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Artikel Tagged ‘Jeff Jarvis’

Schwitzen in der dt. Öffentlichkeit

26. Januar 2012 Keine Kommentare

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leere Sauna

 

Jeff Jarvis in der dt. Öffentlichkeit

Der Amerikaner letzte Nacht auf Sat 1 über das German Paradox in einer Sendung mit Katrin Bauerfeind.


 

 

 

Kategorien:Transparenz

Leute wollen einfach nicht länger Teil des Problems sein, sie wollen Teil der Lösung sein

19. November 2011 Keine Kommentare

Beste Grüße an Wirtschaft Politik und dt. Blogger Leute wollen einfach nicht länger Teil des Problems sein, sie wollen Teil der Lösung sein

via realmagick.com © Hergé


 

Leute wollen einfach nicht länger Teil des Problems sein, sie wollen Teil der Lösung sein

Zu unser aller Entlastung, nehmen die Dinge ihren Lauf und es braucht nicht erst schlechter zu werden, um in Folge, Besserung zwingend erforderlich zu machen. Gleichsam herrscht Einigkeit und die Netze bringen fortwährend zu Tage, was versäumt wurde und als Verbesserungsfähig erachtet wird.



TintinZeiten1 Leute wollen einfach nicht länger Teil des Problems sein, sie wollen Teil der Lösung sein

via tintinblog.com © Hergé



 

„Die Zeiten haben sich geändert, wenn man sich die Digitalisierung der Welt ansieht, da passiert gerade eins, dass die Leute allwissend werden. Ich kann als Marketer keine hohlen Versprechen mehr abgeben, da ich in Echtzeit entlarvt werde.‟


Amir Kassaie’s treffende Zusammenfassung. Mehr dazu hier

 

Am aktuellen Beispiel Rechtsextremismus

Die Regierung hat die Ausschreitungen des Rechtsextremismus nicht zu verhindern gewusst, sieht sich nun aber genötigt, das Versäumnis, auf Drängen der Öffentlichkeit und der Kanzlerin, wett zu machen.

Dabei wird auf altbewährtes zurückgegriffen.

Eine Organisation zur Bekämpfung des Rechtsextremismus wird gegründet, egal auch ob geeignete Ideen vorliegen und hinlänglich bekannt sein dürfte, das Problemen nicht mit den Herangehensweisen beizukommen ist, die an der Schaffung der Propleme passive Beteiligung hatten.

Eine denkbar aussichtsreichere Herangehensweise ist es, ein Polit-Hackathon zu veranstalten und von neuen Köpfen, in sagen wir vier Tagen, neue Lösungen zu erhalten.

Ein freier Wettbewerb unter Voluntären ausgetragen, die unvoreingenommen, objektive Strategien zum Vorschlag machen und deren Motivation nicht Arbeitsplatzsicherung und auch nicht monetäre Vergütung ist.

Dem Steuerzahler bleiben die Kosten für ein weitere Behörde erspart, die Implementierung der aussichtsreichsten Strategien erfordern womöglich ein ganz anders geartetes Organisieren.


 

Am Beispiel Occupy Bewegung

Jeff Jarvis hat den Vorschlag gemacht, dass es Zeit wird für die Occupy Bewegung, die Besetzung öffentlicher Plätze und das Zelten aufzugeben und die Aktivitäten wieder verstärkt und aussichtsreicher in die Netze zu verlegen.

Jarvis’ Beitrag hier lesen.
 

Am Beispiel was die Leute wollen

Die Leute wollen einfach nicht länger Teil des Problems sein, sie wollen Teil der Lösung sein.

Indem wir strategisch konsumieren, unser Geld zunehmend und immer ausschliesslicher für Dinge ausgeben, die unseren Respekt nachweislich verdient haben, demonstrieren wir Selbstkontrolle und zeigen uns verantwortlich.

Wie ausserordentlich wirksam das ist, demonstrierte die Biobewegung, die Ökobewegung, die der Schwulen, die Grünen oder auch Vegetarier und Veganer.

Auch zeigt es das eine soziale Bewegung Innovation bewirkt.

Claudia Langer unterhält mit Utopia eine Platform für strategischen Konsum.

Die Bevölkerung erkennt, dass vieles, das vorher im Dunkeln lag, im Licht der Öffentlichkeit greifbar wird und eine Beschäftigung damit lohnend macht und nämlich etwas bewirkt.

