werden.

 

Stefanie Wagner-Fuhs, Direktorin brand relations bei Sapient Interactive in München, hält die Zögern und Zaudern Phase für Deutschsprachige Unternehmen mit 2010 für abgeschlossen. Die Entscheidung Social Media zu nutzen war 2010 gefallen. Jetzt ist 2011. Hier erfahren Unternehmen wie wenig Aufwand notwendig ist, die soziale Akzeptanz und das Bekanntheitsgrad der Marke oder das seiner Produkte und Dienste zu erhöhen.



 

  1. Sozialsprecher identifizieren

  2. Jedes Unternehmen hat einen natürlichen Geschichtenerzähler. Jemand der sich in Versammlungen oder beim Mittagstisch Wort verschafft und den Unternehmensclown mimt. Er oder sie mit offensichtlicher Freude an Öffentlichkeit, schamloser Spontanität und angeborenem Selbstverständnis bezüglich gelebter Markenresonanz.

     

    Markenwerte und eine gute Geschichte sollen in den Worten des Sozialsprechers kontinuierlich in vielfältigen Variationen erprobt und überprüft werden. Am besten in Echtzeit und nämlich im sozialen Alltag. Die gemachte Erfahrung soll in Form von Sozialstatus Besprechungen kontinuierlich an Führung und Belegschaft vermittelt und mit allen verhandelt werden. Der kluge Marketingleiter organisiert und automatisiert den internen Wissensaustausch mit Hilfe eines Curriculums. Wird dieses ebenfalls der Öffentlichkeit einsichtig gemacht, ist auch für Transparenz gesorgt.

  3. Anpassen der Markenwebsite

  4. Ohnehin ist der Zeitpunkt gekommen, die Markenwebsite den neuen sozialen Technologien anzupassen, sie dynamisch und sozialisierbar zu machen. Technische Gründe liefert:

    1. der zu erwartende Abschluss der HTML5 Definition seitens World Wide Web Konsortium [W3C],
    2. die zu treffende Vorbereitung für das semantische Web, und
    3. die notwendige Optimierung hinsichtlich mobiler Geräte.

    Eine notwendige Aktualisierung ist mit WordPress, Typepad, movable Type rasch getan. Mit Drupal und Typo3 dagegen, das von Deutschen Entwicklern gerne empfohlen wird, begibt sich das Unternehmen auf den Holzweg.

     

  5. Sozialmedien Konten anlegen

  6. Twitter logo. Lernen durch tunAus Produktvorteilen und Markendramaturgie ergeben sich Kurzmeldungen die als Anreize im Verhältnis zu Ort und Zeit, Relevantes in nur 140 Charakter Einheiten über eine Anmeldung bei Twitter dem Diskurs angeboten werden.
    facebook logo Lernen durch tun
    Facebook bietet Profile als Personen- und Firmenkonten. Um die optimalen Verlinkungsmöglichkeiten eines persönlichen Facebook Profils zu nutzen, empfiehlt es sich ein Personenkonto anzulegen und es dennoch für die Firma zu betreiben.

‚Sozial‛ für Geschäftsgründer und Marketingleiter zusammen gefasst

Um in unserer post-digitalen Zeit soziales Ansehen für unser Unternehmen zu erlangen und erfolgreich zu sein, muss eine Atmosphere geschaffen werden, die jeden Berührungspunkt mit unserem Unternehmen als Reflektion der wahren Werte des Unternehmens (bzw. Marke, Produkt) anzuregen vermag.
Die verschiedenartigsten Naturen (an Unternehmen) stossen dabei auf Akzeptanz, solange sie über Zeit als glaubwürdig gelten. „Global denken, vernetzt handeln‟ – dabei kommen die Eigenschaften [allmähliche, langsame Wirkung, kontinuierliche Bemühung] digitaler Öffentlichkeitsarbeit zu Hilfe. Nicht umsonst heisst es ‚Long Tail Marketing‛. Die Wirkung entfalltet sich über Zeit, muss sich herumsprechen und wir erlernen im Tun mit den Auswirkungen umzugehen.

remember who you are Lernen durch tun

© 2011 Hugh McLeod. All rights reserved.

