Kreativ sein




TNS wollte von 72 Tausend Leuten in 60 Ländern, mehr über deren Einstellung und Verhalten in Erfahrung bringen.
Mehr als die Hälfte glauben, dass das Internet ihnen dabei hilft, eine nähere Verbindungen mit anderen eingehen zu können. Brasilianer lieben Online chats, im Durschnitt haben die Brasilianer 481 online Freunde. 36% der Philippinen empfinden Online Freundschaften als zufriedenstellender. Mehr als die Hälfte der Nutzer sozialer Netzwerke, geben zu ihre Freunde auszuspionieren. Vielleicht ist das der Grund warum Europäer zurückhaltender sind im Umgang mit den Netzen. 97% der Dänen, bevorzugen Freundschaften im wirklichen Leben. Und was tut die online Welt in mehr als 3 Stunden pro Woche? Sie gehen shopping. Wir lieben virtuelles Windows Shopping. China hat die größte Anzahl an Kaufsüchtigen, sie verbringen 5 Stunden die Woche mit Online Shopping. China hat 8 Mio Online Shops. Bald ein Drittel davon befriedigen ihre Sucht mit mobilen Geräten. Viele glauben, dass das Internet es ihnen ermöglicht sich freier auszudrücken. Nahezu die Hälfte liest einen Blog pro Woche und etwa ein Drittel von uns blogt. Und warum kommentieren wir online? Wir lieben es anderen zu helfen und selbst Hilfe zu bekommen. Und manchmal wollen wir uns einfach nur beschweren. Und das sehr wirkungsvoll. Über die Hälfte der Leute, die Online Kommentare lesen glauben, dass ein einziger negativer Kommentar sie eine Marke hinterfragen macht, auch wenn der Kommentar vom anderen Ende der Welt kommt. Mehr über Online Gewohnheiten und Verhalten gibt es hier zu erfahren.
Transparenz bei den Werbeinvestments ist die wichtigste Herausforderung für die Werbewirtschaft im kommenden Jahr, lese ich auf Werben und Verkaufen.
Wie bitte? Die Werbewirtschaft soll endlich die Probleme ihrer Kunden lösen und nicht länger interne Organisationsprobleme und Orientierungslosigkeit diskutieren.
Uwe Becker, Mediachef von Unilever und Vorsitzender der OWM meint gar: „Die Zeit der blinden Online-Euphorie ist vorbei‟. Becker fordert ROI, eine Forderung die jedes Jahr wieder, als der grosse Paukenschlag inszeniert wird und in einen irrelevanten Streit ausbricht, welches Medium messbarer ist, Fernsehen oder Internet.
McDonalds hat die Frage nach Messbarkeit und Return on Investment für alle zufriedenstellend mit Mein Burger beantwortet, hier einzusehen.
Uwe Becker’s Forderung lenkt die dt. Wirtschaft davon ab, Tatsachen zu schaffen, die möglichst gut für möglichst viele sind.
Ideen die tun, in der Lage, unser Leben besser machen.
Nun hat OWM eine Website, die statisch ist, wie eine Druckvorlage und die im Gegensatz zu zur Website von TNS, keine Einblicke oder Lösungsvorschläge zum Diskurs zu vermitteln im Stande ist.
Wie kann ich einem Verein mein Vertrauen schenken, der 2011 mit einer Website aus den 90er Jahren, Vorbild sein will?
Mit WuV habe ich von jeher meine Schwierigkeiten. GameOne auf Viva bietet dem Marketing-Praktiker mehr Einblicke zur Planbarkeit der Wirtschaftsentwicklung.
Den Abend gesellte sich ein Mann zu unserem Tisch beim Grosswirt, der mit eigener Firma, erfolgreich vertikale Software für das Verlagswesen entwickelt und vertreibt. Er steht im Wettbewerb mit SAP.
