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Artikel Tagged ‘social media’

Das F-Wort

25. September 2011 Keine Kommentare

f wort Das F Wort

 

 

 

 

 

Wollen wir zu Dir oder zu mir?
Und bleiben doch auf Facebook.

Sheryl Sandberg Das F Wort

Sheryl Sandberg mit einer Hand für Finanzpolitik.

Neil Perkin’s Wochenbrief machte auf Chris Applegate aufmerksam. Applegate hat sich lt. einem Blogeintrag (hier zu lesen) von Facebook verabschiedet, wenn auch erst noch temporär. Das ist erstaunlich, arbeitet er doch für die, auf soziale Medien spezialisierte Londoner Agentur We Are Social, mit Niederlas-sung in München von Bastian Scherbeck geführt.

Im Leben verliert man sich über Distanz oder aus Mangel an Zusammengehörig-keit aus den Augen. Facebook verkehrt diese natürliche, meist auch gewünschte Entfremdung und macht auch ungeliebte Gesichter aus der Vergangenheit, wieder in Dein Leben treten. Das hat für Applegate auch immer etwas rückwärts gewandtes.

Leute die man aus Desinteresse zurückgelassen hat, kommen mit Facebook wieder hoch.

Das neue FB Profil als Zeitstrahl des Benutzerlebenslaufes verstärkt die retrospektive Haltung.

Kaum noch jemand scheint Facebook zu mögen.

Und bleiben doch auf Facebook.

Weder für Mensch noch Marke kann förderlich sein, Leuten hinterher zu laufen. Für Mensch und Marke kann nur gut sein, Tatsachen zu schaffen, die bewirken, die Leute in ihren Bann zu ziehen.

Kontinuierlich neue Bedeutung für Marke wie Mensch schaffen, ist auch für unsere post-digitale Zeit kein dummes Anliegen.

Auf Facebook wird der Mensch zur Marke aber die Marke wird nicht Mensch.


 
die sozialnetze Das F Wort
 
Up to You – David Kitt    Up to You – David Kitt von My Music

 

 

Kategorien:Neue Werbung

Flucht und Zuflucht in Scharen

21. September 2011 Keine Kommentare
Flucht und Zuflucht in Scharen Flucht und Zuflucht in Scharen

Via Media Entrepreneurs, eine Initiative der Axel Springer AG.

Für jeden Trend gibt es einen gleichwertigen Gegentrend

Facebook und die vielen Aggregatoren mit zentral gespeicherten Daten widersprechen dem fundamentalen Konzept eines dezentralen, nicht unterbrechbaren Datenaustausches unter Bürgern der freien Welt, nicht aber dem freien Wettbewerb.

Zur Erinnerung, Tim Berner Lee macht drei große Gegner des Web aus:

  1. Regierungen, die das Nutzungsverhalten ihrer Bürger überwachen
  2. Provider, die Anbieter gegen Geld bevorzugen
  3. Soziale Netze, die abgeschirmt vom Rest des Internets Informationen horten

(mehr hierzu). Bezüglich Nachhaltigkeit kann die Wirtschaft hier Verantwortung unter Beweis stellen.


 

Arche Nachbau Flucht und Zuflucht in Scharen

Nachbau der Arche von Johan Huibers an deren Heimatkai
in der niederländischen Stadt Dordrecht am 22.08.2011.


 

In den Sozialnetzen wollen die Leute ganz sicher nicht irgendwelche Haushaltsmarken stärken, die Leute wollen sich als Marke stärken.

„Technologien ändern sich, Leute nicht‟, erkannte Amelia Torode längst in ihrem IPA Sozialprinzip № 8.

Die grossen Treiber sind:

  1. Wissbegierde, neues in Erfahrung bringen—Abraham Maslow
  2. das Versprechen der Netze von permanenter Nähe—Prof. Dr. Peter Kruse
  3. und der auf uns ausgeübte Druck der Gesellschaft—selber Schuld

In den Sozialnetzen streben wir nach Anerkennung und wollen uns mit unseren Entdeckungen ins Gespräch bringen und behaupten.


 

Leute werden mehr und mehr zu Marken. Marken werden wie Leute.