Es ist die Interaktivität, das akzeptieren, gegenseitiger Abhängigkeiten, die Konfrontation mit Problemen, die eine Lösung rascher als sonst in Aussicht stellt, die uns das Rot in die Wangen schiessen lässt.

Tintin Ahoi Leute wollen einfach nicht länger Teil des Problems sein, sie wollen Teil der Lösung sein

Frischer Wind via promota.co.uk © Hergé

 

 

Die schlechte Nachricht zuerst

8. August 2011 Keine Kommentare

Tim Berner Lee sieht das World Wide Web gefährdet und damit Wohlstand und Freiheit unserer Gesellschaft

Drei große Gegner macht er aus: Regierungen, die das Nutzungsverhalten ihrer Bürger überwachen; Provider, die Anbieter gegen Geld bevorzugen; Soziale Netze, die abgeschirmt vom Rest des Internets Informationen horten. (Quelltext)


20 Jahre www Die schlechte Nachricht zuerst

Die arbeitslose Zukunft

Technologie führt heute zu Leistungsfähigkeit die über die Wachstumsmöglichkeiten hinausgeht. Beispiel: Während sich Neuigkeiten, bei immer weniger Kosten, immer schneller ausbreiten, stehen Zeitungsverleger vor dem aus. Für annähernd jede Branche finden sich dementsprechende Anzeichen. (Quelltext)


Buzzmachine Die schlechte Nachricht zuerst

Jeff Jarvis, bekannt für seinen Einsatz für Öffentlichkeit und Transparenz auch in Deutschland.

Der Unterschied zwischen Vergänglichem und Fortwährendem im Marketing ist Künstlertum

Bill Bernbach war Ästhet und schuf eine einflussreiche Schule der Werbung, getragen von ethischen Werten.

Sie widerspricht bis heute, der nicht minder einflussreichen Schule von Ted Bates (Rosser Reeves), David Ogilvy und deren Mitstreiter, die einem Leitfaden von Claude C. Hopkins folgend, mit wissenschaftlicher Werbung erfolgreich sein wollen.

Bernbach wies die Vorzüge der Datenverarbeitung zeitlebens zurück. (Quelltext)


Ned Doyle Mac Dane and Bill Bernbach Die schlechte Nachricht zuerst

Ned Doyle, Mac Dane, and Bill Bernbach


 Die schlechte Nachricht zuerst

DDB Anzeige für VW Käfer

Think small. Ein Lichtblick.

Bill Bernbach’s vielzitierte VW Anzeige signalisiert auch heute mit Think small, Licht am Ende des Tunnels. Grosse Probleme brauchen keine grossen Lösungen. In kleinen Schritten ist gut vorankommen. Gareth Kay sagt, wir sollen zuerst in kleinen Dimensionen denken.

Für Deutschland stellt sich die Frage, ob ein gesundes Selbstverständnis kultiviert wird, dass stark genug ist, um die Ursachen zu unterbrechen, die zu Vertrauensschwund in Politik und Wirtschaft führen? Erforderliche Schritte sind hier gelistet.


 

Wir leben im Zeitalter von Ideen die tun

Mit Ideen die tun, hat Gareth Kay eine Patentlösung für das Marketing von heute zum Vorschlag gemacht. Nicht was wir im Marketing tun, entscheidet über Erfolg oder Fehlschlag, aber was die Leute damit tun. Es geht um die Teilnahme der Leute aus freiem Willen, um sogenanntes Partizipations Marketing, deren Handhabung auch den Unterschied für Politik und Wirtschaft ausmacht.

Mit der Durchführung einer Idee die tut, ist kurzfristig ein erster praktischer Schritt getan. Dem zu Folge, fassen wir Vertrauen in neue Methodologien und lernen auf dem Weg, dass die Entwicklung unser Freund ist.
 

Alle Augen auf eine arbeitslose Zukunft

Sie abzuwenden, bedarf einer dauerhaften Annahme der Probleme und der schrittweisen Tilgung ihrer Ursachen. Jeff Jarvis geht daran, mit der Hilfe vieler, die anstehenden Fragen zu beantworten:

  1. Warum sind Technologien heute anders? Warum schaffen sie nicht mehr Arbeitsplätze als sie vernichten?
  2.  

  3. Wie verhindern die amtsinhabenden Institutionen Wandel und verlangsamen Fortschritt?
  4.  

  5. Wie kann die Regierung dazu beitragen die Entwicklung zu unterstützen? Ist die Regierung dazu in der Lage?
  6.  

  7. Wie muss unser Erziehungswesen sich ändern, um der Entwicklung förderlich zu sein?
  8.  

  9. Sind wir auf dem Weg zu einer Wirtschaft, die nicht länger auf Wachstum beruht aber auf Leistungsfähigkeit (Effizienz)?

Grosse Probleme brauchen keine grossen Lösungen

In Deutschland soll ein Onlineantrag der SPD jetzt dafür sorgen, daß gemeinsam mit interessierten Bürgerinnern und Bürgern das Thema Arbeit und Wirtschaft in der Digitalen Gesellschaft bearbeitet wird. (Online Antrag hier stellen).

Die Landeshauptstadt München will die Intelligenz vieler nutzen mit einem Munich Open Government Day MOGDy.

Rasch wird sich herausstellen, dass der Einsatz von digitalen Leitern, sich für Städte und Länder lohnen kann und ggf. erforderlich ist.


Chief digital officer Die schlechte Nachricht zuerst

Rachel Sterne ist mit 27 Jahren Chief Digital Officer von NYC.


 

Rachel Sterne kontra New York’s digitale Bürokratie

Austin Carr’s Englisch sprachiger Bericht auf Fast Company



Rachel Sterne vs. New Yorks Digital Bureaucracy Die schlechte Nachricht zuerst

 

Mitte

3. September 2010 Keine Kommentare


Wir wollen die Tage den Spätsommer geniessen, noch einmal mit dem Elektroboot eine Runde drehen in der Starnberger Bucht. Einmahl mehr Segel setzen und mit dem Jollenkreuzer vergnüglich durch Segelrevier schaukeln. Tochter Elizabeth vermeldet vergnügt, noch gestern schwimmen gewesen zu sein in der rauhen See Ihres Studienplatzes an der Südküste Englands. Die tapfere schwimmt für ihr Leben gerne. Ich bewundere sie beneide sie aber nicht.

Eines aber wollen wir nicht, von Hiobsbotschaften und katastrophalen Entwicklungen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft hören. Gerade aber finde ich Interesse und Gefallen an Hans-Olaf Henkel und mit Thilo Sarrazin bannt sich gleichsam die Megadebatte der kommenden Jahre an.

Die Frage die zu beantworten es für jeden hier gilt, lautet: “Wie bringe ich mein Geschäftsleben, mein Privatleben, mein digitales sein unter einen Hut? Wann begreife ich das ich nur ein Leben habe und mich nicht länger disassoziieren kann in meinem Tun?


 

3 zentrale Fragen

die zu beantworten es schärfer rüberbringen was zu tun es gilt, wobei ich an Hans-Olaf Henkel’s Frage an die Politik anknüpfe und diese mit überfälligen Fragen an Gesellschaft und Wirtschaft erweitere. Wer sagt denn, wir müssen nicht, jeder für sich, jede dieser Fragen für uns beantworten?

  1. Politik:
    „Trägt mein Vorhaben, meine Politik dazu bei, die Arbeitslosigkeit zu veringern? Wie genau?″
  2.  

  3. Wirtschaft:
    „Ermögliche ich Ideen die tun? Verstehe ich, dass es nicht ist was ich tue, es ist was die Leute mit dem tun was ich tue?‟
  4.  

  5. Gesellschaft:
    „Wie bringe ich mein Geschäftsleben, mein Privatleben…, mein digitales sein unter einen Hut? Wann begreife ich das ich nur ein Leben habe und mich nicht länger disassoziieren kann in meinem Tun?‟

 

Mitte Mitte

Hans-Olaf Henkel, Gedankenführer fotografiert von Stuart Mentiply

 

Die Mitte wieder herstellen

Ganz recht Hans-Olaf Henkel, die zentrale Frage, die sich jeder entschlussfähige Politiker stellen muss lautet: „Trägt mein Vorhaben, meine Politik dazu bei, die Arbeitslosigkeit zu veringern? Wie genau?

Mein Hintergrund ist internationale Werbung. Seit Januar bin ich arbeitslos und geniesse tatsächlich die von Westerwelle spitzfindig postulierte poströmische Dekadenz, mit einem Unterschied, ich bin nicht tatenlos, geschweige den ratlos. Ich hatte mich 2006 in Berlin instinktiv dem Deutschen Mittelstand zugewendet und schliesslich eine kleine Dialogagentur beraten, wettbewerbsfähig zu bleiben. Dabei aber nicht bemerkt, das zum Schein Ratschläge befolgt wurden, zum Sein aber die Entschlusskraft ausblieb. Die scharfe Wende die zu meistern es gilt ist hier wie da, keine Chefsache, aber nur mit guter Beteiligung aller möglich.
Jeff Jarvis, ein Amerikaner mit Deutscher Frau zur Seite, beeilte sich, Deutschland zu Hilfe zu eilen mit seiner Aufklärung zum Deutschen Privatsphären Paradox. Derweilen entdeckte ich endlich auch einen Deutschen mit enormen Elan und scharfsinnigen Beiträgen, dem seitens der FAZ Diskreditierung zugefügt wird: Peter Kruse.

Mit dem Strom, nicht gegen rudern!

Jetzt gefällt mir der Gedanke den zu verfolgen Hans-Olaf mir Mut macht, mich nämlich weiterhin auf den Mittelstand zu konzentrieren und Ideen die tun in Anwendung zu bringen, auch und gerade für mittelständische Unternehmen, Kleinunternehmen, junge Deutsche Gründer…
Mag sein, das der Mittelstand uns gerade noch vor schlimmerer Misere bewahrt, jetzt da die Deutsche Arbeitslosenrate noch immer über der von Europa liegt, nicht länger Exportweltmeister ist, die Automobilindustrie sich nicht als Beförderungsmittel begreift und die Kommunikationsbranche an Orientierungslosigkeit darbt. Mit Hans-Olaf Henkel befürchte ich eine Inflation und jedenfalls weitere Pleiten des Deutschen Mittelstandes. Als Amerikaner weiss ich dass es immer noch schlimmer kommt, und kommen muss. Deutschland ist Weltmeister darin Chancen zu spät wahrzunehmen, wird dann aber übermenschlich stark seine Pfründe zu retten. Global gesehen entschied sich der Zeitgeist vor gut 15 Jahren die Welt in Superreiche und bedauernswert Arme zu trennen ohne Platz zu lassen für eine Mitte. Im Marketing lernst Du rasch, dass jeder Trend einen ebenso starken Gegentrend zur Folge hat. Kleinvieh macht auch Mist und gerade das soll meinem Geschäftsmodel durch Skalierbarkeit den Profit sichern, während hier gleichzeitig auch Unternehmen geholfen wird, die konventionellen Werbeagenturen nicht profitabel erscheinen.

Ich freue mich bereits die kommende Woche auf erste Telefonate mit erfolgreichen US Agenturen mit neuem Geschäftsmodel.

Bei Vorstellungsgesprächen hierzulande begegnete ich ausnahmslos Unternehmen im Begriff zu expandieren, dank ihrem Portfolio an Kunden mit Nachholbedarf für eine digitale Präsenz. Die arme Kundschaft wird nun mit Websites beraten, die sozusagen wunschgemäß dem technischen Stand der Zeit entsprechen, dem auch das Nachholbedürfnis entstammt. Der Aufwand mit dem hier grundfalsch beraten wird, ist gleich groß oder größer als eine zeitgemässe Beratung auf dem technischen Stand oder Erkenntnisstand der Gegenwart. Allerdings bedarf es einigen Aufwand in den Agenturen um von überkommenem Prozedere loszulassen und ausnahmsweise einmal das zu tun was ausnahmsweise einmal richtig wäre, nämlich einfach mal treiben lassen anstelle gegen den Strom anschwimmen zu wollen. Naturgemäß strebt alles zur Mitte. In der goldenen Mitte dann werden wir uns wieder finden. Auf Wiedersehen.

 

Kategorien:Ein Leben, Long Tail, Politik

Der hässliche Deutsche

30. August 2010 Keine Kommentare
Der hässliche Deutsche Der hässliche Deutsche

Von Apotheker Anselm Strauss eingeführte Wahrzeichen in der Herstallstraße 14, Aschaffenburg
Foto Petra Hammerstein © 2010. Alle Rechte vorbehalten.

 


 
Das Merkel Phänomen, die Fussball Weltmeisterschaft, fröhliche Geselligkeit und sportliche Fairness haben vor nicht allzulanger Zeit dafür gesorgt, dass Deutschland allerorts Anerkennung und Wiederaufnahme fand in die Weltgemeinschaft. Die beiden Weltkriege scheinen verziehen und die Reputation wieder hergestellt.

 

Peter Kruse demonstrierte auf der re:publica 2010, wie hilflos sich digitale Besucher und digitale Bewohner gegenüberstehen und verkündet beharrlich:
Das Internet zu nutzen oder nicht zu nutzen ist keine Glaubensfrage sondern eine Frage sinnvoller Zukunftsorientierung und praktischer Vernunft.

