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So gut wie alles ist leichter getan als gesagt

23. Dezember 2011 Keine Kommentare

So gut wie alles ist leichter getan als gesagt So gut wie alles ist leichter getan als gesagt

Tanjore - Die Netze sind was Du aus ihnen machst.

 

Deine Seite ist das wichtigste im Netz.
Mach sie sozialisierbar.

Mehr als 99% aller Websites sind nutzlos.

Die Technik ist nicht ausgerüstet um sozialisieren zu können.

Sie sind statisch wie Drucksachen.

Mullen, McCann and MRM Worldwide (US Version) sind die einzig mir bekannten Agenturwebsites, die bislang sozialfähig gemacht sind.

Wenn Sie dieses Jahr nur eines erreichen, dann Ihre Website sozialfähig zu machen.


 

 
BBHtweat So gut wie alles ist leichter getan als gesagt
 

 

 

Probieren geht über studieren

30. August 2011 Keine Kommentare

Statusschutz als Sinneswandel

Es gibt eine grosse Anzahl an dt. Werbeagenturen die erfolgreich und gut organisiert sind und deren Eigner auf dem Weg zur Bank noch immer lachen können, obdoch sie sich den Anforderungen der Zeit nicht anpassen oder gerade deswegen.

Die Agenturen nähren sich von den Krümeln die von der Tischplatte der grossen Kreativ- und Markenagenturen fallen und das anscheinend sehr gut.


Die kleinen Stühle bitte! Die Herrschaften essen unter dem Tisch weiter.

 

Womit verdienen Inhaber geführte Agenturen ihr Geld?

  • Websites, die statisch sind wie Druckvorlagen
  • Unternehmensliteratur ohne Anspruch auf interne Markenbildung
  • Erscheinungsbild (ci) anstelle eines geschulten Markenselbstverständnisses
  • PR, Event, btl Werbe Allerlei
  • Intensivierte Beratung


Orientierung Probieren geht über studieren

Tim u. Stuppi U-Bahnhof Stockel in Brüssel via Tin Tin Facebook Wand

Intensivierte Beratung?

Um im eigenen Interesse profitable zu sein, kann Beratung sich nur auf Dienstleistungen berufen, die das Haus zu liefern versteht. Dann aber müsste die Agentur, wie eine Netzwerkagentur, für jede angeforderte Aufgabe, eine Spezialdisziplin anzubieten haben, die sich beispielsweise, ausschliesslich mit Sozialmedien beschäftigt.

Eine Inhabergeführte Agentur mit gerade mal 30 Beschäftigten, kann das nicht leisten. Hier müssen die Beschäftigten bestenfalls trainiert sein, mehrere Aufgaben gleichzeitig übernehmen zu können.

Gut beraten ist der Kunde mit dedizierten, neutralen Beratern wie McKinsey, die keine Dienstleistung verkaufen und deren Beratung die eigentliche Dienstleistung ist.

Eine robuste Planung, also die sorgsame, strategische Vorbereitung der von der Agentur durchzuführenden Werbemassnahmen ist für Kunde und Agentur von größerem Nutzen.

 

Wir leben in einer Zeit, in der probieren wieder über studieren geht

Agenturkunden sind längst dazu übergegangen viele der einst auf Agenturen abgeschobenen Aufgaben selbst zu koordinieren oder gar zu übernehmen. Mit Kollateral-Drucksachen etwa ist kein Geld zu verdienen. Der Trend hin zum Do It Yourself Modell, das alle Welt von Ikea oder Apple zu lernen versteht, wird zunehmend auch für das Digitale bestimmend.

Welches Unternehmen ist noch lange bereit für seine Website 40 Tausend Euro zu bezahlen, wenn es ein CMS System für 300 Euro installiert und betriebsbereit gemacht bekommt, dass obendrein ein Blog und also sozialisierbar gemacht ist?

Welcher Agenturinhaber ist noch lange bereit, auf die handkodierten Funktionen seiner auf Drupal oder Typo3 gelernten Kodierer zu warten, wenn er mit WordPress erprobte Funktionen, per PlugIn und Knopfdruck selbst installieren kann?