Aufwand

Die in Spalte 2 beschriebenen Schritte 1-3 sind mit nur wenigen Stunden Arbeitsaufwand getan. Somit ist man mit sozialisierbarer und dynamischer Homepage ausgestattet, um die sozialen Medien in den Medienmix aufzunehmen. Es ist nach meiner Erfahrung effizienter, das Engagement in Sozialmedien anhand einer einfachen Bearbeitungsiste anzugehen. Lernen durch tun entspricht der Arbeitsweise von Erfolgsbloggern und Start-Ups. Sich wie ein Start-Up Unternehmen zu verhalten hat sich als Erfolgsfaktor herausgestellt. Der Umgang mit Google Analytics ist rasch gelernt und innerhalb der ersten Wochen entwickeln sich natürliche Instinkte und Handgriffe, um die Besucherzahlen und Seitenaufrufe zu steuern, zur Erhöhung überregionaler Verbreitung, um ein Beispiel genannt zu haben.

 

Mit der sozialen Kompetenz von Unternehmen verhält es wie mit dem Respekt. Soziale Kompetenz und Respekt werden nicht in Auftrag gegeben, beides muss sich das Unternehmen im Laufe der Zeit verdienen.

 

 

 

Erstaunliches Jahr 2010

19. Dezember 2010 Keine Kommentare

Erstaunliches Jahr 2010 Erstaunliches Jahr 2010

Berg Bromo, Östlich von Java, Indonesien
Photographie mit freundlicher Genehmigung von Hengki Koentjoro © 2010 Alle Rechte vorbehalten.



Das Jahr begann mit der erstaunlichen Notlandung von US Airways Flug 1549 auf dem Hudson. Alle 150 Passagiere und die fünf Besatzungsmitglieder überlebten die von Vogelschlag verursachte Notwasserung.

 

Das weltweite Web, als wäre es eine von Mensch geschaffene Kreatur, mit eigenem Willen, zwingt die Menschheit zurück ins gelernte und erprobte Verhalten der organischen Wurzeln und Verhaltensweisen altvertrauter Marktplätze, egal auch wie viel Geld kommerzielle Unternehmen ins Web gesteckt haben.

 

erstaunlicher Dispatch, erstaunliche Rettung, erstaunlicher Kapitän und Besatzungsmitglieder



Mit reichlich verspäteten Anfängen als Blogger, wurde mir die Entdeckung neuer Deutscher Intelligenz zuteil. Gedankenführer und Talente wie Prof. Dr. Peter Kruse, ihm verdanken wir die psychologisch fundierte Identifizierung der Netze als permanente Möglichkeit von Nähe.

 

Nico Lumma mit scharfen Verstand und authentischer Eloquenz, errinnert mich an die unübertroffenen Talente, die es auch Derek Sivers ermöglicht haben, inmitten einer stettig anwachsende Gefolgschaft zu bleiben.

 

Nicht weniger erstaunlich, demonstrierte der junge Kreativdirektor Matthias Storath die Macht der Idee, mit neuem Ansatz zur Gestaltung von TV Anzeigen, mit seinen robust, poetischen Variationen für den Baumarkt Hornbach.

 

 

 

 

 

 

 

 


 
Nach 25 guten Jahren in der Werbung, bin ich nach München zurückgekehrt, wo ich in unmittelbarer Nähe des Waisenhauses wohne, dem ich entstamme. Meine Geschichte findest Du hier.

 

Wie wir immer öfter auf gute Gründe stossen, etwas unseren Glauben zu schenken, wächst auch das tiefe Misstrauen gegenüber Überkommenheiten im Etablierten.

 

Die unabwendbare Transformation ist in vollem Gang. Ich hatte Anfang des Jahres Glück, mit dem Privileg die vom Britischen Institut der Werbepraktikanten [IPA] initiierten Sozialprinzipien [IPA social] für den Deutschsprachigen Raum zu veröffentlichen und dabei 10 erstaunliche Köpfe im Marketing kennengelernt. Du findest sie hier. Für 2011 bleibt es dabei, ich will meiner Werbeindustrie weitere Blamagen ersparen und ihr noch während der Transformation, wieder zu Ansehen verhelfen.

 

Ganz richtig, alles ist erstaunlich und niemand ist glücklich—eine zutreffende Rekapitulation war von Louis CK auf Late Night mit Conan O’Brien zu sehen.