Alles strebt zur Mitte, dort wo gerade mal alle sind. Es verleitet die Marketingverantwortlichen den Leuten zur Mitte zu folgen. Die Konsolidierung der Netze wie sie von Facebook und den vielen Aggregatoren opportun genutzt wird, verleitet das Marketing zu blindem Aktionismus, der sich aus seinem Gegenteil heraus veranschaulichen lässt:

  • Eine Marke mit gesundem Selbstverständnis läuft den Leuten einfach nicht hinterher, sie zieht die Leute in Scharen hinter sich her.

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    Mein Burger Highlights Flucht und Zuflucht in Scharen

    In nur 5 Wochen habt ihr 116.468 Burger erstellt.


     

    Integriertes Marketing in der Neuen Welt:
    Wie McDonalds die Leute auch ohne Facebook in seinen Bann zog.

    Zwei Monate lang hatte McDonald’s im Internet Hamburger bauen und anschließend darüber abstimmen lassen. Mehr als eine Million Menschen beteiligten sich an der Aktion. (mehr)

    Auch wenn hier von crowdsourcing und anderen neueren Bergriffen die Rede ist, handelt es sich bei dieser Erfolgkampagne um, mittlerweile als konventionell geltendes, gelerntes, erprobtes, integriertes Marketing. Mit dem Unterschied, dass allem voran eine Idee die tut steht und die oben genannten Treiber zur Motivationen der Beteiligung möglichst vieler genutzt werden. McDonalds als umsatzstärkste Fastfood-Kette mit gesundem Selbstverständnis ausgestattet, folgte den Leuten nicht in die Sozialmedien, aber lockte die Leute von ihren Sozialmedien fort und hin zur gelernten URL der Markenwebsite.

    Rattenfaenger Flucht und Zuflucht in Scharen

    „Mir macht das Spaß, online so ein bisschen rumzubasteln‟, sagt Krömer. „Und dass ich gewonnen habe, das ist natürlich eine Sache, die man nicht vergisst. Das werde ich noch meinen Kindern erzählen.‟

    Für den Erfolg von Mein Burger, war die McDonalds Website verantwortlich, die Sozialmedien wurden den Mitstreitern marginal zur Nutzung angeboten.

    Eine integrierte Kampagne, deren einfach zu bedienender Burgerkonfigurator die zentrale Plattform ausmachte.

    Achtung verdient die unmittelbare Nähe der Aufgabe und seiner zeitnahen Auflösung. In anderen Worten, Anspruch und Beweisführung der Marke finden heute möglichst gleichzeitig statt.

    Ein Wettbewerb ohne Geldgewinne oder der sonst üblichen Produktversprechen. Als Anreiz diente die Chance, mit der eigenen Burger-Kreation in ganz Deutschland auf den Markt und als Burger Chef ins Werbefernsehen zu kommen. Beides freilich verkaufsfördernde Massnahmen für die McDonalds Kette.

    Eine reife Leistung, die, die grosse Relevanz, der Worte von Gareth Kay, herrlich greifbar macht:

    „Wir leben im Zeitalter von Ideen die tun‟.

     

     

    8 Komponenten um Online, Vertrauen zu gewinnen

    30. Juli 2011 Keine Kommentare

    digitales Vertrauen 8 Komponenten um Online, Vertrauen zu gewinnen

    Infographic: Intersectionconsulting.com Mit freundlicher Genehmigung.
    © 2011 Mark Smiciklas. Alle Rechte vorbehalten.

    Willkommen zur Sozialmedienrevolution 2011

    19. Juni 2011 Keine Kommentare

    Allem voran verstehen die Sozialmedien es, unseren kognitiven Überschuss für sich zu vereinnahmen.

    Das also was uns an Reserven bleibt, wenn wir mit den täglichen Anforderungen abgeschlossen haben, wird nun Tag für Tag in die Sozialmedien gesteckt. Es sind Aggregatoren wie Facebook und Twitter, die einen horizontalen Markt bedienen , oder aber solche, die einen vertikalen Markt bedienen, wie etwa Xing eine Platform für Professionelle bietet. Aggregatoren konsolidieren Inhalte und bieten diese auf einer zentralen Plattform an. Gerade das Ansammeln von Inhalten ob auf einer zentralen Plattform wiedervermarkted oder nicht, widersetzt sich der ursprünglichen Natur des Internets, die grundlegend eine dezentrale ist.

    Wäre Facebook ein Land, dann wäre es das drittgrößte Land der Welt.

