Archiv

Artikel Tagged ‘Nico Lumma’

Integrierte Kommunikation

28. Oktober 2011 Keine Kommentare
Produzentin und ihr verwundertes Publikum figurine © Hergé offcielle Integrierte Kommunikation

Produzenten und Verbraucher.
Sängerin Castafiore in der Rolle der Produzentin und ihr verwundertes Publikum in der Rolle der Verbraucher
figurine © Hergé offcielle

Integrierte Kommunikation bezeichnet im Bereich der Kommunikationspolitik den Prozess der allumfassenden und vernetzten, strategischen und damit zielgerichteten Kommunikation.

Ausschnitt einer sicherlich korrekten Definition, die vollständig auf Wikipedia wiedergegeben wird, allerdings mit realitätsfremden, ausschliesslichem Fokus auf den Wirkungsbereich der Produktion (den der Hersteller und der Marketingpraktiker).


 

Kommunikation ist von jeher der Austausch, das Gespräch, die Konversation von zwei sich gegenüberstehenden Menschen oder Menschengruppen. Auch die Interessen stehen sich hier gegenüber.

Die der Hersteller, der Marketingpraktikanten (Marke, Produkt, Unternehmen, Agentur, Zulieferer, Presse) und die der vorerst passiven Gesprächsempfänger.

Kommunikation entwickelt sich nur dann zu einem Gespräch, zu einer Konversation, wenn beide, Sprecher und Zuhörer damit beginnen, sich auszutauschen. Dabei werden auch die Rollen von Sprecher und Zuhörer im Wechsel miteinander ausgetauscht.

Das war und ist am Stammtisch so. Auch auf dem Marktplatz war und ist es so. Zwischen Marke und Mensch ist es nun mal so.


 

Decemberists Integrierte Kommunikation

Integrierte Kommunikation von The Decemberists greifbar gemacht. The Decemberists erhalten untentwegt Vorschläge ihrer Anhängerschaft in Form von Zeichnungen wie diese sich deren Gestaltungsmittel vorstellen.


 

Integrierte Kommunikation in Zeiten sozialer Netze

Der Stoff aus dem die Träume sind Integrierte Kommunikation

Wenn Kommunikation zu gut Deutsch teilen, mitteilen, teilnehmen lassen; gemeinsam machen, vereinigen heisst, dann definiert sich integrierte Kommunikation aus ihrem Zusammenhalt. Der Klebstoff der die Kommunikation zusammenhält. Poosticks. Die Bindung von Mensch und Marke.

Die freie Verfügbarkeit der sozialen Netze mitsamt seiner kontinuierlich weiterentwickelten Instrumente und Hilfsmittel, ermöglicht nie dagewesenes freies Schaffen, ob wir nun unser Brot mit Produktion verdienen oder ob wir uns auf Seite des Verbrauchers wiederfinden.

Die Spannung, die entsteht zwischen nie dagewesenen Möglichkeiten und dem Entsetzen darüber, selbstverantwortlich handeln zu können, diese Spannung ist der Klebstoff, das Bindemittel das alles zusammenhält oder auseinanderbringt.

Schulz und Schulze figurine © Herge officielle Integrierte Kommunikation

figurine © Hergé officielle

Zuletzt kommt alles in einen Topf, ist ein Mashup aus gestohlenen Ideen und entlehnten Ansichten. Hier scheitern Spezialisten und Experten, die ohne jeden Zugang nur scheitern können aus der Kleingeistigkeit ihres beklemmenden Fachbereiches heraus (siehe Wikipedia Definition weiter oben). Ein Fachfremder oder Verstossener übernimmt und macht daraus den einen oder anderen Magic Moment.

Integrierte Kommunikation ist also das sichtbare (siehe Decemberists), oder auch nicht sichtbare und dennoch fassbare Ergebnis, dass ein Publikum in den Bann zieht und so lange hält bis einer ganz deppert ist vor lauter Profit.

Es vermag das Selbstverständnis der Marke mit jedem Mittel der Kommunikation eindeutig zu spiegeln.

Der Werdegang ist für das Ergebnis irrelevant.

Gestern fand ich den Hinweis zu einer vom ADC prämierten Website. Ich kann nurmehr der Annahme sein, dass der Art Directors Club eine realitätsfremde Organisation ist, die nicht den Hauch einer Ahnung darüber besitzt, was die Werbebranche weiterbringt.

Als nächstes will ich das Für und Wider der deutschen Blogosphäre abwägen. Warum etwa Nico Lumma mit Lummaland das beste ist, was Scholz & Friends passieren konnte und warum mir Nico zu feige ist.

Mehr zu the Decemberists erfährst Du hier und die Figuren zu Tim u. Struppi bekommst Du hier.
 