Nachdem er mir seine Geschichte erzählt hatte, gewährte er mir Einblicke in das Geschäftsgeheimnis.
Im Grunde unterscheidet sich seine Geschichte nicht von der meinen. Wir hatten beide früh damit begonnen unser Leben von Rechnern verändern zu lassen zugunsten unserer Karrieren. Und beide hatten wir unsere frühen Schlüsse gezogen vom Objekt orientierten Denken der Entwickler und die damit verbundene Umstellung der Herangehens- und Denkweise für unsere Zwecke zu nutzen. Und nein, er hat keinen gelben Lambourghini auf dem Firmenparkplatz stehen und ich bin wie immer froh, wenn ich zu essen habe.
Wir wollen rasch lernen unsere Verantwortung, insbesondere die damit verbundenen Risiken zu akzeptieren. Die Netze und der Wettbewerb halten es uns vor Augen, es geht immer noch besser und wir tun gut daran uns ranzuhalten.
Das Geschäftsgeheimnis, der Schlüssel zum Erfolg eines Softwareunter-nehmens ist, wie Helmut erklärte, Risikominder-ung. Es erklärt sich mir so, dass um bei einem grossen Verlag in die engere Wahl genommen zu werden, mit dem Ziel dessen Software zu entwickeln, muss ich, um vor Rivalen den Zuschlag zu bekommen, mein Versprechen glaubwürdig zu begründen wissen und das Versprechen heisst: „Null Risiko.‟
Es ist nicht so, dass die deutsche Wirtschaft ausschliesslich risikoscheu oder beratungsresistent wäre, ebenso wenig wie Geiz, Neid und Vorsicht vornehmlich deutsche Eigenschaften sind.
Richtig ist, Franzosen und Italiener geben das Geld bedenkenloser aus für gutes Essen, weswegen erstaunlich, viele Zutaten aus Deutschland, in deren Länder exportiert werden und da der Binnenmarkt nicht als lukrativ gilt, hierzulande nicht länger verfügbar sind.
Freilich gibt der Erfolg Helmut recht. Ich werde die mir verbleibende Lebenszeit von ca. 30 Jahren, nun aber nicht belasten wollen, mit Vorurteilen oder Erfolgsfaktoren, die ich für überkommen einstufe. In Helmut’s Denken ist der Wurm drin, es ist so 90er Jahre als würde der Hund vom Schwanz gewackelt werden und ohne Aktualisierung kommen wir hier nicht weiter.
Nur Staunen machen, minimiert das Risiko. Die Leute sind herangereifter [sophistizierter] als Fachleute es wahrhaben mögen. Ohne Reiz des Neuen geht nichts mehr.

Cindy Gallop, der BBH London, die erfolgreiche Expansion nach New York verdankt, weiss eine so schnippische, wie erstaunlich treffende Antwort: „Risiko Bereitschaft macht eine Marke sexy‟. Der aktuelle Blog Eintrag des BBH Labs kommt mir entgegen und publizierte nachfolgende Folien, die helfen sollen, greifbar zu machen, dass wir Abstand nehmen sollen von unserem gewohnten Auffassungen, um ein minimales lebensfähiges Produkt zu denken und auf den Markt zu bringen. Ein Produkt, das nicht Angst und Befürchtungen zum Ausgangspunkt hat, sondern Freude und ein gesundes Selbstverständnis.
Ein wenig John Wilshire Prosa zum Thema gibt es hier.
Wie mache ich es begehrlich ohne selbstgefälliges, betuliches Geschwätz? Die Antwort lesen wir bereits in Mel Exxon’s Präsentation. Wir kommen bei der Entwicklung rasch zu dem Punkt an dem der potenzielle Kunde sich aus freien Stücken entscheiden wird. Er wird etwas entdecken, das ihm von Nutzen erscheint und ja oder nein sagen. Schwanger oder nicht schwanger. Wie bewege ich mich als Agentur und seine Kunden von Aktion zu Aktion ohne lästigen Übergang? Wie demonstriere ich Anspruch und Glaubwürdigkeit zeitgleich? Wie zeige ich simultan was werden soll und was daraus wurde, wenn beides doch zeitlich aufeinander folgt? Hinweise finde ich beim Parkour und bei Elizabeth Slam in Brooklyn mit SLAM (Streb Lab for Action Mechanisch). Nicht wie zu Schulzeiten gelernt, den Hindernissen, ausweichen aber akzeptieren und drauf los gehen. Nach links und rechts ausweichen, macht das Ziel versäumen und nicht am Ziel ankommen.
Die aktive Marke, die also kontinuierlich neue Bedeutung für sich zu schaffen versteht, erhöht ihre Chancen wahrgenommen zu werden und ins Gespräch zu kommen exponentiell, wenn sie sich die Öffentlichkeitsarbeit leicht zu machen versteht und z. B. die Konnektivität und Skalierbarkeit der sozialen Netze nicht nur zu nutzen aber zu automatisieren versteht. Nicht aber, indem sie den Leuten auf Facebook hinterher läuft, aber indem die Marke, Besserung relevant zu kommunizieren und zu liefern lernt [erst probieren dann skalieren] und Besserung inklusive Beweisführung unmittelbar zu einem Erlebnis macht. Wie das bei einem Wettbewerb aussieht, hat McDonalds mit „Mein Burger‟ unlängst, deutschlandweit demonstriert. Hier haben alle benötigten Aktionen unmittelbar, gleichzeitig ohne lästige Übergänge und Wartezeiten stattgefunden: Die Wettbewerbs Ausschreibung mitsamt der Siegerwahlen. Ein grosser Erfolg bei dem die Leute aus dem Staunen nicht mehr herausgekommen sind und an dem, inaktive Zuschauer wie aktiv Beteiligte die Freude miteinander teilten ohne notwendigerweise gebrauch zu machen vom Nutzen der Sozialnetzwerke. Bei Niederschrift meiner Systematisierungs- und Automatisierungsgedanken amüsierte der wiederkehrende Rechtschreib-Vorschlag „Parkour‟ mit „Parkuhr‟ auszutauschen.
Im Leben verliert man sich über Distanz oder aus Mangel an Zusammengehörig-keit aus den Augen. Facebook verkehrt diese natürliche, meist auch gewünschte Entfremdung und macht auch ungeliebte Gesichter aus der Vergangenheit, wieder in Dein Leben treten. Das hat für Applegate auch immer etwas rückwärts gewandtes.
Leute die man aus Desinteresse zurückgelassen hat, kommen mit Facebook wieder hoch.
Das neue FB Profil als Zeitstrahl des Benutzerlebenslaufes verstärkt die retrospektive Haltung.
Kaum noch jemand scheint Facebook zu mögen.
Und bleiben doch auf Facebook.
Weder für Mensch noch Marke kann förderlich sein, Leuten hinterher zu laufen. Für Mensch und Marke kann nur gut sein, Tatsachen zu schaffen, die bewirken, die Leute in ihren Bann zu ziehen.
Kontinuierlich neue Bedeutung für Marke wie Mensch schaffen, ist auch für unsere post-digitale Zeit kein dummes Anliegen.
Auf Facebook wird der Mensch zur Marke aber die Marke wird nicht Mensch.

Er muss nicht vor allen beweisen, dass er ein Visionär ist, wie jetzt gerne behaupted wird. Steve Jobs wird nach wie vor krtische Entscheidungen nicht aus der Hand geben wollen und sich mit Tim Cook absprechen. Hier im Original, Worte von Jim Mitchem zum Genie von Steve Jobs: as long as I’ve been a copywriter, I’ve worked around designers who touted Apple products. For years I blew them off as dogmatic brand ambassadors. I was a writer – all I needed was a pencil and pad of paper. Then, back in 2009, I bought a refurbished iMac. It was so brilliant, so quickly, that I immediately decided to turn my entire home and office into an Apple shop. Two years later and, well, I’m not going to laundry list all of Apple products that surround me – but let’s just say we’re more efficient and happier than we’ve ever been. Yes, happier. Connectivity and simplicity are beautiful things. And there’s not one spec of PC or Windows hardware to be found. Ein Eintrag zu Tim Cook auf meinem englischsprachigen Blog erhielt gestern 6,630 Seitenaufrufe. Die deutsche Version dazu findest Du hier.

Yes, that is Steve Jobs' silhouette.
A church near the CBD in Auckland. Photo by mullering via Flckr.
Ich lese überall Berichte von unerhörten Quoten, seitens einer nie dagewesenen Teilnahme, auf Grund von Steve Jobs Resignation als Apple Chef. Dabei entsetzt mich wieder einmal, die Teilnahmslosigkeit der Berichterstattung dt. Medien, denen wie meist der Kontext fehlt und die sich im Bild-Stil auf eine schlagzeilenartige Berichterstattung beschränken und eher an einen Nachruf erinnern, oder aber schlimmste Befürchtungen zum Ausdruck bringen. Seitens Neil Perkin’s famosen Wochenbrief erfahre ich von einem emphatischen, schlagkräftig, knappen Artikel von Michael Setzmann auf Huffington Post. Dem empfohlenen, kontemplativen Eintrag von MG Siegler, mit der treffenden Überschrift Eins noch… von Techcrunch. Hart aber herzlich via Facebook von Cindy Gallop: In seiner Resignation schrieb Steve Jobs: „Apples lichtesten Momente und innovativsten Tage liegen noch bevor.‟ Selbes hatte sich bereits bewahrheitet, nachdem Steve Jobs nach seinem Rausschmiss bei Apple, seine Firma NeXT Computer ihren letzten Tag erlebte und damit auch mein soziales Umfeld und geschaffenes Ecosystem zusammenbrach, um sich in Folge unvorsehbarer Ereignisse, die bei NeXT begonnene Entwicklung fortzusetzen, der wir auch und vor allem OS X zu verdanken haben. Das Leben findet immer ein Weg. (Dr. Ian Malcolm, Jurrassic Park) Die Zukunft lässt sich nicht aufhalten. Es sind doch immer die kleinen Dinge die zählen.
Was haben Apple Chef Steve Jobs, der Komödiant Christ Rock, der preisgekrönte Architekt Frank Gehry gemeinsam? Der Bestseller Autor Peter Sims hat herausgefunden, dass sie alle bemerkenswerte Ergebnisse erlangten, über eine überraschend ähnliche Herangehensweise: Methodische, kleine, experimentelle Schritte. Anstatt zu glauben mit einer grossen Idee beginnen zu müssen oder ein ganzes Projekt im Voraus planen zu müssen und das Ergebnis vorraussehen und vorausbestimmen zu wollen, platzieren sie eine methodische Serie von kleinen Wetten, die womöglich in die richtige Richtung gehen und gewinnen dabei wichtige Einblicke von vielen kleinen Fehlern und von kleinen aber signifikanten Gewinnen, die es ermöglichen unerwartete Richtungen einzuschlagen und zu aussergewöhnlichen Ergebnissen zu gelangen.

Eine Serie methodischer kleiner Schritte. Es sind die kleinen Dinge die zählen.
Heutzutage, entstehen Erfolge durch experimentieren. Software Unternehmen, Ingenieure, Familienunternehmen, Start-Ups haben das erkannt. Die Werbebranche aber ist davon besessen, die große, perfekte Idee zu entwickeln. Wie lässt sich diese Kultur ändern zu einer, in der davon ausgegangen wird, dass viele kleine Wetten zu platzieren, die natürliche Arbeitsweise ist? Teilnehmer sind unter anderen Peter Sims, Autor des Buches Kleine Wetten: Wie Durchbruch-Ideen sich bei kleinen Entdeckungen entpuppen, Tim Malbon Gründer von der London Agentur Made By Many und Gareth Kay. Direktor Markenstrategie von Goodby, Silverstein & Partners.

Orientierung für unsere Werbebranche verspricht der von Gareth Kay organisierte Beitrag für die SXSW 2012. Geneigte Leser mögen hier Ihre Stimme geltend machen. Fragen die beantwortet werden: Es sind der Zeitgeist, die Frohnatur, die fröhlichen Wissenschaften, der gesunde Menschenverstand, die uns eine bessere Richtung nehmen machen. Anempfohlene SWSX Beiträge: Danke an Neil Perkin, dessen Only Dead Fish Newsletter wir den Anstoss verdanken.
Das also was uns an Reserven bleibt, wenn wir mit den täglichen Anforderungen abgeschlossen haben, wird nun Tag für Tag in die Sozialmedien gesteckt. Es sind Aggregatoren wie Facebook und Twitter, die einen horizontalen Markt bedienen , oder aber solche, die einen vertikalen Markt bedienen, wie etwa Xing eine Platform für Professionelle bietet. Aggregatoren konsolidieren Inhalte und bieten diese auf einer zentralen Plattform an. Gerade das Ansammeln von Inhalten ob auf einer zentralen Plattform wiedervermarkted oder nicht, widersetzt sich der ursprünglichen Natur des Internets, die grundlegend eine dezentrale ist.
ZVAB etwa ist ein vertikaler Aggregator, zu dt. das Zentrale Verzeichnis Antiquarischer Bücher. Ein Antiquariat ist ein auf alte und gebrauchte Bücher spezialisiertes Geschäft, in dem der Buchhändler Antiquar heißt. Meist ein eher kleines, Familien geführtes Geschäft, das von Sammlern aufgesucht wird um seltene, nicht weiter verlegte Bücher zu kaufen. Seit Mitte der 1990er Jahre gehen Antiquariate zunehmend dazu über, ihre Bücher über Internetmarktplätze zu verkaufen. ZVAB und weitere Aggregatoren wie AbeBooks, Booklocker, Antbo, antiquariat.de bieten den geschätzen 1200 Antiquariaten in Deutschland gegen Gebühr ihre Online Verkaufsplattformen an. Der ursprüngliche Metabolismus und
Austausch zwischen Sammler und Antiquariat geht dabei verloren. Die oft in Jahrzehnten erprobte bibliographische Erfahrung der Antiquare verliert an Bedeutung, was zählt ist der, durch die Konsolidierung des Aggregators, ermöglichte Preisvergleich und das Fachwissen des Antiquars, wird für einen Pfennigbetrag seitens dem Aggregator abgegolten. Die logistische Arbeit aber bleibt dabei beim Antiquar.

Antiquariat Solder in Münster (TV Serie Wilsberg), Antiquariat Hammerstein in der Münchener Türkenstraße, Antiquariat am Burgplatz in Braunschweig.
Bereits bei den unter der Schirmherrschaft der Londoner IPA entstandenden, im Original als „IPA Sozial: 10 Prinzipien‟, veröffentlichten Leitlinien, wurde erkannt, das es ein Fehler war Sozialmedien als solche zu bezeichnen. Schliesslich seien alle Medien sozial. Und schliesslich ging es um ein besseres Verständnis der Bedeutung und Anwendung des Wortes sozial in Bezug auf die kommerzielle Nutzung der neuen Medien. Es war vorhersehbar, dass die Sozialmedien weniger sozial werden.

Stuart Eccles Präsentation
Neil Perkin, Mark Earls and Stuart Eccles, Mitbegründer der Londoner Agentur Made by Many bei erneuter Hilfestellung zum Anlass des Google Ereignisses #firestarter. Yes, every little helps. Ihr guten Leute habt bereits im Vorfeld Verstand gezeigt, bei der notwendigen Überzeugungsarbeit. Die Werbebranche soll loslassen von ihrer Vergangenheit im Industriezeitalter und sich zugunsten der Wirtschaft, locker machen für unsere post-digitale Zeit. Ich bin begeistert, auch darüber, Gareth Kay’s Ideen die tun als Ausgangspunkt zu sehen.
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„Ich kümmere mich nicht darum warum Leute etwas tun, ich kümmere mich darum, wie sie es tun.‟—Ana Andjelic
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Ein Schaukasten für Ideen die tun
Das gemeinsam erbrachte, konzentrierte Bemühen, erfolgreiche Praxisbeispiele zu sammeln und sie in Zusammenhang erbrachter Ergebnisse zu demonstrieren, hätte zur Wirkung, dass Ideen die tun für klassiche Kreative und Industrie Entscheider greifbar werden und diente als Schwungrad für integrierte Kommunikation in unsere post-digitalen Zeit.
Ein populäres wie popularistisches Beispiel von Ideen die tun, lieferte VW mit Fun Theory. Den ersten Schritt mit einer Idee die tut, macht auch Stefan Zschaller von Leagas Delaney in Hamburg mit Followfish. Hier zu sehen. Keine Kommunikation für Produkte, Kommunikationsprodukte.

„Ich will genau das, was sie hat.‟
Wegbeschreibung zu Mark Earls gleichnamigen Buch
Artwork von Scriberia

Es ist also besser eine Meinung zu vertreten, aufrichtig zu sein mit dem was wir sagen, nicht an Wert zu verlieren, offen zu sein und allem voran menschlich #IPASocial
Während Märkte zu Konversationen werden, verändern sich Kundenbeziehungen und Werbemodelle ein für alle mal. Passives Konsumieren wird zu Interaktion, einem aktiven Austausch. Aus Monologen werden Dialoge. Aus Kontrolle wird Kollaboration.
Kunden sind bevollmächtigt, bestens informiert und verdrahtet.
Firmen werden immer transparenter ob sie es wollen oder nicht.
Es ist eine Umgebung in der Ausgewogenheit Unterbrechungen zu Gunsten einer Teilnahme verschiebt, dabei geht es weniger darum eine Botschaft auszuliefern als darum am Gespräch teilzunehmen, es geht wengier darum was wir da draussen sagen als was uns da draussen gesagt wird.
Es ist eine Umgebung, die unter sozialen Grundsätzen funktioniert – Mehrwert schafft, nicht mindert, einem höheren Zweck als nur dem eigenen Nutzen dient, die nützlich ist und die für Erleichterung sorgt.
Es ist eine Umgebung, in der die menschliche Natur an Bedeutung gewinnt – eine Meinung vertreten, aufrichtig sein in allem was Du sagst, offen sein, ehrlich, transparent. Ford nutzt soziale Medien um (in den Worten von Scott Monty) “die Ford Marke menschlicher zu machen und um Käufer und Ford Angestellte miteinander in Berührung zu bringen” regelmässig wird aus sich herausgegangen um mit Bloggern in Berührung zu kommen und um die Verbreiten von positiver Mundpropaganda anzutreiben. Zappo glaubt, das “ihre Kultur die Marke ist“, sie nutzen Soziale Medien um Berührungspunkte für alle Geschäftgebiete zu schaffen und um sicherzustellen, dass Kundendienst nicht nur eine Abteilung ist, aber die Beteiligung der gesamten Firma erfordert.
In den vergangenen Monaten habe ich einiges über das IPA Sozial Projekt berichtet, darüber wie es begann und wie ich Gelegenheit hatte, mich über eine Fülle an Ideen zur Zukunft der Werbung und der Kommunikation mit einigen ehrbaren Menschen besprechen zu können. Jetzt auch kommt es zum entscheidenden Teil – Zeit sich darüber mit allen zu unterhalten, die Interesse haben. Gelegenheit dazu haben wir nächste Woche am 6. Oktober 2009, wenn die IPA ein Treffen abhalten wird um uns darüber im Klaren zu werden welche Bedeutung Sozial für unsere Industrie haben wird. Wir haben uns zusammengefunden um 10 Prinzipen zu identifizieren um das Gespräch in Gang zu bringen, folgende Einleitung (von Amelia Torode) stellt es in seinen Kontext:
Soziale Medien sind ein Konversation. Das ist es worauf wir uns schon einmal einigen konnten.
Nachdem es sich aber bei Sozialen Medien um eine laute und rechthaberische Konversation handelt, welchen Wert glauben wir hier einzubringen indem wir unsere Stimmen mit einbringen?
Wir sind keine Soziale Medien Gurus. Wir sind eher skeptisch wenn Leute sich als solche ausgeben. Wir sind 10 Leute aus einem breiten Spektrum an Kommunikationsdisziplinen im Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten, denen es gefällt ihre Gedanken mit anderen zu teilen. Gedanken, die uns entweder inspiriert oder verärgert haben , Gedanken von denen wir annehmen wollen, dass sie einige der Grundpfeiler abgeben um darauf erfolgreiche Soziale (Medien) Kampagnen zu erstellen. Wir haben uns zusammengefunden um auf Vorleistungen der IPA zu Anfang des Jahres zu reagieren und unser Wissen einzubringen.
Jeder hier hat ein Prinzip definiert von dem wir annehmen dass es wichtig sei für diese Soziale Welt. Du wirst unsere Prinzipien hier finden aber als auch als individuelle Einträge auf unseren Weblogs, von dort wollen wir jeweils die Konversation betreuen und Rede und Antwort stehen zu Euren Meinungen und Beiträgen. Bringt Euch bitte ein, womöglich seid Ihr der Meinung dass die Prinzipien nicht zutreffend sind, oder es fallen Euch bessere ein? Gbit es etwas dass Du anders dargestellt haben willst? Hast Du Beispiele, die Du eintragen kannst um das besser darzustellen? Das einzige worum wir Dich bitten als Teil der der Werbe- und Kommunikationsgemeinschaft, ist das Du teil nimmst an der Konversation.Um so mehr Meinungen hier vertreten sind umso interessanter und stärker wird das was dabei heraus kommt. Zumal ist es das was wir uns erhoffen.
Vielen Dank im Voraus.
Die IPA hat eine Anlaufstelle für alle 10 Prinzipien zur Verfügung gestellt, gemeinsam mit einer von Mark Earl verfassten Zusammenfassung über die Gründe warum dies wichtig ist. Den Beitrag findest Du hier. Jeder der hierzu beigetragen hat, bietet seinen Blog-Eintrag zur weiteren Konversation an. Bitte auch dort teilnehmen.
Meine Gedanken hierzu handeln vom grundlegenden Wandel wie Menschen miteinander kommunizieren, insbesondere was das für die Agenturen bedeutet.

“NIcht der Stärkste seiner Art wird überleben, auch nicht der intelligenteste. Überleben wird der, der sich dem Wandel am besten anzupassen versteht.”
Nie zuvor widerfuhr uns Wandel in solcher Geschwindigkeit, und nie wieder wird er so langsam vonstatten gehen. Das sollte uns nicht überraschen, hat doch Intel Gründer Gordon Moore bereits 1985 beobachtet, dass seit der Erfindung integrierter Leiterplatten, sich die Verarbeitungsleistung sich alle 18 Monate verdoppelt hat. Er sagte voraus dass sich dieser Trend sich ungeprüft fortsetzen würde. Soweit hat er Recht behalten mit seiner Prophezeiung und die Zukunft der Werbung ist zu sehr verstrickt mit der der Technologie als das Moore’s Gesetz spurlos an ihr vorübergehen kann.
Das will nicht bedeuten, dass Menschen sich ändern. Ohne zuviel von Clay Shirky und Mark Earls wiederholen zu wollen,all diese Dinge, die zu tun wir evolutionär abgeschafft und für die wir eine kulturelle Anforderung haben, sind einfach rascher, einfacher und weit reichender als dies vormals möglich gewesen wäre. Die meisten davon haben mit andere Menschen zu tun, nicht Technologie. Sich auf Technologie aufzuhängen bringt das Risiko mit sich das Thema zu verfehlen: wie Henry Jenkins sagte,
“Wir sollten uns nicht auf auftauchende Technologien konzentrieren aber auf entstehende kulturelle Praktiken.”
Als Industrie sind wir Wandel oft begegnet, frühe Radio Werbung, waren abgelesene Druckanzeigen. Frühe Fernsehwerbung war Radio Werbung, bei der uns das Gesicht zur Radiowerbung gezeigt wurde. Jedenfalls führte das Auftauchen eines neuen Medium zu einem schrittweisen Wandel in der Werbeindustrie, auch geschah dies nie unmittelbar. Aber alle diese Medien arbeiteten auf die selbe Weise und die eine Annahme zuviel wie im 20 Jahrhundert, Marken kommunizieren, werden rasch zum Unfall der Gesetzeskraft der Netzwerke des 21 Jahrhunderts. Während es Freude macht darüber zu spekulieren wie das Verhalten sich ändern wird, folgen die meisten Beispiele Bill Gates’ Vorschlag
“Wir überschätzen den Wandel der in den nächsten 2 Jahren geschehen wird und wir unterschätzen den Wandel der in den nächsten 10 Jahren geschehen wird.”
Unterbrechende Werbung wird nicht über Nacht verschwinden, unsere vernetzte Welt wird sie weniger relevant erscheinen machen. Wir können die Auswirkung von neuen Technologien auf kulturelle Praktiken nicht voraussehen, wir können aber unsere Geschäfte darauf vorbereiten die Änderungen aufzunehmen und den Wandel zu fördern anstatt ihm hinterher zu laufen. Dinge geschehen immer rascher, das gilt auch für Irrelevanz. In A.G. Lefley’s Worten dem früheren CEO von P&G,
“Unserer Firma’s Erfolgsrate beläuft sich auf zwischen 50 und 60 Prozent. Etwa die Hälfte aller neuen Produkte sind erfolgreich. Wir wollen unsere Erfolgsrate auch nicht höher haben. Wollten wir sie erhöhen, würden wir Fehler auf Seiten der Versucht machen.”
Also handelt der richtige schrittweise Wandel beiƒ Agenturen nicht davon die Kontrolle zu wahren und alles perfekt zu gestalten, der richtige schrittweise Wandel handelt vielmehr davon, neue Geschäftsmodelle einzuführen, die sich kontinuierlich entwickeln als auch eine Kommunikation zu fördern, die sich kontinuierlich im Beta Zustand befindet um die Entwicklung zu ermöglichen, die Gerd Leonard als Entwicklung fort von ‘der Protektion der Marke hin zur Projektion der Marke’ versteht. Charles Darwin sagte
“NIcht der Stärkste seiner Art wird überleben, auch nicht der intelligenteste. Überleben wird der, der sich dem Wandel am besten anzupassen versteht.”
Wir wissen bereits, dass ganze Arten von Tieren für Millionen von Jahren unveränderlich bleiben ums sich dann innerhalb weniger Generationen plötzlich ändern auf Grund einer Veränderung ihrer Umstände. Die zunehmende Geschwindigkeit der Kommunikation, macht die Annahmen des 19. und 20. Jahrhunderts zunichte auf denen unsere Industrie aufgebaut ist. Diesen Wandel anzuführen und zu fördern, anstatt sich von seinen Anforderungen führen zu lassen heisst nichts anderes als nicht zugunsten der Vorsicht zu irren.