Gleiches gilt für E-Commerce Shopsysteme.


Blog anstelle von Website Probieren geht über studieren

Tim u. Stuppi U-Bahnhof Stockel in Brüssel via Tin Tin Facebook Wand

 

Selbst ist die Frau

Aber auch dt. Mittelstandsunternehmen, erste Werbeagenturen kommen zurecht. Alles lernt von Apple und Ikea. Beispiele?

  • Mommy Bloggers dominieren die Blogosphäre, sie haben ihre Platform selbst installiert und betreiben ihre Einträge u. alles Sozialisieren drumherum ohne fremde Hilfe
  • Thomas Henne, mit eigener Krüger Dirndl Manufaktur, überrascht mich, mit 14,504 mal „Mog I‟ auf Facebook. Die Krüger Manufaktur betreibt Vkf und CRM ohne fremde Hilfe.
  • Mullen, noch vor zwei Jahren, eine als bodenständig und als etwas langweilig, angesehene US Agentur aus Boston, entsorgten ihre statische Website für einen WordPress Blog, Edward Boches, der Chefkreative betitelte sich um, in Innovationsoffizier und wurde rasch als omnipräsent in den Sozialmedien und anderswo wahrgenommen. Nach weniger als zwei Jahren, an vielen kleinen Aktivitäten, kam Mullen an dritte Stelle von Advertising Age’s A Liste der Weltbesten Agenturen… von wegen Long Tail Marketing!


Wenn probieren über studieren geht, was gibt es da noch gross zu beraten?

„Experimentieren Sie, Just do it, alle hunderttausend Höllenhunde…‟

Eins nämlich ist sicher, wir leben in einer Zeit in der probieren über studieren geht.

 

Unbedingt beachten Probieren geht über studieren

Tim u. Stuppi U-Bahnhof Stockel in Brüssel via Tin Tin Facebook Wand

 

Nackte Kommunikation

10. August 2011 Keine Kommentare

Nackte Tatsachen von Zappos bis Zalando

Vor Zalando, gelang Zappos in den USA der grosse Durchbruch im Online Schuhgeschäft.

Wer lange genug im Marketing tätig war, erinnert sich an die Aufsehen erregende NewMan Jeans Werbung in der dralle nackte Popos auf Motorrädern die Blicke auf dt. Grossflächenplakate lenkten.


Zalando tvc Nackte Kommunikation
 

Zappos Anzeigen von Mullen, Boston, USA

Mullen wurde von AdAge zur drittbesten Kreativagentur der USA gewählt und Kunde Zappos war eine meist diskutierte Fallstudie und ist ein grosser Erfolg in den USA.

Edward Boches ist die Lichtgestalt modernen Marketings in den Sozialmedien und Innovations Offizier von Mullen.


Zappos ad Nackte Kommunikation

Zappos Werbekampagne von Mullen, USA.


 

New York Photographin Erica Simone, meldet sich mit Urheberrechten

Zufall sagt Mark Wenneker, chief creative officer bei Mullen.

Erica Simone, deren Arbeiten hier zu sehen sind wirft für alle Beteiligten ein schräges Licht auf die Angelegenheit und profitiert von Aufmerksamkeit für ihre Nue York Photosammlung. Der Streit ist hier nachzulesen.


Erica Simone Nackte Kommunikation

(c) Erica Simone Nue York. Mit freundlcher Genehmigung.

 

Werbeleute sind Messies

30. Juni 2011 Keine Kommentare

Medien aus der alten Welt an neue Kunden verkaufen, das kann nichts rechtes sein. Und gerade das tun Werbeagenturen ob klein oder gross in ganz Deutschland. Es sind Messies die sich an das klammern, womit sie vor dem Erscheinen der Sozialmedien erfolgreich waren. Heute ist das ihr Geschäftsmodell. Sie verkaufen undynamische Websites als dynamisch. Websites die nicht pingen können und die nicht sozialfähig sind. Sie sind so wirkungsvoll wie der Furz einer Raupe.

