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Artikel Tagged ‘Amelia Torode’

Flucht und Zuflucht in Scharen

21. September 2011 Keine Kommentare
Flucht und Zuflucht in Scharen Flucht und Zuflucht in Scharen

Via Media Entrepreneurs, eine Initiative der Axel Springer AG.

Für jeden Trend gibt es einen gleichwertigen Gegentrend

Facebook und die vielen Aggregatoren mit zentral gespeicherten Daten widersprechen dem fundamentalen Konzept eines dezentralen, nicht unterbrechbaren Datenaustausches unter Bürgern der freien Welt, nicht aber dem freien Wettbewerb.

Zur Erinnerung, Tim Berner Lee macht drei große Gegner des Web aus:

  1. Regierungen, die das Nutzungsverhalten ihrer Bürger überwachen
  2. Provider, die Anbieter gegen Geld bevorzugen
  3. Soziale Netze, die abgeschirmt vom Rest des Internets Informationen horten

(mehr hierzu). Bezüglich Nachhaltigkeit kann die Wirtschaft hier Verantwortung unter Beweis stellen.


 

Arche Nachbau Flucht und Zuflucht in Scharen

Nachbau der Arche von Johan Huibers an deren Heimatkai
in der niederländischen Stadt Dordrecht am 22.08.2011.


 

In den Sozialnetzen wollen die Leute ganz sicher nicht irgendwelche Haushaltsmarken stärken, die Leute wollen sich als Marke stärken.

„Technologien ändern sich, Leute nicht‟, erkannte Amelia Torode längst in ihrem IPA Sozialprinzip № 8.

Die grossen Treiber sind:

  1. Wissbegierde, neues in Erfahrung bringen—Abraham Maslow
  2. das Versprechen der Netze von permanenter Nähe—Prof. Dr. Peter Kruse
  3. und der auf uns ausgeübte Druck der Gesellschaft—selber Schuld

In den Sozialnetzen streben wir nach Anerkennung und wollen uns mit unseren Entdeckungen ins Gespräch bringen und behaupten.


 

Leute werden mehr und mehr zu Marken. Marken werden wie Leute.

Alles strebt zur Mitte, dort wo gerade mal alle sind. Es verleitet die Marketingverantwortlichen den Leuten zur Mitte zu folgen. Die Konsolidierung der Netze wie sie von Facebook und den vielen Aggregatoren opportun genutzt wird, verleitet das Marketing zu blindem Aktionismus, der sich aus seinem Gegenteil heraus veranschaulichen lässt:

  • Eine Marke mit gesundem Selbstverständnis läuft den Leuten einfach nicht hinterher, sie zieht die Leute in Scharen hinter sich her.

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    Mein Burger Highlights Flucht und Zuflucht in Scharen

    In nur 5 Wochen habt ihr 116.468 Burger erstellt.


     

    Integriertes Marketing in der Neuen Welt:
    Wie McDonalds die Leute auch ohne Facebook in seinen Bann zog.

    Zwei Monate lang hatte McDonald’s im Internet Hamburger bauen und anschließend darüber abstimmen lassen. Mehr als eine Million Menschen beteiligten sich an der Aktion. (mehr)

    Auch wenn hier von crowdsourcing und anderen neueren Bergriffen die Rede ist, handelt es sich bei dieser Erfolgkampagne um, mittlerweile als konventionell geltendes, gelerntes, erprobtes, integriertes Marketing. Mit dem Unterschied, dass allem voran eine Idee die tut steht und die oben genannten Treiber zur Motivationen der Beteiligung möglichst vieler genutzt werden. McDonalds als umsatzstärkste Fastfood-Kette mit gesundem Selbstverständnis ausgestattet, folgte den Leuten nicht in die Sozialmedien, aber lockte die Leute von ihren Sozialmedien fort und hin zur gelernten URL der Markenwebsite.

    Rattenfaenger Flucht und Zuflucht in Scharen

    „Mir macht das Spaß, online so ein bisschen rumzubasteln‟, sagt Krömer. „Und dass ich gewonnen habe, das ist natürlich eine Sache, die man nicht vergisst. Das werde ich noch meinen Kindern erzählen.‟

    Für den Erfolg von Mein Burger, war die McDonalds Website verantwortlich, die Sozialmedien wurden den Mitstreitern marginal zur Nutzung angeboten.

    Eine integrierte Kampagne, deren einfach zu bedienender Burgerkonfigurator die zentrale Plattform ausmachte.

    Achtung verdient die unmittelbare Nähe der Aufgabe und seiner zeitnahen Auflösung. In anderen Worten, Anspruch und Beweisführung der Marke finden heute möglichst gleichzeitig statt.

    Ein Wettbewerb ohne Geldgewinne oder der sonst üblichen Produktversprechen. Als Anreiz diente die Chance, mit der eigenen Burger-Kreation in ganz Deutschland auf den Markt und als Burger Chef ins Werbefernsehen zu kommen. Beides freilich verkaufsfördernde Massnahmen für die McDonalds Kette.

    Eine reife Leistung, die, die grosse Relevanz, der Worte von Gareth Kay, herrlich greifbar macht:

    „Wir leben im Zeitalter von Ideen die tun‟.

     

     

    Deutsche Design Nation fällt im Digitalen zurück

    22. Juni 2011 Keine Kommentare

    Die Alten haben sich mit dem digitalen Zeitalter angefreundet, sagt Amelia Torode, gerade so wie ihre Enkelkinder. Es sind die Fachleute mittleren Alters, die es fürchten und zurückweisen. Rate mal? Es sind die Leute, die in den Werbeagenturen das Sagen haben und mit Arbeit für Werbegenturen ihr Brot verdienen. Sie widersetzen sich dem Digitalen aus einem pragmatischen Grund, ihr Einkommen ist gesichert mit dem Verkauf von Lösungen aus der alten Welt. Wozu also die Mühe, der Branche Magie zurückzubringen, selbst auf Kosten der Führungsposition, die lange schon auf dem Spiel steht? Ein Grund auch warum dem Verbraucher schwer fällt, Politik und Wirtschaft noch Glauben zu schenken.
     
    Design Löwe Deutsche Design Nation fällt im Digitalen zurück
     
    Es war zu erwarten, sagt selbst die dt. Fachpresse. Nun hat die dt. Fachpresse nichts bewegendes unternommen, um der Branche oder sich selbst zu helfen, transformativ zu sein. Ich schalte CNN ein, um über Wirtschaft und Werbung auf dem Laufenden gehalten zu werden, besuche advertisingage.com, adweek.com, fastcompany.com und orientiere mich mit einer Auswahl an Blogs befreundeter Werbepraktiker. Selbst Brand Eins, auf das ich zu hoffen gewagt hatte, hält sich bedeckt, wenn auch ein Schwerpunktthema es ist, was uns treibt.
     
    Zurück fallen Deutsche Design Nation fällt im Digitalen zurück
     
    Beim Festival in Cannes behaupted sich Deutschland seit Jahren als Design Nation und es mag Wahres an dem sein, was mein Freund Gogo bemerkte. Er vertraut darauf, dass es Mittelmaß ist, was Deutschland herausragen macht: „Wir sammeln uns in der Mitte wie es gerade geht, gerade so wie ein Schwarm Heringe es tut bei dem Versuch Räuber abzuwehren.‟ MPG Chefin Maria-Luisa Francoli, liess vor kurzem die WuV Leser wissen, dass zukünftig 70% der Medienausgaben in digitale Kanäle investiert werden. Die Gedanken mögen nun dorthin gehen, dass wenig Hoffnung bestünde, für die rigide, deutsche Werbebranche. Falsch gedacht. Deutschland war schon immer, geradezu lächerlich langsam, bei der Adaption von Änderungen der schwerwiegenden Art. Das Wirtschaftswunder nach dem Weltkrieg ist gutes Beispiel für die Leistungen, zu denen das Land fähig ist, wenn nur die Hölle erstmal ausgebrochen ist. Werbeagenturen gross oder klein, vernetzt oder Eigentümer geführt, sehen keinen Grund zu Besorgnis. Deutschland holt Gold in Cannes und dt. Agenturen verdienen gutes Geld mit dem Handel von nicht-dynamischen, nicht-sozialisierbaren Websites, die für dynamisch verkauft werden, an Markenkunden, die selbst langsam damit waren in der neuen Welt anzukommen. Ein bizarres Gaunerstück immerhin.

     

  • Meet the wired retired—Amelia Torode, Spectator.co.uk
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    Kategorien:Neue Werbung

    Willkommen zur Sozialmedienrevolution 2011

    19. Juni 2011 Keine Kommentare

    Allem voran verstehen die Sozialmedien es, unseren kognitiven Überschuss für sich zu vereinnahmen.

    Das also was uns an Reserven bleibt, wenn wir mit den täglichen Anforderungen abgeschlossen haben, wird nun Tag für Tag in die Sozialmedien gesteckt. Es sind Aggregatoren wie Facebook und Twitter, die einen horizontalen Markt bedienen , oder aber solche, die einen vertikalen Markt bedienen, wie etwa Xing eine Platform für Professionelle bietet. Aggregatoren konsolidieren Inhalte und bieten diese auf einer zentralen Plattform an. Gerade das Ansammeln von Inhalten ob auf einer zentralen Plattform wiedervermarkted oder nicht, widersetzt sich der ursprünglichen Natur des Internets, die grundlegend eine dezentrale ist.

    Wäre Facebook ein Land, dann wäre es das drittgrößte Land der Welt.

     

    Uns geschieht wie uns im wirklichen Leben geschah, als die grossen Einkaufzentren die umliegenden Geschäfte des Einzelhandels ablösten.

    ZVAB etwa ist ein vertikaler Aggregator, zu dt. das Zentrale Verzeichnis Antiquarischer Bücher. Ein Antiquariat ist ein auf alte und gebrauchte Bücher spezialisiertes Geschäft, in dem der Buchhändler Antiquar heißt. Meist ein eher kleines, Familien geführtes Geschäft, das von Sammlern aufgesucht wird um seltene, nicht weiter verlegte Bücher zu kaufen. Seit Mitte der 1990er Jahre gehen Antiquariate zunehmend dazu über, ihre Bücher über Internetmarktplätze zu verkaufen. ZVAB und weitere Aggregatoren wie AbeBooks, Booklocker, Antbo, antiquariat.de bieten den geschätzen 1200 Antiquariaten in Deutschland gegen Gebühr ihre Online Verkaufsplattformen an. Der ursprüngliche Metabolismus und kognitiver Überschuss Willkommen zur Sozialmedienrevolution 2011Austausch zwischen Sammler und Antiquariat geht dabei verloren. Die oft in Jahrzehnten erprobte bibliographische Erfahrung der Antiquare verliert an Bedeutung, was zählt ist der, durch die Konsolidierung des Aggregators, ermöglichte Preisvergleich und das Fachwissen des Antiquars, wird für einen Pfennigbetrag seitens dem Aggregator abgegolten. Die logistische Arbeit aber bleibt dabei beim Antiquar.

    dt. Antiquare2 Willkommen zur Sozialmedienrevolution 2011

    Antiquariat Solder in Münster (TV Serie Wilsberg), Antiquariat Hammerstein in der Münchener Türkenstraße, Antiquariat am Burgplatz in Braunschweig.

     

    Ende 2009 war ich bei meinem spät erwachten Interesse für die Entwicklung der Sozialmedien, auf die 10 Sozialprinzipien gestossen, die bis heute, in meinem Verständnis, für den Umgang und das Marketing die entscheidenden Einblicke bieten.

    Bereits bei den unter der Schirmherrschaft der Londoner IPA entstandenden, im Original als „IPA Sozial: 10 Prinzipien‟, veröffentlichten Leitlinien, wurde erkannt, das es ein Fehler war Sozialmedien als solche zu bezeichnen. Schliesslich seien alle Medien sozial. Und schliesslich ging es um ein besseres Verständnis der Bedeutung und Anwendung des Wortes sozial in Bezug auf die kommerzielle Nutzung der neuen Medien. Es war vorhersehbar, dass die Sozialmedien weniger sozial werden.

    IPA Sozial: 10 Prinzipien

    1. Leute nicht Konsumenten – Mark Earls, -Quelltext
    2. Soziale Tagesordnung nicht geschäftliche Tagesordnung – Le’Nise Brothers, Quelltext
    3. Kontinuierliche Konversation nicht Kampagnen – John V Willshire, Quelltext
    4. Langfristige Auswirkung nicht schnelle Reperatur – Faris Yakob, Quelltext
    5. Marketing mit den Leuten nicht an die Leute – Katy Lindemann, Quelltext
    6. Authentisch sein nicht überzeugen wollen – Neil Perkin, Quelltext
    7. Unaufhörlich vorläufig – Jamie Coomber, Quelltext
    8. Technologien ändern sich Leute nicht Amelia Torode, Quelltext
    9. Wandel wird nie wieder so langsam vonstatten gehen – Graeme Wood, Quelltext
    10. Messbarkeit Asi Sharabi, Quelltext

     

  • Aggregator—Wikipedia
  • Antiquariat—Wikipedia
  • sozial—Wikipedia
  • Antiquariat Hammerstein—Facebook
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    Kategorien:Neue Werbung, Sozial

    Bestimmung schlägt Bares

    1. Mai 2011 Keine Kommentare

     

    Bestimmung schlögt Bares Bestimmung schlägt Bares

    Sinn und Zweck in der postdigitalen Zeit



    Dan Pink Motivation Bestimmung schlägt Bares
    Vorweg zur Entlastung sogenannter BTL¹ Agenturen, bei kleinen, einfach zu lösenden Aufgaben funktioniert die altbewährte Methode von Anreiz und Belohnung, wie wir sie zur Genüge von Gewinnspielen her kennen. BTL Agenturen wissen, dass sie somit für Markenbildung nicht in Frage kommen.

    Ein vom MIT Institut in Boston wieder und wieder mit unterschiedlichen sozialen Gruppierungen, durchgeführte Verhaltensstudie, soll aufzeigen, dass, insofern wir die Leute über eine direkte, mechanische Aufgabenerfüllung hinaus, für unsere Marke gewinnen wollen, sie also durch selbständige Beteiligung, Anteil an unserer Marke nehmen lassen wollen, sich die Dinge anders verhalten als wir es in unserem Wirtschaftsstudium beigebracht bekommen haben.

    Nicht manipulierbar Bestimmung schlägt Bares
    Eine Aufgabe meistern und einen Beitrag leisten zu wollen, ist von größerem Anreiz als das Befolgen mechanischer Aufgabenerfüllung. Was uns treibt ist die, von Dan Pink nicht erwähnte, Selbstaktualisierung [Selbstverwirklichung]. Selbstaktualisierung nimmt die Spitze ein in der Maslowschen Bedürfnispyramide², verständlicher vielleicht als Reiz des Neuen³.

     

    Die nicht nur von mir verehrte Londoner Strategin, Amelia Torode, fasste es im Vorjahr in ihrem 8. Sozialprinzip elegant zusammen:

    1. Das Bedürfniss ist Zugehörigkeit.
    2. Das Verhalten ist sozial.
    3. Der Gewinn ist Achtung.

     

     

     

     

     

     

     


    Was uns treibt ist ein Dreifaches.

    Autonomie Bestimmung schlägt Bares
    Justin Townsend, machte mich vor Jahren darauf aufmerksam, denen Beachtung zu schenken, deren Druck von Innen kommt. Wir wollen uns selbst bestimmen und nicht nach der Pfeife anderer tanzen.
    Meisterschaft Bestimmung schlägt Bares
    In unserer Freizeit betreiben wir Hobbies. Spielen Gitarre ohne dafür Geld zu erwarten. Betreiben eifrigen Wettstreit im Backen von Kuchen. Bekochen uns gegenseitig bis der Arzt kommt und wetteifern zunehmend mit strategischem Konsum. Warum? Es treibt uns das Verlangen, uns zu verbessern und zu behaupten, in dem was wir tun. Die Freude und Erfüllung darin, etwas zu lernen.
    Beitragen Bestimmung schlägt Bares
    Hinzu kommt, das wir einen Beitrag leisten und die Zeit nicht untätig verstreichen lassen wollen. Wir erhoffen uns Anerkennung, indem wir uns als nützich erweisen. Wir legen nachweislich mehr Fleiss an den Tag für selbstgewählte Tätigkeiten als für die entlohnte Vollbeschäftigung.


    Bestimmung Bestimmung schlägt Bares

    Sinn und Zweck transzendent
    Oculus non vidit, nec auris audivit


     
    Europäer müssten aus der Religionslehre mit einem spirituellen Überbau besser zurechtkommen als der pragmatische Anglosachse, der die Dreifaltigkeit von vorneherein ablehnte. Was hier anklingt, dürfte auch denen gefallen, die gerne von einer sozialistischen Verschwörungstheorie ausgehen.


    1. Autonomie
    2. Meisterschaft
    3. Einen Beitrag leisten

    Grundbedürfnisse, ob nun angeboren oder anerzogen bleibt dahingestellt. Sie zu erfüllen ist uns lohnendere Beschäftigung als dem Geld hinterher zu laufen.

     

     

     


    Heute lernen immer mehr Unternehmen, dass gesunder Menschenverstand und ein akzeptabler Umgang mit menschlicher Motivation für ihr Unternehmen profitabler sein kann, als seine praktizierte, rituelle Verleumdung, oder seine Verdrehung durch die uns bekannten, künstlich geschaffenen, der Dynamik entgegengesetzten, starren Organisationsstrukturen.

     

    ¹ Below the line -, direct response -, Direktagenturen
    ² Maslow’s Motivationspyramide hier einzusehen.
    ³ Von Thomas Hahn und Jörn Blachnitky in Erinnerung gerufener Begriff

     

     

     

    Kategorien:Neue Werbung

    This is the motor city and this is what we do.

    18. April 2011 Keine Kommentare

    This is the motor city and this is what we do.

    Chrysler Eminem Super Bowl Commercial – Imported From Detroit
    Wieden & Kennedy

    Yves Marchand and Romain Meffre Michigan Theatre This is the motor city and this is what we do.


    Motor City's Michigan Theatre

    © 2011 Yves Marchand and Romain Meffre. Alle Rechte vorbehalten.


    mccann large 231x300 This is the motor city and this is what we do.

    McCann Anzeige für Detroit

     

     

    Selling Detroit

    Entdecke ein Spezial Projekt von : CNNMoney.com’s Selling Detroit. Ein Wettbewerb unter Werbeagenturen aus Detroit der besten Anzeige um Detroit für „intelligente, junge, kreative Leute”.

     

  • Video via This is how we tell a story—Carol L. Weinfeld
  • Photographie via Is Adland the new Detroit?—Life moves pretty fast, Amelia Torode
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    Ist die Werbewelt das neue Detroit?

    28. März 2011 Keine Kommentare

    Yves Marchand and Romain Meffre Michigan Theatre Ist die Werbewelt das neue Detroit?


    Michigan Theatre

    © 2011 Yves Marchand and Romain Meffre. Alle Rechte vorbehalten.


    Yves Marchand and Romain Meffre The ballroom of the 15 fl Ist die Werbewelt das neue Detroit?


    Ballraum 15. Stock

    © 2011 Yves Marchand and Romain Meffre. Alle Rechte vorbehalten.


    Yves Marchand and Romain Meffre Waiting hall Michigan Cen Ist die Werbewelt das neue Detroit?


    Wartehalle, Michigan Center

    © 2011 Yves Marchand and Romain Meffre. Alle Rechte vorbehalten.


    Yves Marchand and Romain Meffre Michigan Central Station Ist die Werbewelt das neue Detroit?


    Michigan Central Station

    © 2011 Yves Marchand and Romain Meffre. Alle Rechte vorbehalten.


    Yves Marchand and Romain Meffre View of Woodward Avenue Ist die Werbewelt das neue Detroit?


    Blick auf Woodward Avenue

    © 2011 Yves Marchand and Romain Meffre. Alle Rechte vorbehalten.

     

    Ist die Werbewelt das neue Detroit?


     
    Von den Zeichen der Zeit scheinbar unbeirrt, bleiben die alten Netzwerkagenturen auch in meiner Erfahrung beratungs-resistent.

    Schlimm auch, das die kleinen Werbeagenturen ihr Einkommen sichern, indem sie das Nachholbedürfnis Deutscher Mittelstandsunternehmen mit alt- und ausgedienten statischen Websites aus der Zeit Helmut Kohls befriedigen, als dynamisch ausgegeben was statisch ist und noch länge nicht sozialisierbar, gemeinschaftsfähig gemacht…

    Ein weitaus profitableres Geschäft winkt doch solchen Agenturen, die endlich auf die Idee kommen, vorhandene Marken Websites aufzurüsten, sie sozialisierbar, pingbar und nämlich gemeinschaftsfähig und dynamisch zu machen. Und das ohne grossen Aufwand und zu erschwinglichen Kosten.



    In rascher Abfolge folgt die Werbebranche, dem Schicksal der Musikindustrie und dem Verlagswesen. Auch ohne dem kontinuierlichen Auftauchen neuer Technologien, zu denen der Anschluss verpasst wurde, hat die Werbebranche den Kontakt zum Verbraucher doch ohnehin längst verloren.

    © 2011 Yves Marchand and Romain Meffre Biologie Klassenzimmer in Highland Park Ist die Werbewelt das neue Detroit?

    Biologie Klassenzimmer in Highland Park


    Eine Hilflosigkeit die wundern macht, erleben wir doch die interessanteste und von neuen Einblicken und Techniken verwöhnteste Zeit in der Geschichte der Werbeindustrie.

    Wen wundert noch, dass Jaguar, den Meldungen zufolge, ihre selbstinszenierte Werbeagentur mit Namen Spark 44 ins Leben ruft und der altvertrauten EURO RSCG den Rücken kehrt?

    Freund Roger Knöhr pflegt an dieser Stelle zu fragen:
    Ist es Kunst oder kann es weg?

     

    via

     

     

    Technologien ändern sich, Leute nicht– IPA Sozialprinzip 8 von Amelia Torode

    16. März 2010 Keine Kommentare

    IPA Sozialprinzip 8 Amelia Torode Technologien ändern sich, Leute nicht– IPA Sozialprinzip 8 von Amelia Torode

     

    Ich habe bereits Einträge über die IPA Sozial Initiative veröffentlicht. Jeder von uns Beteiligten hat sich Gedanken darüber notiert, was unserer Meinung nach die10 Grundsätze dieserTeilnahme festlegt. Dank dem brillanten Hugh McLeod wähle ich dies hier:
    Technologien ändern sich Leute nicht Technologien ändern sich, Leute nicht– IPA Sozialprinzip 8 von Amelia Torode
    Wenn der Wikipedia-Eintrag für Social Media im ersten Absatz besagt “Social Media sind Medien, die durch die Ermöglichung sozialer Interaktionen und Kollaboration an Bedeutung gewinnen.”, dann denke ich, dass wir ein Problem haben.

    So viel Zeit, Energie und Aufmerksamkeit wurde aufgewendet sich Gedanken über Soziale Medien Hilfsmittel und Technologien zu machen und zu besprechen, dass wir meiner Meinung nach den Kern der Sache nicht getroffen haben. Ohne Leute, ohne sie in Betracht zu ziehen bedeutet das alles nichts. Womöglich hätte ein wenig mehr Zeit mit der Auseinandersetzung über grundlegende Bedürfnisse der Leute und ihrem Verhalten und weniger aufgewendete Zeit beim Erraten was das neue Facebook/Twitter/YourTube bringen mag die interessanteren Ergebnisse für uns alle eingebracht?

    Von Natur aus sind wir Beziehungs-Kreaturen. Wir brauchen einander. Wir co-operieren, wir streiten uns, wir finden uns und zu einander durch Beziehungen mit Anderen. Die alten Griechen hatten eine Bestrafung, die sie für schmerzvoller erachteten als den Tod – Verbannung. Indem jemand von seinem Netzwerk an Freunden und Familei getrennt wurde, hat man ihn über den Tod hinaus verurteilt.

    1934 verfasste Abraham Maslow ein Papier mit Titel, die Theorie menschlicher Motivation. Maslow kodifizierte seine Erforschung der fünf essentiellen Bedürfnisse der Menschen in seiner berühmt gewordenen Bedarfshierarchie (beliebt bei Planern in der ganzen Welt). Als der Grundlegendste Bedarf, gelten Biologischer und physiologischer Bedarf – Atmen, Schlaf, Nahrung,
    Sex usw.), gefolgt von Sicherheits Bedarf (Person, Finanzen, Gesundheit), dann das Soziale Bedürfnis (Freundschaft, Intimität, Familie) gefolgt von Achtungs Bedarf (Selbstachtung, Dazugehörigkeit) und schliesslich, an der Spitze der Hierarchie, Selbst-Aktualisierung.
    Motivierung1 Technologien ändern sich, Leute nicht– IPA Sozialprinzip 8 von Amelia Torode

     

    Bedürfnisse aus der mittleren Ebene gehören zu den ausschlaggebenden in unserer Diskussion der Sozialen Medien. Welche Motivation bestimmt das Verhalten auf sozialen Medienplatformen wie Weblogs, YouTube, und Flickr, wenn nicht Zugehörigkeit und Achtungs Bedarf?

    “Zugehörigkeit/Soziale Bedürfnisse” bei Digitaltechnikplattformen ermöglichen Anschluss, so dass Menschen gleicher Interessen und Leidenschaften zusammenfinden können, sei es aus Leidenschaft für Spiele oder dem was uns Menschen weltweis anzieht (Prof. Monica whitty hat sich auführlich mit dem Thema Romantik beschäftigt die in den alternativen Wirklichkeiten zu neuer Blühte gelangt und in Hochzeiten in der realen Welt endeten), oder in beunruhigenden Leidenschaften, wie der von Armin Melwes , der im Internet mit Jürgen Armando Brandes zusammenfand um ihm in dessen Einverständnis den Penis abzutrennen um ihm 3 Stunden später das Messer in den Hals zu rammen und ihn somit tötete. Vorher hatten die Beiden noch den Penis verzerrt und Meiwes verzerrte ca. 20 kg von Brandes bevor er sich der Polizei auslieferte. Soziale Medien bieten im Wesentlichen eine Plattform, die Verbindungen miteinander und das Teilen untereinander ermöglicht. Eine Umgebung für Zugehörigkeit.

    Noch interessanter ist vielleicht die Art und Weise wie Selbstachtung und Selbstrespekt mit Hilfe von Sozialer Medienkanäle befriedigt oder erlangt werden. Auch bekannt als Achtungsbedarf, erfüllt die uns entgegengebrachte Achtung den Wunsch von anderen respektiert und geschätzt zu werden. Leute müssen Engagement beweisen um Anerkennung zu ernten.Eine oder mehre Aktivitäten sind notwendig um das Gefühl zu vermitteln einen Beitrage geleistet zu haben, meist um in unserem professionellen Umfeld geschätzt und respektiert zu werden. Gerade so werden wir im privaten Umfeld dafür anerkannt wenn wir unsere Hobbies oder unser Können, unsere Expertise mit anderen teilen.
    Mittels der Kommentare oder auch der Verlinkung anderer gewinnen wir im sozailen Umfreld an Autorität, was unserer Selbstachtung zugute kommt.

    1. Das Bedürfniss ist Zugehörigkeit.
    2. Das Verhalten ist sozial.
    3. Der Gewinn ist Achtung.

    Die Grundbedürfnisse der menschlichen Natur bleiben konstant.

     

     

    Wandel wird nie wieder so langsam vonstatten gehen – IPA Sozialprinzip 9 von Graeme Wood

    14. März 2010 Keine Kommentare

    In den vergangenen Monaten habe ich einiges über das IPA Sozial Projekt berichtet, darüber wie es begann und wie ich Gelegenheit hatte, mich über eine Fülle an Ideen zur Zukunft der Werbung und der Kommunikation mit einigen ehrbaren Menschen besprechen zu können. Jetzt auch kommt es zum entscheidenden Teil – Zeit sich darüber mit allen zu unterhalten, die Interesse haben. Gelegenheit dazu haben wir nächste Woche am 6. Oktober 2009, wenn die IPA ein Treffen abhalten wird um uns darüber im Klaren zu werden welche Bedeutung Sozial für unsere Industrie haben wird. Wir haben uns zusammengefunden um 10 Prinzipen zu identifizieren um das Gespräch in Gang zu bringen, folgende Einleitung (von Amelia Torode) stellt es in seinen Kontext:

    Soziale Medien sind ein Konversation. Das ist es worauf wir uns schon einmal einigen konnten.

    Nachdem es sich aber bei Sozialen Medien um eine laute und rechthaberische Konversation handelt, welchen Wert glauben wir hier einzubringen indem wir unsere Stimmen mit einbringen?

    Wir sind keine Soziale Medien Gurus. Wir sind eher skeptisch wenn Leute sich als solche ausgeben. Wir sind 10 Leute aus einem breiten Spektrum an Kommunikationsdisziplinen im Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten, denen es gefällt ihre Gedanken mit anderen zu teilen. Gedanken, die uns entweder inspiriert oder verärgert haben , Gedanken von denen wir annehmen wollen, dass sie einige der Grundpfeiler abgeben um darauf erfolgreiche Soziale (Medien) Kampagnen zu erstellen. Wir haben uns zusammengefunden um auf Vorleistungen der IPA zu Anfang des Jahres zu reagieren und unser Wissen einzubringen.

    Jeder hier hat ein Prinzip definiert von dem wir annehmen dass es wichtig sei für diese Soziale Welt. Du wirst unsere Prinzipien hier finden aber als auch als individuelle Einträge auf unseren Weblogs, von dort wollen wir jeweils die Konversation betreuen und Rede und Antwort stehen zu Euren Meinungen und Beiträgen. Bringt Euch bitte ein, womöglich seid Ihr der Meinung dass die Prinzipien nicht zutreffend sind, oder es fallen Euch bessere ein? Gbit es etwas dass Du anders dargestellt haben willst? Hast Du Beispiele, die Du eintragen kannst um das besser darzustellen? Das einzige worum wir Dich bitten als Teil der der Werbe- und Kommunikationsgemeinschaft, ist das Du teil nimmst an der Konversation.Um so mehr Meinungen hier vertreten sind umso interessanter und stärker wird das was dabei heraus kommt. Zumal ist es das was wir uns erhoffen.

    Vielen Dank im Voraus.

    Die IPA hat eine Anlaufstelle für alle 10 Prinzipien zur Verfügung gestellt, gemeinsam mit einer von Mark Earl verfassten Zusammenfassung über die Gründe warum dies wichtig ist. Den Beitrag findest Du hier. Jeder der hierzu beigetragen hat, bietet seinen Blog-Eintrag zur weiteren Konversation an. Bitte auch dort teilnehmen.

     

    1. Leute nicht Konsumenten – Mark Earls, -Quelltext
    2. Soziale Tagesordnung nicht geschäftliche Tagesordnung – Le’Nise Brothers, Quelltext
    3. Kontinuierliche Konversation nicht Kampagnen – John V Willshire, Quelltext
    4. Langfristige Auswirkung nicht schnelle Reperatur – Faris Yakob, Quelltext
    5. Marketing mit den Leuten nicht an die Leute – Katy Lindemann, Quelltext
    6. Authentisch sein nicht überzeugen wollen – Neil Perkin, Quelltext
    7. Unaufhörlich vorläufig – Jamie Coomber, Quelltext
    8. Technologien ändern sich Leute nicht Amelia Torode, Quelltext
    9. Wandel wird nie wieder so langsam vonstatten gehen – Graeme Wood, Quelltext
    10. Messbarkeit Asi Sharabi, Quelltext

     

    Meine Gedanken hierzu handeln vom grundlegenden Wandel wie Menschen miteinander kommunizieren, insbesondere was das für die Agenturen bedeutet.

    IPA Sozialprinzip 9 Greame Wood Wandel wird nie wieder so langsam vonstatten gehen – IPA Sozialprinzip 9 von Graeme Wood

     

    IPA Sozial: Prinzip 9 – Wandel wird nie wieder so langsam vonstatten gehen

    “NIcht der Stärkste seiner Art wird überleben, auch nicht der intelligenteste. Überleben wird der, der sich dem Wandel am besten anzupassen versteht.”

    Nie zuvor widerfuhr uns Wandel in solcher Geschwindigkeit, und nie wieder wird er so langsam vonstatten gehen. Das sollte uns nicht überraschen, hat doch Intel Gründer Gordon Moore bereits 1985 beobachtet, dass seit der Erfindung integrierter Leiterplatten, sich die Verarbeitungsleistung sich alle 18 Monate verdoppelt hat. Er sagte voraus dass sich dieser Trend sich ungeprüft fortsetzen würde. Soweit hat er Recht behalten mit seiner Prophezeiung und die Zukunft der Werbung ist zu sehr verstrickt mit der der Technologie als das Moore’s Gesetz spurlos an ihr vorübergehen kann.

    Das will nicht bedeuten, dass Menschen sich ändern. Ohne zuviel von Clay Shirky und Mark Earls wiederholen zu wollen,all diese Dinge, die zu tun wir evolutionär abgeschafft und für die wir eine kulturelle Anforderung haben, sind einfach rascher, einfacher und weit reichender als dies vormals möglich gewesen wäre. Die meisten davon haben mit andere Menschen zu tun, nicht Technologie. Sich auf Technologie aufzuhängen bringt das Risiko mit sich das Thema zu verfehlen: wie Henry Jenkins sagte,

    “Wir sollten uns nicht auf auftauchende Technologien konzentrieren aber auf entstehende kulturelle Praktiken.”

    Als Industrie sind wir Wandel oft begegnet, frühe Radio Werbung, waren abgelesene Druckanzeigen. Frühe Fernsehwerbung war Radio Werbung, bei der uns das Gesicht zur Radiowerbung gezeigt wurde. Jedenfalls führte das Auftauchen eines neuen Medium zu einem schrittweisen Wandel in der Werbeindustrie, auch geschah dies nie unmittelbar. Aber alle diese Medien arbeiteten auf die selbe Weise und die eine Annahme zuviel wie im 20 Jahrhundert, Marken kommunizieren, werden rasch zum Unfall der Gesetzeskraft der Netzwerke des 21 Jahrhunderts. Während es Freude macht darüber zu spekulieren wie das Verhalten sich ändern wird, folgen die meisten Beispiele Bill Gates’ Vorschlag

    “Wir überschätzen den Wandel der in den nächsten 2 Jahren geschehen wird und wir unterschätzen den Wandel der in den nächsten 10 Jahren geschehen wird.”

    Unterbrechende Werbung wird nicht über Nacht verschwinden, unsere vernetzte Welt wird sie weniger relevant erscheinen machen. Wir können die Auswirkung von neuen Technologien auf kulturelle Praktiken nicht voraussehen, wir können aber unsere Geschäfte darauf vorbereiten die Änderungen aufzunehmen und den Wandel zu fördern anstatt ihm hinterher zu laufen. Dinge geschehen immer rascher, das gilt auch für Irrelevanz. In A.G. Lefley’s Worten dem früheren CEO von P&G,

    “Unserer Firma’s Erfolgsrate beläuft sich auf zwischen 50 und 60 Prozent. Etwa die Hälfte aller neuen Produkte sind erfolgreich. Wir wollen unsere Erfolgsrate auch nicht höher haben. Wollten wir sie erhöhen, würden wir Fehler auf Seiten der Versucht machen.”

    Also handelt der richtige schrittweise Wandel beiƒ Agenturen nicht davon die Kontrolle zu wahren und alles perfekt zu gestalten, der richtige schrittweise Wandel handelt vielmehr davon, neue Geschäftsmodelle einzuführen, die sich kontinuierlich entwickeln als auch eine Kommunikation zu fördern, die sich kontinuierlich im Beta Zustand befindet um die Entwicklung zu ermöglichen, die Gerd Leonard als Entwicklung fort von ‘der Protektion der Marke hin zur Projektion der Marke’ versteht. Charles Darwin sagte

    “NIcht der Stärkste seiner Art wird überleben, auch nicht der intelligenteste. Überleben wird der, der sich dem Wandel am besten anzupassen versteht.”

    Wir wissen bereits, dass ganze Arten von Tieren für Millionen von Jahren unveränderlich bleiben ums sich dann innerhalb weniger Generationen plötzlich ändern auf Grund einer Veränderung ihrer Umstände. Die zunehmende Geschwindigkeit der Kommunikation, macht die Annahmen des 19. und 20. Jahrhunderts zunichte auf denen unsere Industrie aufgebaut ist. Diesen Wandel anzuführen und zu fördern, anstatt sich von seinen Anforderungen führen zu lassen heisst nichts anderes als nicht zugunsten der Vorsicht zu irren.

    Messbarkeit und Überprüfung sozialer Medien

    11. März 2010 Keine Kommentare

    Andjelic’s grundlegende Erkenntnis, dass nicht interessiert, warum Konsumenten etwas tun, aber die Beobachtung zählt, was genau sie tun, markiert den Abschied von herkömmlichen Herangehensweisen zu unserem Ansatz im Digitalen. Richtig verstanden und genutzt, ist dies die Erkenntnis, die im modernen Marketing für höchste Effizienz sorgen wird.

    Für das Briefing der Kreation, sind Einblicke in die Psyche der Konsumenten hilfreich, bzw. einer Schlussfolgerung daraus. Dann bitte im Sinne von Torode’s brillanter Motivations-Pyramide. Ein Überblick über die Beweggründe, der Motivation unseres Konsumenten.
    Motivierung Messbarkeit und Überprüfung sozialer Medien

     

    Motivation lässt sich mit der Beantwortung einiger Fragen feststellen. Die Beweggründe können in ihrem Verhältnis zu Produktvorteilen, Nutzbarkeit und den kommunikativen und technischen Möglichkeiten in Verbindung gebracht und ausgewertet werden. Andere Faktoren, wie Zeitraum und den darin stattfindenden zyklischen Ereignissen können mit aufgenommen und insgesamt verdichtet werden zu dem was es dann zu thematisieren gilt. Dem muss eine Interpretation mit Veranschaulichungsbeispielen folgen [moodboard], ohne die wir Gefahr laufen vom Kreativ-Team falsch interpretiert zu werden.

    1. Jetzt wissen wir, was die Mehrzahl der Benutzer unternommen haben um ihr Bedürfnis zu stillen
      Nicht warum der Bentzer etwas tut aber was er tut interessiert
    2. Und wir haben eine gute Idee davon was ihn antreibt (siehe Graphik).
    3. Mittlerweile müssten wir auch schon recht genau wissen, was hier Sache ist und sei es der USP. Wir können diese Vermutung dann mit einer kleinen Testgruppe aus der entscheidenden Minderheit (Meinungsführer) unserer Konsumenten verifizieren.
      Konsumentenbüro’s vortreffliche Identifizierung der entscheidenden Minderheit Daraus lässt sich ein Mediaplan erstellen. Wie ich mit Social Media Journalisten, Blogger, Meinungsführer erreiche, verrät dieser  • Eintrag auf SOCIALMEDIA-BLOG:DE
    4. Was hier Sache ist würde bei McCann mit deren proprietärer Verkaufsstrategie erfasst werden. Ich nutze eine alte Frageliste der frühen Nitro Agentur und halte sie gegen weitere Fragebögen aus meiner Laufbahn, bis ich bei der Gewissheit angekommen bin, der Sache auf den Grund gegangen zu sein. Bei sehr guten Marken, mit einem sehr guten Produkt ist der USP Sache. Das erklärt auch warum wir über Jahrzehnte hinweg für gute Produkte auch immer die ewig gleiche Überschrift “INTRODUCING THE NEW [PRODUCT NAME]” nutzen konnten.
      Mach Sachen. Mach keine Werbung für Sachen.
      Konsumentenbüro über Relevanz

    Anhaltspunkte was es bei der Darstellung von Zahlen zu beachten gilt, findest Du hier:
    T3 Think Tank [Englisch]

    Legen wir die Phasen aus Zeiten der Kampagnen [pre-launch, launch, post-launch] um auf heute stattfindende Konversationen, dann gilt es folgende Fragen zu beantworten:

    1. Wie komme ich ins Gespräch?
    2. Wie bleibe ich im Gespräch?
    3. Was tun um einen Kaufabschluss zu erwirken?
    4.  

      Ein Equivalent zu Post-Launch gibt es nicht, Stirbt das Gespräch, dann ist die Konversation zuende und Du wirst auf dem Scheiterhaufen verbrannt.. Die Feeding Mechanismen sind hier völlig andere, größtenteils aus der Technik kommend im Unterschied zu Kampagnen, bei denen wir mit einem Anfang und einem Ende rechnen konnten, muss bei heutigen Konversationen mit offenem Ende geplant werden. Ein Refugium für nie endende, frische Ideen und organisierter genauer Beobachtung der seitens der Konsumenten erzeugten Inhalte.

    Monitoring:
    Überprüfung von Sozialen Medien

    Analysen:
    Web Analysen

    Anwendungen:
    Social Media Überprüfungs Lösungen [Wiki]

    ROI:
    ROI Ermittlung bei sozialen Medien

    Social Intelligence Engine:
    Noch ein grosses Fragezeichen, für Mutige [Englisch]

    Kategorien:Messbarkeit

    Sozialmedien: 10 Prinzipien

    26. November 2009 Keine Kommentare

    Erstveröffentlichung der 10 Sozialprinzipien (IPA social) auf Deutsch

     

    IPA Social portrait Sozialmedien: 10 Prinzipien

     

    Als wie mit der Kirche ums Dorf sind wir mit dem Internet unter der populären Bezeichnung Web Zwo Null bei der urtümlichen Bestimmung angelangt. Ein Zurück in die Zukunft geschah. Dr. Ian Malcolm offenbarte das Geheimnis bereits in Vergessene Welt (Jurassic Park 2):

     

    “Das Leben findet immer einen Weg”

     

    Konsequent setzt die Entwicklung fort mit sozialen Medien, der sozialen R/Evolution… Und wieder sind wir alle betroffen in all unserem tun und sein. Ein sozialer Knaller. In London müht sich die IPA mit einer Definiton. 10 beispiellose Blogger (siehe Abbildung) definieren für uns jeweils ein Prinzip auf ihrem Blog:

     

    IPA Social – 10 Prinzipien

     

    1. Leute nicht Konsumenten – Mark Earls, -Quelltext
    2. Soziale Tagesordnung nicht geschäftliche Tagesordnung – Le’Nise Brothers, Quelltext
    3. Kontinuierliche Konversation nicht Kampagnen – John V Willshire, Quelltext
    4. Langfristige Auswirkung nicht schnelle Reperatur – Faris Yakob, Quelltext
    5. Marketing mit den Leuten nicht an die Leute – Katy Lindemann, Quelltext
    6. Authentisch sein nicht überzeugen wollen – Neil Perkin, Quelltext
    7. Unaufhörlich vorläufig – Jamie Coomber, Quelltext
    8. Technologien ändern sich Leute nicht Amelia Torode, Quelltext
    9. Wandel wird nie wieder so langsam vonstatten gehen – Graeme Wood, Quelltext
    10. Messbarkeit Asi Sharabi, Quelltext
    Social Media Summit 2011 Teaser wide1 Sozialmedien: 10 Prinzipien

    15. und 16. Juni 2011

     

    2. Social Media Summit 2011

    15.06. – 16.06.2011, Dorint Pallas Hotel, Wiesbaden