“The Mariner’s Revenge Song”

 

 

 

Alle Augen auf Boulder, Colorado, USA

17. August 2011 Keine Kommentare
Eadward Boches Alle Augen auf Boulder, Colorado, USA Matt Howell Alle Augen auf Boulder, Colorado, USA Tim Malbon Alle Augen auf Boulder, Colorado, USA
Edward Boches
Chef Innovation Offizier
Mullen
Blog
@edwardboches
Matt Howell
Globaler Digital Offizier
Arnold Worldwide
Blog /nicht verfügbar
@mrhowell
Tim Malbon
Gründungsmitglied
Made By Many
Blog
@malbonster
Gareth Kay Alle Augen auf Boulder, Colorado, USA Kim Laama Alle Augen auf Boulder, Colorado, USA Sheena Matheiken Alle Augen auf Boulder, Colorado, USA
Gareth Kay
Direktor, Markenstrategie
Goodby, Silverstein and Partners
Blog
@garethk
Kim Laama
Kreativdirektorin
AKQA
Blog /nicht verfügbar
@kimlaama
Sheena Matheiken
Gründerin u. Kreativdirektorin
The Uniform Project
Blog
@matheiken
Will McGinness Alle Augen auf Boulder, Colorado, USA Ben Malbon Alle Augen auf Boulder, Colorado, USA Daniel Stein Alle Augen auf Boulder, Colorado, USA
Will McGinness
Kreativdirektor
Venables Bell and Partners
Blog /nicht verfügbar
@willmcginess
Ben Malbon
Strategie Direktor
Google Creative Lab
Blog
@malbonnington
Daniel Stein
CEO
EVB
Blog /nicht verfügbar
@danielstein
Scott Prindle Alle Augen auf Boulder, Colorado, USA
Scott Prindle
VP/Exek. Technologiedirektor
CP+B
Blog /nicht verfügbar
@prindlescott

Boulder, Colorado wurde in der Kürze der Zeit ein kreativer Treffpunkt für Gedanken Anführer und Orientierung in unserer Werbebranche.

Die hier vorgestellte Intelligenz, umfasst freilich nur einen geringen Teil, der für die amerikanische Werbebranche aktiven Anführer. Ausserdem sind gerne auch Briten dabei. Allenfalls kommen solche in Betracht, die digital so aktiv wie im Leben sind. Der entsprechende Workshop endete vergangenen Donnerstag und wir können uns auf Video Interviews mit den hier vorgestellten Beteiligten freuen.

Via Edward Boches. Making Digital Work.

 

Gedankenführung in der neuen Welt

Markenführung, Kundendienste, unser aller Ansehen unterliegen längst unserer digitalen Leistungsfähigkeit.

Im Grossen und Ganzen übersteigt unsere Leistungsfähigkeit die Wachstumsmöglickeit der Märkte. Hier öffnet sich die Schere auf das Unangenehmste.

Deutschland ist gut darin Strukturen zu schaffen und diese organisiert zu halten. Deutschland ist schlecht dabei, die geschaffenen Strukturen mit Leben zu füllen und sie zu kultivieren.

 

Brauchen dt. Agenturen, Offiziere für Innovation?

Sicherlich eine Empfehlung für grosse dt. Werbeagenturen als auch für dt. Grossstädte.
Das beste Bespiel ist Nico Lumma, Direktor für Sozialmedien bei Scholz u. Friends. Scholz u. Friends wäre ohne Nico Lumma nicht länger sichtbar, auf den digitalen Radarschirmen der Welt und denen des Binnenmarktes. Deutlicher geht es nicht.
Im internationalen Vergleich, steht Lumma mit seinem Direktoren Titel leider dumm da, bei Zusammenkünften mit Chief Innovation Officers, VP Executives auf globaler Ebene. Auch das ist deutlich.
Hier erweisen sich dt. Firmen als nicht so organisiert und strukturiert wie angenommen. Eine Aktualisierung von Rollen und Titeln in der Werbebranche ist überfällig, soll sich aber möglichst natürlich ergeben und kulturell tragbar sein.

Für Städte ist eine digitale Führung ein Muss. Stadtplanung ist heute undenkbar, ohne Beteiligung der Betroffenen und organisiertem Crowdsourcing. Auch ist crowdsourcing billiger und effizienter, als es ist, die Städteplannung und Öffentlichkeitsarbeit, dem Geltungsdrang und Profilierungswahn einzelner Amtsträger weiterhin zu überlassen.

 

Der transformative Prozess ist allgegenwärtig

Er muss von allen getragen und idealerweise von allen unterstützt werden.

Das unglaubwürdige Geschwafel von flachen Hierarchien muss glaubwürdig verankert sein. Eine Hierarchie ist dann flach, wenn alle Ebenen einer Agenturhierarchie mit der Kundenseite in Dialog treten und dies die Unterstützung und Ermöglichung der Geschäftsleitung erfährt. Alles andere ist dummes Zeug.

 

NYC.gov Hackathon

24. Juli 2011 Keine Kommentare

New York City versucht sich im crowdsourcing mittels sogenanntem Hackathon. Eine Woche nachdem Bürgermeister Michael R. Bloomberg versprach, ein Online Forum einzurichten, wurde der 27 Jährigen Unternehmerin Rachel Sterne, die Rolle des Chief Digital Offiziers von New York City überantwortet. Ein heutiger, erster Bericht von Mashable, verrät 10 Gründe, warum Städteverwaltungen Hackathons veranstallten sollen:

  1. Sektoren werden überbrückt und die Städteplannung wird mit Technologie Gemeinschaften zusammengebracht, um gemeinsam eine Herausforderung zu meistern.
  2.  

  3. Angeregt wird kollaboratives Problem lösen und eine offenere Stadtverwaltung. Wir haben Entwickler eingeladen um ihre Ideen einzubringen um einen wichtigen, digitalen ‘öffentlichen Raum’ verbessern zu helfen.
  4.  

  5. Ein Mechanismus wird für die Öffentlichkeit geschaffen, der Feed-back und Ideen für eine Website ermöglicht, die für sie gedacht ist.
  6.  

  7. Ein Modell, dass anderen Städten, ihrer Verwaltung und Planung hilft, nationalen und internationalen Wandel zu ermöglichen.
  8.  

  9. Kreative und innovative Konzepte werden vorgestellt, die NYC.gov dabei helfen, leistungsfähig und effektiv Leistungen zu ermöglichen und die zur Bevollmächtigung der New Yorker Bürger beitragen.
  10.  

  11. Vertraulicher Zugang zu der Städte Entscheidungsträgern wird dem Einzelnen sowie den Teams ermöglicht.
  12.  

  13. Ein Präzedenzfall und Plattform wird geschaffen um die Entwicklung der Städtever-waltungen durch offene Innovation und Teilnahme zu fördern.
  14.  

  15. Ein erster Schritt ist getan, einen transparenten Design Prozess zu demonstrieren. Wir wollen möglichst viel Input sammeln. Es ist ein praktisches Vorgehen, um rasch Erfolge zu verzeichnen.
  16.  

  17. Hilft Subjektivität aus dem Design Prozess zu entfernen.
  18.  

  19. Entwickler werden mit internen Daten versorgt, um User Experience Entscheidungen (UID) treffen zu können, z.B. Analysen und der Unterstützung von Technik-Partnern, Im Falle NYC.gov, DonorsChoose, ExpertLabs, Facebook, Foursquare, Google, Meetuo und YouTube.


 

Rachel Sterne NYTimes NYC.gov Hackathon

Rachel Sterne, der Stadt erster Chief DIgital Officer, in ihrem Büro in Manhattan.
Michael Appleton for The New York Times


 

Stuttgart 21 lieferte den besten Grund, warum dt. Städteverwaltungen
Hackathons veranstalten müssen. Deutschland ist nachweislich sehr gut darin Strukturen einzuführen. Sie mit Leben zu füllen und eine bessere Kultur zu schaffen ist die Schwierigkeit, die zu überwinden die neue Welt reichlich Technologien mit sich führt.

Stuttgart 21 hätte sich nicht ereignen brauchen, hätte Stuttgart frühzeitig eine soziale Plattform eingerichtet, um den Bürgern die Möglichkeit zu geben, sich einzubringen und Dampf abzulassen.

Ein Hackatron hätte dafür gesorgt, frische Gedanken beizubringen und kostensparende Lösungen.

Solange für ein konkretes Briefing gesorgt ist und die Plattform für eine, ethisch durchdachte Gebrauchsanleitung in verständlichem Deutsch, gesorgt hat.

Aus Stuttgart 21 klüger werden, heisst es jetzt für dt. Städte, deren Bürger und Städteverwaltungen.

Städte sollen ihre digitalen Ninjas dafür gewinnen, ihre Erfahrung für ihre Städte einzubringen, um eine kontinuierliche Verbindung zwischen Bürgern und Städteplannung/verwaltung aufzubauen. Also nicht Leute, die darauf trainiert sind, sich mit Kremien und Politikern herumzuschlagen, das führt, wie wir alle zu wissen glauben, zu nichts. Mit einer detaillierten Vorstellung und überdachtem Profil, gilt es Leute zu gewinnen, die im Dialog mit digitalen Medien geübt sind und in Selbsterfahrung gemachte, gute Kenntnisse der digitalen Technologien mitbringen und die Übung darin haben, ausgemachte Ziele zu verfolgen. Nico Lumma wäre so einer für Hamburg. Sascha Lobo für Berlin.

reinvent nyc poster NYC.gov Hackathon

via Mashable



NYC.gov Auswertung von Bloglevel
 
Einfluss                 44.5
Beliebtheit            46.9
Engagement        21.3
Vertrauen              38.5




 

Verschiedenes

16. Juni 2011 Keine Kommentare

Alessandra Lariu, Gründerin von SheSays hat ihen Posten als Group Creative Director bei McCann verlassen und baut für Ende Juni einen Aggregator, der Marketingpraktikerinnen mit Marken zusammenbringen soll. Details sind noch nicht publik. Zwei Mitbegründerinnen sind Autoren der Neuerscheinung: Digitale Werbung. Gestern, Heute, Morgen.

Gleich 24 Autoren sind die Väter, Mütter der Kollaboration. Beiträge der SheSaid Gründerinnen findest Du hier (Lariu) und hier (Laura Bambach).

digital advertising Verschiedenes

Kollaboration von 24 Werbepraktiker

Tubbe, die neue Band aus München war gestern auf Südwild zu sehen

Hipster Musik, die wie auch bei David Kitt, die Gitarre gegen den Synthesizer eintauscht. Mir gefällt, das Tubbe auf das Lied fokusiert sind, das Gesamtkonzept (Album, Verhaltensweisen…) wird sich organisch, nach und nach, im Austausch mit dem Publikum entfalten. Dementsprechend, finde ich auch keine Website. Tatsachen werden in kleinen, machbaren Schritten geschaffen. Konzerte werden über Facebook angekündigt, auch gibt es keine Tubbeseite auf FB. Ich bin begeistert und froh erfreuliches aus München berichten zu können.

Tubbe Verschiedenes

Klaus Scheuermann, Steffi Jacobs Fabian Füss sind Tubbe. Die neue Band aus München.

Die USA feiert seine Marketingpraktikanten kontinuierlich. Deutschland hat die Re:publika

Aus Berlin wurde letzte Nacht auch von der re:publika 5 berichtet. Südwild Reporter Michael Köppel versuchte sich im Gespräch mit Sascha Lobo (65.000 Twitter Follower) und Felix Schwenzel von wirres.net. Von leidigen Positionierungsbehauptungen abgesehen, war die Sendezeit auf den Schwerpunkt Post-Privacy reduziert. Privatsphäre gilt als überholt zugunsten der Stärkung einer Demokratisierung durch Öffentlichkeit. Ist Privatsphäre noch zeitgemäß? Unsere hochdifferenzierte Gesellschaft wird wie sonst auch eigene Wege gehen und deutlich machen, wie der Einzelne mit persönlichem und seiner Privatsphäre umzugehen versteht. Das Szenario gibt es hier zu sehen, mit einem wie immer distanzierten und bedachten Beitrag von Peter Kruse. Sascha Lobbo hebt die Bedeutung von streaming und mehr Echtzeit hervor und Felix Schwenzel deutet auf Facebook in Beantwortung der Frage wie es weitergeht.

Wired jetzt auch in Deutschland

Mitte der Neunziger häufte sich das öffentliche Interesse an den Wissenschaften. Mit der geplatzten Neuen Medien Blase kam Flaute auf. Mein Arbeitsplatz hiess Thunderhouse, gemeint war das Versuchsmodell von Benjamin Franklin zu Experimenten mit Blitzeinschlag. Meine Landsleute erfreuen sich bester Unterstützung seitens der Medien. AdAge, TED, FastCompany, AdWeek, Making Digital Work (MDW), CNN… Hierzulande ist der gesellschaftliche, wirtschaftliche wie politische Wandel zwar unumgänglich, der Diskurs darüber aber Einzelkämpfern der Blogosphäre überlassen. Mit Ausnahme der re:publika sind vereinzelte Symposien wie Tropfen auf dem heissen Stein. Von Horizont.net und WuV erfahren wir den Terminkalender der Branche, Preisträger von internen Wettbewerben, von einem Diskurs kann nicht ernsthaft die Rede sein. Wirtschaftmagazine wie Brand Eins halten sich bedeckt und Agenturen versäumen den offenen Diskurs mit dem Publikum. 99.9% aller Websites sind nicht Ping-fähig im Sinne von automatischem Pingback/Trackback für Inhalte. Wie soll da ein Wissensaustausch begünstigt werden? Lediglich MRM Worldwide der McCann Worldgroup bedient sich WordPress für seine Website. Oren Frank, der Mann der das verantwortet bleibt mysteriös verschwunden. Niko Lumma berichtet über Wired hier.

wired Verschiedenes

Titelbild der aktuellen UK-Ausgabe von Wired (Bild: Condé Nast)

Kategorien:Neue Werbung

Denkpause bei deutschen Werbeagenturen

28. Januar 2011 Keine Kommentare

Denkpause bei deutschen Agenturen Denkpause bei deutschen Werbeagenturen

Gorch Fock © Ricarda Schoenbrodt. Alle Rechte vorbehalten



Welch glücklicher Zufall Denkpause bei deutschen Werbeagenturen
Alles ist bestens. Das Geschäft blüht, die Wirtschaft hat sich erholt. Die Arbeitslosenzahlen sind auf dem Tiefststand. Deutsche Werbung kann sich sehen lassen im Europäischen Wettbewerb. Das Fiasko in der deutschen Automobilindustrie hat sich in Luft aufgelöst. Es rollen nicht mehr genügend deutsche Automobile vom Förderband um der Nachfrage aus aller Welt gerecht zu werden.

 

Hat sich demnach die abwartende Haltung bei deutschen Werbeagenturen bezahlt gemacht, während aus der US Blogosphäre Tadel darüber erklingt, gebräuchliche, gelernte Begriffe wie auch den Überbegriff Werbung vorschnell ad Absurdum geführt und gegen neue, ungewohnte Begriffe eingetauscht zu haben?

 

Dynamik von einst Denkpause bei deutschen Werbeagenturen

Denkanstöße bei voller Fahrt

 

Entsprang es einer Laune von Nico Lumma am 11. Januar die Debatten zum Thema Internet als Hilflosigkeit seitens Politik und WIrtschaft identifizieren zu wollen? Während es gar keinen Handlungsbedarf gibt und die Deutsche Werbung Triumphe in Cannes, wie auch im eigenen Land feiert? Noch dazu jetzt, da kurzweilige, von DDB mit Fun Theory erzielte Erfolge, mit unkonventioneller Zuhilfenahme der Sozialmedien, bereits hinter konventioneller Werbung seitens JvM auf den zweiten Platz zurückgefallen sind?

 

Sozial Denkpause bei deutschen Werbeagenturen
In der Zeit, in der sich, inklusive meiner selbst, die deutsche Blogosphäre ausgiebig mit den Möglichkeiten der Sozialmedien befasst hat, ist Zalando uns als ein brillantes Werbefilmchen von JvM weit besser im Gedächtnis geblieben als alle gemachten Entdeckungen in den Sozialnetzen. Ich erliege auch dem Verdacht, dass das Fernsehen mehr zu ‚sozial‛ beiträgt als das ‚irgendwie unreine Intenet‛¹, mitsamt der Stimmkraft der Sozialmedien es vermag. Das Bedeutsame an Social Media ist auch nicht Media aber Social (von lat. socius‚ gemeinsam, verbunden, verbündet‘) und das führt uns direkt zu der bereits von Leo Burnett vertretenen Erkenntnis, dass was den Leuten hilft auch gut ist für’s Geschäft. Der Zalando Spot erkennt die Magie der Soziologie und hält uns einen Spiegel vor. Wir erkennen uns wieder und finden es grossartig. Geradeso führen uns Sendungen wie Dschungel Camp oder DSDS die schauerlichen Abgründe unseres Gemeinwesens vor Augen, auf dass ein jeder von uns einmal Schutz suchen werde im Licht der Öffentlichkeit. Ausgerechnet.

Castaways Cutouts Denkpause bei deutschen Werbeagenturen

Castaways & Cutouts
The Decemberists



Die Aufgabe einer Werbeagentur ist vergleichsweise einfach, es gilt die Umsätze der betreuten Unternehmen zu steigern. Damit ein Produkt in der post-digitalen Zeit erfolgreich ist, soll die Vermarktung bestenfalls Teil des Produktes sein: das Produkt ist die Vermarktung. Erfolgreiche Beispiele hierzu liefert Apple’s iPhone, Starbuck Kaffee, die Braun Volkszahnbürste, Wii und MyMuesli. Alles was den Leuten hilft, hilft auch dem Geschäft.

 

Serendipität Denkpause bei deutschen Werbeagenturen
In Gabrielle Pauli’s Worten: „Es ist gut ein Ziel zu haben, der Weg dahin ergibt sich‟. Ihr männliches Gegenüber will dann wissen, wie genau sich der Weg ergibt. Welche Schritte dazu notwendig sind? Der Weg aber soll ein offener sein und dem Wegbegeher die Möglichkeit bieten, sich auf Ereignisse entlang des Weges flexibel und spontan einstellen zu können. Eine vorzeitig festgelegte Abfolge der Schritte würde die Empfänglichkeit und demzufolge die notwendige Flexibilität und Spontanität, um auf solche Ereignisse auch entsprechend reagieren zu können, empfindlich beeinträchtigen. Manager und Verwalter heutiger Agenturen bestehen auf die Festlegung einer Abfolge gemäß ihrer gelernten Organisationsschemen. Also zurück zu der eingangs erwähnten, von Nico Lumma identifizierten, Hilflosigkeit mit Digitalem auf Seiten der Politik und Wirtschaft einschliesslich der beratungsresistenten Betroffenen. Es rührt daher, dass neue Vermarktungsmöglichkeiten, wie sie durch kontinuierlich auftauchende, neue Technologien uns sprichwörtlich um die Ohren fliegen und auf den Geist gehen, da wir sie nicht erfolgreich in die uns vertrauten Organisationsschemen einpassen können. Eine anhaltende Denkpause bei Werbeagenturen entsteht. Sozialmedien und Internet bringen es an den Tag, es gibt ein Problem dem Selbstverständnis der Marke gegenüber, für die wir tagtäglich den überwiegenden Teil unserer Zeit opfern. Die Marke tut ihre Arbeit nicht. Damit dieser Absatz seine Arbeit tut, hier die Wikipedia Erklärung, dass Serendipität sich vom glücklichen Zufall unterscheidet, indem sie eine intelligente Schlussfolgerung voraussetzt, in Folge einer Untersuchung zufälliger Beobachtungen von etwas ursprünglich nicht Gesuchtem, das sich als neue und überraschende Entdeckung erweist. Schlagworte, die sich frischem Erfindungsgeist in den Weg stellen und mich erschauern machen, wie Mohrhuhn, Facebook, Portal, Intranet. Das Einstellen gefallener Engel früher, überkommener Internetepochen. Eine Denkpause ist durchaus angebracht und anempfohlen.

 

Allem Anfang wohnt ein Zauber inne. Hier eine Liste kleiner Schritte, die zu unternehmen es für die Agentur lohnt ohne groß eine Verpflichtung einzugehen und ohne den vertrauten Organisationsrahmen zu übertreten.

 

kleine Schritte Denkpause bei deutschen Werbeagenturen

  1. Erfolg verspricht nicht das Nutzen von sozialen Netzwerken, für die Gemeinschaft Nutzen schaffen verspricht Erfolg
  2. Intentionen und Denkweise der Agentur mit eigenem Agenturblog darlegen. Das Selbstverständnis über die eigene Marke stärken. Auch wird Transparenz demonstriert & automatisiert.
  3. Ping: Die bestehende Agenturwebsite für Pings empfänglich machen.
  4. Agentur Website abschalten oder sozialisierbar machen
  5. Software von der Stange nutzen: Von der Erfahrung erprobter und getesteter Software Angebote profitieren. MRM Worldwide demonstriert Nutzen und Eleganz einer auf WordPress CMS basierenden Website.
  6. Eigene Widgets entwickeln und vermarkten: Mit der Werbebranche, für die Werbebranche kollaborieren und Nutzbares schaffen

 

 

 

Kategorien:Neue Werbung, Sozial

Die Fliegenpatsche Theorie

17. Januar 2011 Keine Kommentare
How to Die Fliegenpatsche Theorie

„Es Schaffen als Werbe-Kreativer‟ - Buchtitel von Simon Veksner¹

Schau wie die Fliege der Fliegenpatsche entkommt


„In Deutschland werden haufenweise Debatten geführt, die irgendwie das Internet als Thema haben. Aber eigentlich geht es gar nicht primär um das Internet. Es geht um Hilflosigkeit.‟ so die erste Zeile eines Beitrags von Nico Lumma vom 11. Januar. Kein Wunder bei den immer währenden Neuerscheinungen an Erfindungen, Hilfmittel und Plattformen und den Einfluss den diese haben auf das Ökosystem unserer post-digitalen Zeit. Abwarten und Tee trinken hat sich als die bevorzugte Strategie bei Wirtschaft, Politik und Werbebranche durchgesetzt. Dies drängt sich mir auf, als Indikator für Mangel an Markenbewusstsein und Selbstverständnis. Das Internet, insbesondere seine geprobte Konsilidierung in soziale Medien und andere Aggregatoren bringt es zutage. Es fehlt den Unternehmen, ihren Agenturen als auch politischen Organisationen an Selbstverständnis und Bewusstsein darüber wer sie sind und welchen Beitrag zu leisten sie ins Leben gerufen wurden.
Abhilfe verspricht Lernen durch Tun. Eine kurze Zeitspanne und gute Gelegenheit um das Markenbewusstsein der Belegschaft aufzufrischen und um die Markenwerte in Erinnerung zu bringen. Markenpositonierung, -Attribute, -Persönlichkeit, Wertevorstellungen, Tonalität sollen einmal mehr mit den Unternehmenszielen in EInklang gebracht werden. Kein Involvieren in Sozialmedien ohne Klarheit über gesetzte Ziele und ohne das die Belegschaft sich mit den kollektiven und erprobten Markenwerten verbunden fühlt und darauf eingestimmt ist.


Heutige Neuigkeiten der Fachpresse verheissen Wandel wie Wirren, während die kreative Gemeinschaft Verdienste im Europäischen Wettbewerb feiert:

  • Frankfurt’s Ogilvy Chef Thomas Strerath de-assoziiert O&M von 360 Grad Werbung, bislang im Mittelpunkt des Markenversprechens. Die grosse Idee ist der andere Erfolgsfaktor globaler Werbung, von dem Strerath sich und O&M löst.
  • TBWA Hamburg ist die erste grosse Netzwerkagentur die seine Burschenseilschaften für weibliche Intuition eintauscht. Clara Schmidt von Groeling, Diana Pauser and Karin Reichl bilden das neue Führungstrio der TBWA in Hamburg.
  • Media Markt mit 290 Mio Etat will seine Marketing Strategie an ihrer zukünftigen Multi-Kanal Strategie ausrichten und lässt ihre Kreativagentur Kempertrautmann bei der Gelegenheit fallen

 

Fliegenpatsche Die Fliegenpatsche Theorie


Kommune1 Die Fliegenpatsche Theorie

Kommune 1³ 2011: Machen wir uns erst alle nackig, dann macht Verhülltes sich verdächtig



Während Kempertrautman ein erster, mir bekannter Fall ist, bei dem eine kleine Kreativschmiede von seinem Brot und Butterkunden den Finger gezeigt bekommt, blieben agile Agenturen mit Fokus auf ihre kreative Aufgabe und festem Glauben an die Macht der Idee rund um den Globus unberührt von der Weltwirtschaftkrise.

 

Die Fliegenpatsche Theorie

Vorletzte Nacht versetzte mich eine Dokumentation wie Fliegen der Fliegenpatsche entkommen in Erstaunen. Eine Hochgeschwindigkeitskamera machte den Abflug einer Fliege unter normalen Umständen sichtbar im Vergleich zu einem Abflug bei Gefahr. Ein entpannter Abflug findet statt unter erstaunlicher Synchronization aller Bewegungsabläufe und orchestrierter Eleganz. Mit den Beinen stößt die Fliege sich vom Boden ab während die Flüge in perfekter Koordination Luft unter die Flügel punpen und die Fliege sich rasch in die Luft erhebt. Was aber geschiet wenn die Fliege sich in Gefahr wähnt etwa durch die Bewegung einer Fliegenpatsche?