 

 

¹Mathias ist gut beraten seinen Blog auf tumblr fortzusetzen

 

 

hör zu

10. Dezember 2010 Keine Kommentare

listen hör zu

Lauschvogel Photo mit freundlicher Genehmigung von Allie Wojtaszek



 
 
Price Waterhouse Coopers’ berichtet wie Konsumenten die Unternehmen wandeln. Eine lohnende Lektüre für Geschäftsleute und Marketingpraktikanten. Ich bin mehrmals über das PDF gestolpert, habe den Report immer wieder gerne gelesen ohne das er an Relevanz oder Dringlichkeit verloren hätte. PWC vergönnt uns einen elegant gestalteten Überblick in Wirkung und Nutzen kontemporärer Konvergenz.

 

Jetzt da die Fachmedien angekündigt haben, dass die Ausgaben für digitale Medien, die Ausgaben für Print und TV hier in Deutschland übertreffen und unentwegt von Verlusten von Klassik-Etats zugunsten des digitalen Marketing berichtet wird, ist es Zeit den Wandel im Verhalten der Konsumenten zu akzeptieren und der Radikalität des Wandels unsere volle Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.



listen bird hör zu

den Lauschvogel auswählen um das PDF in einem seperaten Fenster aufzurufen


Der Bericht enthält nichts Neues, ist auf Englisch, einer Deutschen Version konnte ich nicht beikommen, ein zweiter und dritter Blick lohnt insbesondere vor dem Hintergrund, dass Prognosen wieder nur zutreffen und die Wirkung der stattfindenden Transformation grundsätzlicher ausfällt als noch von der Trendforschung angenommen.

 

Es war Price Waterhouse Coopers, die sich mit meinen Markenvorschlägen schwer taten, als ich mich bei MRM Worldwide in Frankfurt für das Re-Branding der Deutschen Website einsetzte. Ein einmaliges Vorkommnis im Laufe meiner Karriere, das meiner brillanten Markenvorstellung vehement widersprochen wurde.



Für erwiesene und erprobte Sozialprinzpien, findest Du die Deutsche Erstveröffentlichung hier.
Referenzen zu der von London’s Institut für Werbepraktikanten organisierten „IPA Social: 10 principles‟ fanden sich überall, sie gelten als beste Referenz um der Entwicklung der Sozialmedien und seiner Folgen habhaft zu werden.

 

Was meine Marken Bemühungen für PWC anbetrifft . Für die Rolle des Gedankenführers und Meinungsbildners fehlen der neuen Marken Website die sozialen Funktionen und Fähigkeiten. Wollen wir einem Gedankenführer unseren Glauben schenken der nicht praktiziert was er predigt? Mich wundert nicht länger, dass PWC Schwierigkeiten mit meinen Bemühungen um ihre Marke hatten.

 

 

 

Trendtage

20. September 2010 Keine Kommentare


Auf Werbeblogger werde ich erst wieder auf Nico Lumma aufmerksam, dann auf Peter Wippermann. Nico’s Video will zu unser aller Beruhigung beitragen, die wir uns ums transformieren sorgen.

 

Als Nachtrag auf die remix 09, hier drei Trends, die Peter Wipperman im Vorjahr herausstellte und die alle drei Nutzenorientierung demonstrieren:

 

 

  1. Freiheit, die sich über Technologie definiert,
    als freier Zugang zu technischen Netzwerken. Marlboro Freiheit, Abenteuer ist nicht gemeint.
  2.  

     

  3. Erfolg, der über Teilen definiert wird.
    Die sich aus dem Teilen wie Mitteilen ergebende Resonanz und der Nutzen werden als Erfolg gewertet.
  4.  

     

  5. Familie, die extrem negativ besetzt ist
    und zwar nicht weil man es sich nicht wünscht aber weil man Angst davor hat. Zweckmässige, kurzfristige Zusammenkünfte sind gewünscht, die sich über die Dauer eines gemeinsamen Projekts definieren. „Es gibt nichts was zu verlassen sich nicht lohnte‟ und nämlich Thomas Palzer’s Worte drängen sich mir auf.

 



 

„Trends sind Arbeitsbegriffe der sich entwickelnden Zukünfte. Sie benennen gemeinsame Anpassungsstrategien an eine sich verändernde Umwelt. Sie sind Bindungsangebote ohne Institutionen und ersetzen Traditionen. Trends und Gegendtrends bieten widersprüchliche Alternativen auf dieselbe Herausforderung. Sie kennzeichnen eine Entwicklungsdynamik von sieben bis zehn Jahren. Trends unterscheiden sich von Moden durch ihre langsame Verbreitung. Moden sind die kurzlebigen Indikatoren für Trends.‟

     Peter Wippermann

 

Datenflusssteuerung

Lernen und nämlich gute wie schlechte Erfahrungen machen, ist eine, uns in die Wiege gelegte, Überlebensstrategie, die gerade jetzt alle Aufmerksamkeit verdient. 1934 verfasste Abraham Maslow ein Papier mit Titel: ‚Die Theorie menschlicher Motivation‛. Selbst-Aktualisierung, persönliches Wachstum und Erfüllung nahm darin den obersten Stellenwert ein. Alles geschieht zur rechten Zeit, am rechten Ort.

