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Artikel Tagged ‘‚Ideen die tun’’

Erste Madison Avenue Legende tauscht New York für Shanghai

11. Mai 2012 Keine Kommentare

Pudong by J. Patrick Fischer Erste Madison Avenue Legende tauscht New York für Shanghai

Pudong vom Bund aus gesehen. Foto von J. Patrick Fischer

 

Einer der legendären Madison Avenue Agenturnamen hat sein Hauptquartier nach China verlagert.

DDB (Doyle Dane Bernbach) in New York verlagert seinen kreativen Schwerpunkt nach Shanghai. Während DDB seine Standorte in New York und anderenorts beibehalten wird, wird der Chief Creative Officer in China stationiert sein. (Susan Krashinsky am 7. März).

„Zur Seite New York, London, Paris. Hallo Shanghai, Mumbai, Singapore‟, kam es von CEO Chuck Brymer, wusste Julia Fuhr auf Horizong zu berichten. Amir Kassaei, mit Empathie ausgestattet wiederum betont gegenüber Campaign Asia, dass andere Regionen nicht an Bedeutung verlieren würden. Die Entscheidung, das kreative Zentrum nach Shanghai zu verlegen, sei jedoch ein klares Zeichen dafür, wie man glaube, dass sich Welt und Wirtschaft in den nächsten Jahren entwickeln würden.

Ich mag Amir und sein offenes naives Wesen, wie ich es seinen digitalen Fussspuren entnehmen kann. Die US Presse empfing ihn als dt. Wunderkind und sein Werdegang ist eine fantastische Geschichte für sich.

John Zeigler der digitale Chef von Tribal DDB ist ebenfalls seit Anfang des Jahre in Singapore zuhause.

Aufbruch ins goldene Zeitalter der Werbung

19. April 2012 Keine Kommentare

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Aufbruch ins goldene Zeitalter der Werbung

 

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Foto: Tina Fineberg für New York Times. „Ideen die tun‟ wurde von Gareth Kay geprägt.


 

Eine Idee die tut.

Was tut?

Die Genitalen einer Adam Bronzestatue von Fernando Bolero sind auf Augenhöhe mit Passanten des New Yorker Time Warner Zentrums.

Ein Meisterstück an Interaktivität ohne Internet, auch ohne Elektronik.

Man möchte glauben, dass alles zu Gold wird, was offensichtich, unmittelbar, erreichbar, greifbar gemacht ist, solange Besserung in Aussicht gestellt wird.

Welche Besserung verspricht dann das Berühren eines Penis?

Sehen Sie, das, wie meist alles, steht im Ermessen des Betrachters, nicht des Herstellers.

 

golden age taschen titles Aufbruch ins goldene Zeitalter der Werbung

Taschen Verlag

 

 

Anstoss zu radikalem

30. März 2012 Keine Kommentare

lange Idee Anstoss zu radikalem   

Mörderische Fragen

Gestern feierte BBH als auch Wieden + Kennedy, zwei der Welt besten Kreativagenturen ihren Dreissigsten und heute ist es mein Sechsundfünfzigster.

Der an sich sympathische Gareth Kay kehrt von einem Vortrag in Toronto, Canada zurück mit der mörderischen Frage, ob das was wir tun radikal genug ist.

Die Frage, die mich immer wieder plagt und alle Welt, nur mir nicht, Kopfzerbrechen bereiten soll.

 

“For me, any of the little gestures I make are all tentative probes. That’s why I feel free to make them sound as outrageous or extreme as possible. Until you make it extreme, the probe is not very efficient.”

              Marshall McLuhan

 

Via brand new

.

 

Lieben Dank, all meinen Gratulanten.

 

 

Wissen ohne Verstehen

23. Februar 2012 Keine Kommentare

David Weinberger im Gespräch mit Peter Kruse Wissen ohne Verstehen 

Wissen ohne Verstehen

Für Peter Kruse sind die Netze das Verspechen von permanenter Nähe. David Weinberger bringt die Netze mit ‘Learning Environment‘ in Zusammenhang. Ein gemeinschaftliches Lernen in aller Öffentlichkeit.

