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Artikel Tagged ‘‚Ideen die tun’’

Zeichen der Zeit

6. Dezember 2011 Keine Kommentare

01 Photo by Bill Orcutt Courtesy John Baldessari and Marian Goodman Gallery lead Zeichen der Zeit

John Baldessari Installation auf Manhattan
Foto: Bill Orcutt, via John Baldessari und Marian Goodman Gallerie


 

Inflation

Unterwegs auf der ultra-schicken, hohen Zeile Manhattan’s begegnet der Erholungsuchende dieser Tage, einem gigantischen Plakat mit einem 100-tausend Dollar Geldschein.

Eine Installation von John Baldessari und Währung, die es zur grossen Inflation auch tatsächlich gegeben hat. Makabres Zeichen unserer inflationären Zeit.

New Yorks neue Attraktion, der High Line Park entstand auf einer alten Bahntrasse, die in zehn Metern Höhe sich auf einem stählernen Hochviadukt über zwei Kilometer durch die New Yorker Stadtteile Meatpacking District und Chelsea zieht.

Vor Baldessari hatte David Byrne die Idee einem grossen Erdball die Luft zu entziehen.


David Byrne rendering Zeichen der Zeit

David Byrne's Wiedergabe unseres bedrohten Planeten
Bild via Pace Gallerie.


 

Wirklichkeitsverzerrung

In den Vereinigten Staaten besteht die unter dem schönen Namen Tea Party, bekannt gewordene Volksbewegung darauf, dass Grünhauseffekt und damit einhergehende, für die Ökologie gefährdende Statistiken, verzerrt dargestellt werden.

In Deutschland berichten die Nachrichtensender, dass die Arbeitslosenzahl seit 20 Jahren ihren Tiefststand erreicht hätten.

Aus dem Umfeld weiss ich von 7 Fällen, allein in der letzten Woche, wobei die Leute sich gar nicht erst arbeitslos melden, in der Gewissheit unter Hartz IV, ihre privaten Einlagen und die ihrer Verwandten aufbrauchen zu müssen um ihre, durch erbrachte Steuerzahlung, zugesicherte Unterstützung überhaupt in Anspruch nehmen zu können.

  1. Den verheerenden Umweltprognosen glauben schenken

    oder einfach so weiter machen?

  2. Staatlicher Unterstützung vertrauen und die Kronjuwelen der Familie opfern

    oder sich Hass und Verachtung von Familie u. Gesellschaft erst garnicht aussetzen und besser gleich unter die Brücke ziehen?


 

D64 from D64 on Vimeo.

 

D64

In seiner gestrigen Montagspredikt schrieb Ralf Schwarz:

“D64 sind Menschen, die täglich mit den Möglichkeiten und Herausforderungen des Internets für die Transformation unserer Gesellschaft arbeiten” – ich mag diese Alleinstellungs- und Vertretungs-Ansprüche. Widersprechen kann man dem sowieso nicht: “Sie sind sich einig, dass man Politik für die Zukunft nicht mit Gedankengut von gestern machen kann”. Werden wir also alle Mitglied in diesem Verein, “um Deutschland für die digitale Demokratie vorzubereiten”. —Ralf Schwarz

Jedes bisschen hilft.

Es ist nur konsequent die Piratenpartei in diesem, ihrem Anliegen parteipolitisch zu unterstützen.


 

rail yards Zeichen der Zeit

Abstellgleis zu neuem Leben erweckt Foto: Iwan Baan


 

Wir leben im Zeitalter von Ideen die tun

Seit Gareth Kay die Idee von Ideen die tun prägte und somit eine praktische Lösung für Industrie (und Gesellschaft) ins Gespräch brachte, sehe ich für mich die unabwendbare Notwendigkeit gegeben, den Mund zu halten, Tatsachen zu schaffen und wenn alles gut geht einmal davon zu profitieren, dass andere darüber reden.

Sitte, Verstand und der Druck von Innen verlangen es förmlich, uns als wandelbar (transformativ) oder auch anpassungsfähig zu erweisen.

  1. Beispiel Dyson Staubsauger: Kluge Hersteller investieren erst in die Fähigkeiten ihres Produktes, dann und nur dann in die Werbung ihres Produktes.
  2.  

  3. Negativbeispiel Stuttgart 21: Städteverwaltungen setzen von vornherein auf Hackathons und behelfen sich mit der Intelligenz vieler zur Lösung lokaler Probleme.
  4.  

  5. Beispiel Piratenpartei: Die sich ungemein rasch entfaltende Akzeptanz der Piratenpartei demonstriert grosse Einigkeit darüber, zukünftig effizienter zu werden und Probleme mit adäquaten, zeitgemässen Mitteln beikommen zu wollen.

 

Tun ist gut. Es lässt uns des Nachts Schlaf finden. Es ermöglicht kleinen Unternehmen mit nützlichen Ideen von sich reden zu machen.

Du malst Dir eine Idee aus, malst Dir den Produktionsweg aus, bis Du ihn rückwärts aufsagen kannst, vom fertigen Produkt bis vor zum Anfang der Entwicklung. Et voilà.

Alles fraternisieren hindert nur.

Es braucht keine Organisation um einen Nagel in die Wand zu schlagen. Hammer, Nagel, Deine Hände, draufschlagen und schon hängt das Bild an der Wand.

D46 nutzt seine Ressourcen und Fähigkeiten nicht um die im Bundestag ansässige Piratenpartei mit dementsprechenden Zielen zu stärken, aber für den Aufbau einer Organisation von oben nach unten. Die Ämter wurden besetzt, die Eitelkeiten befriedigt noch bevor eine Idee die tut auch nur angedacht wird.

Als Graphiker und Mitgestalter der digitalen Epoche gefällt mir der Aktionismus der seinen digitalen Ausdruck findet auf der Website des New Yorker High Line Park, die Website von D46 erinnert an die gedruckte Version von Vereinsstatuten, auch wenn es sich hier um WordPress CMS handelt.

Bei der Gründung der US Werbeagentur Victors & Spoils war ich anfangs ebenfalls erschrocken darüber, dass zuerst ein Logo per Crowdsourcing entwickelt wurde, sich die Reihenfolge hinterher aber als klug erwies.

Möge das, mir als eitel erscheinende, Vorgehen von Nico Lumma und Freunden sich als gute Strategie erweisen und möge sich D64 rasch zu einer aktiven Platform für Ideen die tun entwickeln. Tun ist gut.


 

 

 

 

Es sind die kleinen Dinge die zählen

20. Oktober 2011 Keine Kommentare

Es sind die kleinen Dinge die zählen Es sind die kleinen Dinge die zählen1pixel alpha Es sind die kleinen Dinge die zählen 

Anfangs des Monats berichtete FastCompany’s CoDesign: „Jack Daniel bekommt einen Facelift‟. Die mit dem Redesign beauftragte Markendesign Agentur Cue, war aufmerksam genug zu erkennen, dass ein Redesign, Jack Daniel’s Weltführungrolle lediglich zu bestätigen und in einer sich wandelnden Welt zu unterstützen braucht. Doch wie?

Es gilt als Kunst in der Werbebranche, Funktionierendes unangetastet zu lassen und Elemente die einer Anpassung unserer sich verändernden Zeiten abträglich sind, über Bord zu werfen.


Square Bottle Es sind die kleinen Dinge die zählen

Cue Redesign von Jack Daniel's Flasche.
Die Schultern wurden etwas angehoben und maskuliner gemacht.

Eine Fallstudie von Cue gibt es hier.

1pixel alpha Es sind die kleinen Dinge die zählen 

Aus der Kennung ‘Old Time’ wurde ‘Time’ ersatzlos gestrichen, widerspräche es doch dem Führungsanspruch in der neuen Welt. Ein kaum merkliches Detail, dass der Erkenntnis transformativ zu sein, merklich entgegenwirken könnte, sind es doch immer wieder die kleinen Dinge die zählen und grosse Wirkung wie auch Missstände zu entfalten imstande sind.

Gute Arbeit, Alan Calvin. Einen Vorher/Nachher Vergleich gibt es hier zu sehen.


Great work works Es sind die kleinen Dinge die zählen

Arnold Worldwide's Glaubensgrundsatz, gut übersetzt: Gute Arbeit arbeitet
Es mit 'Gute Arbeit funktioniert' zu übersetzen würde den Sinn schmälern.

1pixel alpha Es sind die kleinen Dinge die zählen 

Die von Arnold Worldwide zum Unabhängigkeitstag der USA gestartete Facebook App, mit der Facebook Freunde ihre eigene Unabhängigkeitserklärung verfassen und als Druck bestellen konnten.

Mehr dazu hier.
Jack Daniels Facebook app Es sind die kleinen Dinge die zählen
1pixel alpha Es sind die kleinen Dinge die zählen

 

 

Ideen die tun wurde von Gareth Kay geprägt.

 

 

 

Letraset in der neuen Welt

31. August 2011 Keine Kommentare

Letraset Letraset in der neuen Welt

Letraset Bogen: via Mike Dempsey zu Frederick Lambert

 


Eine offensichtliche Idee die tut, macht das Leben der Gestalter um vieles leichter. Es gibt sie bei MyFonts logo Letraset in der neuen Welt. Und das seit langem.

  • What the font findet die gesuchte Schrittype. Du gibst ein Bild der gesuchten Schrifttpye ein und What the Font zeigt Dir die Treffer an.
  • Falls mal keine präzisen Treffer angezeigt werden, leitest Du die Suche an andere Typografen weiter und erhälst, meist noch am selben Tag, Vorschläge.
  • Im Forum tauscht Du Dich mit Freunden der Typografie aus.
  • Zu jeder Schriftype kannst Du Deine Worte eingeben und kostenlose Geschmacksmuster erstellen.
  • Am besten ist, Du trägst Dich auf ihrer Mailing Liste ein . Damit diese Quelle an frischen Gedanken nicht wieder in Vergessenheit gerät. Verlang es auch Deiner Kreation ab. Als Kreativdirektor schuldest Du es der dt. Design-Nation.

 

MyFonts Ideen die tun Letraset in der neuen Welt

Danke MyFonts!

 

Wir leben im Zeitalter von Ideen die tun

Spätestens nach Deinem dritten Kundenvorschlag, mit Hilfe der hier vorgestellten Möglichkeiten, sollte Dir klar geworden sein, was eine Idee die tut ist. Es ist das zur Verfügung stellen und Verteilen von Hilfsmitteln, die unmittelbar das Leben vieler vereinfachen.

Umso unmittelbarer, praktischer, notwendiger, desto besser

Denke nicht länger darüber nach, was das grosse Versprechen ist, das die zu betreuende Marke in die Welt hinausrufen soll. Denke darüber nach wie ein solches Versprechen erfüllt wird.

Wie kannst Du den Kunden Deiner Kunden vor Augen führen, wie kannst Du sie erleben machen, das ein solches Versprechen sofort, hier und jetzt auch eingelöst wird, so das sie , indem sie es probieren, zu dem Schluss kommen: „Ist ja toll! Es klappt einfach.‟

Damit bringst Du auch die Magie unserer Werbebranche zurück.

Myfonts.de gibt es nun auch.

Fragen hierzu beantworte ich gerne. Hinterlasse Deine Fragen im Kommentarfeld im Anschluss und ich beeile mich mit einer Antwort.

Morgen gibt es hier im Anschluss zu solch sexy Thema, etwas über den Minirock.

Ideen die tun wurden von Gareth Kay entdeckt und geprägt.

 

 

Kategorien:Neue Werbung

Die schlechte Nachricht zuerst

8. August 2011 Keine Kommentare

Tim Berner Lee sieht das World Wide Web gefährdet und damit Wohlstand und Freiheit unserer Gesellschaft

Drei große Gegner macht er aus: Regierungen, die das Nutzungsverhalten ihrer Bürger überwachen; Provider, die Anbieter gegen Geld bevorzugen; Soziale Netze, die abgeschirmt vom Rest des Internets Informationen horten. (Quelltext)


20 Jahre www Die schlechte Nachricht zuerst

Die arbeitslose Zukunft

Technologie führt heute zu Leistungsfähigkeit die über die Wachstumsmöglichkeiten hinausgeht. Beispiel: Während sich Neuigkeiten, bei immer weniger Kosten, immer schneller ausbreiten, stehen Zeitungsverleger vor dem aus. Für annähernd jede Branche finden sich dementsprechende Anzeichen. (Quelltext)


Buzzmachine Die schlechte Nachricht zuerst

Jeff Jarvis, bekannt für seinen Einsatz für Öffentlichkeit und Transparenz auch in Deutschland.

Der Unterschied zwischen Vergänglichem und Fortwährendem im Marketing ist Künstlertum

Bill Bernbach war Ästhet und schuf eine einflussreiche Schule der Werbung, getragen von ethischen Werten.

Sie widerspricht bis heute, der nicht minder einflussreichen Schule von Ted Bates (Rosser Reeves), David Ogilvy und deren Mitstreiter, die einem Leitfaden von Claude C. Hopkins folgend, mit wissenschaftlicher Werbung erfolgreich sein wollen.

Bernbach wies die Vorzüge der Datenverarbeitung zeitlebens zurück. (Quelltext)


Ned Doyle Mac Dane and Bill Bernbach Die schlechte Nachricht zuerst

Ned Doyle, Mac Dane, and Bill Bernbach


 Die schlechte Nachricht zuerst

DDB Anzeige für VW Käfer

Think small. Ein Lichtblick.

Bill Bernbach’s vielzitierte VW Anzeige signalisiert auch heute mit Think small, Licht am Ende des Tunnels. Grosse Probleme brauchen keine grossen Lösungen. In kleinen Schritten ist gut vorankommen. Gareth Kay sagt, wir sollen zuerst in kleinen Dimensionen denken.

Für Deutschland stellt sich die Frage, ob ein gesundes Selbstverständnis kultiviert wird, dass stark genug ist, um die Ursachen zu unterbrechen, die zu Vertrauensschwund in Politik und Wirtschaft führen? Erforderliche Schritte sind hier gelistet.


 

Wir leben im Zeitalter von Ideen die tun

Mit Ideen die tun, hat Gareth Kay eine Patentlösung für das Marketing von heute zum Vorschlag gemacht. Nicht was wir im Marketing tun, entscheidet über Erfolg oder Fehlschlag, aber was die Leute damit tun. Es geht um die Teilnahme der Leute aus freiem Willen, um sogenanntes Partizipations Marketing, deren Handhabung auch den Unterschied für Politik und Wirtschaft ausmacht.

Mit der Durchführung einer Idee die tut, ist kurzfristig ein erster praktischer Schritt getan. Dem zu Folge, fassen wir Vertrauen in neue Methodologien und lernen auf dem Weg, dass die Entwicklung unser Freund ist.
 

Alle Augen auf eine arbeitslose Zukunft

Sie abzuwenden, bedarf einer dauerhaften Annahme der Probleme und der schrittweisen Tilgung ihrer Ursachen. Jeff Jarvis geht daran, mit der Hilfe vieler, die anstehenden Fragen zu beantworten:

  1. Warum sind Technologien heute anders? Warum schaffen sie nicht mehr Arbeitsplätze als sie vernichten?
  2.  

  3. Wie verhindern die amtsinhabenden Institutionen Wandel und verlangsamen Fortschritt?
  4.  

  5. Wie kann die Regierung dazu beitragen die Entwicklung zu unterstützen? Ist die Regierung dazu in der Lage?
  6.  

  7. Wie muss unser Erziehungswesen sich ändern, um der Entwicklung förderlich zu sein?
  8.  

  9. Sind wir auf dem Weg zu einer Wirtschaft, die nicht länger auf Wachstum beruht aber auf Leistungsfähigkeit (Effizienz)?

Grosse Probleme brauchen keine grossen Lösungen

In Deutschland soll ein Onlineantrag der SPD jetzt dafür sorgen, daß gemeinsam mit interessierten Bürgerinnern und Bürgern das Thema Arbeit und Wirtschaft in der Digitalen Gesellschaft bearbeitet wird. (Online Antrag hier stellen).

Die Landeshauptstadt München will die Intelligenz vieler nutzen mit einem Munich Open Government Day MOGDy.

Rasch wird sich herausstellen, dass der Einsatz von digitalen Leitern, sich für Städte und Länder lohnen kann und ggf. erforderlich ist.


Chief digital officer Die schlechte Nachricht zuerst

Rachel Sterne ist mit 27 Jahren Chief Digital Officer von NYC.


 

Rachel Sterne kontra New York’s digitale Bürokratie

Austin Carr’s Englisch sprachiger Bericht auf Fast Company



Rachel Sterne vs. New Yorks Digital Bureaucracy Die schlechte Nachricht zuerst

 

Gareth kay sagt, wir sollen zuerst in kleinen Dimensionen denken

1. August 2011 Keine Kommentare

„Think small”, fordert Gareth Kay. Auf seinem „brand new” Blog findet nur gelegentlich ein Eintrag statt, wenn Gareth es für an der Zeit findet. Ich google um von ihm neues zu erfahren. Hier und hier werde ich fündig.
 
Wir leben im Zeitalter von Ideen die tun

Mit ,Ideen die tun’ hat Gareth einen erstaunlich praktischen, pragmatischen Erfolgsmechanismus vorgebracht, wie Werbebranche und Marken erfolgreich Einfluss nehmen können in der neuen Welt.

Gareth Kay ist der Markenstratege von Goodbye, Silverstein & Partners, eine grosse Kreativagentur aus San Francisco, uns bekannt von GOT MILK? Eine der erfolgreichsten Kampagnen des vergangenen Viertel-jahrhundersts. Sie wird derzeit von einem dt. Markenprodukt nachgeäfft.

 
Big Gareth kay sagt, wir sollen zuerst in kleinen Dimensionen denken
 

Solange nicht ausreichend Praxisbeispiele gezeigt werden, um Ideen die tun, für Wirtschaft und Werbung greifbar zu machen, wird Wirtschaft und Werbung im Trüben fischen und dem Konsumenten weiterhin orientierungslos hinterherlaufen.

BMW Gareth kay sagt, wir sollen zuerst in kleinen Dimensionen denken

Think small

Im Mai nahm Gareth, Future Flash 2011 in Collingwood, Kanada zum Anlass, „Think Small” zu präsentieren. Grosse Probleme brauchen keine grossen Lösungen.

Der zunehmenden Fragmentierung der Märkte ist längst nicht mehr mit generellen, reichweitenstarken (grossen) Ideen beizukommen.

„Think Small” soll dazu beitragen, dass wir frei kommen, von der gelernten Präferenz, allem Grossen unser Vertrauen zu schenken. Vielmehr sollen wir zuerst in kleinen Dimensionen denken.

Hier eine Liste via Hero, was Agenturen tun können, um in kleinen Dimensionen erst zu denken und dann zu handeln:

  1. Markenaufbau von unten nach oben betreiben, nicht von oben nach unten. Wie Vogelnester, bilden Marken sich Stück für Stück in den Köpfen der Menschen.
  2.  

  3. Der Leute brauchbare, interessante, unterhaltsame und spielerische, dienstbare Geister sein.
  4.  

  5. Was kann Kommunikationsstrategie vom User Experience Design lernen? Der beste Kundendienst ist der, den man nicht bemerkt.
  6.  

  7. Interessante Dinge zu unternehmen führt dazu, dass interessante Dinge geschehen. Taten sprechen lauter als Worte.
  8.  

  9. Eine Kultur des Experimentierens, keine Plankultur schaffen.Tun und lernen, nicht lernen und tun. Probiere was neues und sieh in Folge, wohin es Dich gebracht hat.
  10.  

  11. Perfektion ist ein Feind. Nicht immer steht alles zur Verfügung, wenn es zur Verfügung stehen soll. Wir müssen verstehen lernen, dass gut genug, öfter der Fall ist, als nicht gut genug.
  12.  

  13. Gutes Benehmen macht sich bezahlt. Mache die beste Arbeit, versuche nicht unverdientes Geld vom Kunden zu bekommen.

 

Mehr gibt’s auf Gareth Kay’s blog.

 

Kategorien:Neue Werbung

Ein wenig Blogosphäre

18. Juli 2011 Keine Kommentare

Spreeblick

Am Volksblog aus Berlin, recht allgemein auf das Thema Internet ausgerichtet, kann sich noch bis Ende Juli jeder mit eigenen Einträgen am Diskurs beteiligen und sich der beachtlich, grossen Leserschaft erfreuen. Um welchen Diskurs es sich dabei handeln soll, verrät Spreeblick nicht. Ein Fokus auf Marketing besteht jedenfalls nicht.
 

Open Spreeblick Ein wenig Blogosphäre

via Spreeblick



Wertung von Bloglevel
Einfluss     78.7
Beliebtheit     78.7
Engagement     76.6
Vertrauen     79.7




 

Werbeblogger

Der Gemeinschaftsblog von Roland Kühl-v. Puttkamer, J. Martin, Dr. phil. und Ralf Schwartz bemüht sich zunehmend um sachliche Orientierung zum Thema der dt. Design-Nation, nämlich Werbung. Wenn auch in diesem Jahr in Cannes, der Begriff Werbung, erstmals gegen Kreativität eingetauscht wurde. Konkrete Beispiele aus dem Marketing sind hier zu finden.
 

Werbeblogger Ein wenig Blogosphäre

Roland Kühl-v. Puttkamer, J. Martin, Dr. phil., Ralf Schwartz



Wertung von Bloglevel
Einfluss     67.8
Beliebtheit     66.7
Engagement     65.6
Vertrauen     67.8



Sascha Lobo

Sascha Lobo ist sicher auch aufgrund seines zur Schau getragenen geschwollenen Kamms, Hahn im Korb und meist zitierter bundesdeutscher Blogger, bekannt aus diversen Talkshows. Wenn es Fragen zum Internet gibt, dann kommen Presse und Fernsehen nach eigener Aussage zu ihm, einer oft auch scharf formulierten Antwort wegen. Er ist der Charlie Sheen der dt. Blogosphäre aber noch kein dt. Seth Godin. Auf seinem Blog sind Denkanstöße für das post-digitale Marketing zu finden.
 

Sascha Lobo vibrioeu Ein wenig Blogosphäre

via Google Images bzw. vibrio.eu.



Wertung von Bloglevel
Einfluss     64.5
Beliebtheit     64.5
Engagement     63.3
Vertrauen     61.0




 

Nico Lumma

Weltmeister in der Öffentlichkeitsarbeit der dt. Design Nation ist Nico Lumma mit Lummaland. Nico kann es aufnehmen mit Superbloggern der USA. Mein Weg zu Lummaland führte über CRM-Vorbild Derek Sivers, der, der Tonalität seiner Anhängerschaft entsprechend, das Gefühl von Nähe zu vermitteln vermag wie kaum ein anderer. Kunden von CDBaby zu Siver’s Zeiten, haben es ihm gedankt. Die entsprechenden Umgangs-formen und die notwendige Offenheit sind auch bei Nico Lumma gegeben. Lummaland hält uns auf dem Laufenden mit aktuellen, meist technischen Entwicklungen, Sozialmedien und seiner Faszination mit Gadgets wie etwa Dyson Staubsaugern. Bisweilen schweift Lummaland ab ins Land der Politik. Konkrete Marketingbeispiele werden nicht gegeben.
 
NIco Lumma Ein wenig Blogosphäre


Wertung von Bloglevel
Einfluss     52.9
Beliebtheit     51.7
Engagement     55.2
Vertrauen     55.2




 

Fischmarkt

Matthias Schrader fand allen voran die richtigen Worte für Marketing in unserer post-digitalen Zeit. Das war sexy. Mit Fischmarkt, dem Blog von Sinner & Schrader, ist Martin Recke damit beschäftigt den Neuigkeiten hinterherzukommen. Sexy ist das nicht, die Informationen unterscheiden sich nicht und liefern keinen Grund sie aufspüren zu wollen, wie es bei Peter Kruse der Fall ist.
 

Matthias Schrader Ein wenig Blogosphäre

via Werben & Verkaufen



Wertung von Bloglevel
Einfluss     52.9
Beliebtheit     49.3
Engagement     38.5
Vertrauen     46.9




 

Holger Schmidt schreibt seit 1997 als Journalist für die Frankfurter Allgemeine aus ökonomischer Sicht über die Netze. Als Netzökonom liefert er mit dem F.A.Z. Community Blog vor allem gut rescherschierte, aktuelle Fakten und Analysen.

Der Leser erfährt wissenswertes über die Netze in sachlich, knappen Mitteilungen. Wer Zahlen braucht findet sie hier. Der Netzökonom brachte die Themen aus der Blogosphäre in die deutschen Wohnzimmer.
 

Holger Schmidt Ein wenig Blogosphäre

Netzökonom Holger Schmidt wechselt zu Focus in München.



Wertung von Bloglevel
Einfluss     50.5
Beliebtheit     50.2
Engagement     61
Vertrauen     59.5




 

brand eins, dt. Wirtschaftsmagazin

Das Wirtschaftsmagazin und Hoffnungsträger der dt. Design-Nation legt mit Layout und Rubriken wie, ‚Was die Wirtschaft treibt‛… strukturell den richtigen Ansatz vor, kulturell aber wird den einflussreichen Nerds die kalte Schulter gezeigt. Wirtschaft und Werbung stehen in direktem Verhältnis zueinander. Wir leben im Zeitalter von Ideen die tun² und es soll brand eins gelingen, Wirtschaft und Werbung bei der Transformation von der alten Industriegesellschaft hin zur neuen Wissensgesellschaft (Wikipedia) aktive Orientierungshilfe zu gewähren auch um selbst transformativ zu sein, wie dies ja auch im Sinne von Wolf Lotter ist. Ich erwarte jedenfalls, dass brand eins meine, auf Bloglevel basierende Staffel, in Zukunft anführt.
² Der Begriff, Ideen die tun, wurde von Gareth Kay von Goodby Silverstein + Partners geprägt und beschreibt eine praktische, erfolgsversprechende Anwendung in unserer post-digitalen Zeit.
 

brand eins  Ein wenig Blogosphäre

via Facebook wall



Wertung von Bloglevel
Einfluss     39.7
Beliebtheit     42.1
Engagement     33.6
Vertrauen     37.3




 

Honorarprofessor Peter Kruse ist Redner, Psychologe, Unternehmensberater und Zukunftsforscher. Er bringt gesunden Menschenverstand zurück nach Deutschland.

Kein Blogger aber treibende Kraft in Zeiten der Transformation, verleiht Peter Kruse der dt. Blogosphäre indirekt Glaubwürdigkeit, Kredibilität. Er begleitet die Entwicklungen in unserer post-digitalen Zeit mit datenunterstützter, laserscharfer Beobachtung. Zusammenhänge werden erklärt und in einem Deutsch wie dem von Ernst Jünger greifbar gemacht. Dabei übernimmt What’s next? eine begleitende Rolle, als Unternehmensblog von Peter Kruse’s Unternehmensberatung nextpractice.
 

Peter Kruse repuplika Ein wenig Blogosphäre

Photo von Daniel Seifert.



Wertung von Bloglevel
Einfluss     38.5
Beliebtheit     38.5
Engagement     29.9
Vertrauen     37.3




 

Amir Kassaie

Vormals der dt. Design-Nation anerkannt, bester Kreativer unterhält seinen Blog, der gegenwärtigen Mode entsprechend auf Posterous. Ich war erst der Annahme, dass der schlaue Amir sich hier für den USA Aufenthalt das Rückgrad stärken will, sehe aber mit Erstaunen, dass der Blog lt. Archiv seit 2009 besteht. In der Liebe wie in der Werbung sind bekanntlich alle Mittel recht.
 

Amir Kassaei Ein wenig Blogosphäre

Foto via Google images, bzw. WuV



Wertung von Bloglevel
Einfluss     38.5
Beliebtheit     38.5
Engagement     42.1
Vertrauen     37.3




 

Stefan Zschaller

ist Chef von Leagas Delaney in Hamburg. Stefan Zschaller ist der dt. Design Nation, erstes (mir bekanntes) Agenturoberhaupt, mit eigenem Blog und somit eigener Erfahrung in den Sozialmedien. Mit followfish gelang ihm und seinem Team, eine erste Idee die tut¹ auf den Markt zu bringen. Auf Texter gesucht findest Du konkrete Marketingbeispiele und Informationen zu den stattfindenen Kreativwettbewerben.
¹ Der Begriff, Ideen die tun, wurde von Gareth Kay geprägt und beschreibt eine erfolgsversprechende Anwendung in unserer post-digitalen Zeit.
 

Stefan Zschaller Ein wenig Blogosphäre

via Legas Delaney, Hamburg



Wertung von Bloglevel
Einfluss     34.8
Beliebtheit     33.6
Engagement     28.7
Vertrauen     33.6




 

Wie Deutsche Blogger im internationalen Vergleich abschneiden?

Fantastisch. Die dt. Blogosphäre ist in Zahlen, als auch in der Gedankenführung vergleichbar mit den USA. Nicht aber im Selbstverständnis. Die Gedankenführung verdanken wir allen voran Peter Kruse & Co und Veranstaltungen wie re:publika. Seht selbst.

Hier eine Liste von 83 dt. Marketing Blogs, kategorisiert und zusammengestellt von Hohannes Siemers.


 

Wesensmerkmale: David Ogilvy

15. Juni 2011 Keine Kommentare

Heute muss eine Idee um groß zu sein, eine lange Idee sein, Länge läuft

Wir leben im Zeitalter von Ideen die tun. Die post-digitale- und post-PC Ära und aufregendste Zeit in der Geschichte der Werbung. Warum das so ist? Wir sind erprobt im Lösen von Problemen und Aufgaben, die unsere Kunden für uns haben. Wir sind damit konfrontiert und gefordert, viel von dem, was die Gründungsväter der Werbung erlebten und für die Branche taten, wieder zu tun und zu erleben. Mit einem Unterschied: Wir müssen die Magie unserer Branche zurückbringen, wie Cindy Gallop¹ es uns mit ihrem 3 Min. Manifest abverlangt und der bionische Mann, Gareth Kay², bereits im Vorjahr eine praktische Lösung vorschlug mit seiner Rede, Was die Werbebranche von dem Paarungsverhalten der Vögel lernen kann. Heute empfiehlt er (wie auch im gestrigen Eintrag) in Mahatma Gandhi’s Worten: „Sei der Wandel, den Du in der Welt sehen willst.‟

¹ Cindy Gallop entdeckte die Notwendigkeit der Branche Magie zurückzubringen..
² Gareth Kay prägte den Begriff, Ideen die tun. Ausdruck und bodenständige Lösung um der Branche Magie zurückzubringen.

 

  • Slow Marketing and the Long Idea—Nigel Hollis, Milward Brown
  • A story of change and the long idea, from Grey EMEA—Kerrie Finch, adforum
  •  

     

    Bionik für die Business Klasse

    10. Juni 2011 Keine Kommentare

    Ein Blick aus dem Fenster zeigt uns immer häufiger Flügel, deren Enden abrupt hochgebogen sind. Das ist neu.

    Bei knapper werdenden Kraftstoff Ressourcen und steigendem Flugverkehr, hat die Luftfahrtsindustrie schliesslich von den Vögeln abgekuckt und gelernt, dass bei geringerer Wirbelung an den Flügelspitzen Sprit gesparrt werden kann und die Flugdynamik sich verbessern lässt.

    Aircraft wingtips Bionik für die Business Klasse

    Bildschirmaufnahme aus einem Video von otherjustine © 2011 otherjustine. Alle Rechte vorbehalten.

    Drei ‚S’ Anglozismen setzen sich in unserer magersüchtigen Wirtschaft in Abhängigkeit voneinander durch: Spending, Saving, Sharing. Zunehmend wird deutlich, dass mit kleinen Schritten oder Dingen grosse Wirkung zu erzielen ist und dass Bionik, Orientierung bietet auch bei der Verwaltung und Produktivität der dt. Werbebranche.

    Einsparen lässt sich bei gleichzeitig, erheblicher Erleichterung der Arbeitsweise auch durch Wahl der passenden Software. Das allgegenwärtige MS Word etwa ist bekanntlich überladen, 80% der dargebotenen Funktionen bleiben im Geschäftsalltag angeblich ungenutzt. Apple’s Pages bietet ein weit besseres Preisleistungsverhältnis. Mit €60 pro Lizensplatz kann Pixelmator, das €700 Photoshop ablösen als Liebslingswerkzeug der Kreation. Pixelmator lädt in einem Bruchteil der von Photoshop benötigten Zeit und bietet vergleichbare Funktionalität in einem eleganteren UI Design. Deutlicher noch wird ein Vergleich von Powerpoint und Keynotes.

    Nature wingtips Bionik für die Business Klasse

    Was die Industrie von der Natur lernen kann.

    Klassik Kreative sind gut darin etwas herumzureissen und leisten herausragende Arbeit, sowie ihnen ein greifbares Geschmacksmuster der zu verrichtenden Arbeit vorliegt.

    Wir leben jetzt im Zeitalter von Ideen die tun.

    VW’s The Fun Theory von DDB Amsterdam ist eine Sammlung an Ideen die tun. Soviel ich weiss, hat Gareth Kay vor gut einem Jahr die Verschlüsselung dazu geknackt, wie wir die Magie unserer Werbeindustrie zurückbringen können, in seiner Transformer Präsentation und was unsere Branche vom Paarungsverhalten der Vögel lernen kann: „Wenn wir als Wirtschaftzweig, Ideen die tun produzieren müssen, dann müssen wir uns auf einige dramatische Änderungen einlassen. Änderungen nicht einfach indem was wir produzieren. Wir müssen unsere Philosophie, Prozeduren, und unser Verhalten ändern. Wir müssen unsere Annahmen ändern wie wir glauben dass Kommunikation funktioniert, unseren tägliche Arbeit ändern, ändern wie wir bezahlt werden und unsere Meinung darüber ändern was eine grosse Idee ausmacht.

    Für die psychologische Komponente ist Cindy Gallop’s 3 Min. Manifest anempfohlen.

    Kreativer Unternehmensberater

    4. Juni 2011 Keine Kommentare

    Amir Kassaie, Lichtgestalt der dt. Werbebranche, verlangt unserer Industrie kreative Unternehmensberatung ab. Roland Kühl-v.Puttkamer, Werbe-blogger, ergründete bereits im Sommer letzten Jahres, zusammen mit seiner aktiven Leserschaft, was es damit auf sich haben mag, hier zu lesen.

    Benchmark kreativer Unternehmensberater Kreativer Unternehmensberater

    Benchmark: kreativer Unternehmensberater

    Ursprünglich war ein jeder Marketingpraktiker immer auch kreativer Geschäftspartner¹ seiner Klientel. Das Risiko einer jeden Werbeaktion wurde von beiden getragen. Hierzu ein klein wenig Marketingarcheologie:

    Zwei Freunde steckten die Köpfe zusammen, um ein Produkt zu verkaufen. Der Eine hatte die Idee zum Produkt, der andere gute Menschenkenntnis und eine Begabung für’s Schreiben. Aus dem Entdecker/Erfinder wurde ein Unternehmen mit einem guten Produkt und aus dem Schreiber eine Werbeagentur. Das gesprochene oder geschriebene Wort war das Medium, es herrschten Zeitungsinserate. Aber auch Empfehlung, Mundpropaganda (WOM), der Umgang mit dem Vertrieb und die Hervorhebung am Ort des Einkaufs (POS) spielten eine Rolle. Mit der Ausbreitung auf weitere Märkte wurde aus dem Unternehmen ein Weltunternehmen, eine Weltmarke mit vielerlei Produkten und aus der Werbeagentur wurde eine intl. Netzwerk-agentur.

    Benchmark Kreativer Unternehmensberater

    Benchmark: ins Gespräch kommen

    Viele der uns auch in Europa bekannten US Haushaltsnamen sind auf diese Weise entstanden. Andere auch ohne Mitwirkung eines kreativen Geschäftspartners.

    Mit jeder Zugabe eines neuen Mediums änderten sich Disziplin und Hierarchie in der Werbebranche: Ein Bild war mehr Wert als tausend Worte, Aus bewegten Bildern wurde die Königsdisziplin Fernsehwerbung (TVC) und aus dem Medium ein Massenmedium.

    In Folge der Desktop Revolution oder Digitalen Revolution kam etwas hinzu, wofür die Bezeichnung Medium keine ausreichende Kategorie darstellt: Das World Wide Web mit immer neuen Überraschungen, in der Lage uns Menschen Metabolismus zu ändern und einem grundlegenden Wandel unseres Verhaltens als Konsumenten zur Folge hat. Das Selbstverständnis wuchs beim Konsumenten, hatte der doch schneller begriffen, die Mittel zur Mitbestimmung überreicht bekommen zu haben, als dies der Fall hätte sein können bei uns Agenturmenschen, die wir entweder ahnungslos oder in Sorge um unsere Positionen waren zu Lasten unseres somit schwindenden Selbstverständnisses. Ein psychologischer K.O. Schlag, der nun ebensoschnell wieder zum Vorteil verkehrt werden kann.

    Ursula Fritz Kreativer Unternehmensberater

    Problems are complicated. Solutions are not.—Amir Kassaei

    Indem wir unser Selbstverständnis durch gesunde Selbstaktualisierung zurück gewinnen, versetzen wir uns in die Lage unserer Branche Magie zurückzubringen. Wie das gehen soll?

    Wir leben im Zeitalter von Ideen die tun²

    Der ganz normale Tagesablauf in einer Kreativagentur bietet alle notwendigen Voraussetzungen für Ideen die tun.

    • Eine gute Geschichte (Marken- oder Verkaufsstrategie)
    • Preliminäre Mediaplannung

    Egal welcher Disziplin Du angehörst, ob Account, Art Director, Programmierer, Texter oder Stratege, setzt Dich mit den Betroffenen zusammen und vereinbart gemeinsam wie ihr als Team Ideen die tun bewirken könnt. Die Magie, stellt sich mit der Gänsehaut ein, sowie Du über Deinen Schatten wächst und Neues entdeckst, auch wenn Du somit Dein vertrautes Terrain und Deine Disziplin verlässt oder gerade dann. Das Spiel mit Nähe und Distanz, Inhalt und Kontext, konkreter Relevanz und Universellem, Neuheit und Vertrautheit beherrscht Du ja bereits und es macht Dir zunehmend Freude nunmehr Ideen zu entwickeln, deren Ziel es ist einer möglichst grossen Anzahl, deren Mitwirkung zu ermöglichen. Gelingt das wirst Du auch zunehmend vom Agenturkunden als valider Geschäftspartner respektiert.

    Benchmark Versprechen einlösen Kreativer Unternehmensberater

    Benchmark: Versprechen einlösen.

    Beispiele für Ideen die tun findest Du auf VW’s The Fun Theory von DDB Amsterdam und anderswo. Eine gute Idee davon, wie Du Dich selbst aktualisieren kannst, bzw. wie wichtig es sicherlich auch für Dich ist, frisch zu bleiben und mit frischen Gedanken gesegnet zu sein, erfährst Du in Cindy Gallop’s 3 Min. Manifest. Nun brauchst Du am Montag nurmehr Dich selbst mit in die Arbeit zu bringen. Et voilá.

    Als Bonus erfährst Du auch was Hugh MacLeod Dir mit seinem Buch sagen will: „Ignoriere alles.‟

    ¹von Chris Clarke, Gründer von Nitro geprägter Begriff. Mehr Info.
    ² von Gareth Kay von Goodbye Silverstein & Partner geprägter Begriff
    Bildrechte (in den Bildern angegeben): Oscilloscope, If A Tree Falls & Music Box, The Names Of Love. ©2011. Alle Rechte vorbehalten.

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    Da passiert gerade, dass die Leute allwissend werden.

    22. Mai 2011 Keine Kommentare
    Amir Kassaei in der NDR Talkshow 596 Da passiert gerade, dass die Leute allwissend werden.

    Amir Kassaei in der NDR Talkshow

    Allwissend werden hl Da passiert gerade, dass die Leute allwissend werden.


     
    „Die Zeiten haben sich geändert, wenn man sich die Digitalisierung der Welt ansieht, da passiert gerade eins, dass die Leute allwissend werden. Ich kann als Marketer keine hohlen Versprechen mehr abgeben, da ich in Echtzeit entlarvt werde.‟
    Zwei Sätze von Amir Kassaei genügten, um die Situation der Werbebranche für ein breites Fernsehpublikum greifbar zu machen.



    Die Werbe-Ära mit ihren schönen Bildern, lustigen Sprüchen und netten Witzchen ist für DDB-Kreativchef Amir Kassaei definitiv vorbei. Wer überleben will, muss zum kreativen Unternehmens-berater werden.¹
    NIchts von der von Assimilierer Kassaei, berechtigter und dringend notwendiger Forderung ist neu. Er muß in seiner Rolle als führender dt. Kreativer seine Forderung unermüdlich wiederholen bis dass Taten folgen von Seiten der Kommunikation und Wirtschaft. Die Blogosphäre möge Amir das nachsehen. Der Erfolg gibt Kassaie und seiner zuvor darbenden DDB recht und wird mit bestechenden Praxisbeispielen [VW The Fun Theory] für die dt. Wirtschaft vorgelebt.

    Realitätssinn Heute Da passiert gerade, dass die Leute allwissend werden.
    Der frühe Erfolg der US Kreativagentur Nitro etwa beruhte auf der Forderung von Gründer Chris Clarke, dass Agenturen kreative Geschäftspartner ihrer Kunden sind. Das war 2007. Nitro wurde an Sapient verfüttert und gute Kommunikationsideen wurden dem technokratischen Tagesgeschäft von Sapient geopfert (wobei mir als Aussenseiter, CCO Gaston Legorburu’s Einfluss nicht ersichtlich ist). Nicholas Negroponte Bestseller, Digitales Sein [erfolgsheischend unter dem Titel ‚Total Digital‛ erschienen] war vor 16 Jahren erschienen und an Industrie Entscheider gerichtet. Kein Entscheider hat je sein Buch gelesen oder daraus Konsequenzen gezogen. Deutschland hat mit Prof. Dr. Peter Kruse einen fähigen, artikulierten Marketingpraktikanten vorzuweisen, der vieles hier vorweggenommen hat. Marketing in Deutschland wird als ein Nischengeschäft ohne soziale Brissanz gehandelt und von der allgemeinen Presse inkl. Brand Eins ignoriert. Die Schule der Kommunikation aber geht uns alle an.
     
    ¹ ADC Festschrift Brissanz 2.2.2009


    Eine erste gefeierte Ausnahme bildet der brillante und ungemein charmante Auftritt von Amir Kassaei im NDR, bei dem er wie zufällig spontan auch Bezüge schuf zu den Anwesenden (Schauspielerin Hannelore Elsner, Dr. Helmut Ploog). Die Sendung war wie bei Marshall McLuhan Demonstration des Mediums als Botschaft und welch enorme Rolle das Einbringen unseres Selbstverständnisses dabei einnimmt, unserer Branche Magie zurückzubringen.

    Magie Heute hl Da passiert gerade, dass die Leute allwissend werden.
    Wohl wissend dass ‘secret sauce’ ein grosser Schmarrn ist und jede Marketingtat als Ausnahme zu handhaben ist, schliesse ich meine Einträge nicht gerne ohne Lösungsbeitrag:

    • Keine Agenturarbeit darf auf dem Markt erscheinen, ohne aussichtsreiche Eignung, unserer Branche Magie zurückzubringen.²
    • Ideen müssen Ideen die tun sein. Es geht nicht um die Ideen die wir für die Wirtschaft haben. Es geht darum was die Leute mit den Ideen tun.³
    • Nicht nur auf Kundenbelange konzentrieren, aber auf unser ganz eigenes Selbstverständnis als Kreative und Mitglieder der Werbebranche.
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      In eigener Sache
      Amir Kassaei geht als Kreativer Offizier für DDB nach New York. Ich komme von dort, bin kreativer Offizier und ich bin hier und frei verfügbar.Senden Sie mir eine Nachricht.

       

      ² Cindy Gallop entlehnt
      ³ Gareth Kay von Goodby Silverstein & Partners, SF

     

  • Das Video zur Sendung—Werbefachmann Amir Kassaei
  • Marshall McLuhan: Das Medium ist die Botschaft—Ronald Düker, fluter
  • Total Digital. Die Welt zwischen 0 und 1 oder die Zukunft der Kommunikation.—Amazon.de
  • Chris Clarke departs SapientNitro to Launch Venture Capital Project—Finanznachrichten
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