„Die Eindrücke auf sich einwirken lassen‟ via Cinemagraphs
Das eine, das Pixelmator nie für uns tun konnte, ist eine Bildersequenz in ein animiertes Gif umwandeln
Jetzt das wir alle die Gigabytes an Photoshop Dateien gelöscht haben, hat uns das Glück verlassen im Gestalten von animierten Gifs, solange wir uns nicht nach Anwendungen kleinerer Hersteller umgesehen haben, was ich nicht habe.
Ich dachte mir, nun ja, dann geht es eben ohne animierte Bilder weiter.
iOS hält eine Überraschung für uns glücklosen Desktopdeppen bereit, und ich bin bereit noch viele Überraschungen seitens der immer einfacheren Handhabung und neuer Möglichkeiten in der Benutzerobeflächengestaltung hinzunehmen, um in Folge vom Schreibtisch auf das Sofa überzuwechseln oder gleich den Tag im Bett zu verbringen.
Die Motivation aber stammt vom Willen einen Beitrag zu leisten, um das Geschäftsverhalten (siehe oben) zu ändern.
Die Ent-demonifizierung einer eleganteren und intuitiveren Benutzeroberfläche seitens iPad in Verbindung zu iCloud, würde in Folge, die Geschäftswelt und Verwaltungsbüros weniger komplizierten Handhabung habhaft werden und sie Anschluss finden lassen an eine viel einfachere Welt.
iPad und Tabletrechner sollen den Tischrechner ersetzen zu sich wirtschaftlich rechnenden Kosten.
Den Verlauf der Desktop Revolution über konnte ich ausharren im Kreis der kleinen NeXT Gemeinde und wurde schliesslich System Administrator des Miami Digi Lab, dessen kreative Leitung ich hatte und für deren technischen Aufbau ich verantwortlich war.
Die Welt und jedenfalls die Geschäftswelt, war währenddessen beschäftigt, zwischen einem Gewirr an Kabeln und hoffnungslos überambitionierten Anwendungen, die Orientierung nicht zu verlieren.
Sie ist es heute noch.
NeXT Bildschrimgehäuse
Andrew Loewenstein (NY Times Erwähnung) entwickelte unsere Raster Image Processing Software, die nur eines konnte, die Datenmenge in Höchstgeschwindigkeit von den NeXT Stationen rüber zu dem grossformatigen Scitex Iris Inkjet Drucker vermitteln.
In einem Wettstreit mit einer lokalen Lithoanstallt konnte ich den Besitzer überzeugen, mit einer Datenmenge von nur 30MB und preiswerten Desktop Maschienen sein Ergebnis mit teuren Proprietärgerät und Datenmengen von mehreren Gigabytes Qualitativ gleich zu ziehen.
Innerer Jubel für einen Generalisten der von Lithographie bis Dato keine Erfahrung hatte.
Digi Lab Anzeige in NeXTWORLD
Auf die Entwicklung, der für Layout und Gestaltung benötigten Software, hatten wir ebenfalls grossen Einfluss, ich war Beta Tester bei Altsys Virtuoso (Freehand) und guter Freund des Chefentwicklers, als auch mit Gwen Reid und seinem Paste Up bestens vertraut.
Meine Freunde waren nicht länger Agenturfreundschaften, aber Nerds, Entwickler und Erfinder.
Die NeXT Philosophie war eine einfache.
Eine Anwendung sollte nur eines können, das aber richtig und mit erhabener Eleganz.
Wie ein Messer das Brot schneidet, für’s Papier braucht es eine Schere.
NeXT Cube
Zwei völlig verschiedene Anwendungen, die eine schneidet Brot, die andere Papier.
Jedes Kind weiss das.
Die Welt, insbesondere die Geschäftswelt, bedient sich mit pervertierter Vorliebe bei Anwendungen, die den Unterschied von Brot zu Papier, nicht länger wahrnehmen.
Anwendungen, die alles auf einmal zu handhaben versprechen.
Schlampig und schlecht programmiert von Leuten die fürs Geld arbeiten nicht aber aus Überzeugung.
Tim Cook Bildquelle: spiegel-online.de
Tim Cook erklärt das Ende der PC Ära als gekommen, bei seiner Vorstellung des neuen iPad vor zwei Tagen
Die Geschäftswelt wird die Vorzüge von mobilen Rechnern schon wegen ihrer Wirtschaftlichkeit – weniger Kosten pro Kopf und der erhöhten Erreichbarkeit und Einsatzfähigkeit der Mitarbeiter – fördern wollen. Die Rechner verschwinden von den Schreibtischen, in Folge verschwinden die Schreibtische.
Dedizierte Arbeitsplätze werden für flexible Arbeitsweisen und das Stadtleben für ein Landleben eingetauscht.
„Es wird Dir gefallen, wie sie Deinem PC die Schuld geben und nicht Windows‟
—Francois Arbour · Val-David, Quebec
Ich bin von NeXT zu Apple gekommen, da es nicht anders ging.
Windows 8 sieht schon einmal gut aus.
Ein und dasselbe OS für alle Geräte ist mir ein sympathischer Gedanke. Am iPad stört die Umgewöhnung, auch wenn nun mit Lion in umgekehrter Reihenfolge umgewöhnt werden soll. Ich will mit dem iPad alles tun können wie sonst auch. Und ich will das auf Grund der somit gemachten Erfahrung, die Handhabung auf dem Tischrechner umso angenehmer und intuitiver wird.
Es ist ungleich schwieriger, drei Worte von Bindestrichen getrennt zu tippen, als sie wie gewohnt einzugeben. Wie gewohnt, signalisiert und offeriert die einfachere Handhabung.
Was die Lesbarkeit fördern soll, erschwert den Umgang. Auch mit dem Kugelschreiber ist ungleich schwieriger drei Worte von Bindestrichen getrennt handschriftlich auf’s Papier zu bekommen.
Für den Einzelnen, eine kleine Last und überwindbare Hürde, erschwert in den Netzen oder auf viele übertragen, die Handhabung exponentiell.
iPad und iPhone Nutzer werden vom Bindestrich erst recht genervt.
Amerikaner machen sich bekanntlich das Leben gerne leicht und haben von vornherein ganz auf den Bindestrich verzichtet. Wenn er auftaucht, dann als modischer Schnick-Schnack aus Europa aufgeschnappt. Indem die USA den Bindestrich in der URL unterdrückt und Adressen grundsätzlich ohne Leerstellen durchgeschreibt, wird somit die massive Problematik verhindert, die sich ergibt, wenn die Leute sich eine URL aus mehreren Worten merken konnten und zuhause angekommen, die URL mal mit, mal ohne Bindestrich im Browser eingeben. Eine Verunsicherung ohne die unser Leben ein klein wenig einfacher wäre. Gutes UX unterstützt die Gewohnheiten oder ist im Stande sie zu brechen.
Es ist auch nicht die Frage ob Bindestrich oder Unterstrich, wenn die globale Antwort schon immer nichts dergleichen hiess.
Auch ohne digitale Komponente, verhindert ein Bindestrich geradezu positive Gefühlsanwandlungen, da ich nicht imstande bin Glücksgefühle mit Beamtendeutsch, Lehrer, Schule, Ämter in Einklang zu bringen und der Bindestrich für mein Empfinden dort irgendwo seinen Ursprung gehabt haben muss.
Websites sind heute so statisch wie Drucksachen. Automobilmarken aber wollen als dynamisch gelten und Mobilität ist nicht länger eine Option im Leben der Konsumenten, sie ist eine Voraussetzung.
Wie hat Ihre Agentur, Ihre Firma auf Aktivitäten in der neuen Welt vorbereitet?
Was sagt Ihre Agentur, wie sie Dynamik in das digitale Erlebnis zurückbringen will?
Ist Ihre Website sozialisierbar? Wie ist das Online Erlebnis in die Sozialmedien integriert?
Seit der Verfügbarkeit von Tabletcomputern, erwarten die Leute ihren Autokonfigurator mit einfachem Wischen und Gesten zu bedienen.
Hat Ihre Agentur zuerst eine Apps für iPhone und Smartphone entwickelt und dann die vereinfachte Bedienung des Erlebnisses in die Markenwebsite zurück gebracht?
Wurde Ihr shopping, buying, owning Zyklus aktualisiert, um den mobilen Anforderungen zu entsprechen?
Hat Ihre Agentur eine Anwendug für das iPad oder Android-Gerät entwickelt und dann das Benutzererlebnis auf Ihre Markenwebsite zurückgebracht?
Im vergangenen Jahr wurden knapp 18 Millionen Tabletcomputer verkauft, nach Schätzung von Maynard UM von der Schweizer Bank UBS könnten es in diesem Jahr schon 60 Millionen und im kommenden Jahr sogar 90 Millionen sein (Quelle: Netzökonom Holger Schmidt)
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Ein gutes Beispiel einer iPad Anwendung gibt es hier zu sehen. Empfehlenswert.
Gewähren Sie Ihrer Agentur, Ihnen auch heute noch, mit Flashanwendungen aus den Neunziger Jahren zu imponieren, oder verlassen Sie sich bei Ihrem digitalen Erlebnis ausschliesslich auf HTML5 des 21. Jahrhunderts?
Auf gut deutsch, läuft Ihre Website geschmeidig auf dem iPad? Haben Sie es selbst einmal ausprobiert?
„Was früher die Presse war ist heute das Internet.”
—Tea Party Federation
Die Tea Party Bewegung der USA, hat anscheinend weniger Probleme, wirksames der alten Welt, mit Fortschrittlichkeit der neuen Welt, gemeinsam in Anwendung zu bringen. Wenn Eindruck schinden, Mogeln u. Täuschen, Feinbilder schaffen durch Fehlinformation, der alten Welt zugehören, dann sind Aktionismus, unmittelbares interagieren, Sozialtechnologien und demonstrierte Offenheit und Transparenz, Fortschrittlichkeiten der neuen Welt. Schein und Sein stehen sich nicht länger unbeholfen gegenüber. Die Website, November is coming basiert auf CMS von WordPress, die Beweglichkeit der Angebotsleiste ist kein Flash aber HTML 5 und unterstützt das für den iPad typische ‚wischen’.
Ein Praxisbeispiel das verhindern will, dass Markenwebsites zunehmend statisch wie Druckanzeigen werden. Aktive Marken wollen ihre Arbeit tun.
November is coming vereint imposantes Erlebnis Design mit praktischem Sozialtechnologien.
Die fantastischen, fliegenden Bücher von Mr. Morris Lessmore
Ein ehemaliger Pixar Designer (Moonbot Studios LA) gestaltet ein höchst erstaunliches Kinderbuch für den iPad. Eine Gute-Nacht-Geschichte, die auf jeder Seite eine unterhaltsame Überraschung bereithält. Das Interface ist so subtil, dass es John Pavlus, dem ich diesen Eintrag auf Fast Co Design entlehne, erst auf der sechsten Seite auffiel, dass es alle naselang, erstaunliches zu entdecken gilt. Ich halte ja Entdeckung für den stärksten Motivationstreiber der Menschheit und denke seit vielen Jahren, dass es Aufgabe des Marketing ist, Marken an den Berühurungspunkten auffindbar zu machen, deren Entdeckung aber den Leuten zu überlassen. „The Fantastic Flying books of Mr. Morris Lessmore‟ ist im iTunes Apps Store für $4.99 erhältlich.
iTunes fehlte es immer an Eleganz, es wirkt überladen, unnütz als wär’s es von Microsoft. Unverschämt wie umständlich iPad Nutzer die Dateien zwischen iPad und ihren Macgeräten hin und her schieben müssen. Völlig unakzeptabel und störend in dem sonst guten Verhältnis zur Apple Marke. Befangen aber soll uns die Schnapsidee machen, unsere Daten der zentralen Speicherung einer Firma anzuvertrauen, die um ihre Marktanteile kämpft. Keine gute Idee. Denk’ an Facebook, dass plötzlich die Rechte zu Deinen Bildern und Inhalten besitzt, solange Du nicht vor wenigen Wochen, explizit EInspruch gelten machen hast. Was wenn Apple nach Steve Jobs wieder von einer köstlichen Pflaume aus dem Indurstrie Management gehandhabt wird?
Ein Unglück kommt selten allein.
‘Cloud computing’ bleibt eine schlechte Idee
Das so genannte ‘cloud computing’ bei dem die Nutzerdaten nicht auf Deinem Rechner aber in einem zentralen Rechenzentrum einer Firma gespeichert wird, bleibt eine unheimliche und beängstigende Idee. Irgenwie fatal, da wir anfängliches Unbehagen erst nicht wahrnehmen oder rasch überwinden werden. Das grosse Bedauern wird uns zu gegebener Zeit einholen, ähnlich wie wir es gegenwärtig mit der Atomkraft erleben. Zentral gespeicherte intime Daten von 46 Millionen Nutzern sind attraktive Beute für Hacker und data mining der unseriösen Art. Zentral gespeicherte Daten widersprechen dem fundamentalen Konzept eines dezentralen, nicht unterbrechbaren Datenaustausches unter Bürgern der freien Welt.
Gemeinnützige Kontrolle für private Bequemlichkeit aufgeben
Ich habe Steve Jobs seit den frühen Tagen von NeXT Rechnern aktiv unterstützt (9 Jahre Vorsprung), meine Töchter wuchsen mit NeXT Rechnern auf und wie kein anderes Unternehmen, hat Apple das Leben meiner Freunde und Familie ein wenig besser und jedenfalls eleganter gemacht. Mit der EInführung von IOS 5 and OS X Lion, schiebt sich eine wie auch immer dunkle Wolke in unseren sonnigen Alltag. Die iCloud. Damit werden anfänglich erwähnte Defizite im Umgang mit Apple Design beseitigt. iPad wird zum verdienten Einzelgerät und Arbeitsgerät ohne noch länger den idiotischen Datenaustausch über iTunes zu benötigen. Das best gehüteste Geheimnis der zuverlässigen Apple Datensynchronisation wird demokratisiert, bislang auf zahlende mobile me Kontonutzer beschränkt. Ganz passable Bequemlichkeit, die uns auf dem Schleichweg zu Apple iCloud Nutzern konventieren machen. Langfristig gilt zu bedenken, dass wir auf dem Schleichweg der Bequemlichkeit, Unabhängigkeit, Freiheit und Demokratie auf’s Spiel setzen, in deren Genuss wir uns erst seit kurzem in unserer post-digitalen Zeit befinden, dank der äusserst dezentralisierten Beschaffenheit des Internets. Jeder Aggregator, sei es StudiVZ, iCloud, VZAB, oder Facebook ist eine grossartige Idee für die Besitzer und ein potentiell aggressiver Akt für alle anderen, die wir vom Internet profitieren.
Das US Magazin FastCompany, stellte heute den neuen Nook vor. Das leichteste und somit mobilste Lesegerät für $139 für den Rest von uns von Barnes & Noble, dem New Yorker Buchgeschäft, .
Also allen, die keine obsessiven Digiratis sind und ohne 3G und Apple Store’s Anwendungen auskommen. Der Nook ist klein genug um in die Westentasche zu passen oder in die kleine Damenhandtasche. Gestaltet wurde der Nook von Ammunition Group in San Francisco.
PubIt, Barnes & Nobles’, Plattform für neue Talente, die sich selbst veröffentlichen wollen, ist die andere Seite der guten Nachricht aus den USA. Ein vorbildliches Beispiel, wie die globale Buchhandels- und Verlagskrise Anlass bietet, mit frischen Gedanken profitable, neue Geschäftsmodelle zu schaffen, anstatt, wie wir in Deutschland uns in eine Schockstarre versetzen zu lassen.
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