 

Gerade erst nahmen Deutsche Agenturen den Löwenanteil der Europäischen Auszeichnungen nach Hause und Doyle Dane Bernbach weist mit The Fun Theory und ‚Ideen die tun‛ den Weg aus der Misere für die schwächelnde Deutsche Werbeindustrie.

 

kopf in den sand Der hässliche Deutsche

via retaildesigndiva



Jeff Jarvis nimmt die Reise nach Berlin auf sich, um auf der re:pulica 2010, das Deutsche Privatsphären Paradox, mit gesundem Humor zu erläutern: „Wenn wir uns zuviele Sorgen darüber machen, unsere Privatsphäre zu schützen, dann setzen wir die Vorteile von Öffentlichkeit und Transparenz aufs Spiel, die uns das Internet bietet. Mein Argument ist, dass wir, die Öffentlichkeit, bewahren müssen was öffentlich ist.

 

IPA definierte im Vorjahr aus London heraus 10 Sozialprinzipien. Die Deutsche Fassung findest Du hier.

 

Schliesslich war es der gute Gareth Kay, Chefstratege von Goodby, Silverstein and Partners, der mit ‚ideas that do‛ und einem amüsanten Vergleich von Pfau und Laubenvogel, der Werbeindustrie den kürzesten Weg aus der kreativen Schockstarre weisst: „Es ist nicht was wir tun, es ist was die Leute mit dem tun was wir tun

 

Morgen findet in Wiesbaden der erste Social Media Summit statt. Vijay Iyer, Manager Social Media, Broadcast & Visualization von Opel hält einen Vortrag.

 

Mit Google Street View, Facebook, der Unmittelbarkeit von Dienstleistungen und den Wert der Öffentlichkeit aber hat Deutschland seine Mühen. Es droht die Entgleisung in ein Europäisches China.



Vijay button Der hässliche Deutsche

Vijay Iyer, Opel’s Social Media Ninja

 

 

Kategorien:Neue Werbung, Politik, Sozial

Das Deutsche Privatspären Paradox

31. Juli 2010 Keine Kommentare

Interaktives Beispiel der schrecklichen Dinge die uns mit Google Street View passieren können

Tochter Elizabeth ließ ihrem Vater die Adresse zukommen mit den Worten: „Ich wurde völlig überrascht, mir gruselte und vor allem hat es mich berührt. Gib die Addresse ein, wo Du aufgewachsen bist und schau Dir das interaktive Video von Arcade Fire an. Hier.‟

 

YouTube Notification Das Deutsche Privatspären Paradox

YouTube Fehlermeldung bei lokal nicht verfügbaren Inhalten

Martin Sonneborn besucht diese Woche die Menschen zu Hause – und nimmt dort schon mal die ersten Bilder für das neue “google home view” auf.

 


Das Deutsche Privatspäre Paradox1 Das Deutsche Privatspären Paradox

 

Wenn wir uns zuviele Sorgen darüber machen, unsere Privatsphäre zu schützen, dann setzen wir die Vorteile von Öffentlichkeit und Transparenz aufs Spiel, die uns das Internet bietet. Mein Argument ist, dass wir, die Öffentlichkeit, bewahren müssen was öffentlich ist.

                 —Jeff Jarvis

 

Mit diesem Abstract fasst Jeff Jarvis sein Anliegen ebenso brilliant zusammen, wie seine überaus gekonnten Showeinlagen, genial umgetrieben mit Humor und Unterhaltung, darauf aus sind, die Deutsche Öffentlichkeit, das Deutsche Volk, zu einer informierten Entscheidung zu bewegen.

Die Frage die Du Dir, die jeder Deutsche sich jetzt stellen muss,
ist einfach zu beantworten:

n
n
n
Welche der beiden Optionen gewährt der Deutschen Öffentlichkeit, also Dir Schutz?
Erbebnisse ansehen

TIP: Verschwiegenheit und Heimlichtuerei oder Transparenz?

 

Google Street View Vignette Das Deutsche Privatspären Paradox
Mehr gibt’s nicht.

 

Respekt Jeff. Meinen Dank auch an Jan Tißler, dessen Eintrag auf T3N ich den Humor entlehne. Der grossen Aufregung 1987 konnte ich mich entziehen, als die ursprünglich für 1981 geplante Volkszählung stattfand aufgrund von Protesten und Boykottaufrufen eines Teils der Bevölkerung. Die nächste Volkszählung kommt bestimmt. Den 9. Mai 2011 vormerken.