 

 

Sozialnetzwerke in klarem Deutsch

7. September 2010 Keine Kommentare
Sozialnetzwerke in klarem Deutsch Sozialnetzwerke in klarem Deutsch

Bild- u. Videorechte commoncraft © 2010. Alle Rechte vorbehalten

 

Deutsch auswählen Sozialnetzwerke in klarem DeutschQuelle: commoncraft—our product is explanation
Moderation von Lee LeFever
Deutsche Version der Videos direkt unter der Überschrift auswählen.

 

Sozialnetzwerke in klarem Deutsch

 

 

What is LinkedIn?

  • Keine Deutsche Version verfügbar

 



Twitter in klarem Deutsch

 

 

Blogs in klarem Deutsch

 


 

Kategorien:slow marketing, Sozial

Der hässliche Deutsche

30. August 2010 Keine Kommentare
Der hässliche Deutsche Der hässliche Deutsche

Von Apotheker Anselm Strauss eingeführte Wahrzeichen in der Herstallstraße 14, Aschaffenburg
Foto Petra Hammerstein © 2010. Alle Rechte vorbehalten.

 


 
Das Merkel Phänomen, die Fussball Weltmeisterschaft, fröhliche Geselligkeit und sportliche Fairness haben vor nicht allzulanger Zeit dafür gesorgt, dass Deutschland allerorts Anerkennung und Wiederaufnahme fand in die Weltgemeinschaft. Die beiden Weltkriege scheinen verziehen und die Reputation wieder hergestellt.

 

Peter Kruse demonstrierte auf der re:publica 2010, wie hilflos sich digitale Besucher und digitale Bewohner gegenüberstehen und verkündet beharrlich:
Das Internet zu nutzen oder nicht zu nutzen ist keine Glaubensfrage sondern eine Frage sinnvoller Zukunftsorientierung und praktischer Vernunft.

 

Gerade erst nahmen Deutsche Agenturen den Löwenanteil der Europäischen Auszeichnungen nach Hause und Doyle Dane Bernbach weist mit The Fun Theory und ‚Ideen die tun‛ den Weg aus der Misere für die schwächelnde Deutsche Werbeindustrie.

 

kopf in den sand Der hässliche Deutsche

via retaildesigndiva



Jeff Jarvis nimmt die Reise nach Berlin auf sich, um auf der re:pulica 2010, das Deutsche Privatsphären Paradox, mit gesundem Humor zu erläutern: „Wenn wir uns zuviele Sorgen darüber machen, unsere Privatsphäre zu schützen, dann setzen wir die Vorteile von Öffentlichkeit und Transparenz aufs Spiel, die uns das Internet bietet. Mein Argument ist, dass wir, die Öffentlichkeit, bewahren müssen was öffentlich ist.

 

IPA definierte im Vorjahr aus London heraus 10 Sozialprinzipien. Die Deutsche Fassung findest Du hier.

 

Schliesslich war es der gute Gareth Kay, Chefstratege von Goodby, Silverstein and Partners, der mit ‚ideas that do‛ und einem amüsanten Vergleich von Pfau und Laubenvogel, der Werbeindustrie den kürzesten Weg aus der kreativen Schockstarre weisst: „Es ist nicht was wir tun, es ist was die Leute mit dem tun was wir tun

 

Morgen findet in Wiesbaden der erste Social Media Summit statt. Vijay Iyer, Manager Social Media, Broadcast & Visualization von Opel hält einen Vortrag.

 

Mit Google Street View, Facebook, der Unmittelbarkeit von Dienstleistungen und den Wert der Öffentlichkeit aber hat Deutschland seine Mühen. Es droht die Entgleisung in ein Europäisches China.



Vijay button Der hässliche Deutsche

Vijay Iyer, Opel’s Social Media Ninja

 

 

Kategorien:Neue Werbung, Politik, Sozial