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Artikel Tagged ‘Mark Sargent’

Wie bloggen mein Leben verändert hat

7. Mai 2012 Keine Kommentare

techblogging.1.1 Wie bloggen mein Leben verändert hat 

Wie bloggen mein Leben verändert hat

Hat es nicht.

Vielmehr wurde mir ermöglicht, unwirklich zu bleiben und weiter zu machen.

Weiter machen in der sicherlich interessantesten Zeit unserer Werbebranche.

 

„Blogge wie der Wind‟

Das zufriedenstellendste und zugleich erstaunlichste, dass Ihnen beim Bloggen mit einiger Wahrscheinlichkeit wiederfahren wird, ist es die Entwicklung als Freund zu akzeptieren.

Als ich meine Karriere mit 17 began, genoss ich eine stabile Balance an Vertrauen, die einander abwechselnd, von Selbstvertrauen, oder aber Gottvertrauen geprägt war.

Eins von beiden würde mir dazu verhelfen lustig weiter zu kommen.

Heute weiss ich das ich das viel eher dem Umstand verdankte, in Besitz einer kleinen Regattajolle gewesen zu sein, mit elterlichem Seegrundstück am Starnberger Westufer.

39 Jahre später, erhebe ich den selben Anspruch mit einem Unterschied.

Heute ist es die Entwicklung der ich vertraue.

Das obdoch ich gegenwärtig kein eigenes Boot, noch das meines Weiland Vaters, noch viel anderes vorzuweisen habe. 

 

Entwicklung ist ein Freund

Nehmen wir Google Analytics als Beispiel.

Ich habe keine Ahnung was ich da sehe, wenn ich die Google Analytics Anzeige vor mir habe.

Zwei Wochen später demonstriert eben diese Analytics Anzeige, wie die Anfragen von Google UK anstiegen, nachdem ich mich mit einigen Londonern assoziiert hatte, denen meine Hochachtung gilt.

 

Wie bloggen mein Leben verändert hat

Wäre es nicht für das Geschäft, sähe ich keinen Nutzen im bloggen.

Bestenfalls einen Lehrplan und Chronik eines Geschäftvorhabens, unterstützt bloggen mich darin einen Neubeginn auf eigenes Risiko anzugehen, ohne finanzielle Grundlage.

Hätte ich einen Etat, würde ich Fernsehwerbung machen.

 

 

Kategorien:Neue Werbung

Der fünfte Finalist steht fest

2. Januar 2012 Keine Kommentare


Der Mut Anderer Logotype Der fünfte Finalist steht fest
 

Technische Umsetzung:
Esther Nowack, Berlin

Gestaltung:
Zwanzig Zehn, München

Illustration:
Elizabethan Days, Oregon, USA


Brigitte Food Blog Award

Der fünfte Finalist steht fest.

„Cosy Cooking‟, „What’s for lunch, honey?‟, „Valentinas Kochbuch‟, „Fleur du Poirier‟ und „Der Mut anderer‟ – diese fünf Blogs hatte die Jury im Dezember für den Food-Blog-Award nominiert.

„Der Mut anderer‟ zieht als fünfter und letzter Monatssieger in die Finalrunde des BRIGITTE-Food-Blog-Awards ein. Nach dem Ende des Votings stand „Der Mut anderer‟ als Blog mit den meisten Stimmen und damit als Dezember-Finalist fest.

Damit ist die Runde der Finalisten komplett: Neben „Der Mut anderer‟ stehen „Chef Hansen‟, „Gourmet Guerilla‟, „Photisserie‟ und „New Kitch on the Blog‟ im Finale des BRIGITTE-Food-Blog-Awards. Im Januar entscheidet die Jury, welcher der Finalisten den Award bekommt.

Via Brigitte.de


Finalist Der fünfte Finalist steht fest

 

Was der Besucher auf Der Mut Anderer tun kann


 
Petra  186 Der fünfte Finalist steht fest



Abo Der fünfte Finalist steht fest


Rezept 186 Der fünfte Finalist steht fest


 

Foodblogger Petra Hammerstein

Wünscht sich Begleitung bei ihren kulinarischen Tagesreisen.


Rezept abonnieren

Übersichtlich strukturierte Rezepte, täglich bequem in Deiner Mailbox empfangen.

 

 

Nur das Nötigste

Eine breite Auswahl an brauchbaren Rezepten, sollen zukünftig der jeweiligen Anzahl an Gästen, entsprechend angezeigt werden.


 
Step 1 Der fünfte Finalist steht fest



Step 2 Der fünfte Finalist steht fest


Step 3 Der fünfte Finalist steht fest



Stepfotos

Ein von der Brigitte Redaktion geprägter Begriff.


Zubereitung in Schritten greifbar gemacht

Mit der neuen Leica V-Lux 20 konnte Petra die Bildqualität merklich erhöhen.

Eine gute Geschichte

Rezepte und ihre in Bildern demonstrierte Zubereitung, sind in die Geschichten ihrer Beschaffung eingebettet.

 

 

bellstrike: Wem die Stunde schlägt

6. September 2011 Keine Kommentare

bellsrike ermöglicht gemeinnützigen Organisationen eine kostenlose Website die sozialisierbar gemacht und somit dynamisch ist, vorausgesetzt das Unternehmen, das sie betreibt, versteht es kontinuierlich neue Bedeutung für sich zu schaffen.

Was heisst das, kontinuierlich neue Bedeutung für die Marke schaffen?

Unternehmen erkennen zunehmend, dass sie, wenn sie den Verkauf ihrer Waren fördern wollen, ihr Publikum bei Laune halten, sie unterhalten und Hilfe leisten müssen. Aktive Unternehmen werden dem Beispiel von Firmen wie Burberry, Nike, Hewlett Packard folgend, Inhalte und Hilfsmittel schaffen, die das Leben der Konsumenten leichter machen.

Erfolgreiche Unternehmen machen es vor, wie sie sich nun auch als content curators, als Kuratoren von Inhalten, als Publizisten und als Ermöglicher verstehen.

Die geeignete Platform hierfür bietet ein Blog mit seinen ständig aktualisierten sozialen Funktionalitäten.

Das hat nun auch Dodd Caldwell mit bellstike erkannt und bietet völlig kostenfrei, die Funktionalität eines Blog CMS (content management system), als auch kinderleichte Installation in wenigen Minuten.

Eine integrierte Funktion um Mittel, Spendengelder zu beschaffen (fundraising) darf nicht ungenannt bleiben, ist aber bislang ausserhalb der USA nicht verfügbar.
 

Bellstrike picture theme bellstrike: Wem die Stunde schlägt

Theme basierendes Design: bellstrike keyvisual.

Mehr Beispiele von bellstrike gibt es hier.

 
IssWat bellstrike: Wem die Stunde schlägt

Sicherlich eine tolle Möglichkeit für Roger’s IssWat Unternehmen ins Gespräch und um auf frische Gedanken zu kommen.

Katharina möge ihre, wenn auch Profit orientierte Firma, 3W Konzepter, dazu bewegen, sich bellstrike sehr genau anzusehen.

Gute Einblicke verleiht die Pressemeldung.


 

easier done than said automotive theme bellstrike: Wem die Stunde schlägt

leichter getan als gesagt Automobil Theme


1pixel alpha1 bellstrike: Wem die Stunde schlägt
 

Websites sind heute so statisch wie Drucksachen. Abhilfe schaffen will „leichter getan als gesagt‟ ab Januar, mit sozialisierbar gemachten Marken-Websites.

Marken sollen sich wieder auf ihre Geschäfte konzentrieren können, als auch auf die kontinuierliche Schaffung neuer Bedeutung für ihre Marke.

Nicht die Markenwebsite soll Mittelpunkt der Markenbildung sein, die Schaffung neuer Bedeutung für die Marke muss zum Mittelpunkt werden.

Die auf Themes basierende Heransgehensweise von Dodd Caldwell, ist identisch mit der systematisierten Entwurfsannäherung meines neuen Agenturmodells.

Kunden profitieren von einer robusten Marken Platform ohne die sonst übliche Wartezeit.


 

 

 

 

Wer übernimmt jetzt den Hof?

15. August 2011 1 Kommentar
Verregneter Taxisgarten Wer übernimmt jetzt den Hof?

Süßmeier Motiv

Überdacht Wer übernimmt jetzt den Hof?

überdacht

Rolf Jäger Wer übernimmt jetzt den Hof?

Rolf Jäger

Brotzeit Wer übernimmt jetzt den Hof?

Brotzeit

Die Frage stellt sich nicht länger für Elena und Rolf (siehe Abb. rechts).

Jesus Maria Jäger wird den Hof übernehmen, die Ländereien und Besitztümmer.

Wobei der Name noch nicht sicher aber schön ist.

Mehr auf der Mut Anderer

Elena Wer übernimmt jetzt den Hof?

Elena mit Sohn

Kategorien:Neue Werbung

Königsweg der Werbung

2. Juni 2011 Keine Kommentare

Nach langem Hin und Her und viel betulichem Geschwätz über Transformation, kreative Unternehmensberater und Medienneutralität ist Orientierung eingekehrt mit der Gewissheit unserer Branche Magie zurückzubringen.

Ich denke es sind Dinge wie Flugblätter die unter die Scheibenwischer geklemmt werden. Darauf stehen Sachen wie heisser Sex, klasse Arsch, heisse Aktionen und nackte Mädchen, darunter steht dann Dein Geschäftsname und eine Kontaktmöglichkeit. Fantastisch ist auch, es braucht nicht einmal eine Verbindung zu dem was Du tust. Ein flotter Arsch und Dein Name. Das erregt sie und schon klingeln die Kassen.

Lost in Translation Königsweg der Werbung

klasse Arsch, dicke Dinger, heisse Aktionen

Conan O’Brien, unter den 100 Kreativsten lt. US Magazin, FastCompany und mit über 1.7 Mio. Twitterfolgern, König der Sozialmedien

 

 

 

Kategorien:Neue Werbung

Nach der Erfindung des Trendsports

23. Mai 2011 Keine Kommentare

Mistral Logo Nach der Erfindung des Trendsports

Mistral Logo © 2011 Mistral GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Mistral in der neuen Welt Nach der Erfindung des Trendsports


 
„Es gab bis in die 80er Jahre keinen Trendsport der solche Massen an Menschen infisziert hat wie Windsurfing.‟
Erfolg kennt viele Väter und der Designer, Mitbegründer der Weltmarke Mistral und steter Erfinder Ernstfried Prade, ist zweifellos und nachweislich einer der Väter.
 
Ernstfried Prade Video abspielen Nach der Erfindung des Trendsports

Mistral Mitbegründer Ernstfried Prade
Video in neuem Fenster auf dailydose.tv ansehen

 

 

 

 

 

 

 

 

Hallo Ernstfried,

Falls ich Dich nicht schon ausfindig gemacht habe, kannst Du mir hier Post zukommen lassen.



Ich sass 1976 mit Ernstfried in seiner dunklen Kammer in Murnau und philosophierte von Spielball der Natur über die Vorstellung einen dicken Punkt über ein Wellen-‚m‛ tänzeln zu lassen. Ernstfried Prade entwarf den Abend mit Standardgraph Zeichenschablone aus der Fabrik seines Freundes in Geretsried und Rapidograph, die berühmte ‚mistral‛ logotype und das Logo.

 

mistral logo 3236 Nach der Erfindung des Trendsports

 

Ernstfried war meine frühe Begegnung mit einem umtriebenen und schlauen, bayerischen Fuchs, auf den das Modewort ‚innovativ‛ auch heute zutrifft (siehe Video) noch bevor das Leittier der bayerischen Füchse, Karl Heinz Schwaiger mich vom Modeschöpfer Ludwig Seyssel D’Aix, dessen Firma (LSD) Kreativchef ich war, für seine Werbeagentur Sportive auslöste.

Wenn Windsurfing und Mistral die Mutter des Trendsports waren, dann war Karl-Heinz Schweiger der Vater. Er war es der den Wintersport und die Skipisten revolutionierte und mit Sportive Design Farbe in den weissen Winter brachte, paradoxerweise mit wildem, schwarz-weissem Zebra Skidesign [Völkl Zebra Ski].

 

 

 

 


2010 wurden mehr Supboards verkauft als Surfboards und ganz richtig erkennt Ernstfried die Notwendigkeit einer Re-Demokratisierung der Weltmarke Mistral, dessen Tipping Point wie einst beim Windsurfing in Europa ausgelöst wird wenn auch diesmal auf Grund völlig anderer Verhältnisse.

Wir leben heute im Zeitalter von Ideen die tun. Nicht was wir Marketingmenschen tun aber was der Konsument mit dem tut entscheidet über Erfolg oder Misserfolg. Die Zeit ist reif für Mistral als erster globaler Marketer eine Welle die am Anrollen ist, mit begeisterten Früheinsteigern gemeinsam zu reiten indem Mistral als Ermöglicher die technischen Vorraussetzungen dafür schafft. Der Verbraucher und solche die es werden sollen, wären somit von Anfang an an der Entwicklung der neuen Generation beteiligt und es besteht die Wahrscheinlichkeit, dass Früheinsteiger und Hersteller gemeinsam eine exponentialle Ausbreitung zünden. Jedenfalls wäre Mistral somit erster auf dem Markt, der die Geschichte der nächsten Generation eines Volkssport mit dem Verbraucher gemeinsam schreibt, sie dokumentiert und Kritik und Vorschläge der SAPler auch für Produktentwicklung nutzt. Damit Zeit zu verbringen erscheint mir lohnend und lustig.

 

  • Mistral startet mit neuen SUP Boards in die Saison 2011—Chris Tian Hahn
  • Mistral Media AG—Forum
  • Markengeschichte—Mistral
  • Der Traum vom Fliegen—WOW, World of Windsurfing
  • Heinz Bader—Geschichte Scobalit
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    Da passiert gerade, dass die Leute allwissend werden.

    22. Mai 2011 Keine Kommentare
    Amir Kassaei in der NDR Talkshow 596 Da passiert gerade, dass die Leute allwissend werden.

    Amir Kassaei in der NDR Talkshow

    Allwissend werden hl Da passiert gerade, dass die Leute allwissend werden.


     
    „Die Zeiten haben sich geändert, wenn man sich die Digitalisierung der Welt ansieht, da passiert gerade eins, dass die Leute allwissend werden. Ich kann als Marketer keine hohlen Versprechen mehr abgeben, da ich in Echtzeit entlarvt werde.‟
    Zwei Sätze von Amir Kassaei genügten, um die Situation der Werbebranche für ein breites Fernsehpublikum greifbar zu machen.



    Die Werbe-Ära mit ihren schönen Bildern, lustigen Sprüchen und netten Witzchen ist für DDB-Kreativchef Amir Kassaei definitiv vorbei. Wer überleben will, muss zum kreativen Unternehmens-berater werden.¹
    NIchts von der von Assimilierer Kassaei, berechtigter und dringend notwendiger Forderung ist neu. Er muß in seiner Rolle als führender dt. Kreativer seine Forderung unermüdlich wiederholen bis dass Taten folgen von Seiten der Kommunikation und Wirtschaft. Die Blogosphäre möge Amir das nachsehen. Der Erfolg gibt Kassaie und seiner zuvor darbenden DDB recht und wird mit bestechenden Praxisbeispielen [VW The Fun Theory] für die dt. Wirtschaft vorgelebt.

    Realitätssinn Heute Da passiert gerade, dass die Leute allwissend werden.
    Der frühe Erfolg der US Kreativagentur Nitro etwa beruhte auf der Forderung von Gründer Chris Clarke, dass Agenturen kreative Geschäftspartner ihrer Kunden sind. Das war 2007. Nitro wurde an Sapient verfüttert und gute Kommunikationsideen wurden dem technokratischen Tagesgeschäft von Sapient geopfert (wobei mir als Aussenseiter, CCO Gaston Legorburu’s Einfluss nicht ersichtlich ist). Nicholas Negroponte Bestseller, Digitales Sein [erfolgsheischend unter dem Titel ‚Total Digital‛ erschienen] war vor 16 Jahren erschienen und an Industrie Entscheider gerichtet. Kein Entscheider hat je sein Buch gelesen oder daraus Konsequenzen gezogen. Deutschland hat mit Prof. Dr. Peter Kruse einen fähigen, artikulierten Marketingpraktikanten vorzuweisen, der vieles hier vorweggenommen hat. Marketing in Deutschland wird als ein Nischengeschäft ohne soziale Brissanz gehandelt und von der allgemeinen Presse inkl. Brand Eins ignoriert. Die Schule der Kommunikation aber geht uns alle an.
     
    ¹ ADC Festschrift Brissanz 2.2.2009


    Eine erste gefeierte Ausnahme bildet der brillante und ungemein charmante Auftritt von Amir Kassaei im NDR, bei dem er wie zufällig spontan auch Bezüge schuf zu den Anwesenden (Schauspielerin Hannelore Elsner, Dr. Helmut Ploog). Die Sendung war wie bei Marshall McLuhan Demonstration des Mediums als Botschaft und welch enorme Rolle das Einbringen unseres Selbstverständnisses dabei einnimmt, unserer Branche Magie zurückzubringen.

    Magie Heute hl Da passiert gerade, dass die Leute allwissend werden.
    Wohl wissend dass ‘secret sauce’ ein grosser Schmarrn ist und jede Marketingtat als Ausnahme zu handhaben ist, schliesse ich meine Einträge nicht gerne ohne Lösungsbeitrag:

    • Keine Agenturarbeit darf auf dem Markt erscheinen, ohne aussichtsreiche Eignung, unserer Branche Magie zurückzubringen.²
    • Ideen müssen Ideen die tun sein. Es geht nicht um die Ideen die wir für die Wirtschaft haben. Es geht darum was die Leute mit den Ideen tun.³
    • Nicht nur auf Kundenbelange konzentrieren, aber auf unser ganz eigenes Selbstverständnis als Kreative und Mitglieder der Werbebranche.
    •  

      In eigener Sache
      Amir Kassaei geht als Kreativer Offizier für DDB nach New York. Ich komme von dort, bin kreativer Offizier und ich bin hier und frei verfügbar.Senden Sie mir eine Nachricht.

       

      ² Cindy Gallop entlehnt
      ³ Gareth Kay von Goodby Silverstein & Partners, SF

     

  • Das Video zur Sendung—Werbefachmann Amir Kassaei
  • Marshall McLuhan: Das Medium ist die Botschaft—Ronald Düker, fluter
  • Total Digital. Die Welt zwischen 0 und 1 oder die Zukunft der Kommunikation.—Amazon.de
  • Chris Clarke departs SapientNitro to Launch Venture Capital Project—Finanznachrichten
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    Kategorien:Neue Werbung

    Knietief im Dreck

    19. Mai 2011 Keine Kommentare


    Mud Knietief im Dreck

    © 2011 Aigle boots. All rights reserved. Permission pending…

     

     

    Hannah Jones
    on the fear of failure

     

     

    Milton Glaser
    on the fear of failure

     

     

    Mary Lee Sjönell
    on the fear of failure



     

    Knietief im Dreck kann auch sexy sein

    Wie meine tapfere Tochter Dido mich unlängst wissen liess: „Es ist erst vorüber wenn die dicke Dame singt, aber es ist gut zu wissen, dass die dicke Dame die Bühne bereits für sich eingenommen hat.”

    Ob nun unsere Werbebranche die Tatsachen akzeptiert oder nicht – dass um die Transformation unbeschadet durchzustehen und um erfolgreich transformativ zu sein, müssen wir die Magie zurückbringen die unsere Branche gross gemacht hat – die gesamte Werbeindustrie kann ohnehin nicht anders, als dem Lauf der Entwicklungen der Transformation zu folgen und die soziale Verantwortung akzeptieren nicht nur als Agentur aber in Hinblick auf die Branche deren Mitglied sie ist oder aber die Agentur muss zurücktreten. Der unaufhörlich reifer werdende Konsument hat jetzt die Möglichkeit aus freien Stücken die Spreu vom Weizen zu trennen und macht davon reichlich gebrauch. Es genügt die Nachrichten mitzuverfolgen: Es sieht ganz danach aus als würde Deutschland seine Atommeiler in unmittelbarer Folge abschalten auf Grund der Vorkommnisse in Fukushima und des daraus entfachten Begehren der dt. Gemeinschaft.

    Ein sehr pragmatischer und praktischer Vorschlag, unserer Branche Magie zurück zu bringen, wurde bereits im Vorjahr gemacht, von Gareth Kay von Goodby, Silverstein & Partners, zu unser aller Überraschung mit ‚Was wir von dem Paarungsverhalten der Vögel lernen können.‛

    Wir leben jetzt im Zeitalter der Ideen die tun

    Ein ebenso imperative Empfehlung um unserer Branche Magie zurückzubringen, wurde von Cindy Gallop in ihrem 3 Minuten Manifest eingefangen. Es ist die Notwendigkeit uns als Branche auf uns zu beziehen und für jeden von uns Kreativen sich auf seine ganz eigene Überlebensstrategie einer Selbstaktualisierung [altmodisch: Selbstverwirklichung] zu konzentrieren und nicht nur auf die Steigerung der Umsätze unserer Kunden. Ich musste bereits in meiner Zeit bei Zentropy Partners herausragende Handwerker und Handwerkerinnen gehen lassen.

    Was macht meine Marke sexy?

    „Die Bereitwilligkeit, Risiken einzugehen.‟—Eine unerwartet schlagfertige Antwort von Cindy Gallop, die mir an anderer Stelle begegnete. Beschäftige Dich ein wenig mit einer ganzen Reihe an Argumenten aus Berghs’ Exhibition ’11 von einigen der renommiertesten Werbepraktikanten. Die Bereitwilligkeit Risiken einzugehen, setzt unsere Bereitwilligkeit voraus, Versagen zu umarmen. Als Kinder liebten wir es in Schmutzpfützen zu spielen. Weshalb? Als Kinder waren wir magisch angezogen von Schmutzpfützen und jeder Gelegenheit uns dreckig machen. Warum war das so? Es ist die uns inhärente Überlebensstrategie der Selbstaktualisierung [altmodisch: Selbstverwirklichung] Eine gute Frage ist, warum wir als Erwachsene von Schmutzpfützen und dem schmutzig machen Abstand nehmen? Stimmt nicht, wir haben lediglich die Lernkurve der Dreckpfützen hinter uns gelassen und lassen uns magisch anziehen von allem das uns neu ist (Reality TV, Porno Websites, Nachrichtensendungen). Selbstakutalisierung bleibt uns ein Grundbedürfnis, wie das Atmen, bis zum letzten Atemzug.

    Sieh Dir die Videos an und finde heraus warum ein furchtloser Umgang mit Versagen uns Erwachsenen hilfreich ist um erfolgreich transformativ zu sein.

