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Artikel Tagged ‘John V Willshire’

Willkommen zur Sozialmedienrevolution 2011

19. Juni 2011 Keine Kommentare

Allem voran verstehen die Sozialmedien es, unseren kognitiven Überschuss für sich zu vereinnahmen.

Das also was uns an Reserven bleibt, wenn wir mit den täglichen Anforderungen abgeschlossen haben, wird nun Tag für Tag in die Sozialmedien gesteckt. Es sind Aggregatoren wie Facebook und Twitter, die einen horizontalen Markt bedienen , oder aber solche, die einen vertikalen Markt bedienen, wie etwa Xing eine Platform für Professionelle bietet. Aggregatoren konsolidieren Inhalte und bieten diese auf einer zentralen Plattform an. Gerade das Ansammeln von Inhalten ob auf einer zentralen Plattform wiedervermarkted oder nicht, widersetzt sich der ursprünglichen Natur des Internets, die grundlegend eine dezentrale ist.

Wäre Facebook ein Land, dann wäre es das drittgrößte Land der Welt.

 

Uns geschieht wie uns im wirklichen Leben geschah, als die grossen Einkaufzentren die umliegenden Geschäfte des Einzelhandels ablösten.

ZVAB etwa ist ein vertikaler Aggregator, zu dt. das Zentrale Verzeichnis Antiquarischer Bücher. Ein Antiquariat ist ein auf alte und gebrauchte Bücher spezialisiertes Geschäft, in dem der Buchhändler Antiquar heißt. Meist ein eher kleines, Familien geführtes Geschäft, das von Sammlern aufgesucht wird um seltene, nicht weiter verlegte Bücher zu kaufen. Seit Mitte der 1990er Jahre gehen Antiquariate zunehmend dazu über, ihre Bücher über Internetmarktplätze zu verkaufen. ZVAB und weitere Aggregatoren wie AbeBooks, Booklocker, Antbo, antiquariat.de bieten den geschätzen 1200 Antiquariaten in Deutschland gegen Gebühr ihre Online Verkaufsplattformen an. Der ursprüngliche Metabolismus und kognitiver Überschuss Willkommen zur Sozialmedienrevolution 2011Austausch zwischen Sammler und Antiquariat geht dabei verloren. Die oft in Jahrzehnten erprobte bibliographische Erfahrung der Antiquare verliert an Bedeutung, was zählt ist der, durch die Konsolidierung des Aggregators, ermöglichte Preisvergleich und das Fachwissen des Antiquars, wird für einen Pfennigbetrag seitens dem Aggregator abgegolten. Die logistische Arbeit aber bleibt dabei beim Antiquar.

dt. Antiquare2 Willkommen zur Sozialmedienrevolution 2011

Antiquariat Solder in Münster (TV Serie Wilsberg), Antiquariat Hammerstein in der Münchener Türkenstraße, Antiquariat am Burgplatz in Braunschweig.

 

Ende 2009 war ich bei meinem spät erwachten Interesse für die Entwicklung der Sozialmedien, auf die 10 Sozialprinzipien gestossen, die bis heute, in meinem Verständnis, für den Umgang und das Marketing die entscheidenden Einblicke bieten.

Bereits bei den unter der Schirmherrschaft der Londoner IPA entstandenden, im Original als „IPA Sozial: 10 Prinzipien‟, veröffentlichten Leitlinien, wurde erkannt, das es ein Fehler war Sozialmedien als solche zu bezeichnen. Schliesslich seien alle Medien sozial. Und schliesslich ging es um ein besseres Verständnis der Bedeutung und Anwendung des Wortes sozial in Bezug auf die kommerzielle Nutzung der neuen Medien. Es war vorhersehbar, dass die Sozialmedien weniger sozial werden.

