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Artikel Tagged ‘Hugh McLeod’

Darling Life & English Cut

14. Mai 2010 Keine Kommentare

2 Praxisbeispiele wie Du Deine Marke aufbaust

Wie digitale Spuren eine vorteilhafte, weltweite Reputation in der Wirklichkeit bewirken.

Geschäftsgründer und Marketing Leute nehmt Notiz – Werbeagenturen jetzt besser nicht hinsehen.

Vor etwa vier Jahren konnte ich meinen Browser nicht davon abhalten die Spur zweier Menschen aufzunehmen; die einer jungen Fotografin aus Georgia, USA und die eines Schneiders aus London, Großbritannien. Alle Augen auf die Beiden, sie kennen sich aus mit heutzutager Markenbildung! Beide haben bemerkenswerten Erfolg und wurden rasch zu favorisierten Praxisbeispielen und zu meinen Helden modernen Marketings. Ich wurde nicht müde beide wöchentlich zu referieren und das für jede Woche seit 2006!

 

Darling Life English Cut Darling Life & English Cut

Foto von Tom: Alle Rechte bei Scott Schuman. Foto von Laura: Alle Rechte Laura Taylor.

 

The Darling Life

Laura Taylor machte sich einen Namen als junge Fotografin, einfach indem sie ihr ländlich, idyllisches Leben auf MySpace dokumentierte. Sie sammelte eine Schar von 25405 Freuden um sich mit ihrer Version eines ländlichen Lebens und ihrem gesunden Wesen, etwas wonach es uns allen verlangt. Grosser Erfolg mit einer kostenlosen MySpace Seite. Lass Dir von Deiner Agentur vorrechnen, wie viel es kosten würde derartigen Erfolg mit einer Markenwebsite zu erstellen! Laura Taylor musste nicht viel mehr tun, als hie und da ein Photo zu veröffentlichen. 20 Kommentare zu jedem Foto, auch 70 waren keine Seltenheit, sorgten für Gesprächsstoff. Nur das nötigste—ist dann auch gute Geschäftsregel. Bestechend einfach.
Anstelle Fotos zu zeigen, die sie als Fotografin machte, bequemte Laura sich mit der Veröffentlichung von Fotos, die Freunde von ihrer gesunden Erscheinung machten. Lou O’ Bedlam soll hier einen guten Anteil gehabt haben erfahre ich bei Kai Müller. So wurden wir alle zu wiederkehrende Besuchern um immer neue Bilder von Laura Taylor zu entdecken. So also gewinnst Du an Einfluss und machst Dir Freunde! Um bei solch grosser Gefolgschaft an Momentum zu gewinnen, brauchte sie nur ihr Profilbild auf MySpace auszutauschen. Wie Laura Taylor mit Darling Life sich auf MySpace ihrer Marke annahm und für sie sorgte, ist auch bestes Praxisbeispiel für den Umgang mit der Datenschutz Thematik. Ihr gelang obendrein ihre Privatsphäre nicht auf’s Spiel zu setzen und ihre privaten Informationen als privat zu belassen. Laura Taylor gestattete ihrer Gefolgschaft Einblicke, wo sie sich ungefähr aufhielt und nahm sie mit auf Reisen nach Ägypten, wohin sie eine Lehrstelle für Archäologie führte. Allmählich veröffentlichte Laura Taylor mehr und mehr ihrer eigenen Fotografien und ebenso allmählich kam ich zu der Überzeugung, in Laura Taylor eine Weltklasse Fotografin entdeckt zu haben. Laura beweist ein angeborenes Genie im Umgang mit ihren Darling Life Attributen ohne sich jemals einer ihrer tragenden Markensäulen bewusst geworden zu sein. Eine Mutmaßung wenn überhaupt. Selbst Interpublic’s Future Brand könnte das eine oder andere von A Darling Life lernen. Der Wandel zu akustischer Musik und Einfluss der Hipster Kultur, die überall präsent ist und über Filme wie Juno oder Elizabeth Town längst Einzug in die Wohnzimmer hielt, spielte ebenfalls eine Rolle in der Markenbildung von A Darling Life. Für so manchen Tag, hielt ich ein Browserfenster offen um Laura’s Auswahl an neuen Liedern als Radiosendung zu geniessen—ein unmittelbarer, praktischer Nutzen der Website.

 

  • Verpflichtung: Eine sich selbst verpflichtende Gemeinschaft heranwachsen machen indem die Teilnahme am Tagebuch der Marke (Weblog, Fansite…) genehmigt und gefördert wird
  • Glaubensbekenntnis: Bezeugen und Teilnahme an der Entwicklung der Markenwahrheiten und Attribute
  • Effizienz und Kontinuität: Nicht wo Du es tust ist wichtig, aber wie Du es mit geringem Aufwand tust
  • Unverletzlicher Datenschutz: Sich nackig machen ohne dabei die Hosen herunterzulassen.
  • Eindeutig sein: Alles dient dem Geschäftsinn mit Fokus auf Verteilung von Fotos (Arbeitsbeispielen) und knappen Worten. Tue Gutes und lass Dritte darüber reden.
  • Lovemark: Viel Einfühlungsvermögen und gegenseitiger Respekt, den Beziehungen sich nunmal gegenseitig abverlangen

 

Darling Life Photos Darling Life & English Cut

© 2010 Alle Rechte Laura Taylor.

 

Heute wurden Fotos von Laura Taylor fast ausschliesslich mit von Laura Taylor gemachten Fotos ausgetauscht. Der herrliche Musik Spieler ist erst von ihrer MySpace Seite verschwunden, dann verschwand die MySpace Seite. page. Besucher und Besucherverkehr wurde auf die seit einiger Zeit parallel laufende, vortrefflich gestaltete Laura Taylor Portfolio Website Auch werden alle Fotos abgelegt auf einem rechtlich geschützten laura taylor.’s photostream. auf Flickr.

 

 

Über Integrierte Kampagnen

The Darling Life & English Cut waren zur rechten Zeit am rechten Ort; Darling Life mit einer MySpace Seite und English Cut mit einem Blog, anstelle einer statischen Website. Beide Marken sind von famoser Leichtigkeit des Seins.. Bestechend einfach der Beiden Vorgehen. Es ist die ganzheitliche Auffassung für’s Marketing, die beiläufige Erfindung eines halbautomatisierten Programms für Kundenbeziehungen inklusive Termingenerator [English Cut]. Gesunder Menschenverstand und praktische Intelligenz ist so viel besser als sich auf die meist unverständliche Fachsprache der Spezialisten verlassen zu müssen. Tom Mahon und Laura Taylor müssen beide bei der Erkenntnis angekommen sein, dass wir alle nur ein Leben haben und es besser ist mit einem Leben klar zu kommen als es unnötig mit Unterteilungen wie Geschäftsleben und Privatleben zu komplizieren.

One Life 300x251 Darling Life & English Cut

© Hugh MacLeod, Gaping Void

Gefolgschaft und potenzielle Kunden sind dankbar für faszinierende Einblicke, und danken es indem sie den Marken ihren Glauben schenken und der beiden Geschäft unterstützen.

Wann die Flucht ergreifen?
CRM oder Kundenbeziehungs-Marketing ist ohne die von Blog-Technologien bekannten sozialen Funktionen und damit einhergehenden Fähigkeiten und die der Sozialmedien nicht länger marktfähig. Nehmt Eure Geld und rennt schreiend zur Hintertür hinaus, sollte Eure CRM Agentur nicht 3 Jahre nachweisliche Erfolge mit der Blogosphäre und Sozialmedien vorweisen oder dieser geringe Beachtung schenken und in ihrem Leistungsangebot unterbewerten. Nimm Dein Geld und lauf.

 

Englsih Cut Photos Darling Life & English Cut

© 2010 Alle Rechte: Thomas Mahon, English Cut




Hier nun das Beispiel eines Mannes, der das was er tut greifbar machen wollte. Er richtete ein Weblog (movable type) ein mit Hilfe eines Freundes (jemand aus dem Marketing) und begann die Beiträge zu veröffentlichen, was ihm eine Leserschaft einbrachte, das wiederum brachte ihm mehr Geschäft, was den bescheidenen Schneider aus England zu einer ganz neuen Ebene führte.

-Jeremy Pepper October 25, 2005 11:45 AM

 

English Cut

Tom Mahon, ein auf Bestellung anfertigender Herrenschneider mit Sitz in der für feine Massanzüge berühmten Saville Row, hatte Glück mit einem ganz ähnlichen Marketing Ansatz nur diesmal auf der anderen Seite des Atlantiks, inmitten der urbanen Umgebung von London. Anders als bei Laura Taylor konnte Herr Mahon nicht davon ausgehen Besucher anzulocken mit deren Hoffnung, er würde sich Teil für Teil seiner Kleidung entledigen und sie würden ihn irgendwann nackt zu sehen bekommen als dies bei Laura Taylor noch als plausibler Anziehungspunkt denkbar wäre. Von dem abgesehen, hatte Yves Saint Laurent ihm das lange schon vorgemacht.

Erst kürzlich erfuhr ich, dass Hugh McLeod hier seine Finger mit im Spiel hatte und Tom Mahon womöglich davon überzeugt hatte, einen Blog vorzuziehen und sich nicht wie der Rest der Welt von ihrer Agentur zu einer Website hat hinreissen lassen. Tomas Mahon rüstete seinen Blog auf zu einem funktionstüchtigen Termingenerator.

Das Vertrauen das eine Marke mit viel Zeit, Selbstbewusstsein und ‘long tail marketing’ aufbauen kann, indem für die Lebensdauer der Marke neue Bedeutung für sie in unnachgiebig kontinuierlicher Manier geschaffen wird und ein Publikum bzw. die geneigte Leserschaft als Zeugen auftreten für die Entwicklung der Marke und diese mit Kommentaren und Wertungen aktiv mitgestalten, darin entfaltet sich Macht und Magie des neuen Marketings.

businessweek logo Darling Life & English Cut

• Artikel in der amerikanischen Newsweek über Thomas Mahon und Lucy Adams.
• Thomas Mahon rauft es in England aus (Nov. 2006)
Kami Huyse hat eine Präsentation veröffentlicht über Messbarkeit und Effektivität der Sozialmedien. Nachfolgendes hieraus zu English Cut:

Zielsetzung

  • EIne diverse Ansammlung an Männern auffinden, etwa 10,000 davon, die das Geld dazu haben und sich für einen Saville Row Massanzug begeistern können.
  • Dies zu finanzieren mit den Mitteln eines lokalen Etats.

Herangehensweise

  • Beginne einen Blog über Wertschätzung von Massarbeit und seine Vorteile
  • Mache Tom Mahon zum Gedankenführer für Massanzüge
  • Manhattan Reisen um neue Kunden zu gewinnen

Resultate

  • Thomas Mahon verkaufte 2004, 2 Anzüge in Manhattan
  • 10 Wochen nach Veröffentlichung des Blogs und Rückkehr nach Manhattan, wurden 20 Anzüge und 8 Sport Jacketts verkauft
  • Dies wurde später intensiviert mit Hilfe von dem PR Pro David Parmet
  • Heute verkauft Thomas soviel wie er handhaben kann und mehr als das.

Fallstudie von Naked Conversation She Israel and Robert Scrible
Die Englisch-sprachigen Folien findest Du hier: Tools and Techniques to Measure the Effectiveness of Social Media

 

 

Thomas Mahon fasst es brillant zusammen für Euch Geschäftsgründer und Marketing Leute

Der hauptsächliche Unterschied zwischen Blog und Webseite–ich brauchte Zeit um das zu erkennen…
Abgesehen von den offensichtlichen Unterschieden, wir wissen wie sie ausssehen und wie sie funktionieren.

Aber grundsätzlich ist eine Website ein Image, eine Abbildung und gerade das lädt geradezu diese Probleme ein, das wir alle ein gutes Image von uns zeigen wollen, eine Abbildung unserer besten Eigenschaften. Also zeigen wir häufig nur die halbe Wahrheit und verschönern das noch ein wenig. Ein Blog aber muss um erfolgreich zu sein eine–Reflektion sein, eine naturgetreue Spiegelung. Und wenn Du das im Duden nachschlägst, dann gibt es einen grossen Unterschied zwischen Image und Reflektion. Zwischen Bildniss und Spiegelung. Nichts wird verschwiegen und die Leute können das erkennen. Es zeigt sich.

 

 

 

Marketing mit Leuten, nicht zu den Leuten – IPA Sozialprinzip 5 von Katy Lindemann

31. März 2010 Keine Kommentare

Zweifelsohne hast Du einige Beiträge in Referenz zu der IPA Sozial Initiative bereits zu Gesicht bekommen… Längst auch ein Sprungbrett für frischer Gedanken, gewinnt Sozial an Bedeutung um Kommunikation der Gegenwart zu verstehen und in den Griff zu bekommen. Ich bin begeistert an diesem Projekt teilzunehmen und hoffe Dir Ansporn zu sein ebenfalls daran teilzunehmen.

Am 6. Oktober vergangenen Jahres lud das in London ansässige IPA (Institut der Praktiker der Werbung) zu einem Ereignis ein (zu dem ich einen Vortrag hielt) um eine Konversation in Gang zu bringen zum Thema Sozial und was sozial für unsere Industrie bedeutet. In Vorbereitung zu diesem Ereignis, arbeitete ich mit einer fantastischen Gruppe an Gleichgesinnten, aus allen erdenklichen Fachbereichen der Werbung, jeder gesegnet mit einer eigenen Ansicht jeder nebulösen Sache die wir Sozial nennen. 10 Prinzipien wurden erarbeitet um die Unterhaltung in Gang zu bringen. Folgende Einführung von Amelia versetzt uns in den richtigen Zusammenhang:

Soziale Medien sind eine Konversation. Das ist es worauf wir uns schon einmal haben einigen können.

Nachdem es sich aber bei Sozialen Medien um eine laute und rechthaberische Konversation handelt, welchen Wert glauben wir hier einzubringen indem wir unsere Stimmen mit einbringen?

Wir sind keine Soziale Medien Gurus. Wir sind eher skeptisch wenn Leute sich als solche ausgeben. Wir sind 10 Leute aus einem breiten Spektrum an Kommunikationsdisziplinen im Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten, denen es gefällt ihre Gedanken mit anderen auszutauschen. Gedanken, die uns entweder inspiriert oder verärgert haben, Gedanken von denen wir annehmen wollen, dass sie einige der Grundpfeiler abgeben um darauf erfolgreiche Soziale (Medien) Kampagnen zu erstellen. Wir haben uns zusammengefunden um auf Vorleistungen der IPA zu Anfang des Jahres zu reagieren und unser Wissen einzubringen.

Jeder hier hat ein Prinzip definiert von dem wir annehmen dass es wichtig sei für diese Soziale Welt. Du wirst unsere Prinzipien hier finden aber als auch als individuelle Einträge auf unseren Weblogs, von dort wollen wir jeweils die Konversation betreuen und Rede und Antwort stehen zu Euren Meinungen und Beiträgen. Bringt Euch bitte ein, womöglich seid Ihr der Meinung dass die Prinzipien nicht zutreffend sind, oder es fallen Euch bessere ein? Gbit es etwas dass Du anders dargestellt haben willst? Hast Du Beispiele, die Du eintragen kannst um das besser darzustellen? Das einzige worum wir Dich als Teil der der Werbe- und Kommunikationsgemeinschaft bitten, ist das Du teilnimmst an der Konversation. Um so mehr Meinungen hier vertreten sind umso interessanter und bedeutender wird das was dabei heraus kommt. Zumal ist es das was wir uns erhoffen.

Vielen Dank im Voraus.

Die IPA hat eine Anlaufstelle für alle 10 Prinzipien zur Verfügung gestellt, gemeinsam mit einer von Mark Earl verfassten Zusammenfassung der Gründe warum dies wichtig ist. Den Beitrag findest Du hier. Jeder der hierzu beigetragen hat, bietet seinen Blog-Eintrag zur weiteren Konversation an. Bitte auch dort teilnehmen.

Die 10 Prinzipien sind als erste Anhaltspunkte gedacht, um die Konversation in Gang zu bringen, Gedanken, Ideen… eine Einladung an Dich mitzumachen. Warum? Es ist beabsichtigt die Debate aus der grauen Theorie in die Praxis zu überführen; Praxisbeispiele aus unserem Alltag, lokale Erfolge, was funktioniert hat und was nicht. Wie zeigt sich Erfolg? Wie sieht ein erster Schritt aus?

Wir sind überzeugt, dass wenn wir unsere Erfahrungen im weiten Feld von Sozialer Kommunikation miteinander austauschen und die Debate offen austragen, wir alle profitieren werden von gemachten Erfahrungen und der Intelligenz und dem Erfindungsgeist vieler. Egal auch ob diese Erfahrung von einer renommierten Netzwerkagentur oder von einem einfachen Freiberufler kommt, egal auch ob von einem als traditionell angesehenen Kunden oder dem jüngsten Gründer… wir alle profitieren von gemachten Erfahrungen und anschaulichen Praxisbeispielen.

Bitte teile Deinen Standpunkt mit indem Du einem Kommentar hinterlässt. Für unser Deutschsprachiges Umfeld am besten gleich hier. Die Verfasser freuen sich über jeden Englischsprachigen Kommentar auf ihren Blogs. Das Thema ist allemal aktuell und Du darfst Dir auf die Schulter klopfen einen Beitrag zu neuer Werbung geleistet zu haben.

IPA Social – 10 Prinzipien

  1. Leute nicht Konsumenten – Mark Earls, -Quelltext
  2. Soziale Tagesordnung nicht geschäftliche Tagesordnung – Le’Nise Brothers, Quelltext
  3. Kontinuierliche Konversation nicht Kampagnen – John V Willshire, Quelltext
  4. Langfristige Auswirkung nicht schnelle Reperatur – Faris Yakob, Quelltext
  5. Marketing mit den Leuten nicht an die Leute – Katy Lindemann, Quelltext
  6. Authentisch sein nicht überzeugen wollen – Neil Perkin, Quelltext
  7. Unaufhörlich vorläufig – Jamie Coomber, Quelltext
  8. Technologien ändern sich Leute nicht Amelia Torode, Quelltext
  9. Wandel wird nie wieder so langsam vonstatten gehen – Graeme Wood, Quelltext
  10. Messbarkeit Asi Sharabi, Quelltext

 

Die 10 Prinzipien sind als erste Anhaltspunkte gedacht, um die Konversation in Gang zu bringen, Gedanken, Ideen… eine Einladung an Dich mitzumachen. Warum? Es ist beabsichtigt die Debate aus der grauen Theorie in die Praxis zu überführen; Praxisbeispiele aus unserem Alltag, lokale Erfolge, was funktioniert hat und was nicht. Wie zeigt sich Erfolg? Wie sieht ein erster Schritt aus?

Wir sind überzeugt, dass wenn wir unsere Erfahrungen im weiten Feld von Sozialer Kommunikation miteinander austauschen und die Debate offen austragen, wir alle profitieren werden von gemachten Erfahrungen und der Intelligenz und dem Erfindungsgeist vieler. Egal auch ob diese Erfahrung von einer renommierten Netzwerkagentur oder von einem einfachen Freiberufler kommt, egal auch ob von einem als traditionell angesehenen Kunden oder dem jüngsten Gründer… wir alle profitieren von gemachten Erfahrungen und anschaulichen Praxisbeispielen.

Bitte teile Deinen Standpunkt mit indem Du einem Kommentar hinterlässt. Für unser Deutschsprachiges Umfeld am besten gleich hier. Die Verfasser freuen sich über jeden Englischsprachigen Kommentar auf ihren Blogs. Das Thema ist allemal aktuell und Du darfst Dir auf die Schulter klopfen einen Beitrag zu neuer Werbung geleistet zu haben.

 

Sozialprinzip 5 Katy Lindemann Marketing mit Leuten, nicht zu den Leuten – IPA Sozialprinzip 5 von Katy Lindemann

 

Marketing wird mit den Betroffenen gemacht und nicht gegen sie. Erfolgreiche Marken verstehen den sozialen Geist nicht als wo er zum Ausdruck gebracht, aber wie er zum Ausdruck gebracht wird.

Für etwa 30 Jahre, war brillant kontrolliertes Markenmanagement die perfekte Vorgehensweise um den Massenmarkt leichtgläubiger Verbraucher, deren Glauben und Begeisterung für die Marke einzusetzen.

 

0712ifyoutalkedtopeople Marketing mit Leuten, nicht zu den Leuten – IPA Sozialprinzip 5 von Katy Lindemann

Würdest Du so zu den Leuten reden wie die Werbung es tut, dann würden sie Dir ins Gesicht schlagen

 

Die Zeiten haben sich geändert. Marken die erfolgreich m neuen Zeitalter der Kommunikation weiterkommen, haben begriffen, dass Marketing nicht länger etwas ist, das man den Leuten antut, aber etwas ist, das mit den Leuten gemeinsam erwirkt wird.

Leute sind keine Rezeptoren, die der Werbebotschaft harren. Sie sind ausgebufft und wissen ihre Zeit zu schätzen. Warum sollten sie einer Marke Zugang zu ihrem Leben gewähren, solange die Marke ihre Zeit und sie nicht zu schätzen weiss? Vom Miteinbeziehen der Leute in ein unterhaltsame Markenerlebnis, über Anregungen daran teilzunehmen was die Marke tut & den Produkten und Diensten die diese offeriert, bis hin zu der Gabe einfach mal zuzuhören was Leute so zu sagen haben – sich interessiert zeigen ist gleichbedeutend mit dem für die Leute interessant zu sein.

Und dies kann zahlreiche Formen annehmen – hier gibt keine Größe die allen passt. Orange’s Playballoonacy belohnte die Teilnehmer auf verschiedenen Ebenen – für die Einen die Chance den grossen Preis zu gewinnen, für die Anderen was es einfach nur gewinnbringend an einem unterhaltsamen Spiel teilzunehmen, für wiederum Andere war es der Triumph genügend Punkte zu sammeln um ihren Wettbewerb zu schlagen, oder aber eine Gelegenheit mehr Publikum für den eignen Weblog zu gewinnen. Walkers ‘Do Us A Flavour’ Kampagne zeigte uns wie interaktiv und mit einbeziehend Kommunikation heute zu leben erwacht und auch als Bestandteil einer allem Anschein nach traditionellen Kampage Atem schöpft. Während beide, Dell Ideastorm und MyStarbucksidea Zuhören zum Ausgangspunkt ihrer Kommunikation machten – hier wurde der altvertraute Trichter umgekehrt und der Teilnehmer ins Zentrum gerückt und nicht die Marke.

Schliesslich erstreckt sch Soziales Marketing weit über bisherige Kampagnen hinaus. Es kann und muss in den Mittelpunkt der Markenaufführung gestellt werden. Es geht um jeden noch so unscheinbaren Berührungspunkt mit der Marke – das mit Einbeziehen der Leute ist etwas das wir das ganze Jahr über tun.

Heute müssen wir uns kontinuierlich vergegenwärtigen, dass allem voran Mundpropaganda das mächtigste Marketingmittel ist, nämlich das was Leute sich über die Marke zu erzählen haben. Wenn Du also Gelegenheiten schaffen kannst, zu denen Leute sich in die Markenkommunikation einbringen können, und Dir gelingt ein reiches, lohnendes Erlebnis für die Leute zu schaffen, dann werden die Leute Dir das danken indem sie mit ihren Freunden über die Marke im Guten reden. “Tue gutes und sprich darüber” war gestern, heute heisst es Gutes tun und die Leute darüber reden lassen. Marketing ist also auch nicht länger etwas das Du mit den Leuten tust – gut gemacht werden die Leute zu Deinem Marketing.

 

 

Technologien ändern sich, Leute nicht– IPA Sozialprinzip 8 von Amelia Torode

16. März 2010 Keine Kommentare

IPA Sozialprinzip 8 Amelia Torode Technologien ändern sich, Leute nicht– IPA Sozialprinzip 8 von Amelia Torode

 

Ich habe bereits Einträge über die IPA Sozial Initiative veröffentlicht. Jeder von uns Beteiligten hat sich Gedanken darüber notiert, was unserer Meinung nach die10 Grundsätze dieserTeilnahme festlegt. Dank dem brillanten Hugh McLeod wähle ich dies hier:
Technologien ändern sich Leute nicht Technologien ändern sich, Leute nicht– IPA Sozialprinzip 8 von Amelia Torode
Wenn der Wikipedia-Eintrag für Social Media im ersten Absatz besagt “Social Media sind Medien, die durch die Ermöglichung sozialer Interaktionen und Kollaboration an Bedeutung gewinnen.”, dann denke ich, dass wir ein Problem haben.

So viel Zeit, Energie und Aufmerksamkeit wurde aufgewendet sich Gedanken über Soziale Medien Hilfsmittel und Technologien zu machen und zu besprechen, dass wir meiner Meinung nach den Kern der Sache nicht getroffen haben. Ohne Leute, ohne sie in Betracht zu ziehen bedeutet das alles nichts. Womöglich hätte ein wenig mehr Zeit mit der Auseinandersetzung über grundlegende Bedürfnisse der Leute und ihrem Verhalten und weniger aufgewendete Zeit beim Erraten was das neue Facebook/Twitter/YourTube bringen mag die interessanteren Ergebnisse für uns alle eingebracht?

Von Natur aus sind wir Beziehungs-Kreaturen. Wir brauchen einander. Wir co-operieren, wir streiten uns, wir finden uns und zu einander durch Beziehungen mit Anderen. Die alten Griechen hatten eine Bestrafung, die sie für schmerzvoller erachteten als den Tod – Verbannung. Indem jemand von seinem Netzwerk an Freunden und Familei getrennt wurde, hat man ihn über den Tod hinaus verurteilt.

1934 verfasste Abraham Maslow ein Papier mit Titel, die Theorie menschlicher Motivation. Maslow kodifizierte seine Erforschung der fünf essentiellen Bedürfnisse der Menschen in seiner berühmt gewordenen Bedarfshierarchie (beliebt bei Planern in der ganzen Welt). Als der Grundlegendste Bedarf, gelten Biologischer und physiologischer Bedarf – Atmen, Schlaf, Nahrung,
Sex usw.), gefolgt von Sicherheits Bedarf (Person, Finanzen, Gesundheit), dann das Soziale Bedürfnis (Freundschaft, Intimität, Familie) gefolgt von Achtungs Bedarf (Selbstachtung, Dazugehörigkeit) und schliesslich, an der Spitze der Hierarchie, Selbst-Aktualisierung.
Motivierung1 Technologien ändern sich, Leute nicht– IPA Sozialprinzip 8 von Amelia Torode

 

Bedürfnisse aus der mittleren Ebene gehören zu den ausschlaggebenden in unserer Diskussion der Sozialen Medien. Welche Motivation bestimmt das Verhalten auf sozialen Medienplatformen wie Weblogs, YouTube, und Flickr, wenn nicht Zugehörigkeit und Achtungs Bedarf?

“Zugehörigkeit/Soziale Bedürfnisse” bei Digitaltechnikplattformen ermöglichen Anschluss, so dass Menschen gleicher Interessen und Leidenschaften zusammenfinden können, sei es aus Leidenschaft für Spiele oder dem was uns Menschen weltweis anzieht (Prof. Monica whitty hat sich auführlich mit dem Thema Romantik beschäftigt die in den alternativen Wirklichkeiten zu neuer Blühte gelangt und in Hochzeiten in der realen Welt endeten), oder in beunruhigenden Leidenschaften, wie der von Armin Melwes , der im Internet mit Jürgen Armando Brandes zusammenfand um ihm in dessen Einverständnis den Penis abzutrennen um ihm 3 Stunden später das Messer in den Hals zu rammen und ihn somit tötete. Vorher hatten die Beiden noch den Penis verzerrt und Meiwes verzerrte ca. 20 kg von Brandes bevor er sich der Polizei auslieferte. Soziale Medien bieten im Wesentlichen eine Plattform, die Verbindungen miteinander und das Teilen untereinander ermöglicht. Eine Umgebung für Zugehörigkeit.

Noch interessanter ist vielleicht die Art und Weise wie Selbstachtung und Selbstrespekt mit Hilfe von Sozialer Medienkanäle befriedigt oder erlangt werden. Auch bekannt als Achtungsbedarf, erfüllt die uns entgegengebrachte Achtung den Wunsch von anderen respektiert und geschätzt zu werden. Leute müssen Engagement beweisen um Anerkennung zu ernten.Eine oder mehre Aktivitäten sind notwendig um das Gefühl zu vermitteln einen Beitrage geleistet zu haben, meist um in unserem professionellen Umfeld geschätzt und respektiert zu werden. Gerade so werden wir im privaten Umfeld dafür anerkannt wenn wir unsere Hobbies oder unser Können, unsere Expertise mit anderen teilen.
Mittels der Kommentare oder auch der Verlinkung anderer gewinnen wir im sozailen Umfreld an Autorität, was unserer Selbstachtung zugute kommt.

  1. Das Bedürfniss ist Zugehörigkeit.
  2. Das Verhalten ist sozial.
  3. Der Gewinn ist Achtung.

Die Grundbedürfnisse der menschlichen Natur bleiben konstant.