    Werbebranche Briefing

    Jedes bieschen hilft—Kein Stück Agenturarbeit darf auf dem Markt erscheinen, ohne aussichtsreiche Eignung, unserer Branche Magie zurückzubringen.
    Are you experienced?—Ideen müssen Ideen die tun sein. Erfahrung anhäufen im Umgang mit Ideen die tun.
    Verantwortung—Nicht nur auf Kundenbelange konzentrieren, aber auf die eigenen Belange als kreativer Mensch und Mitglied der Werbebranche.

     

     

     

    Zu Tisch bei König Ludwig II

    14. Mai 2011 Keine Kommentare
    Petra Badenburg Zu Tisch bei König Ludwig II

    Petra in der Nymphenburger Badenburg

     

    Luitpol Wappen Zu Tisch bei König Ludwig II

    Zu Tisch bei König Ludwig II



     
    In Petra’s Worten:
    „Um die Vorlieben und Essgewohnheiten von Ludwig II. geht es in einem Beitrag in “Zwischen Spessart und Karwendel”. In der Sendung setze ich einen Fond auf, schichte Hechtenkraut und spickte ein Kaninchen.



    Die Rezepte beziehen sich auf Ludwig’s Hofkoch Johann Rottenhöfer, dessen Kochbuch “Die gute bürgerliche Küche” eines meiner Lieblinge ist.

    Hechtenkraut Zu Tisch bei König Ludwig II

    Hechtenkraut



    Gezeigt werden auch Ausschnitte aus dem Film von Hans Jürgen Syberberg nach dem Buch Theodor Hierneis: König Ludwig II. speist: Th. Hierneis oder wie man ehem. Hofkoch wird.
    Und das Rezept für das Hechtenkraut gibt es morgen hier.‟

     

    “Zwischen Spessart und Karwendel”
    Samstag, 14.05. um 18:10
    Wiederholung Sonntag 13:05 auf BR alpha

     

     

     

    Kategorien:Grüße

    Milka Tipping Point

    13. Mai 2011 Keine Kommentare

    Lila Kuh Milka Tipping Point

     

    Milka Tipping Point


     
    Für neues Momentum für die ohnehin weltberühmte Suchard Werbung [Kraft Foods] der lila Kuh von Milka, wurde die in Fachkreisen ebenso berühmte US Kreativagentur Crispin Porter + Bogusky beauftragt.

    Die 1972 auf Anregung von Young & Rubicam ins Leben gerufene lila Kuh, immer auch ein Simmentaler Höhenfleckvieh (die von Syp auf Wikipedia hochgeladene Abbildung ist irreführend), wurde erstmals von Werner Bokelberg aufgenommen. Bei einem Schüler-Malwettbewerb mit ca. 40.000 Teilnehmern, wählten 30% der Schüler die Farbe Lila zum ausmalen der Kühe.



    In den USA gehört Milka zu Kraft Foods und Kraft ist bereits Kunde von CP+B. Da lag womöglich nahe, eine lokale Agentur erst gar nicht in Betracht zu ziehen. CP+B verleiht der Marke neue Bedeutung mit einer einfachen Idee. CP+B erzählt die Geschichte der lila Kuh neu. Adelheid, Schwalbe oder wie der Name des Simmentaler Höhenfleckrindes gegenwärtig heissen mag, vollbringt an Bahnsteigen und sonstwo, den Schubser, der zwei für einander gedachte Menschen, zu ihrem gemeinsamen Glück verhilft. Milka als lila Kupplerin wie ein Schweizer Blog treffend bemerkt.

     

     

     


    „Trau Dich zart zu sein.‟ Milka in der neuen Welt: die Milka Kuh als Tipping Point. Dabei soll Milka wohl auch den notwendigen Schubs in die neue Welt erhalten. Zumal ich mir vorstellen kann, dass dergleichen gutes Argument beim Angebot der neuen Markenidee gewesen sein mag. Malcolm Gladwells Buch war ein sozialer Knaller in der Werbebranche. Ich kann mich gut daran erinnern wie Ralf Specht (spark44) für ein Opel Briefing das Buch aus der Tasche holte und zum Thema machte.

    Der Spot ist hier zu sehen.