 

 


Es wirkt komisch und tölpelhaft der Fliege Notabflug durch die Hochgeschwindigkeitskamera zu beobachten. Die Fliege bewegt sich ruckartig ohne jegliche Koordination oder Kontrolle, fällt gar ungeschickt auf dem Rücken, dreht sich hastig und beginnt schliesslich ihren Flug. Mit der durch unkontrollierte Reaktion gewonnenen Split Sekunden aber rettet die Fliege ihr Leben auf Kosten von Kontrolle und Koordination.

 

Ganz richtig, jede Reaktion auch unter Aufgabe jeglicher Kontrolle und Koordination erweist sich als geeignetere Strategie für unsere post-digitale Zeit, als abwarten und Tee trinken.

 

¹Simon Veksner ist ein Kreativer von Bartle Bogle Hegarty in London mit eigenem Blog namens scamp. How to Make It as an Advertising Creative wurde 2010 veröffentlicht von Laurence King Publishing.
²Nico Lumma ist mit Lummaland ein erfolgreicher Marketing Blogger und Stratege bei Scholz & friends in Hamburg.
³Kommune 1 wurde am 1. Januar 1967 gegründet und im November 1969 aufgelöst. Rainer Langhans, Fritz Teufel and Uschi Obermaier waren gefeierte Mitglieder.

 

 

 

Kategorien:Neue Werbung, Sozial

Deutsche Digitale

9. Januar 2011 Keine Kommentare

Deutsche Digitale Deutsche Digitale
Überschrift Deutsche Digitale Deutsche Digitale


Der Schweizer Dr. Josef Ackermann liefert das prominenteste, deutsche Beispiel von einem, der es verstanden hat, die Finanzwelt in ihrem virtuellen, digitalen Sein zu begreifen und für die Geschicke der Deutschen Bank und die der eigenen zu nutzen. Der Schein wurde nach 2007, in Folge der Weltwirtschaftskrise, höchst elegant zum Sein genutzt. „Subprime-Krise“: Eine Gaunerkomödie mit vorteilhaftem Ausgang. Respekt.
Amir Kassei ist gegenwärtig Deutschland’s anerkannter Top Kreativer, wenn auch iranisch-österreichischer Abstammung. Mit „Fun Theory‟ gelang es ihm in der Welt Eindruck zu schinden für die deutsche Digitale, auch wenn bekannt sein dürfte, dass die Arbeit für VW von DDB Amsterdam ins Leben gerufen und auf die Strasse gebracht wurde. Mathias Storath brachte die deutsche Werbebranche voran, indem er dem TV Spot mit der Hornbach Poesiereihe neue Bedeutung gab und somit das zum Ausdruck brachte, was ich im Digitalen als für sozial einstufe.

 

 

 

 

 


Der gebürtige Iraner Ehssan Dariani, Dennis Bemmann und Michael Brehm gründeten im Jahr 2007 mit StudiVZ und diesem voran, im Jahr 2005 mit SchülerVZ und MeinVZ, die erfolgreichsten deutschen Sozialnetzwerke. Allesamt in der Öffentlichkeit als offensichtlicher, bislang unbescholtener Diebstahl von Facebook wahrgenommen.
Es fehlt also nicht an Beispielen, wie mit deutschen Tugenden und den Mitteln der Zeit, deutsche Technik [German Engineering] und somit die Legende vom Land der Dichter und Denker zu neuer Bedeutung findet. Mymuesli der Passauer Gründer oder YOC in Berlin, mit Lebensversicherung in der mobilen Zukunft geben Zeugnis, wie rasch es gelingen kann, eine Lebensgrundlage für eine kleine Gemeinschaft zur Tatsache zu machen. Die Forderung: „Global denken, vernetzt handeln‟, wird greifbar, sowie ein Selbstverständnis aufkommt und Reputation und Markenbildung in unserer post-digitalen Zeit als das verstanden werden, was sie immer waren. Nämlich als eine natürliche, kontinuierliche Entwicklung,
Aktion erster Schritt Deutsche Digitale

erster Schritt

 

die mit dem ersten Schritt beginnt und auf entgegenkommend, natürliche Weise seinen Lauf nimmt und jeder hier, ebenso natürlich und kontinuierlich neue Bedeutung für die Marke schaffen kann.

 

 

 

Erstaunliches Jahr 2010

19. Dezember 2010 Keine Kommentare

Erstaunliches Jahr 2010 Erstaunliches Jahr 2010

Berg Bromo, Östlich von Java, Indonesien
Photographie mit freundlicher Genehmigung von Hengki Koentjoro © 2010 Alle Rechte vorbehalten.



Das Jahr begann mit der erstaunlichen Notlandung von US Airways Flug 1549 auf dem Hudson. Alle 150 Passagiere und die fünf Besatzungsmitglieder überlebten die von Vogelschlag verursachte Notwasserung.

 

Das weltweite Web, als wäre es eine von Mensch geschaffene Kreatur, mit eigenem Willen, zwingt die Menschheit zurück ins gelernte und erprobte Verhalten der organischen Wurzeln und Verhaltensweisen altvertrauter Marktplätze, egal auch wie viel Geld kommerzielle Unternehmen ins Web gesteckt haben.

