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Europa muss endlich lernen, sich um sich selbst zu kümmern

6. August 2011 Keine Kommentare

Joel Micah Miller Monumental Wall Street Europa muss endlich lernen, sich um sich selbst zu kümmern

© Joel Micah Miller - Monumental - Wall Street

Jakob Augstein berichtet im Spiegel, dass die USA nicht länger zum Westen gehören und dass Europa jetzt der Westen sei.

Jakob Augstein führt den Zerfall der Bedeutung des Westens an, der einmal gemeinsame Ziele und Werte gehabt haben mag. Die Würde von Demokratie und Gerechtigkeit gegenüber Tyrannei und Willkür seien Vergangenheit. Die gerade noch abgewendete Katastrophe der US-Schuldenpolitik zeige an: In Amerika regiert der politische Irrsinn. Das Regierungssystem befinde sich fest im Griff der Eliten. (Quelltext)

Gestern (5. Aug.) reagieren die Märkte in Folge des Vertrauensschwunds. Panikverkäufe überall. Der Börsenwert aller 30 im deutschen Leitindex gelisteten Unternehmen schrumpfte um fast 100 Milliarden Euro.

In Folge der Auflösung der Sowjetunion durch die Alma-Ata-Deklaration am 21. Dezember 1991, wurde der Niedergang der US Demokratie ein denkbares Szenario.

Nur fünf Jahre später zeigten sich erste Anzeichen für eine zunehmend, radikale, globale Spaltung in Superreiche und Bettelarme, insbesondere in der Automobilindustrie, die einen kompetetiven Vorteil darin sieht das oberste Marktsegment zu beliefern.

Was 1996 deutlich sichtbare Anfänge nahm, spiegelte sich in der Presse durch häufigeres Auftreten von Begriffen wie Schere und neuer Volkskrankheiten wie dem Burn-Out Syndrom.


Joel Micah Miller Monumental Paris Europa muss endlich lernen, sich um sich selbst zu kümmern

© Joel Micah Miller - Monumental - Tour Eiffel


 
Deutschland ist jetzt der Westen

Wenn wir in Deutschland, Europa sagen, meinen wir Deutschland. Tatsächlich gibt es noch lange kein europäisches Selbstverständnis, dass an das grosse Selbstverständnis der Vereinigten Staaten heranreichen würde. Nach Brüssel äugt der Deutsche mit Skepsis. Es fehlt an Transparenz und demokratischen Vereinbarungen.

Der eindeutige Unterschied, den Deutschland anderen Mitgliedsländern und der Welt voraus hätte, hiess einmal soziale Marktwirtschaft. Seit Hartz IV hat Deutschland es mit einem ebensolchen Vertrauensschwund zu tun wie er hier von Augstein den USA, insbesondere den amerikanischen Republikanern zur Last gelegt wird, wenn auch mit geringerer Reichweite, vorerst auf das Landesinnere beschränkt.

Deutschland ist gut darin Wandel zu strukturieren, wie es im schlechtesten Fall, das Hartz IV Beispiel schauerlich demonstriert.

Joel Micah Miller Monumental dem dt. Volke Europa muss endlich lernen, sich um sich selbst zu kümmern

© Joel Micah Miller - Monumental - Berlin


 
Deutschland muss endlich lernen, sich um sich selbst zu kümmern

  1. Der Begabung im Strukturellen, eine Begabung hinzulernen, die Strukturen auch mit Leben zu füllen. Sie auch zu kultivieren.
  2.  

  3. Für Entwicklungen die Beteiligung Betroffener fördern. Mit der Intelligenz vieler arbeiten (crowdsourcing).
  4.  

  5. Gelerntes aus den Sozialmedien für den politischen Alltag nutzen.
  6.  

  7. In Frankreich und Grossbritannien starke Verbündete gewinnen.
  8.  

  9. Durch der Zeit angepasste Gesetze, soll Politik die Wirtschaft darin unterstützen freie Initiative mit einem gerade durch die wirtschaftliche Leistung gesicherten, sozialen Fortschritt zu verbinden.
  10.  

  11. Wirtschaft und Politik sollen den beispielhaften Umgang mit immer neuen auftauchenden Technologien demonstrieren und ermöglichen.
  12.  

  13. Legendäres German Engineering auch innerhalb von Deutschland wahrnehmen.
  14.  

  15. Think small. Grosse Probleme brauchen keine grossen Lösungen.*


* Gareth Kay, Goodby, Silverstein & Partners.
 

Ein Online Antrag soll jetzt dafür sorgen, daß gemeinsam mit interessierten Bürgerinnern und Bürgern das Thema Arbeit und Wirtschaft in der Digitalen Gesellschaft bearbeitet wird. Mehr dazu auf Lummaland.

Zum Online Antrag der SPD geht es hier.

Infos zu Adhocracy, Direkten Parlamentarismus gibt es hier.

Fotos mit freundlicher Genehmigung von Joel Micah Miller. Weitere Monumental Fotos gibt es hier zu sehen. Die Website von Joel Micah Miller hier besuchen.


 

Ein wenig Blogosphäre

18. Juli 2011 Keine Kommentare

Spreeblick

Am Volksblog aus Berlin, recht allgemein auf das Thema Internet ausgerichtet, kann sich noch bis Ende Juli jeder mit eigenen Einträgen am Diskurs beteiligen und sich der beachtlich, grossen Leserschaft erfreuen. Um welchen Diskurs es sich dabei handeln soll, verrät Spreeblick nicht. Ein Fokus auf Marketing besteht jedenfalls nicht.
 

Open Spreeblick Ein wenig Blogosphäre

via Spreeblick



Wertung von Bloglevel
Einfluss     78.7
Beliebtheit     78.7
Engagement     76.6
Vertrauen     79.7




 

Werbeblogger

Der Gemeinschaftsblog von Roland Kühl-v. Puttkamer, J. Martin, Dr. phil. und Ralf Schwartz bemüht sich zunehmend um sachliche Orientierung zum Thema der dt. Design-Nation, nämlich Werbung. Wenn auch in diesem Jahr in Cannes, der Begriff Werbung, erstmals gegen Kreativität eingetauscht wurde. Konkrete Beispiele aus dem Marketing sind hier zu finden.
 

Werbeblogger Ein wenig Blogosphäre

Roland Kühl-v. Puttkamer, J. Martin, Dr. phil., Ralf Schwartz



Wertung von Bloglevel
Einfluss     67.8
Beliebtheit     66.7
Engagement     65.6
Vertrauen     67.8



Sascha Lobo

Sascha Lobo ist sicher auch aufgrund seines zur Schau getragenen geschwollenen Kamms, Hahn im Korb und meist zitierter bundesdeutscher Blogger, bekannt aus diversen Talkshows. Wenn es Fragen zum Internet gibt, dann kommen Presse und Fernsehen nach eigener Aussage zu ihm, einer oft auch scharf formulierten Antwort wegen. Er ist der Charlie Sheen der dt. Blogosphäre aber noch kein dt. Seth Godin. Auf seinem Blog sind Denkanstöße für das post-digitale Marketing zu finden.
 

Sascha Lobo vibrioeu Ein wenig Blogosphäre

via Google Images bzw. vibrio.eu.



Wertung von Bloglevel
Einfluss     64.5
Beliebtheit     64.5
Engagement     63.3
Vertrauen     61.0




 

Nico Lumma

Weltmeister in der Öffentlichkeitsarbeit der dt. Design Nation ist Nico Lumma mit Lummaland. Nico kann es aufnehmen mit Superbloggern der USA. Mein Weg zu Lummaland führte über CRM-Vorbild Derek Sivers, der, der Tonalität seiner Anhängerschaft entsprechend, das Gefühl von Nähe zu vermitteln vermag wie kaum ein anderer. Kunden von CDBaby zu Siver’s Zeiten, haben es ihm gedankt. Die entsprechenden Umgangs-formen und die notwendige Offenheit sind auch bei Nico Lumma gegeben. Lummaland hält uns auf dem Laufenden mit aktuellen, meist technischen Entwicklungen, Sozialmedien und seiner Faszination mit Gadgets wie etwa Dyson Staubsaugern. Bisweilen schweift Lummaland ab ins Land der Politik. Konkrete Marketingbeispiele werden nicht gegeben.
 
NIco Lumma Ein wenig Blogosphäre


Wertung von Bloglevel
Einfluss     52.9
Beliebtheit     51.7
Engagement     55.2
Vertrauen     55.2




 

Fischmarkt

Matthias Schrader fand allen voran die richtigen Worte für Marketing in unserer post-digitalen Zeit. Das war sexy. Mit Fischmarkt, dem Blog von Sinner & Schrader, ist Martin Recke damit beschäftigt den Neuigkeiten nachzukommen. Sexy ist das nicht, die Informationen unterscheiden sich nicht und liefern keinen Grund sie aufspüren zu wollen, wie es bei Peter Kruse der Fall ist.
 

Matthias Schrader Ein wenig Blogosphäre

via Werben & Verkaufen



Wertung von Bloglevel
Einfluss     52.9
Beliebtheit     49.3
Engagement     38.5
Vertrauen     46.9




 

Holger Schmidt schreibt seit 1997 als Journalist für die Frankfurter Allgemeine aus ökonomischer Sicht über die Netze. Als Netzökonom liefert er mit dem F.A.Z. Community Blog vor allem gut rescherschierte, aktuelle Fakten und Analysen.

Der Leser erfährt wissenswertes über die Netze in sachlich, knappen Mitteilungen. Wer Zahlen braucht findet sie hier. Der Netzökonom brachte die Themen aus der Blogosphäre in die deutschen Wohnzimmer.
 

Holger Schmidt Ein wenig Blogosphäre

Netzökonom Holger Schmidt wechselt zu Focus in München.



Wertung von Bloglevel
Einfluss     50.5
Beliebtheit     50.2
Engagement     61
Vertrauen     59.5




 

brand eins, dt. Wirtschaftsmagazin

Das Wirtschaftsmagazin und Hoffnungsträger der dt. Design-Nation legt mit Layout und Rubriken wie, ‚Was die Wirtschaft treibt‛… strukturell den richtigen Ansatz vor, kulturell aber wird den einflussreichen Nerds die kalte Schulter gezeigt. Wirtschaft und Werbung stehen in direktem Verhältnis zueinander. Wir leben im Zeitalter von Ideen die tun² und es soll brand eins gelingen, Wirtschaft und Werbung bei der Transformation von der alten Industriegesellschaft hin zur neuen Wissensgesellschaft (Wikipedia) aktive Orientierungshilfe zu gewähren auch um selbst transformativ zu sein, wie dies ja auch im Sinne von Wolf Lotter ist. Ich erwarte jedenfalls, dass brand eins meine, auf Bloglevel basierende Staffel, in Zukunft anführt.
² Der Begriff, Ideen die tun, wurde von Gareth Kay von Goodby Silverstein + Partners geprägt und beschreibt eine praktische, erfolgsversprechende Anwendung in unserer post-digitalen Zeit.
 

brand eins  Ein wenig Blogosphäre

via Facebook wall



Wertung von Bloglevel
Einfluss     39.7
Beliebtheit     42.1
Engagement     33.6
Vertrauen     37.3




 

Honorarprofessor Peter Kruse ist Redner, Psychologe, Unternehmensberater und Zukunftsforscher. Er bringt gesunden Menschenverstand zurück nach Deutschland.

Kein Blogger aber treibende Kraft in Zeiten der Transformation, verleiht Peter Kruse der dt. Blogosphäre indirekt Glaubwürdigkeit, Kredibilität. Er begleitet die Entwicklungen in unserer post-digitalen Zeit mit datenunterstützter, laserscharfer Beobachtung. Zusammenhänge werden erklärt und in einem Deutsch wie dem von Ernst Jünger greifbar gemacht. Dabei übernimmt What’s next? eine begleitende Rolle, als Unternehmensblog von Peter Kruse’s Unternehmensberatung nextpractice.
 

Peter Kruse repuplika Ein wenig Blogosphäre

Photo von Daniel Seifert.



Wertung von Bloglevel
Einfluss     38.5
Beliebtheit     38.5
Engagement     29.9
Vertrauen     37.3




 

Amir Kassaie

Vormals der dt. Design-Nation anerkannt, bester Kreativer unterhält seinen Blog, der gegenwärtigen Mode entsprechend auf Posterous. Ich war erst der Annahme, dass der schlaue Amir sich hier für den USA Aufenthalt das Rückgrad stärken will, sehe aber mit Erstaunen, dass der Blog lt. Archiv seit 2009 besteht. In der Liebe wie in der Werbung sind bekanntlich alle Mittel recht.
 

Amir Kassaei Ein wenig Blogosphäre

Foto via Google images, bzw. WuV



Wertung von Bloglevel
Einfluss     38.5
Beliebtheit     38.5
Engagement     42.1
Vertrauen     37.3




 

Stefan Zschaller

ist Chef von Leagas Delaney in Hamburg. Stefan Zschaller ist der dt. Design Nation, erstes (mir bekanntes) Agenturoberhaupt, mit eigenem Blog und somit eigener Erfahrung in den Sozialmedien. Mit followfish gelang ihm und seinem Team, eine erste Idee die tut¹ auf den Markt zu bringen. Auf Texter gesucht findest Du konkrete Marketingbeispiele und Informationen zu den stattfindenen Kreativwettbewerben.
¹ Der Begriff, Ideen die tun, wurde von Gareth Kay geprägt und beschreibt eine erfolgsversprechende Anwendung in unserer post-digitalen Zeit.
 

Stefan Zschaller Ein wenig Blogosphäre

via Legas Delaney, Hamburg



Wertung von Bloglevel
Einfluss     34.8
Beliebtheit     33.6
Engagement     28.7
Vertrauen     33.6




 

Wie Deutsche Blogger im internationalen Vergleich abschneiden?

Fantastisch. Die dt. Blogosphäre ist in Zahlen, als auch in der Gedankenführung vergleichbar mit den USA. Nicht aber im Selbstverständnis. Die Gedankenführung verdanken wir allen voran Peter Kruse & Co und Veranstaltungen wie re:publika. Seht selbst.

Hier eine Liste von 83 dt. Marketing Blogs, kategorisiert und zusammengestellt von Hohannes Siemers.


 

Mein Burger

22. Juni 2011 Keine Kommentare

Eine Idee die tut¹ setzt die aktive Teilnahme der Beteiligten voraus und hat diese zum Ziel. In ihrer Ausführung soll die Idee höchst unmittelbar und praktisch anwendbar sein.

McDonalds setzte in den vergangenen Monaten eine solche Idee die tut mit gutem Erfolg auf dem dt. Markt um. 5 Burger Favoriten wurden in einem Crowdsourcing Verfahren von den Teilnehmern gewählt. Die McDonalds Kundschaft gestaltet sein eigenes McDonald Produkt zum eigenen Verzehr. Die Rolle des McDonald Unternehmens beschränkt sich auf die des Ermöglichers. Die Mittel werden bereitgestellt. Eine Idee die tun soll, wurde von McDonalds organisiert und verwaltet. Bestätigung finden die Teilnehmer nicht durch Geldbelohnung aber indem, der von ihnen gestaltete Burger auf den Markt kommt. Wir leben im Zeitalter von Ideen die tun. Mir gefällt auch, dass die Markenwebsite mit seinem einfach zu bedienenden Burgerkonfigurator die zentrale Plattform darstellt. Eine Sozialmedienkampagne ohne Facebook. Bravo. Ab sofort sind in Abfolge 5 neue Burger bei McDonalds zu haben. Bürger Burger.
 

Burgerkonfigurator Mein Burger

Burgerkonfigurator © 2011 McDonald Deutschland

 


 
Ideen die tun

 

„Es ist nicht was wir tun,
es ist was die Leute mit dem tun was wir tun.‟

Gareth Kay, Goodby, Silverstein & Partners

 

¹ Ideen die tun wurde von Gareth Kay, Goodby Silverstein & Partners geprägt.

 

Verantwortliche Kreativ-Agentur der Aktion “Mein Burger” ist Neue Digitale / Razorfish in Berlin, die TV- und Hörfunkspots kommen von Heye & Partner in Unterhaching. Produziert wurden die Spots in München bei E + P Commercial, die Mediaplanung übernimmt Heye OMD, ebenfalls München. Alexander Schramm, Director Corporate Affairs McDonald’s Deutschland Inc. gab 2008 die Zusammenarbeit mit Neue Digitale bekannt.

WuV meldet am 14.11 eine Neuauflage der „Mein Burger‟ Aktion, hier zu lesen.

 

Mein Burger—Wie? Gand! Interactive Blog

  • Deutschland baut Burger—Pressemitteilung McDonalds
  • McDonald´s startet TV-Kampagne für “Mein Burger”-Gewinner—Ingo Rentz, Horizont.net
  • MC Donalds startet mein Burger in Deutschland—Enrico, Marketing-Guide
  • „Das ist mein Burger‟—Petra Hammerstein, der Mut Anderer
  • Burgertest N.Y.Cheesebeef auf dem Weg in die „Rote Sonne‟—Petra Hammerstein, der Mut Anderer
  •  

     

    Bionik für die Business Klasse

    10. Juni 2011 Keine Kommentare

    Ein Blick aus dem Fenster zeigt uns immer häufiger Flügel, deren Enden abrupt hochgebogen sind. Das ist neu.

    Bei knapper werdenden Kraftstoff Ressourcen und steigendem Flugverkehr, hat die Luftfahrtsindustrie schliesslich von den Vögeln abgekuckt und gelernt, dass bei geringerer Wirbelung an den Flügelspitzen Sprit gesparrt werden kann und die Flugdynamik sich verbessern lässt.

    Aircraft wingtips Bionik für die Business Klasse

    Bildschirmaufnahme aus einem Video von otherjustine © 2011 otherjustine. Alle Rechte vorbehalten.

    Drei ‚S’ Anglozismen setzen sich in unserer magersüchtigen Wirtschaft in Abhängigkeit voneinander durch: Spending, Saving, Sharing. Zunehmend wird deutlich, dass mit kleinen Schritten oder Dingen grosse Wirkung zu erzielen ist und dass Bionik, Orientierung bietet auch bei der Verwaltung und Produktivität der dt. Werbebranche.

    Einsparen lässt sich bei gleichzeitig, erheblicher Erleichterung der Arbeitsweise auch durch Wahl der passenden Software. Das allgegenwärtige MS Word etwa ist bekanntlich überladen, 80% der dargebotenen Funktionen bleiben im Geschäftsalltag angeblich ungenutzt. Apple’s Pages bietet ein weit besseres Preisleistungsverhältnis. Mit €60 pro Lizensplatz kann Pixelmator, das €700 Photoshop ablösen als Liebslingswerkzeug der Kreation. Pixelmator lädt in einem Bruchteil der von Photoshop benötigten Zeit und bietet vergleichbare Funktionalität in einem eleganteren UI Design. Deutlicher noch wird ein Vergleich von Powerpoint und Keynotes.

    Nature wingtips Bionik für die Business Klasse

    Was die Industrie von der Natur lernen kann.

    Klassik Kreative sind gut darin etwas herumzureissen und leisten herausragende Arbeit, sowie ihnen ein greifbares Geschmacksmuster der zu verrichtenden Arbeit vorliegt.

    Wir leben jetzt im Zeitalter von Ideen die tun.

    VW’s The Fun Theory von DDB Amsterdam ist eine Sammlung an Ideen die tun. Soviel ich weiss, hat Gareth Kay vor gut einem Jahr die Verschlüsselung dazu geknackt, wie wir die Magie unserer Werbeindustrie zurückbringen können, in seiner Transformer Präsentation und was unsere Branche vom Paarungsverhalten der Vögel lernen kann: „Wenn wir als Wirtschaftzweig, Ideen die tun produzieren müssen, dann müssen wir uns auf einige dramatische Änderungen einlassen. Änderungen nicht einfach indem was wir produzieren. Wir müssen unsere Philosophie, Prozeduren, und unser Verhalten ändern. Wir müssen unsere Annahmen ändern wie wir glauben dass Kommunikation funktioniert, unseren tägliche Arbeit ändern, ändern wie wir bezahlt werden und unsere Meinung darüber ändern was eine grosse Idee ausmacht.

    Für die psychologische Komponente ist Cindy Gallop’s 3 Min. Manifest anempfohlen.

    Reputation

    11. Januar 2011 Keine Kommentare

    PIL Reputation

    Publikum bei einem Auftritt von John Lydon's Public Image Ltd. in Estonia, August 1988
    © Brian Aris


    Reputation Reputation


     

    Warum digitale Reputation weder mit Digital noch mit Reputation zu tun hat, sondern nur damit, dass Marken ihre Arbeit tun.

    Für Hersteller, Anbieter und ihre Agenturen gilt es ihre Arbeit zu tun und kontinuierlich neue Bedeutung für die Marke zu schaffen. Der Hauptgrund für rasch schwindendes Ansehens bei Firmen mit Facebook Profilen, sei der Mangel an Reaktionsfähigkeit, berichtet die US Agentur North. 89% von Verbraucheranfragen auf Facebook Firmenprofilen bleiben unbeantwortet [Leni Stein]

     

    „Reputation ist das Resultat der relativen Nähe von drei Faktoren zueinander

    Justin Townsend¹ klärte mich vor Jahren darüber auf. Eine ebenso präzise Definition findet sich auf der MRM Website mit Verweis auf das Original von Bertrand Cesvet in Conversational Capital. Hier die deutschsprachige Variante

     

    Wer Du bist Reputation

    via MRM Live

     

     

     


     

    Ein Video erinnert daran, dass wir nur ein Leben haben

    Das Leben unterteilen zu wollen in ein virtuelles und ein wirkliches Leben, ist unerheblich für unsere Wahrnehmung. Dagegen hilft es zu akzeptieren, dass was gut für die Leute ist, ist auch gut für das Geschäft². Mit der Aufnahme der Sozialmedien in den Marketingmix, gewinnt das kollektive Selbstverständnis im Unternehmen an Bedeutung für die Marke(n), ihrer Produkte und Dienste. Hier hilft die von Gareth Kay³ angebotene Orientierung, dass nicht von Bedeutung ist, was wir als Unternehmen oder Agentur tun, aber das was die Leute damit anfangen. Nicht Werte schaffen Nutzen, Nutzen schafft Werte.
    ¹Gründer von IGA Worldwide und Vorstandsvorsitzender weiterer, neuer Geschäftsmodelle
    ²Leo Burnett
    ³Markenstratege von Goodby Silverstein & Partners

     

    Intel Werbung von Venables Bell & Partners
    via Texter gesucht

     

     

     

     

    Der hässliche Deutsche

    30. August 2010 Keine Kommentare
    Der hässliche Deutsche Der hässliche Deutsche

    Von Apotheker Anselm Strauss eingeführte Wahrzeichen in der Herstallstraße 14, Aschaffenburg
    Foto Petra Hammerstein © 2010. Alle Rechte vorbehalten.

     


     
    Das Merkel Phänomen, die Fussball Weltmeisterschaft, fröhliche Geselligkeit und sportliche Fairness haben vor nicht allzulanger Zeit dafür gesorgt, dass Deutschland allerorts Anerkennung und Wiederaufnahme fand in die Weltgemeinschaft. Die beiden Weltkriege scheinen verziehen und die Reputation wieder hergestellt.

     

    Peter Kruse demonstrierte auf der re:publica 2010, wie hilflos sich digitale Besucher und digitale Bewohner gegenüberstehen und verkündet beharrlich:
    Das Internet zu nutzen oder nicht zu nutzen ist keine Glaubensfrage sondern eine Frage sinnvoller Zukunftsorientierung und praktischer Vernunft.

     

    Gerade erst nahmen Deutsche Agenturen den Löwenanteil der Europäischen Auszeichnungen nach Hause und Doyle Dane Bernbach weist mit The Fun Theory und ‚Ideen die tun‛ den Weg aus der Misere für die schwächelnde Deutsche Werbeindustrie.

     

    kopf in den sand Der hässliche Deutsche

    via retaildesigndiva



    Jeff Jarvis nimmt die Reise nach Berlin auf sich, um auf der re:pulica 2010, das Deutsche Privatsphären Paradox, mit gesundem Humor zu erläutern: „Wenn wir uns zuviele Sorgen darüber machen, unsere Privatsphäre zu schützen, dann setzen wir die Vorteile von Öffentlichkeit und Transparenz aufs Spiel, die uns das Internet bietet. Mein Argument ist, dass wir, die Öffentlichkeit, bewahren müssen was öffentlich ist.

     

    IPA definierte im Vorjahr aus London heraus 10 Sozialprinzipien. Die Deutsche Fassung findest Du hier.

     

    Schliesslich war es der gute Gareth Kay, Chefstratege von Goodby, Silverstein and Partners, der mit ‚ideas that do‛ und einem amüsanten Vergleich von Pfau und Laubenvogel, der Werbeindustrie den kürzesten Weg aus der kreativen Schockstarre weisst: „Es ist nicht was wir tun, es ist was die Leute mit dem tun was wir tun

     

    Morgen findet in Wiesbaden der erste Social Media Summit statt. Vijay Iyer, Manager Social Media, Broadcast & Visualization von Opel hält einen Vortrag.

     

    Mit Google Street View, Facebook, der Unmittelbarkeit von Dienstleistungen und den Wert der Öffentlichkeit aber hat Deutschland seine Mühen. Es droht die Entgleisung in ein Europäisches China.



    Vijay button Der hässliche Deutsche

    Vijay Iyer, Opel’s Social Media Ninja

     

     

    Kategorien:Neue Werbung, Politik, Sozial

    Transformation leicht gemacht

    17. August 2010 Keine Kommentare

    Revolver Kugel Transformation leicht gemacht

    Peng!


    Werbung ist tot. Die Spatzn pfeifen es von den Dächern. Wir stochern einigermassen lustlos in der sich abkühlenden Asche konventioneller Werbung. In Vorstellungsgesprächen habe ich reichlich Agenturen kennengelernt, die ohne Orientierung, im Denken der alten Welt verhaftet, wenig anzufangen wissen mit einem Hybriden wie mir. Wir meinen dieselben Dinge, bewerten sie jedoch unterschiedlich. Der digitale Besucher [Du] und der digitale Bewohner [ich], wir stehen uns hilflos gegenüber. Auch sehnt sich der Besucher, der er seine alte Welt nie verlassen hat, nach dem, ihm aus seiner alten Welt vertrauten Abbild eines Chefkreativen. Derweilen hiess es bei Barak Obama, der Führungspersönlichkeit unserer Zeit : ‚Yes We Can‛. Von ‚Yes I Can‛ war keine Rede.

     

    Angela Merkel entsprach Anfang 95 gewiss nicht den Vorstellungen einer Kanzlerin. Wie auch? Frau Merkel ist die erste Bundeskanzlerin in der Geschichte der Bundesrepublik. Ich war 1995 verantwortlicher Kreativer für die vorgezogene Bundestagswahlkampagne und es freut mich meinen Beitrag geleistet zu haben, einen Pfau wie Gerhard Schröder aus dem Amt zu vertreiben.

     

    Dieser Eintrag fasst unvermeidliche Trends zusammen, die vier Winde die unsere Industrie in ein und dieselbe Richtung treiben. Zwei Praktiken werden aufgezeigt, die Deiner Agentur auch dann die Transformation ermöglichen wenn von neuem Denken noch lange keine Rede sein kann.

     

    Die Lösung vorweg

    Es braucht nicht viel um unabwendbare Trends zu erkennen. Das Erkannte in Anwendung zu bringen ist gleichsam unschwer. Wir müssen die scharfe Wende im Verhalten der Konsumenten akzeptieren und dem uralten Wunsch nachgeben mit jedem Streich etwas zu schaffen, das sowohl dem Konsumenten, wie auch der Agentur und seinen Kunden, das Leben leichter macht. Ein Streich dann soll es sein. Gerne auch ein Schildbürgerstreich [siehe Amir Kassaei, Nicholas Roope]. Gareth Kay, Chefstratege von Goodby, Silverstein & Partners hat das magische Tu-Wort vorweggenommen. Seine so charmante wie überzeugende Weisung bietet die pragmatische, hemdsärmelig praktische Seite einer universellen Lösung, unsere Industrie zum besseren zu wenden. Mit dem Begattungsritual der Laubenvögel macht Gareth Kay plausibel und jedenfalls bildlich greifbar, wie die Werbeindustrie von der Natur lernt. Wir sollen dem Liebesspiel der Laubenvögel Beachtung schenken und praktisch werden, anstatt wie bisher, dem Pfau gleich, mit Marken Kampagnen, ein Rad nach dem anderen zu schlagen, in der Annahme es genüge ein hübsches Bild abzugeben. Anstatt ein Rad zu schlagen, wie der Pfau es tut und auf die Henne attraktiv wirkt (indem er genetisch mehr Augen im Pfauenrad aufzuweisen hat als der Wettbewerb). Der Laubenvogel dagegen baut ein prachtvolles Nest und offeriert dem Weibchen ein Fertigheim von unmittelbarem, tatsächlichen Nutzen:

     

    Ideen die tun Transformation leicht gemacht

    Transformation leicht gemacht: ‚Ideen die tun'

     

    Eine Idee die tut.

     



    Gareth Kay, Director of Digital Strategy, Goodby, Silverstein and Partners.


    Der Gedanke führt zum nächsten, so dass wir auch davon loslassen wollen, noch länger auf den Erlöser zu warten, Amir Kassaei, Deutschland’s anerkannter Top Kreative hat mit VW und Spaßtheorie bereits vorgemacht wie auch hierzulande wirksam sind. Seine Agentur DDB führt die Liste erfolgreicher Deutscher Agenturen und das trotzt Weltwirtschaftskrise.

     

    Schliesslich erinnert auch Prof. Dr. Peter Kruse, wie eingangs erwähnt, in einem Video Interview daran, dass Barak Obama ja auch nicht die Losung Yes I Can ausgegeben hat, die Losung lautet: Yes We Can. Das Video zu Peter Kruse’s famosen re:publica 2010 Vortrag, auf den sich mein Eintrag bezieht, findest Du hier:

     

    Unaufhaltsame Trends waren und sind:

    1. Desktop Revolution
    2. Globalisierung
    3. Hipster Bewegung
    4. Digitales Sein

     

    1. Die Mutter allen Übels war die Desktop Revolution [digitale Revolution] und ist es noch. Nicht nur werden unsere Rechner und dergleichen Spiel- & Werkzeuge immer handlicher aber auch die physische Welt fügt sich dem Mooreschen Gesetz und alles, inklusive Dienstleistungen schrumpft und wird verfügbarer und flexibler gestaltet. Warum dann, sollten nicht auch die Dienstleistungspakete der Werbeindustrie sich dem Trend anpassen? Das ganze Markenbildungs-Brimborium kann elegant und zeitgemäss in Form von digitalen Fußspuren schneller, günstiger und messbar angeboten werden. Gemäß der Mooreschen Gesetzmäßigkeit, die besagt, dass sich die Komplexität integrierter Schaltkreise mit minimalen Komponentenkosten regelmäßig verdoppelt. Unter Komplexität verstand Gordon Moore, der das Gesetz 1965 formulierte, die Anzahl der Schaltkreiskomponenten auf einem Computerchip. Gelegentlich ist auch von einer Verdoppelung der Integrationsdichte die Rede, also der Anzahl an Transistoren pro Flächeneinheit. Dieser Technologiefortschritt bildet eine wesentliche Grundlage der als „digitalen Revolution“ bekannten Intervalen. Ich sag Desktop Revolution dazu, gemeint ist, dass der von Kraftwerk besungene Taschenrechner, den Weg in die Hosentasche fand, ausgehend von grossen Mainframe Rechnern in rückwärtigen Büros über die Tischplatten des Arbeitplatzes.
    2.  

      Böhmisches Dorf1 Transformation leicht gemacht

      Böhmische Dörfer
      Illustration mit freundlicher Genehmigung von Laura Barnard ©2010 Alle Rechte vorbehalten.

    3. In Folge der Desktop Revolution entwickeln sich intensivere globale Beziehungen der Märkte und auch das Bewusstsein für’s Lokale wird intensiviert. Dass jeder Tante Emma Laden vom globalen Bewusstsein profitieren und über die nächste Kreuzung hinaus bekannt und geschätzt werden kann ist hinlänglich bekannt. Mein Ziel ist es das Leistungspacket einer Agentur auf seinen realen Nutzen zu schrumpfen und die Agenturleistung für den gesamten Markt und nicht nur für ein Dutzend an Fortune 500 Klientel interessant zu machen. Mit skalierbarer Leistungspaketen auf Volumen gehen und vor lauter Profit ganz deppert werden wie Herr Österreicher von der Münchener Lithoanstalt Österreicher und Wagner sich ausdrückte. Jede neue Agentur hat eine bodenständige, recht eigenständige Idee davon was sie unter neuer Werbung versteht . Der Demokratisierung der Marke folgt die der Dienstleistung.
    4.  

      Böhmisches Dorf Transformation leicht gemacht

      Potemkinsche Dörfer
      Illustration mit freundlicher Genehmigung von Laura Barnard ©2010 Alle Rechte vorbehalten.

    5. Heute behelfen sich einige der Deutschen Weltklasse TV Spots um mit Hipster Musik ein passendes und ergreifendes Ambiente zu schaffen. Beispiele findest Du hier. Seit vielen Jahren mische ich Terra Bytes an Musik-Kompilationen der größten Jugendbewegung seit der Hippie Bewegung. In den USA gelang es Billigproduktionen, die den Geist der Hipster Bewegung reflektierten, den Wettbewerb an üblichen Blockbuster Filmtiteln an Ticketverkäufen zu überbieten. Elizabethtown, Juno, Little Miss Sunshine… Die Hipster Kultur spiegelt Tendenzen eines Profils, das auch die Wende im Verhalten der Konsumenten erklärt. Ein längst überfälliges Forschungsprojekt für unsere Marktforschung. Den Wunsch nach Authentizität verdanken wir der Hipster Bewegung. Hipster arbeiten mit dem was sie haben, mit ihrer Stimme, ihren Inhalten und dem Instrument das zu spielen sie sich beigebracht haben. Lady Gaga ist das Gegenteil von Hipster. Jedem Trend folgt ein ebenso mächtiger Gegentrend.
    6.  

    7. Digitales Sein bildet auch 15 Jahre nach Herausgabe von Nicholas Negropontes’ Standardwerk ‚being digital‛ eine gemein schwere Hürde für unsere Industrie, die es nun aber zu nehmen gilt, solange es unser Ziel ist, die Zukunft der Kommunikation mitzugestalten. Prof. Dr. Peter Kruse famoser Auftritt bei re:publika 2010 bestätigte vieles beider digitaler Dekaden und begründete in bestem Deutsch die Ursache der Stagnation in der Kommunikationsbranche. Digitale Besucher und digitale Bewohner stehen sich hilflos gegenüber indem der Besucher glaubt er sei informiert, da er schliesslich alles mitbekomme und für wichtig empfinde gerade wie es der eingelebte Bewohner tut. Beide stehen sich hilflos gegenüber da sich beide kontrahenter Bewertungen bedienen. Eine durch und durch auswegslose Situation. Für den Bewohner sind die Wertungen des Besuchers Potemkinsche Dörfer, für den Besucher sind die Werte des Bewohners böhmische Dörfer. Der Bewohner kann nicht zurück er kann nicht entdigitalisiert werden, er würde zu Staub zerfallen. Der Besucher aber kann schadlos zum Bewohner werden und muss dies nun auch. Die Frage sein oder nicht sein, stellt sich nicht länger, tatsächlich lautet die Frage der wir uns stellen müssen: Digitales sein oder nicht sein.

     

    Lehrplan Transformation leicht gemacht

    Transformation leicht gemacht: Curriculum

     

    1. ‚Ideen die tun’
    2. Lehrplan

     

    1. Die Tatsache, das es sich um stille Revolutionen handelt, also um natürlich stattfindende Entwicklungen oder Evolutionen, kommt uns gelegen und entgegen. Wir brauchen nur einen Fuss vor den anderen setzen und die Schrittfolge ergibt sich, der nächste Schritt empfielt sich in Folge des ersten. Nachdem Amir Kassaei, gemäß seiner Rolle als Deutschland’s Top Kreativer den ersten Schritt mit fun theory tat, sind alle Agenturen aufgefordert, seinem Beispiel zu folgen und ‚Ideen die tun’ auf den Markt zu bringen. Amir Kassaie und DDB schulden wiederum der Deutschen Werbebranche nachhaltige und dauerhafte Gründe, ihm und seiner DDB weiterhin Glauben zu schenken. Damit kommen wir zur zweiten praktischen Anwendung zur Unterstützung von ‚Ideen die tun’.
    2.  

    3. Gerade wie Universitäten seit jeher ein Curriculum unterhalten, ohne das Lehrziele nicht zu erreichen sind, müssen Deutsche Werbeagenturen einen Lehrplan ins Leben rufen und fortan mit Leben füllen:

       

      • alle Beteiligten [stakeholder], Kunde, Agentur, Zulieferer, also auch der Konsument werden in den Innovationsprozess mit eingebunden
      • statischen Websites der Agenturen werden auf ein dynamisches Content Management System [CMS] aufgesetzt und sozialisierbar gemacht
      • Mach Dich nackig ohne die Hosen herunterzulassen

       

      Nämlich ist auch der Lehrplan keine Raketenwissenschaft, aber kann mit einem einfachen Multi-User Blogsystem wie Typepad, WordPress etc. erstellt werden, zumal was die Technologie betrifft. Schon bald werden wir den Blogging-Lehrplan, ein blogging curruculum als selbstverständlich voraussetzen und solche Agenturen kein Vertrauen schenken, die hinter dem Berg halten. Erfolgreiche Kreativagenturen wie BBH in London nutzen immer schon die Vorteile von Blogging um ihre Ideen und Heransgehensweisen für alle Beteiligten transparent zu gestalten und um sich und andere auf der Spur und auf dem Laufenden zu halten. Siehe BBH Labs. Eine sorgsam integrierten Lehrplan findest Du hier. Gay Gaddis besitzt mit ihrem T3 Think Tank, die erfolgreichste von einer Frau gegründete und geführte neue Agentur in den USA.

       

      Die Deutsche Kommunikationsbranche erwartet sich nun von Doyle Dane Bernbach, eine kontinuierliche Berichterstattung und Nachberichterstattung zu VW Funtheorie inklusive Zahlen und Statistiken, um Skeptiker in Unterstützer zu wandeln und um derer Spitzenposition auf dem Deutschen Markt gerecht zu werden.

       

      Spiegel Online, Focus.de, Brand Eins tun gut daran einen Aggregator zur Verfügung zu stellen, der täglich oder stündlich eine Kompilation aller Marketingblogs auswertet. Auch kein dummer Gedanke für Agenturen mit Führungsanspruch.

     

     

    Grosse Liebe

    10. August 2010 Keine Kommentare

    Die Zukunft jenseits der Marken—Lovemarks 10 Jahre danach

    Lovemarks wurde vom US Magazin als eine der 10 besten Ideen der Dekade ausgezeichnet. Andere, herausragende Ideen waren, Konsumenten Kontrolle, Marken Journalismus, Marken Hilfsprogramme, Kollektive Intelligenz, Marketingspezialist als Media, verdiente Medien, Long Tail, Tipping Point and Madison & Vine.
    Rücklings Grosse Liebe
    Eine Dekade nachdem Kevin Roberts Lovemarks [trustmarks] in der September 2000 Ausgabe von Fast Company vorstellte, hatte die Industrie bereits Schlagseite und begann rücklings zu treiben in der Flut, die mit dem drastischen Wandel im Verhalten der Konsumenten einsetzte und Marken rasch an Ansehen verloren. Anstatt in eine Depression zu fallen. liess ich mich tragen von neuer Schaffensfreude und war begeistert von der Möglichkeit, dass sich Werbung zum besseren wendete. Selbst ein verdienter Marken Advokat, dauerte es ewig bis ich kapieren wollte, wohin die Reise geht und was es für Agenturen und die zu betreuenden Marken zu tun gilt um ständigen Erfindungsgeist zu gewährleisten und kontinuierlich neue Bedeutung für die Marken zu schaffen (die Bauernweisheit, nämlich die eigene Frau in ihrer Blüte und darüber hinaus zu schwängern will mir nicht aus dem Kopf).

    Allem voran war Lovemarks eine Idee die was tut, nämlich als Hilfsmittel für Neugeschäft sorgen: Im September 2006 überantwortete JC Penney der Agentur ihren $640 Etat und gab öffentlich zu verstehen, das die Entscheidung stark beeinflusst war von Mr. Roberts’ Lovemarks Idee, seinem Buch und der Philosophie.
    Mit dem Lovemarks Effekt als geheime Zutat für Saatchi & Saatchi, wurde offensichtlich und in einem AdAge Interview von Kevin Roberts bekräftigt, dass die Zukunft von Saatchi & Saatchi davon abhinge, dass Lovemarks selbst zum Lovemark¹ wird, selbes gilt für Saatchi & Saatchi.

    ¹’ideas that do’ Gareth Keith, Goodby, Silverstein & Partners

     

    Die Zukunft der Kommunikation jenseits der Werbung

    Forschungen schön und gut. Alles was es zu erfahren gab, erfuhr ich von Unbekannten in deren Blogs und nicht etwa über die hierfür zuständige Deutsche Fachpresse. Erst kürzlich trafen 3 Einblicke aufeinander:

    1. Prof. Dr. Peter Kruse demonstriert mit einer Auswertung von 200 Dauernutzern, wie unser Verständnis dem Internet gegenüber sich zwar deckt aber völlig unterschiedlich bewertet wird. Wir sind uns einig wie wir die Netze nutzen wollen aber beurteilen diesen Nutzen völlig unterschiedlich. 2 Gruppen dominieren, nämlich digitale Besucher ‘digital visitors‘ und digitale Bewohner ‘digital natives. Der Schluss liegt nahe, dass digitale Besucher die Mehrheit unserer Werbeindustrie und den Flaschenhals ausmachen, der ein Weiterkommen erschwert und uns alle in gefährliche Schräglage bringt. Der zunehmend reife [sophistizierte] Konsument, der immer zahlreicher als digitaler Bewohner auftritt lässt sich von einem unerfahrenen digitalen Besucher nichts sagen.
    2. Eine banale wie einfache, praktische Lösung bot sich an seitens Gareth Key von Goodby, Silverstein & Partners als dieser ‘Ideen die was tun’ [ideas that do'] prägte. Ich will die Ärmel hochkrempeln und mit neuer Schaffensfreude im Tagesgeschäft Fallbeispiele gestalten jetzt da ohnehin alles zu meiner vollsten Zufriedenheit geschieht.
    3. Die Desktop Revolution hält inne bevor sie die Transformation unserer Werbeindustrie bewirken wird: Keine Werbedienste die in die Hosentasche und für geschrumpfte Geldbeutel passend gemacht wurden, wie etwa das Offerieren von digitalen Fußspuren als Dienstleistung

     

    new adage logo s Grosse Liebe

     

    Aufruf an alle die in der Werbung zuhause sind, im Digitalen ansässig zu werden

    15 Jahre nachdem Nicholas Negroponte”s Verlag ‘being digital’ und also digitales sein unter dem abstossend saloppen Titel Total Digital veröffentlichte, müssen heute digitale Besucher den Sprung schaffen und zu digitalen Bewohnern werden. Keine digitalen Fußspuren – Keine Lovemarks.

     

    Michael Samak, Patricia Zimmermann, Burkhart von Scheven, Stephan Zilges, Géza Unbehagen, Karl Bates, Michael M. Maschke, Sebastian Schier, Marion Huwatscheck, Holger Lutz, Bernd Adams, Pascal Schaub, Philippe Meyer, Yann Lohezic, Pedro Simko, Derek Green…

     

    Festlegen Grosse Liebe

    \'evolution of commitment\' duct tape marketing ©2010. Alle Rechte vorbehalten.


    lovemark Grosse LiebeBehalte diesen Eintrag im Auge um zu erfahren wie die Geschichte sich fortsetzt und wie Proktor & Gamble Marken zu Lieblingsmarken [lovemarks] jenseits der Vernunft werden mit denkbar einfachen Handgriffen seitens Saatchi & Saatchi.

     


    “Obama never said ‘yes I can’, he said ‘yes we can’”
    - Unser Deutscher Wandel-Beführworter Peter Kruse über Netzwerke

     

     

    Digitales sein

    29. Juli 2010 Keine Kommentare

    digitales sein Digitales sein

    “”Total Digital [being digital] ist ein Augenöffner und Pflichtlektüre für jeden der auch nur entfernt mit der Kommunikationsbranche zu tun hat. Und es macht Spaß das Buch zu lesen.”—Arthur C. Clarke 1995

    220px Goethe %28Stieler 1828%29 Digitales sein

    Deutscher Denker und Dichter Wolfgang von Goethe

    1995 Bitbuch wird publiziert

    15 Jahre später liege ich arbeitslos auf einer Stadtbank und lese Negroponte in der Sonne. Ein Wundern darüber lohnt nicht, weshalb digitalem sein so viel Ablehnung und so wenig Akzeptanz von unserem Land der Denker und Dichter entgegengebracht wird und was Adolf Hitler damit zu schaffen haben möge. Ich befinde mich 20 Autominuten entfernt von Wolfgang von Goethes Geburtsort Frankfurt, der zentralen Schnittstelle der weltweit am höchsten entwickelten IT Infrastruktur. Gelegentlich kommt ein Hund vorbei dem es gefällt an mir zu schnüffeln.

    Nichts zu beissen als Bits

    Negroponte war besorgt und bemüht, dass sein Buch von den richtigen Leuten gelesen wird, der Grund auch warum er es 1995 in gedruckter Form veröffentlichen liess und nicht, wie bereits möglich, im Bitsformat. Er wollte das Industrie Führer und hochrangige Geschäftsleute sich mit seinen Inhalten beschäftigen um eine möglichst zügige und reibungslose kulturelle Transformation sicherzustellen. Junge, talentierte Strategen wie Amelia Torode haben längst davor gewarnt, dass Technolgien sich ändern, Leute nicht. Die Altersgruppe [25-45] von der das Geschäftsleben bestimmt wird, ist tragisch abwesend im digitalen sein (siehe Video). Keine Zeit, zu beschäftigt mit Oranisationsproblemen und Tagesgeschäft.

    Mitleidige Bits für die Geschäftsleitung

    Immer spät dran mit der Verwaltung und Verwirklichung von hinterlassenen Ideen, hat die Geschäftsleitung keine Zeit für eigene Ideen. Folglich haben die Unternhmen es ausschliesslich mit Taktiken nicht aber mit Strategien zu tun. Es bleibt keine Zeit dafür Entdeckungen zu machen, neue Erfahrung zu sammeln oder auch nur den Deut einer Ahnung zu haben was digitales sein für die Gegenwart und Zukunft der Kommunikation bedeuten mag. Die Lernkurve flacht ab. Doch halt, Amir Kassaei wird auch diesem [meinen]Vorurteil Grund für Optimismus entgegenhalten.

    Aus der Luft gegriffen

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    courtesy of geekabout.com

    Diesen Sommer werden Tag für Tag rund 28 Tausend Passagiere zu ihren Zielen geflogen. Transatlantik-Fluggäste werden sich mit den kleinen, in der Rücklehne des Vordermanns angebrachten Monitoren, zu beschäftigen wissen. Der Passagier wird sich für die meiste Zeit darauf konzentrieren einen Film zu verfolgen und trotz des nur Handflächen grossen Montors, alles um sich herum vergessen.
    Mit 62 Millionene Einwohnern überschritt diesen Sommer die Zahl der Erwerbstätigen Deutschen die 40 Millionen Grenze. Die meisten wirden sich jeden Tag vor den Komputerbildschirm setzen und dort für den Rest des Tages, mit dem Kopf im Bildschirm, sitzen bleiben.

    Digitales sein

    Was geschieht mit uns wenn wir die Augen nicht vom Bildschirm nehmen können? Uns geschieht, was geschieht, wenn wir die Augen nicht vom anderen Geschlecht nehmen können. Es ist um uns geschehen. Wir vertiefen uns in eine Welt von Eigeninteresse, den von uns gehegten Wünschen, Begierden und Bedürfnissen. Besser noch, wir können all das was wir wollen mit unmittelbaren Handeln auch befriedigen.
    Wir verlassen die Welt von der wir umgeben sind und tauchen ein in eine Welt aus dem was uns am meisten interessiert. Es ist fantastisch! Wir haben entschieden es so zu tun, wie wir es tun wollen! Nichts hält uns zurück und lenkt ums davon ab zu tun was wir zu tun uns in den Kopf gesetzt haben. Wir sind angekommen bei einem mentalen Zustand unabhängiger, eigener Entscheidungsgewalt.

    Wir haben uns der Welt der Atome entzogen und uns eingelassen mit einer neuen, völlig anders funktionierenden Welt von Bits. Glückwunsch! Wir nehmen Geschwindigkeit auf, Lichtgeschindigkeit, jetzt da wir die physischen Gesetze einer Welt aus Atomen hinter uns gelassen und uns auch dem Einflussbereich unserer Lieben entzogen haben, die uns zurückzuhalten suchten. Der Grund auch warum gut ist einen Kollegen physisch von seinem Bildschirm zu entfernen, wenn wir uns des Kollegen Aufmerksamkeit sichern wollen.

    Wenn wir digital sind geschieht alles zu unserer vollsten Zufriedenheit dort von wo alle Abenteuer entspringen und nämlich in unseren Köpfen. Gerade so wurde in unseren Köpfen das Lesen erfunden, ein unverzichtbares Werkzeug das unglaubliches zu bewirken und zu ermöglichen half und ohne Auftrag oder Ausseneinwirkung in & von unserem Gehirn erfunden, entwickelt und auf den Markt gebracht wurde.

    Digitales sein heisst auch mit einer Schwarz-Weiss Welt klar zu kommen in der es keine Grauzonen und keine Abweichungen gibt. Hier gilt an oder aus, “1″ oder “0″. Ungetrübte Klarheit. Laserscharfe Fokusierung. Mir sind heute Aggregatoren, also Maschienen lieber als die von Gemüts- und Geschmacksschwankungen heimgesuchten Mittler und Kuratoren. Ich kann mich auf die stets quantitiven von Qualität unbeeinflussten Ergebnisse weit mehr verlassen als auf die Schwankungen menschlicher Interpretationen.

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    being digital, Nicholas Negroponte

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    being digital Ansucht Innenseite

     

     

    Nicholas Negroponte ist Professor der Medien Technologien an der Hochschule für Technologie in Massachusetts [MIT] und Gründungs Direktor des Media Lab.

     

     

     

     

     

    2010: Deutschland’s anerkannter Top Kreative Amir Kassaei unterstützt ‘DIGITAL THINKING’

     

    ‘DIGITAL THINKING’ 15 Jahre nach ‘being digital’? Mag so mancher mit dem Standardwerk Vertraute sich wundern. Die Zukunft der Kommunikation so der Untertitel der Deutschen Ausgabe Total digital. Amir Kasaei trat an, als Vertreter der Deutschen Kommunikation, seine Unterstützung für unser digitales Zeitalter zuzusichern. Ich bin mit Amir Kassaei nicht vertraut, seiner Stimme Klang ist mir angenehm und die Gelassenheit mit der er sich über das technische Malheur hinwegzusetzen wusste und sich nicht aus der Ruhe bringen ließ, zeugt von professionellem Schliff.

    Mittlerweile habe ich mir das Video angesehen, dass ich bislang nach 5 Minuten abgebrochen hatte und mich zu uninformierten, vorschnellen Schlüssen hinreissen liess. Ich bitte diejenigen unter Euch um Verzeihung, die meinen bisherigen Eintrag zu Gesicht bekommen haben. Schaut Euch in aller Ruhe das Video an.

     

    Spaßtheorie

    Amir Kassaei tut Ideen die was tun. Er setzt mit seiner Zusage das Zeichen für die Deutsche Werbeindustrie und leistet der elementar notwenigen Transformation Vorschub und geht mit gutem Beispiel voran. Wie? Mit der von VW unterstützten, deren Markenwerte in 36 Ländern greifbar machenden Spaßtheorie. Relevante Ideen die etwas bewirken oder wie es Gareth Key von Goodby, Silverstein and Partners salopp aber scharf formulierte: Ideas that do. Respekt DDB und Amir Kassaie.

     

    Sich aus der Schockstarre reissen

    Somit ist das Zeichen gesetzt. Meine geliebte Werbeindustrie weiss sich im 15. Jahr aus der Schockstarre zu reissen. Denkt an die schöne Episode die Amir von den Ursprüngen von DDB zu berichten wusste:

     

    Wie einem jüdischen Manhattan ein Nazi Auto zu verkaufen ist.

  • Öffentlichkeit bietet Schutz. Verschlossenheit führt zu Einsamkeit.
  • Tatsachen schaffen. Zurückhaltung macht arm.
  • Was Leuten hilft ist auch gut für’s Geschäft—Leo Burnett
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    Werbekongress 2010 – Testfeld Zukunft – Keynote from Berliner KommunikationsFORUM eV on Vimeo.

    Keynote von Amir Kassaei mit dem Titel “Digital Thinking” zur Gala des Werbekongress 2010

     

    Amir Kassaei ist zu danken das er sich für digitales sein zur Verfügung stellt und einsetzt. Deutsche Agenturen haben gerade erst den Löwenanteil an Europäischen Auszeichnungen nach Hause gebracht. Wir erleben die Blütezeit moderner Kommunikation, auch für mich der ich arbeitslos bin, ist jetzt die beste Zeit, die ich in einem guten Leben in der Werbung zu geniessen weiss und eifrig mitgestalte. Das Tu Wort hat es in sich, wie uns allen aus der Nike [Just do it] Werbung bekannt.
    Der Auftrag an Werber und Nachwuchs lautet:

    Tut Ideen die etwas tun¹

     

    ¹’‘ideas that do’—Gareth Kay, Goodby, Silverstein and Partners

     

     

    Kategorien:Neue Werbung