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Artikel Tagged ‘Edward Boches’

Unhate Benetton

26. November 2011 Keine Kommentare

Screen Shot 2011 11 22 at 8.42.20 AM Unhate Benetton

Benetton Anzeige von for 20 Jahren neben der aktuellen Unhate Kampagne (Rechts).
photo via Edward Boches, creativity unbound.


 

Die Einführung der neuen Benetton Unhate Kampagne habe ich ignoriert, die Rechnung ging in meinem Luxuskopf nicht auf und Gutes gibt es nicht zu berichten.

Hier ein kurzer Besuch stark beeinflusst von einem gut recherchierten Beitrag von Edward Boches auf u_c, mehr dazu hier.

Ich weiss freilich vom hohen Ansehen für die United Colors of Benetton Kampagne, bleibe jedoch herzlich unberührt von einer Wirkung, die Werbung auf uns Menschen haben soll. Mir ist die Kampagne egal.

Etwas weniger aufgeblasenes, weniger bedeutungsvolles hätte bei mir mehr erreicht.


Boches Swarm graph Unhate Benetton

Der SWARM: die rasche, konzentrierte Aufmerkdamkeit auf ein von sozialem Rauschen attractive gewerdenem Thema, und sein unvermeidliches Verschwinden vom Radar.


 

Es gibt heute einfach nicht so viel zu hassen oder zu ent-hassen, finden Sie nicht auch?

Wenn ich etwas hasse, dann die grosse Aufmerksamkeit für etwas das ich missbillige (siehe Graphik). Ich mache unsere Fachpresse dafür verantwortlich, die gedankenlos, auf alles aufspringt was mit grossem Namen vorbei kommt.

Um es kurz zu machen, Unhate Benetton ist Quatsch, ohne angemessenen Bezug zur Zeit in der wir leben. Nicht vergleichbar mit den Oliviero Toscani Anzeigen, die herrlich relevant für ihre Zeit waren. In seinen Worten: “kläglich und das Produkt eines Anfängers aus dem Kunstunterricht”

“Autsch” wie Edward Boches gut gelaunt bemerkte.


Mehr zu Benetton hier.

 

 

Kategorien:Neue Werbung

Wohl sein heisst gutes tun

3. November 2011 Keine Kommentare

Vor nicht so langer Zeit, gehörte es zum Selbstverständnis der Werbebranche, Kampagnen so zu führen, dass sie auch der Fortbildung dienten. Heute stellt sich die Frage ob eine solche Verantwortung obligatorisch werden soll.

Es gehört zum Selbstverständnis der Werbebranche, neben der kurzfristigen Umsatzförderung auch den Fortschritt langfristig zu fördern.

Nur ist es mit dem Selbstverständnis nicht weit her. Die ureigenen, gerne auch egozentrischen Bedürfnisse der Agenturen wurden vernachlässigt, heute ist es karriereschädigend, das Agenturprodukt und nämlich der Kreativität für Kunden nachzukommen. Ein neurotisches Geschäftsmodell, das auch der Selbstverwirk-lichung der Kreativen nicht förderlich ist.


 

Heumann Schwingen Wohl sein heisst gutes tun

Karen Heumann und Hans-Christian Schwingen


 

Telekom-Manager Hans-Christian Schwingen legte gestern mit 5 Rand-bemerkungen zu einer Generaldebatte den Finger in die Wunde, die im Mangel an Selbstverständnis seinen Ursprung hat und nicht wie gerne angenommen, an der Verfehlung digitaler Kompetenz.

Ich stelle hier mal die Frage, die vor mir Edward Boches für die USA gestellt hat.
 

Ist Deutschland mit obligatorischen sozialen Mediendiensten noch zu retten?

Für Politik, Unternehmen und deren Agenturen, soll grundsätzlich verstanden und nicht notwendigerweise obligatorisch sein, ein deutliches Signal auszugeben: „Mitgefühl in Dienstleistungen einbringen‟, „Keine Kampagne wenn nicht für soziales Gut‟, „Um Ideen die tun für Besserung herum Kampagnen erstellen‟

Forsa-Umfrage: Bundesbürger fordern mehr Social-Media-Kompetenz bei Ämtern und Behörden – hier nachzulesen.

Wohl sein heisst gutes tun, war für Chris Salgardo, Präsident von Kiehls nie eine Frage, nun fehlt es Chris Salgardo noch seiner erfolgreichen Kosmetikmarke an Selbstverständnis, noch an Durchsetzungsvermögen (Bild unten).
 

ChrisSalgardo Lawrence Ferber Wohl sein heisst gutes tun

Chris Salgardo, Präsident von Kiehls
Foto: Lawrence Ferber (Erlaubnis noch unbeantwortet)

 

 

Jeder von uns, wir alle

11. Oktober 2011 Keine Kommentare

 

Zeitgeist Jeder von uns, wir alle

 

Prof. Robert Reich Jeder von uns, wir alle

Prof. Robert Reich bei Zeitgeist Americas 2011
Photos: Emmanuel Dunand/AFP/Getty Images - AP Photo/Craig Ruttle via the Atlantic


 
In Edward Boche’s Worten, der uns hier ankommen machte:

Der brilliante Robert Reich über uns und die anderen. Er spricht darüber, warum wir die Arbeitslosgkeit nicht beseitigen können (oder wollen), oder warum uns Armut in Familien und Kinderarmut nicht kümmern. Der Grund? Wir und sie. Sie sind nicht ein Teil von uns. Sie sind nicht Teil unserer Interessengemeinschaft. Sie sind nicht Leute, von denen wir abhängig sind. Schade nur das dieser Mann das Land nicht anführt.

Vor gut 15 Jahren war mir irgendwo in Miami, Florida ein Auto aufgefallen, wie ich es noch nicht gesehen hatte und dessen Marke ich nicht identifzieren konnte.

Mir dämmerte, dass die Welt entschlossen war, sich in super reich und bettelarm zu teilen und das alles dazwischen am Schwinden ist. Kein Autobauer würde in die Entwicklung eines solchen Luxuswagens investieren ohne Sicherheit darüber das ein ganz neuer Konsument es kaufen wird.

Der Westen wird zu der dritten Welt auf die er herabgesehen hatte. Hier ein tumblr blog der das greifbar machen will mit Namen, WE ARE THE 99 PERCENT. Grossartige Photo Strecke des amerikanischen Atlantic Magazins hier zu sehen.

Es ist der Zeitgeist von vor 15 Jahren, der mit uns aufholt.

Mach Dir nichts vor, Du bist bei dem einen Prozent nicht dabei.
 

 

 

Kategorien:Zeitgeist

Riecht nach Zeitgeist

4. Oktober 2011 Keine Kommentare

 

Zeitgeist Riecht nach Zeitgeist

 

Adam Braun at Zeitgeist Americas 2011 Riecht nach Zeitgeist

Adam Braun, Zeitgeist Americas 2011


 
In Edward Boche’s Worten, dessen Hinweis uns hergeführt hat:

Hier, der junge Kerl, Adam Braun. Es ist nicht so sehr, dass er sich einer Ursache angenommen hat, obdoch er das hat. Oder dass er 40 Schulen ins Leben gerufen hat, auch wenn er das hat. Vielmehr ist es so, dass er gemeinnützige Organisationen als zweckorientierte Organisationen neu definiert hat und profitorientierte Prinzipien und Praktiken für seine Pencils of Promise angewendet hat.

Profitable purpose 300x170 Riecht nach ZeitgeistIch bin begeistert. Immer mehr Marken sind dabei Werbung abzuschaffen und ihre Markenaktivitäten um Gemeinnütziges herum anzulegen, um der Marke eine größere Gefolgschaft zu ermöglichen und um mit einer guten Geschichte in den Sozialmedien ins Gespräch zu kommen.

Wenn wir es jetzt als Branche, AdamProfitable purpose 2 300x170 Riecht nach Zeitgeist Braun gleich täten und mit unseren Aktivitäten einen rentablen Zweck [profitable purpose] verfolgten, wenn wir alle das täten, würden wir die nationale Wirtschaft deutlich aufbessern und brächten unserer Branche Magie zurück. Es scheint so einfach zu sein von Adam Braun zu lernen, was meint ihr?

Über Gareth Kay’s Ideen die tun hinaus, weisst Adam Braun den Weg, etwas universell, sozial gutes vom Zaun zu brechen, solange nur jede Agentur ihre Markenaktivität aufbaut um damit gleichsam sozial gutes zu erschaffen.

Adam Braun’s einfach zu befolgende Wegbeschreibung für den Einzelnen (such für Marken anwendbar):

  1. Finde Deine Revolution
  2. Sprich die Sprache der Person die Du werden willst
  3. Heisse lange, schlaflose Nächte willkommen
  4. Such Dir die heraus, die unmöglich zu schaffen sind
  5. GTS: Google den Schmarrn.


 

Mach Dir Zeit und hol Dir mehr auf Google Zeitgeist.
Entdecke mehr von Edward Boche’s Zeitgeist Favoriten hier.
Besuche Adam Braun’s Firma hier.

 

 

Antworten aus Boulder

2. Oktober 2011 Keine Kommentare

BDW, Boulder Colorado, USA:

Werkstattlehrer beantworten aus einer Twitter Crowdsourcing Befragung, aussortierte Fragen:

  1. Was tun um Kunden für Innovation zu interessieren?
  2. Was können wir von Software Start-Ups lernen?
  3. Haben Agenturen eine Rolle in den Sozialmedien?
  4. Wie beenden wir den Talent Schwund?
  5. Was für Leute sollen wir einstellen?

BDW Leiter sind Matt Howell, Sheena Mathieken, Tim Malbon, John Winsor, Scott Prindle, und Edward Boches, der Leiter dieser so erfolgreichen wie einflussreichen Veranstaltung.


 

Making Digital Work Colorado State Unviversity1 Antworten aus Boulder

Making Digital Work Colorado State Unviversity



 

 

 

Kategorien:Neue Werbung

Hier sind wir, die Überlebenden

20. September 2011 Keine Kommentare
Herrscherin Helayne Hier sind wir, die Überlebenden

Helayne Spivak, CCO Saatchi Health.

Helayne Spivak im Gespräch mit Edward Boches über Werbung, relevant bleiben und digitalem Wandel bei BDW’s Making Digital Work. August, 2011, in Boulder, Colorado, USA.

Mir gefällt das, ich empfinde es aufbauend aus gutem Grund, schon vor Jahren hatte ich ein MySpace Konto unter der Bezeichnung: FiftySomething.

Weder Helayne Spivac, noch Edward Boches, haben viel gemein mit neugeborenen Christen oder Durchhaltekandidaten wie Lisa Minelli. Helayne Spivac nahm eine Auszeit von 7 Jahren, bevor sie ihre Karriere fortsetzte als CCO von Saatchi Health.

Gut genutzte Zeit um sich neu zu konstituieren. Ganzheitliche Einblicke in die Branche sind innerhalb des Agenturbetriebs einfach nicht zu haben.

Welche kreative Rollen willst Du für die nächsten 30 Jahre annehmen?

Boulder Colorado’s Making Digital Work ist sicherlich eine praktische Demonstration dessen was uns weiterbringt.

Wie kann ich meiner Branche in Anerkennung meines guten Lebens in der Werbung etwas zurückgeben?

Wie kann ich auf den Weg zu Weltdominanz weiterhin Freude haben?

Ein gutes Leben in der Werbung ist die beste Rache.


 

 

Ich habe nie zuvor einen Rhinozerosbullen getötet, aber man sagt, dass wenn Du ihn zwischen die Augen getroffen hast, rennt er noch anderthalb Kilometer bevor er begreift, dass er tod ist. Gerade so verhielt es sich mit der Agentur (ein früherer Arbeitgeber ist gemeint). Mit einem Loch im Kopf, rennt er weiter, nicht ahnend, dass er tod ist.

—Helayne Spivak

 

Mehr dazu hier.

Trete der Making Digital Work Gemeinschaft hier bei.

 

 

Probieren geht über studieren

30. August 2011 Keine Kommentare

Statusschutz als Sinneswandel

Es gibt eine grosse Anzahl an dt. Werbeagenturen die erfolgreich und gut organisiert sind und deren Eigner auf dem Weg zur Bank noch immer lachen können, obdoch sie sich den Anforderungen der Zeit nicht anpassen oder gerade deswegen.

Die Agenturen nähren sich von den Krümeln die von der Tischplatte der grossen Kreativ- und Markenagenturen fallen und das anscheinend sehr gut.


Die kleinen Stühle bitte! Die Herrschaften essen unter dem Tisch weiter.

 

Womit verdienen Inhaber geführte Agenturen ihr Geld?

  • Websites, die statisch sind wie Druckvorlagen
  • Unternehmensliteratur ohne Anspruch auf interne Markenbildung
  • Erscheinungsbild (ci) anstelle eines geschulten Markenselbstverständnisses
  • PR, Event, btl Werbe Allerlei
  • Intensivierte Beratung


Orientierung Probieren geht über studieren

Tim u. Stuppi U-Bahnhof Stockel in Brüssel via Tin Tin Facebook Wand

Intensivierte Beratung?

Um im eigenen Interesse profitable zu sein, kann Beratung sich nur auf Dienstleistungen berufen, die das Haus zu liefern versteht. Dann aber müsste die Agentur, wie eine Netzwerkagentur, für jede angeforderte Aufgabe, eine Spezialdisziplin anzubieten haben, die sich beispielsweise, ausschliesslich mit Sozialmedien beschäftigt.

Eine Inhabergeführte Agentur mit gerade mal 30 Beschäftigten, kann das nicht leisten. Hier müssen die Beschäftigten bestenfalls trainiert sein, mehrere Aufgaben gleichzeitig übernehmen zu können.

Gut beraten ist der Kunde mit dedizierten, neutralen Beratern wie McKinsey, die keine Dienstleistung verkaufen und deren Beratung die eigentliche Dienstleistung ist.

Eine robuste Planung, also die sorgsame, strategische Vorbereitung der von der Agentur durchzuführenden Werbemassnahmen ist für Kunde und Agentur von größerem Nutzen.

 

Wir leben in einer Zeit, in der probieren wieder über studieren geht

Agenturkunden sind längst dazu übergegangen viele der einst auf Agenturen abgeschobenen Aufgaben selbst zu koordinieren oder gar zu übernehmen. Mit Kollateral-Drucksachen etwa ist kein Geld zu verdienen. Der Trend hin zum Do It Yourself Modell, das alle Welt von Ikea oder Apple zu lernen versteht, wird zunehmend auch für das Digitale bestimmend.

Welches Unternehmen ist noch lange bereit für seine Website 40 Tausend Euro zu bezahlen, wenn es ein CMS System für 300 Euro installiert und betriebsbereit gemacht bekommt, dass obendrein ein Blog und also sozialisierbar gemacht ist?

Welcher Agenturinhaber ist noch lange bereit, auf die handkodierten Funktionen seiner auf Drupal oder Typo3 gelernten Kodierer zu warten, wenn er mit WordPress erprobte Funktionen, per PlugIn und Knopfdruck selbst installieren kann?

Gleiches gilt für E-Commerce Shopsysteme.


Blog anstelle von Website Probieren geht über studieren

Tim u. Stuppi U-Bahnhof Stockel in Brüssel via Tin Tin Facebook Wand

 

Selbst ist die Frau

Aber auch dt. Mittelstandsunternehmen, erste Werbeagenturen kommen zurecht. Alles lernt von Apple und Ikea. Beispiele?

  • Mommy Bloggers dominieren die Blogosphäre, sie haben ihre Platform selbst installiert und betreiben ihre Einträge u. alles Sozialisieren drumherum ohne fremde Hilfe
  • Thomas Henne, mit eigener Krüger Dirndl Manufaktur, überrascht mich, mit 14,504 mal „Mog I‟ auf Facebook. Die Krüger Manufaktur betreibt Vkf und CRM ohne fremde Hilfe.
  • Mullen, noch vor zwei Jahren, eine als bodenständig und als etwas langweilig, angesehene US Agentur aus Boston, entsorgten ihre statische Website für einen WordPress Blog, Edward Boches, der Chefkreative betitelte sich um, in Innovationsoffizier und wurde rasch als omnipräsent in den Sozialmedien und anderswo wahrgenommen. Nach weniger als zwei Jahren, an vielen kleinen Aktivitäten, kam Mullen an dritte Stelle von Advertising Age’s A Liste der Weltbesten Agenturen… von wegen Long Tail Marketing!


Wenn probieren über studieren geht, was gibt es da noch gross zu beraten?

„Experimentieren Sie, Just do it, alle hunderttausend Höllenhunde…‟

Eins nämlich ist sicher, wir leben in einer Zeit in der probieren über studieren geht.

 

Unbedingt beachten Probieren geht über studieren

Tim u. Stuppi U-Bahnhof Stockel in Brüssel via Tin Tin Facebook Wand

 

Kleine Wetten abschliessen, nicht die Zukunft voraussagen

20. August 2011 Keine Kommentare

Keiner braucht mehr den Nerv haben, die Zukunft voraussagen zu wollen und grosse Werbekampagnen von langer Hand im voraus planen. Markenkommunikation geschieht heute im Beisein und der Beteiligung der Leute für die sie gedacht ist

Was haben Apple Chef Steve Jobs, der Komödiant Christ Rock, der preisgekrönte Architekt Frank Gehry gemeinsam?

Der Bestseller Autor Peter Sims hat herausgefunden, dass sie alle bemerkenswerte Ergebnisse erlangten, über eine überraschend ähnliche Herangehensweise:

Methodische, kleine, experimentelle Schritte.

Anstatt zu glauben mit einer grossen Idee beginnen zu müssen oder ein ganzes Projekt im Voraus planen zu müssen und das Ergebnis vorraussehen und vorausbestimmen zu wollen, platzieren sie eine methodische Serie von kleinen Wetten, die womöglich in die richtige Richtung gehen und gewinnen dabei wichtige Einblicke von vielen kleinen Fehlern und von kleinen aber signifikanten Gewinnen, die es ermöglichen unerwartete Richtungen einzuschlagen und zu aussergewöhnlichen Ergebnissen zu gelangen.


Steve Jobs Kleine Wetten abschliessen, nicht die Zukunft voraussagen

Eine Serie methodischer kleiner Schritte. Es sind die kleinen Dinge die zählen.

 

Kleine Wetten abschliessen,
nicht die Zukunft vorausbestimmen wollen

wettendass Kleine Wetten abschliessen, nicht die Zukunft voraussagen

Heutzutage, entstehen Erfolge durch experimentieren. Software Unternehmen, Ingenieure, Familienunternehmen, Start-Ups haben das erkannt.

Die Werbebranche aber ist davon besessen, die große, perfekte Idee zu entwickeln. Wie lässt sich diese Kultur ändern zu einer, in der davon ausgegangen wird, dass viele kleine Wetten zu platzieren, die natürliche Arbeitsweise ist?

Teilnehmer sind unter anderen Peter Sims, Autor des Buches Kleine Wetten: Wie Durchbruch-Ideen sich bei kleinen Entdeckungen entpuppen, Tim Malbon Gründer von der London Agentur Made By Many und Gareth Kay. Direktor Markenstrategie von Goodby, Silverstein & Partners.


SXSW PanelPicker Kleine Wetten abschliessen, nicht die Zukunft voraussagen

 

Orientierung für unsere Werbebranche verspricht der von Gareth Kay organisierte Beitrag für die SXSW 2012. Geneigte Leser mögen hier Ihre Stimme geltend machen.

Fragen die beantwortet werden:

  • Warum ist experimentieren soviel wichtiger als Planung?
  •  

  • Wie verlernen wir den schwerfälligen, kreativen Prozess, der die grosse Ideen festlegt und schaffen anstelle eine Kultur, dem ein kontinuierlicher Fluss an kleinen Wetten entspringt?
  •  

  • Was sind Beispiele von kleinen Wetten die zu grossen Siegen geführt haben?
  •  

  • Können die Prinzipien der Software Entwicklung für die Entwicklung von Kommunikation angewendet werden?
  •  

  • Können die schlanken start-up Prinzipien von einer modernen Agentur angewendet werden?

 

 

Es sind der Zeitgeist, die Frohnatur, die fröhlichen Wissenschaften, der gesunde Menschenverstand, die uns eine bessere Richtung nehmen machen.

 

Anempfohlene SWSX Beiträge:

 

Danke an Neil Perkin, dessen Only Dead Fish Newsletter wir den Anstoss verdanken.

 

Alle Augen auf Boulder, Colorado, USA

17. August 2011 Keine Kommentare
Eadward Boches Alle Augen auf Boulder, Colorado, USA Matt Howell Alle Augen auf Boulder, Colorado, USA Tim Malbon Alle Augen auf Boulder, Colorado, USA
Edward Boches
Chef Innovation Offizier
Mullen
Blog
@edwardboches
Matt Howell
Globaler Digital Offizier
Arnold Worldwide
Blog /nicht verfügbar
@mrhowell
Tim Malbon
Gründungsmitglied
Made By Many
Blog
@malbonster
Gareth Kay Alle Augen auf Boulder, Colorado, USA Kim Laama Alle Augen auf Boulder, Colorado, USA Sheena Matheiken Alle Augen auf Boulder, Colorado, USA
Gareth Kay
Direktor, Markenstrategie
Goodby, Silverstein and Partners
Blog
@garethk
Kim Laama
Kreativdirektorin
AKQA
Blog /nicht verfügbar
@kimlaama
Sheena Matheiken
Gründerin u. Kreativdirektorin
The Uniform Project
Blog
@matheiken
Will McGinness Alle Augen auf Boulder, Colorado, USA Ben Malbon Alle Augen auf Boulder, Colorado, USA Daniel Stein Alle Augen auf Boulder, Colorado, USA
Will McGinness
Kreativdirektor
Venables Bell and Partners
Blog /nicht verfügbar
@willmcginess
Ben Malbon
Strategie Direktor
Google Creative Lab
Blog
@malbonnington
Daniel Stein
CEO
EVB
Blog /nicht verfügbar
@danielstein
Scott Prindle Alle Augen auf Boulder, Colorado, USA
Scott Prindle
VP/Exek. Technologiedirektor
CP+B
Blog /nicht verfügbar
@prindlescott

Boulder, Colorado wurde in der Kürze der Zeit ein kreativer Treffpunkt für Gedanken Anführer und Orientierung in unserer Werbebranche.

Die hier vorgestellte Intelligenz, umfasst freilich nur einen geringen Teil, der für die amerikanische Werbebranche aktiven Anführer. Ausserdem sind gerne auch Briten dabei. Allenfalls kommen solche in Betracht, die digital so aktiv wie im Leben sind. Der entsprechende Workshop endete vergangenen Donnerstag und wir können uns auf Video Interviews mit den hier vorgestellten Beteiligten freuen.

Via Edward Boches. Making Digital Work.

 

Gedankenführung in der neuen Welt

Markenführung, Kundendienste, unser aller Ansehen unterliegen längst unserer digitalen Leistungsfähigkeit.

Im Grossen und Ganzen übersteigt unsere Leistungsfähigkeit die Wachstumsmöglickeit der Märkte. Hier öffnet sich die Schere auf das Unangenehmste.

Deutschland ist gut darin Strukturen zu schaffen und diese organisiert zu halten. Deutschland ist schlecht dabei, die geschaffenen Strukturen mit Leben zu füllen und sie zu kultivieren.

 

Brauchen dt. Agenturen, Offiziere für Innovation?

Sicherlich eine Empfehlung für grosse dt. Werbeagenturen als auch für dt. Grossstädte.
Das beste Bespiel ist Nico Lumma, Direktor für Sozialmedien bei Scholz u. Friends. Scholz u. Friends wäre ohne Nico Lumma nicht länger sichtbar, auf den digitalen Radarschirmen der Welt und denen des Binnenmarktes. Deutlicher geht es nicht.
Im internationalen Vergleich, steht Lumma mit seinem Direktoren Titel leider dumm da, bei Zusammenkünften mit Chief Innovation Officers, VP Executives auf globaler Ebene. Auch das ist deutlich.
Hier erweisen sich dt. Firmen als nicht so organisiert und strukturiert wie angenommen. Eine Aktualisierung von Rollen und Titeln in der Werbebranche ist überfällig, soll sich aber möglichst natürlich ergeben und kulturell tragbar sein.

Für Städte ist eine digitale Führung ein Muss. Stadtplanung ist heute undenkbar, ohne Beteiligung der Betroffenen und organisiertem Crowdsourcing. Auch ist crowdsourcing billiger und effizienter, als es ist, die Städteplannung und Öffentlichkeitsarbeit, dem Geltungsdrang und Profilierungswahn einzelner Amtsträger weiterhin zu überlassen.

 

Der transformative Prozess ist allgegenwärtig

Er muss von allen getragen und idealerweise von allen unterstützt werden.

Das unglaubwürdige Geschwafel von flachen Hierarchien muss glaubwürdig verankert sein. Eine Hierarchie ist dann flach, wenn alle Ebenen einer Agenturhierarchie mit der Kundenseite in Dialog treten und dies die Unterstützung und Ermöglichung der Geschäftsleitung erfährt. Alles andere ist dummes Zeug.

 

Nackte Kommunikation

10. August 2011 Keine Kommentare

Nackte Tatsachen von Zappos bis Zalando

Vor Zalando, gelang Zappos in den USA der grosse Durchbruch im Online Schuhgeschäft.

Wer lange genug im Marketing tätig war, erinnert sich an die Aufsehen erregende NewMan Jeans Werbung in der dralle nackte Popos auf Motorrädern die Blicke auf dt. Grossflächenplakate lenkten.


Zalando tvc Nackte Kommunikation
 

Zappos Anzeigen von Mullen, Boston, USA

Mullen wurde von AdAge zur drittbesten Kreativagentur der USA gewählt und Kunde Zappos war eine meist diskutierte Fallstudie und ist ein grosser Erfolg in den USA.

Edward Boches ist die Lichtgestalt modernen Marketings in den Sozialmedien und Innovations Offizier von Mullen.


Zappos ad Nackte Kommunikation

Zappos Werbekampagne von Mullen, USA.


 

New York Photographin Erica Simone, meldet sich mit Urheberrechten

Zufall sagt Mark Wenneker, chief creative officer bei Mullen.

Erica Simone, deren Arbeiten hier zu sehen sind wirft für alle Beteiligten ein schräges Licht auf die Angelegenheit und profitiert von Aufmerksamkeit für ihre Nue York Photosammlung. Der Streit ist hier nachzulesen.


Erica Simone Nackte Kommunikation

(c) Erica Simone Nue York. Mit freundlcher Genehmigung.