 

erstaunlicher Dispatch, erstaunliche Rettung, erstaunlicher Kapitän und Besatzungsmitglieder



Mit reichlich verspäteten Anfängen als Blogger, wurde mir die Entdeckung neuer Deutscher Intelligenz zuteil. Gedankenführer und Talente wie Prof. Dr. Peter Kruse, ihm verdanken wir die psychologisch fundierte Identifizierung der Netze als permanente Möglichkeit von Nähe.

 

Nico Lumma mit scharfen Verstand und authentischer Eloquenz, errinnert mich an die unübertroffenen Talente, die es auch Derek Sivers ermöglicht haben, inmitten einer stettig anwachsende Gefolgschaft zu bleiben.

 

Nicht weniger erstaunlich, demonstrierte der junge Kreativdirektor Matthias Storath die Macht der Idee, mit neuem Ansatz zur Gestaltung von TV Anzeigen, mit seinen robust, poetischen Variationen für den Baumarkt Hornbach.

 

 

 

 

 

 

 

 


 
Nach 25 guten Jahren in der Werbung, bin ich nach München zurückgekehrt, wo ich in unmittelbarer Nähe des Waisenhauses wohne, dem ich entstamme. Meine Geschichte findest Du hier.

 

Wie wir immer öfter auf gute Gründe stossen, etwas unseren Glauben zu schenken, wächst auch das tiefe Misstrauen gegenüber Überkommenheiten im Etablierten.

 

Die unabwendbare Transformation ist in vollem Gang. Ich hatte Anfang des Jahres Glück, mit dem Privileg die vom Britischen Institut der Werbepraktikanten [IPA] initiierten Sozialprinzipien [IPA social] für den Deutschsprachigen Raum zu veröffentlichen und dabei 10 erstaunliche Köpfe im Marketing kennengelernt. Du findest sie hier. Für 2011 bleibt es dabei, ich will meiner Werbeindustrie weitere Blamagen ersparen und ihr noch während der Transformation, wieder zu Ansehen verhelfen.

 

Ganz richtig, alles ist erstaunlich und niemand ist glücklich—eine zutreffende Rekapitulation war von Louis CK auf Late Night mit Conan O’Brien zu sehen.

 

 

¹Mathias ist gut beraten seinen Blog auf tumblr fortzusetzen

 

 

Im Licht der Öffentlichkeit

2. Dezember 2010 Keine Kommentare

Um in den Sozialnetzen die Hosen an zu behalten, müssen Deutsche Firmen sich nackig machen. Hier steht wie das geht.


Im Licht der Öffentlichkeit Im Licht der Öffentlichkeit

Linolschnitt von Bill Fick via Lost at E Minor



Im Licht der Öffentlichkeit

  • Konsumenten einbeziehen in die Entwicklung von Produkten und Kampagnen
  • Webseiten sozialisierbar¹ machen oder gleich abschalten
  • Gleich einer Universität, ein Curriculum—einen Lehrplan zur Verfügung stellen, ohne den, Lernziele nicht zu erreichen sind und die Transformation in die neue Welt nicht zu schaffen ist. Die Londoner Kreativagentur Bartle Bogle Hegarty, nennt ihren Lehrplan BBH Labs. Vorbildlich ist auch Agentur Denken des US Think Tank T3.
  • Für Deutsche Öffentlichkeitsarbeit ist Leo Burnett mit Cultural Fuel zugegen, nur leider in einer Fremdsprache.
  • Ein scharfer Denker und lustiger Zeitgenosse ist auch Nico Lumma. Nico’s Arbeitgeber, Scholz & Friends ist mir völlig egal. In seinem Lummaland aber bin ich regelmässig.
  • ¹Blog Systeme wie WordPress, Typepad, Movable Type.

    Es fehlt noch an Entschlossenheit und vertraglichem Übereinkommen die Geheimhaltungsvereinbarung & Verschwiegenheitsklausel bei Verträgen zu aktualisieren und der Zeit anzupassen.

     

    Solange wir nicht über das was wir tun reden dürfen, will auch kein rechtes Gespräch aufkommen.

     

    • Linolschnitt von Bill Fick via Lost at E Minor Bill Fick © 2010 Alle Rechte vorbehalten.

     

     

    Willkommen in der Normalität

    25. November 2010 Keine Kommentare
    Wildsauenflucht Willkommen in der Normalität

    Illustration: Elizabeth Blue

     

    „Social Media – das ist für mich eine angenehme, authentische, unverkrampfte, direkte, schnelle, zuvorkommende, dialogische und menschliche Art der Kommunikation. Ob sie auf facebook, bei twitter, in Blogs oder Foren, vielleicht sogar analog im Café stattfindet, ist unerheblich. Wichtig ist, dass man zuhört, Bedürfnisse erkennt, Bedürfnisse befriedigt, das Unternehmen, für das man arbeitet, ordentlich vertritt, einen wesentlichen Beitrag zum Unternehmenserfolg leistet, indem man hilft, fragt, antwortet und überzeugt. Das ist für mich Social Media.‟

    —Sachar Kriwoj

     

    via

    Quelle: