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Artikel Tagged ‘MRM Worldwide’

McCann Worldgroup Abschied

7. Januar 2012 Keine Kommentare

McCann Abschied McCann Worldgroup Abschied

McCann Worldgroup wünscht guten Flug.


 

Abschied von McCann Worldgroup in München, Frankfurt und Hamburg. Berlin und Düsseldorf sollen nun für ein Comeback der Weltgruppe in der vom Ausland anerkannten dt. Design-Nation sorgen.

MRM Worldwide, UM, Weber Shandwick, Futurebrand und Momentum sind von der Entscheidung des neuen CEO Andreas Trautmann ausgeschlossen und bleiben ihren Standorten erhalten (mehr dazu hier und hier).

Für Berlin sind der mir vertraute, lustige Erich Reuter und Frank Riedel verantwortlich.

In Düsseldorf sind es nicht weniger lustig, der mir vertraute Philippe Royer und Richard Delphin.

Bei einem raschen Aufstieg wünsche ich Euch Herren und allen Beteiligten viel Vergnügen und Gänsehaut.

Check In für Neukunden.

 

 

Während Digital zur Klassik wird

7. November 2011 Keine Kommentare

Agency com is now designory Während Digital zur Klassik wird

Oben: Agency.com ist jetzt designory.
Unten: Digitas kommt im Vergleich etwas beliebig daher.

Von Jerome McCarthy’s überraschend unverwüstlichen 4P Komponenten der Marketing Strategie (Product, Price, Place und Promotion), bleibt nur eine übrig:

Produkt.

Mehr dazu von Jens Martin Skibsted und Rasmus Bech Hansen hier.

Der Wettbewerb um grosse Etats, entscheidet sich zunehmend über die Einflussnahme auf Produkt-entwicklung sowie Markenbildung.

Agency.com war eine der ersten Digitalagenturen mit demonstrierter Kompetenz in der Markenbildung. Kyle Shannon hatte mir in den Anfangstagen die Agentur erklärt als das New Yorker Office gerade eingerichtet war.

Nun ist Agency.com in designory aufgegangen mit starkem Portfolio im Automobilsektor. Auch bei Laura Lang und Digitas dürften alle Augen auf Produktentwicklung und Markenführung gerichtet sein.

Gemessen an der Webpräsenz, besticht designory mit laserscharfem Fokus und lässt digitas’ Produkt (links) beliebig erscheinen.

Welche Agentur wird den meisten Einfluss auf die Produkt-entwicklung ihrer Kunden nehmen?

Digitas (Nissan), MRM Worldwide (Opel, Saab), Publicis Modem (Renault) oder designory (Nissan, Subaru, Infiniti, Audi)


designory Während Digital zur Klassik wird

designory hp screenshot

 

 

Die leise Revolution

13. Oktober 2011 Keine Kommentare

Frontal 21 Die leise Revolution
1pixel alpha Die leise Revolution 
Die Zukunft des Autos führt weg vom Öl, hin zum Elektroauto. Das Benzinauto mit Verbrennungsmotor steht vor dem Ende. „Wir werden einen dramatisch ansteigenden Ölpreis sehen‟, erklärt Robert Falkner von der renommierten London School Economics, „weil die Ölförderung den steigenden Bedarf nicht mehr decken wird.‟ Spritpreise und Klimawandel zwingen zum Handeln.‟
 
Ampera die leise Revolution Die leise Revolution1pixel alpha Die leise Revolution

Die deutsche Design-Nation, mit Anspruch darauf,
der Welt beste Automobil Industrie zu sein, hat mit Ausnahme des Opel Ampera für rund 43.000 Euro, keine konkrete Antwort auf den Eco Trend. Warum nicht? Perfektion. Deutsche Traditionsmarken versteifen sich auf Erfolgsfaktoren, die ihrem Erfolg in der Benzinerwelt zuträglich waren.

Dabei werden Erfolgsmodelle der neuen Welt ignoriert, die es verstehen zeitgemässe Erfolgsfaktoren zu identifizieren und in Anwendung zu bringen.

Beispiel? Mein Burger von McDonalds hier gut greifbar gemacht.


 

Zoe Die leise Revolution

Renault Zoe kommt im nächsten Jahr für rund € 21000 auf die Strasse.


 
1pixel alpha Die leise Revolution

Der Konsument von heute ist einfach nur Mensch. Er will keine Perfektion. Er will, wenn dann sofort, seinen Beitrag leisten. Die Welt schnell noch retten.

Gerade lernt er, dass er als Einzelner das tatsächlich auch kann.

Der Erfolg der Bio-Läden bringt es ans Licht, es wird zunehmend strategisch konsumiert.

Praktische Intelligenz legt uns und der dt. Automobilindustrie nahe, weniger grosskopfig, von den Erfolgen der Neuzeit zu lernen. Von lean start-ups und deren Herangehensweise, mit kleinen, experimentellen Schritten voran zu kommen und auf dem Weg von kleinen Fehlern zu lernen.

Auf die richtige Fährte führt auch der von Stefan Zschaller anempfohlene Spiegel Artikel über Lettland und seine Letten hier zu lesen.


 

Nissan Leaf Die leise Revolution

Nissan Leaf's elegant Innenausstattung. Der Nissan ist für 35.000 Euro zu haben.


 
1pixel alpha Die leise Revolution

Nissan Leaf kann, eine Volksbewegung vom Zaun brechen, da Nissan die Nase vorne hat, ein bezahlbares Modell auf dem Markt ist und Nissan nurmehr seiner Käuferschaft enthusiastischer Früheinsteiger ermöglichen braucht, Automobilgeschichte zu schreiben.

Eine Idee die tut, wie McDonalds sie uns Marketingpraktikern mit Mein Burger greifbar gemacht hat, soll die deutsche Digitas unter Führung von Dirk Neugebauer dazu anleiten, Nissan als führende Eco Marke zu positionieren, lange bevor VW, BMW, oder Mercedes mit perfektionierten Ideen auf den Markt kommen.

Die Zeit drängt auch wenn die Konkurrenz und Politik schlafen sollte, steht zu befürchten, dass auch Führungskräfte einmal googlen werden.


 

Der Renault Twizy, ein radikaler Cityflitzer für €6,900.

twizy Die leise Revolution
1pixel alpha Die leise Revolution

Wir werden Zeitzeugen, mit welchem Geschick nun Nissan, Renault oder Opel/Vauxhall, den Vorsprung, sowie Beteiligung und Begeisterung der Enthusiasten zu nutzen verstehen.

Welche der Marken hat das Selbstverständnis und die Agentur dazu, eine Volksbewegung mit den Mitteln auszustatten um der Automobilindustrie Magie zurückzubringen?

Ein tolles Kopf an Kopf Rennen auch, der führenden Agenturen Digitas (Nissan), MRM Worldwide (Opel) und Publicis Modem (Renault).

6 Fragen die jeder Autobauer seiner Agentur stellen soll

12. August 2011 Keine Kommentare

Websites sind heute so statisch wie Drucksachen. Automobilmarken aber wollen als dynamisch gelten und Mobilität ist nicht länger eine Option im Leben der Konsumenten, sie ist eine Voraussetzung.

Q1 6 Fragen die jeder Autobauer seiner Agentur stellen soll

Wie hat Ihre Agentur, Ihre Firma auf Aktivitäten in der neuen Welt vorbereitet?

Q2 6 Fragen die jeder Autobauer seiner Agentur stellen soll

Was sagt Ihre Agentur, wie sie Dynamik in das digitale Erlebnis zurückbringen will?

Q3 6 Fragen die jeder Autobauer seiner Agentur stellen soll

Ist Ihre Website sozialisierbar? Wie ist das Online Erlebnis in die Sozialmedien integriert?


Autokonfigurator für die neue Welt 6 Fragen die jeder Autobauer seiner Agentur stellen soll
 

Seit der Verfügbarkeit von Tabletcomputern, erwarten die Leute ihren Autokonfigurator mit einfachem Wischen und Gesten zu bedienen.

Q4 6 Fragen die jeder Autobauer seiner Agentur stellen soll

Hat Ihre Agentur zuerst eine Apps für iPhone und Smartphone entwickelt und dann die vereinfachte Bedienung des Erlebnisses in die Markenwebsite zurück gebracht?


Car configurator 2 6 Fragen die jeder Autobauer seiner Agentur stellen soll

 

Wurde Ihr shopping, buying, owning Zyklus aktualisiert, um den mobilen Anforderungen zu entsprechen?

Q5 6 Fragen die jeder Autobauer seiner Agentur stellen soll

Hat Ihre Agentur eine Anwendug für das iPad oder Android-Gerät entwickelt und dann das Benutzererlebnis auf Ihre Markenwebsite zurückgebracht?

Im vergangenen Jahr wurden knapp 18 Millionen Tabletcomputer verkauft, nach Schätzung von Maynard UM von der Schweizer Bank UBS könnten es in diesem Jahr schon 60 Millionen und im kommenden Jahr sogar 90 Millionen sein (Quelle: Netzökonom Holger Schmidt)

.

Ein gutes Beispiel einer iPad Anwendung gibt es hier zu sehen. Empfehlenswert.


 
Autokonfigurator 1 6 Fragen die jeder Autobauer seiner Agentur stellen soll
 

Gewähren Sie Ihrer Agentur, Ihnen auch heute noch, mit Flashanwendungen aus den Neunziger Jahren zu imponieren, oder verlassen Sie sich bei Ihrem digitalen Erlebnis ausschliesslich auf HTML5 des 21. Jahrhunderts?

Q6 6 Fragen die jeder Autobauer seiner Agentur stellen soll

Auf gut deutsch, läuft Ihre Website geschmeidig auf dem iPad? Haben Sie es selbst einmal ausprobiert?


UID learned aesthetics 6 Fragen die jeder Autobauer seiner Agentur stellen soll

 

 

Alle heulenden Höllenhunde!

18. Juni 2011 Keine Kommentare

Wie kommen Sie darauf, dass Sie ihrer Marke Kunden zu funkelnder Unterhaltung verhelfen können, wenn Sie nicht einmal die eigene Website dazu bringen auf einen Ping zu antworten?

Es gibt 196.854.201 kommerzielle websites in den Netzen. Anfang Januar 2009 waren es 185 Mio. (answers.com). Inklusive Blogs, die 6% ausmachten. Heute sind mir nur 2 Agenturwebsites bekannt, die die Vorteile von Trackbacks and Pingbacks automatisch zu nutzen wissen. Beide basieren auf WordPress CMS: Mullen und meine bisherige Agentur MRM Worldwide. Und dann gibt es noch Mirko Kaminski’s Agentur Achtung in Hamburg und München, deren Website Rubrik, Aktuelles mit WordPress sozialisierter gemacht hat.

Nun lesen Sie bitte den fettgedruckten Text noch einmal.

Alle heulenden Höllenhunde Alle heulenden Höllenhunde!

Kapitän Haddock © 2011 Hergé. Alle Rechte vorbehalten.

Kategorien:Neue Werbung

Verschiedenes

16. Juni 2011 Keine Kommentare

Alessandra Lariu, Gründerin von SheSays hat ihen Posten als Group Creative Director bei McCann verlassen und baut für Ende Juni einen Aggregator, der Marketingpraktikerinnen mit Marken zusammenbringen soll. Details sind noch nicht publik. Zwei Mitbegründerinnen sind Autoren der Neuerscheinung: Digitale Werbung. Gestern, Heute, Morgen.

Gleich 24 Autoren sind die Väter, Mütter der Kollaboration. Beiträge der SheSaid Gründerinnen findest Du hier (Lariu) und hier (Laura Bambach).

digital advertising Verschiedenes

Kollaboration von 24 Werbepraktiker

Tubbe, die neue Band aus München war gestern auf Südwild zu sehen

Hipster Musik, die wie auch bei David Kitt, die Gitarre gegen den Synthesizer eintauscht. Mir gefällt, das Tubbe auf das Lied fokusiert sind, das Gesamtkonzept (Album, Verhaltensweisen…) wird sich organisch, nach und nach, im Austausch mit dem Publikum entfalten. Dementsprechend, finde ich auch keine Website. Tatsachen werden in kleinen, machbaren Schritten geschaffen. Konzerte werden über Facebook angekündigt, auch gibt es keine Tubbeseite auf FB. Ich bin begeistert und froh erfreuliches aus München berichten zu können.

Tubbe Verschiedenes

Klaus Scheuermann, Steffi Jacobs Fabian Füss sind Tubbe. Die neue Band aus München.

Die USA feiert seine Marketingpraktikanten kontinuierlich. Deutschland hat die Re:publika

Aus Berlin wurde letzte Nacht auch von der re:publika 5 berichtet. Südwild Reporter Michael Köppel versuchte sich im Gespräch mit Sascha Lobo (65.000 Twitter Follower) und Felix Schwenzel von wirres.net. Von leidigen Positionierungsbehauptungen abgesehen, war die Sendezeit auf den Schwerpunkt Post-Privacy reduziert. Privatsphäre gilt als überholt zugunsten der Stärkung einer Demokratisierung durch Öffentlichkeit. Ist Privatsphäre noch zeitgemäß? Unsere hochdifferenzierte Gesellschaft wird wie sonst auch eigene Wege gehen und deutlich machen, wie der Einzelne mit persönlichem und seiner Privatsphäre umzugehen versteht. Das Szenario gibt es hier zu sehen, mit einem wie immer distanzierten und bedachten Beitrag von Peter Kruse. Sascha Lobbo hebt die Bedeutung von streaming und mehr Echtzeit hervor und Felix Schwenzel deutet auf Facebook in Beantwortung der Frage wie es weitergeht.

Wired jetzt auch in Deutschland

Mitte der Neunziger häufte sich das öffentliche Interesse an den Wissenschaften. Mit der geplatzten Neuen Medien Blase kam Flaute auf. Mein Arbeitsplatz hiess Thunderhouse, gemeint war das Versuchsmodell von Benjamin Franklin zu Experimenten mit Blitzeinschlag. Meine Landsleute erfreuen sich bester Unterstützung seitens der Medien. AdAge, TED, FastCompany, AdWeek, Making Digital Work (MDW), CNN… Hierzulande ist der gesellschaftliche, wirtschaftliche wie politische Wandel zwar unumgänglich, der Diskurs darüber aber Einzelkämpfern der Blogosphäre überlassen. Mit Ausnahme der re:publika sind vereinzelte Symposien wie Tropfen auf dem heissen Stein. Von Horizont.net und WuV erfahren wir den Terminkalender der Branche, Preisträger von internen Wettbewerben, von einem Diskurs kann nicht ernsthaft die Rede sein. Wirtschaftmagazine wie Brand Eins halten sich bedeckt und Agenturen versäumen den offenen Diskurs mit dem Publikum. 99.9% aller Websites sind nicht Ping-fähig im Sinne von automatischem Pingback/Trackback für Inhalte. Wie soll da ein Wissensaustausch begünstigt werden? Lediglich MRM Worldwide der McCann Worldgroup bedient sich WordPress für seine Website. Oren Frank, der Mann der das verantwortet bleibt mysteriös verschwunden. Niko Lumma berichtet über Wired hier.

wired Verschiedenes

Titelbild der aktuellen UK-Ausgabe von Wired (Bild: Condé Nast)

Kategorien:Neue Werbung

Denkpause bei deutschen Werbeagenturen

28. Januar 2011 Keine Kommentare

Denkpause bei deutschen Agenturen Denkpause bei deutschen Werbeagenturen

Gorch Fock © Ricarda Schoenbrodt. Alle Rechte vorbehalten



Welch glücklicher Zufall Denkpause bei deutschen Werbeagenturen
Alles ist bestens. Das Geschäft blüht, die Wirtschaft hat sich erholt. Die Arbeitslosenzahlen sind auf dem Tiefststand. Deutsche Werbung kann sich sehen lassen im Europäischen Wettbewerb. Das Fiasko in der deutschen Automobilindustrie hat sich in Luft aufgelöst. Es rollen nicht mehr genügend deutsche Automobile vom Förderband um der Nachfrage aus aller Welt gerecht zu werden.

 

Hat sich demnach die abwartende Haltung bei deutschen Werbeagenturen bezahlt gemacht, während aus der US Blogosphäre Tadel darüber erklingt, gebräuchliche, gelernte Begriffe wie auch den Überbegriff Werbung vorschnell ad Absurdum geführt und gegen neue, ungewohnte Begriffe eingetauscht zu haben?

 

Dynamik von einst Denkpause bei deutschen Werbeagenturen

Denkanstöße bei voller Fahrt

 

Entsprang es einer Laune von Nico Lumma am 11. Januar die Debatten zum Thema Internet als Hilflosigkeit seitens Politik und WIrtschaft identifizieren zu wollen? Während es gar keinen Handlungsbedarf gibt und die Deutsche Werbung Triumphe in Cannes, wie auch im eigenen Land feiert? Noch dazu jetzt, da kurzweilige, von DDB mit Fun Theory erzielte Erfolge, mit unkonventioneller Zuhilfenahme der Sozialmedien, bereits hinter konventioneller Werbung seitens JvM auf den zweiten Platz zurückgefallen sind?

 

Sozial Denkpause bei deutschen Werbeagenturen
In der Zeit, in der sich, inklusive meiner selbst, die deutsche Blogosphäre ausgiebig mit den Möglichkeiten der Sozialmedien befasst hat, ist Zalando uns als ein brillantes Werbefilmchen von JvM weit besser im Gedächtnis geblieben als alle gemachten Entdeckungen in den Sozialnetzen. Ich erliege auch dem Verdacht, dass das Fernsehen mehr zu ‚sozial‛ beiträgt als das ‚irgendwie unreine Intenet‛¹, mitsamt der Stimmkraft der Sozialmedien es vermag. Das Bedeutsame an Social Media ist auch nicht Media aber Social (von lat. socius‚ gemeinsam, verbunden, verbündet‘) und das führt uns direkt zu der bereits von Leo Burnett vertretenen Erkenntnis, dass was den Leuten hilft auch gut ist für’s Geschäft. Der Zalando Spot erkennt die Magie der Soziologie und hält uns einen Spiegel vor. Wir erkennen uns wieder und finden es grossartig. Geradeso führen uns Sendungen wie Dschungel Camp oder DSDS die schauerlichen Abgründe unseres Gemeinwesens vor Augen, auf dass ein jeder von uns einmal Schutz suchen werde im Licht der Öffentlichkeit. Ausgerechnet.

Castaways Cutouts Denkpause bei deutschen Werbeagenturen

Castaways & Cutouts
The Decemberists



Die Aufgabe einer Werbeagentur ist vergleichsweise einfach, es gilt die Umsätze der betreuten Unternehmen zu steigern. Damit ein Produkt in der post-digitalen Zeit erfolgreich ist, soll die Vermarktung bestenfalls Teil des Produktes sein: das Produkt ist die Vermarktung. Erfolgreiche Beispiele hierzu liefert Apple’s iPhone, Starbuck Kaffee, die Braun Volkszahnbürste, Wii und MyMuesli. Alles was den Leuten hilft, hilft auch dem Geschäft.

 

Serendipität Denkpause bei deutschen Werbeagenturen
In Gabrielle Pauli’s Worten: „Es ist gut ein Ziel zu haben, der Weg dahin ergibt sich‟. Ihr männliches Gegenüber will dann wissen, wie genau sich der Weg ergibt. Welche Schritte dazu notwendig sind? Der Weg aber soll ein offener sein und dem Wegbegeher die Möglichkeit bieten, sich auf Ereignisse entlang des Weges flexibel und spontan einstellen zu können. Eine vorzeitig festgelegte Abfolge der Schritte würde die Empfänglichkeit und demzufolge die notwendige Flexibilität und Spontanität, um auf solche Ereignisse auch entsprechend reagieren zu können, empfindlich beeinträchtigen. Manager und Verwalter heutiger Agenturen bestehen auf die Festlegung einer Abfolge gemäß ihrer gelernten Organisationsschemen. Also zurück zu der eingangs erwähnten, von Nico Lumma identifizierten, Hilflosigkeit mit Digitalem auf Seiten der Politik und Wirtschaft einschliesslich der beratungsresistenten Betroffenen. Es rührt daher, dass neue Vermarktungsmöglichkeiten, wie sie durch kontinuierlich auftauchende, neue Technologien uns sprichwörtlich um die Ohren fliegen und auf den Geist gehen, da wir sie nicht erfolgreich in die uns vertrauten Organisationsschemen einpassen können. Eine anhaltende Denkpause bei Werbeagenturen entsteht. Sozialmedien und Internet bringen es an den Tag, es gibt ein Problem dem Selbstverständnis der Marke gegenüber, für die wir tagtäglich den überwiegenden Teil unserer Zeit opfern. Die Marke tut ihre Arbeit nicht. Damit dieser Absatz seine Arbeit tut, hier die Wikipedia Erklärung, dass Serendipität sich vom glücklichen Zufall unterscheidet, indem sie eine intelligente Schlussfolgerung voraussetzt, in Folge einer Untersuchung zufälliger Beobachtungen von etwas ursprünglich nicht Gesuchtem, das sich als neue und überraschende Entdeckung erweist. Schlagworte, die sich frischem Erfindungsgeist in den Weg stellen und mich erschauern machen, wie Mohrhuhn, Facebook, Portal, Intranet. Das Einstellen gefallener Engel früher, überkommener Internetepochen. Eine Denkpause ist durchaus angebracht und anempfohlen.

 

Allem Anfang wohnt ein Zauber inne. Hier eine Liste kleiner Schritte, die zu unternehmen es für die Agentur lohnt ohne groß eine Verpflichtung einzugehen und ohne den vertrauten Organisationsrahmen zu übertreten.

 

kleine Schritte Denkpause bei deutschen Werbeagenturen

  1. Erfolg verspricht nicht das Nutzen von sozialen Netzwerken, für die Gemeinschaft Nutzen schaffen verspricht Erfolg
  2. Intentionen und Denkweise der Agentur mit eigenem Agenturblog darlegen. Das Selbstverständnis über die eigene Marke stärken. Auch wird Transparenz demonstriert & automatisiert.
  3. Ping: Die bestehende Agenturwebsite für Pings empfänglich machen.
  4. Agentur Website abschalten oder sozialisierbar machen
  5. Software von der Stange nutzen: Von der Erfahrung erprobter und getesteter Software Angebote profitieren. MRM Worldwide demonstriert Nutzen und Eleganz einer auf WordPress CMS basierenden Website.
  6. Eigene Widgets entwickeln und vermarkten: Mit der Werbebranche, für die Werbebranche kollaborieren und Nutzbares schaffen

 

 

 

Kategorien:Neue Werbung, Sozial

Reputation

11. Januar 2011 Keine Kommentare

PIL Reputation

Publikum bei einem Auftritt von John Lydon's Public Image Ltd. in Estonia, August 1988
© Brian Aris


Reputation Reputation


 

Warum digitale Reputation weder mit Digital noch mit Reputation zu tun hat, sondern nur damit, dass Marken ihre Arbeit tun.

Für Hersteller, Anbieter und ihre Agenturen gilt es ihre Arbeit zu tun und kontinuierlich neue Bedeutung für die Marke zu schaffen. Der Hauptgrund für rasch schwindendes Ansehens bei Firmen mit Facebook Profilen, sei der Mangel an Reaktionsfähigkeit, berichtet die US Agentur North. 89% von Verbraucheranfragen auf Facebook Firmenprofilen bleiben unbeantwortet [Leni Stein]

 

„Reputation ist das Resultat der relativen Nähe von drei Faktoren zueinander

Justin Townsend¹ klärte mich vor Jahren darüber auf. Eine ebenso präzise Definition findet sich auf der MRM Website mit Verweis auf das Original von Bertrand Cesvet in Conversational Capital. Hier die deutschsprachige Variante

 

Wer Du bist Reputation

via MRM Live

 

 

 


 

Ein Video erinnert daran, dass wir nur ein Leben haben

Das Leben unterteilen zu wollen in ein virtuelles und ein wirkliches Leben, ist unerheblich für unsere Wahrnehmung. Dagegen hilft es zu akzeptieren, dass was gut für die Leute ist, ist auch gut für das Geschäft². Mit der Aufnahme der Sozialmedien in den Marketingmix, gewinnt das kollektive Selbstverständnis im Unternehmen an Bedeutung für die Marke(n), ihrer Produkte und Dienste. Hier hilft die von Gareth Kay³ angebotene Orientierung, dass nicht von Bedeutung ist, was wir als Unternehmen oder Agentur tun, aber das was die Leute damit anfangen. Nicht Werte schaffen Nutzen, Nutzen schafft Werte.
¹Gründer von IGA Worldwide und Vorstandsvorsitzender weiterer, neuer Geschäftsmodelle
²Leo Burnett
³Markenstratege von Goodby Silverstein & Partners

 

Intel Werbung von Venables Bell & Partners
via Texter gesucht

 

 

 

 

Ankommen ist alles

7. Januar 2011 Keine Kommentare

Ankommen ist alles Ankommen ist alles

Rolf Jäger



autofspace Ankommen ist alles
Goran Minov, Martin Biela und Christoph Mayer engagieren sich seit November 2010 als Blogger, Gedankenführer und Meinungsbildner auf autofspace.com. Einem MRM Lab Projekt ihrer Agentur MRM Worldwide in Frankfurt. Sehr zu Gefallen der MRM Schwergewichte Landsberg, Kolb, Burleigh und jedenfalls Oren Frank, ist autofspace ein potenzielles, mächtiges Instrument für Kundenbindung [Opel, Vauxhall, Saab]. Förderlich auch der Markenbildung und -stärkung nach innen [employee branding]. Ein Marketing Blog mit Fokus auf Automobil Kommunikation und Mobilität mit dem Ziel, den Wissensaustausch von Agentur und Brot und Butter Kunden möglichst effizient zu gestalten und zu automatisieren.


Digitale Fußspuren hinterlassen einen bleibenden Eindruck Ankommen ist alles
Ideenagenturen und Forschungsinstitute unterhalten heute einen Lab Blog um Wissensaustausch zu gewährleisten. Wirtschaft und Politik werden folgen.

 

Curriculum: Der Entwicklung voraus ist MRM sowie es gelingt einen offenen Austausch und die Beteiligung aller Betroffenen zu entfachen.

 

Es gilt eine Beteiligung der verschiedenen Bereiche beim Hersteller, seiner Agenturen und die der Konsumenten von Beginn der Produktentwicklung an zu kultivieren. Zumal die Entwicklung diesen Weg nehmen wird.

 

 

 

„Sieht echt scheiße aus‟

6. Januar 2011 Keine Kommentare
Harma Heikens „Sieht echt scheiße aus‟

mit freundlicher Genehmigung von Harma Heikens

‎1970 war es eine Befürchtung, dass Werbeagenturen ihr Geschäft wie eine Wurstfabrik betreiben könnten, heute würde das jeder Agentur zur Ehre gereichen.


 
Erich Reuter war der Kerl, der mir in der McCann Mittagskantine in Frankfurt zurief: „Sieht echt scheiße aus‟. Das, nachdem er abgewartet hatte, bis ich mich mit Ketchup bekleckerten, weissen Hemd inmitten einer Ansammlung an McCannern befand, so dass sein Zuruf seine Wirkung nicht verfehlte. Heute ist Erich verdienter ECD von McCann Erickson München mit neuer Adresse in der Seidlstraße 26 und dem Managing Director Frank Riedel zur Seite. Beim heutigen Telefonat erwähnte er, dass McCann sich nicht länger als klassiche Agentur empfinde, aber Medien neutral sein will.



Die Wahrheit kommt immer ans Licht. Womöglich bewahrheitet sich, dass Größe zählt und dass McCann auf die Macht von Ideen die tun zu setzen versteht und nicht als Verwaltungsaparat überkommener Ideen hinter der Reife und den Ansprüchen der neuen Konsumgesellschaft zurück bleibt.

 

Worauf ich hinaus will, ist der famose, ursprüngliche Anspruch mit dem McCann die Welt der Kommunikation seit 1912 eroberte: „Truth well told‟. Ein Anspruch der in unserer post-digitalen Zeit im Umfeld der sozialen Medien und der Forderung nach Transparenz kontinuierlich, neue Bedeutung für die Marke McCann zu schaffen vermag und dieser zu frischer Blüte verhilft.


Die notwendige Integration der sozialen Medien, fortwährende Demonstration sozialer Kompetenz und Gedankenführung [thought leadership] im post-digitalen Zeitalter, soll für 2011 an Stellenwert gewinnen und den Herren Sendlmeier eine Freude sein. MRM Worldwide, neben Mullen in den USA die erste Agenturwebsite der Welt, hat es unter dem Einfluss von CCO Oren Frank verstanden, WordPress als CMS von der Stange zu nutzen und ist somit sozialisierbar und dynamisch. Alle kommerziellen Websites werden diesem Beispiel folgen und mit 2011 beginnend, sozialisierbar gemacht.

truth well told „Sieht echt scheiße aus‟