     

    Uns geschieht wie uns im wirklichen Leben geschah, als die grossen Einkaufzentren die umliegenden Geschäfte des Einzelhandels ablösten.

    ZVAB etwa ist ein vertikaler Aggregator, zu dt. das Zentrale Verzeichnis Antiquarischer Bücher. Ein Antiquariat ist ein auf alte und gebrauchte Bücher spezialisiertes Geschäft, in dem der Buchhändler Antiquar heißt. Meist ein eher kleines, Familien geführtes Geschäft, das von Sammlern aufgesucht wird um seltene, nicht weiter verlegte Bücher zu kaufen. Seit Mitte der 1990er Jahre gehen Antiquariate zunehmend dazu über, ihre Bücher über Internetmarktplätze zu verkaufen. ZVAB und weitere Aggregatoren wie AbeBooks, Booklocker, Antbo, antiquariat.de bieten den geschätzen 1200 Antiquariaten in Deutschland gegen Gebühr ihre Online Verkaufsplattformen an. Der ursprüngliche Metabolismus und kognitiver Überschuss Willkommen zur Sozialmedienrevolution 2011Austausch zwischen Sammler und Antiquariat geht dabei verloren. Die oft in Jahrzehnten erprobte bibliographische Erfahrung der Antiquare verliert an Bedeutung, was zählt ist der, durch die Konsolidierung des Aggregators, ermöglichte Preisvergleich und das Fachwissen des Antiquars, wird für einen Pfennigbetrag seitens dem Aggregator abgegolten. Die logistische Arbeit aber bleibt dabei beim Antiquar.

    dt. Antiquare2 Willkommen zur Sozialmedienrevolution 2011

    Antiquariat Solder in Münster (TV Serie Wilsberg), Antiquariat Hammerstein in der Münchener Türkenstraße, Antiquariat am Burgplatz in Braunschweig.

     

    Ende 2009 war ich bei meinem spät erwachten Interesse für die Entwicklung der Sozialmedien, auf die 10 Sozialprinzipien gestossen, die bis heute, in meinem Verständnis, für den Umgang und das Marketing die entscheidenden Einblicke bieten.

    Bereits bei den unter der Schirmherrschaft der Londoner IPA entstandenden, im Original als „IPA Sozial: 10 Prinzipien‟, veröffentlichten Leitlinien, wurde erkannt, das es ein Fehler war Sozialmedien als solche zu bezeichnen. Schliesslich seien alle Medien sozial. Und schliesslich ging es um ein besseres Verständnis der Bedeutung und Anwendung des Wortes sozial in Bezug auf die kommerzielle Nutzung der neuen Medien. Es war vorhersehbar, dass die Sozialmedien weniger sozial werden.

    IPA Sozial: 10 Prinzipien

    1. Leute nicht Konsumenten – Mark Earls, -Quelltext
    2. Soziale Tagesordnung nicht geschäftliche Tagesordnung – Le’Nise Brothers, Quelltext
    3. Kontinuierliche Konversation nicht Kampagnen – John V Willshire, Quelltext
    4. Langfristige Auswirkung nicht schnelle Reperatur – Faris Yakob, Quelltext
    5. Marketing mit den Leuten nicht an die Leute – Katy Lindemann, Quelltext
    6. Authentisch sein nicht überzeugen wollen – Neil Perkin, Quelltext
    7. Unaufhörlich vorläufig – Jamie Coomber, Quelltext
    8. Technologien ändern sich Leute nicht Amelia Torode, Quelltext
    9. Wandel wird nie wieder so langsam vonstatten gehen – Graeme Wood, Quelltext
    10. Messbarkeit Asi Sharabi, Quelltext

     

  • Aggregator—Wikipedia
  • Antiquariat—Wikipedia
  • sozial—Wikipedia
  • Antiquariat Hammerstein—Facebook
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    Kategorien:Neue Werbung, Sozial

    American Apparel

    12. Mai 2011 Keine Kommentare
    sasha%20grey%20american%20apparel American Apparel

    Sasha Grey für American Apparel

     

    American Apparel ohne Parallele

    Die Werbebranche versteht unter integriertem Marketing den Einsatz vielerlei Werbemassnahmen, die nahtlos ineinander übergehen und sich über mehrere Kanäle hinweg ausdehnen. Sagen wir TV, Druckanzeigen, Plakate, begleitet von einem Facebook Profil und flankiert von Online Bannern. American Apparel nutzt die aufgeführten Kanäle, jedoch mit einem Unterschied:

     

    American Apparel ist sozial

    American Apparel lebt seinen Anspruch, ein ökonomischer, ökologischer und sozialer Erfolg zu sein so pragmatisch wie praktisch aus. Mit ausdauernder Energie wird Mitarbeitern und Verbrauchern ermöglicht an der Entwicklung der Marke beteiligt zu sein. Verkäuferinnen sind auch in den Druckanzeigen zu sehen. Eine gute Anzahl an Mode Bloggerinnen demonstrieren ihre Auffassung von American Apparel Basics auf ihren Blogs. Die Beiträge werden aggregiert auf American Apparel’s website wiedergegeben. Lassen wir uns begeistern von einfachen Ideen die tun¹. Was Käufer und Angestellte anstellen mit den grundlegenden Textilien von American Apparel.

    ¹ Gareth Kay

    aa brandsites American Apparel

    Berührungspunkte die dem Unternehmen gehören

    American Apparel sociable American Apparel

    Berührungspunkte die dem Unternehmen nicht gehören

     

    Gründer Dov Charney

    Dov Charney hat American Apparel mit dem Verkauf von T-Shirts, Badeanzügen und Unterwäsche zu einem Jahresumsatz von $250 Millionen aufgebaut. Seit November 2003, als American Apparel sein erstes Geschäft eröffnete, expandierte das amerikanische Textileinzelhandelsunternehmen mit 260 Läden in insgesamt 19 Ländern (Stand Ende 2008 Quelle Wikipeida). Gegenwärtig kämpft das Unternehmen um seinen Fortbestand. Einen Überblick über die sozialen Aktivitäten geben die Bildbeispiele.

     

    American Apparel’s Digitale Fußspuren

     

     

    Die Fliegenpatsche Theorie

    17. Januar 2011 Keine Kommentare
    How to Die Fliegenpatsche Theorie

    „Es Schaffen als Werbe-Kreativer‟ - Buchtitel von Simon Veksner¹

    Schau wie die Fliege der Fliegenpatsche entkommt


    „In Deutschland werden haufenweise Debatten geführt, die irgendwie das Internet als Thema haben. Aber eigentlich geht es gar nicht primär um das Internet. Es geht um Hilflosigkeit.‟ so die erste Zeile eines Beitrags von Nico Lumma vom 11. Januar. Kein Wunder bei den immer währenden Neuerscheinungen an Erfindungen, Hilfmittel und Plattformen und den Einfluss den diese haben auf das Ökosystem unserer post-digitalen Zeit. Abwarten und Tee trinken hat sich als die bevorzugte Strategie bei Wirtschaft, Politik und Werbebranche durchgesetzt. Dies drängt sich mir auf, als Indikator für Mangel an Markenbewusstsein und Selbstverständnis. Das Internet, insbesondere seine geprobte Konsilidierung in soziale Medien und andere Aggregatoren bringt es zutage. Es fehlt den Unternehmen, ihren Agenturen als auch politischen Organisationen an Selbstverständnis und Bewusstsein darüber wer sie sind und welchen Beitrag zu leisten sie ins Leben gerufen wurden.
    Abhilfe verspricht Lernen durch Tun. Eine kurze Zeitspanne und gute Gelegenheit um das Markenbewusstsein der Belegschaft aufzufrischen und um die Markenwerte in Erinnerung zu bringen. Markenpositonierung, -Attribute, -Persönlichkeit, Wertevorstellungen, Tonalität sollen einmal mehr mit den Unternehmenszielen in EInklang gebracht werden. Kein Involvieren in Sozialmedien ohne Klarheit über gesetzte Ziele und ohne das die Belegschaft sich mit den kollektiven und erprobten Markenwerten verbunden fühlt und darauf eingestimmt ist.