IPA Sozial: 10 Prinzipien

  1. Leute nicht Konsumenten – Mark Earls, -Quelltext
  2. Soziale Tagesordnung nicht geschäftliche Tagesordnung – Le’Nise Brothers, Quelltext
  3. Kontinuierliche Konversation nicht Kampagnen – John V Willshire, Quelltext
  4. Langfristige Auswirkung nicht schnelle Reperatur – Faris Yakob, Quelltext
  5. Marketing mit den Leuten nicht an die Leute – Katy Lindemann, Quelltext
  6. Authentisch sein nicht überzeugen wollen – Neil Perkin, Quelltext
  7. Unaufhörlich vorläufig – Jamie Coomber, Quelltext
  8. Technologien ändern sich Leute nicht Amelia Torode, Quelltext
  9. Wandel wird nie wieder so langsam vonstatten gehen – Graeme Wood, Quelltext
  10. Messbarkeit Asi Sharabi, Quelltext

 

  • Aggregator—Wikipedia
  • Antiquariat—Wikipedia
  • sozial—Wikipedia
  • Antiquariat Hammerstein—Facebook
  •  

     

    Kategorien:Neue Werbung, Sozial

    PING

    6. September 2010 Keine Kommentare

    Ping PINGDie Vorteile, die uns Kommunikationspraktikanten seitens der evolutionären Entwicklung im Internet entgegen kommen, sollen hier hervorgehoben werden.

     

    Es nervt wenn alle Nase lang, eine revolutionäre Neuheit um die Ecke kommt und eine Neuheit die andere jagt. Das beste wird sein Du jagst den Überbringer gleich zum Teufel.

     

    Gerade die Beständigkeit und Zuverlässigkeit in der uns das Internet Entwicklungen entgegen bringt, aber kommt uns zugute, ist kalkulierbar, stärkend und wohltuend. Wir müssen nur Teil dieses Systems werden. Wir müssen nur wollen.

     

    tumblr l6fkly9YeE1qbmsfso1 500 PING

    Denker

     

    Wandel wird nie wieder so langsam vonstatten gehen¹

    Tatsächlich kommen uns entscheidende Entwicklung im Internet, beschaulich, in kalkulierbaren Abständen entgegen, so dass wir uns vorbereitet auf die Auswirkungen freuen können. Es geschieht im Sinne des Mooreschen Gesetzes. Mir fällt es einfacher die gegenwärtige Entwicklung als logische Konsequenz der Desktop Revolution zu begreifen, auf dem Umweg über Charles Darwin oder aber ganz ohne Ping, Blub, Blink. Schneller, weiter höher war der Maßstab früherer Gesellschaften und ist es noch für die mobile Gesellschaft. Schliesslich landet alles in der Tasche wie bereits von Kraftwerk besungen:

     

    Jean Luc Picard PING

    Jean Luc Picard

    Ich bin der Musikant
    mit Taschenrechner in
    der Hand
    Ich addiere
    Und subtrahiere
    Kontrolliere
    Und Komponiere
    Und wenn ich diese Taste drück
    Spielt er ein kleines Musikstück

     

    okudagram panels PING

    Benutzeroberfläche für Raumschiff Enterprise von Michael Okuda

    Entwicklungen in der Benutzerführung und der Benutzerobefläche kommen zwar alle Nase lang vor, Gestalter und Entwickler aber können sich darauf verlassen, dass entscheidende Forstschritte überschaubar bleiben. Vorgestern gab es eine Aktualisierung für die Musikfreunde, iTunes jetzt mit Ping.

     

    ¹IPA Sozialprinzip Nr. 9     

    Eile mit Weile

    jean luc with iPad PING

    Jean Luc mit iPad

    Wie beruhigend es doch ist, Schritt zu halten mit beständig auftauchenden Entwicklungen und Neuerungen. Indem wir den ersten Schritt tun, gewinnen wir Zeit den zweiten nachzusetzen. Ganz im Sinne von Entwicklung. Langsames Marketing für schnelle Unternehmen. Solch Luxus kam uns gewiss nicht zugute zu Zeiten der Kampagnen, hier wurde für die Dauer der Kampagne alles vorweggenommen auf der Basis von Spekulationen einiger weniger. Es war die Schau! Nicht ein Mangel an digitaler Kompetenz verursachte, dass wichtige Kunden immer größere Etats an immer kleinere Agenturen vergaben, der Riß entstand auf Grund der Bilder-Dominanz der Königsdisziplin TV, zu der ja auch die Vormachtstellung von Texter auf Gestalter überging. Von Inhalt zu Image. Kleine Sünden straft der liebe Gott sofort. Das Internet bestraft wie es der Volksmund Gott zuschreibt: kleine Sünden sofort. Ein gedienter Kreativchef verzweifelt seit Jahrzehnten an seinen Kreativen, Gestalter wie Texter, die sich disassoziiert haben vom Markt und von den Konsumenten. Sie zählen sich selbst nicht zu den Konsumenten und haben eine Instanz darüber geschaffen, in der sie nun für den Konsumenten Geschichten ersannen, allesamt an den Haaren herbeigezogen.

     

    Ping aktivieren 300x261 PING

    iTunes jetzt mit Echolot


    Kontinuierliche Konversation nicht Kampagnen²

    Konversationen ersetzen Kampagnen und wer es nicht glauben will ist so gut wie tot. Sozialmedien sind das Schlagwort in diesem Jahr, gerade letzte Woche fand in Wiesbaden das erste Social Media Summit hinter verschlossenen Türen statt. Du kannst Dich selbst vergewissern, dass ausser der Terminankündigung keinerlei Berichterstattung erfolgt ist. Suchergebnisse findest Du hier. Um Dich nicht traurig zurückzulassen, abschliessend die Frage nach der erfolgreichsten Kreativagentur Deutschlands? Ganz richtig, DDB. Mit der Volkswageninitiative, The Fun Theory. Na, jetzt hat es aber Ping gemacht?

     

    ²IPA Sozialprinzip Nr. 3     

     

     

    Kontinuierliche Konversation, nicht Kampagnen – IPA Sozialprinzip 3 von John V Willshire

    11. April 2010 Keine Kommentare

    Sicherlich erinnert Ihr Euch an die vorangegangenen Lagerfeuer- und Feuerwerksmeldungen… hier nun das Projekt dem diese Beiträge zugehören (ich bin begeiestert daran teilzuhaben)…

    Vorab lohnt auch die Lektüre von Das vollständige Bild. Eine brilliante Zusammenfassung von Mark Earls und eine Auflistung aller 10 Sozialprinzipien in Deutsch findest Du hier auf einen Blick.

    Hier auch das Prinzip dem ich mich angenommen habe:
    IPA Sozialprinzip 3 Kontinuierliche Konversation, nicht Kampagnen   IPA Sozialprinzip 3 von John V Willshire

     

    Wenn Werbung ein Feuerwerk ist dann sind Sozialmedien die Lagerfeuer; schwer zu entzünden, gemeinsam zusammengetragen, brennen sie höher und heller…
    Traditionelle Werbung würde hier ein Feuerwerk entfesseln, dessen Wirkung mit dem Erlöschen des letzten Funken auslässt.

    Gelungene Feuerwerke nehmen all Deine Aufmerksamkeit für sich ein, die im Kilometerkreis angezogenen Zuschauermenge kann nurmehr verzückt stöhnen.

     

    Bonfire Kontinuierliche Konversation, nicht Kampagnen   IPA Sozialprinzip 3 von John V Willshire

     

    Dennoch, während Werbung im Nachthimmel leuchtet und funkelt, verglüht sie ebenso rasch und Feuerwerke sind eine teure Angelegenheit um die Menge für eine Nacht glücklich zu stimmen.

    Soziale Medien veranstalten kein Feuerwerk, sie sind die Lagerfeuer.

    Es erfordert Zeit um das Feuer zu entfachen. Reisigbündel und Holzscheite müssen aufgeschichtet werden, hier und gilt es die Glut anzufächern und neues Holz muss zugelegt werden um es am brennen zu halten.

    Andere werden sich um das Feuer scharen. Manche helfen dabei das Feuer am Brennen zu halten, die Aktivität zieht immer mehr Leute an… Aufmerksamkeit und Zuwendung die so ein Lagerfeuer mit sich bringt lässt es leuchtender und brennen und versorgt die eingeschworene Gemeinschaft mit Wärme.

    Ein soziales Lagerfeuer ist nichts für eine Kampagne. Es lässt sich nicht bequem in vier-wöchigen Impulse planen, es kommt nicht mit garantiert festgelegter Verbreitung und Frequenz, und es lässt sich schwer vorausbestimmen welche Kosten hier auf die Veranstalter zukommen.

    Wenn Du ein soziales Lagerfeuer planst, oder anderen dabei helfen willst ihr Lagerfeuer zu vergrößern, wirst Du ausreichend Zeit einplanen müssen, Mühe, Scharfsinn und Ressource.

    Es geht nicht alleine darum ein Lagerfeuer zum brennen zu bringen aber es gemeinsam am brennen zu halten .

    Wenn Du erst einmal damit anfängst brauchst Du einen Plan und musst überprüfen, ob ausreichend Betriebsmittel verfügbar sind. Weil Du es nicht würdevoll beenden kannst – hast Du Dich erst einmal darauf eingelassen bleibt es dabei. Die Tage in denen Du Dich von eine Kampagne verabschieden konntest sind vorbei – sobald wir uns engagieren, müssen wir daran festhalten.

    -Denise Morrissey, Online Comunity Manager, Toyota

    Wandel wird nie wieder so langsam vonstatten gehen – IPA Sozialprinzip 9 von Graeme Wood

    14. März 2010 Keine Kommentare

    In den vergangenen Monaten habe ich einiges über das IPA Sozial Projekt berichtet, darüber wie es begann und wie ich Gelegenheit hatte, mich über eine Fülle an Ideen zur Zukunft der Werbung und der Kommunikation mit einigen ehrbaren Menschen besprechen zu können. Jetzt auch kommt es zum entscheidenden Teil – Zeit sich darüber mit allen zu unterhalten, die Interesse haben. Gelegenheit dazu haben wir nächste Woche am 6. Oktober 2009, wenn die IPA ein Treffen abhalten wird um uns darüber im Klaren zu werden welche Bedeutung Sozial für unsere Industrie haben wird. Wir haben uns zusammengefunden um 10 Prinzipen zu identifizieren um das Gespräch in Gang zu bringen, folgende Einleitung (von Amelia Torode) stellt es in seinen Kontext:

    Soziale Medien sind ein Konversation. Das ist es worauf wir uns schon einmal einigen konnten.

    Nachdem es sich aber bei Sozialen Medien um eine laute und rechthaberische Konversation handelt, welchen Wert glauben wir hier einzubringen indem wir unsere Stimmen mit einbringen?

    Wir sind keine Soziale Medien Gurus. Wir sind eher skeptisch wenn Leute sich als solche ausgeben. Wir sind 10 Leute aus einem breiten Spektrum an Kommunikationsdisziplinen im Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten, denen es gefällt ihre Gedanken mit anderen zu teilen. Gedanken, die uns entweder inspiriert oder verärgert haben , Gedanken von denen wir annehmen wollen, dass sie einige der Grundpfeiler abgeben um darauf erfolgreiche Soziale (Medien) Kampagnen zu erstellen. Wir haben uns zusammengefunden um auf Vorleistungen der IPA zu Anfang des Jahres zu reagieren und unser Wissen einzubringen.

    Jeder hier hat ein Prinzip definiert von dem wir annehmen dass es wichtig sei für diese Soziale Welt. Du wirst unsere Prinzipien hier finden aber als auch als individuelle Einträge auf unseren Weblogs, von dort wollen wir jeweils die Konversation betreuen und Rede und Antwort stehen zu Euren Meinungen und Beiträgen. Bringt Euch bitte ein, womöglich seid Ihr der Meinung dass die Prinzipien nicht zutreffend sind, oder es fallen Euch bessere ein? Gbit es etwas dass Du anders dargestellt haben willst? Hast Du Beispiele, die Du eintragen kannst um das besser darzustellen? Das einzige worum wir Dich bitten als Teil der der Werbe- und Kommunikationsgemeinschaft, ist das Du teil nimmst an der Konversation.Um so mehr Meinungen hier vertreten sind umso interessanter und stärker wird das was dabei heraus kommt. Zumal ist es das was wir uns erhoffen.

    Vielen Dank im Voraus.

    Die IPA hat eine Anlaufstelle für alle 10 Prinzipien zur Verfügung gestellt, gemeinsam mit einer von Mark Earl verfassten Zusammenfassung über die Gründe warum dies wichtig ist. Den Beitrag findest Du hier. Jeder der hierzu beigetragen hat, bietet seinen Blog-Eintrag zur weiteren Konversation an. Bitte auch dort teilnehmen.

     

    1. Leute nicht Konsumenten – Mark Earls, -Quelltext
    2. Soziale Tagesordnung nicht geschäftliche Tagesordnung – Le’Nise Brothers, Quelltext
    3. Kontinuierliche Konversation nicht Kampagnen – John V Willshire, Quelltext
    4. Langfristige Auswirkung nicht schnelle Reperatur – Faris Yakob, Quelltext
    5. Marketing mit den Leuten nicht an die Leute – Katy Lindemann, Quelltext
    6. Authentisch sein nicht überzeugen wollen – Neil Perkin, Quelltext
    7. Unaufhörlich vorläufig – Jamie Coomber, Quelltext
    8. Technologien ändern sich Leute nicht Amelia Torode, Quelltext
    9. Wandel wird nie wieder so langsam vonstatten gehen – Graeme Wood, Quelltext
    10. Messbarkeit Asi Sharabi, Quelltext

     

    Meine Gedanken hierzu handeln vom grundlegenden Wandel wie Menschen miteinander kommunizieren, insbesondere was das für die Agenturen bedeutet.

    IPA Sozialprinzip 9 Greame Wood Wandel wird nie wieder so langsam vonstatten gehen – IPA Sozialprinzip 9 von Graeme Wood

     

    IPA Sozial: Prinzip 9 – Wandel wird nie wieder so langsam vonstatten gehen

    “NIcht der Stärkste seiner Art wird überleben, auch nicht der intelligenteste. Überleben wird der, der sich dem Wandel am besten anzupassen versteht.”

    Nie zuvor widerfuhr uns Wandel in solcher Geschwindigkeit, und nie wieder wird er so langsam vonstatten gehen. Das sollte uns nicht überraschen, hat doch Intel Gründer Gordon Moore bereits 1985 beobachtet, dass seit der Erfindung integrierter Leiterplatten, sich die Verarbeitungsleistung sich alle 18 Monate verdoppelt hat. Er sagte voraus dass sich dieser Trend sich ungeprüft fortsetzen würde. Soweit hat er Recht behalten mit seiner Prophezeiung und die Zukunft der Werbung ist zu sehr verstrickt mit der der Technologie als das Moore’s Gesetz spurlos an ihr vorübergehen kann.

    Das will nicht bedeuten, dass Menschen sich ändern. Ohne zuviel von Clay Shirky und Mark Earls wiederholen zu wollen,all diese Dinge, die zu tun wir evolutionär abgeschafft und für die wir eine kulturelle Anforderung haben, sind einfach rascher, einfacher und weit reichender als dies vormals möglich gewesen wäre. Die meisten davon haben mit andere Menschen zu tun, nicht Technologie. Sich auf Technologie aufzuhängen bringt das Risiko mit sich das Thema zu verfehlen: wie Henry Jenkins sagte,

    “Wir sollten uns nicht auf auftauchende Technologien konzentrieren aber auf entstehende kulturelle Praktiken.”

    Als Industrie sind wir Wandel oft begegnet, frühe Radio Werbung, waren abgelesene Druckanzeigen. Frühe Fernsehwerbung war Radio Werbung, bei der uns das Gesicht zur Radiowerbung gezeigt wurde. Jedenfalls führte das Auftauchen eines neuen Medium zu einem schrittweisen Wandel in der Werbeindustrie, auch geschah dies nie unmittelbar. Aber alle diese Medien arbeiteten auf die selbe Weise und die eine Annahme zuviel wie im 20 Jahrhundert, Marken kommunizieren, werden rasch zum Unfall der Gesetzeskraft der Netzwerke des 21 Jahrhunderts. Während es Freude macht darüber zu spekulieren wie das Verhalten sich ändern wird, folgen die meisten Beispiele Bill Gates’ Vorschlag

    “Wir überschätzen den Wandel der in den nächsten 2 Jahren geschehen wird und wir unterschätzen den Wandel der in den nächsten 10 Jahren geschehen wird.”

    Unterbrechende Werbung wird nicht über Nacht verschwinden, unsere vernetzte Welt wird sie weniger relevant erscheinen machen. Wir können die Auswirkung von neuen Technologien auf kulturelle Praktiken nicht voraussehen, wir können aber unsere Geschäfte darauf vorbereiten die Änderungen aufzunehmen und den Wandel zu fördern anstatt ihm hinterher zu laufen. Dinge geschehen immer rascher, das gilt auch für Irrelevanz. In A.G. Lefley’s Worten dem früheren CEO von P&G,

    “Unserer Firma’s Erfolgsrate beläuft sich auf zwischen 50 und 60 Prozent. Etwa die Hälfte aller neuen Produkte sind erfolgreich. Wir wollen unsere Erfolgsrate auch nicht höher haben. Wollten wir sie erhöhen, würden wir Fehler auf Seiten der Versucht machen.”

    Also handelt der richtige schrittweise Wandel beiƒ Agenturen nicht davon die Kontrolle zu wahren und alles perfekt zu gestalten, der richtige schrittweise Wandel handelt vielmehr davon, neue Geschäftsmodelle einzuführen, die sich kontinuierlich entwickeln als auch eine Kommunikation zu fördern, die sich kontinuierlich im Beta Zustand befindet um die Entwicklung zu ermöglichen, die Gerd Leonard als Entwicklung fort von ‘der Protektion der Marke hin zur Projektion der Marke’ versteht. Charles Darwin sagte

    “NIcht der Stärkste seiner Art wird überleben, auch nicht der intelligenteste. Überleben wird der, der sich dem Wandel am besten anzupassen versteht.”

    Wir wissen bereits, dass ganze Arten von Tieren für Millionen von Jahren unveränderlich bleiben ums sich dann innerhalb weniger Generationen plötzlich ändern auf Grund einer Veränderung ihrer Umstände. Die zunehmende Geschwindigkeit der Kommunikation, macht die Annahmen des 19. und 20. Jahrhunderts zunichte auf denen unsere Industrie aufgebaut ist. Diesen Wandel anzuführen und zu fördern, anstatt sich von seinen Anforderungen führen zu lassen heisst nichts anderes als nicht zugunsten der Vorsicht zu irren.

    Mach Sachen. Mach keine Werbung für Sachen.

    20. Februar 2010 Keine Kommentare

    Nicolas Roope von Poke zeigt auf, warum es besser ist, Sachen zu machen, als Werbung für Sachen zu machen…

    John V Willshire, dessen angenehm knappen Eintrag ich hier übersetze, ist insbesondere begeistert von der Vorstellung, dass Sachen Schwerkraft besitzen, und Besucher auf natürliche Weise angezogen werden.

    Sachen Mach Sachen. Mach keine Werbung für Sachen.

    5 Minuten Pitch: Mach Sachen nicht Werbung

    1. Werbung kontra Sache
    2. Das Internet hasst Werbung
    3. Sachen üben Schwerkraft aus
    4. Wenn wir im Internet Sachen machen können, von denen das Publikunm angezogen wird, warum noch Werbung machen?
    5. “Sag mir nicht das Du lustig bist, bringe mich zum Lachen.”

    Sozialmedien: 10 Prinzipien

    26. November 2009 Keine Kommentare

    Erstveröffentlichung der 10 Sozialprinzipien (IPA social) auf Deutsch

     

    IPA Social portrait Sozialmedien: 10 Prinzipien

     

    Als wie mit der Kirche ums Dorf sind wir mit dem Internet unter der populären Bezeichnung Web Zwo Null bei der urtümlichen Bestimmung angelangt. Ein Zurück in die Zukunft geschah. Dr. Ian Malcolm offenbarte das Geheimnis bereits in Vergessene Welt (Jurassic Park 2):

     

    “Das Leben findet immer einen Weg”

     

    Konsequent setzt die Entwicklung fort mit sozialen Medien, der sozialen R/Evolution… Und wieder sind wir alle betroffen in all unserem tun und sein. Ein sozialer Knaller. In London müht sich die IPA mit einer Definiton. 10 beispiellose Blogger (siehe Abbildung) definieren für uns jeweils ein Prinzip auf ihrem Blog:

     

    IPA Social – 10 Prinzipien

     

    1. Leute nicht Konsumenten – Mark Earls, -Quelltext
    2. Soziale Tagesordnung nicht geschäftliche Tagesordnung – Le’Nise Brothers, Quelltext
    3. Kontinuierliche Konversation nicht Kampagnen – John V Willshire, Quelltext
    4. Langfristige Auswirkung nicht schnelle Reperatur – Faris Yakob, Quelltext
    5. Marketing mit den Leuten nicht an die Leute – Katy Lindemann, Quelltext
    6. Authentisch sein nicht überzeugen wollen – Neil Perkin, Quelltext
    7. Unaufhörlich vorläufig – Jamie Coomber, Quelltext
    8. Technologien ändern sich Leute nicht Amelia Torode, Quelltext
    9. Wandel wird nie wieder so langsam vonstatten gehen – Graeme Wood, Quelltext
    10. Messbarkeit Asi Sharabi, Quelltext
    Social Media Summit 2011 Teaser wide1 Sozialmedien: 10 Prinzipien

    15. und 16. Juni 2011

     

    2. Social Media Summit 2011

    15.06. – 16.06.2011, Dorint Pallas Hotel, Wiesbaden