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Artikel Tagged ‘Leo Burnett’

dt. Agenturblogs

26. Juli 2011 2 Kommentare

Digital Lab BBDO, proximity

Der gegenwärtig, einflussreichste Blog kommt von der Netzwerkagentur BBDO und wird nicht von BBDO Deutschland herausgegeben. Alexandra Atilano, Kathyayani Singh, Spencer Goodman und Edwin Philogene sind hier, die um Fortschritt bemühten Blogger. Mit Digital Lab TV, bietet Digital Lab ein Podium für Meinungsmacher.
 
BBDO Digital Lab dt. Agenturblogs
 


digital lab Auswertung von Bloglevel
 
Einfluss                 49.3
Beliebtheit            50.5
Engagement        45.7
Vertrauen              49.3




 

Cultural Fuel von Leo Burnett

Ein Landsmann, Alexander Wipf sorgt, für die digitalen Fußspuren von Leo Burnett. Burnett betreibt für jede der Niederlassungen lokale Blogs und dieser hier, ist der Blog von Frankfurt.
 
Leo Burnett Cultural Fuel dt. Agenturblogs
 


Cultural Fuel Auswertung von Bloglevel
 
Einfluss                 46.9
Beliebtheit            44.5
Engagement        39.7
Vertrauen              46.9




 

GREY Blog

Johannes Lenz wird von Strategiechef Allessandro Panella unterstützt und die Strateginnen Astrid Caetano und Bettina Seiger haben Team Female gegründet um die Vorzüge von Empathie und Intuition in der neuen Welt voranzutreiben.
 
GREYblog dt. Agenturblogs
 


GREY blog Auswertung von Bloglevel
 
Einfluss                 40.9
Beliebtheit            40.9
Engagement        34.8
Vertrauen              40.9




 

Idea Engineers von Sapient/Nitro

Sapient/Nitro bedient sich Idea Engineers, dem internationalen Blog von Sapient, anstatt eines lokal aus München geführten. Ausserhalb von Deutschland ist es durchaus üblich, dass Ranghöhere und Mitglieder der Geschäftsleitung das Bloggen selbst übernehmen. David D’Alleva, David Bradfield und Alex Sion teilen sich die Einträge.
 
ideaengineers dt. Agenturblogs


idea engineers Auswertung von Bloglevel
 
Einfluss                 40.9
Beliebtheit            40.9
Engagement        29.9
Vertrauen              38.5




 

Bewegungsmelder von Jung von Matt Neckar

Pingbacks, Trackbacks, tweets von @bewegungsmelder und deren URLs (oder wie genau auch immer hier der Algorithmus arbeitet), werden vom Bewegungsmelder registriert und hier auf einem Zeitstrahl zusammengefasst wiedergegeben. Die Auswahl einer gemeldeten Bewegung führt den Nutzer zu den Inhalten.
 
JvM Bewegungsmelder dt. Agenturblogs


Bewegungsmelder Auswertung von Bloglevel
 
Einfluss                 28.7
Beliebtheit            28.7
Engagement        29.9
Vertrauen              33.6


Bewegungsmelder bloglevel dt. Agenturblogs

 

Deutschlands häufigstes Wohnzimmer

so heisst der Blog der Hamburger JvM Planner, der auf der Idee eines dt. Durchschnitts Wohnzimmer basiert und die Zusammengehörigkeit mit dem Konsumenten intensivieren soll. Die Idee hatte die charmante Chefplannerin, Karen Heumann. Werber fühlen sich nicht als Konsumenten und sind pathologisch darin, sie leben in einem Elfenbeinturm.
 
JvM Wohnzimmer dt. Agenturblogs


wozi.de Auswertung von Bloglevel
 
Einfluss                 28.7
Beliebtheit            27.5
Engagement        18.8
Vertrauen              25.0




 

autofspace, Automobilmarketingblog von MRM Worldwide, Frankfurt

Martin Biela und Goran Mino konzentrieren sich auf Neues im Automobilmarketing und haben somit einen Blog geschaffen, der strategisch fokussiert, einen unmittelbaren Nutzen zum Wissenstransfer, im Haus (MRM Worldwide) und auf Kundenseite (Opel, GM, Vauxhall, Saab) aufweist. Vorbildlich ist auch die New Yorker MRM Worldwide Webseite, sie basiert auf WordPress CMS und ist somit eine sozialisierbar gemachte Markenwebsite, mit einem Blog, dessen Einträge vorbildlich, die Markenattribute reflektieren. Gratulation und Grüsse nach Frankfurt.
 
MRMWorldwide autofspace dt. Agenturblogs


autofspace Auswertung von Bloglevel
 
Einfluss                 22.5
Beliebtheit            25.0
Engagement        21.3
Vertrauen              25.0




 
André Paetzel von Logolook weiss hier mehr dazu.

Big Idea

10. Juli 2011 Keine Kommentare

Big Ideas come out of Big Pencils

Geprägt wurde dieser Satz von der Werbeagentur Leo Burnett, wogegen nichts einzuwenden ist. Die grosse Idee war ein Leitmotiv konventioneller Werbung, um für möglichst viele Konsumenten relevant zu sein. Freund Thomas Bröse, ein versierter Geschäftsmann aus Berlin, hatte bei einem ersten Treffen in einer Wirtschaft vor München, eine solche grosse Idee für eine universelle, an Wirkung unfehlbare, Visitenkarte, die unabhängig von Name, Berufsbezeichnung, Branche und Adresse, zu jeder Gelegenheit weder Sinn noch Zweck verfehlen würde. Wir haben beide lange, schallend gelacht.
 

Visitenkarte Big Idea

Big Idea: die erste grosse Idee von Dreien.


 

9/11 Simulation in Berlin

Von einem Spreeausflug mit dem Elektroboot kommt diese Aufnahme von Familie Bröse. Hoffentlich Allianz versichert. Am Steuer Regine Bröse, Rechts im Bild, das ist Rudi. Er ist wohlbehalten.
 

Familie Big Idea

Mit Autos abfackeln ist es in Berlin nicht mehr getan.


 

For sexier knees.

Von McCann Worldgroup, Bangkok, Thailand stammt diese Anzeige für Boots body cream.
 

for sexier knees Big Idea

Boots body cream.


 

Long ideas come out of long pencils

In der neuen Welt ist es gut auf langen Beinen zu stehen wenn man mit den grossen Hunden pinkeln gehen will.
 

long pencil Big Idea

Keep your big pencils, Leo Burnett.

Kategorien:Reife Leistung

McCann in der neuen Welt

9. Februar 2011 Keine Kommentare

Peter Roos McCann COO de McCann in der neuen Welt

Wie McCann lernt den Mund zu halten


Wie keine andere Agentur in Deutschland hat McCann Substanz und die Voraussetzungen dafür, um in den nächsten Jahren in vielerei Hinsicht neue Maßstäbe zu setzen‟ Ganz recht Peter Roos, McCann wird nicht nur die eigene Transformation gewinnbringend demonstrieren wollen, aber der deutschen Werbebranche, den für unser post-digitales Zeitalter unumgänglichen Wandel ermöglichen. Den Taten folgen neue Geschäftsmodelle und im Tun erlernt McCann auf natürliche Weise Solidarität mit dem Konsumenten, auf das dieser es der Werbebranche, speziell McCann im Laufe der Zeit mit wachsendem Vertrauen dankt.


Erich Reuter, Chef Kreativer von McCann in München gar nicht blöd bei einem aktuellen Telefonat: „McCann versteht sich als eine medienneutrale Agentur.‟ McCann-Patriarch Helmut Sendlmeier spricht lt. WuV von einem „Transformationsprozess‟. Es geht um Zukäufe und um die Digitalisierung. Darüber hinaus geht es grundliegend um Orientierung. Um die Kultivierung zum digitalen Sein aller Beteiligten, Klientel und Verbraucher inbegriffen.

 

Schweigen ist Gold bis das die Gespräche sich den vollbrachten Taten zuwenden.

 

 

 

Reputation

11. Januar 2011 Keine Kommentare

PIL Reputation

Publikum bei einem Auftritt von John Lydon's Public Image Ltd. in Estonia, August 1988
© Brian Aris


Reputation Reputation


 

Warum digitale Reputation weder mit Digital noch mit Reputation zu tun hat, sondern nur damit, dass Marken ihre Arbeit tun.

Für Hersteller, Anbieter und ihre Agenturen gilt es ihre Arbeit zu tun und kontinuierlich neue Bedeutung für die Marke zu schaffen. Der Hauptgrund für rasch schwindendes Ansehens bei Firmen mit Facebook Profilen, sei der Mangel an Reaktionsfähigkeit, berichtet die US Agentur North. 89% von Verbraucheranfragen auf Facebook Firmenprofilen bleiben unbeantwortet [Leni Stein]

 

„Reputation ist das Resultat der relativen Nähe von drei Faktoren zueinander

Justin Townsend¹ klärte mich vor Jahren darüber auf. Eine ebenso präzise Definition findet sich auf der MRM Website mit Verweis auf das Original von Bertrand Cesvet in Conversational Capital. Hier die deutschsprachige Variante

 

Wer Du bist Reputation

via MRM Live

 

 

 


 

Ein Video erinnert daran, dass wir nur ein Leben haben

Das Leben unterteilen zu wollen in ein virtuelles und ein wirkliches Leben, ist unerheblich für unsere Wahrnehmung. Dagegen hilft es zu akzeptieren, dass was gut für die Leute ist, ist auch gut für das Geschäft². Mit der Aufnahme der Sozialmedien in den Marketingmix, gewinnt das kollektive Selbstverständnis im Unternehmen an Bedeutung für die Marke(n), ihrer Produkte und Dienste. Hier hilft die von Gareth Kay³ angebotene Orientierung, dass nicht von Bedeutung ist, was wir als Unternehmen oder Agentur tun, aber das was die Leute damit anfangen. Nicht Werte schaffen Nutzen, Nutzen schafft Werte.
¹Gründer von IGA Worldwide und Vorstandsvorsitzender weiterer, neuer Geschäftsmodelle
²Leo Burnett
³Markenstratege von Goodby Silverstein & Partners

 

Intel Werbung von Venables Bell & Partners
via Texter gesucht

 

 

 

 

Wie uns geschieht

29. Oktober 2010 Keine Kommentare

Politik im Umbruch Wie uns geschieht

Auszug aus dem Peter Kruse Interview ‚Politik im Umbruch‛ mit Ulrike Reinhard



Man hat ein ernstzunehmendes Gefühl der Entfremdung das sich über 20 Jahre aufgebaut hat und was mit der Existenz des Netzes, plötzlich eine Sichtbarkeit bekommt, die vorher nicht da war.

Das Netz ist ja das permanente Versprechen auf die Möglichkeit der Nähe.

Und wenn dieses permanente Versprechen auf die Möglichkeit der Nähe im Raum ist, dann wirkt die Distanz falsch und schlecht und anstrengend.

Und insofern glaube ich nicht dass, das über die Netze erzeugt worden ist, aber die Netze haben wie ein Brennglas die Dinge auf den Punkt gebracht und insofern bekommen wir im Moment die Wirkung dessen, was zwanzig Jahre vorher gelaufen ist.

andysmith Wie uns geschieht

Andy Smith entlehnt



 

Ich staune nicht schlecht über Eloquenz und Präzision der Sprache, mit der Prof. Dr. Peter Kruse hier wie anderswo Klärung offeriert zu dem wie uns geschieht.

Eine Erklärung jedenfalls, die auch im Kontext zu Niko Lumma’s anklingender Befürchtung, dass Protest reaktionär zu werden droht, Aufschluss bietet [hier und hier zu lesen].

Die geballte Ladung

Transformation ist für jeden Lebensbereich und für einen jeden von uns unausweichlich, tritt in geballter Ladung auf und es ist imperativ die Wucht und Wirkung mit der dieser Wandel einher geht, zu verstehen, zu akzeptieren und sich darauf einzustellen, auch wenn dies eine grundlegende Umstellung voraussetzt.

„Und wenn dieses permanente Versprechen auf die Möglichkeit der Nähe im Raum ist, dann wirkt die Distanz falsch und schlecht und anstrengend.‟
Dies gilt auch und womöglich insbesondere für so lapidar erscheinende Nebenschauplätze wie dem von Alexander Wipf erhobenen Einspruch zum Geschäftsgebaren von Apple Deutschland das ein Duzen der Kundschaft seit 2 Jahren vorzumachen sucht, hier zu lesen. ‚Every little helps!‛ rufe ich meinem Kollegen und Landsmann ermutigend zu.

 

 

 

Kategorien:Sozial, Transformation

„Du‟

27. Oktober 2010 Keine Kommentare

„Du‟ „Du‟

AP / Hergé / Moulinsart


Neulich,
im Münchener Apple Store

Meine Jugendfreundin und zukünftige Frau, Petra Hammerstein und ich hatten einen One to One-Termin im Apple Store, wir liessen uns bezüglich Bento für ihr Familienunternehmen beraten. Dabei fiel mir auf, dass die jugendfrische Freundin gesiezt wurde, während ein altgedienter Bayer in meinem Alter von einem jungen Genius Berater lustig geduzt wurde und sich dies auch ohne Argwohn gefallen lies. Mir gefiel, das sich gewöhnliche Bayern im Apple Store unter die, von Flaggschiff-Läden her gewohnten, Besucher aus Studentinnen und Hipstern mischten.

 

Apple Store München „Du‟

Deutschland's erstes Apple Store in München

 

Das „Du‟ ist offizieller Bestandteil der Apple Firmenkultur und gehört zum Kern der angenommenen und erstrebten Apple Markenwahrheiten, nämlich der, sich speziell im anders denken, immer auch als zugänglich zu erweisen. Auf Inkonsistenz was die Firmenliteratur angeht, verweist ein Beitrag von MacMacken hier zu lesen. Apple Store Mitarbeiter entscheiden jeweils nach Ermessen der Situation ob sie nun siezen oder duzen wollen. Jugendliche bevorzugen es gerade heute wieder gesiezt zu werden, während es ältere Semester geniessen per Du in den Kreis der vornehmlich aber nicht ausschliesslich Jugendlichen hinter der Genius Bar aufgenommen zu werden.

 

Haddock „Du‟

Das „Du‟ zurückpfeifen?

 

Alexander Wipf, Chefstratege von Leo Burnett empfindet den von Apple eingeschlagenen Kurs zum Deutschlandweiten Du als etwas das die Marke nicht nötig habe, als ein das Gegenteil bewirkendes Anbiedern und fühlt sich nicht für ernst genommen, wenn er etwa beim Vorbringen einer etwaigen Beschwerde geduzt würde. Manche empfinden das duzen als ebenso verlogen als wie das siezen, Zynismus dann hat noch keinen so recht weiter gebracht…

 

Schulz und Schulze „Du‟

Bild zum selber ausmahlen

 

 

 



Wir wollen uns nicht unnötig zu nahe treten und blieben beim Siezen, würde es die Sache nicht unnötig komplizieren. Auf der einen Seite ist keine Vertraulichkeit vor Publikum erwünscht, zum anderen gibt es die Solidarität unter den Kollegen.

 

Ich liegt mir fern meine Schwiegermama in Spee zu duzen, lieber besuchte ich Abendkurse um ihr zu Gefallen einmal im bayerischen Dialekt antworten zu können. Professor Dr. Peter Kruse, der mir gänzlich unbekannt ist, dagegen würde ich gerne ungeniert duzen. Dabei schätze ich sie beide, jeweils für was sie sind oder genauer für was ich die Beiden halte. Eine Beschäftigung mit Menschen von denen nicht viel zu halten ist, scheint unergiebig, ihnen schenke ich geringe Beachtung. Die Unfehlbarkeit unserer unmittelbaren Entscheidungen, auch der, wem oder was wir Beachtung schenken und wem nicht, wurden von Malcolm Gladwell in Blink verdeutlicht.

 

Den meiner Zielorientierung entgegen gesetzten Verlautbarungen aber gilt viel Interesse, ich könnte etwas lernen und wir sind allem voran Lernmaschinen, höchst begierig uns in unserem Selbstverständnis voranzubringen und Neues zu entdecken.

 

Tatsächlich verkümmern wir, wenn wir dieser, unserer notwendigen Überlebensstrategie nicht nachkommen und uns nicht weiterbilden. Es macht uns krank nicht auf neue Gedanken zu kommen.

 

Du Es und Ich. Was das alles soll weiss ich auch nicht.
—Das gezeichnete Ich

 

In einer transparenten Welt fördert das „Du‟ ein Miteinander auf Augenhöhe

Das vom Apple Store anempfohlene „Du‟ im Geschäftsgebaren fördert was das „Sie‟ nicht leisten kann:

  1. Miteinander
  2. Kollegialität
  3. Direktheit
  4. angewandte Demonkratie
  5. Den Rückgang von Vorbehalten
  6. Suggerierte Nähe, optionale Verbundenheit
  7. Den Zusammenbruch unmassgeblicher Authorität
  8. Den Abstieg vom hohen Ross

 

Wir befinden uns nun einmal inmitten der Transformation von altgewohntem, vertrauten zu etwas ganz neuem, völlig unbekanntem. Es treibt seltsame Blüten zutage und wer sich nicht wandelt sitz bald auf einem fremden Stern. Das Einreissen sogenannter Mauern ist nicht länger zweckmässig, die alten Strukturen und Kontrollinstanzen bröseln und schwinden ganz von alleine.

 

Kleinigkeiten wie etwa das von Apple im Geschäftsbereich anberaumte „Du‟ könnte uns den Weg durch die Transformation einfacher gestalten, zumal was die Befindlichkeit darüber angeht. Bei Niko Lumma kam die Befürchtung auf es gehe beim etwaigen Protest nicht mehr um Leben oder Tod, Arbeit oder Zukunft. Es gehe um das Infragestellen von allem, was einem irgendwie nicht in den Kram passt. Weil man bei Annahmen über die Zukunft nicht einer Meinung ist und nicht daran glaubt, daß Veränderung etwas Positives sein könnte. Protest ist dann auch nicht mehr was er einmal war. Niko hat das Gefühl, das Protest reaktionär wird. Hier zu lesen. Wer gestern Fernsehen geschaut hat, muss den plötzlich aufkommende Tendenz bemerkt haben, die drei Polit-Musketiere [Merkel - Westerwelle - Seehofer] ganz einfach gegen einen von Gutenberg einzutauschen et voilá.

 

 

 

Burberry Akustisch

27. Juli 2010 Keine Kommentare

Alleyway von Life in Film

 

 

Remember von Misty Miller

 

 

Was den Leuten hilft, hilft dem Geschäft.

Leo Burnett

 

Eine Franzosin beeindrucken

22. Februar 2010 Keine Kommentare

Noch eines, auch um die Macht der Plattform greifbar, praktisch nachvollziehbar zu machen und unter Beweis zu stellen.
McCann New York’s Chef Stratege, Faris Yacob demonstriert charmant aus seiner Zeit bei Google wie Faris eine Franzosin zu beeindrucken sucht:

Leo Burnett wurde nicht müde die Werbeindustrie darauf zu verweisen, ihren Ahnungen Folge zu leisten, das Risiko also einzugehen, vorausblickend, flexibel mit Trend und Zeitgeist zu verfahren und dem Vorschub zu leisten.

Die der Werbung in die Wiege gelegte Aufgabe, nämlich die, zu informieren, dem Fortschritt Hilfestellung zu leisten, mit dem Ziel den Alltag für uns Konsumenten leichter zu machen, scheint untrennbar verbunden mit der inhärenten Aufgabe den Verkauf zu fördern. Gute Werbung verkauft.

Alles weisst darauf hin, dass mit zunehmender Reife von uns Konsumenten und der damit einhergehenden sprichwörltichen Demokratisierung der Marke die direkte Teilnahme von uns Konsumenten mit ins Kalkül gezogen werden muss.

Dabei stellen sich blosse Botschaften und Verspechen als weniger effektiv heraus, wir heute sehr wohl in der Lage sind konkret zur Sache zu kommen und die gefühlte Beweisführung mitsamt dem Versprechen gleich mitliefern. Wie? Indem wir dem Konsumenten ermöglichen und nahelegen Sinn und Zweck des zu bewerbenden Produktes oder der Dienstleistung eigenständig zu entdecken und in Erfahrung zu bringen.

Google etwa, wurde vor unser aller Augen und in unser aller Bewusstsein zur Weltmarke und zum Begriff ohne jegliche Werbung.

Jeder von uns hat Google für sich entdeckt und zu nutzen gelernt. Amazon bietet ein nicht weniger beeindruckendes Beispiel unmittelbaren Nutzens. MyMuesli ist als Deutsches Beispiel zu nennen. So lecker waren gute Vorsätze noch nie!

Zugegeben, die jüngst aufgeführten Beispiele belustigen und sind so banal wie offensichtlich. Allerdings sind auch Faris Yakob’s erheiterndes Beispiel, wie auch Nicolas Roope’s 5 Minuten Pitch: Mach Sachen nicht Werbung oder Ana Andjelic’s Gleichung: “Verhaltensweise + Technologie = Situation” nicht mit Esoterik zu verwechseln, aber hemdsärmelige, pragmatische Demonstrationen und konkrete Hinweise wie Werbung und Marketing sich der Realität anpassen müssen um weiterhin Anschluss zu finden an den gegenwärtigen Diskurs.

  • Situationen schaffen die vom Konsumenten entdeckt werden und unmittelbares Handeln ermöglichen
  • In die Sache investieren, nicht in die Bewerbung der Sachen [Anwendungen, Gemeinschaften. Hilfsmittel für Erfolgsmessung…]
  • Quelltext

Weil wir gerade bei Google sind und für Deutschland keine lokalisierte Nutzung von foursquare sinnvoll ist, sei gesagt, dass Google Buzz lokale Empfehlungen ermöglicht bzw. mit etwas Erfindungsgeist und einem guten Programmierer Georeferenzierung [sgeo tagging] auch mit den Lokalisten möglich sein sollte.

Das Vorschaubildchen habe ich meiner jüngsten Tochter [Elizabethan Days] entlehnt.

Kategorien:Neue Werbung