    Heutige Neuigkeiten der Fachpresse verheissen Wandel wie Wirren, während die kreative Gemeinschaft Verdienste im Europäischen Wettbewerb feiert:

    • Frankfurt’s Ogilvy Chef Thomas Strerath de-assoziiert O&M von 360 Grad Werbung, bislang im Mittelpunkt des Markenversprechens. Die grosse Idee ist der andere Erfolgsfaktor globaler Werbung, von dem Strerath sich und O&M löst.
    • TBWA Hamburg ist die erste grosse Netzwerkagentur die seine Burschenseilschaften für weibliche Intuition eintauscht. Clara Schmidt von Groeling, Diana Pauser and Karin Reichl bilden das neue Führungstrio der TBWA in Hamburg.
    • Media Markt mit 290 Mio Etat will seine Marketing Strategie an ihrer zukünftigen Multi-Kanal Strategie ausrichten und lässt ihre Kreativagentur Kempertrautmann bei der Gelegenheit fallen

     

    Fliegenpatsche Die Fliegenpatsche Theorie


    Kommune1 Die Fliegenpatsche Theorie

    Kommune 1³ 2011: Machen wir uns erst alle nackig, dann macht Verhülltes sich verdächtig



    Während Kempertrautman ein erster, mir bekannter Fall ist, bei dem eine kleine Kreativschmiede von seinem Brot und Butterkunden den Finger gezeigt bekommt, blieben agile Agenturen mit Fokus auf ihre kreative Aufgabe und festem Glauben an die Macht der Idee rund um den Globus unberührt von der Weltwirtschaftkrise.

     

    Die Fliegenpatsche Theorie

    Vorletzte Nacht versetzte mich eine Dokumentation wie Fliegen der Fliegenpatsche entkommen in Erstaunen. Eine Hochgeschwindigkeitskamera machte den Abflug einer Fliege unter normalen Umständen sichtbar im Vergleich zu einem Abflug bei Gefahr. Ein entpannter Abflug findet statt unter erstaunlicher Synchronization aller Bewegungsabläufe und orchestrierter Eleganz. Mit den Beinen stößt die Fliege sich vom Boden ab während die Flüge in perfekter Koordination Luft unter die Flügel punpen und die Fliege sich rasch in die Luft erhebt. Was aber geschiet wenn die Fliege sich in Gefahr wähnt etwa durch die Bewegung einer Fliegenpatsche?

     

     


    Es wirkt komisch und tölpelhaft der Fliege Notabflug durch die Hochgeschwindigkeitskamera zu beobachten. Die Fliege bewegt sich ruckartig ohne jegliche Koordination oder Kontrolle, fällt gar ungeschickt auf dem Rücken, dreht sich hastig und beginnt schliesslich ihren Flug. Mit der durch unkontrollierte Reaktion gewonnenen Split Sekunden aber rettet die Fliege ihr Leben auf Kosten von Kontrolle und Koordination.

     

    Ganz richtig, jede Reaktion auch unter Aufgabe jeglicher Kontrolle und Koordination erweist sich als geeignetere Strategie für unsere post-digitale Zeit, als abwarten und Tee trinken.

     

    ¹Simon Veksner ist ein Kreativer von Bartle Bogle Hegarty in London mit eigenem Blog namens scamp. How to Make It as an Advertising Creative wurde 2010 veröffentlicht von Laurence King Publishing.
    ²Nico Lumma ist mit Lummaland ein erfolgreicher Marketing Blogger und Stratege bei Scholz & friends in Hamburg.
    ³Kommune 1 wurde am 1. Januar 1967 gegründet und im November 1969 aufgelöst. Rainer Langhans, Fritz Teufel and Uschi Obermaier waren gefeierte Mitglieder.

     

     

     

    Kategorien:Neue Werbung, Sozial

    Im Licht der Öffentlichkeit

    2. Dezember 2010 Keine Kommentare

    Um in den Sozialnetzen die Hosen an zu behalten, müssen Deutsche Firmen sich nackig machen. Hier steht wie das geht.


    Im Licht der Öffentlichkeit Im Licht der Öffentlichkeit

    Linolschnitt von Bill Fick via Lost at E Minor



    Im Licht der Öffentlichkeit

  • Konsumenten einbeziehen in die Entwicklung von Produkten und Kampagnen
  • Webseiten sozialisierbar¹ machen oder gleich abschalten
  • Gleich einer Universität, ein Curriculum—einen Lehrplan zur Verfügung stellen, ohne den, Lernziele nicht zu erreichen sind und die Transformation in die neue Welt nicht zu schaffen ist. Die Londoner Kreativagentur Bartle Bogle Hegarty, nennt ihren Lehrplan BBH Labs. Vorbildlich ist auch Agentur Denken des US Think Tank T3.
  • Für Deutsche Öffentlichkeitsarbeit ist Leo Burnett mit Cultural Fuel zugegen, nur leider in einer Fremdsprache.
  • Ein scharfer Denker und lustiger Zeitgenosse ist auch Nico Lumma. Nico’s Arbeitgeber, Scholz & Friends ist mir völlig egal. In seinem Lummaland aber bin ich regelmässig.
  • ¹Blog Systeme wie WordPress, Typepad, Movable Type.