„Es gibt keine Industrie, die so sehr in Nostalgie suhlt wie die Werbeindustrie.‟ sagt Ajaz Ahmed von AKQA in einem Adweek Video (weiter unten) vom Cannes Löwen. Es gibt noch genügend Unternehmen die spät dran sind, unerfahren und verunsichert von den Fragen nach einer Website. Sie laufen an der nächsten Ecke in einen Schlaumeier, der ihnen eine Website im Handumdrehen verspricht ohne Fragen zu stellen. Von allen Agenturwebsites, kann ich nur zwei nennen die mit WordPress CMS ausgestattet, den Anforderungen der Zeit genügen. Eine ist Mullen in den USA, die andere meine ehemalige Agentur MRM Worldwide. 5 Fragen, die jeder Kunde seiner Agentur stellen sollte, gibt es hier.
 

Compulsive hoarding Apartment Werbeleute sind Messies

Wohnküche eines Messies von Grap Wikipedia


 

Six questions – Ajaz Ahmed

 

Kategorien:Neue Werbung

Alle heulenden Höllenhunde!

18. Juni 2011 Keine Kommentare

Wie kommen Sie darauf, dass Sie ihrer Marke Kunden zu funkelnder Unterhaltung verhelfen können, wenn Sie nicht einmal die eigene Website dazu bringen auf einen Ping zu antworten?

Es gibt 196.854.201 kommerzielle websites in den Netzen. Anfang Januar 2009 waren es 185 Mio. (answers.com). Inklusive Blogs, die 6% ausmachten. Heute sind mir nur 2 Agenturwebsites bekannt, die die Vorteile von Trackbacks and Pingbacks automatisch zu nutzen wissen. Beide basieren auf WordPress CMS: Mullen und meine bisherige Agentur MRM Worldwide. Und dann gibt es noch Mirko Kaminski’s Agentur Achtung in Hamburg und München, deren Website Rubrik, Aktuelles mit WordPress sozialisierter gemacht hat.

Nun lesen Sie bitte den fettgedruckten Text noch einmal.

Alle heulenden Höllenhunde Alle heulenden Höllenhunde!

Kapitän Haddock © 2011 Hergé. Alle Rechte vorbehalten.

Kategorien:Neue Werbung

Aufruf zur Transformation

24. September 2010 Keine Kommentare

 

Ein Aggregator soll Praxisbeispiele von Ideen die tun konsolidieren. Orientierung für Wirtschaft und Werbung bieten und die Transformation ermöglichen. Sponsoren sind willkommen und gefordert die Verbreitung aktiv zu unterstützen.

 

Als Reaktion auf Gareth Kay’s Aufruf zur Transformation bei AAAA’s Jahreskonferenz Anfang März, bin ich entschlossen mit Hilfe unserer Werbebranche einen Aggregator online zu bringen für die Werbebranche, so dass wir uns auf Gareth’s Vorschlag konzentieren, der beides ist, generelle Lösung und pragmatischer Aufruf zu handeln. Wir als Werbebranche müssen Ideen produzieren die tun.

 

 

Wenn wir als Wirtschaftzweig, Ideen die tun produzieren müssen, dann müssen wir uns auf einige dramatische Änderungen einlassen. Änderungen nicht einfach indem was wir produzieren. Wir müssen unsere Philosophie, Prozeduren, und unser Verhalten ändern. Wir müssen unsere Annahmen ändern wie wir glauben dass Kommunikation funktioniert, unseren tägliche Arbeit ändern, ändern wie wir bezahlt werden und unsere Meinung darüber ändern was eine grosse Idee ausmacht.

 

Ideen die tun

„Es ist nicht was wir tun, es ist was die Leute mit dem tun was wir tun‟—Gareth Kay

 

Punkt 4 aus den 10 Top Vorhersagen für 2013 von Freddie Laker & Markus Spiller [© 2010 Spapient Nitro. Alle Rechte vorbehalten.]

 

4. Aufstieg der Inhalte-Aggregatoren.

Die Masse an Online-Inhalten wächst exponentiell. Die meisten Nutzer haben mindestens drei Online-Profile, ob in Sozialen Netzwerken, beim Micro-Bloggen oder für diverse Newsportale. Die schiere Menge an Inhalten, die dabei abfällt, muss sich irgendwie managen lassen. Die einzigen, die noch Ordnung in das Chaos bringen können, sind sogenannte Content-Aggregatoren. Der Bedarf für das Filtern und Verwalten von Inhalten ist enorm. Auf alle, die hierfür einen guten und benutzerfreundlichen Dienst auf den Markt bringen, wartet ein Riesengeschäft.

 

Abgesehen von den hohen Kosten für Zeit, Energie und Können, um Ideen die tun zu schaffen, ist es notwendig, ja imperativ, dass wir sofort damit beginnen, denn wenn wir es nicht tun, dann befürchte ich das wir riskieren, irrelevant für unsere Kunden und was schlimmer noch wäre, dass wir Gefahr laufen, in der Leute Leben noch weniger willkommen geheissen zu werden.

 

Aufruf zur Transformation

Lass uns als Werbebranche wie Laubenvögel sein. Lasst uns Marken bilden, die sich dem Leben anpassen und fit für’s Leben gemacht sind, sich mit dem Leben weiterentwickeln und Werte schaffen in einer post-digitalen Welt.
Lasst uns ins Geschäft kommen Kommunikationsprodukte zu schaffen und aus dem Geschäft aussteigen einfach nur Produkte zu kommunizieren.

 

Klassik Kreative

Klassik Kreative sind gut darin etwas herumzureissen und grossartige Arbeit zu leisten, sowie sie ein Muster zu sehen bekommen und für sie greifbar wird worum es geht. Genau das soll der Aggregator bewirken.


Ideasthatdo.comwhite 300x219 Aufruf zur Transformation

ideasthatdo.com
Frühes Geschmacksmuster

 

Aggregator fördert Kreativität

  • Lässt Dich Deine Ideen die tun ausstellen
  • Beweist Konzepte mit Darstellung der Zahlen
  • Stimuliert Deine Agentur und ihre Kunden mit handfesten Ideen die tun
  •  

    Entschlossene Kollaborateure gesucht

    Für Fragen stehe ich liebend gerne zur Verfügung und freilich wäre ich erleichtert zu wissen, dass Du mit mir bei der Erkenntnis angekommen bist, dass Ideen die tun eine für uns alle gewinnbringenden Abkürzung ermöglicht, verloren geglaubten Respekt und Anerkennung für unsere Werbebranche weiterhin in Anspruch zu nehmen und wieder zu erlangen. Sende Post oder hinterlass einen Kommentar.

 

BBH LABS logo Aufruf zur Transformation mullen logo Aufruf zur Transformation CP+B logo Aufruf zur Transformation Poke logo Aufruf zur Transformation
T3 Think Tank logo Aufruf zur Transformation Goodby logo1 Aufruf zur Transformation Sapient Nitro logo Aufruf zur Transformation modded logo Aufruf zur Transformation
naked logo Aufruf zur Transformation Brand Eins logo Aufruf zur Transformation TED logo Aufruf zur Transformation we are social logo Aufruf zur Transformation
Mother logo Aufruf zur Transformation hirsch Aufruf zur Transformation
Wunschliste aktiver Unterstützung aus jeweilig, starkem Eigeninteresse

 

 

Kategorien:Neue Werbung

Agenturen mit neuem Geschäftsmodell

19. Mai 2010 Keine Kommentare
cyankalie Agenturen mit neuem Geschäftsmodell

cyankalie.de 2006 Berlin

 

 

Weltweit gibt es eine handvoll neuer, brillianter Boutique-Agenturen, mit Weltklasse Werbeprofis und Weltklasse Kunden. Sie haben sich auf den Weg gemacht, die neuen Anforderungen unseres globalen Marktes zu nutzen und sie lassen sich nicht länger von konventioneller Werbung verrückt machen:

 

Was mit M.E.C.H, dem Vorzeige Kommunikationshaus in Berlin?

Vier Jahre später, wundere ich mich warum ich Helmut Sendlmeiers Berliner M.E.C.H nicht gleich auf die Liste setzte? Immerhin ist M.E.C.H jeden Besuch wert und beeindruckt den Besucher mit einer Architektur die an die gewagten Leistungen des Centre Pompidou in Paris oder an Guggenheim in Bilbao erinnern und durchaus den Stallgeruch vermittelt den ich mir von einer führenden Agentur der Neuzeit erwarte. Sendlmeiers M.E.C.H geniesst internationale Reputation als Vorzeige Model für integrierte Kommunikation. Es beherbergt 7 Marketing Disziplinen unter einem Dach. Mein geschätzter Art Direktor, Daniel Jennewein hat seinerzeit mit der MECH Website ein Paradebeispiel online gebracht, das nur leider eben nicht länger online ist. Berlin war auch Talente wie Justin Townsend und Christian Vry hervor, die auszogen ein wahres, neues Geschäftsmodell mit IGA Worldwide auf den Markt zu bringen. Den Beiden gelang den von Microsoft aufgekauften Marktführer Massive für In-Game-Advertising weltweit von Platz 1 zu schubsen.

 

Zu kurz gekommen auf meiner Liste

M.E.C.H sowie andere (Neue Digitale, Future Brand) kamen erst gar nicht in den Sinn für meine Auflistung, da es an digitaler Reputation fehlt. Ich konnte bei meinen Online Recherchen keine Gründe oder Anreize finden um meinen wenn auch favorisierten Stammhaltern Glauben zu schenken. Auch keine mich in Erstaunen versetzenden Markentaten bzw. Ideen die etwas bewirken. Der Reiz des Neuen fehlt ganz einfach und der Stallgeruch einer sicherlich vergangenen Werbe Epoche bleibt wie ein alter Furz im Raum hängen.

 

  • Keine Demonstration integrierter, konventioneller Ideen “Wenn die Welt zickt bring uns das auf Zack” BBH brauchte sich mit ihrem ganz grundsätzlichen Konzentration auf Ideen nie um zu positionieren.
  • Fehlen von Transparenz Klarheit, digitaler Sichtbarkeit—Agenturen benötigen heute wie Universitäten ein Curriculum, einen Lehrplan um den Wissenstransfer intern wie extern zu automatisieren und zu ermöglichen.

 

Fünf Fragen die jeder Kunde seiner Agentur stellen sollte

20. Januar 2010 Keine Kommentare

Fünf Fragen Fünf Fragen die jeder Kunde seiner Agentur stellen sollte

Die meisten Anfragen (RFI – request for information) an Agenturen sind Standard, berichtet Edward Boches auf seinem creativity_unbound Blog, den ich mich hier bemühe Originalgetreu zu übersetzen. Sie fragen nach Fakten, Ziffern, Management Bios, Kundenlisten, aktuelle Verluste/Gewinne, Kapazitäten, strategische Praktiken und Arbeitsbeispiele. Fraglos alles nützliche Informationen. Manche gehen einen Schritt weiter und wollen die Kultur in Erfahrung bringen oder aber dass, was die Agentur vom Wettbewerb unterscheidet.
Wäre ich CMO oder Berater, so Edward weiter, ich würde viel mehr wissen wollen. Warum? Weil Sie nicht der Agentur Vergangenheit anheuern wollen. Sie wollen ihre Zukunft anheuern. Und diese Zukunft ist vielmehr eine Reflexion der Vision der Agentur, der jüngst eingestellten Mitarbeiter und ihre Bereitschaft das aufzunehmen was kommen wird als das was war zu konservieren.

Hier die fünf Fragen die Sie meiner Meinung nach stellen sollen.

  1. Wie sieht die Zukunft der Werbung aus?
    Schwer zu beantworten, dennoch werden Sie wissen wollen ob Ihre Agentur die Zeichen der Zeit erkennt. Ob Klarheit darüber besteht in wie weit sich das Verhalten der Konsumenten ändert. Ob Klarheit besteht über die neue Rolle, die der Konsument für sich beansprucht. Wie die Agentur auf die Entwicklung, fort von unterbrechenden Botschaften und hin zu Technologien und Plattformen, gerüstet ist, bei denen die Gabe zuzuhören wichtiger ist als die des Redens. Eine vorwärts denkende Agentur sollte seinen Standpunkt vertreten können und bestens informiert sein wie soziale Medien, Technologie, und die ‘gut genug Revolution’ das Geschäft verändern.
  2. Was unternehmen Sie um Ihre Existenz abzusichern?
    Heutzutage sieht es in einer Agentur völlig anders aus als noch vor wenigen Jahren. Wie ist die Agentur für Digitales aufgestellt? Welche Praktiken haben sie über Bord geworfen? Wie hat sich ihr kreatives Briefing entwickelt? Womöglich hat die Agentur Verbindungs-Planung in die Kreation eingebaut, Allianzen entwickelt zu bestmöglichen Partnern, oder neue Praktiken auf den Markt gebracht? Das Dilemma ein Erfinder zu sein fordert uns alle heraus aber es ist keine Entschuldigung für Inaktivität.
  3. Was sind die Kriterien um neue Leute einzustellen?
    Talent ist alles. Natürlich wollen wir das unsere Leute sich voll und ganz ihrem Geschäft widmen und berühmte Arbeiten geschaffen haben. Nachdem Sie Hand in Hand mit unseren Leuten arbeiten werden, interessiert es Sie vielleicht die Qualitäten und Qualifikationen zu wissen nach denen die Agentur trachtet. Neugierde? Mut? Unerbittlichkeit? Unterbricht gerne? Verrückt? Und finden Sie heraus wie viele muttersprachlich Digitale ihre Agentur zuletzt eingestellt hat. Sie wollen vermeiden, dass Ihre Agentur mit Aufholen beschäftigt ist.
  4. An was machen Sie ein kreatives Team fest?
    Wer ausser Texter und Art Direktor ist mit im Team? Technology? User Experience? Soziale Medien? Verbindungs Planer? Noch besser Sie finden heraus ob die Agentur überhaupt die Bezeichnung ‘Kreative’ nur für Texter und Art Direktoren und Designer geltend macht. Das nämlich verrät eine Menge darüber, ob die Agentur denkt, dass eine Idee eine Botschaft ist oder etwas weit überzeugenderes.
  5. Was sind die fünf aktuellen, Kreativ-Ideen, die keine Anzeigen sind?
    Entwickelt dieAgentur neue Produkte für ihre Kunden? Bildet sie Gemeinschaften? Entwickelt sie Apps und Werkzeuge und WAP sites? Haben sie sich ebenso verpflichtet für alle Nicht Werbe-Platformen wie für den 30 Sek. TV Spot? Immerhin heuern Sie ihre Werbeagentur an, wie jedoch bereits die erste Frage verrät, mag Werbung etwas völlig anderes sein in den folgenden Jahren.
  6.  

    Was glaubt Ihr. Fallen Euch weitere Fragen ein die ein Kunde seiner nächsten Agentur stellen soll?

    Edward Boches ist Chef Kreativer und Chef Sozialer Medien von Mullen. Einer US Werbeagentur mit +500 Angestellten und Niederlassungen in Boston, Winston Salem, Pittsburgh, Detroit und New York. Selbst für mein wenig zartes Empfinden, hat Mullen sich mit der neuen Website, ein gutes Stück aus dem Fenster gelehnt. Sollte Mullen Recht behalten, dann gehen wir in Deutschland auch mit dem jüngsten Wandel in unserer Industrie zaghaft und wieder nicht radikal genug um.

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