Auch wenn wir es nicht in den Lenden spüren, ist Lernen (Selbstaktualisierung) notwendige Überlebensstrategie und eine zwingendere Motivation als z.B. Sex (Fortpflanzung).

 

Kollaboration, Kooperation, Altruismus

Wie im Einzelfall, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft mit Zusammenarbeit, Mitwirkung und Uneigennützigkeit umzugehen versteht, wird heute in Echtzeit von den Netzen widergespiegelt.

 
 
 

Zeit für Kaffee, Frau Ulrike Reinhard

Während der Ausbreitung der sogenannten Desktop Revolution, hat die Mehrheit der Leute nicht verstanden wie der Rechner funktioniert, aber sie haben massiven Gebrauch gemacht von den Vorteilen der damit einhergehenden, praktischen Anwendungen, wie Spreadsheets (VisiCalc) oder Wordprozessoren (Word Star).

Warum sollte es heute anders sein, mit den dynamischen Möglichkeiten neuer Technologien in Folge der Desktop Revolution?

Wir wissen auch ohne zu verstehen.

 

 

Crowdsourcing in Germany

16. Februar 2012 Keine Kommentare

Zwei Marken machen uns Umsatzsteigerung in der post-digitalen Zeit auf dt. Boden vor. Der Favorit ist McDonalds mit seiner Mein Burger Crowdsourcing Aktion, von der gerade angelaufenen, aktuellen Neuauflage werden Rekordzahlen erwartet.

Wie McDonalds Vorstandsvorsitzender Banne Knezevic auf den Geschmack einer Idee die tut kommt, verrät Santiago Campillo-Lundbeck hier.

Es ist nicht was wir tun aber was die Leute damit tun.

Lt. Gareth Kay, Chefstratege von Goodbye, Silverstein & Partner, leben wir im Zeitalter von Ideen die tun.

Bei McDonalds finden alle lebenswichtigen Aktivitäten auf der Markenwebsite statt, integrierte soziale Netze helfen den Verkehr auf die Website zu lenken. Damit liefert McDonalds sich und seine Anhängerschaft nicht der fragwürdigen Öffentlichkeit von Facebook aus.

Etwas wovon andere Marken lernen können.


 

 

Ich sehe was, was du nicht siehst – und das ist schön.

Die andere Marke ist Dove mit einer auf den Erfolg von „Real Beauty‟ und den damit einhergehenden sozialen Diskurs anknüpfenden neuen Kampagne.

Auf Facebook unterstützen Frauen sich mit gegenseitiger Hochschätzung per Knopfdruck. Bald 6 Mio Teilnehmer zählt die Kampagne bislang. Demokratisierung unter Damen.


 

Dove Evolution vor 2 Jahren: Kein Wunder, dass unsere Vorstellung von Schönheit so verzerrt ist

 

 

Kategorien:Neue Werbung

Selbstaktualisierung

14. Februar 2012 Keine Kommentare

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1963. Foto via Beatles Blog

 

In der Maslowschen Bedürfnispyramide von 1943, ist das hierarchisch höchste Bedürfnis die Selbstaktualisierung, dieses Bedürfnis verkörpert das Streben nach der Entwicklung der eigenen Persönlichkeit (oder Marke).


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1969. Foto via Apple Corps Ltd.

 

Kontinuierlich neue Bedeutung für die Marke schaffen

Die einzig wichtigste Aufgabe eines Unternehmens, um gesund zu bleiben und schwarze Zahlen schreiben zu können, ist die beständige Schaffung neuer Bedeutung für die Marke.

Dabei wechseln sich kleine Taten mit grossen Taten ab.

Relevanz, Reichweite und direkte Beteiligung der Leute entscheidet über Wirksamkeit der so geschaffenen Tatsachen.

Umsatzförderung ist ein Mittel zur Unterstützung des Markenkreislaufs, um kontinuierlich neue Bedeutung für die Marke schaffen zu können.

Im vergangenen Jahr hat die dt. Autoindustrie Rekordzahlen verzeichnet mit der Verfügbarkeit von Premiummodellen auf dem US Markt und dem Weltruf als Design-Nation und „German Engineering‟ aus längst vergangenen Zeiten.

Auch heute wieder fahren alle meine US Freunde Porsche und sind von neuem überzeugt, das beste Auto der Welt zu fahren.

Lennon Rolls Royce selbstakt Selbstaktualisierung
 

Geschieht alles zu meiner vollsten Zufriedenheit?

Die vielleicht geeignetste Frage, die Gründer und Unternehmer sich immer wieder einmal fragen sollten. Nicht was sie tun, aber was andere damit tun, entscheidet über Erfolg oder Versagen.

Gareth Kay zu Folge, jüngst zum Strategiechef von Goodby, Silverstein und Partners ernannt, leben wir im Zeitalter von Ideen die tun.

Pepper B Selbstaktualisierung

Auf ihrem Höhepunkt haben sich die Beatles
mit Sergeant Pepper Lonely Hearts Club Band neu erfunden.

 

Erfolg kennt viele Väter

Ein gesundes Selbstverständnis kennt keine Tauglichkeitsprüfung seitens Dritter, es erfreut sich grosser Klarheit. Mensch und Marke müssen selbst wissen was sie wollen.

Nike, der Schuhhersteller, ist der Welt größter Sportenthusiast. Bei Nike dreht sich alles um den Athleten, nicht um die müde Mark, die mit dem Verkauf eines Sportschuhs in die Kasse kommt.

Bei den Beatles habe ich mich im Kindesalter gewundert, ob es den vier nicht vor einander Spucke graut, als sie jeweils zu zweit in ein Mikrophon sangen. Immer auch und vor allem habe ich mich an ihrer Freundschaft erfreut.

Es ging den Beatles nicht um mehr Geld als sie mit ihrem ersten grossen Imagewandel völlig neue Bedeutung für ihre Beatles-Marke schufen.

Es ging ihnen darum, neues zu erleben, um die Freude daran etwas zu lernen, um Selbstaktualisierung.

In Folge lernte auch ihre grosse Anhängerschaft hinzu. Jeder anderer Song bereitete der Welt eine grosse Überraschung.

Gestern verstarb die Soul Diva Whitney Houston, die Twitter Meldung traf 37 Min. vor den konventionellen Nachrichten ein.

Im Nachhinein lässt sich an Whitney Houston’s Entwicklung keine Selbstaktualisierung erkennen. 

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Paul McCartney 1986. Via Beatles Blog. Foto: Tom Murray.

 

Den Tüchtigen gehört die Welt

Unternehmensvorhaben und Markenbildung setzen ein gutes Selbstverständnis voraus und die damit einhergehende kristallene Klarheit.

Letztere schützt vor Dummheit und hält davon ab dem Herdentrieb Folge zu leisten (Beispiel Facebook Followers).

Wieviel Mühe es kostet, zeigt das Beispiel Paul McCartney.

Ein Weltklasse Musiker, der sich längst auf seinen Lorbeeren und verdienten Kapital ausruhen könnte, muss sich abstrampeln um noch ein Platte auf dem Markt zu verkaufen.

Paul McCartney hat es mit allen Mitteln versucht, no Logo – manch hervorragendes Musikstück unter dem Namen the Fireman, integriertem Marketing – hervorragend gemachte Website, wovon er für seine Paul McCartney Marke alleine zwischen 2-4 betreibt, Weltklasse Albumgestaltung wie die von Memory almost full.

Was uns grosse Freude bereitet lohnt auch die Mühen und das notwendige Durchhaltevermögen als auch die neu hinzgekommene harte Arbeit und Lernkurve mit Digitalem.

Die Entwicklung kommt uns als Freund entgegen.

Paul McCartney sieht mir recht glücklich aus, an der Seite seiner Nancy.


McCartneyShevell Selbstaktualisierung

Die Hochzeit von Paul McCartney und Nancy Shevell. Mode: Stella McCartney. Photo via USA Today
Beatles Bilder via Beatles Blog.

 

 

Zeichen der Zeit

6. Dezember 2011 Keine Kommentare

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John Baldessari Installation auf Manhattan
Foto: Bill Orcutt, via John Baldessari und Marian Goodman Gallerie


 

Inflation

Unterwegs auf der ultra-schicken, hohen Zeile Manhattan’s begegnet der Erholungsuchende dieser Tage, einem gigantischen Plakat mit einem 100-tausend Dollar Geldschein.

Eine Installation von John Baldessari und Währung, die es zur grossen Inflation auch tatsächlich gegeben hat. Makabres Zeichen unserer inflationären Zeit.

New Yorks neue Attraktion, der High Line Park entstand auf einer alten Bahntrasse, die in zehn Metern Höhe sich auf einem stählernen Hochviadukt über zwei Kilometer durch die New Yorker Stadtteile Meatpacking District und Chelsea zieht.

Vor Baldessari hatte David Byrne die Idee einem grossen Erdball die Luft zu entziehen.


David Byrne rendering Zeichen der Zeit

David Byrne's Wiedergabe unseres bedrohten Planeten
Bild via Pace Gallerie.


 

Wirklichkeitsverzerrung

In den Vereinigten Staaten besteht die unter dem schönen Namen Tea Party, bekannt gewordene Volksbewegung darauf, dass Grünhauseffekt und damit einhergehende, für die Ökologie gefährdende Statistiken, verzerrt dargestellt werden.

In Deutschland berichten die Nachrichtensender, dass die Arbeitslosenzahl seit 20 Jahren ihren Tiefststand erreicht hätten.

Aus dem Umfeld weiss ich von 7 Fällen, allein in der letzten Woche, wobei die Leute sich gar nicht erst arbeitslos melden, in der Gewissheit unter Hartz IV, ihre privaten Einlagen und die ihrer Verwandten aufbrauchen zu müssen um ihre, durch erbrachte Steuerzahlung, zugesicherte Unterstützung überhaupt in Anspruch nehmen zu können.

  1. Den verheerenden Umweltprognosen glauben schenken

    oder einfach so weiter machen?

  2. Staatlicher Unterstützung vertrauen und die Kronjuwelen der Familie opfern

    oder sich Hass und Verachtung von Familie u. Gesellschaft erst garnicht aussetzen und besser gleich unter die Brücke ziehen?


 

D64 from D64 on Vimeo.

 

D64

In seiner gestrigen Montagspredikt schrieb Ralf Schwarz:

“D64 sind Menschen, die täglich mit den Möglichkeiten und Herausforderungen des Internets für die Transformation unserer Gesellschaft arbeiten” – ich mag diese Alleinstellungs- und Vertretungs-Ansprüche. Widersprechen kann man dem sowieso nicht: “Sie sind sich einig, dass man Politik für die Zukunft nicht mit Gedankengut von gestern machen kann”. Werden wir also alle Mitglied in diesem Verein, “um Deutschland für die digitale Demokratie vorzubereiten”. —Ralf Schwarz

Jedes bisschen hilft.

Es ist nur konsequent die Piratenpartei in diesem, ihrem Anliegen parteipolitisch zu unterstützen.


 

rail yards Zeichen der Zeit

Abstellgleis zu neuem Leben erweckt Foto: Iwan Baan


 

Wir leben im Zeitalter von Ideen die tun

Seit Gareth Kay die Idee von Ideen die tun prägte und somit eine praktische Lösung für Industrie (und Gesellschaft) ins Gespräch brachte, sehe ich für mich die unabwendbare Notwendigkeit gegeben, den Mund zu halten, Tatsachen zu schaffen und wenn alles gut geht einmal davon zu profitieren, dass andere darüber reden.

Sitte, Verstand und der Druck von Innen verlangen es förmlich, uns als wandelbar (transformativ) oder auch anpassungsfähig zu erweisen.

  1. Beispiel Dyson Staubsauger: Kluge Hersteller investieren erst in die Fähigkeiten ihres Produktes, dann und nur dann in die Werbung ihres Produktes.
  2.  

  3. Negativbeispiel Stuttgart 21: Städteverwaltungen setzen von vornherein auf Hackathons und behelfen sich mit der Intelligenz vieler zur Lösung lokaler Probleme.
  4.  

  5. Beispiel Piratenpartei: Die sich ungemein rasch entfaltende Akzeptanz der Piratenpartei demonstriert grosse Einigkeit darüber, zukünftig effizienter zu werden und Probleme mit adäquaten, zeitgemässen Mitteln beikommen zu wollen.

 

Tun ist gut. Es lässt uns des Nachts Schlaf finden. Es ermöglicht kleinen Unternehmen mit nützlichen Ideen von sich reden zu machen.

Du malst Dir eine Idee aus, malst Dir den Produktionsweg aus, bis Du ihn rückwärts aufsagen kannst, vom fertigen Produkt bis vor zum Anfang der Entwicklung. Et voilà.

Alles fraternisieren hindert nur.

Es braucht keine Organisation um einen Nagel in die Wand zu schlagen. Hammer, Nagel, Deine Hände, draufschlagen und schon hängt das Bild an der Wand.

D46 nutzt seine Ressourcen und Fähigkeiten nicht um die im Bundestag ansässige Piratenpartei mit dementsprechenden Zielen zu stärken, aber für den Aufbau einer Organisation von oben nach unten. Die Ämter wurden besetzt, die Eitelkeiten befriedigt noch bevor eine Idee die tut auch nur angedacht wird.

Als Graphiker und Mitgestalter der digitalen Epoche gefällt mir der Aktionismus der seinen digitalen Ausdruck findet auf der Website des New Yorker High Line Park, die Website von D46 erinnert an die gedruckte Version von Vereinsstatuten, auch wenn es sich hier um WordPress CMS handelt.

Bei der Gründung der US Werbeagentur Victors & Spoils war ich anfangs ebenfalls erschrocken darüber, dass zuerst ein Logo per Crowdsourcing entwickelt wurde, sich die Reihenfolge hinterher aber als klug erwies.

Möge das, mir als eitel erscheinende, Vorgehen von Nico Lumma und Freunden sich als gute Strategie erweisen und möge sich D64 rasch zu einer aktiven Platform für Ideen die tun entwickeln. Tun ist gut.


 

 

 

 

Es sind die kleinen Dinge die zählen

20. Oktober 2011 Keine Kommentare

Es sind die kleinen Dinge die zählen Es sind die kleinen Dinge die zählen1pixel alpha Es sind die kleinen Dinge die zählen 

Anfangs des Monats berichtete FastCompany’s CoDesign: „Jack Daniel bekommt einen Facelift‟. Die mit dem Redesign beauftragte Markendesign Agentur Cue, war aufmerksam genug zu erkennen, dass ein Redesign, Jack Daniel’s Weltführungrolle lediglich zu bestätigen und in einer sich wandelnden Welt zu unterstützen braucht. Doch wie?

Es gilt als Kunst in der Werbebranche, Funktionierendes unangetastet zu lassen und Elemente die einer Anpassung unserer sich verändernden Zeiten abträglich sind, über Bord zu werfen.


Square Bottle Es sind die kleinen Dinge die zählen

Cue Redesign von Jack Daniel's Flasche.
Die Schultern wurden etwas angehoben und maskuliner gemacht.

Eine Fallstudie von Cue gibt es hier.

1pixel alpha Es sind die kleinen Dinge die zählen 

Aus der Kennung ‘Old Time’ wurde ‘Time’ ersatzlos gestrichen, widerspräche es doch dem Führungsanspruch in der neuen Welt. Ein kaum merkliches Detail, dass der Erkenntnis transformativ zu sein, merklich entgegenwirken könnte, sind es doch immer wieder die kleinen Dinge die zählen und grosse Wirkung wie auch Missstände zu entfalten imstande sind.

Gute Arbeit, Alan Calvin. Einen Vorher/Nachher Vergleich gibt es hier zu sehen.


Great work works Es sind die kleinen Dinge die zählen

Arnold Worldwide's Glaubensgrundsatz, gut übersetzt: Gute Arbeit arbeitet
Es mit 'Gute Arbeit funktioniert' zu übersetzen würde den Sinn schmälern.

1pixel alpha Es sind die kleinen Dinge die zählen 

Die von Arnold Worldwide zum Unabhängigkeitstag der USA gestartete Facebook App, mit der Facebook Freunde ihre eigene Unabhängigkeitserklärung verfassen und als Druck bestellen konnten.

Mehr dazu hier.
Jack Daniels Facebook app Es sind die kleinen Dinge die zählen
1pixel alpha Es sind die kleinen Dinge die zählen

 

 

Ideen die tun wurde von Gareth Kay geprägt.

 

 

 

Letraset in der neuen Welt

31. August 2011 Keine Kommentare

Letraset Letraset in der neuen Welt

Letraset Bogen: via Mike Dempsey zu Frederick Lambert

 


Eine offensichtliche Idee die tut, macht das Leben der Gestalter um vieles leichter. Es gibt sie bei MyFonts logo Letraset in der neuen Welt. Und das seit langem.

  • What the font findet die gesuchte Schrittype. Du gibst ein Bild der gesuchten Schrifttpye ein und What the Font zeigt Dir die Treffer an.
  • Falls mal keine präzisen Treffer angezeigt werden, leitest Du die Suche an andere Typografen weiter und erhälst, meist noch am selben Tag, Vorschläge.
  • Im Forum tauscht Du Dich mit Freunden der Typografie aus.
  • Zu jeder Schriftype kannst Du Deine Worte eingeben und kostenlose Geschmacksmuster erstellen.
  • Am besten ist, Du trägst Dich auf ihrer Mailing Liste ein . Damit diese Quelle an frischen Gedanken nicht wieder in Vergessenheit gerät. Verlang es auch Deiner Kreation ab. Als Kreativdirektor schuldest Du es der dt. Design-Nation.

 

MyFonts Ideen die tun Letraset in der neuen Welt

Danke MyFonts!

 

Wir leben im Zeitalter von Ideen die tun

Spätestens nach Deinem dritten Kundenvorschlag, mit Hilfe der hier vorgestellten Möglichkeiten, sollte Dir klar geworden sein, was eine Idee die tut ist. Es ist das zur Verfügung stellen und Verteilen von Hilfsmitteln, die unmittelbar das Leben vieler vereinfachen.

Umso unmittelbarer, praktischer, notwendiger, desto besser

Denke nicht länger darüber nach, was das grosse Versprechen ist, das die zu betreuende Marke in die Welt hinausrufen soll. Denke darüber nach wie ein solches Versprechen erfüllt wird.

Wie kannst Du den Kunden Deiner Kunden vor Augen führen, wie kannst Du sie erleben machen, das ein solches Versprechen sofort, hier und jetzt auch eingelöst wird, so das sie , indem sie es probieren, zu dem Schluss kommen: „Ist ja toll! Es klappt einfach.‟

Damit bringst Du auch die Magie unserer Werbebranche zurück.

Myfonts.de gibt es nun auch.

Fragen hierzu beantworte ich gerne. Hinterlasse Deine Fragen im Kommentarfeld im Anschluss und ich beeile mich mit einer Antwort.

Morgen gibt es hier im Anschluss zu solch sexy Thema, etwas über den Minirock.

Ideen die tun wurden von Gareth Kay entdeckt und geprägt.

 

 

Kategorien:Neue Werbung

Die schlechte Nachricht zuerst

8. August 2011 Keine Kommentare

Tim Berner Lee sieht das World Wide Web gefährdet und damit Wohlstand und Freiheit unserer Gesellschaft

Drei große Gegner macht er aus: Regierungen, die das Nutzungsverhalten ihrer Bürger überwachen; Provider, die Anbieter gegen Geld bevorzugen; Soziale Netze, die abgeschirmt vom Rest des Internets Informationen horten. (Quelltext)


20 Jahre www Die schlechte Nachricht zuerst

Die arbeitslose Zukunft

Technologie führt heute zu Leistungsfähigkeit die über die Wachstumsmöglichkeiten hinausgeht. Beispiel: Während sich Neuigkeiten, bei immer weniger Kosten, immer schneller ausbreiten, stehen Zeitungsverleger vor dem aus. Für annähernd jede Branche finden sich dementsprechende Anzeichen. (Quelltext)


Buzzmachine Die schlechte Nachricht zuerst

Jeff Jarvis, bekannt für seinen Einsatz für Öffentlichkeit und Transparenz auch in Deutschland.

Der Unterschied zwischen Vergänglichem und Fortwährendem im Marketing ist Künstlertum

Bill Bernbach war Ästhet und schuf eine einflussreiche Schule der Werbung, getragen von ethischen Werten.

Sie widerspricht bis heute, der nicht minder einflussreichen Schule von Ted Bates (Rosser Reeves), David Ogilvy und deren Mitstreiter, die einem Leitfaden von Claude C. Hopkins folgend, mit wissenschaftlicher Werbung erfolgreich sein wollen.

Bernbach wies die Vorzüge der Datenverarbeitung zeitlebens zurück. (Quelltext)


Ned Doyle Mac Dane and Bill Bernbach Die schlechte Nachricht zuerst

Ned Doyle, Mac Dane, and Bill Bernbach


 Die schlechte Nachricht zuerst

DDB Anzeige für VW Käfer

Think small. Ein Lichtblick.

Bill Bernbach’s vielzitierte VW Anzeige signalisiert auch heute mit Think small, Licht am Ende des Tunnels. Grosse Probleme brauchen keine grossen Lösungen. In kleinen Schritten ist gut vorankommen. Gareth Kay sagt, wir sollen zuerst in kleinen Dimensionen denken.

Für Deutschland stellt sich die Frage, ob ein gesundes Selbstverständnis kultiviert wird, dass stark genug ist, um die Ursachen zu unterbrechen, die zu Vertrauensschwund in Politik und Wirtschaft führen? Erforderliche Schritte sind hier gelistet.


 

Wir leben im Zeitalter von Ideen die tun

Mit Ideen die tun, hat Gareth Kay eine Patentlösung für das Marketing von heute zum Vorschlag gemacht. Nicht was wir im Marketing tun, entscheidet über Erfolg oder Fehlschlag, aber was die Leute damit tun. Es geht um die Teilnahme der Leute aus freiem Willen, um sogenanntes Partizipations Marketing, deren Handhabung auch den Unterschied für Politik und Wirtschaft ausmacht.

Mit der Durchführung einer Idee die tut, ist kurzfristig ein erster praktischer Schritt getan. Dem zu Folge, fassen wir Vertrauen in neue Methodologien und lernen auf dem Weg, dass die Entwicklung unser Freund ist.
 

Alle Augen auf eine arbeitslose Zukunft

Sie abzuwenden, bedarf einer dauerhaften Annahme der Probleme und der schrittweisen Tilgung ihrer Ursachen. Jeff Jarvis geht daran, mit der Hilfe vieler, die anstehenden Fragen zu beantworten:

  1. Warum sind Technologien heute anders? Warum schaffen sie nicht mehr Arbeitsplätze als sie vernichten?
  2.  

  3. Wie verhindern die amtsinhabenden Institutionen Wandel und verlangsamen Fortschritt?
  4.  

  5. Wie kann die Regierung dazu beitragen die Entwicklung zu unterstützen? Ist die Regierung dazu in der Lage?
  6.  

  7. Wie muss unser Erziehungswesen sich ändern, um der Entwicklung förderlich zu sein?
  8.  

  9. Sind wir auf dem Weg zu einer Wirtschaft, die nicht länger auf Wachstum beruht aber auf Leistungsfähigkeit (Effizienz)?

Grosse Probleme brauchen keine grossen Lösungen

In Deutschland soll ein Onlineantrag der SPD jetzt dafür sorgen, daß gemeinsam mit interessierten Bürgerinnern und Bürgern das Thema Arbeit und Wirtschaft in der Digitalen Gesellschaft bearbeitet wird. (Online Antrag hier stellen).

Die Landeshauptstadt München will die Intelligenz vieler nutzen mit einem Munich Open Government Day MOGDy.

Rasch wird sich herausstellen, dass der Einsatz von digitalen Leitern, sich für Städte und Länder lohnen kann und ggf. erforderlich ist.


Chief digital officer Die schlechte Nachricht zuerst

Rachel Sterne ist mit 27 Jahren Chief Digital Officer von NYC.


 

Rachel Sterne kontra New York’s digitale Bürokratie

Austin Carr’s Englisch sprachiger Bericht auf Fast Company



Rachel Sterne vs. New Yorks Digital Bureaucracy Die schlechte Nachricht zuerst