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Artikel Tagged ‘Katy Lindemann’

Rosa Licht für Cannes

25. Juni 2011 Keine Kommentare

Eine Menge wirklich guter Gespräche kommen bei einem Rosé auf.

Charmantes Zugeständnis von Laura Lang, Chefin von Digitas zum aktuellen Geschehen in Cannes. Cannes ist anders dieses Jahr. Die Leute und wie sie sich verhalten, haben sich in den vergangenen Jahren drastisch geändert. Und das Cannes Festival hat sich in Anerkennung dessen geändern. Kunden beteiligen sich vor Ort und eine Menge Verleger sind gekommen. Kreation und Kuration geht uns alle an. Heute stellen wir uns die Frage, wie werde ich ein Teil in Jemanden’s Leben? Was wir dieses Jahr in Cannes lernen konnten? Wir müssen über Marketing in einem viel breiteren Rahmen, in größeren Zusammenhängen nachdenken.
 

 

Das Bier kalt stellen bei einem Musik Festival im Hochsommer

Von Carl Johnson, Mitbegründer von Anomaly kommt der knappe Hinweis, wie Marken sich heute nützlich machen. Cannes habe sich gewandelt, von einem globalen Agenturbesäufnis, zu einer ernstzunehmenden Tagesordnung, hauptsächlich wegen der Einführung der Teilnahme von Kunden. Man lernt jetzt mehr anstatt sich nur zu betrinken. Wie Cannes sich gewandelt hat und warum Inhalt nicht König ist, ist hier zu erfahren.
 

Be stupid Rosa Licht für Cannes

Anomaly

 

Vom Wandel in Cannes steht in der dt. Berichterstattung nichts geschrieben

Ich bin erleichtert EInblicke zu den Geschehnissen in Cannes über Adweek in Erfahrung zu bringen. Die dt. Fachpresse dagegen berichtet wesentliches: Deutschland ist lt. dem aktuellen Vortagsstand nach den USA im Ländervergleich an zweiter Stelle. Im Digitalen aber fällt Deutschland zurück. Ebenso sachlich und auf wesentliches beschränkt, die Nachricht von geringem Enthusiasmus, was diesjährige Konjunktur in der Werbebranche angeht. Freilich bin auch ich müde von hitzigen Fortschrittsmeldungen von dem, was uns in Zukunft alles erwartet. Müde werde ich aber auch, bei Durchsicht lokaler Meldungen die arg aus dem Zusammenhang gerissen scheinen und den grossen Kontext und nämlich Transformation und Wandel als nicht nenneswert einstufen. Vom Wandel in Cannes erfährt der des Englischen mächtige hier
 

Kurz vor Cannes Rosa Licht für Cannes

Roger Knöhr kurz vor Cannes

Willkommen zur Sozialmedienrevolution 2011

19. Juni 2011 Keine Kommentare

Allem voran verstehen die Sozialmedien es, unseren kognitiven Überschuss für sich zu vereinnahmen.

Das also was uns an Reserven bleibt, wenn wir mit den täglichen Anforderungen abgeschlossen haben, wird nun Tag für Tag in die Sozialmedien gesteckt. Es sind Aggregatoren wie Facebook und Twitter, die einen horizontalen Markt bedienen , oder aber solche, die einen vertikalen Markt bedienen, wie etwa Xing eine Platform für Professionelle bietet. Aggregatoren konsolidieren Inhalte und bieten diese auf einer zentralen Plattform an. Gerade das Ansammeln von Inhalten ob auf einer zentralen Plattform wiedervermarkted oder nicht, widersetzt sich der ursprünglichen Natur des Internets, die grundlegend eine dezentrale ist.

Wäre Facebook ein Land, dann wäre es das drittgrößte Land der Welt.

 

Uns geschieht wie uns im wirklichen Leben geschah, als die grossen Einkaufzentren die umliegenden Geschäfte des Einzelhandels ablösten.

ZVAB etwa ist ein vertikaler Aggregator, zu dt. das Zentrale Verzeichnis Antiquarischer Bücher. Ein Antiquariat ist ein auf alte und gebrauchte Bücher spezialisiertes Geschäft, in dem der Buchhändler Antiquar heißt. Meist ein eher kleines, Familien geführtes Geschäft, das von Sammlern aufgesucht wird um seltene, nicht weiter verlegte Bücher zu kaufen. Seit Mitte der 1990er Jahre gehen Antiquariate zunehmend dazu über, ihre Bücher über Internetmarktplätze zu verkaufen. ZVAB und weitere Aggregatoren wie AbeBooks, Booklocker, Antbo, antiquariat.de bieten den geschätzen 1200 Antiquariaten in Deutschland gegen Gebühr ihre Online Verkaufsplattformen an. Der ursprüngliche Metabolismus und kognitiver Überschuss Willkommen zur Sozialmedienrevolution 2011Austausch zwischen Sammler und Antiquariat geht dabei verloren. Die oft in Jahrzehnten erprobte bibliographische Erfahrung der Antiquare verliert an Bedeutung, was zählt ist der, durch die Konsolidierung des Aggregators, ermöglichte Preisvergleich und das Fachwissen des Antiquars, wird für einen Pfennigbetrag seitens dem Aggregator abgegolten. Die logistische Arbeit aber bleibt dabei beim Antiquar.

dt. Antiquare2 Willkommen zur Sozialmedienrevolution 2011

Antiquariat Solder in Münster (TV Serie Wilsberg), Antiquariat Hammerstein in der Münchener Türkenstraße, Antiquariat am Burgplatz in Braunschweig.

 

Ende 2009 war ich bei meinem spät erwachten Interesse für die Entwicklung der Sozialmedien, auf die 10 Sozialprinzipien gestossen, die bis heute, in meinem Verständnis, für den Umgang und das Marketing die entscheidenden Einblicke bieten.

Bereits bei den unter der Schirmherrschaft der Londoner IPA entstandenden, im Original als „IPA Sozial: 10 Prinzipien‟, veröffentlichten Leitlinien, wurde erkannt, das es ein Fehler war Sozialmedien als solche zu bezeichnen. Schliesslich seien alle Medien sozial. Und schliesslich ging es um ein besseres Verständnis der Bedeutung und Anwendung des Wortes sozial in Bezug auf die kommerzielle Nutzung der neuen Medien. Es war vorhersehbar, dass die Sozialmedien weniger sozial werden.

IPA Sozial: 10 Prinzipien

  1. Leute nicht Konsumenten – Mark Earls, -Quelltext
  2. Soziale Tagesordnung nicht geschäftliche Tagesordnung – Le’Nise Brothers, Quelltext
  3. Kontinuierliche Konversation nicht Kampagnen – John V Willshire, Quelltext
  4. Langfristige Auswirkung nicht schnelle Reperatur – Faris Yakob, Quelltext
  5. Marketing mit den Leuten nicht an die Leute – Katy Lindemann, Quelltext
  6. Authentisch sein nicht überzeugen wollen – Neil Perkin, Quelltext
  7. Unaufhörlich vorläufig – Jamie Coomber, Quelltext
  8. Technologien ändern sich Leute nicht Amelia Torode, Quelltext
  9. Wandel wird nie wieder so langsam vonstatten gehen – Graeme Wood, Quelltext
  10. Messbarkeit Asi Sharabi, Quelltext

 

  • Aggregator—Wikipedia
  • Antiquariat—Wikipedia
  • sozial—Wikipedia
  • Antiquariat Hammerstein—Facebook
  •  

     

    Kategorien:Neue Werbung, Sozial

    Marketing mit Leuten, nicht zu den Leuten – IPA Sozialprinzip 5 von Katy Lindemann

    31. März 2010 Keine Kommentare

    Zweifelsohne hast Du einige Beiträge in Referenz zu der IPA Sozial Initiative bereits zu Gesicht bekommen… Längst auch ein Sprungbrett für frischer Gedanken, gewinnt Sozial an Bedeutung um Kommunikation der Gegenwart zu verstehen und in den Griff zu bekommen. Ich bin begeistert an diesem Projekt teilzunehmen und hoffe Dir Ansporn zu sein ebenfalls daran teilzunehmen.

    Am 6. Oktober vergangenen Jahres lud das in London ansässige IPA (Institut der Praktiker der Werbung) zu einem Ereignis ein (zu dem ich einen Vortrag hielt) um eine Konversation in Gang zu bringen zum Thema Sozial und was sozial für unsere Industrie bedeutet. In Vorbereitung zu diesem Ereignis, arbeitete ich mit einer fantastischen Gruppe an Gleichgesinnten, aus allen erdenklichen Fachbereichen der Werbung, jeder gesegnet mit einer eigenen Ansicht jeder nebulösen Sache die wir Sozial nennen. 10 Prinzipien wurden erarbeitet um die Unterhaltung in Gang zu bringen. Folgende Einführung von Amelia versetzt uns in den richtigen Zusammenhang:

    Soziale Medien sind eine Konversation. Das ist es worauf wir uns schon einmal haben einigen können.

    Nachdem es sich aber bei Sozialen Medien um eine laute und rechthaberische Konversation handelt, welchen Wert glauben wir hier einzubringen indem wir unsere Stimmen mit einbringen?

    Wir sind keine Soziale Medien Gurus. Wir sind eher skeptisch wenn Leute sich als solche ausgeben. Wir sind 10 Leute aus einem breiten Spektrum an Kommunikationsdisziplinen im Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten, denen es gefällt ihre Gedanken mit anderen auszutauschen. Gedanken, die uns entweder inspiriert oder verärgert haben, Gedanken von denen wir annehmen wollen, dass sie einige der Grundpfeiler abgeben um darauf erfolgreiche Soziale (Medien) Kampagnen zu erstellen. Wir haben uns zusammengefunden um auf Vorleistungen der IPA zu Anfang des Jahres zu reagieren und unser Wissen einzubringen.

    Jeder hier hat ein Prinzip definiert von dem wir annehmen dass es wichtig sei für diese Soziale Welt. Du wirst unsere Prinzipien hier finden aber als auch als individuelle Einträge auf unseren Weblogs, von dort wollen wir jeweils die Konversation betreuen und Rede und Antwort stehen zu Euren Meinungen und Beiträgen. Bringt Euch bitte ein, womöglich seid Ihr der Meinung dass die Prinzipien nicht zutreffend sind, oder es fallen Euch bessere ein? Gbit es etwas dass Du anders dargestellt haben willst? Hast Du Beispiele, die Du eintragen kannst um das besser darzustellen? Das einzige worum wir Dich als Teil der der Werbe- und Kommunikationsgemeinschaft bitten, ist das Du teilnimmst an der Konversation. Um so mehr Meinungen hier vertreten sind umso interessanter und bedeutender wird das was dabei heraus kommt. Zumal ist es das was wir uns erhoffen.

    Vielen Dank im Voraus.

    Die IPA hat eine Anlaufstelle für alle 10 Prinzipien zur Verfügung gestellt, gemeinsam mit einer von Mark Earl verfassten Zusammenfassung der Gründe warum dies wichtig ist. Den Beitrag findest Du hier. Jeder der hierzu beigetragen hat, bietet seinen Blog-Eintrag zur weiteren Konversation an. Bitte auch dort teilnehmen.

    Die 10 Prinzipien sind als erste Anhaltspunkte gedacht, um die Konversation in Gang zu bringen, Gedanken, Ideen… eine Einladung an Dich mitzumachen. Warum? Es ist beabsichtigt die Debate aus der grauen Theorie in die Praxis zu überführen; Praxisbeispiele aus unserem Alltag, lokale Erfolge, was funktioniert hat und was nicht. Wie zeigt sich Erfolg? Wie sieht ein erster Schritt aus?

    Wir sind überzeugt, dass wenn wir unsere Erfahrungen im weiten Feld von Sozialer Kommunikation miteinander austauschen und die Debate offen austragen, wir alle profitieren werden von gemachten Erfahrungen und der Intelligenz und dem Erfindungsgeist vieler. Egal auch ob diese Erfahrung von einer renommierten Netzwerkagentur oder von einem einfachen Freiberufler kommt, egal auch ob von einem als traditionell angesehenen Kunden oder dem jüngsten Gründer… wir alle profitieren von gemachten Erfahrungen und anschaulichen Praxisbeispielen.

    Bitte teile Deinen Standpunkt mit indem Du einem Kommentar hinterlässt. Für unser Deutschsprachiges Umfeld am besten gleich hier. Die Verfasser freuen sich über jeden Englischsprachigen Kommentar auf ihren Blogs. Das Thema ist allemal aktuell und Du darfst Dir auf die Schulter klopfen einen Beitrag zu neuer Werbung geleistet zu haben.

    IPA Social – 10 Prinzipien

    1. Leute nicht Konsumenten – Mark Earls, -Quelltext
    2. Soziale Tagesordnung nicht geschäftliche Tagesordnung – Le’Nise Brothers, Quelltext
    3. Kontinuierliche Konversation nicht Kampagnen – John V Willshire, Quelltext
    4. Langfristige Auswirkung nicht schnelle Reperatur – Faris Yakob, Quelltext
    5. Marketing mit den Leuten nicht an die Leute – Katy Lindemann, Quelltext
    6. Authentisch sein nicht überzeugen wollen – Neil Perkin, Quelltext
    7. Unaufhörlich vorläufig – Jamie Coomber, Quelltext
    8. Technologien ändern sich Leute nicht Amelia Torode, Quelltext
    9. Wandel wird nie wieder so langsam vonstatten gehen – Graeme Wood, Quelltext
    10. Messbarkeit Asi Sharabi, Quelltext

     

    Die 10 Prinzipien sind als erste Anhaltspunkte gedacht, um die Konversation in Gang zu bringen, Gedanken, Ideen… eine Einladung an Dich mitzumachen. Warum? Es ist beabsichtigt die Debate aus der grauen Theorie in die Praxis zu überführen; Praxisbeispiele aus unserem Alltag, lokale Erfolge, was funktioniert hat und was nicht. Wie zeigt sich Erfolg? Wie sieht ein erster Schritt aus?

    Wir sind überzeugt, dass wenn wir unsere Erfahrungen im weiten Feld von Sozialer Kommunikation miteinander austauschen und die Debate offen austragen, wir alle profitieren werden von gemachten Erfahrungen und der Intelligenz und dem Erfindungsgeist vieler. Egal auch ob diese Erfahrung von einer renommierten Netzwerkagentur oder von einem einfachen Freiberufler kommt, egal auch ob von einem als traditionell angesehenen Kunden oder dem jüngsten Gründer… wir alle profitieren von gemachten Erfahrungen und anschaulichen Praxisbeispielen.

    Bitte teile Deinen Standpunkt mit indem Du einem Kommentar hinterlässt. Für unser Deutschsprachiges Umfeld am besten gleich hier. Die Verfasser freuen sich über jeden Englischsprachigen Kommentar auf ihren Blogs. Das Thema ist allemal aktuell und Du darfst Dir auf die Schulter klopfen einen Beitrag zu neuer Werbung geleistet zu haben.

     

    Sozialprinzip 5 Katy Lindemann Marketing mit Leuten, nicht zu den Leuten – IPA Sozialprinzip 5 von Katy Lindemann

     

    Marketing wird mit den Betroffenen gemacht und nicht gegen sie. Erfolgreiche Marken verstehen den sozialen Geist nicht als wo er zum Ausdruck gebracht, aber wie er zum Ausdruck gebracht wird.

    Für etwa 30 Jahre, war brillant kontrolliertes Markenmanagement die perfekte Vorgehensweise um den Massenmarkt leichtgläubiger Verbraucher, deren Glauben und Begeisterung für die Marke einzusetzen.

     

    0712ifyoutalkedtopeople Marketing mit Leuten, nicht zu den Leuten – IPA Sozialprinzip 5 von Katy Lindemann

    Würdest Du so zu den Leuten reden wie die Werbung es tut, dann würden sie Dir ins Gesicht schlagen

     

    Die Zeiten haben sich geändert. Marken die erfolgreich m neuen Zeitalter der Kommunikation weiterkommen, haben begriffen, dass Marketing nicht länger etwas ist, das man den Leuten antut, aber etwas ist, das mit den Leuten gemeinsam erwirkt wird.

    Leute sind keine Rezeptoren, die der Werbebotschaft harren. Sie sind ausgebufft und wissen ihre Zeit zu schätzen. Warum sollten sie einer Marke Zugang zu ihrem Leben gewähren, solange die Marke ihre Zeit und sie nicht zu schätzen weiss? Vom Miteinbeziehen der Leute in ein unterhaltsame Markenerlebnis, über Anregungen daran teilzunehmen was die Marke tut & den Produkten und Diensten die diese offeriert, bis hin zu der Gabe einfach mal zuzuhören was Leute so zu sagen haben – sich interessiert zeigen ist gleichbedeutend mit dem für die Leute interessant zu sein.

    Und dies kann zahlreiche Formen annehmen – hier gibt keine Größe die allen passt. Orange’s Playballoonacy belohnte die Teilnehmer auf verschiedenen Ebenen – für die Einen die Chance den grossen Preis zu gewinnen, für die Anderen was es einfach nur gewinnbringend an einem unterhaltsamen Spiel teilzunehmen, für wiederum Andere war es der Triumph genügend Punkte zu sammeln um ihren Wettbewerb zu schlagen, oder aber eine Gelegenheit mehr Publikum für den eignen Weblog zu gewinnen. Walkers ‘Do Us A Flavour’ Kampagne zeigte uns wie interaktiv und mit einbeziehend Kommunikation heute zu leben erwacht und auch als Bestandteil einer allem Anschein nach traditionellen Kampage Atem schöpft. Während beide, Dell Ideastorm und MyStarbucksidea Zuhören zum Ausgangspunkt ihrer Kommunikation machten – hier wurde der altvertraute Trichter umgekehrt und der Teilnehmer ins Zentrum gerückt und nicht die Marke.

    Schliesslich erstreckt sch Soziales Marketing weit über bisherige Kampagnen hinaus. Es kann und muss in den Mittelpunkt der Markenaufführung gestellt werden. Es geht um jeden noch so unscheinbaren Berührungspunkt mit der Marke – das mit Einbeziehen der Leute ist etwas das wir das ganze Jahr über tun.

    Heute müssen wir uns kontinuierlich vergegenwärtigen, dass allem voran Mundpropaganda das mächtigste Marketingmittel ist, nämlich das was Leute sich über die Marke zu erzählen haben. Wenn Du also Gelegenheiten schaffen kannst, zu denen Leute sich in die Markenkommunikation einbringen können, und Dir gelingt ein reiches, lohnendes Erlebnis für die Leute zu schaffen, dann werden die Leute Dir das danken indem sie mit ihren Freunden über die Marke im Guten reden. “Tue gutes und sprich darüber” war gestern, heute heisst es Gutes tun und die Leute darüber reden lassen. Marketing ist also auch nicht länger etwas das Du mit den Leuten tust – gut gemacht werden die Leute zu Deinem Marketing.

     

     

    Wandel wird nie wieder so langsam vonstatten gehen – IPA Sozialprinzip 9 von Graeme Wood

    14. März 2010 Keine Kommentare

    In den vergangenen Monaten habe ich einiges über das IPA Sozial Projekt berichtet, darüber wie es begann und wie ich Gelegenheit hatte, mich über eine Fülle an Ideen zur Zukunft der Werbung und der Kommunikation mit einigen ehrbaren Menschen besprechen zu können. Jetzt auch kommt es zum entscheidenden Teil – Zeit sich darüber mit allen zu unterhalten, die Interesse haben. Gelegenheit dazu haben wir nächste Woche am 6. Oktober 2009, wenn die IPA ein Treffen abhalten wird um uns darüber im Klaren zu werden welche Bedeutung Sozial für unsere Industrie haben wird. Wir haben uns zusammengefunden um 10 Prinzipen zu identifizieren um das Gespräch in Gang zu bringen, folgende Einleitung (von Amelia Torode) stellt es in seinen Kontext:

    Soziale Medien sind ein Konversation. Das ist es worauf wir uns schon einmal einigen konnten.

    Nachdem es sich aber bei Sozialen Medien um eine laute und rechthaberische Konversation handelt, welchen Wert glauben wir hier einzubringen indem wir unsere Stimmen mit einbringen?

    Wir sind keine Soziale Medien Gurus. Wir sind eher skeptisch wenn Leute sich als solche ausgeben. Wir sind 10 Leute aus einem breiten Spektrum an Kommunikationsdisziplinen im Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten, denen es gefällt ihre Gedanken mit anderen zu teilen. Gedanken, die uns entweder inspiriert oder verärgert haben , Gedanken von denen wir annehmen wollen, dass sie einige der Grundpfeiler abgeben um darauf erfolgreiche Soziale (Medien) Kampagnen zu erstellen. Wir haben uns zusammengefunden um auf Vorleistungen der IPA zu Anfang des Jahres zu reagieren und unser Wissen einzubringen.

    Jeder hier hat ein Prinzip definiert von dem wir annehmen dass es wichtig sei für diese Soziale Welt. Du wirst unsere Prinzipien hier finden aber als auch als individuelle Einträge auf unseren Weblogs, von dort wollen wir jeweils die Konversation betreuen und Rede und Antwort stehen zu Euren Meinungen und Beiträgen. Bringt Euch bitte ein, womöglich seid Ihr der Meinung dass die Prinzipien nicht zutreffend sind, oder es fallen Euch bessere ein? Gbit es etwas dass Du anders dargestellt haben willst? Hast Du Beispiele, die Du eintragen kannst um das besser darzustellen? Das einzige worum wir Dich bitten als Teil der der Werbe- und Kommunikationsgemeinschaft, ist das Du teil nimmst an der Konversation.Um so mehr Meinungen hier vertreten sind umso interessanter und stärker wird das was dabei heraus kommt. Zumal ist es das was wir uns erhoffen.

    Vielen Dank im Voraus.

    Die IPA hat eine Anlaufstelle für alle 10 Prinzipien zur Verfügung gestellt, gemeinsam mit einer von Mark Earl verfassten Zusammenfassung über die Gründe warum dies wichtig ist. Den Beitrag findest Du hier. Jeder der hierzu beigetragen hat, bietet seinen Blog-Eintrag zur weiteren Konversation an. Bitte auch dort teilnehmen.

     

    1. Leute nicht Konsumenten – Mark Earls, -Quelltext
    2. Soziale Tagesordnung nicht geschäftliche Tagesordnung – Le’Nise Brothers, Quelltext
    3. Kontinuierliche Konversation nicht Kampagnen – John V Willshire, Quelltext
    4. Langfristige Auswirkung nicht schnelle Reperatur – Faris Yakob, Quelltext
    5. Marketing mit den Leuten nicht an die Leute – Katy Lindemann, Quelltext
    6. Authentisch sein nicht überzeugen wollen – Neil Perkin, Quelltext
    7. Unaufhörlich vorläufig – Jamie Coomber, Quelltext
    8. Technologien ändern sich Leute nicht Amelia Torode, Quelltext
    9. Wandel wird nie wieder so langsam vonstatten gehen – Graeme Wood, Quelltext
    10. Messbarkeit Asi Sharabi, Quelltext

     

    Meine Gedanken hierzu handeln vom grundlegenden Wandel wie Menschen miteinander kommunizieren, insbesondere was das für die Agenturen bedeutet.

    IPA Sozialprinzip 9 Greame Wood Wandel wird nie wieder so langsam vonstatten gehen – IPA Sozialprinzip 9 von Graeme Wood

     

    IPA Sozial: Prinzip 9 – Wandel wird nie wieder so langsam vonstatten gehen

    “NIcht der Stärkste seiner Art wird überleben, auch nicht der intelligenteste. Überleben wird der, der sich dem Wandel am besten anzupassen versteht.”

    Nie zuvor widerfuhr uns Wandel in solcher Geschwindigkeit, und nie wieder wird er so langsam vonstatten gehen. Das sollte uns nicht überraschen, hat doch Intel Gründer Gordon Moore bereits 1985 beobachtet, dass seit der Erfindung integrierter Leiterplatten, sich die Verarbeitungsleistung sich alle 18 Monate verdoppelt hat. Er sagte voraus dass sich dieser Trend sich ungeprüft fortsetzen würde. Soweit hat er Recht behalten mit seiner Prophezeiung und die Zukunft der Werbung ist zu sehr verstrickt mit der der Technologie als das Moore’s Gesetz spurlos an ihr vorübergehen kann.

    Das will nicht bedeuten, dass Menschen sich ändern. Ohne zuviel von Clay Shirky und Mark Earls wiederholen zu wollen,all diese Dinge, die zu tun wir evolutionär abgeschafft und für die wir eine kulturelle Anforderung haben, sind einfach rascher, einfacher und weit reichender als dies vormals möglich gewesen wäre. Die meisten davon haben mit andere Menschen zu tun, nicht Technologie. Sich auf Technologie aufzuhängen bringt das Risiko mit sich das Thema zu verfehlen: wie Henry Jenkins sagte,

    “Wir sollten uns nicht auf auftauchende Technologien konzentrieren aber auf entstehende kulturelle Praktiken.”

    Als Industrie sind wir Wandel oft begegnet, frühe Radio Werbung, waren abgelesene Druckanzeigen. Frühe Fernsehwerbung war Radio Werbung, bei der uns das Gesicht zur Radiowerbung gezeigt wurde. Jedenfalls führte das Auftauchen eines neuen Medium zu einem schrittweisen Wandel in der Werbeindustrie, auch geschah dies nie unmittelbar. Aber alle diese Medien arbeiteten auf die selbe Weise und die eine Annahme zuviel wie im 20 Jahrhundert, Marken kommunizieren, werden rasch zum Unfall der Gesetzeskraft der Netzwerke des 21 Jahrhunderts. Während es Freude macht darüber zu spekulieren wie das Verhalten sich ändern wird, folgen die meisten Beispiele Bill Gates’ Vorschlag

    “Wir überschätzen den Wandel der in den nächsten 2 Jahren geschehen wird und wir unterschätzen den Wandel der in den nächsten 10 Jahren geschehen wird.”

    Unterbrechende Werbung wird nicht über Nacht verschwinden, unsere vernetzte Welt wird sie weniger relevant erscheinen machen. Wir können die Auswirkung von neuen Technologien auf kulturelle Praktiken nicht voraussehen, wir können aber unsere Geschäfte darauf vorbereiten die Änderungen aufzunehmen und den Wandel zu fördern anstatt ihm hinterher zu laufen. Dinge geschehen immer rascher, das gilt auch für Irrelevanz. In A.G. Lefley’s Worten dem früheren CEO von P&G,

    “Unserer Firma’s Erfolgsrate beläuft sich auf zwischen 50 und 60 Prozent. Etwa die Hälfte aller neuen Produkte sind erfolgreich. Wir wollen unsere Erfolgsrate auch nicht höher haben. Wollten wir sie erhöhen, würden wir Fehler auf Seiten der Versucht machen.”

    Also handelt der richtige schrittweise Wandel beiƒ Agenturen nicht davon die Kontrolle zu wahren und alles perfekt zu gestalten, der richtige schrittweise Wandel handelt vielmehr davon, neue Geschäftsmodelle einzuführen, die sich kontinuierlich entwickeln als auch eine Kommunikation zu fördern, die sich kontinuierlich im Beta Zustand befindet um die Entwicklung zu ermöglichen, die Gerd Leonard als Entwicklung fort von ‘der Protektion der Marke hin zur Projektion der Marke’ versteht. Charles Darwin sagte

    “NIcht der Stärkste seiner Art wird überleben, auch nicht der intelligenteste. Überleben wird der, der sich dem Wandel am besten anzupassen versteht.”

    Wir wissen bereits, dass ganze Arten von Tieren für Millionen von Jahren unveränderlich bleiben ums sich dann innerhalb weniger Generationen plötzlich ändern auf Grund einer Veränderung ihrer Umstände. Die zunehmende Geschwindigkeit der Kommunikation, macht die Annahmen des 19. und 20. Jahrhunderts zunichte auf denen unsere Industrie aufgebaut ist. Diesen Wandel anzuführen und zu fördern, anstatt sich von seinen Anforderungen führen zu lassen heisst nichts anderes als nicht zugunsten der Vorsicht zu irren.

    Sozialmedien: 10 Prinzipien

    26. November 2009 Keine Kommentare

    Erstveröffentlichung der 10 Sozialprinzipien (IPA social) auf Deutsch

     

    IPA Social portrait Sozialmedien: 10 Prinzipien

     

    Als wie mit der Kirche ums Dorf sind wir mit dem Internet unter der populären Bezeichnung Web Zwo Null bei der urtümlichen Bestimmung angelangt. Ein Zurück in die Zukunft geschah. Dr. Ian Malcolm offenbarte das Geheimnis bereits in Vergessene Welt (Jurassic Park 2):

     

    “Das Leben findet immer einen Weg”

     

    Konsequent setzt die Entwicklung fort mit sozialen Medien, der sozialen R/Evolution… Und wieder sind wir alle betroffen in all unserem tun und sein. Ein sozialer Knaller. In London müht sich die IPA mit einer Definiton. 10 beispiellose Blogger (siehe Abbildung) definieren für uns jeweils ein Prinzip auf ihrem Blog:

     

    IPA Social – 10 Prinzipien

     

    1. Leute nicht Konsumenten – Mark Earls, -Quelltext
    2. Soziale Tagesordnung nicht geschäftliche Tagesordnung – Le’Nise Brothers, Quelltext
    3. Kontinuierliche Konversation nicht Kampagnen – John V Willshire, Quelltext
    4. Langfristige Auswirkung nicht schnelle Reperatur – Faris Yakob, Quelltext
    5. Marketing mit den Leuten nicht an die Leute – Katy Lindemann, Quelltext
    6. Authentisch sein nicht überzeugen wollen – Neil Perkin, Quelltext
    7. Unaufhörlich vorläufig – Jamie Coomber, Quelltext
    8. Technologien ändern sich Leute nicht Amelia Torode, Quelltext
    9. Wandel wird nie wieder so langsam vonstatten gehen – Graeme Wood, Quelltext
    10. Messbarkeit Asi Sharabi, Quelltext
    Social Media Summit 2011 Teaser wide1 Sozialmedien: 10 Prinzipien

    15. und 16. Juni 2011

     

    2. Social Media Summit 2011

    15.06. – 16.06.2011, Dorint Pallas Hotel, Wiesbaden