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Artikel Tagged ‘‚Ideen die tun’’

Gareth kay sagt, wir sollen zuerst in kleinen Dimensionen denken

1. August 2011 Keine Kommentare

„Think small”, fordert Gareth Kay. Auf seinem „brand new” Blog findet nur gelegentlich ein Eintrag statt, wenn Gareth es für an der Zeit findet. Ich google um von ihm neues zu erfahren. Hier und hier werde ich fündig.
 
Wir leben im Zeitalter von Ideen die tun

Mit ,Ideen die tun’ hat Gareth einen erstaunlich praktischen, pragmatischen Erfolgsmechanismus vorgebracht, wie Werbebranche und Marken erfolgreich Einfluss nehmen können in der neuen Welt.

Gareth Kay ist der Markenstratege von Goodbye, Silverstein & Partners, eine grosse Kreativagentur aus San Francisco, uns bekannt von GOT MILK? Eine der erfolgreichsten Kampagnen des vergangenen Viertel-jahrhundersts. Sie wird derzeit von einem dt. Markenprodukt nachgeäfft.

 
Big Gareth kay sagt, wir sollen zuerst in kleinen Dimensionen denken
 

Solange nicht ausreichend Praxisbeispiele gezeigt werden, um Ideen die tun, für Wirtschaft und Werbung greifbar zu machen, wird Wirtschaft und Werbung im Trüben fischen und dem Konsumenten weiterhin orientierungslos hinterherlaufen.

BMW Gareth kay sagt, wir sollen zuerst in kleinen Dimensionen denken

Think small

Im Mai nahm Gareth, Future Flash 2011 in Collingwood, Kanada zum Anlass, „Think Small” zu präsentieren. Grosse Probleme brauchen keine grossen Lösungen.

Der zunehmenden Fragmentierung der Märkte ist längst nicht mehr mit generellen, reichweitenstarken (grossen) Ideen beizukommen.

„Think Small” soll dazu beitragen, dass wir frei kommen, von der gelernten Präferenz, allem Grossen unser Vertrauen zu schenken. Vielmehr sollen wir zuerst in kleinen Dimensionen denken.

Hier eine Liste via Hero, was Agenturen tun können, um in kleinen Dimensionen erst zu denken und dann zu handeln:

  1. Markenaufbau von unten nach oben betreiben, nicht von oben nach unten. Wie Vogelnester, bilden Marken sich Stück für Stück in den Köpfen der Menschen.
  2.  

  3. Der Leute brauchbare, interessante, unterhaltsame und spielerische, dienstbare Geister sein.
  4.  

  5. Was kann Kommunikationsstrategie vom User Experience Design lernen? Der beste Kundendienst ist der, den man nicht bemerkt.
  6.  

  7. Interessante Dinge zu unternehmen führt dazu, dass interessante Dinge geschehen. Taten sprechen lauter als Worte.
  8.  

  9. Eine Kultur des Experimentierens, keine Plankultur schaffen.Tun und lernen, nicht lernen und tun. Probiere was neues und sieh in Folge, wohin es Dich gebracht hat.
  10.  

  11. Perfektion ist ein Feind. Nicht immer steht alles zur Verfügung, wenn es zur Verfügung stehen soll. Wir müssen verstehen lernen, dass gut genug, öfter der Fall ist, als nicht gut genug.
  12.  

  13. Gutes Benehmen macht sich bezahlt. Mache die beste Arbeit, versuche nicht unverdientes Geld vom Kunden zu bekommen.

 

Mehr gibt’s auf Gareth Kay’s blog.

 

Kategorien:Neue Werbung

Ein wenig Blogosphäre

18. Juli 2011 Keine Kommentare

Spreeblick

Am Volksblog aus Berlin, recht allgemein auf das Thema Internet ausgerichtet, kann sich noch bis Ende Juli jeder mit eigenen Einträgen am Diskurs beteiligen und sich der beachtlich, grossen Leserschaft erfreuen. Um welchen Diskurs es sich dabei handeln soll, verrät Spreeblick nicht. Ein Fokus auf Marketing besteht jedenfalls nicht.
 

Open Spreeblick Ein wenig Blogosphäre

via Spreeblick



Wertung von Bloglevel
Einfluss     78.7
Beliebtheit     78.7
Engagement     76.6
Vertrauen     79.7




 

Werbeblogger

Der Gemeinschaftsblog von Roland Kühl-v. Puttkamer, J. Martin, Dr. phil. und Ralf Schwartz bemüht sich zunehmend um sachliche Orientierung zum Thema der dt. Design-Nation, nämlich Werbung. Wenn auch in diesem Jahr in Cannes, der Begriff Werbung, erstmals gegen Kreativität eingetauscht wurde. Konkrete Beispiele aus dem Marketing sind hier zu finden.
 

Werbeblogger Ein wenig Blogosphäre

Roland Kühl-v. Puttkamer, J. Martin, Dr. phil., Ralf Schwartz



Wertung von Bloglevel
Einfluss     67.8
Beliebtheit     66.7
Engagement     65.6
Vertrauen     67.8



Sascha Lobo

Sascha Lobo ist sicher auch aufgrund seines zur Schau getragenen geschwollenen Kamms, Hahn im Korb und meist zitierter bundesdeutscher Blogger, bekannt aus diversen Talkshows. Wenn es Fragen zum Internet gibt, dann kommen Presse und Fernsehen nach eigener Aussage zu ihm, einer oft auch scharf formulierten Antwort wegen. Er ist der Charlie Sheen der dt. Blogosphäre aber noch kein dt. Seth Godin. Auf seinem Blog sind Denkanstöße für das post-digitale Marketing zu finden.
 

Sascha Lobo vibrioeu Ein wenig Blogosphäre

via Google Images bzw. vibrio.eu.



Wertung von Bloglevel
Einfluss     64.5
Beliebtheit     64.5
Engagement     63.3
Vertrauen     61.0




 

Nico Lumma

Weltmeister in der Öffentlichkeitsarbeit der dt. Design Nation ist Nico Lumma mit Lummaland. Nico kann es aufnehmen mit Superbloggern der USA. Mein Weg zu Lummaland führte über CRM-Vorbild Derek Sivers, der, der Tonalität seiner Anhängerschaft entsprechend, das Gefühl von Nähe zu vermitteln vermag wie kaum ein anderer. Kunden von CDBaby zu Siver’s Zeiten, haben es ihm gedankt. Die entsprechenden Umgangs-formen und die notwendige Offenheit sind auch bei Nico Lumma gegeben. Lummaland hält uns auf dem Laufenden mit aktuellen, meist technischen Entwicklungen, Sozialmedien und seiner Faszination mit Gadgets wie etwa Dyson Staubsaugern. Bisweilen schweift Lummaland ab ins Land der Politik. Konkrete Marketingbeispiele werden nicht gegeben.
 
NIco Lumma Ein wenig Blogosphäre


Wertung von Bloglevel
Einfluss     52.9
Beliebtheit     51.7
Engagement     55.2
Vertrauen     55.2




 

Fischmarkt

Matthias Schrader fand allen voran die richtigen Worte für Marketing in unserer post-digitalen Zeit. Das war sexy. Mit Fischmarkt, dem Blog von Sinner & Schrader, ist Martin Recke damit beschäftigt den Neuigkeiten nachzukommen. Sexy ist das nicht, die Informationen unterscheiden sich nicht und liefern keinen Grund sie aufspüren zu wollen, wie es bei Peter Kruse der Fall ist.
 

Matthias Schrader Ein wenig Blogosphäre

via Werben & Verkaufen



Wertung von Bloglevel
Einfluss     52.9
Beliebtheit     49.3
Engagement     38.5
Vertrauen     46.9




 

Holger Schmidt schreibt seit 1997 als Journalist für die Frankfurter Allgemeine aus ökonomischer Sicht über die Netze. Als Netzökonom liefert er mit dem F.A.Z. Community Blog vor allem gut rescherschierte, aktuelle Fakten und Analysen.

Der Leser erfährt wissenswertes über die Netze in sachlich, knappen Mitteilungen. Wer Zahlen braucht findet sie hier. Der Netzökonom brachte die Themen aus der Blogosphäre in die deutschen Wohnzimmer.
 

Holger Schmidt Ein wenig Blogosphäre

Netzökonom Holger Schmidt wechselt zu Focus in München.



Wertung von Bloglevel
Einfluss     50.5
Beliebtheit     50.2
Engagement     61
Vertrauen     59.5




 

brand eins, dt. Wirtschaftsmagazin

Das Wirtschaftsmagazin und Hoffnungsträger der dt. Design-Nation legt mit Layout und Rubriken wie, ‚Was die Wirtschaft treibt‛… strukturell den richtigen Ansatz vor, kulturell aber wird den einflussreichen Nerds die kalte Schulter gezeigt. Wirtschaft und Werbung stehen in direktem Verhältnis zueinander. Wir leben im Zeitalter von Ideen die tun² und es soll brand eins gelingen, Wirtschaft und Werbung bei der Transformation von der alten Industriegesellschaft hin zur neuen Wissensgesellschaft (Wikipedia) aktive Orientierungshilfe zu gewähren auch um selbst transformativ zu sein, wie dies ja auch im Sinne von Wolf Lotter ist. Ich erwarte jedenfalls, dass brand eins meine, auf Bloglevel basierende Staffel, in Zukunft anführt.
² Der Begriff, Ideen die tun, wurde von Gareth Kay von Goodby Silverstein + Partners geprägt und beschreibt eine praktische, erfolgsversprechende Anwendung in unserer post-digitalen Zeit.
 

brand eins  Ein wenig Blogosphäre

via Facebook wall



Wertung von Bloglevel
Einfluss     39.7
Beliebtheit     42.1
Engagement     33.6
Vertrauen     37.3




 

Honorarprofessor Peter Kruse ist Redner, Psychologe, Unternehmensberater und Zukunftsforscher. Er bringt gesunden Menschenverstand zurück nach Deutschland.

Kein Blogger aber treibende Kraft in Zeiten der Transformation, verleiht Peter Kruse der dt. Blogosphäre indirekt Glaubwürdigkeit, Kredibilität. Er begleitet die Entwicklungen in unserer post-digitalen Zeit mit datenunterstützter, laserscharfer Beobachtung. Zusammenhänge werden erklärt und in einem Deutsch wie dem von Ernst Jünger greifbar gemacht. Dabei übernimmt What’s next? eine begleitende Rolle, als Unternehmensblog von Peter Kruse’s Unternehmensberatung nextpractice.
 

Peter Kruse repuplika Ein wenig Blogosphäre

Photo von Daniel Seifert.



Wertung von Bloglevel
Einfluss     38.5
Beliebtheit     38.5
Engagement     29.9
Vertrauen     37.3




 

Amir Kassaie

Vormals der dt. Design-Nation anerkannt, bester Kreativer unterhält seinen Blog, der gegenwärtigen Mode entsprechend auf Posterous. Ich war erst der Annahme, dass der schlaue Amir sich hier für den USA Aufenthalt das Rückgrad stärken will, sehe aber mit Erstaunen, dass der Blog lt. Archiv seit 2009 besteht. In der Liebe wie in der Werbung sind bekanntlich alle Mittel recht.
 

Amir Kassaei Ein wenig Blogosphäre

Foto via Google images, bzw. WuV



Wertung von Bloglevel
Einfluss     38.5
Beliebtheit     38.5
Engagement     42.1
Vertrauen     37.3




 

Stefan Zschaller

ist Chef von Leagas Delaney in Hamburg. Stefan Zschaller ist der dt. Design Nation, erstes (mir bekanntes) Agenturoberhaupt, mit eigenem Blog und somit eigener Erfahrung in den Sozialmedien. Mit followfish gelang ihm und seinem Team, eine erste Idee die tut¹ auf den Markt zu bringen. Auf Texter gesucht findest Du konkrete Marketingbeispiele und Informationen zu den stattfindenen Kreativwettbewerben.
¹ Der Begriff, Ideen die tun, wurde von Gareth Kay geprägt und beschreibt eine erfolgsversprechende Anwendung in unserer post-digitalen Zeit.
 

Stefan Zschaller Ein wenig Blogosphäre

via Legas Delaney, Hamburg



Wertung von Bloglevel
Einfluss     34.8
Beliebtheit     33.6
Engagement     28.7
Vertrauen     33.6




 

Wie Deutsche Blogger im internationalen Vergleich abschneiden?

Fantastisch. Die dt. Blogosphäre ist in Zahlen, als auch in der Gedankenführung vergleichbar mit den USA. Nicht aber im Selbstverständnis. Die Gedankenführung verdanken wir allen voran Peter Kruse & Co und Veranstaltungen wie re:publika. Seht selbst.

Hier eine Liste von 83 dt. Marketing Blogs, kategorisiert und zusammengestellt von Hohannes Siemers.


 

Wesensmerkmale: David Ogilvy

15. Juni 2011 Keine Kommentare

Heute muss eine Idee um groß zu sein, eine lange Idee sein, Länge läuft

Wir leben im Zeitalter von Ideen die tun. Die post-digitale- und post-PC Ära und aufregendste Zeit in der Geschichte der Werbung. Warum das so ist? Wir sind erprobt im Lösen von Problemen und Aufgaben, die unsere Kunden für uns haben. Wir sind damit konfrontiert und gefordert, viel von dem, was die Gründungsväter der Werbung erlebten und für die Branche taten, wieder zu tun und zu erleben. Mit einem Unterschied: Wir müssen die Magie unserer Branche zurückbringen, wie Cindy Gallop¹ es uns mit ihrem 3 Min. Manifest abverlangt und der bionische Mann, Gareth Kay², bereits im Vorjahr eine praktische Lösung vorschlug mit seiner Rede, Was die Werbebranche von dem Paarungsverhalten der Vögel lernen kann. Heute empfiehlt er (wie auch im gestrigen Eintrag) in Mahatma Gandhi’s Worten: „Sei der Wandel, den Du in der Welt sehen willst.‟

¹ Cindy Gallop entdeckte die Notwendigkeit der Branche Magie zurückzubringen..
² Gareth Kay prägte den Begriff, Ideen die tun. Ausdruck und bodenständige Lösung um der Branche Magie zurückzubringen.

 

  • Slow Marketing and the Long Idea—Nigel Hollis, Milward Brown
  • A story of change and the long idea, from Grey EMEA—Kerrie Finch, adforum
  •  

     

    Bionik für die Business Klasse

    10. Juni 2011 Keine Kommentare

    Ein Blick aus dem Fenster zeigt uns immer häufiger Flügel, deren Enden abrupt hochgebogen sind. Das ist neu.

    Bei knapper werdenden Kraftstoff Ressourcen und steigendem Flugverkehr, hat die Luftfahrtsindustrie schliesslich von den Vögeln abgekuckt und gelernt, dass bei geringerer Wirbelung an den Flügelspitzen Sprit gesparrt werden kann und die Flugdynamik sich verbessern lässt.

    Aircraft wingtips Bionik für die Business Klasse

    Bildschirmaufnahme aus einem Video von otherjustine © 2011 otherjustine. Alle Rechte vorbehalten.

    Drei ‚S’ Anglozismen setzen sich in unserer magersüchtigen Wirtschaft in Abhängigkeit voneinander durch: Spending, Saving, Sharing. Zunehmend wird deutlich, dass mit kleinen Schritten oder Dingen grosse Wirkung zu erzielen ist und dass Bionik, Orientierung bietet auch bei der Verwaltung und Produktivität der dt. Werbebranche.

    Einsparen lässt sich bei gleichzeitig, erheblicher Erleichterung der Arbeitsweise auch durch Wahl der passenden Software. Das allgegenwärtige MS Word etwa ist bekanntlich überladen, 80% der dargebotenen Funktionen bleiben im Geschäftsalltag angeblich ungenutzt. Apple’s Pages bietet ein weit besseres Preisleistungsverhältnis. Mit €60 pro Lizensplatz kann Pixelmator, das €700 Photoshop ablösen als Liebslingswerkzeug der Kreation. Pixelmator lädt in einem Bruchteil der von Photoshop benötigten Zeit und bietet vergleichbare Funktionalität in einem eleganteren UI Design. Deutlicher noch wird ein Vergleich von Powerpoint und Keynotes.

    Nature wingtips Bionik für die Business Klasse

    Was die Industrie von der Natur lernen kann.

    Klassik Kreative sind gut darin etwas herumzureissen und leisten herausragende Arbeit, sowie ihnen ein greifbares Geschmacksmuster der zu verrichtenden Arbeit vorliegt.

    Wir leben jetzt im Zeitalter von Ideen die tun.

    VW’s The Fun Theory von DDB Amsterdam ist eine Sammlung an Ideen die tun. Soviel ich weiss, hat Gareth Kay vor gut einem Jahr die Verschlüsselung dazu geknackt, wie wir die Magie unserer Werbeindustrie zurückbringen können, in seiner Transformer Präsentation und was unsere Branche vom Paarungsverhalten der Vögel lernen kann: „Wenn wir als Wirtschaftzweig, Ideen die tun produzieren müssen, dann müssen wir uns auf einige dramatische Änderungen einlassen. Änderungen nicht einfach indem was wir produzieren. Wir müssen unsere Philosophie, Prozeduren, und unser Verhalten ändern. Wir müssen unsere Annahmen ändern wie wir glauben dass Kommunikation funktioniert, unseren tägliche Arbeit ändern, ändern wie wir bezahlt werden und unsere Meinung darüber ändern was eine grosse Idee ausmacht.

    Für die psychologische Komponente ist Cindy Gallop’s 3 Min. Manifest anempfohlen.

    Kreativer Unternehmensberater

    4. Juni 2011 Keine Kommentare

    Amir Kassaie, Lichtgestalt der dt. Werbebranche, verlangt unserer Industrie kreative Unternehmensberatung ab. Roland Kühl-v.Puttkamer, Werbe-blogger, ergründete bereits im Sommer letzten Jahres, zusammen mit seiner aktiven Leserschaft, was es damit auf sich haben mag, hier zu lesen.

    Benchmark kreativer Unternehmensberater Kreativer Unternehmensberater

    Benchmark: kreativer Unternehmensberater

    Ursprünglich war ein jeder Marketingpraktiker immer auch kreativer Geschäftspartner¹ seiner Klientel. Das Risiko einer jeden Werbeaktion wurde von beiden getragen. Hierzu ein klein wenig Marketingarcheologie:

    Zwei Freunde steckten die Köpfe zusammen, um ein Produkt zu verkaufen. Der Eine hatte die Idee zum Produkt, der andere gute Menschenkenntnis und eine Begabung für’s Schreiben. Aus dem Entdecker/Erfinder wurde ein Unternehmen mit einem guten Produkt und aus dem Schreiber eine Werbeagentur. Das gesprochene oder geschriebene Wort war das Medium, es herrschten Zeitungsinserate. Aber auch Empfehlung, Mundpropaganda (WOM), der Umgang mit dem Vertrieb und die Hervorhebung am Ort des Einkaufs (POS) spielten eine Rolle. Mit der Ausbreitung auf weitere Märkte wurde aus dem Unternehmen ein Weltunternehmen, eine Weltmarke mit vielerlei Produkten und aus der Werbeagentur wurde eine intl. Netzwerk-agentur.

    Benchmark Kreativer Unternehmensberater

    Benchmark: ins Gespräch kommen

    Viele der uns auch in Europa bekannten US Haushaltsnamen sind auf diese Weise entstanden. Andere auch ohne Mitwirkung eines kreativen Geschäftspartners.

    Mit jeder Zugabe eines neuen Mediums änderten sich Disziplin und Hierarchie in der Werbebranche: Ein Bild war mehr Wert als tausend Worte, Aus bewegten Bildern wurde die Königsdisziplin Fernsehwerbung (TVC) und aus dem Medium ein Massenmedium.

    In Folge der Desktop Revolution oder Digitalen Revolution kam etwas hinzu, wofür die Bezeichnung Medium keine ausreichende Kategorie darstellt: Das World Wide Web mit immer neuen Überraschungen, in der Lage uns Menschen Metabolismus zu ändern und einem grundlegenden Wandel unseres Verhaltens als Konsumenten zur Folge hat. Das Selbstverständnis wuchs beim Konsumenten, hatte der doch schneller begriffen, die Mittel zur Mitbestimmung überreicht bekommen zu haben, als dies der Fall hätte sein können bei uns Agenturmenschen, die wir entweder ahnungslos oder in Sorge um unsere Positionen waren zu Lasten unseres somit schwindenden Selbstverständnisses. Ein psychologischer K.O. Schlag, der nun ebensoschnell wieder zum Vorteil verkehrt werden kann.

    Ursula Fritz Kreativer Unternehmensberater

    Problems are complicated. Solutions are not.—Amir Kassaei

    Indem wir unser Selbstverständnis durch gesunde Selbstaktualisierung zurück gewinnen, versetzen wir uns in die Lage unserer Branche Magie zurückzubringen. Wie das gehen soll?

    Wir leben im Zeitalter von Ideen die tun²

    Der ganz normale Tagesablauf in einer Kreativagentur bietet alle notwendigen Voraussetzungen für Ideen die tun.

    • Eine gute Geschichte (Marken- oder Verkaufsstrategie)
    • Preliminäre Mediaplannung

    Egal welcher Disziplin Du angehörst, ob Account, Art Director, Programmierer, Texter oder Stratege, setzt Dich mit den Betroffenen zusammen und vereinbart gemeinsam wie ihr als Team Ideen die tun bewirken könnt. Die Magie, stellt sich mit der Gänsehaut ein, sowie Du über Deinen Schatten wächst und Neues entdeckst, auch wenn Du somit Dein vertrautes Terrain und Deine Disziplin verlässt oder gerade dann. Das Spiel mit Nähe und Distanz, Inhalt und Kontext, konkreter Relevanz und Universellem, Neuheit und Vertrautheit beherrscht Du ja bereits und es macht Dir zunehmend Freude nunmehr Ideen zu entwickeln, deren Ziel es ist einer möglichst grossen Anzahl, deren Mitwirkung zu ermöglichen. Gelingt das wirst Du auch zunehmend vom Agenturkunden als valider Geschäftspartner respektiert.

    Benchmark Versprechen einlösen Kreativer Unternehmensberater

    Benchmark: Versprechen einlösen.

    Beispiele für Ideen die tun findest Du auf VW’s The Fun Theory von DDB Amsterdam und anderswo. Eine gute Idee davon, wie Du Dich selbst aktualisieren kannst, bzw. wie wichtig es sicherlich auch für Dich ist, frisch zu bleiben und mit frischen Gedanken gesegnet zu sein, erfährst Du in Cindy Gallop’s 3 Min. Manifest. Nun brauchst Du am Montag nurmehr Dich selbst mit in die Arbeit zu bringen. Et voilá.

    Als Bonus erfährst Du auch was Hugh MacLeod Dir mit seinem Buch sagen will: „Ignoriere alles.‟

    ¹von Chris Clarke, Gründer von Nitro geprägter Begriff. Mehr Info.
    ² von Gareth Kay von Goodbye Silverstein & Partner geprägter Begriff
    Bildrechte (in den Bildern angegeben): Oscilloscope, If A Tree Falls & Music Box, The Names Of Love. ©2011. Alle Rechte vorbehalten.

    Kategorien:Neue Werbung

    Da passiert gerade, dass die Leute allwissend werden.

    22. Mai 2011 Keine Kommentare
    Amir Kassaei in der NDR Talkshow 596 Da passiert gerade, dass die Leute allwissend werden.

    Amir Kassaei in der NDR Talkshow

    Allwissend werden hl Da passiert gerade, dass die Leute allwissend werden.


     
    „Die Zeiten haben sich geändert, wenn man sich die Digitalisierung der Welt ansieht, da passiert gerade eins, dass die Leute allwissend werden. Ich kann als Marketer keine hohlen Versprechen mehr abgeben, da ich in Echtzeit entlarvt werde.‟
    Zwei Sätze von Amir Kassaei genügten, um die Situation der Werbebranche für ein breites Fernsehpublikum greifbar zu machen.



    Die Werbe-Ära mit ihren schönen Bildern, lustigen Sprüchen und netten Witzchen ist für DDB-Kreativchef Amir Kassaei definitiv vorbei. Wer überleben will, muss zum kreativen Unternehmens-berater werden.¹
    NIchts von der von Assimilierer Kassaei, berechtigter und dringend notwendiger Forderung ist neu. Er muß in seiner Rolle als führender dt. Kreativer seine Forderung unermüdlich wiederholen bis dass Taten folgen von Seiten der Kommunikation und Wirtschaft. Die Blogosphäre möge Amir das nachsehen. Der Erfolg gibt Kassaie und seiner zuvor darbenden DDB recht und wird mit bestechenden Praxisbeispielen [VW The Fun Theory] für die dt. Wirtschaft vorgelebt.

    Realitätssinn Heute Da passiert gerade, dass die Leute allwissend werden.
    Der frühe Erfolg der US Kreativagentur Nitro etwa beruhte auf der Forderung von Gründer Chris Clarke, dass Agenturen kreative Geschäftspartner ihrer Kunden sind. Das war 2007. Nitro wurde an Sapient verfüttert und gute Kommunikationsideen wurden dem technokratischen Tagesgeschäft von Sapient geopfert (wobei mir als Aussenseiter, CCO Gaston Legorburu’s Einfluss nicht ersichtlich ist). Nicholas Negroponte Bestseller, Digitales Sein [erfolgsheischend unter dem Titel ‚Total Digital‛ erschienen] war vor 16 Jahren erschienen und an Industrie Entscheider gerichtet. Kein Entscheider hat je sein Buch gelesen oder daraus Konsequenzen gezogen. Deutschland hat mit Prof. Dr. Peter Kruse einen fähigen, artikulierten Marketingpraktikanten vorzuweisen, der vieles hier vorweggenommen hat. Marketing in Deutschland wird als ein Nischengeschäft ohne soziale Brissanz gehandelt und von der allgemeinen Presse inkl. Brand Eins ignoriert. Die Schule der Kommunikation aber geht uns alle an.
     
    ¹ ADC Festschrift Brissanz 2.2.2009


    Eine erste gefeierte Ausnahme bildet der brillante und ungemein charmante Auftritt von Amir Kassaei im NDR, bei dem er wie zufällig spontan auch Bezüge schuf zu den Anwesenden (Schauspielerin Hannelore Elsner, Dr. Helmut Ploog). Die Sendung war wie bei Marshall McLuhan Demonstration des Mediums als Botschaft und welch enorme Rolle das Einbringen unseres Selbstverständnisses dabei einnimmt, unserer Branche Magie zurückzubringen.

    Magie Heute hl Da passiert gerade, dass die Leute allwissend werden.
    Wohl wissend dass ‘secret sauce’ ein grosser Schmarrn ist und jede Marketingtat als Ausnahme zu handhaben ist, schliesse ich meine Einträge nicht gerne ohne Lösungsbeitrag:

    • Keine Agenturarbeit darf auf dem Markt erscheinen, ohne aussichtsreiche Eignung, unserer Branche Magie zurückzubringen.²
    • Ideen müssen Ideen die tun sein. Es geht nicht um die Ideen die wir für die Wirtschaft haben. Es geht darum was die Leute mit den Ideen tun.³
    • Nicht nur auf Kundenbelange konzentrieren, aber auf unser ganz eigenes Selbstverständnis als Kreative und Mitglieder der Werbebranche.
    •  

      In eigener Sache
      Amir Kassaei geht als Kreativer Offizier für DDB nach New York. Ich komme von dort, bin kreativer Offizier und ich bin hier und frei verfügbar.Senden Sie mir eine Nachricht.

       

      ² Cindy Gallop entlehnt
      ³ Gareth Kay von Goodby Silverstein & Partners, SF

     

  • Das Video zur Sendung—Werbefachmann Amir Kassaei
  • Marshall McLuhan: Das Medium ist die Botschaft—Ronald Düker, fluter
  • Total Digital. Die Welt zwischen 0 und 1 oder die Zukunft der Kommunikation.—Amazon.de
  • Chris Clarke departs SapientNitro to Launch Venture Capital Project—Finanznachrichten
  •  

     

    Kategorien:Neue Werbung

    Knietief im Dreck

    19. Mai 2011 Keine Kommentare


    Mud Knietief im Dreck

    © 2011 Aigle boots. All rights reserved. Permission pending…

     

     

    Hannah Jones
    on the fear of failure

     

     

    Milton Glaser
    on the fear of failure

     

     

    Mary Lee Sjönell
    on the fear of failure



     

    Knietief im Dreck kann auch sexy sein

    Wie meine tapfere Tochter Dido mich unlängst wissen liess: „Es ist erst vorüber wenn die dicke Dame singt, aber es ist gut zu wissen, dass die dicke Dame die Bühne bereits für sich eingenommen hat.”

    Ob nun unsere Werbebranche die Tatsachen akzeptiert oder nicht – dass um die Transformation unbeschadet durchzustehen und um erfolgreich transformativ zu sein, müssen wir die Magie zurückbringen die unsere Branche gross gemacht hat – die gesamte Werbeindustrie kann ohnehin nicht anders, als dem Lauf der Entwicklungen der Transformation zu folgen und die soziale Verantwortung akzeptieren nicht nur als Agentur aber in Hinblick auf die Branche deren Mitglied sie ist oder aber die Agentur muss zurücktreten. Der unaufhörlich reifer werdende Konsument hat jetzt die Möglichkeit aus freien Stücken die Spreu vom Weizen zu trennen und macht davon reichlich gebrauch. Es genügt die Nachrichten mitzuverfolgen: Es sieht ganz danach aus als würde Deutschland seine Atommeiler in unmittelbarer Folge abschalten auf Grund der Vorkommnisse in Fukushima und des daraus entfachten Begehren der dt. Gemeinschaft.

    Ein sehr pragmatischer und praktischer Vorschlag, unserer Branche Magie zurück zu bringen, wurde bereits im Vorjahr gemacht, von Gareth Kay von Goodby, Silverstein & Partners, zu unser aller Überraschung mit ‚Was wir von dem Paarungsverhalten der Vögel lernen können.‛

    Wir leben jetzt im Zeitalter der Ideen die tun

    Ein ebenso imperative Empfehlung um unserer Branche Magie zurückzubringen, wurde von Cindy Gallop in ihrem 3 Minuten Manifest eingefangen. Es ist die Notwendigkeit uns als Branche auf uns zu beziehen und für jeden von uns Kreativen sich auf seine ganz eigene Überlebensstrategie einer Selbstaktualisierung [altmodisch: Selbstverwirklichung] zu konzentrieren und nicht nur auf die Steigerung der Umsätze unserer Kunden. Ich musste bereits in meiner Zeit bei Zentropy Partners herausragende Handwerker und Handwerkerinnen gehen lassen.

    Was macht meine Marke sexy?

    „Die Bereitwilligkeit, Risiken einzugehen.‟—Eine unerwartet schlagfertige Antwort von Cindy Gallop, die mir an anderer Stelle begegnete. Beschäftige Dich ein wenig mit einer ganzen Reihe an Argumenten aus Berghs’ Exhibition ’11 von einigen der renommiertesten Werbepraktikanten. Die Bereitwilligkeit Risiken einzugehen, setzt unsere Bereitwilligkeit voraus, Versagen zu umarmen. Als Kinder liebten wir es in Schmutzpfützen zu spielen. Weshalb? Als Kinder waren wir magisch angezogen von Schmutzpfützen und jeder Gelegenheit uns dreckig machen. Warum war das so? Es ist die uns inhärente Überlebensstrategie der Selbstaktualisierung [altmodisch: Selbstverwirklichung] Eine gute Frage ist, warum wir als Erwachsene von Schmutzpfützen und dem schmutzig machen Abstand nehmen? Stimmt nicht, wir haben lediglich die Lernkurve der Dreckpfützen hinter uns gelassen und lassen uns magisch anziehen von allem das uns neu ist (Reality TV, Porno Websites, Nachrichtensendungen). Selbstakutalisierung bleibt uns ein Grundbedürfnis, wie das Atmen, bis zum letzten Atemzug.

    Sieh Dir die Videos an und finde heraus warum ein furchtloser Umgang mit Versagen uns Erwachsenen hilfreich ist um erfolgreich transformativ zu sein.

    Werbebranche Briefing

    Jedes bieschen hilft—Kein Stück Agenturarbeit darf auf dem Markt erscheinen, ohne aussichtsreiche Eignung, unserer Branche Magie zurückzubringen.
    Are you experienced?—Ideen müssen Ideen die tun sein. Erfahrung anhäufen im Umgang mit Ideen die tun.
    Verantwortung—Nicht nur auf Kundenbelange konzentrieren, aber auf die eigenen Belange als kreativer Mensch und Mitglied der Werbebranche.

     

     

     

    Post-digitale Zeit

    8. Mai 2011 Keine Kommentare

    Post digitale Zeit Post digitale Zeit

    Photo: danielledynomite © 2011. Alle Rechte vorbehalten.


    Wir leben jetzt im Zeitalter von Ideen die tun Post digitale Zeit

    • Hört damit auf Produkte zu kommunizieren und beginnt damit Kommunikationsprodukte zu machen.
    • Nutzenbringend, unterhaltsam, im Gedächtniss bleibend. Keine unterbrechenden Erlebnisse.
    • Gestalten, nicht einfach nur die Medienstellen füllen.
    • Nicht nur Produkte kommunizieren – Kommunikationsprodukte erstellen.

    Gareth Kay, der bionische Marketing Mann, der uns einführte in “Was wir von dem Paarungsverhalten der Vögel lernen können”, ist zurück von einem Seminar in Boulder, Colorado mit einer weiteren verständnisvollen Präsentation. Sie bietet keine Hilfe mit digitalen Kanälen, aber Strategie für eine digitale Welt.
    Hier ein Zitat von einer der Folien von Andy Herzfeld, die uns zurückblicken lässt als läge heute in der Vergangenheit:
    “Diese Sachen sind Mainstream. Google, das iPhone… sie sind bestimmender für die Kultur als es die Beatles in den 60ern waren. Es definiert die menschliche Rasse.”

     

     

     

    BMW EVolve

    5. Mai 2011 Keine Kommentare

    Wohin auch immer Du willst BMW EVolve

    Kirshenbaum Bond Senecal + Partners, New York
    KBS+P © 2011. Alle Rechte vorbehalten.



     
    „Bist Du bereit für das elektrische Fahrzeug?‟ – „Aktiviere die Zukunft.‟
    Zeitgleich bringt BMW USA, BMW EVolve und BMW ActiveE mit, für Europäische Ohren, kernigen Sprüchen auf den US Markt.
    EVolve ist eine iPhone Anwendung und ActiveE ein Leasingangebot für das BMW AktiveE Modell mit vollelektrischem Antrieb. Mit der iPhone Anwendung, bald auch für Android erhältlich, werden Fahrweise und deren Muster verglichen und evaluiert, ob der Anwender ein passender Kandidat für EV [electonic vehicle dt. elektrisches Fahrzeug] ist. Das geschieht anhand von Daten der zurückzulegenden Entfernungen und vorhandenen Ladestationen. Dazu kommen Erfahrungsberichte von Pionieren mit gesammelten Erfahrungen aus 2 Jahren.



    Die Anwendung ist im US App store für iPhone zu haben. Die Anwendung wird mit dem EV Amaturen auf BMWActivatethefuture.com verbunden.

    Faris Yacob, umgetriebener Blogger und Chefinnovator des Agenturnetzwerkes MDC Partners hat mir der New Yorker Agentur KBS+P an der Entwicklung mitgearbeitet.

    Neben Anjali Ramachandran, der Londoner made by many, bin ich, zugegeben, einigermassen verzweifelt auf der Suche nach tauglichen Praxisbeispielen aus dem Automobilmarketing.


    Für brauchbare Erleichterung von unmittelaberer Wirksamkeit sorgte zuletzt Hyundai mit Versicherungen wie der, den Kaufvorgang unbeschadet abbrechen zu können, im Falle eintrettender Arbeitslosigkeit und eroberte sich mit derlei mehr Angeboten, beeindruckende Marktanteile des US Marktes zu Zeiten der Rezension.

    Ideen die tun wurde von Gareth Kay geprägt und entsprichen dem Anspruch, den wir Marketingpraktiker, im Interesse der Verbraucher und einer vitalen Wirtschaft zu erfüllen suchen.

     

     

     

    Kategorien:Neue Werbung

    In Anlehnung an Londoner Gespräche über die magere Agentur

    17. April 2011 Keine Kommentare
    stuart eccles presentation deck In Anlehnung an Londoner Gespräche über die magere Agentur

    Stuart Eccles Präsentation

     

    In Anlehnung an Londoner Gespräche über die magere Agentur


     
    Neil Perkin, Mark Earls and Stuart Eccles, Mitbegründer der Londoner Agentur Made by Many bei erneuter Hilfestellung zum Anlass des Google Ereignisses #firestarter. Yes, every little helps. Ihr guten Leute habt bereits im Vorfeld Verstand gezeigt, bei der notwendigen Überzeugungsarbeit. Die Werbebranche soll loslassen von ihrer Vergangenheit im Industriezeitalter und sich zugunsten der Wirtschaft, locker machen für unsere post-digitale Zeit. Ich bin begeistert, auch darüber, Gareth Kay’s Ideen die tun als Ausgangspunkt zu sehen.

    Long Tail Marketing tiny In Anlehnung an Londoner Gespräche über die magere Agentur

    „Ich kümmere mich nicht darum warum Leute etwas tun, ich kümmere mich darum, wie sie es tun.‟—Ana Andjelic



    Ein Schaukasten für Ideen die tun
    Das gemeinsam erbrachte, konzentrierte Bemühen, erfolgreiche Praxisbeispiele zu sammeln und sie in Zusammenhang erbrachter Ergebnisse zu demonstrieren, hätte zur Wirkung, dass Ideen die tun für klassiche Kreative und Industrie Entscheider greifbar werden und diente als Schwungrad für integrierte Kommunikation in unsere post-digitalen Zeit.

    Ein populäres wie popularistisches Beispiel von Ideen die tun, lieferte VW mit Fun Theory. Den ersten Schritt mit einer Idee die tut, macht auch Stefan Zschaller von Leagas Delaney in Hamburg mit Followfish. Hier zu sehen. Keine Kommunikation für Produkte, Kommunikationsprodukte.


    Unternehmen wollen als dynamisch gelten.
    Anstatt wie zu Zeiten überkommener Werbung langfristige Planung zu betreiben, ohne dabei die Reaktion des Publikums im Voraus zu kennen, nutzen wir heute Dynamik ermöglichende, technische Hilfsmittel und planen iterativ in kleinen Schritten. Der Trend zur mageren Agentur hat zum Inhalt, das Risiko, dass mit hypothetischen Annahmen einhergeht, durch metrische Erfassbarkeit zu ersetzen. Mit Hilfe von Echtzeit Analysen, wie sie heute jedes ernstzunehmende, dynamische CMS anbietet, soll mit zunehmender Genauigkeit auf das tatsächliche Verhalten des Konsumenten eingegangen werden.

    Neil Perkin Ill have what she is having In Anlehnung an Londoner Gespräche über die magere Agentur

    „Ich will genau das, was sie hat.‟
    Wegbeschreibung zu Mark Earls gleichnamigen Buch
    Artwork von Scriberia