    Es fehlt noch an Entschlossenheit und vertraglichem Übereinkommen die Geheimhaltungsvereinbarung & Verschwiegenheitsklausel bei Verträgen zu aktualisieren und der Zeit anzupassen.

     

    Solange wir nicht über das was wir tun reden dürfen, will auch kein rechtes Gespräch aufkommen.

     

    • Linolschnitt von Bill Fick via Lost at E Minor Bill Fick © 2010 Alle Rechte vorbehalten.

     

     

    Mach Dich nackig

    30. November 2010 Keine Kommentare
     
    Da haben wir es. Das Drama unserer post-digitalen Zeit. Die Herausforderung, der wir uns als Nutzer sozialer Netze stellen müssen, um mit unserem Streben nach Glück (Wohlstand, Liebe, Erfüllung usw.) in der neuen Welt erfolgreich zu sein.
    mistel Mach Dich nackig

    Mistel

    Mach Dich nackig und behalt’ dabei die Hosen an

     

    Einfach gesagt und einfach getan, solange wir die an uns gestellten Aufgaben pragmatisch lösen wie es der Google TV Spot überzeugend vorführt. Allerdings behält der Nutzer im Google Beispiel die Hosen an.

     

    Er bedient sich im Netz, will aber nichts von sich preisgeben, geschweige denn sich nackig machen.

     
    Das Video zeigt einen von Prof. Dr. Kruse als digitalen Besucher identifizierten Menschen, der die digitalen Möglichkeiten nutzt um daraus einen realen Nutzen für sein reales Leben zu ziehen. Er schöpft den Rahm ab, der ihm vom Internet kostenlos dargeboten wird.
    Misteln in Baumkronen Mach Dich nackig

    Misteln in Baumkronen


    Ein Nutzniesser und Schmarotzer, der in den Netzen die grosse Mehrzahl ausmacht und in Symbiose mit den Anbietern steht, indem er seine Daten als auch seine digitalen Fußspuren als Zahlungsmittel hinterlässt.

     

     

    Um in den Sozialnetzen die Hosen an zu behalten, müssen Firmen sich nackig machen

     

    Seit jeher sind wir der Erwartung, dass ein sich zum Star entwickelndes Starlet sich auszieht. Heute wollen wir Firmen auf den Zahn fühlen. Wie das mit dem Ausziehen geht, haben Alexandra Maria Lara, Benno Fürmann, Heike Makatsch, Jürgen Vogel, Nina Hoss, Mehmet Kurtulus zuletzt mit dem Deutschen Film „Nackt‟ gezeigt. Es ist so leicht nicht, dabei die Hosen anzubehalten.

     

    Um in den sozialen Netzen Erfolg zu haben, müssen Deutsche Firmen Inhalte schaffen, ihre Markenwerte reflektieren lernen und ein Ermöglicher sein für die Schar der Nutzniesser. Auf diese Weise geben Marken sich preis und gewinnen so eventuell das Vertrauen der herangereiften Abnehmer, die nichts sehnlicher wünschen als ein Unternehmen ihres Vertrauens zu finden.

    ROI: Wie ein solches Investment sich auszahlt, lassen sich Deutsche Unternehmer am besten von Sozial Agenturen mit PR Erfahrung vorrechnen. 3 sich auf die Handhabung sozialer Netze konzentrierende Agenturen findet ihr hier.
    Nackt Mach Dich nackig

    Deutscher Spielfilm „Nackt‟

     

    Nicht jeder will jeden nackt sehen und so spielt auch in den Netzen die Chemie eine gewichtige Rolle. Ob wir einander riechen können, wird zum entscheidenden Faktor im geruchlosen Raum. 2 Thesen stehen sich hilflos gegenüber: Darwinsche Theorie der Schönheit¹ und Nutzen. Sie gemeinsam ihre Wirkung entfalten zu lassen verstehe ich als integriertes Marketing. Jeder Etat Direktor wird Dir etwas von Kanälen erzählen die es zu buchen gilt. Das ist Quatsch. Weder Facebook noch Twitter sind Kanäle und lassen sich also nicht buchen.

