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Artikel Tagged ‘Ana Andjelic’

Bitte keine Werbung

27. Dezember 2010 Keine Kommentare
„Werbung ist das Geschäft mit Worten, aber Werbeagenturen sind infisziert mit Männern und Frauen, die nicht schreiben können. Sie können keine Werbung schreiben und sie kriegen keine Planung auf’s Papier.
Sie sind hilflos wie Taubstumme auf der Bühne der Metropolitan Oper.‟

 

 

 

David Ogilvy cropped Bitte keine Werbung

David Ogivly Zitat via einer Präsentationsfolie von Ana Andjelic


 
Erfolgreiche Unternehmer sind sich einig darüber, dass Taten eine deutlichere Sprache sprechen als Worte und dass, das was Du sagst wichtiger ist als wie Du es sagst. Taten werden durch Zahlen geschätzt oder herabgesetzt.

Farris Yacob me Bitte keine Werbung

Faris Yacob's Zahlen - und meine

Heute gilt das mehr denn je, auf Schritt und Tritt werden wir mit Zahlen konfrontiert. Dabei wollen wir nicht vergessen, dass hochgeschätzte Figuren der Geschichtsschreibung zu Lebzeiten mit meist geringer Popularität auskommen mussten. Dennoch wird Marketing durch Zahlen angeordnet und Erfolg wird durch die Zahl der verkauften Produkte, Dienstleistungen oder Anwendungen bestimmt.



So viel hat sich in unserer post-digitalen Zeit nicht geändert. Als wäre es ein Wesen mit eigenem Willen hat das Internet alles Geld, das die Industrien ihm nachgeworfen haben, ausgespuckt und sich mit aller Sozialmacht revanchiert. Ganze Industrien und die Politik machten sich Gedanken, wie sie ihr Ansehen wieder herstellen und die Anerkennung zunehmend heranreifender Konsumenten zurück erlangen könnten, die sie es längst verstehen ihre Kaufkraft für strategischen Konsum einzusetzen?

 

Ana Andjelic, die New Yorker Strategin, kümmert es nicht warum die Leute etwas tun, sie kümmert sich darum wie sie es tun. Fortan bleibt der gesamten Kommunikationsindustrie die Hälfte der Zeit erspart, die sie in Verhaltensforschung steckt. Die Ursachenforschung ist von weniger Belang als das Verhalten der Konsumenten [Nutzer, Verbraucher] zu erfassen.

 

Der Deutsche Professor der Psychologie, Dr. Peter Kruse entmystifizierte oder aber er mystifiziert die Netze erneut, indem er in dem Versprechen der permanenten Möglichkeit von Nähe, die Magie der Netze erkannte.

 

Und Gareth Kay von der US Agentur Goodby Silverstein & Partners, entdeckte und veräusserte die bedeutendste und praktischte Lösung für uns Marketingpraktiker: „Es ist nicht was wir tun, es ist das , was die Leute damit anstellen was wir tun‟.


Sowie immer mehr Unternehmen bei dem Selbstverständnis ankommen, Ermöglicher zu sein, Kuratoren und Verleger von Inhalten, werden Agenturen der alten, vor-digitalen Welt zurückgelassen mit Verwaltern, unfähig Werbung oder Pläne in Worte zu fassen.

 

Die Demokratisierung der Marke ist unabänderlich und bietet keine Bedrohung für Unternehmen, die es verstehen Ideen zu tun die tun.
Schaffe kontinuierlich neue Bedeutung für die Marke und sieh‛ Dir immer wieder mal die drei Dinge an die 2010 uns gelehrt hat:

 

  1. Ideen die tun—Gareth Kay’s Transformierer Präsentation veräusserte die pragmatische Industrielosung mit seinem Vergleich von Pfau und Laubenvogel.
  2.  

  3. Ich kümmere mich nicht darum warum leute etwas tun, ich kümmere mich darum wie sie es tun.—Ana Andjelic, I love marketing
  4.  

  5. Bitte keine Werbung
  6. —Überraschend, späte Einsicht, anderswo im Netz erlangt.

 

 

Manische Superkonsumenten

11. September 2010 Keine Kommentare

63% besitzen ein Handy. 72% benutzen es für Texte. Senden 10 Text Botschaften die Stunde, oder um die 3146 Texte im Monat. 71% benutzen es vornehmlich für Verbindungen zu Freunden. 55% gehen online mit ihrem Handy. 57% sehen mobil als Schlüssel für ihr soziales Leben. 73% nutzen Sozialnetzwerke. 55% sagen, dass ihre Online Gemeinschaften ebenso wichtig sind wie die offline Welt. 64% erstellen Inhalte. 73% laden Fotos hoch für andere zu sehen. 47% sagen dass Fast Food Marken bedeutend sind. 46% sagen sie bleiben ihren Marken treu. 57% sind Facebook Anhänger von mindestens einer Firma. 24% folgen mindestens einer Marke auf Twitter. 70%derer die Firmen auf Twitter folgen sind auch deren Anhänger auf Facebook.


Die Tabelle ist Ana Andjelic entlehnt

 

Der Konsument bestimmt

Der Konsument von heute, also auch Du und ich, bestimmt darüber wie wir einkaufen, was wir essen, wie wir kommunizieren. Freilich bestimmt er auch darüber wie wir Werbepraktikanten das Kundenerlebnis gestalten.

 

Wie der Konsument bestimmt

Er tut es mit seinem Verhalten, der Auswahl der Orte, die er wählt um sich auszutauschen, der Wahl der Plätze, die er aufsucht seine Einkäufe zu erledigen und seinem Umgang mit Anwendungen die er hierbei nutzt. Dabei sucht er nicht wie ehedem, einzig die Marktplätze auf oder macht sich einzig in der Nachbarschaft kundig. Die Erkenntnisse kommen ausserdem selektierter noch aus dem Netz und werden im Alltag ausgewertet und genutzt. Es sind auch nicht alleine Jugendkulturen, die hier umgetrieben sind, es ist auch eine immer schamlosere, sich in Radikalität ansiedelnde Horde an Senioren und Seniorinnen. Zuletzt war es der abrupte Aufschrei der New Yorker Strategin Ana Andjelic, der Marktforschung und Markenstrategen aufhorchen macht, ihre Untersuchungen auf das zu konzentrieren, was der Konsument tut und Beweggründe zugunsten der Effizienz fortzulassen: „Ich kümmere mich nicht darum warum Leute etwas tun, ich kümmere mich darum, wie sie es tun‟.

Utopia Marke Manische Superkonsumenten

utopia.de


Viel Wahrheit, wenig Dichtung

Das der Konsument mit seiner Kaufkraft bestimmend ist, war eigentlich schon immer so, mit dem Unterschied, heute geschieht es bewusster und wenn der Konsument so will, gezielter. Fortwährend auftauchende neue Technologien geben dem Konsumenten beständig, weitere Mittel in die Hände, die er nun nutzt um seiner Stimme Gewicht zu verleihen. Dann auch reden wir von strategischem Konsum, wenn er dabei Nachhaltigkeit und Ethik beim Hersteller zu fördern sucht. Utopia Gründerin Claudia Lange wird mir hier womöglich beipflichten. Mit seinem Haushaltsgeld bestimmt der Konsument, welche Produkte und Marken er zu fördern bereit ist und diesen sein Haushaltsgeld zukommen lässt. Neu ist das sich manische Superkonsumenten zunehmend in Rudeln zusammenschliessen um ihrer Stimme Ausdtuck zu verleihen. Die Deutsche Carrotmob bietet hierfür die Mittel gezielte Durchsetzung zu ermöglichen.

Die Artikulierung des männlichen Geschlechts bitte der Entwicklung der Deutschen Sprache zuschreiben. Die Rede ist gleichermassen oder vielmehr von der manischen Superkonsumentin. Allen voran ist die Kundin der König.

Ökobauern die sich zuerst im US Bundesstaat Maine ansiedelten, um die in Süd-England erlernten Handgriffe für organischen Anbau, ihren Landsleuten zugute kommen zu lassen, fordern die Bewohner von Maine auf: „Esst was ihr seht.‟ Esst was lokal angebaut oder in freier Bodenhaltung gezüchtet wird. Mich amüsiert zu erfahren, dass die Motivation nicht etwa dem Wunsch nach Reinhaltung der Lebensmittelqualität entstammt, als Beweggrund wird genannt, dass es für Autofahrer erfreulicher ist, bei der Fahrt über Landstrassen der Bauernhöfe ansichtig zu werden.

Ob wir nun wollen oder nicht, manische Superkonsumenten sind die Supermacht und bestimmen mit immer neuen Mitteln, unaufhaltsam über die Geschicke von Marken, Produkten und also Wirtschaft und Politik. Letztere tun gut daran manische Superkonsumenten als soziale Supermacht zu akzeptieren und ihre Organisation dem Wandel anzupassen. Es geschieht die Demokratisierung der Marken. Der Weltuntergang, nämlich der, der alten Welt ist Wirklichkeit oder wie Peter Kruse sagt: „Die Lawine rollt längst zu Tal‟. Mich freut dem Weltuntergangspropheten bereits in einer Tim und Struppi Ausgabe begegnet zu sein. Die Schau!

 

Die neue Supermacht

Nachfolgendes ist einem Gastbeitrag von David Skokna auf Mediapost entlehnt, David ist Gründungsmitglied und Kreativdirektor von Huge, ihm auch gilt Dank für den Titel. 2005 half Huge bei der Durchführung einer Marktstudie über Ladenverkauf für eine der größten Einzelhandelsketten in den USA. Der Kunde wollte die Verhaltensmuster der verschiedenen Segmente verstehen lernen. Den Unterschied zwischen den Generationen. Zum einen Teil, wurden die Leute befragt, was sie als erstes täten, wenn sie online gingen.

Die Mütter berichtetet davon, wie oft sie Ihr Postfach, das Wetter und die Nachrichten überprüften.

Dann wurden den jungen Mädchen dieselben Fragen gestellt. Sie blickten uns an als wären wir von einem anderen Stern. Sie verstanden nicht was, online gehen, bedeuten sollte. Sie waren bereits da. Für die nachrückenden Generationen ist es mit dem Web, wie mit laufendem Wasser oder der Stromversorgung, es ist immer an. In diesem Moment erkannten die guten Leute der Agentur Huge, dass sie sich noch viel weiter fortentwickeln mussten, um mit dieser Generation Schritt halten zu können.

 

Warum Markenführer und Werbeagenturen mit der Entwicklung nicht Schritt halten können

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Der Weltuntergang naht.
Aber nein, der war schon.
Ist unsere neue Welt so geheimnisvoll wie die alte?

Hierzulande machte Prof. Dr. Peter Kruse bei einer Studie die Entdeckung zweier Online Welten, die sich unversöhnlich gegenüberstehen und somit eine Erklärung liefern, wodurch unsere Entwicklung beeinträchtigt wird. Seinem Methoden- und Beratungsunternehmen Nextpractice standen von einer Befragung im Vorjahr, Daten von 200 versierten Netzbenutzern zur Verfügung. Bei der Auswertung eines paarweisen Vergleiches der Wertemuster der 200 versierten Netzbenutzer, drängte sich eine Unterteilung in zwei Gruppen zu bald gleichen Teilen auf. 3000 frei gewählte Begrifflichkeiten wurden zu 78 Themencluster zusammengefasst und ergaben 100 digitale Besucher kontra 100 digitale Bewohner. Die Aufteilung war Folge völlig unterschiedlicher Auffassung in der Bewertung der Themen.

Die Zeit lässt sich nicht zurückdrehen und ein Vorschlag in Ehren wäre der, die Besucher zu Bewohnern zu machen oder aber das Netz abzuschlalten. Das Video hierzu findest Du hier.

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Keine Strategie


Mach Dich nackig und behalt’ die Hosen an

Transparenz ist keine Kunst aber kluge Strategie der Anpassung. Sowohl Wirtschaft, als auch Politik mögen sich an Universitäten ein Beispiel nehmen, deren Lernziele ohne Lehrprogram [Curriculum] nicht zu erreichen wären. So einfach ist das. Die Supermacht der manischen Superkonsumenten schenkt dem Rat aus ihrer Mitte mehr Vertrauen als das eine Orientierung über offizielle Medien noch schwer ins Gewicht fallen würde. Jedenfalls verhält es sich gegenwärtig so.

Dem entsrpechend gilt:

  • Konsumenten einbeziehen in die Entwicklung von Produkten und Kampagnen
  • Webseiten sozialisierbar machen oder gleich abschalten
  • Ohren auf, Augen zu

 

 

 

Digitale Fußspuren, zweiter Teil: Schrittmacher für Marken

24. Juli 2010 Keine Kommentare

Digital Footprints Digitale Fußspuren, zweiter Teil: Schrittmacher für Marken

Digitale Fußspuren
Schrittmacher für Marken


Für Günter und Helmut Sendlmeier und Freunden bei McCann

Ich hatte bereits mehrfach angesetzt gute Markenagenturen für meine Idee einer zeitgemässen Dienstleistung zu begeistern. Aufwendiges Zurecht-Organisieren oder neue Silobildung ist alte Welt, nicht mein Ding. Als Dienstleistung aber lässt sich die Idee sofort auf die Strasse bringen. Ein erfolgreiches Paradebeispiel und schon kommt Geld in die Kasse. Was die Idee ist?

 

Mit Digitalen Fußspuren als Dienstleistung, herkömmliche Markenbildung schneller, günstiger und 100% messbar auf den Markt bringen.

 

Wie lange muss ein Kunde warten bis er von Future Brand erste Ergebnisse zu sehen bekommt? EIn halbes Jahr? Mit Digitalen Fußspuren sind erste Auswirkungen nach 2 Wochen wirksam und der Feinschliff beginnt mit den ersten Statistiken. Im Gegensatz zu konventioneller Markenbildung setzen wir uns mit digitalen Fußschritten unserer Natur gemäss, Schritt für Schritt in Bewegung im Gleichschritt mit allen Beteiligten also auch dem Kundenteam, Die Entwicklung wird nicht vorweggenommen sondern gemeinsam in Echtzeit erlebt und gemessen. Korrekturen werden auf Grund der Statistiken in Echtzeit vorgenommen. Die Entwicklung ist organisch evolutionär.

 

Der Kunde profitiert, die Agentur investiert

(kleine Sünden straft der Liebe Gott sofort). Die Agentur investiert mit ihrem enormen Wissensvorsprung und Erfahrungsschatz in Sachen Markenbildung. Sie unterzieht sich aber nicht länger endlosen Marktforschungschlaufen und Tests. Das erledigt sich gleichsam mit dem Roll-Out Schritt für Schritt im Taschenformat.

 

Meine Strategenfreunde, allen voran Ana Andjelic glaubt beweisen zu können, dass nicht länger notwenig ist zu wissen warum ein Konsument etwas tut, es reicht völlig genau zu beobachten wie er etwas tut. Mehr darüber hier.

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'hispeed Detail 2' mit freundlicher Genehmigung. ©2010 Laura Barnard. Alle Rechte vorbehalten.

 

Deine Fußspuren hier 300x240 Digitale Fußspuren, zweiter Teil: Schrittmacher für Marken

'HP wallpaper' von Laura Barnard
Mit freundlicher Genehmigung © 2010 Alle Rechte vorbehalten.

Markenadvokat

Ein Konsument der aus freien Stücken eine Marke entdeckt, steht zu seiner Entdeckung und wird zum Markenadvokat. Er geht daran seine Entdeckung weiterzuempfehlen.

 

Motivation

Jeder Mensch hat etwas das ihn antreibt… Es ist die Wissbegierde, der unbändige Wissensdrang der uns allen in die Wiege gelegt fortan zu Entdeckungen antreibt. Die womöglich mächtigste Motivation die uns tauglich macht und zum Überleben befähigt. Google hat dies erkannt und verdankt der Realisierung solch machtvoller Motivation seinen Welterfolg.

 

 

Wie junge Techies die alten Medien umstürzen

22. April 2010 Keine Kommentare
 Wie junge Techies die alten Medien umstürzen

18 Praxisbeispiele der Sozalmedien

 

Ich habe eine Kraft in mir entdeckt von der ich vorher nichts wusste

Der Gründer-Kultur geht es darum Tatsachen zu schaffen um die Welt zum Besseren zu verändern, so Scott Heiferman, der 37 jährige Mitbegründer von Meetup. Ana Andjelic hat die Praxisbeispiele vor mir entdeckt, im folgenden die Übersetzung ihres Blogeintrags:

Beim Lesen der Ideen die hinter diesen Neugründungen stecken, überkam mich eine größere Begeisterung als ich sie bei jedweger Marketing Kampagne des gesamten letzten Jahres verspürt hätte. Spannend wie gut diese Leute sind im Erkennen von Möglichkeiten in jeder nur denkbaren Kombination von Verhaltensmuster und Technologie, während die Werbeindustrie unbeirrt ihren 100 Jahre alten, überkommenen Mustern folgt (siehe Bergdorf Goodman Anzeigen Beispiel). Die Präsentation findest Du im Original hier und den Artikel gibt es in Englisch hier zu lesen.

  1. Foursquare

    Evan Cohen, Harry Heymann, Dennis Crowley, Naveen Selvadurai
    Was es ist:: Lokales Sozialnetzwerk
    Start: 2009
    Geschäftsmodel:Vor Ort Werbung

  2. Milewise

    Sanjay Kothari, Vinay Pulim
    Was es ist: Persönlicher Reise Vermittler
    Start: Sommer 2010 (nur auf Einladung)
    Geschäftsmodel: Vemittlungsgebühr

  3. Boxee

    Avner Ronen, Idan Cohen, Zach Klein
    Was es ist:: Webvideo für TV
    Start: Sommer 2007
    Geschäftsmodel: Premium Inhalte

  4. Art.sy

    Caroline Lau, Chrissie Oken, Carter Cleveland, See-ming Lee
    Was es ist::Online Dienst für Kunstgallerien und Sammler
    Start: Sommer 2010
    Geschäftsmodel:Vemittlungsgebühr

  5. Tumblr

    David Karp, Jacob Bijani, Peter Vidani
    Was es ist:: Weblog trifft Sozialnetzwerk
    Start: Sommer 2007
    Geschäftsmodel:Premium Merkmale

  6. Aviary

    Avi Muchnick, Israel Derdik, Michael Galpert
    Was es ist:: Kostenlose Bearbeitungswerkzeuge
    Start: Sommer 2007
    Geschäftsmodel:Premium Merkmale

  7. Venmo

    Andrew Kortina, Iqram Magdon-Ismail
    Was es ist:: Mobiles Zahlsystem
    Start: Sommer 2010 (nur auf Einladung)
    Geschäftsmodel:Premium Merkmale

  8. Blip.tv

    Jared Klett, Mike Hudack, Charles Hope, Justin Day, Dina Kaplan
    Was es ist:: Verteiler von Web-TV Sendungen
    Start: Sommer 2010 (nur auf Einladung)
    Geschäftsmodel: Werbung (geteilte Einnahmenmit Web Show Produzenten

  9. Hot Potato

    Sanjay Kothari, Vinay Pulim
    Was es ist:: Moblies sozialisieren
    zu EreignissenStart: 2010
    Geschäftsmodel: Premium Merkmale, Partnerschaften

  10. Instinctiv

    Justin Smithline, Aniq Rahman
    Was es ist:: Klügeres iTunes
    Start: Geschäftsmodel: Ticket Verkäufe, Lizensen für Dritte

  11. Drop.io

    Jacob Robbins, Steve Greenwood, Sam Lessin
    Was es ist:: Persönlicher Reise Vermittler
    Start: Online Verteilung von Inhalten
    Geschäftsmodel:Premium Markmale und spezielle Anwendungen

  12. Hunch

    Chris Dixon, Caterina Fake
    Was es ist::Benutzer sensitive Empfehlungen
    Start: 2009
    Geschäftsmodel: Vemittlungsgebühr

  13. Speakertext

    Matt Mireles
    Was es ist:: Text basiernder Schnittpunkt zur Video Kontrolle
    Start: 2010
    Geschäftsmodel:Premium Verlagsdienst

  14. Anyclip

    Nate Westheimer, Aaron Cohen
    Was es ist:: Suchmachiene für Videos
    Start: Sommer 2010 (nur auf Einladung)
    Geschäftsmodel: Vemittlungsgebühr

  15. Meetup

    Teresa Wall, Keith Corwin, Qing Shou, WIll Carlough, Scott Heiferman
    Was es ist:: Online Netzwerk für lokale Gruppen
    Start: 2002
    Geschäftsmodel: Bezahlte Dienstleistung

  16. Go Try It On

    Marissa Evans
    Was es ist:: Echtzeit Moderatschläge gegen hoch-geladenes Photo
    Start: 2010
    Geschäftsmodel: Sponsorenschaften, Teilnehmer-Einnahmen

  17. Kickstarter

    Perry Chen, Charles Adler, Yancey Strickler
    Was es ist:: Finanzierung kreativer Projekte
    Start: 2009
    Geschäftsmodel: 5 Prozent des beschafften Betrags

  18. Yipit

    Vinicius Vacanti, James Moran
    Was es ist:: Tägliche, lokale Empfehlungen gemäss des Benutzers Geschmäcker
    Start: 2010
    Geschäftsmodel: Vemittlungsgebühr

 

 

Kategorien:Reife Leistung, Sozial

Messbarkeit und Überprüfung sozialer Medien

11. März 2010 Keine Kommentare

Andjelic’s grundlegende Erkenntnis, dass nicht interessiert, warum Konsumenten etwas tun, aber die Beobachtung zählt, was genau sie tun, markiert den Abschied von herkömmlichen Herangehensweisen zu unserem Ansatz im Digitalen. Richtig verstanden und genutzt, ist dies die Erkenntnis, die im modernen Marketing für höchste Effizienz sorgen wird.

Für das Briefing der Kreation, sind Einblicke in die Psyche der Konsumenten hilfreich, bzw. einer Schlussfolgerung daraus. Dann bitte im Sinne von Torode’s brillanter Motivations-Pyramide. Ein Überblick über die Beweggründe, der Motivation unseres Konsumenten.
Motivierung Messbarkeit und Überprüfung sozialer Medien

 

Motivation lässt sich mit der Beantwortung einiger Fragen feststellen. Die Beweggründe können in ihrem Verhältnis zu Produktvorteilen, Nutzbarkeit und den kommunikativen und technischen Möglichkeiten in Verbindung gebracht und ausgewertet werden. Andere Faktoren, wie Zeitraum und den darin stattfindenden zyklischen Ereignissen können mit aufgenommen und insgesamt verdichtet werden zu dem was es dann zu thematisieren gilt. Dem muss eine Interpretation mit Veranschaulichungsbeispielen folgen [moodboard], ohne die wir Gefahr laufen vom Kreativ-Team falsch interpretiert zu werden.

  1. Jetzt wissen wir, was die Mehrzahl der Benutzer unternommen haben um ihr Bedürfnis zu stillen
    Nicht warum der Bentzer etwas tut aber was er tut interessiert
  2. Und wir haben eine gute Idee davon was ihn antreibt (siehe Graphik).
  3. Mittlerweile müssten wir auch schon recht genau wissen, was hier Sache ist und sei es der USP. Wir können diese Vermutung dann mit einer kleinen Testgruppe aus der entscheidenden Minderheit (Meinungsführer) unserer Konsumenten verifizieren.
    Konsumentenbüro’s vortreffliche Identifizierung der entscheidenden Minderheit Daraus lässt sich ein Mediaplan erstellen. Wie ich mit Social Media Journalisten, Blogger, Meinungsführer erreiche, verrät dieser  • Eintrag auf SOCIALMEDIA-BLOG:DE
  4. Was hier Sache ist würde bei McCann mit deren proprietärer Verkaufsstrategie erfasst werden. Ich nutze eine alte Frageliste der frühen Nitro Agentur und halte sie gegen weitere Fragebögen aus meiner Laufbahn, bis ich bei der Gewissheit angekommen bin, der Sache auf den Grund gegangen zu sein. Bei sehr guten Marken, mit einem sehr guten Produkt ist der USP Sache. Das erklärt auch warum wir über Jahrzehnte hinweg für gute Produkte auch immer die ewig gleiche Überschrift “INTRODUCING THE NEW [PRODUCT NAME]” nutzen konnten.
    Mach Sachen. Mach keine Werbung für Sachen.
    Konsumentenbüro über Relevanz

Anhaltspunkte was es bei der Darstellung von Zahlen zu beachten gilt, findest Du hier:
T3 Think Tank [Englisch]

Legen wir die Phasen aus Zeiten der Kampagnen [pre-launch, launch, post-launch] um auf heute stattfindende Konversationen, dann gilt es folgende Fragen zu beantworten:

  1. Wie komme ich ins Gespräch?
  2. Wie bleibe ich im Gespräch?
  3. Was tun um einen Kaufabschluss zu erwirken?
  4.  

    Ein Equivalent zu Post-Launch gibt es nicht, Stirbt das Gespräch, dann ist die Konversation zuende und Du wirst auf dem Scheiterhaufen verbrannt.. Die Feeding Mechanismen sind hier völlig andere, größtenteils aus der Technik kommend im Unterschied zu Kampagnen, bei denen wir mit einem Anfang und einem Ende rechnen konnten, muss bei heutigen Konversationen mit offenem Ende geplant werden. Ein Refugium für nie endende, frische Ideen und organisierter genauer Beobachtung der seitens der Konsumenten erzeugten Inhalte.

Monitoring:
Überprüfung von Sozialen Medien

Analysen:
Web Analysen

Anwendungen:
Social Media Überprüfungs Lösungen [Wiki]

ROI:
ROI Ermittlung bei sozialen Medien

Social Intelligence Engine:
Noch ein grosses Fragezeichen, für Mutige [Englisch]

Kategorien:Messbarkeit

Eine Franzosin beeindrucken

22. Februar 2010 Keine Kommentare

Noch eines, auch um die Macht der Plattform greifbar, praktisch nachvollziehbar zu machen und unter Beweis zu stellen.
McCann New York’s Chef Stratege, Faris Yacob demonstriert charmant aus seiner Zeit bei Google wie Faris eine Franzosin zu beeindrucken sucht:

Leo Burnett wurde nicht müde die Werbeindustrie darauf zu verweisen, ihren Ahnungen Folge zu leisten, das Risiko also einzugehen, vorausblickend, flexibel mit Trend und Zeitgeist zu verfahren und dem Vorschub zu leisten.

Die der Werbung in die Wiege gelegte Aufgabe, nämlich die, zu informieren, dem Fortschritt Hilfestellung zu leisten, mit dem Ziel den Alltag für uns Konsumenten leichter zu machen, scheint untrennbar verbunden mit der inhärenten Aufgabe den Verkauf zu fördern. Gute Werbung verkauft.

Alles weisst darauf hin, dass mit zunehmender Reife von uns Konsumenten und der damit einhergehenden sprichwörltichen Demokratisierung der Marke die direkte Teilnahme von uns Konsumenten mit ins Kalkül gezogen werden muss.

Dabei stellen sich blosse Botschaften und Verspechen als weniger effektiv heraus, wir heute sehr wohl in der Lage sind konkret zur Sache zu kommen und die gefühlte Beweisführung mitsamt dem Versprechen gleich mitliefern. Wie? Indem wir dem Konsumenten ermöglichen und nahelegen Sinn und Zweck des zu bewerbenden Produktes oder der Dienstleistung eigenständig zu entdecken und in Erfahrung zu bringen.

Google etwa, wurde vor unser aller Augen und in unser aller Bewusstsein zur Weltmarke und zum Begriff ohne jegliche Werbung.

Jeder von uns hat Google für sich entdeckt und zu nutzen gelernt. Amazon bietet ein nicht weniger beeindruckendes Beispiel unmittelbaren Nutzens. MyMuesli ist als Deutsches Beispiel zu nennen. So lecker waren gute Vorsätze noch nie!

Zugegeben, die jüngst aufgeführten Beispiele belustigen und sind so banal wie offensichtlich. Allerdings sind auch Faris Yakob’s erheiterndes Beispiel, wie auch Nicolas Roope’s 5 Minuten Pitch: Mach Sachen nicht Werbung oder Ana Andjelic’s Gleichung: “Verhaltensweise + Technologie = Situation” nicht mit Esoterik zu verwechseln, aber hemdsärmelige, pragmatische Demonstrationen und konkrete Hinweise wie Werbung und Marketing sich der Realität anpassen müssen um weiterhin Anschluss zu finden an den gegenwärtigen Diskurs.

  • Situationen schaffen die vom Konsumenten entdeckt werden und unmittelbares Handeln ermöglichen
  • In die Sache investieren, nicht in die Bewerbung der Sachen [Anwendungen, Gemeinschaften. Hilfsmittel für Erfolgsmessung…]
  • Quelltext

Weil wir gerade bei Google sind und für Deutschland keine lokalisierte Nutzung von foursquare sinnvoll ist, sei gesagt, dass Google Buzz lokale Empfehlungen ermöglicht bzw. mit etwas Erfindungsgeist und einem guten Programmierer Georeferenzierung [sgeo tagging] auch mit den Lokalisten möglich sein sollte.

Das Vorschaubildchen habe ich meiner jüngsten Tochter [Elizabethan Days] entlehnt.

Kategorien:Neue Werbung

Verhaltensweise + Technologie = Situation

17. Februar 2010 Keine Kommentare

Verhaltensweisen Verhaltensweise + Technologie = Situation“Eine Revolution ereignet sich nicht, wenn die Gesellschaft beschließt, neue Hilfsmittel zu nutzen, sie ereignet sich, wenn die Gesellschaft neue Verhaltensweisen annimmt”, so die berühmten Worte von Clay Shirky.

In der Tat scheint seine Aussage einfach genug. Das Problem ist, die Aussage trägt kaum mehr bei, als die Fragen zu offenbaren, die zu beantworten sie verfehlt.

Die offensichtlichste: Wie kommt es zu dieser Annahme von neuen Verhaltensmustern? Und noch eine: Wie verhalten sich Hilfsmittel und Verhalten zueinander?

Hier ein Lieblingszitat, bevor ich fortfahre: “Was mit den beiden Geistern – Gesellschaft und Technologie geschieht ist eine kollektive Angelegenheit, die Flugbahn von Programmen und Gegenprogrammen.”

Laß uns versuchen unsere Herangehensweise zu ändern. Stell Dir eine Welt vor, ohne jegliche Kausalitäten zwischen Technologie und Verhalten. Stell Dir vor die beiden beeinflussen einander nicht. Stell Dir vor die beiden interagieren lediglich.
Letzteres brauchst Du Dir eigentlich auch gar nicht vorzustellen. Wir sind umgeben von Interaktivitäten. Auch sind wir nicht die einzigen die interagieren. Alles interagiert. Oder wie Russel Davies es formuliert: “Während Objekte [Dinge] zu Nachrichten werden, werden die Übertragungskanäle gleich mitgeliefert. Heutige, intelligente Telefone sind perfekt ausgestattet um mit solch klugen Objekten [Dingen] zu interagieren. Insbesondere hiervor sollen Werbung und Marketing das Fürchten lernen. Ein komplettes Modell existiert bereits, welches die Konversation zu dem zusammenführt, dass eine weit natürlicheres Verhältnls zwischen Menschen und Dingen ermöglicht.”

Wenn das also unsere Realität ist, warum reden wir noch darüber, wer wen beeinflusst, oder wie unsere Kampagnen das Verhalten verschiedener Leute beeinflussen wird, oder wie verschiedene Leute sich verhalten werden, nachdem sie unserer Botschaft ansichtig wurden?

Ich nehme an, dass dem so ist, weil wir davon ausgehen wollen, dass es eine klare Abgrenzung, eine Dichotomie gibt, mit Mensch und Kultur auf der einen Seite und Technologie auf der anderen Seite. Tatsache ist, es gibt diese Abgrenzung nicht, es gibt nur en Netzwerk. Wieso? Ganz einfach: im Digitalen definieren sich die Benutzer durch ihre Verhaltensmuster, durch die Schritte, die sie online unternehmen. Dies lässt sich nur zum Teil mittels deren Fähigkeiten, Interessen und Präferenzen festhalten. Ihre übrigen Fähigkeiten werden den Hilfmitteln bzw. der Technologien zugeschrieben. (Der andere Grund warum mich diese Situation so interessiert, ist auch, weil die Frage nach der Motivation aufkommt: Tust Du es weil Du es so willst, weil Du es tun kannst, oder weil es von Deinem Hilfsmittel so vorgesehen ist und von Anderen so gemacht wird?)

Eine Situation die nach neuen Spielregeln verlangt. Und tatsächlich: Was wir heute mit Marketing erstellen, sind nicht nur Produkte und Dienstleistungen, aber Situation zum interagieren. Hier kommt alles zusammen, (Leute, Dinge, Hilfsmittel), alles wird zusammengeführt und in “Aktionsprogramme” organisiert. Jetzt auch ist das Verhältnis von Technologie und Verhaltensweisen, nicht länger von Kausalität geprägt aber eines, das Verhalten vorzugeben sucht: Welches Verhalten wird von Deiner Situation geschaffen? Welches Verhalten schränkt es ein?

Irgendwo las ich über das Grundprinzip von Foursquare, das in etwa folgendes besagt: Anstelle Botschaften zu vermitteln, ermöglicht Foursquare seinen Benutzern, anderen Aktivitäten zu empfehlen, die deren Verhalten ändern (hör auf immer nur die selben Lokale zu besuchen, probier es mal mit etwas das Du sonst nicht tun würdest). Ähnlich wie Fourspuare seine Benutzer dazu anregt, ein aktiveres Sozialleben zu führen, oder wie Twitter dazu anregt, Belanglosigkeiten untereinander auszutauschen indem es die Anzahlt der Gefolgschaft des Benutzers aufzeigt, gibt es zunehmend Dienstleistungen bzw. Hilfmittel, die auf dem gleichen Prinzip der Transparenz beruhen, um das Verhalten zu bändigen. Bundle’s “Jederman’s Geld” zeigt zum Beispiel eine Vielzahl an privaten Finanz-Trends in den USA und ermöglicht es seinen Benutzern, ihre Ausgaben mit denen anderer zu vergleichen. Blippy veröffentlicht die täglichen Einkäufe für alle einsehbar und jeder kann jederzeit Fragen stellen (die er sich sonst nicht zu stellen traut). Phillip Kaplan, der Gründer von Blippy sagt, das eine Situation in der Du siehst was andere täglich einkaufen, eine ineressane Soziale Dynamik herstellt, eventuell änderst Du daraufhin Dein Konsumverhalten um nur mehr Deine gute Seite zu zeigen.
Was hat das alles mit Marketing zu tun? Am Ende des Tages, betreiben wir noch immer unser Geschäft um damit das Verhalten der Konsumenten zu beeinflussen. Mit dem Unterschied, dass im Digitalen, Kommunikation weit weniger effektiv ist, als Situationen für unser Verhalten zu schaffen.

  • Taten zählen mehr als Worte. Mit den Situationen die wir mit neuem Marketing schaffen, schaffen wir Tatsachen.
  • Die gewünschte Tatsache die zu schaffen unsere Aufgabe ist, nennt sich Transaktion. Ein getätigter Kaufabschluss.
  • Quelltext
Kategorien:Neue Werbung

Ich kümmere mich nicht darum warum Leute etwas tun, ich kümmere mich darum, wie sie es tun.

30. Dezember 2009 Keine Kommentare

Übersetzung eines favorisierten Weblog EIntrags von Ana Andjelic auf I [love] marketing:

 Ich kümmere mich nicht darum warum Leute etwas tun, ich kümmere mich darum, wie sie es tun.

Long tail


Auf meinem Rückweg vom Erntedankfest habe ich einige Kapitel aus dem neuen Buch von Malcom Gladwell gelesen, “What the Dog Saw: And Other Adventures“. In diesem Fall handelt es sich tatsächlich um eine Sammlung seiner Artikel für den NewYorker + eine Vorschau. Eine Ansammlung á la „die größten Weihnachtslieder“… Ich habe keine Ahnung, warum ich ausgerechnet dieses Buch ausgewählt habe, da ich nicht wirklich ein glühender Leser von Gladwell bin (größtenteils, weil ich denke, dass seine zwar präzisen Beobachtungen zu oft als wahre Einblicke ausgegeben werden). Egal. Ich hatte Spass bei der Lektüre.

Im Buch findet sich ein Kapitel über Haarfarbe und Werbung mit der richtigen Verbraucherpsychologie. Gladwell schreibt über die Beziehungen die Menschen zu dem Produkt haben welches sie kaufen und darüber “wie Anbieter entweder die Verhaltensmuster einer solchen Beziehung verstünden – entweder sie haben gelernt, die alltäglichen Geschäfte und Transaktionen auszuzeichnen indem sie ihnen Bedeutung zukommen lassen – oder aber sie dürften nicht damit rechnen, den modernen Verbraucher zu erreichen“. Folglich der Einsatz von Fokusgruppen: „Mit Fokusgruppen sollen die Motivationen der Leute beim Kauf von Produkten entschlüsselt werden. Bis 1940 haben Werbe-Rescherschen sich lediglich mit dem Zählen von Käufern begnügt – mit dem Aufzeichnen, wer was kauft. Motivationsforscher dagegen befassen sich mit dem warum: Warum Leute kaufen, was sie kaufen? Was sie zum Kauf anregt.
Dies hat mich daran erinnert, wie sehr sich Werbung geändert hat.

Im Digitalen, denken wir sicherlich an die Beziehung die die Leute zu den Produkten haben, die sie kaufen. Aber wir versuchen, es vielmehr durch ein Beobachten der verhaltensmäßigen Muster der Käufer zu lösen, als durch oft obskure Verbrauchermotive die all zu oft verdeckt bleiben. So gesehen ist unsere Aufgabe online einfacher, fast jede Handlung und das Verhalten sind sichtbar. Dies ermöglicht es uns, kniffliges psychologisches „Verständnis“ mit einer einfachen Beobachtung zu ersetzen. Oft ist fraglich ob wir wirklich wissen müssen, was Leute denken, wenn wir sehen können, was sie machen?

Aus diesem Grund versteifen wir uns auf die Frage nach dem „wie“. Darüber nachzuforschen, warum Leute auf Einkaufsbummel gehen/herumrennen/Dienste nutzen/Inhalte geniessen, kann ein kniffliges Spiel sein, die Umstände aber so zu gestalten, dass das Einkaufen für alle leichter gemacht wird, sie öfter einkaufen, mehr Freude daran haben in einer funktionalen und sozialen Weise, führt tatsächlich dazu, dass ein Einkaufsbummel häufiger unternommen wird, man öfter unterwegs ist, mehr Inhalte aufnimmt, und das alles auch immer häufiger auf sich nimmt.

So einfach ist das.

Burberry auf Kundenfang im Internet

14. November 2009 Keine Kommentare

Art of the Trench4 Burberry auf Kundenfang im Internet

Kunden generierte Inhalte auf der neuen Burberry Site


Art of the Trench Detail Burberry auf Kundenfang im Internet Montag vergangener Woche stellte Burberry seine soziale Netzwerk Site, The Art of the Trench mit 611 Besucher am Tag vor.
Chefin Angela Ahrendts und Kreativ Direktor Christopher Bailey wollen die Traditionsmarke für die, der in Rente gehenden Baby Boomers, nachwachsenden Generation und berufstätigen Frauen ins Gespräch bringen.

Dabei orientiert sich Frau Ahrendts auch am Verhalten ihrer 3 Töchter, die viel Zeit im Netz verbringen und größtenteils ihre Einkäufe via Internet erledigen.

Begeistert vom Burberry Beat [The Kooks], suche ich Ana Andjelic unter den vielen Regenmänteln. Die New Yorker Marketing Strategin arbeitet an Beiträgen für newadvertising.org, die Englischsprachige Schwester-Site zu dieser hier.

Art of the Trench toolbox3 Burberry auf Kundenfang im Internet

Werkzeugleiste zu den von Besuchern generierten Photographien


Laut einem New York TImes Artikel zum Thema, sehen die Zahlen gut aus für Burberry. Mit amerikanischem Geschäftssinn, scheucht Angela Ahrendts die Londoner Tradtionsmarke aus dem Elfenbeinturm zurück auf die Strasse. Ihre Strategien und das reife Gespür des jungen Christopher Bailey machen sich bezahlt:

  • Burberry freut sich über 699,000 Facebook Fans
  • Twitter und YouTube bringt die Traditionsmarke ins Gespräch bei der den Baby Boomers nachrückenden Generation.
  • Stark reduzierte Abhängigkeiten von Kaufhäusern
  • Eigener Direktversand hat den Grosshandel als größte Einnahmequelle abgelöst
  • Mit 95 Jahren ist der Burberry Regenmantel allemal das am meisten gekaufte Produkt
BurberryDuffelcoat Burberry auf Kundenfang im Internet

Tochter Elizabeth mit ihrem Burberry Duffel Coat

 

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