     

    Uns allen bekannte Welterfolge basieren auf Nutzen, von Schönheit kann keine Rede sein. Was ist an SchülerVZ, StudiVZ, Xing, Facebook schön?

    ¹Denis Dutton

    Wikileaks Mach Dich nackig

    Wikileaks

     

    Wikileaks bietet aktuellen Zündstoff zum Thema Transparenz. Radikale Offenheit und Transparenz sollen eine neue Grundlage für demokratische Entscheidungsprozesse legen.

     

    Menschen wünschen sich, Vertrauen fassen zu können. Sie wollen in ihrem Interesse bestärkt werden, um einer Firma und deren Produkten ihren Glauben schenken zu können. Zugänglichkeit, radikale Offenheit und Transparenz unterstützen den Menschen darin, sich eine Meinung zu bilden. Gelingt es ihm, Vertrauen zu fassen, dann wird er eventuell zum Konsumenten und jedenfalls zum wiederkehrenden Besucher.

     

    Auch die unfehlbare Meßbarkeit der Netzbewegungen bieten solide Grundlage für Entscheidungsprozesse.

     

    Mehr zum Thema Öffentlichkeit

     

    Soziale Hotshops

    28. November 2010 Keine Kommentare
    von vielen gemacht Soziale Hotshops

    Sozialer Hotshop: Made by Many, London

     

    Inspiration, innovation, collaboration—Anjali Ramachandran, 26. November 2010, made by many

     

    wir sind sozial Soziale Hotshops

    Sozialer Hotshop: we are social, London, Paris, Milan, Sydney

     


     
    Gespräche zwischen Menschen sind nichts Neues. Im Gegenteil, sie machen uns erst zu den Individuen, die wir sind.

     

    Folglich ist es keine Überraschung, dass Menschen mittlerweile sehr viel mehr Zeit mit der Kommunikation in Social Media verbringen, als mit dem Konsum von Massenmedien.



    Wir untersuchen heute vor einem jeden Kauf, welche Ansichten online über das Produkt und/oder die Firma vorherrschen. Die öffentliche Auffassung über das Produkt oder die Firma ist uns als Grundlage oft wichtiger als deren eigene Darstellung auf der Website oder deren Werbung. Es besteht ein erwiesener Zusammenhang zwischen online stattfindenden Gesprächen und besseren Absatzzahlen.

     

     


    Indem wir Ihnen helfen, sich online auf eine ehrliche und ernst zu nehmende Art und Weise ins Gespräch zu bringen, erlangen Sie in diesen Communities eine höhere Glaubwürdigkeit, gewinnen mehr und mehr Fürsprecher und generieren so durch positive Mundpropaganda letztendlich höhere Verkaufszahlen.

     

    Auszug aus ‘Philosophie’, © 2010, We are social. Alle Rechte vorbehalten.

     

    AMSJ Berlin Soziale Hotshops

    Sozialer Hotshop: AMSJ Werbeagentur, Berlin

     

    Berliner Vornamenagentur mit plausiblem Hintergrund

     

     

     

    Willkommen in der Normalität

    25. November 2010 Keine Kommentare
    Wildsauenflucht Willkommen in der Normalität

    Illustration: Elizabeth Blue

     

    „Social Media – das ist für mich eine angenehme, authentische, unverkrampfte, direkte, schnelle, zuvorkommende, dialogische und menschliche Art der Kommunikation. Ob sie auf facebook, bei twitter, in Blogs oder Foren, vielleicht sogar analog im Café stattfindet, ist unerheblich. Wichtig ist, dass man zuhört, Bedürfnisse erkennt, Bedürfnisse befriedigt, das Unternehmen, für das man arbeitet, ordentlich vertritt, einen wesentlichen Beitrag zum Unternehmenserfolg leistet, indem man hilft, fragt, antwortet und überzeugt. Das ist für mich Social Media.‟

    —Sachar Kriwoj

     

    via

    Quelle: